Im April 2022 erleidet Julia Decks Mutter Ann einen Schlaganfall. Den Ärzten zufolge sind ihre Überlebenschancen verschwindend gering. Doch die Patientin trotzt der Diagnose. Für Mutter und Tochter beginnt ein langer Weg durch das Labyrinth der Pflegeeinrichtungen, der sie mit einem System konfrontiert, das nicht mehr funktioniert. Gleichzeitig geht Julia Deck den blinden Flecken in der Erzählung der eigenen Familiengeschichte nach und begibt sich auf eine Spurensuche. Ihre Mutter wird in einer Arbeiterfamilie groß, in der Bücher keinen Platz haben, doch gerade die Begeisterung für Literatur und ihre Wissbegierde bieten der jungen Ann die Möglichkeit zum sozialen Aufstieg. Klar, lakonisch und liebevoll zugleich zeichnet Julia Deck das Bild einer Frau, die nach Selbstbestimmung strebt, und erzählt einfühlsam von der so komplexen wie absoluten Liebe zwischen Mutter und Tochter.
Ähnliche Bücher wie Die Wahrheit über Ann»Verlockend und voller Geheimnisse« Reese Witherspoon
Ein mitreißender Roman über Familiengeheimnisse vor der atemberaubenden Kulisse Maines
Auf einer abgelegenen Klippe an der Küste Maines steht ein Haus, das Geheimnisse aus einem ganzen Jahrhundert birgt. »Die Frauen von Maine« erzählt die Geschichte dieses besonderen Ortes und die Leben der Frauen, die mit ihm verwoben sind. Ein umwerfend schöner Generationenroman der amerikanischen Bestsellerautorin J. Courtney Sullivan.
In ihrer Kindheit zieht es Jane Flanagan oft in das geheimnisumwitterte Haus, das einsam auf den Klippen von Maine steht. Als Erwachsene kehrt Jane in ihre Heimat zurück – nach einem schrecklichen Fehler, der ihre Ehe und ihren Beruf als Archivarin in Harvard bedroht. Erst ist sie skeptisch, als Genevieve, die neue Besitzerin des viktorianischen Hauses, sie bei den Nachforschungen zu dessen Geschichte um Hilfe bittet, doch dann erwacht ihr Spürsinn. Je tiefer sie gräbt, desto lebendiger werden die Frauen, die das Haus einst bewohnt haben, und mit ihnen ihre großen Sehnsüchte und Verluste. Und sie sind aufs Engste mit Janes eigener Vergangenheit verwoben – eine Entdeckung, die ihr Leben völlig verändert. »Die Frauen von Maine« ist ein inspirierendes Buch über Mütter, Ehen, Freundschaften und Selbstfindung. Ein Roman über die Frauen, die vor uns kamen und mit denen wir über alle Zeiten hinweg verbunden sind.
»Die Frauen von Maine« gipfelt in genialen Wendungen, die den Leser mit begründeter Hoffnung überraschen.« New York Times
»Ich konnte nicht aufhören zu lesen« Ann Napolitano
»Ein fesselndes Buch, herzzerreißend« Oprah Daily
Ein herzzerreißendes, erbauendes Buch über die transformative Kraft der Liebe
Rothko Taylor ist wieder angeschwemmt worden, in Edgecliff, der rauen Kleinstadt an der Küste. Vor zwanzig Jahren hatte Rothko sie verlassen. Und auf einmal nähert sich die Vergangenheit in rasender Geschwindigkeit: die Kids auf den Skateboards genau wie früher, die gesplitterten Bänke mit Blick raus aufs Meer, wo Mum mit den Dosen im Klammergriff saß. Der eine nette Ort der Stadt, an dem der Vater nichtsdestotrotz gescheitert ist bei dem Versuch, ein glückliches Zuhause zu errichten. Und dann der Häuserblock von Dionne. Die schöne, außergewöhnliche Dionne, der einzige Mensch, der Rothko jemals wirklich angeschaut und gesehen hat, was da war. Damals war dey überwältigt, von der schieren Angst, sank unter die Oberfläche ins Chaos. Doch dey hat es lebendig wieder rausgeschafft. Und dieses Mal ist Rothko felsenfest entschlossen, dass es anders laufen wird.
