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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Nationalsozialismus;Autobiographie;Freundschaft und Verrat;Geschichte Drittes Reich.
Wir haben 150 Buchtipps zu "Nationalsozialismus;Autobiographie;Freundschaft und Verrat;Geschichte Drittes Reich" gefunden.

Auswahl aus dem Tagebuch 1940–1945

Im Mai 1940 beginnt die 51-jährige Anna Haag ein schonungslos offenes und regimekritisches Tagebuch zu führen, das sie über Jahre im Kohlenkeller versteckt. Sie hört ihren Mitmenschen genau zu – in der Straßenbahn, bei Behördengängen oder in Geschäften. In pointierten Skizzen hält sie fest, was ganz gewöhnliche Deutsche schon während des Zweiten Weltkriegs über die Judenvernichtung und die Verbrechen des NS-Regimes wussten. Sie erzählt mit Ironie und Klarheit von Hamsterfahrten im Stuttgarter Umland, von verbotenen Treffen zum BBC-Hören oder von Wortgefechten mit ihrem Lieblingsgegner, dem regimetreuen Apotheker. Die vorliegende gekürzte und auf den Alltag in der Diktatur konzentrierte Textauswahl eignet sich besonders für den Schulunterricht. »Ein ungeheuerlich eindrucksvolles, atemberaubendes Dokument.« Götz Aly, Berliner Zeitung »Was für eine Feier der Zivilcourage!« Deutschlandfunk Kultur

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"Angela Davis' Autobiographie, 1974 von Toni Morrison erstmals herausgegeben, ist ein Klassiker der Schwarzen Befreiungsbewegung. Nun erlebt das Buch nach fast fünfzig Jahren eine Neuauflage, die beweist, wie aktuell antirassistische, feministische und sozialistische Kämpfe für Freiheit und Gerechtigkeit heute noch immer sind.In Eine Autobiographie beschreibt Angela Davis ihren Lebensweg;erzählt von ihrer Kindheit auf dem sogenannten Dynamite Hill in Birmingham, Alabama, von ihrer Arbeit mit der Kommunistischen Partei, der Black Panther Party und den Soledad Brothers und wie sie von einer Professorin zu einer der vom FBI meistgesuchten Personen wurde. Als Toni Morrison der damals 28-jährigen Angela Davis vorschlug, ein Buch über ihr Leben zu verfassen, war diese erst skeptisch, wollte der Tendenz, Geschichte zu individualisieren, nicht weiter Vorschub leisten. Und so schrieb sie eine zutiefst politische Autobiographie, die den Blick hinaus in die Welt niemals vernachlässigt. »Ich habe also nicht wirklich über mich selbst geschrieben. Ich habe die Ereignisse meines eigenen Lebens nicht an ihrer persönlichen Bedeutung gemessen. Vielmehr habe ich versucht, das Genre der Autobiographie zu nutzen, um mein Leben im Einklang mit dem, was ich für die politische Bedeutung meiner Erfahrungen hielt, zu betrachten.« Brillant, feurig und mit Nachdruck geschrieben, ist Eine Autobiographie ein unvergesslicher Bericht über ein Leben, das dem radikalen Wandel verpflichtet war und ist. "

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Kein Rechtfertigungsversuch

Sie bemüht sich um Aufrichtigkeit und betont, keine Entschuldigung zu erwarten. Sie will vor allem berichten: Was sie getan hat und wie sie überhaupt zu einer bedingungslosen Gläubigen der NS-Ideologie werden konnte. Ihr Buch wurde zu einem der ersten Zeugnisse einer Nazi-Führerin, die vollkommen kritisch zurückblickt. Eindrücklich schildert Melita Maschmann ihren Weg: den Widerstand der Eltern gegen ihre Begeisterung, wie sie als ganz junge Frau im Osten mit der Waffe in der Hand völkische Umsiedlung befehligt, die letzten dekadenten Partys vor dem Untergang in Berlin, das Nazi-Versteck in Österreich, die anschließende Gefangenschaft. Am Anfang ihres Weges steht aber ein Verrat, der ihr Gewissen immer belastet hat und zum eigentlichen Anlass ihrer berühmten Autobiografie geworden ist. "Fazit" richtet sich direkt an ihre Berliner Schulfreundin, deren Familie sie für die Gestapo ausspioniert hat. Erstmals wird nun auch diese Freundin, deren Identität lange verborgen war, zu Wort kommen: Marianne Burkenroads Bericht "Entscheidende Ereignisse aus meiner Vergangenheit" stellt ihre Seite des Geschehens dar und ist eine zusätzliche und wichtige Entdeckung für eine richtige Einordnung von "Fazit".

