Wir haben 17 Buchtipps zu "Göttingen" gefunden.
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Ein Leben in Łódź – ein Leben nach Łódź: Leon Weintraub erzählt von Schicksal, Leid und Versöhnung. Leon Weintraub (geb. 1926) wurde ab 1940 von den Nazis gezwungen, mit seiner Familie im Getto Litzmannstadt zu leben und Zwangsarbeit zu leisten. Die dabei erlernten Fertigkeiten bewahrten ihn vermutlich vor dem Tod: Bei der Auflösung des Gettos 1944 wurden die Inhaftierten in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort umgebracht. Weintraub jedoch gelang es, sich als Arbeitshäftling auszugeben und so der Ermordung zu entgehen. In den Wirren der letzten Kriegsmonate überlebte er mehrere der brutalen Verlegungsaktionen der Nazis, bis ihm schließlich auf einem der Transporte die Flucht gelang. Ein Großteil seiner Familie überlebte den Holocaust nicht. In den Gesprächen mit der Journalistin Magda Jaros erzählt Leon Weintraub von seiner Kindheit in Łódź und seinem Weiterleben nach dem Krieg: seinem Studium der Medizin in Göttingen, seiner Karriere in Polen und seiner Auswanderung nach Schweden aufgrund der antisemitischen März-Unruhen 1968. Es ist die Geschichte einer Versöhnung nach unsagbarem Leid – aber auch eine Mahnung. »Die dramatischen Erlebnisse der Vergangenheit konnte ich in meinem Archiv der Erinnerung unterbringen. Sie sind nicht ausgelöscht, aber sie bilden auch keine dunkle Wolke über meinem Kopf, die mir die Sonne verdeckt.« Leon Weintraub
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Was bleibt von einer Reise, die nach Plan läuft?
Johannes Klaus hat das Smartphone weggesteckt und ist trotzdem überall hingekommen: in die Hügel hinter Marseille, ins bosnische Hinterland und in eine Garküche in Südthailand, deren Namen er bis heute nicht kennt. Er erzählt, wie viel zurückkommt, sobald keine App mehr dazwischensteht: die Aufmerksamkeit für einen Ort, das Gespräch, das man zu Hause nie begonnen hätte, die Entscheidung, die plötzlich einem selbst gehört.
Handy aus, Welt an ist ein erzählendes Sachbuch mit praktischem Teil und zeigt, wie Reisen ohne Smartphone heute funktioniert:
- sich ohne GPS und Google Maps orientieren
- ohne Buchungsportal eine Unterkunft finden
- ohne ständige Erreichbarkeit zurechtkommen und erreichbar bleiben, wo es darauf ankommt
- mit Experimenten zum Ausprobieren, vom ersten Tag ohne Gerät bis zur ganzen Reise offline
Heute reist man bestens vorbereitet: das Hotel bewertet, die Route optimiert, das beste Café schon markiert, bevor man losfährt. Besser abgesichert war Reisen nie, und trotzdem bleibt oft das Gefühl, dass eine Reise mehr hinterlassen könnte. Das Buch verklärt weder die Zeit vor dem Smartphone noch rechnet es mit dem Gerät ab. Es ist geschrieben für Reisende, allein oder mit Familie, denen die perfekt geplante Reise seltsam schnell entgleitet und die wissen wollen, wie es anders geht: bewusster unterwegs, mit Raum für Zufälle und Umwege.
Eine Einladung, die Welt wieder mit eigenen Sinnen zu entdecken.
Kann man heute überhaupt noch ohne Smartphone reisen?
Ja, mit wenigen Ausnahmen: Karten, Bahnschalter, Aushänge und Auskünfte vor Ort funktionieren weiterhin, auch wenn kaum noch jemand sie nutzt. Es braucht etwas mehr Vorbereitung und die Bereitschaft, unterwegs Menschen zu fragen. Das Buch zeigt, was man dafür wissen muss, von der Planung bis zur Orientierung unterwegs.
Wie findet man ohne Google Maps den Weg?