In Ein Leben lang gesucht erzählt Kae Tempest sprachgewaltig und unnachahmlich von Familie und Vergebung, Erlösung und Sühne, Sehnsucht und Hingabe. Von den Dingen, die wir suchen, wenn wir uns verstecken, und von dem, was uns findet, wenn wir uns sehen lassen.
Leise rieselt das Blut
Zwölf Schlüssel, zwölf Rätsel und zwölf Tage, sie zu lösen: Ein fürchterlicher Schneesturm schneidet Lily und ihre Familie über die Weihnachtstage von der Außenwelt ab. In dem einsamen Herrenhaus sollten sie ein letztes Mal das traditionelle Christmas Game spielen. Der Gewinn in diesem Jahr: das Haus selbst. Doch dann wird einer von ihnen ermordet. Und plötzlich spielen sie nicht mehr nur um das Erbe, sondern um ihr Leben.
Es ist Heiligabend. Widerwillig macht sich Lily auf den Weg zum abgelegenen Familiensitz in Yorkshire. Sie hatte sich geschworen, niemals dorthin zurückzukehren. Denn in diesem Haus starb unter ungeklärten Umständen ihre Mutter. Doch nun ist auch ihre geliebte Tante tot. Ihr letzter Wunsch: Die ganze Familie soll noch ein letztes Mal das traditionelle Christmas Game spielen. Zu gewinnen gibt es nicht nur die Besitzurkunde des Herrenhauses. Auch das Geheimnis um den Tod von Lilys Mutter soll endlich gelüftet werden. Schnell wird allerdings klar, dass alle ihre eigenen Gründe haben, gewinnen zu wollen – und nicht alle spielen fair. Wird Lily sich am Ende durchsetzen – oder selbst zur Spielfigur in einem mörderischen Plan?
Der neue Weihnachtskrimi der britischen Bestellerautorin von Mord im Christmas Express – liebevoll gestaltet mit Rätseln zum Mitmachen!
»Hillenkamp schreibt Sätze, die geradezu leuchten.« Gerrit Bartels
Jans Existenz ist auf ein schiefes Fundament gestellt. Im Aufwachsen mit der Mutter und ihren Geliebten, dem Vater und der Stiefmutter schlägt das Normale immerzu ins Extreme um. Das Leben des jungen Mannes bleibt haltlos und gefährdet, in der Freundschaft, in der Liebe, in der Politik. Doch so groß die Widerstände sind, so heftig ist Jans Streben nach Geborgenheit und Glück. Mit unvergleichlicher Präzision, Dichte und Strahlkraft erzählt Sven Hillenkamp Jans Geschichte.
Als Jans Leben zu kippen beginnt, ist er noch ein Kind. Die Mutter stirbt früh, der Vater kann ihm keinen Halt geben. Die erlebte Verlorenheit wird zum stetigen Begleiter. Doch Jan ist sich selbst nicht durchsichtig und strebt unaufhaltsam nach einem Selbstbild, das ihn trägt. Weder in der Liebe, noch mit Gleichgesinnten oder in einer sinnstiftenden Betätigung findet Jan jene innere Sicherheit, nach der er sich sehnt. In seiner schmerzhaften Entwicklung offenbart sich eine Allgemeingültigkeit menschlicher Existenz. Wer sind wir, wenn Erleben und Vorstellung nicht in Einklang gebracht werden können? Die hohe Sensibilität und Genauigkeit der Sprache von Sven Hillenkamp erzeugen ein soghaftes Lektüreerlebnis von beeindruckender Wucht. Ein Roman von beispielloser Unmittelbarkeit und Intensität.
