Nach Agatha Christie und Detektiv Poirot begibt sich wieder jemand auf große Fahrt: Dennis Gastmann reist auf den Spuren des Orient-Expresses von Paris nach Istanbul: fünftausend Kilometer, siebzehn Städte und zahllose Abstecher ins Abenteuer. Das Porträt eines Kontinents im Umbruch, in Bewegung – wild, intensiv und prall.Gastmann gerät ins Blitzlicht der Pariser Modewoche, wohnt bei einer Nonna, die ihn wie den eigenen Sohn bekocht, und lernt von einer Gondoliera, die Stadt auf dem Wasser zu verstehen. Gastmann streichelt die Löwen eines Oligarchen aus den Kleinen Karpaten – und wird beinahe an die Tiger verfüttert. Er badet bei Feuer, Nebel und Laserlicht in der größten Nudelsuppe der Welt, wie die Ungarn scherzen, und begegnet in einem bulgarischen Armenviertel, mitten auf einem Berg aus Müll, einem Blumenmädchen. Gastmann erfährt Europa – mal im Schnellzug, mal in der Schlei
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Was bleibt von einer Reise, die nach Plan läuft?
Johannes Klaus hat das Smartphone weggesteckt und ist trotzdem überall hingekommen: in die Hügel hinter Marseille, ins bosnische Hinterland und in eine Garküche in Südthailand, deren Namen er bis heute nicht kennt. Er erzählt, wie viel zurückkommt, sobald keine App mehr dazwischensteht: die Aufmerksamkeit für einen Ort, das Gespräch, das man zu Hause nie begonnen hätte, die Entscheidung, die plötzlich einem selbst gehört.
Handy aus, Welt an ist ein erzählendes Sachbuch mit praktischem Teil und zeigt, wie Reisen ohne Smartphone heute funktioniert:
Heute reist man bestens vorbereitet: das Hotel bewertet, die Route optimiert, das beste Café schon markiert, bevor man losfährt. Besser abgesichert war Reisen nie, und trotzdem bleibt oft das Gefühl, dass eine Reise mehr hinterlassen könnte. Das Buch verklärt weder die Zeit vor dem Smartphone noch rechnet es mit dem Gerät ab. Es ist geschrieben für Reisende, allein oder mit Familie, denen die perfekt geplante Reise seltsam schnell entgleitet und die wissen wollen, wie es anders geht: bewusster unterwegs, mit Raum für Zufälle und Umwege.
Eine Einladung, die Welt wieder mit eigenen Sinnen zu entdecken.
Kann man heute überhaupt noch ohne Smartphone reisen?
Ja, mit wenigen Ausnahmen: Karten, Bahnschalter, Aushänge und Auskünfte vor Ort funktionieren weiterhin, auch wenn kaum noch jemand sie nutzt. Es braucht etwas mehr Vorbereitung und die Bereitschaft, unterwegs Menschen zu fragen. Das Buch zeigt, was man dafür wissen muss, von der Planung bis zur Orientierung unterwegs.
Wie findet man ohne Google Maps den Weg?
Mit Karte, ein paar einfachen Routinen und Menschen vor Ort. Das Buch erklärt, wie Orientierung ohne GPS funktioniert und warum man sich dabei seltener verloren fühlt, als man denkt.
Muss man das Smartphone komplett zu Hause lassen?
Nein. Es geht nicht um Totalverzicht: Das Buch zei
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