Neues Achievement! Du hast es bis Band 2 geschafft. Herzlichen Glückwunsch, du Nerd! Belohnung: eine Stadt in Ruinen. Und Killerclowns. Und Explosionen. Im zweiten Teil der legendären Fantasyserie um Carl und Princess Donut bleibt kein Stein auf dem anderen.
Die Trainingsphase ist abgeschlossen. Jetzt können die Spiele endlich beginnen. Die Bewertungen und Zuschauerzahlen schießen in die Höhe. Die Fans können gar nicht genug bekommen. Und der Dungeon wird von Tag zu Tag gefährlicher. Carl und Prinzessin Donut müssen härter denn je ums Überleben kämpfen, und um nicht von den fiesen Moves der Dungeon-KI überrascht zu werden.
Außerdem hat Carl immer noch keine Hose.
»Ein wahres Wunder« New York Times
Der internationale Sensationserfolg
Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen gefangen gehalten. Während das elektrische Licht Tag und Nacht verschwimmen lässt, sitzt ein junges Mädchen – die vierzigste Gefangene – allein und ausgestoßen in der Ecke. »Ich, die ich Männer nicht kannte« ist so feministisch wie »Der Report der Magd« und so existentiell wie »Die Wand«: Ein moderner Klassiker, internationaler Verkaufserfolg und BookTok-Hit in neuer deutscher Übersetzung.
In einem unterirdischen Gefängnis sitzen neununddreißig Frauen. Was übertage geschehen ist, wissen sie nicht: Wurde die Welt verlassen, von einem Virus verwüstet? Die Frauen können sich nicht erinnern, wie sie in den Käfig gelangt sind, haben jegliches Zeitgefühl verloren und nur eine vage Ahnung von ihrem alten Leben. Ihre Aufseher, sechs schweigsame Männer in Uniform, sprechen nicht mit ihnen und berühren sie nur, um sicherzustellen, dass keine von ihnen versucht, sich das Leben zu nehmen. Eines Tages ertönt ein Alarm, und die Wachen verschwinden; die Tür steht offen. Als erste wagt jene vierzigste Gefangene den ersten Schritt, die nichts als das Gefängnis kannte. Doch anders als erhofft, finden die Frauen draußen nicht die Freiheit, sondern eine Welt, die sie nicht wiedererkennen und in der sie lernen müssen, sich gemeinsam zurechtzufinden.
»Ich bin es leid, dass alles zu Material wird. Ich will einmal nur leben, um zu leben.«
Die nahe Zukunft: Therapie, Strafvollzug und Optimierungswahn sind im Zeitalter künstlicher Intelligenz ununterscheidbar geworden. »Der neunte Kreis« ist eine Geschichte über eingepflanzte Erinnerungen, artifizielle Kunst, verschwimmende Grenzen der Urheberschaft und die Täuschbarkeit menschlicher Wahrnehmung. Sophie Stein entwirft in diesem hochaktuellen Roman das beklemmende und zugleich zutiefst komische Bild eines Höllentrips, in dem hundert Jahre simulierten Lebens in wenigen Sekunden durchgespielt werden können.
Nachdem Ond an einem experimentellen Resozialisierungsprogramm teilgenommen hat, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, beginnt ihre Wahrnehmung der Welt zu zerfallen. Gemeinsam mit einem Freund gerät sie in ein Labyrinth aus grotesken Prüfungen, die an Dantes Höllenkreise erinnern, sieht sich mit datenverschlingenden Maschinen und kannibalistischer Kunst konfrontiert. Ein Text wird gestohlen und bei einem Wettbewerb als der eigene ausgegeben, eine Tech-Firma will künstliche Literatur auf den Markt bringen und als unmoralisch gebrandmarkte Bürger verschwinden in Umerziehungslagern... »Der neunte Kreis« ist eine radikale, zuweilen satirische Erkundung von Kontrolle, Schuld und der Frage, was vom Menschen und Menschlichkeit übrig bleibt, wenn alles, aber auch wirklich alles, messbar und verwertbar wird.