»Ich wollte, dass unsere Geschichte noch nicht zu Ende war.«
Ella und Harriet sind einander auf unmittelbare, fast sinnliche Weise vertraut. Doch ihre Kindheit wird zunehmend von den politischen Umbrüchen der Kriegsjahre vereinnahmt. Poetisch und mit beeindruckender Leichtigkeit erzählt Iris Wolff in ihrem zweiten Roman von tiefer Freundschaft und von der Unantastbarkeit der Freiheit.
Mit einem Unfall am See beginnt die Freundschaft zwischen Ella und Harriet. Obgleich grundverschieden, sind die beiden Mädchen einander unmittelbar zugetan. Doch Harriet hat ein Geheimnis, das sie ihrer besten Freundin lange verschweigt. Als der Krieg die Idylle ihrer Kindheit erreicht und vertraute Gewissheiten aufbricht, werden Ella und Harriet mit tiefgreifenden Verlusten konfrontiert. Der zweite Roman der preisgekrönten Schriftstellerin Iris Wolff ist eine kraftvolle Ode an die Freundschaft, das den schmerzhaften Bruchstellen des Zweiten Weltkrieges die Kraft der Erinnerung entgegenzusetzen weiß. Ein Buch über Gemeinschaft, die Unantastbarkeit des Freiheitswillens und den Wert von Freundschaft und Liebe – erzählt in jener bildstarken, leuchtend hellen Sprache, die das Gesamtwerk von Iris Wolff trägt.
»Ein Samen im Herzen eines Apfels ist ein unsichtbarer Obstgarten.« Altes walisisches Sprichwort
Hannah, Sadie und Megan sind alle auf ihre eigene Art verloren. Als sie sich begegnen, beginnen sie zu dritt einen Neuanfang, den sich keine von ihnen je erträumt hätte. Caryl Lewis leuchtet im idyllischen Setting der walisischen Landschaft alle Facetten der menschlichen Emotionen aus. Zwischen Liebe und Trauer, Enttäuschung und Dankbarkeit erzählt sie eine unvergessliche Geschichte.
Hannah hat ihr ganzes Leben in Berllan Deg, einem kleinen Ort in Wales, verbracht. Anders als ihre Schwester Sadie, ist sie nie aus ihrem Elternhaus ausgezogen, nicht einmal nach ihrer Hochzeit mit John. Sie ist in diesem Haus und dem dazugehörigen Obstgarten verwurzelt, behandelt die Bäume, als gehören sie zur Familie. Als ihr Mann stirbt, ist Hannah das erste Mal allein. John, einst Schriftsteller und Imker, der die Welt durch die Sprache der Bienen zu verstehen lernte, hat ihr elf Liebesbriefe hinterlassen. Aber er hatte auch ein großes Geheimnis. Megan, Hannah und Sadie werden damit konfrontiert und begeben sich auf eine Reise durch die Erinnerung. »Wilder Honig« führt drei sehr unterschiedliche Frauen in einem zerbrochenen Eden zusammen und erzählt, wie sie es gemeinsam wieder aufbauen. Ein Buch über Schwesternschaft, die große Liebe und die Schönheit der Natur, die genauso gehegt und gepflegt werden muss wie eine Beziehung.
»Ein brillanter, tief bewegender Roman über eine Welt in Aufruhr.« Celeste Ng
Die junge Tamilin Sashi hat nur einen Wunsch: Sie will Ärztin werden. Wie ihr Großvater und ihr geliebter ältester Bruder. Und wie K, ein Junge aus der Nachbarschaft, mit dem sie eine besondere Freundschaft verbindet. Doch dann versinkt das Land im Bürgerkrieg, und Sashi ist gezwungen, um ihre Träume und Hoffnungen zu kämpfen, während die Welt um sie herum zerbricht. Mit großer erzählerischer Kraft zeichnet V. V. Ganeshananthan das Porträt einer jungen Frau, die zwischen Ideologie und Menschlichkeit, zwischen Heimat und Exil einen eigenen Weg sucht.
