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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Aufrichtigkeit.
Wir haben 8 Buchtipps zu "Aufrichtigkeit" gefunden.

Erzählung - Aus dem Französischen von Peter Handke

Ein jüdisches Schicksal im Zweiten Weltkrieg zwischen Deutschland und Frankreich - übersetzt von Peter Handke Wie lebt man in einer Landschaft, in der man eigentlich nicht existieren darf? Die Windmühle bei Hamburg, die Savoyer Alpen und die Pariser Vorstadtwälder blicken teilnahmslos auf die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs. Georges-Arthur Goldschmidt aber, der als Kind aus Norddeutschland nach Frankreich floh, schreibt den Landschaften seiner Kindheit seine ganz persönlichen Erinnerungen ein. Es sind Erinnerungen an die Prügelstrafen im savoyischen Internat, an den Heuspeicher bei Bergbauern, in dem er sich vor den Deutschen versteckte, an den Gedenkstein für einen erschlagenen jüdischen Hausierer im Wald. Ohne Scham und voller poetischer Aufrichtigkeit erzählt der Autor von seinem ganz persönlichen Kampf ums Überleben.

Ähnliche Bücher wie »Der unterbrochene Wald«
Die Nobelpreisträgerin Herta Müller über Würde und Freiheit, Exil und Heimat und die subversive Kraft des Lachens Ob Herta Müller die Werke von Böll, Liao Yiwu oder Goldschmidt liest, oder sich mit dem politischen Geschehen befasst: stets ergreift sie Partei für die Aufrichtigkeit. Sie kennt die subversive Kraft des Lachens, und sie weiß, dass Diktatoren nichts so schlecht vertragen wie die Wahrheit. Aber auch ihr Blick auf unsere Gesellschaft ist unbestechlich. Stehen wir für unsere Werte ein, wenn es um den Schutz von Minderheiten, Verfolgten und Exilsuchenden geht? Politisch-literarische Wortmeldungen der Nobelpreisträgerin aus dem letzten Jahrzehnt. Eindringlich und hochaktuell.

Ähnliche Bücher wie »Eine Fliege kommt durch einen halben Wald«
Roman | Über das Auf und Ab im Alltag eines jungen Vaters | Das perfekte Geschenk zum Vatertag

Zum zweiten Mal ist er Vater geworden. In der einen Nacht will und will die kleine Tochter nicht aufhören zu schreien, und in der nächsten fragt er sich, ob sie noch atmet. Am Tag findet er sich zwischen Windeln und Fläschchen und dem Playmobil des ersten Kindes wieder. Und während seine Frau die Hauptverdienerin ist, träumt er von einem Leben in einem großen Haus am Meer oder von Sex mit anderen. Er ist überfordert als Vater, verunsichert als Mann. Wieso fällt es ihm so schwer, sich in seine Rolle einzufügen? Und welche dunklen Seiten hat sein Mann-Sein, welches Potenzial an Wut und Gewalt schlummert in ihm? Mit seinem Kind im Arm sucht er nach Antworten und findet Momente der Liebe, der Nähe und des Glücks. Wellen ist ein Roman über das Auf und Ab im Alltag eines jungen Vaters, eine Auseinandersetzung mit dem Wunder des Lebens und der Liebe zum eigenen Kind. Er erzählt von einem modernen, um Gleichberechtigung bemühten Mann in einer Gesellschaft, in der immer noch alte Ideale und Geschlechterverhältnisse vorherrschen. Heinz Helles persönlichstes Buch und ein hochpoetischer Text von großer Kraft und Aktualität!

Ähnliche Bücher wie »Wellen«
Ein Sonntag am See. Eine Frau sitzt am Ufer und hält ihre beiden kleinen Kinder im Arm. Was eine Wochenend-Idylle sein sollte, kippt ins Gegenteil. Das Segelboot ist gekentert, der Vater wird vermisst. In diesem harmlosen Badesee kann er doch unmöglich ertrunken sein. Sicher taucht er wieder auf und wird über die Angst seiner Frau lächeln. Während der Rettungshubschrauber über ihr kreist, erinnert sich die Erzählerin an ihr Leben mit diesem Mann, ihrem Gegenpart in einer bewegten Ehe. Maike Wetzel schreibt in Schwebende Brücken mit schonungsloser Aufrichtigkeit und hoher sprachlicher Präzision über das Weitermachen, nachdem nichts mehr ist wie zuvor. Und darüber, wo wir Trost finden - in unseren Erinnerungen und in der Literatur. In der Traditionslinie von Joan Didion, Maggie Nelson, Ocean Vuong und Marguerite Duras erzählt die Autorin sehr persönlich, dabei gleichzeitig beeindruckend universell über Liebe, Trauer und Elternschaft. So entsteht ein soghafter Abschiedsgesang und dabei ein ehrlicher und ergreifender Roman über das Weiterleben als Mutter und als Schriftstellerin.

