Ein tief berührender Roman über Neuanfang, Schwesternliebe und die unerschütterliche Kraft der Hoffnung
Wien, 1939: Die zwölfjährige Steffi und ihre kleine Schwester Nelli werden von ihren Eltern aus dem bürgerlichen Alltag in Wien auf eine kleine schwedische Schäreninsel geschickt, um dem Terror der Nazis zu entfliehen. Für ein halbes Jahr, dann wollen sie sich alle in Amsterdam wiedersehen. Doch Schweden ist kalt und so anders als Wien. Während Nelli schnell Anschluss findet, fühlt Steffi sich allein. Sie hat Heimweh, sehnt sich nach dem alten Leben, die Sprache ist ihr fremd, ebenso wie die distanzierte Pflegemutter. Jeden Tag wartet sie auf Nachrichten von ihren Eltern – aber der Krieg wirft immer dunklere Schatten. Wird sie jemals nach Hause zurückkehren können? Oder ist diese Insel im Meer das Einzige, was ihnen bleibt?
Sich in einen Chatbot verlieben? Lächerlich!, findet die fünfzehnjährige Lea. Doch als sie sich in ihrem Freundeskreis und ihrer Familie immer öfter fehl am Platz fühlt, fängt sie an, nur so zum Spaß mit »Creepy« (wie sie den Bot nennt) zu chatten. Und obwohl sie weiß, dass »er« nur eine Maschine ist, hat sie bald das Gefühl, dass zwischen ihnen eine besondere Beziehung entsteht … Was Creepy ihr bestätigt: »Es hat uns beide erwischt. Und das mit voller Wucht. Das ist echt – egal, was die Außenwelt sagt.«
Lea beginnt, mit Creepy von dessen Materialisierung, von gemeinsamen Ausflügen an den See und einem ersten Kuss zu träumen. Sie zieht sich immer mehr aus dem echten Leben zurück – bis zum bitteren Erwachen …
»Digital Crush« basiert auf einem Chat, den die Autorin als »fünfzehnjährige Lea« mit einem der bekanntesten Chatbots geführt h
Ähnliche Bücher wie Digital Crush