»Bildet Banden - lest dieses Buch!« ALENA SCHRÖDER
Wer sich an die Regeln hält, hat das Spiel nicht verstanden
Leonie handelt nach ihren eigenen Vorstellungen von Moral. Sie verwüstet das Büro ihres Chefs, sie prellt die Zeche, sie lügt im Bewerbungsgespräch - aber sie hat stets gute Gründe. Als ihr das Geld ausgeht, nimmt sie einen Job in München an. Doch die Stadt ist zu teuer für ein normales Gehalt. Als sie drei Frauen kennenlernt, die sich ihren Lifestyle mit zweifelhaften Methoden finanzieren, ist sie fasziniert. Schnell findet Leonie ihr eigenes Geschäftsfeld: Menschen mit frisch gebrochenem Herzen bezahlen sie für raffinierte Racheaktionen. Doch nach einer Weile kommen ihr Zweifel: Wie viel Geld braucht man wirklich für ein gutes Leben? Und wie viel Risiko ist sie bereit, dafür einzugehen?
»Dieses Buch ist die witzigste Antwort auf die Frage, wie wir im Kapitalismus überleben können: Wer gründet jetzt eine kriminelle Freundinnengruppe mit mir?« MAREIKE FALLWICKL
Svea Mausolf hat einen pointierten, kurzweiligen und zeitgeistigen Roman geschrieben mit dem für sie typischen Mix aus Satire, Humor und Ekel. Ein sensationelles Debüt, so aktuell wie klug, so komisch wie überraschend.
Auf dem düsteren Grund der Deutschen Bucht liegt ein Schiffswrack, an die Brüstung ist mit Handschellen ein Taucher gekettet. Das Schiff gilt seit 70 Jahren als verschollen, der Taucher ist erst vor Kurzem verschwunden. Vor ihm, knapp außerhalb seiner Reichweite, hängen die Schlüssel seiner Ketten. Er hatte sie im Blick, als er ertrank.
Es ist die Besatzung des niederländischen Bergungsschiffs Freyja, die den Taucher findet. Die Polizei Cuxhaven setzt einen besonderen Ermittler ein: Liewe Cupido, genannt «der Holländer» – ein wortkarger Kommissar, ruppig und rau, mit brillantem Instinkt.
Seine Ermittlung führt ihn von einem Tauchklub auf Terschelling über einen Wohnungseinbruch auf Föhr zu einem Familiendrama in Wilhelmshaven. Und je tiefer er gräbt, desto mehr wird er selbst in den Fall verwickelt. Denn er kennt das Boot, das den Taucher gefunden hat, ganz genau. Er s
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Von oben betrachtet sieht die Welt gleich ganz anders aus
Sechs Astronauten schweben in einer Raumstation durchs All. Den Planeten Erde umkreisen sie einmal in 90 Minuten, sechzehnmal in 24 Stunden. Die zwei Frauen und vier Männer aus ganz unterschiedlichen Nationen arbeiten, essen und schlafen auf engstem Raum – und doch ist alles losgelöst vom Alltag, Schwerkraft und Zeitempfinden sind außer Kraft gesetzt. Was passiert, wenn man seine Heimat nur aus weiter Ferne durch ein kleines Fenster sieht? Wie verändern sich Denken und Fühlen? In dem Zeitraum von nur einem Tag, während die Sonne sechzehnmal auf- und untergeht, betrachtet dieser ungewöhnliche, kraftvoll poetische Roman die großen und kleinen Fragen der Menschheit und bringt uns der Schönheit des Universums ganz nahe.
»Ein rettendes, heilendes Buch, so ein Glück.« Elke Heidenreich
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Warmherzig und entschleunigend – ein Roman, der einfach nur guttut
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur zwischen 19 und 20 Uhr verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr. Als dann jedoch die junge Französin Marie ins Dorf kommt und der Frühling Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuem Leben erweckt. Selbst die mürrische Mathilde kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen ...