Und was wollen Sie?
Diese spektakuläre Erkundung der weiblichen Sexualität gibt Frauen den längst überfälligen Raum, das zu erzählen, was sie sonst verschweigen – was sie vielleicht sogar sich selbst gegenüber nur zaghaft eingestehen: ihre intimsten Wünsche, Sehnsüchte und Fantasien. WANT zeigt eindrucksvoll, wie Frauen über Sex denken, wenn sie die Freiheit der Anonymität genießen – und wird zu einem Manifest für Verbundenheit und ungezügeltes Verlangen.
›WANT‹ war der Schlüssel – ›MORE‹ stößt die Tür weit auf
Nach dem weltweiten Erfolg von ›WANT‹ kehrt Gillian Anderson mit ›MORE‹ zurück – einem noch internationaleren, mutigeren und intimeren Blick auf weibliche Lust. Wieder haben Tausende Frauen aus aller Welt anonym ihre Fantasien geteilt – ehrlich, sinnlich, verletzlich. Anderson kuratiert diese Stimmen zu einem Manifest weiblicher Freiheit und Selbstbestimmung. ›MORE‹ ist keine Sammlung erotischer Beichten, sondern ein einzigartiges Experiment: über Scham zu sprechen, Grenzen zu sprengen und Lust als Sprache der Selbstermächtigung zu begreifen. Ein Buch, das bewegt, befreit und verbindet.
Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.
Endlich sprechen wir über die Menopause. Zahlreiche Ratgeber widmeten sich in den letzten Jahren dem Thema, Influencer:innen schrieben sich auf die Fahne, es aus der Tabuzone zu holen – und eine ganze Wirtschaftsbranche entstand: Es gibt heute Menopausentests, Hormonyoga, Anti-Flush-Shirts, Wechseljahresretreats und jede Menge Nahrungsergänzungsmittel, damit Frauen gut durch diese Zeit kommen. Doch brauchen wir das alles wirklich? Silke Weber sagt Nein: Für sie liegt zwischen Aufklärung und Paranoia ein schmaler Grat. Und auch Wissenschaftler:innen warnen inzwischen vor Übermedikalisierung. Was wir stattdessen dringend brauchen, so Weber, ist ein feministischer Blick auf die Wechseljahre, echte Aufklärung und den Willen, die Menopause als normales Entwicklungsstadium neu zu positionieren. Denn diese Zeit ist nicht etwa eine Krankheit, die behandelt werden müsste, oder gar ein Ve
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