Intim, explizit, echt – Sex in den Köpfen von Frauen
Gillian Anderson brillierte zuletzt als ebenso exzentrische wie liebenswerte Sextherapeutin in der Erfolgsserie ›Sex Education‹. Nun zeichnet sie nicht weniger als das Sexleben, Wünsche und Geheimnisse von Frauen aus der ganzen Welt auf. Inspiriert vom revolutionären Bestseller ›Die sexuellen Phantasien der Frauen‹, der von Nancy Friday zusammengestellt und 1973 erstmals veröffentlicht wurde, bat Anderson Frauen um ihre sexuellen Sehnsüchte. Dabei entstanden mehr als eintausend Manuskriptseiten, aus denen Anderson eine sorgfältig kuratierte Auswahl präsentiert und so zeigt, was es heute bedeutet, eine Frau zu sein. All die Bekenntnisse machen dieses Buch schon jetzt zu einem Klassiker für das 21. Jahrhundert.
Seit Jahrhunderten werden Frauen unterdrückt. Frauen, die in irgendeiner Weise Stärke ausgestrahlt, sich selbst ermächtigt und zur Wehr gesetzt haben, werden belächelt, verurteilt und dämonisiert. Und all diese Frauen leben in uns weiter – ihre Angst, ihre Freude, ihre Liebe. Und ihre Wut. All diese Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Alle Frauen der Geschichte, die große Opfer auf dem steinigen Weg zur Gleichberechtigung bringen mussten.
Auf der Suche nach den Ursprüngen von Female Rage taucht Tara-Louise Wittwer in die europäische Geschichte ein und erzählt die ungehörten Geschichten der Frauen, die sich gegen das männliche Narrativ der Schwäche und Passivität gestemmt haben. Und sie hinterfragt die moralische Vertretbarkeit von Rache und Gegenwehr in einer Welt, die Frauen systematisch Unrecht tut. Damit bringt sie tiefsitzende, über Generationen vererbte Narrativ
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In Zeiten eines globalen antifeministischen Backlash erzählt die Journalistin Andrea Böhm die vergessenen Geschichten jener Frauen, die sich gegen Unterdrückung und Geschlechtergrenzen physisch auflehnen. Ob im Ring, zu Hause oder auf dem Schlachtfeld: Frauen haben zu allen Zeiten das Dogma ihrer physischen Unterlegenheit gegenüber Männern infrage gestellt. Andrea Böhm fragt, ob der weibliche Körper tatsächlich so wehrlos ist, wie es uns von Kindesbeinen an gelehrt wird. Das männliche Gewaltmonopol: ein Mythos? Auf ihren Reisen begegnet sie mexikanischen Ringerinnen, die halsbrecherisch gegen die weibliche Opferrolle kämpfen; kurdischen Milizionärinnen, die im Krieg von einer feministischen Utopie träumen; kenianischen und deutschen Schülerinnen, die lernen, dass Wut ein befreiendes Gefühl ist − und Selbstverteidigung ihr gutes Recht. Und sie begegnet Männern, die diese Mädchen
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