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Reclams Klassikerinnen

Ein Roman über Widerstand und Alltag im »Dritten Reich« Die Schuhverkäuferin Elisabeth ist eine überzeugte Nationalsozialistin, und als sie am 1. Mai den SA-Mann Erwin kennen lernt, scheint zunächst das Glück perfekt. Doch dann wird Elisabeth schwanger, und Erwin rät ihr zur Abtreibung. Auch in politischer Hinsicht entfremden sich die beiden zunehmend, denn Elisabeth wird in ein Arbeitslager geschickt und beginnt dort das System zu hinterfragen. Als ihre Kollegin Selbstmord begeht, entschließt sich Elisabeth zum Protest ... Maria Leitner, die ab 1934 im Exil lebte, reiste undercover durch NS-Deutschland, um den Alltag in der Diktatur möglichst genau beschreiben zu können. Aus diesen gefährlichen Recherchen entstand der vorliegende Roman. »Maria Leitners Waffen waren die Sprache und ihr Mut und ihre Bereitschaft, sich den Gefahren ganz und gar auszusetzen.« Volker Weidermann, Die Zeit

Ähnliche Bücher wie »Elisabeth, ein Hitlermädchen. Roman der deutschen Jugend«
Erinnerungen mit großem A Zum 80. Geburtstag des großen Autors und Büchner-Preisträgers: die Autobiographie von Friedrich Christian Delius. Die Gruppe 47, die WM 54, die Auseinandersetzung mit dem Mythos 68, die Erinnerung an den Deutschen Herbst, die dramatischen Ereignisse um den Mauerfall, ein Abend mit dem Bundespräsidenten in Rom, Erlebnisse mit Peter Handke, Marcel Reich-Ranicki, Theodor W. Adorno, Thomas Brasch, Wolf Biermann, Heiner Müller, Mario Adorf und vielen mehr, Rom, Deutschland, das 20. Jahrhundert, Musik und natürlich Literatur: eine sehr persönliche Geschichte der acht Jahrzehnte von 1943 bis 2023. Eindrückliche Porträts, pointierte Analysen, poetische Gedanken: Delius hält nur das Wichtigste fest, in ganz eigener, verdichteter Form. Das außergewöhnliches Erinnerungswerk eines bedeutenden Autors: Hier wird das Erinnern selbst zur Poesie.

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Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39

Eine erzählerische Zeitreise in den Alltag der NS-Diktatur Der Feldzug für eine gesunde Lebensweise, der Kult um den Körper, der Ruf nach der Gemeinschaft – so manches, was den Alltag im »Dritten Reich« prägte, erscheint uns heute erschreckend vertraut, wie Tillmann Bendikowski in diesem Buch zeigt. Aber konnte es damals überhaupt so etwas wie ein »normales« Leben inmitten der Diktatur geben? Der Autor begibt sich auf eine erzählerische Zeitreise in die (auch zeitliche) Mitte der NS-Herrschaft, indem er das Alltagsleben der Deutschen während einer Spanne von zwölf Monaten erkundet: zwischen Dezember 1938 und November 1939, als schon der Zweite Weltkrieg tobte und auch das missglückte Attentat im Münchener Bürgerbräukeller das Regime nicht mehr stürzen konnte. Ein neuer, ungewöhnlicher Blick auf das Leben der Deutschen im Alltag der Diktatur.