Mit Karte, ein paar einfachen Routinen und Menschen vor Ort. Das Buch erklärt, wie Orientierung ohne GPS funktioniert und warum man sich dabei seltener verloren fühlt, als man denkt.
Muss man das Smartphone komplett zu Hause lassen?
Nein. Es geht nicht um Totalverzicht: Das Buch zei
Ähnliche Bücher wie »Handy aus, Welt an«
Boscos ältere Schwester Rosa sagt: Es gibt keinen Weihnachtsmann. Wie bitte?! Das will der fünfjährige Bosco auf keinen Fall glauben. Zum Glück ist er Detektiv und macht sich zusammen mit seinem kuscheligen Assistenten Ökkel auf die Suche nach Beweisen. Denn er hat auch schon einen Verdacht: Dieser grummelige Typ auf der Straße, der Pfandflaschen aus Mülleimern angelt — der hat doch Glitzer am Schuh! Bosco ahnt da was … Ein Weihnachtskrimi von Finn-Ole Heinrich und Dita Zipfel, mit Illustrationen von Tine Schulz. In 24+1 Kapiteln durch den ganzen Advent — für alle, die schon mal fünf Jahre alt waren und den Weihnachtsmann noch nicht aufgegeben haben.
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Wer das hiesige Speisenangebot seit dem Zweiten Weltkrieg betrachtet, könnte leicht dem Trugschluss aufsitzen, die Kichererbse wäre wie aus dem Nichts in Form von Hummus über uns gekommen. Doch schon Hildegard von Bingen wusste im Mittelalter Positives zu berichten : »Die Kichererbse ist warm und angenehm und leicht zu essen und sie vermehrt dem, der sie isst, nicht die üblen Säfte. Wer aber Fieber hat, der brate Kichererbsen über frischen Kohlen und esse sie und er wird geheilt werden.« Auch damals schon war die Kichererbse als Arme-Leute-Essen bekannt. In vielen Regionen der Welt ist sie es heute noch.
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Reden gegen das Nichtstun. Gehaltene und ungehaltene.
Hilft ja nix: Wir müssen den Härten und dem Leid der Menschen etwas entgegensetzen. Krieg, Armut, Faschismus, was alles noch. Jeder kann was tun, jeder. Was geben, wo helfen, so was. Verantwortung übernehmen. Wenn schon alles den Bach runtergeht, dann wenigstens in Würde, verdammte Axt.Auf Literatur setzt kaum noch jemand ernsthaft und das nicht erst, seit Handys. Trotzdem hast du grad ein Buch in der Hand und überlegst, ob du es kaufen sollst. Es sind Reden drin. Findest du bescheuert, weil Reden hält man und basta. Versteh ich. Hier trotzdem eine Liste, was du verpassen würdest: * So circa zwanzig Mal das Wort „unwahrscheinlich“.* Meinen Großonkel Stevo, der Ende 1990 sechs Richtige im Lotto erriet und direkt ertrank (gemeinsam mit einem Trompeter).* Einen Stuhl in einem Hinterhof.* Sprache, Mut, Zauberei.* Thomas Bernhard (lebend).* Eine Ringeltaube (tot).* Den Satz: „Das Gegenteil von Tod ist Tun“.* Mich, wie ich eine Häkelnadel in eine Steckdose -
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Naturforscher, Entdecker, Revolutionär: die Wiederentdeckung des Georg Forster
Georg Forster war seiner Zeit weit voraus: Bereits als junger Mann bereiste er die entlegensten Winkel der damals bekannten Welt und stellte mit seinen Ideen zu Menschlichkeit und Freiheit die europäischen Weltanschauungen des 18. Jahrhunderts radikal infrage. Von seiner Weltumsegelung mit James Cook brachte er den unerschütterlichen Glauben an die Gleichheit aller Menschen zurück. Seine Einsichten und seinen Ruhm nutzte Forster, um gegen Imperialismus, Rassismus und Sklaverei zu kämpfen. Immer wieder geriet er dadurch mit den Vorstellungen seiner Zeit – und den Autoritäten – in Konflikt. Angesteckt von den Ideen der Französischen Revolution, wurde Foster schließlich Anführer der kurzlebigen Mainzer Republik.Gestützt auf einen immensen Fundus an Quellen und die umfangreiche Korrespondenz Forsters, zeichnet Andrea Wulf das lebendige Porträt eines leidenschaftlichen, freien Geistes, der sein Leben lang danach strebte, das zu finden, was uns alle verbindet.
