Wir haben 16 Buchtipps zu "1985" gefunden.
Eine Sommernacht 1985: In einem Vorort von New York steigen drei betrunkene Teenager in ein Auto – und nichts ist mehr wie zuvor. Die Geschwister Sarah und Theo zerbrechen fast an der Last des Geheimnisses, das sie seitdem teilen, und selbst 20 Jahre später bestimmt es ihr Leben. Auch ihr Vater Ben, ein pensionierter Arzt, hadert mit seiner Rolle in jener denkwürdigen Nacht. Doch als Bens Begegnung mit dem zehnjährigen Nachbarsjungen Waldo eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, droht das Geheimnis zu platzen und ihrer aller Leben in ungeahnte Bahnen zu lenken.
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Englische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der englische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. Über Machtmissbrauch in der katholischen Kirche Irland, 1985, kurz vor Weihnachten: Es gibt Gerüchte, dass die katholische Kirche Zwangsarbeit zulässt, aber niemand sieht genauer hin. Als der Kohlenhändler Bill Furlong eines Morgens eine Auslieferung macht, stößt er auf ein verwahrlostes Mädchen – wird er schweigen oder handeln? Claire Keegan erhellt mit bemerkenswerter Prägnanz ein dunkles Kapitel irischer Vergangenheit. Ihre Novelle über den Missbrauch in Magdalenenheimen wurde 2024 erfolgreich verfilmt. Englische Lektüre: Niveau B2 (GER)
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Die inspirierenden Memoiren von Katalin Karikó, Nobelpreisträgerin für Physiologie oder Medizin 2023, deren jahrzehntelange mRNA-Forschung zu den COVID-19-Impfstoffen führte. Katalin Karikó hat eine ungewöhnliche Reise hinter sich. Als Tochter eines Metzgers im kommunistischen Ungarn der Nachkriegszeit wuchs sie in einem Lehmhaus ohne fließendes Wasser auf. Sie sah die Wunder der Natur überall um sich herum und war bald fest entschlossen, Wissenschaftlerin zu werden. Diese Entschlossenheit brachte sie schließlich in die Vereinigten Staaten, wo sie 1985 mit 1200 Dollar, die sie in den Teddybär ihrer Tochter eingenäht hatte, und dem Traum, die Medizin zu revolutionieren, ankam. Karikós drei Jahrzehnte währende Erforschung der mRNA führte zu einem überwältigenden Erfolg: Impfstoffe, die Millionen von Menschen vor den schlimmsten Folgen von COVID-19 schützten. »Durchbruch« ist nicht nur die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau. Es ist auch eine Anklage an engstirniges Denken und ein Zeugnis für das Engagement einer Frau in einer von Prestige, Macht und Privilegien geprägten Männerwelt.
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»Eine Meditation über Rassismus, Klassenzugehörigkeit und Trauer. Und am Ende doch sehr positiv - einfach herzzereißend.« Barack Obama Natasha Trethewey ist neunzehn Jahre alt, als sich ihr Leben für immer verändert: ihr ehemaliger Stiefvater erschießt ihre Mutter. Heute stellt sich die mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Dichterin die Frage, wie diese Erfahrung sie zu der Künstlerin geformt hat, die sie geworden ist. Eindringlich und mit schonungslosem Blick nimmt Trethewey diese tiefgreifende Erfahrung von Schmerz, Verlust und Trauer als Ausgangspunkt, um den tragischen Verlauf des Lebens ihrer Mutter zu erkunden und zu verstehen, wie ihr eigenes Leben durch deren unerschütterlicher Liebe und Widerstandskraft geprägt wurde. Indem sie die Lebenslinien ihrer Mutter im zutiefst von Rassentrennung geprägten amerikanischen Süden und die ihrer eigenen Kindheit als »Kind von Rassenmischung« in Mississippi nachzeichnet, lotet Trethewey ihr Gefühl der Entwurzelung und des Unbehaustseins in jener Zeit aus, die in dem erschütternden Verbrechen mündet, das sich 1985 am Memorial Drive in Atlanta ereignete.
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Der Band SCHRIFTSTELLEN versammelt erstmals Poetisches aus Barbara Köhlers Haupt- und Nebenwerken – von Deutsches Roulette (1991) über Niemands Frau (2007) bis 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss (2017), von Texten aus der DDR-Künstlerzeitschrift Anschlag (1985) bis zu letzten Veröffentlichungen in die horen (2020). Ebenso enthalten sind Schriftinstallationen, die den multimedialen Charakter ihres Werkes dokumentieren. Bislang Unveröffentlichtes aus dem Nachlass beschließt diesen Band. Politsprache sei immer darauf aus, einen Konsens zu suggerieren, Mehrheiten zu behaupten, Gegenmeinungen, anders Denkende und Sprechende zu vereinzeln, sagte die Dichterin Barbara Köhler einmal im Interview und dichtete: »Ich harre aus im Land und geh ihm fremd.« In der DDR geboren und aufgewachsen, begann sie früh, durch und über die Sprache Machtverhältnisse aufzulösen, das Feststehende aufzukündigen, die Bedeutungen aufzubrechen. »Uns ist kein Schnabel gewachsen: wir reden, wie uns der Mund gestopft wurde.« Dagegen schrieb sie an und ersann ihre Poetik der Sprachbefragung und der Spracherweiterung. So entstand über die Jahrzehnte ein dichterisches Werk, das in seiner Vielfalt und Intensität seinesgleichen sucht.