Ähnliche Bücher wie »Schwebende Brücken«
Roman

Was die drei Frauen zusammenführt und zu Freundinnen fürs Leben macht, sind Männer, der Krieg und ein Toter. Auf einem Feld unweit von Wien wird die Leiche eines amerikanischen Soldaten gefunden. Grete, die als Dolmetscherin für die US-Behörden arbeitet, findet Haare in der Hand des Getöteten, die sie bald auf die Spur von Vera bringen: Diese hat sich inzwischen nach Wien abgesetzt, wo sie Mali kennenlernt, die sie bei sich aufnimmt. Mali wiederum hat sich mit ihrem Sohn Robert vor der Roten Armee zu ihrer Tante in die Stadt geflüchtet. Davongelaufen ist sie auch vor dem Vater des Kindes, der Liebe ihres Lebens, den sie Robert verschweigt, auch dann noch, als er eines Tages vor ihrer Tür steht. Nur mit Vera und Grete teilt Mali ihr Geheimnis. Denn auch die Freundinnen haben welche.Libellen im Winter ist ein Roman über Freundschaft und Aufrichtigkeit, über das Beharren auf Selbstbestimmung und den Willen, sich treu zu bleiben, der Frauen dazu zwingt, sich außerhalb der Normen einzurichten. Damals wie heute.

Ähnliche Bücher wie »Libellen im Winter«
Roman | »Dana Vowinckel hat die Welt durch ihre leuchtende Literatur zu einem schöneren Ort gemacht.« Christian Kracht | Shortlist Deutscher Buchpreis

Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren an derselben Universität – doch das ist auch schon alles, was sie verbindet. Anton entstammt einer Akademikerfamilie, Alma ist bei ihrer Mutter und ihrem lieblosen Stiefvater am östlichen Stadtrand aufgewachsen. Anton ist Jude. Alma nicht. Doch die beiden verlieben sich, ziehen zusammen, streiten und versöhnen sich, bis Anton nach New York geht, um dort seine Masterarbeit über die Massenkonversion der Chasaren zum Judentum zu schreiben. Alma bleibt allein zurück und sucht Halt in Antons Gemeinde. Erst die Ereignisse des 7. Oktober 2023 und des Gaza-Kriegs, die polarisierte Stimmung sowohl auf dem Campus als auch in seiner eigenen Familie lassen Anton zu Alma zurückkehren, bei ihr Trost und Zuflucht finden. Doch dann reißt ein tiefer Abgrund auf, und die Hoffnung auf Glück scheint ferner denn je.
Anton und Alma erzählt die Geschichte einer großen Liebe in einer zunehmend gespaltenen Welt. Von der Sehnsucht nach Aufrichtigkeit und Geborgenheit, von Trauer und Verlust, von Glauben und Zugehörigkeit – und von unser aller Versuch, dem Leben einen Sinn zu geben. Ein herzzerreißender, mutiger Roman darüber, was es bedeutet, Mensch zu sein.


Ähnliche Bücher wie »Anton und Alma«
Zur jüdisch-arabischen Frage | Mit einer Nachbemerkung nach dem 7. Oktober 2023

»Es besteht für mich kein Zweifel daran, dass es die Schicksalsfrage des Nahen Ostens ist, ob eine Verständigung zwischen Israel und den arabischen Völkern zustande kommt, solange noch eine Möglichkeit dazu besteht. Damit ein so großes, fast präzedenzloses Werk gelingt, ist unerlässliche Voraussetzung, dass geistige Vertreter der beiden Völker miteinander in ein echtes Gespräch kommen, in dem sich gegenseitige Aufrichtigkeit und gegenseitige Anerkennung verbinden.«

Diese Sätze von Martin Buber (1878-1965) sind von ungebrochener Aktualität, begleitet von der Frage, ob eine solche Verständigung überhaupt noch möglich ist. Unter dem programmatischen Titel Ein Land und zwei Völker versammelt dieser Band die politischen Schriften des bedeutenden Religionsphilosophen, sein Plädoyer für einen Dialog anstelle der Konfrontation, für Selbstbestimmung und das Benennen der Konflikte von Israelis und Palästinensern.

Martin Buber stellt die Fragen, auf die wir heute neue Antworten finden müssen.

Ähnliche Bücher wie »Ein Land und zwei Völker«
Kein Rechtfertigungsversuch

Sie bemüht sich um Aufrichtigkeit und betont, keine Entschuldigung zu erwarten. Sie will vor allem berichten: Was sie getan hat und wie sie überhaupt zu einer bedingungslosen Gläubigen der NS-Ideologie werden konnte. Ihr Buch wurde zu einem der ersten Zeugnisse einer Nazi-Führerin, die vollkommen kritisch zurückblickt. Eindrücklich schildert Melita Maschmann ihren Weg: den Widerstand der Eltern gegen ihre Begeisterung, wie sie als ganz junge Frau im Osten mit der Waffe in der Hand völkische Umsiedlung befehligt, die letzten dekadenten Partys vor dem Untergang in Berlin, das Nazi-Versteck in Österreich, die anschließende Gefangenschaft. Am Anfang ihres Weges steht aber ein Verrat, der ihr Gewissen immer belastet hat und zum eigentlichen Anlass ihrer berühmten Autobiografie geworden ist. "Fazit" richtet sich direkt an ihre Berliner Schulfreundin, deren Familie sie für die Gestapo ausspioniert hat. Erstmals wird nun auch diese Freundin, deren Identität lange verborgen war, zu Wort kommen: Marianne Burkenroads Bericht "Entscheidende Ereignisse aus meiner Vergangenheit" stellt ihre Seite des Geschehens dar und ist eine zusätzliche und wichtige Entdeckung für eine richtige Einordnung von "Fazit".

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