Ähnliche Bücher wie »Hitlerwetter«
Eine feinfühlige Geschichte über Hoffnung und Freundschaft in Zeiten des Nationalsozialismus. Alon isst gern Bagels, die es aber leider viel zu selten gibt. Er spielt Geige und sitzt mit seiner Freundin Riwka auf dem Dach ihres Hauses, lässt seinen Drachen steigen und schaut über die Stadt. Aber das Leben ist schwierig, denn es ist das Jahr 1943, und Alon und Riwka wohnen im Getto und tragen einen gelben Stern. Niemand darf das Getto verlassen. Und wer doch durch das Tor hinausgeht, kehrt nicht zurück. Zart und ergreifend erzählt Marius Marcinkeviçius von zwei Kindern, die die Schrecken des Holocausts erleben. Sie werden getrennt, aber finden sich Jahrzehnte später wieder, dank eines Kieselsteins, der zum Symbol für ihre Stärke und das Überleben wird. Als die gelben Blätter fielen – ein besonderes Bilderbuch gegen das Vergessen. Eindringlich und voller Zartheit: „Als die gelben Blätter fielen“ ist eine Geschichte über den Holocaust, über das Erinnern, über Freundschaft, über Hoffnung und über das Überleben. Das Buch handelt vom Leben in einem litauischen Getto zu Zeiten des 2. Weltkriegs. Autor Marius Marcinkeviçius schafft es trotz der Schwere, von diesem wichtigen Teil der Geschichte einfühlsam und liebevoll zu erzählen. Die berührenden und ausdrucksstarken Illustrationen von Inga Dagile machen „Als die gelben Blätter fielen“ zu einem besonderen Bilderbuch für Kinder ab 8 Jahren. Die bewegende Geschichte von Alon und Riwka ist ein guter Einstieg für (Grundschul-)Kinder, um einen Zugang zu den Themen Nationalsozialismus und Holocaust zu bekommen. Das Nachwort hilft bei der historischen Einordnung. „Als die gelben Blätter fielen“ ist in Litauen bereits mehrfach ausgezeichnet. Kein Wunder: Autor Marius Marcinkeviçius und Illustratorin Inga Dagile schaffen es, auf einfühlsame Weise eine tief bewegende Geschichte über Hoffnung und Freundschaft zu Zeiten des Holocausts zu erzählen. Das besondere Bilderbuch ist für Kinder ein guter Einstieg zu dem Thema Nationalsozialismus. Es richtet sich an junge Leser*innen zwischen 8 und 11 Jahren, ist aber eine wichtige Lektüre für alle Menschen – unabhängig vom Alter.

Ähnliche Bücher wie »Als die gelben Blätter fielen«
Mein Leben auf Halbdistanz | Eine intellektuelle Autobiographie | Begegnungen mit Stars der Geisteswissenschaften und weltbekannten Sportlern

Weder für das Lesen noch für das Schreiben habe er eine Leidenschaft, behauptet Hans Ulrich Gumbrecht, und doch gehört er zu den bedeutendsten und produktivsten Geisteswissenschaftlern der Gegenwart. In ironischer Halbdistanz blickt der emeritierte Stanford-Professor auf mehr als ein halbes Jahrhundert Lebensgeschichte zurück. Alles beginnt 1948 im zerbombten Würzburg, aber schon bald lockt ihn sein Ehrgeiz auf eine atemberaubende Reise rund um den Globus. Am berühmten Lycée Henri IV eifert er im Paris der 1960er Jahre dem Habitus französischer Intellektueller nach, in Salamanca beginnt er zu schreiben, an der Copacabana spürt er die Präsenz der Vergangenheit und im Silicon Valley erlebt er die Geburt einer neuen Form des Denkens.

Mit charmanter Unbescheidenheit und in strahlender Intensität beschwört Gumbrecht Szenen für die Ewigkeit herauf: einen Sündenfall vor der Erstkommunion, Lunch mit Michel Foucault, drei Sätze mit Neymar, eine Gefängnisnacht in San José und einen Puma im Schnee der Anden. So entsteht das Bild eines Intellektuellenlebens, dessen Kraft sich am Ende nicht in abstrakten Urteilen verdichtet, sondern in einem Namen, der diesseits und jenseits des Atlantiks leicht über die Lippen geht: Sepp.



Ähnliche Bücher wie »Sepp«
Deutsche Großunternehmen im Dritten Reich

Profit durch Verfolgung: Deutsche Unternehmen im Nationalsozialismus

Welche Rolle haben deutsche Großunternehmen in der NS-Zeit gespielt, wie stark waren sie an der Judenverfolgung beteiligt? Peter Hayes, ausgewiesener Holocaust-Experte, stellt 120 Firmen im Zeitraum von 1927 bis 1945 auf den Prüfstand und zeichnet dabei das erschütternde Bild einer korrupten antisemitischen Verfolgungspolitik unter den führenden Figuren des deutschen Wirtschaftslebens.