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Was finden wir, wenn wir im Sand der Geschichte graben? Was ergibt sich aus der Historie für die Gegenwart und unmittelbare Zukunft? Alexander Kluge zeigt ungeahnte Zusammenhänge auf, indem er Texte und zahlreiche Bilder versammelt, für die er zum Teil künstliche Intelligenz als »virtuelle Kamera« nutzt. Sein Bilderatlas ermöglicht ihm zum einen, die Geschichte lebendig zu halten, und zum anderen einen hintergründigen Kommentar zur Gegenwart, ohne Parteinahme oder Appell, dafür mit überraschendem Erkenntnisgewinn. Sand entsteht über Tausende oder sogar Millionen von Jahren und zählt heute zu den begehrtesten Rohstoffen. Er ist ein Bestandteil von Beton, aber auch Mikrochips werden aus Quarzsand bzw. dem daraus gewonnenen Silizium hergestellt. Solche Mikrochips sind nicht nur in Smartphones und Laptops verbaut, sondern unter anderem auch in Drohnen, und sie werden im Bereich Automatisierung und künstliche Intelligenz genutzt. Für die Gegenwart kann das bedeuten: Drohnen zerstören im Krieg – in wenigen Sekunden – Gebäude und Straßen derart, dass nur noch Staub und Sand übrig bleiben. Ein so fein gemahlener Sand jedoch, der zum Leben und als Rohstoff nunmehr ungeeignet ist.
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Lassie Singers, Britta, Solo: Lyrics aus allen Schaffensphasen, Geschichten und ein exklusives Christiane-Rösinger-Glossar. Mit den Büchern von Christiane Rösinger, Bernd Begemann und Carsten Friedrichs startet im Ventil Verlag eine Reihe, in der die Texte deutscher Musiker:innen erstmals in Buchform zugänglich gemacht werden. Texte von Musiker:innen, die die hiesige (Sub-)Kultur mit ihren Songtexten in der Retrospektive ebenso geprägt haben wie die ausschließlich schreibende Zunft. Eine längst überfällige Würdigung außergewöhnlicher Songwriter:innen, deren Texte nicht bloße Anhängsel großartiger Musik sind, sondern ebenso auch für sich stehen. Christiane Rösinger, geboren 1961, zog 1985 aus dem Badischen nach West-Berlin, wo sie mit Almut Klotz und Funny van Dannen die Lassie Singers gründete. Nach deren Auflösung war sie Kopf der Band Britta. Rösinger war zudem eine der Betreiberinnen der legendären Flittchen Bar und betrieb das Label Flittchen Records. Sie veröffentlichte zwei Soloalben, mehrere Bücher und schrieb zahlreiche Theatermusiken. 2019 hatte ihr erstes Musical »Stadt unter Einfluss« Premiere im Hebbel am Ufer.
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Dieser Band unternimmt eine Neuschreibung feministischer Bewegungen in Deutschland aus der Perspektive der politischen Selbstorganisierung migrantisierter Frauen*. Anhand von Erzählungen von Zeitzeug:innen und Archivmaterial wird die These widerlegt, dass die 1990er Jahre eine „stille Zeit“ in der Frauen:bewegung Deutschlands war. Es wird aufgezeigt, dass die 1980er und 1990er Jahre eine „geräuschvolle“ Zeit war, da sie den Höhepunkt in der politischen Selbstorganisierung von Migrant:innen, Schwarzen Frauen*, Sinti:zze und Romn:ja, exilierten und jüdischen Frauen* in der Bundesrepublik darstellt. Mittels der Erinnerungsarbeit im Sinne eines Eingedenken lösen die Akteur:innen ihr „right-to re-narrate“ ein, indem sie eine neue Erinnerungspolitik und -kultur migrantischer Theoriebildung und politischer Praxis in Deutschland eröffnen. Auf diese Weise versucht das Buch folgende Fragen zu beantworten: – Was bedeutet die Auslassung migrantischer feministischer Geschichte für die Politik der Geschichtsschreibung deutscher Frauenbewegung? – Wie würde eine solche Intervention in der Vergangenheit die Gegenwart und die zukünftige Erzählung der Frauenbewegung in Deutschland neu definieren? – Was würde diese „Neudefinition“ für Deutschland als Einwanderungsland und (post-)migrantische Gesellschaft bedeuten?
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An der Seite einer Einsamen
1985 nimmt sich eine junge Pianistin in Neubrandenburg das Leben. Jahrzehnte später stößt die Schriftstellerin Helene Bukowski auf ihre Geschichte. Behutsam nähert sie sich Christina, sucht in ihrer Biografie nach Rissen und Erschütterungen, aber auch nach Augenblicken großen Glücks. Sie lernt einen Vater kennen, der in der Tochter seine eigenen Träume verwirklichen will, eine Mutter, die nie gelernt hat, zu widersprechen, und ein Klavier, das unverrückbar in der Wohnung steht. Bukowski folgt Christina nach Berlin, an die Spezialschule für Musik, mit ihren kalten Übungsräumen und dem täglichen Drill. Später nach Moskau, zum Studium am Konservatorium, durch sturzbachartigen Regen und Nächte voller Schnee. Und sie findet eine Krankheit, für die es erst heute eine Diagnose gibt. Mit großer Behutsamkeit erzählt Helene Bukowski ihre
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