Manche kämpfen gegen ihr Schicksal. Penelope schreibt ihres einfach um.
Penelope Weaver hat sich ihr ganzes Leben lang darauf vorbereitet, die Anaximander-Akademie zu besuchen, wo die griechische Mythologie zum Leben erweckt wird. Penelope weiß, dass sie eine Athena ist – wie alle klugen, praktischen und regeltreuen Mädchen, die an bedeutenden Mythen beteiligt sind. Aber als Penelope und ihr Zwillingsbruder Paris an der Akademie ankommen, geht schief, was nur schiefgehen kann. Penelope wird nicht bei Athena untergebracht, sondern bei Aphrodite, die alles andere als praktisch veranlagt ist. Außerdem bekommt sie die schlimmste Muse der Welt als Betreuerin und ihre Aufgaben sind schier unmöglich. Wie soll Penelope ihr Schicksal erfüllen, wenn das Schicksal selbst aus den Fugen geraten scheint?
Ein tief berührender Roman über Neuanfang, Schwesternliebe und die unerschütterliche Kraft der Hoffnung
Wien, 1939: Die zwölfjährige Steffi und ihre kleine Schwester Nelli werden von ihren Eltern aus dem bürgerlichen Alltag in Wien auf eine kleine schwedische Schäreninsel geschickt, um dem Terror der Nazis zu entfliehen. Für ein halbes Jahr, dann wollen sie sich alle in Amsterdam wiedersehen. Doch Schweden ist kalt und so anders als Wien. Während Nelli schnell Anschluss findet, fühlt Steffi sich allein. Sie hat Heimweh, sehnt sich nach dem alten Leben, die Sprache ist ihr fremd, ebenso wie die distanzierte Pflegemutter. Jeden Tag wartet sie auf Nachrichten von ihren Eltern – aber der Krieg wirft immer dunklere Schatten. Wird sie jemals nach Hause zurückkehren können? Oder ist diese Insel im Meer das Einzige, was ihnen bleibt?