Dass die deutsche Geschäftswelt an den Verbrechen des NS-Regimes beteiligt war, ist längst bekannt, nicht aber das Ausmaß ihrer Komplizenschaft. Dem NS-Staat gelang es, ein "Zuckerbrot und Peitsche"-Wirtschaftssystem zu etablieren, in dem der Erhalt von Staatsgeldern, abhängig von der Gunst der Machthaber, fast allein über den kommerziellen Erfolg eines Unternehmens bestimmten. Dazu gehörten von Anfang an Verrat und Verfolgung der jüdischen Mitarbeiter. Bereits vor dem Ausbruch des Kriegs 1939 war der Konformismus mit der auf den Krieg ausgerichteten Produktionspolitik und die daraus folgende Korruption der deutschen Geschäftsführung so weit gediehen, dass es unvermeidbar erschien, die Verbrechen des Regimes mitzutragen und sogar zu rechtfertigen. Peter Hayes leistet hier nach jahrzehntelanger Einsicht von lange zurückgehaltenen Archivmaterialien wahre Pionierarbeit und legt mit diesem Buch erstmals eine umfassende und aufklärende Darstellung über das Zusammenspiel von deutschen Großunternehmen und der NS-Wirtschaftspolitik vor.

Ähnliche Bücher wie »Geschäfte im Schatten des Holocaust«
Warum so viele Deutsche dem Nationalsozialismus verfielen - Ein SPIEGEL-Buch - Mit zahlreichen Abbildungen

Zwischen Euphorie und Endlösung: Wie Millionen Deutsche zu Komplizen des NS-Regimes wurden Warum unterstützten so viele Deutsche den Nationalsozialismus? Wieso waren sie Adolf Hitler gegenüber loyal, der aus seinem Judenhass und seinen Kriegsplänen nie einen Hehl gemacht hatte? Achtzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa untersucht dieses Buch, warum Millionen Deutsche dem Naziregime treu dienten und ihrem »Führer« schließlich bis in den Untergang folgten. SPIEGEL-Autoren und Historikerinnen erklären, wie Deutsche aus allen gesellschaftlichen Milieus zu Komplizen des NS-Regimes wurden. Sie beschreiben, wie unzählige Mitläufer mit ihrem Autoritätsglauben, ihrem Handeln und ihrem Wunsch nach einem Sieg Deutschlands im Krieg das Regime stützten und seine Gräueltaten erst ermöglichten. Und sie zeigen, wie die braunen Machthaber ihr Volk umgarnten und gezielt auf positive Emotionen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft setzten. Mit zahlreichen Abbildungen.

Ähnliche Bücher wie »Hitlers treues Volk«
Notizbuch eines Philologen

LTI – Lingua Tertii Imperii: Victor Klemperers Analyse der Sprache des Nationalsozialismus und ihrer Wirkungsmacht ist ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung. Zugleich ist es ein historisches Dokument ersten Ranges von der Selbstrettung eines Sprach- und Literaturwissenschaftlers in hoffnungsloser Zeit. Die Ausgabe von Elke Fröhlich erschließt den Text, seinen zeitgeschichtlichen Hintergrund und den denkbar weiten wissenschaftlichen Horizont des Autors durch einen detaillierten Kommentar. »Was jemand willentlich verbergen will, sei es nur vor andern, sei es vor sich selber, auch was er unbewußt in sich trägt: die Sprache bringt es an den Tag.« Victor Klemperer (1881–1960)

Ähnliche Bücher wie »LTI«
Kästner im Dritten Reich Tobias Lehmkuhl beleuchtet das widersprüchlichste Kapitel im Leben des großen deutschen Erfolgsautors – die Jahre 1933 bis 1945, die so eingehend noch nie erzählt wurden. Zum 125. Geburtstag von Erich Kästner im Februar 2024. Kästners Bücher wurden 1933 verbrannt, er erhielt Schreibverbot. Dennoch kam Kästner im Dritten Reich über die Runden – und nicht einmal schlecht. Wie weit passte er sich an, machte sich mit dem Regime gemein, wo bekannte er Farbe? Wie schmal war der Grat, auf dem er wandelte? Eine Biographie voller illustrer Gestalten, spannender Begegnungen, vielsagender Anekdoten. Ein so schillerndes wie gefährliches Leben.

