In "Weihnachten mit Astrid Lindgren" werden die Leser in eine Welt voller winterlicher Magie und weihnachtlicher Freude entführt. Dieses umfassende Hausbuch sammelt die schönsten Geschichten der berühmten schwedischen Autorin, darunter Abenteuer von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, den Kindern aus Bullerbü und vielen mehr. Durch Schlittenfahrten, Schneeballschlachten, festliche Schmäuse und die stille Magie des Wichtels Tomte Tummetott erleben die Kinder in diesen Geschichten die Wunder der Weihnachtszeit. Mit einer Mischung aus Nostalgie, Humor und Wärme bietet dieses Buch eine perfekte Sammlung zum Vorlesen und Selberlesen für die ganze Familie, ergänzt durch zauberhafte, farbige Illustrationen verschiedener Künstler, die Lindgrens unvergessliche Figuren zum Leben erwecken.
Enthält die
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Fremde Welt Westberlin – und die Sehnsucht nach der Liebe und dem Leben
Mit 13 Jahren ist der Junge in diesem Alter: Das Leben hängt schief in den Angeln, der Alltag gerät zum Schwelbrand, die erste Liebe überwältigt ihn und lässt die Tage beben. 1969 steht die Zeit in Westberlin vielerorts noch still, und doch ändert sich für den Jungen alles. Von dieser Zerrissenheit erzählt Michael Wildenhain in seinem Roman so virtuos und episch, wie es nur einer kann, der dabei war.
Weil der Vater eine neue Stelle antritt, muss auch der Sohn in die Belziger Straße ziehen, in eine Atmosphäre der Wut gegen die ganze Welt. Hier droht die von den Traumata des Krieges geprägte Familie – der versehrte Vater, die gezeichnete Mutter – zu zerfallen; dort lockt die Wirklichkeit der Straße, brutal und zärtlich, derb und schön, die den Jungen in eine Entscheidung von beträchtlicher Tragweite treibt. Was zählt: die Nähe zu Körschi, Bandenchef und bester Boxer der Belziger. Und Alina, die Angebetete, die Körschi als sein Eigentum betrachtet und von der der Junge dennoch nicht lassen kann. Manchmal, das erfährt er, musst du etwas riskieren, selten sogar das Leben. »Das Ende vom Lied« erzählt von einem Westberlin jenseits der 68er Ereignisse, einer Stadt, wie es sie nie wieder geben wird, vom unstillbaren Durst nach der ungezähmten Realität und vom Licht, in dem wir träumen.
Als der weltberühmte Künstler Vic Kemp seine vier Kinder mit dem Versprechen einer großen Neuigkeit zusammenruft, lassen die Geschwister alles stehen und liegen. Feierlich eröffnet ihnen der siebzigjährige Vic, dass er noch einmal heiraten wird, und zwar die 27-jährige Bella-Mae. Die Geschwister sind fassungslos. Kurz darauf wird ihr Vater tot aufgefunden, ertrunken in einem See, den er wie seine Westentasche kannte. Netta, Susan, Goose und Iris versammeln sich im Sommerhaus der Familie am italienischen Lago d‘Orta, um herauszufinden, was passiert ist. Dort treffen sie auf Bella-Mae, an die sie einige Fragen haben. Doch die junge Frau ist ebenso freundlich wie undurchschaubar. In der flirrenden Hitze dieses schicksalhaften Sommers bemerken die vier erst spät, dass es eigentlich Bella- Mae ist, die hier die Fragen stellt. Fragen, denen die Geschwister ein Leben lang ausgewichen sind.