Ausstattung: 2 x 16 Seiten Farbbildteil sowie Karten und zahlreiche s/w-Abbildungen im Text
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Ein Strauß sagt mehr als tausend Worte; eine kleine Geste bedeutet oft mehr als ein großer Dank. Dieser Schuber schenkt statt mitgebrachter Blumen vier Erzählungen, in denen das Danke mal spontan und mal wohl bedacht ist, mal kaum hörbar und mal laut gerufen. Peggy Mädler, Heike-Melba Fendel, Till Raether und Andrea Petković erzählen von Dankbarkeit und dem Danken, von äußeren Erwartungen und inneren Bedürfnissen, von Höflichkeit und tiefer Zuneigung und von der großen Kraft eines kleinen Wortes. Der Schuber enthält folgende Erzählungen: Peggy Mädler: Der Moment Heike-Melba Fendel: Die letzten Ferien Till Raether: Bungalow bei Nacht Andrea Petković: Boarding, last call
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Lüge! Diebstahl! Betrug! Ist jedes Delikt ein Verbrechen und jede Straftat verwerflich? Im Grenzland zwischen den moralischen und gesetzlichen Geboten des Alltags bewegen sich die Held*innen dieser vier Erzählungen – in komischen, ernsten, ambivalenten und absurden Situationen. Son Lewandowski, Enrico Ippolito, Gregor Sander und Mareike Fallwickl loten lakonisch und scharf, politisch und bildreich das Richtig und das Falsch der Grenzen aus, die wir alle kennen und bisweilen überschreiten. Der Schuber enthält folgende Erzählungen: Son Lewandowski: Kiwis, gold Enrico Ippolito: Irrlichter Gregor Sander: Der kleine Tod; Morgens Die brennende Tonne (AT) von Enrico Ippolito Mareike Fallwickl: Es ist ein wirklich schöner Säbel
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Feiertage sind nicht immer feierlich, der Rückblick auf das vergangene Jahr ist nicht immer leicht und der Ausblick auf das neue erfordert bisweilen viel Mut. Doch Paul Auster, Jackie Thomae, Leon Engler und Fredrik Sjöberg spenden Kraft und Zuversicht in der dunklen Jahreszeit: In vier Erzählungen treffen wir Alleinstehende in großen Wohnungen, Sinnsuchende im Regenwald, Spurensuchende im hohen Norden und Lebenskünstler in New York. Sie alle sagen: Fürchte dich nicht! Der Schuber enthält folgende Erzählungen: Paul Auster: Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte Jackie Thomae: Noëlle Leon Engler: Mögen alle Lebewesen glücklich sein Fredrik Sjöberg: Die Kinder im Schnee
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Noch glühen die farbigen Blätter im Licht, noch wärmen die letzten Sonnenstrahlen. Aber ein kühler Hauch hängt schon in der Luft – und mit ihm die Ahnung, dass sich nun wandelt, was eben noch selbstverständlich schien. Arno Frank, Karen Köhler, Dana von Suffrin und Matthias Nawrat erzählen von Momenten des Übergangs: Der Sommer wird zum Herbst, ein Lebensabend nähert sich, eine Beziehung geht zu Ende. Unaufhaltsam und melancholisch, gleichzeitig befreiend und hoffnungsvoll. Vier Erzählungen über die Kraft des Herbstes. Der Schuber enthält folgende Erzählungen: Arno Frank: Wildwechsel Karen Köhler: Deklination Dana von Suffrin: Das Ende von Micah und mir Matthias Nawrat: Die Überfahrt
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