Ähnliche Bücher wie »Der doppelte Erich«
Der Lebensweg einer einfachen Frau bis zum Untergang Dresdens

Im Mittelpunkt dieses Berichts steht eine Frau aus einfachen Verhältnissen. Es geht um das Leben von Dora W., die aus Schlesien nach Dresden kommt, mit sechzehn Mutter wird und mit fünfundzwanzig den Untergang der Stadt im Bombenkrieg miterlebt. Ziegenhüterin auf dem Lande, dann Ladenmädchen und Gärtnereigehilfin in einer niederschlesischen Kleinstadt sind ihre ersten Lebensstationen, bevor sie in dem Schlachtergesellen Oskar den Mann fürs Leben findet und ihm nach Dresden folgt, um dort eine Familie zu gründen. Eine kurze Zeit ist ihr dort geschenkt; es sind ihre goldenen Jahre, wie es scheint, aber dann stürzt die Perspektive, und es ereilt sie wie alle anderen der Krieg und mit ihm das Ende Dresdens in einer von Großmachtstreben und Rassenwahn vergifteten Gesellschaft. Mit ihrer Geschichte verfolgt der Autor ein Einzelschicksal im historischen Kontext vor und nach dem Einmarsch des Nationalsozialismus in jedes einzelne Leben. Was macht die Diktatur aus den Menschen, die ihren Anforderungen kaum gewachsen sind und sich recht und schlecht durchschlagen? Dabei gewinnt das Auftauchen des Halleyschen Kometen im Jahre 1910, der Weltuntergangsphantasien befeuerte, eine symbolische Bedeutung für die Vernichtung der sächsischen Metropole im Feuersturm des Februars 1945. Am Beispiel von Dora W. wird erzählt, wie Geschichte den Geschichtslosen widerfährt, zuletzt als Schrecken und zu späte Einsicht.

Ähnliche Bücher wie »Der Komet«
Jugendkultur und Opposition im Nationalsozialismus

Ob Swingjugend, Edelweißpiraten, Meuten, Fahrtenstenze in Hamburg, Köln, Leipzig, Berlin, München und anderswo – überall in Deutschland gründeten sich zwischen 1933 und 1945 Jugendgruppen, die sich dem NS-Regime verweigerten und stattdessen ihre eigenen Subkulturen pflegten. Mit eigenem Dresscode, eigenen Liedern und eigener Freizeitgestaltung, autonom und selbstbestimmt. Dafür scheute man auch nicht die direkte Konfrontation mit der Hitlerjugend und drängte stellenweise sogar deren Einfluss zurück, mit Flugblättern, Anti-Nazi-Graffitis, Überfällen auf HJ-Heime - nicht nur in Großstädten, sondern auch in der Provinz.

Erstmalig bietet ein Buch eine breite Übersicht über oppositionelles bzw. Widerstandsverhalten von Jugendlichen während der NS-Zeit. Der Fokus liegt dabei auf selbstbestimmten, informellen Gruppen, die sich aufgrund persönlicher Sympathien sowie kultureller Vorlieben für Musik und Kleidung zusammengeschlossen haben. Demgegenüber wird die Entwicklung der Hitlerjugend aufgezeigt und ihr Scheitern an der Aufgabe, die gesamte deutsche Jugend zu führen.

Amerikanische Swing-Musik ließ zudem Mitte der 1930er-Jahre die erste Jugendkultur der Moderne in Deutschland entstehen – eine Keimzelle für alle folgenden Subkulturen des 20. Jahrhunderts. Wie es zu dieser Entwicklung kam, erklärt dieses Buch.

Sascha Lange hat für „Meuten, Swings & Edelweißpiraten“ viele ehemalige subkulturelle Aktivistinnen und Aktivisten zu Interviews getroffen, Quellen und Archivmaterial ausgewertet und ein umfangreiches Bildarchiv angelegt. So ist das Buch Materialsammlung und Einführung in die ersten Jugendkulturen der Moderne zugleich, ein bildreiches Nachschlagewerk, das zeigt, wie und wo Jugendliche sich dem Zwang des Nationalsozialismus entzogen.