Sashi bereitet sich gerade auf die Zulassungsprüfungen für ihr Medizinstudium vor, als in Sri Lanka der Bürgerkrieg ausbricht. Über Nacht gerät ihr Leben aus den Fugen. Sashi muss mitansehen, wie ihre Familie in den Strudel der Gewalt gerät. Zwei ihrer Brüder schließen sich den Tamil Tigers an – ebenso wie K, ein stiller junger Mann, den sie seit ihrer Kindheit kennt und zu dem sie eine tiefe Verbindung spürt. Während er zur Waffe greift, entscheidet Sashi sich für einen anderen Weg: Sie zeigt ihren Widerstand als Ärztin. Doch der Preis für ihren Einsatz ist hoch, und am Ende ist Sashi gezwungen, in New York ein neues Leben zu beginnen. Ihre Vergangenheit holt sie aber auch dort unausweichlich wieder ein.
Ein mitreißender Roman, der uns mit bestechender Klarheit den Wert eines jeden Menschenlebens vor Augen führt.
»Ein spektakulärer Roman vor dem Hintergrund historischer Ereignisse: gründlich recherchiert, voller Empörung und Mitgefühl.« THE GUARDIAN
»Ganeshananthan ist eine grandiose Schriftstellerin. Ihr Schreiben zeugt von immenser Aufmerksamkeit gegenüber den Nuancen der Geschichte, die sie erzählt.« THE TIMES
»Ganeshananthan gelingt ein großer Roman vor dem Hintergrund eines Krieges. Sie erzählt von Jahren des Wachstums, entscheidenden Ereignissen und untermauert ihre Geschichte mit umfangreichen Recherchen, ohne je die Intimität und das Gefühl für ihre Figuren zu verlieren.« THE NEW YORKER
»Dieser Roman kratzt verkrustete Glaubenssätze über Mutterschaft auf und kommt einem persönlich sehr nah. Ich sehe jetzt klarer, wie ich selbst als Mutter – und als Tochter – sein will.« Mareike Fallwickl
Die Großmutter flieht im Zweiten Weltkrieg aus Polen in den Libanon. Die Mutter verlässt den Libanon für ein Leben in Deutschland. Die Tochter muss für eine Zukunft zurück nach Polen. Über eine Zeitspanne von siebzig Jahren hinweg erzählt Paola Lopez die mitreißende Familiengeschichte dreier Frauen, die sich ein freies Leben erkämpfen. Ein feinfühliger Roman über die komplizierte Liebe zwischen Müttern und Töchtern und die Flucht in die Welt.
Die Großmutter ist eine der ersten Chemikerinnen im Libanon. Die Mutter ist eine angesehene Medizinerin. Die Tochter ist Studentin der Informatik. Sie alle verbindet die Wissenschaft. Doch das Band zwischen den Generationen ist gerissen, Lucy spricht seit Jahren nicht mit ihrer Mutter. Bis plötzlich ein Klavier in ihre Wohnung geliefert wird. Der Steinway, auf dem Lucy als Kind spielen lernte. Sie hasst dieses Klavier. Es erinnert sie an alles, was sie hinter sich lassen wollte: den goldenen Käfig ihrer allzu behüteten Kindheit, die hohen Ansprüche ihrer Mutter und die fehlende Nähe. Als mit dem Klavier auch der polnische Geburtsname ihrer Großmutter auftaucht, setzt Lucy sich kurzentschlossen in den nächsten Zug nach Sopot, den einzigen Ort, den sie mit ihr verbindet. Sie muss die losen Fäden ihrer Familie zusammenführen, um ihre eigene Zukunft in die Hand zu nehmen.
»Drei Frauengenerationen in der Wissenschaft, eine kleine Weltreise durch das Jahrhundert – erschütternd und einfühlsam zugleich.« Alina Bronsky