Reiseminiaturen von unterwegs, die Momente des Glücks beschwören und das Staunen lehren. Orte, an denen sich Wundersames ereignet, und Träume, die ins Leben wirken. Karl-Markus Gauß erzählt von der »Kunstesserin« in einer Wiener Trattoria, von einem Friedhof im Osten Europas, der letzten Zigarette seines Vaters, der »Schönheit hässlicher Städte«: Stets sieht er die Zusammenhänge im unmerklichen Detail und zeigt das Leben in der Schwebe zwischen Wirklichkeit und Traum.
In suggestiver Sprache fasst Gauß die Themen, mit denen er berühmt wurde, auf überraschende und ganz neue Weise.
Der Sommer bricht an, als Sylvain Tesson, Wanderer zwischen den Welten, zu einem großen maritimen Abenteuer aufbricht. Von den schroffen Felsvorsprüngen Galiziens, entlang der wilden bretonischen Küstenlinie, hinüber zu den weißen Felsen von Wales, dorthin, wo die grünen Abhänge Irlands sich dem Meer entgegenwellen, und weiter noch bis hinauf zu den mystischen Basalthöhlen der äußeren Hebriden und den wild umtosten Felsnadeln Schottlands. Sylvain Tesson pendelt in diesem Buch zwischen See und Land, zwischen Vergänglichkeit und dem, was überdauert, zwischen Geschichte und keltischem Mythos – immer auf der Suche nach den Feen, nach Momenten, in denen sich uns die Schönheit der Natur offenbart. Und er findet sie. In dem Widerschein der Sonne auf dem Meer, dem Rauschen des Windes in den Blättern einer Buche, im perlenden Tau auf dem Fell eines Tieres.
Eine poetische Er
Ähnliche Bücher wie Mit den Feen
Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester Lada in Berlin mit einer Sanierung, die ihr Wohnhaus unbewohnbar macht. Auch versteht sie nicht, warum ihr Bruder nach Kriegsbeginn in Moskau geblieben ist, doch steckt Konstantin bis zum Hals in Schwierigkeiten, an denen sein Patenonkel nicht unschuldig ist, ein Oligarch mit transhumanistischen Ambitionen, der auch Lada in Bedrängnis bringt. Sprachgewaltig, lustvoll und berauschend. Eine Wunderkammer und ein Höllenritt.
«Es ist ganz gleich, wo wir beginnen, uns im Vertrauen zu üben: mit uns oder mit anderen. Nur anfangen müssen wir.»
Jura Rjabinkin ist sechzehn Jahre alt, als er während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert. Er hat ein Tagebuch hinterlassen, das der Erzähler dieses Romans immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie der Erzähler auch. Ihre Begegnung beginnt vorsichtig und wird im Lauf der Geschichte immer enger. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Austausch über Jugend, Träume, Literatur, Mütter, Gewalt, Fremdheit und Nähe, und sie geben einander ihre persönlichsten Geschichten preis.
Eine bewegende Lektüre, ein Buch von unbändiger literarischer Fantasie.