Ähnliche Bücher wie »Meuten, Swings & Edelweißpiraten«
Der Jugendbuchbestseller zum Thema Rechtsextremismus, Faschismus und Nationalsozialismus
Wie entsteht Faschismus?
Als es im Geschichtsunterricht um Nationalsozialismus und Rechtsextremismus geht, beschließt ein junger Lehrer, ein ungewöhnliches Experiment durchzuführen. Er möchte seinen Schülern beweisen, dass Anfälligkeit für faschistoides Handeln und Denken nicht etwas ist, das nur andere Menschen betrifft – Faschismus ist hier mitten unter uns und in jedem von uns. Doch die „Bewegung“, die er auslöst, droht ihn und sein Vorhaben zu überrollen: Das Experiment gerät außer Kontrolle.

Wichtig für den Schulunterricht: Seitenzählung unverändert!
Morton Rhues Klassiker DIE WELLE beschreibt eindringlich und gegenwartsbezogen wie leicht Menschen verführt, manipuliert und instrumentalisieren werden können. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten an einer Highschool im kalifornischen Palo Alto.
Zu diesem Buch gibt es „Materialien zur Unterrichtspraxis“ der Ravensburger Verlag GmbH.


Ähnliche Bücher wie »Die Welle«
Roman

Vendela Vida erzählt ein subtiles Drama über Freundschaft und Verrat, Sexualität und Lügen im San Francisco der 80er Jahre. "Scharfsinnig, traurig, überraschend und fesselnd. Und außerdem lustig." Nick Hornby Eulabee und ihrer charismatischen Freundin Maria Fabiola gehören die Straßen von Sea Cliff, wo die Häuser prachtvoll und die Strände wild sind. Morgens gehen sie im Faltenrock zur Mädchenschule, nachmittags spüren sie ihre Macht, wenn sie frei und furchtlos über die Klippen rennen. Eines Morgens werden sie von einem Mann in einem weißen Auto angehalten. Er fragt nach der Uhrzeit, Eulabee schaut auf ihre Swatch. Doch was danach passiert, darin sind sich die Mädchen uneinig. Angefasst habe der Mann sich, erzählt Maria Fabiola der Polizei. Eulabee widerspricht ihr – und wird plötzlich zur Ausgestoßenen. Vor der Kulisse der sich verändernden Landschaft von San Francisco erzählt Vendela Vida von der Grausamkeit der Jugend, von verlorener Unschuld, Lügen und Verrat.

Ähnliche Bücher wie »Die Gezeiten gehören uns«
Roman

In seinem neuen Roman über unsterbliche Liebe, menschlichen Verrat und den Trost der Mathematik, verknüpft Goncourt-Preisträger Mathias Enard elegant Gegenwart und Geschichte. September 2001, ein Kongress auf der Havel. Gewürdigt wird Paul Heudeber, Mathematiker, Kommunist und KZ-Überlebender, der spätestens seit seinem ungeklärten Tod Heiligenstatus genießt. Alle Blicke der Anwesenden wandern verstohlen zu Maja Scharnhorst, Pauls große Liebe, mit 83 faszinierend wie eh und je, auch sie eine Legende, die sich irgendwann für eine Karriere im Westen entschieden hat – ohne Paul. Als die Bilder der zerstörten Twin Towers die Festgesellschaft erreichen, nimmt die Veranstaltung eine ganz andere Wendung. Und es ist an Irina, der Tochter dieser überlebensgroßen Liebenden, die losen Fäden ihrer Geschichte zu entwirren und neu zu verflechten. Ein großer Roman über Widerstand, Liebe, Verrat und den Trost mathematischer Schönheit in einer von Gewalt erschütterten Welt.

Ähnliche Bücher wie »Tanz des Verrats«
Der Deutsche Martin Schulse und der amerikanische Jude Max Eisenstein betreiben in den USA eine gut gehende Kunstgalerie. 1932 entscheidet sich Schulse, mit seiner Familie nach Deutschland zurückzukehren. Eisenstein betreibt die gemeinsame Galerie in San Francisco weiter. Die beiden Männer bleiben in Kontakt und tauschen sich in ihren Briefen über Berufliches und Privates aus. Zunächst scheint die Freundschaft nicht unter der räumlichen Trennung zu leiden. Doch Schulse, der die politischen Entwicklungen in Deutschland anfangs noch kritisch betrachtete, entwickelt sich nach und nach zum bekennenden Nationalsozialisten. Adressat unbekannt, 1938 erstmals veröffentlicht, ist ein Buch von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtübernahme, schildert dieses Meisterwerk die dramatische Entwicklung einer Freundschaft und die Geschichte einer bitterbösen Rache. »Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, sie ist mit unübertrefflicher Spannung gebaut, in irritierender Kürze, kein Wort zuviel, keines fehlt ... Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben«, resümiert Elke Heidenreich in ihrem Nachwort.