Eine literarische Reise durch Tschechien – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2026
Tschechien hat weitaus mehr zu bieten als Prag und die weltberühmte Literatur, die die Metropole hervorgebracht hat. Zwölf Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Deutschland und der Schweiz reisten für jeweils einen Monat in eine der zwölf tschechischen Regionalhauptstädte. Von Karlsbad bis Ostrava, von Liberec bis Budweis erkundeten sie Straßen und Landschaften abseits der ausgetretenen Touristenpfade und verwandelten ihre Eindrücke in Literatur. So entstanden Vampir-Stories, Coming-of-Age-Geschichten oder autofiktionale Reiseerzählungen – die einzige Vorgabe: ein Bezug zur Stadt, in der sie zu Gast waren. So laden die in Jenseits von Prag versammelten Texte dazu ein, die vielen Gesichter der Republik literarisch zu entdecken – damit das tschechische »Hinterland« kein böhmisches Dorf bleibt.
Alle Erzählungen sind neu und eigens für diesen Band entstanden.
Mirko Bonné über einen Oscar-Wilde-Doppelgänger und eine Konfrontation mit der eigenen Familiengeschichte in Zlín.
Marion Brasch über Pilsens Vergangenheit und Geister, die zum Leben erwachen.
Judith Hermann über einen wunderlichen Dichter in Brünn, der zwischen den Jahrhunderten lebt.
Peggy Mädler übers Erwachsenwerdenin Ústí nad Labem, wo nichts und alles passiert.
Clemens Meyer über die wilde Jagd auf das Messemännchen eines ukrainischen Hauptmanns in Karlsbad.
Anselm Neft über eine blutdürstige Vampirin auf ihrer Mission in Budweis und einen Schriftsteller, der ihr behilflich ist.
Ronya Othmann über zwei Frauen in Olmütz: verstohlene Blicke, flüchtige Berührungen und eine einseitige Obsession.
Inka Parei über die Spuren der Vergangenheit in der Gegenwart von Liberec.
Gregor Sander über Tausendschönchen und Stahl in Ostrava und eine Tochter, die ihrem blinden Vater zum Sehen verhilft.
Anette Selg über eine Reise nach Königgrätz, die in Trauer beginnt und mit einer Heilung endet.
Peter Stamm über ein Möglichkeitsleben in Pardubitz und die Unausweichlichkeit des Abschieds.
Anke Stelling über eine Schriftstellerin, die sich auf ein Abenteuer nach Jihlava begibt.
Der Atlantik hat sich über Nacht von der Küste Floridas zurückgezogen und eine Wüste hinterlassen. Kreuzfahrtschiffe rosten im Sand vor Miami, die Hotels bleiben leer, der Hafenbetrieb ist eingestellt und selbst die Dauerwerbesendungsindustrie liegt am Boden. Eine Stadt sucht nach Halt in dieser wankenden Wirklichkeit. Mittendrin eine strauchelnde Arbeiterfamilie, eine überambitionierte Indie-Game-Programmiererin, eine junge Soziologin und ein E-Sport-Team aus Wuppertal. Witzig und traurig, düster und labyrinthisch: »Miami Punk« ist ein Roman über die Bedeutung von Arbeit, über Herrschaft und Macht und über einsame Nächte vor dem Computer.
Das Leben ist nicht fair. Erst wird Carl von seiner Freundin sitzengelassen, und dann muss er mitten in der Nacht in Boxer Shorts und Lederjacke raus, um ihre Katze Prinzessin Donut zu retten. Noch unfairer wird es, als er von außerirdischen Invasoren gezwungen wird, an einer sadistischen, intergalaktischen Spielshow teilzunehmen.
In einem Dungeon voller Fallen, explodierender Goblins, Drogen dealenden Lamas besteht sein Leben von nun an vor allem darin, am Leben zu bleiben. Und dafür muss er neue Fähigkeiten entwickeln, mächtige Waffen finden und Sponsoren, die ihn in einer intriganten Medienwelt unterstützen, gegen die Panem ein Kindergarten ist. Zum Glück hat er Donut dabei, eine Katze mit viel Erfahrung im Showbusiness – und dem unbedingten Willen zum Erfolg.