Ähnliche Bücher wie »Adressat unbekannt«
Über die Sprache des Faschismus und ihre unheilvolle Wirkmacht | Eine Warnung vor Nationalismus und Rechtspopulismus | Victor Klemperer LTI | Drittes R

»Hitler zu übersetzen, bedeutet auch, sich gegen seine zeitgenössischen Epigonen zu wappnen.« Olivier Mannoni »Hitler ist tot, sein Werk des Hasses voll glühender Schwärze ist geblieben.« Es gibt nur wenige Menschen, die so tief in die Abgründe nationalsozialistischer Rhetorik geblickt haben wie Olivier Mannoni. Zehn Jahre lang übersetzte Mannoni Hitlers »Mein Kampf« für eine kritisch-wissenschaftliche Edition ins Französische. Das Werk, mit dem Hitler seine antisemitischen Thesen und nationalsozialistische Weltanschauung auf über 700 Seiten in eine für den Normalbürger kaum zugängliche Prosa ergoss und sie dennoch »salonfähig« machte. 12 Millionen Exemplare werden bis 1945 im Umlauf sein. Was macht es mit einem Menschen, sich jahrelang in die Tiefen von Hitlers Sprache zu versenken? »›Mein Kampf‹ zu übersetzen, bedeutete, ungeahnte Türen zu öffnen. In keinem Text zuvor kam Hass in dieser Dichte und mit solch einer Gewalt zum Ausdruck, dieses von Peter Sloterdijk beschriebene brodelnde, bösartige und verderbliche Ressentiment: eine Art Bank, bei der man − wie bei spekulativen Geldanlagen −, alle Wut und Frustrationen anspart, um sie, sobald der Tag gekommen ist, zu nutzen und den größtmöglichen Gewinn daraus zu ziehen.« Angesichts einer politischen Realität, in der rechtspopulistische Parteien Regierungen stellen, demagogische Reden ein Revival erleben und nationalsozialistisches Vokabular in unseren Alltag zurückkehrt, warnt uns Olivier Mannoni vor der Wirkmacht sprachlich irreführender Überfrachtungen und dem damit einhergehenden suggestiven Kalkül. Ein Essay von erschreckender Aktualität.

Ähnliche Bücher wie »Hitler übersetzen«
Roman

Verrat. Intrigen unter Politikern und Mitarbeitern der Geheimdienste. Missbrauch von Vertrauen junger Menschen, die für islamistische Terrorakte angeworben werden. Und der Verrat an dem über alles geliebten Menschen. Der schmerzt mehr als alles. Aber eine andere Möglichkeit scheint es nicht zu geben ... Pakistan. Die Elite schwelgt im Wohlstand, aber die Sicherheit des Landes ist von außen wie von innen bedroht. Während rivalisierende Gruppen das fragile Gleichgewicht des staatlichen Machtgefüges gefährden, wünscht sich der Sicherheitsberater des pakistanischen Premierministers Samir Ali Khan nichts mehr als Frieden mit dem Erzfeind Indien. Da versetzt die Festnahme eines indischen Spions die Behörden beider Länder in Alarmbereitschaft. Samir Ali Khan aber hat eine fatale Schwäche: Er ist der schönen Alina verfallen, in deren Leben es dunkle Geheimnisse gibt. Intrigen unter Politikern und Mitarbeitern der Geheimdienste. Missbrauch von Vertrauen junger Menschen, die für islamistische Terrorakte angeworben werden. Und der Verrat an dem über alles geliebten Menschen. Der schmerzt mehr als alles. Aber eine andere Möglichkeit scheint es nicht zu geben ...

Ähnliche Bücher wie »Verrat«
Spione, Drahtzieher und das Ende der Nazi-Herrschaft

Das unbekannte Ende der Naziherrschaft
Der packende Schlusspunkt des »Dritten Reiches« – dramatische Wochen zwischen Diktatur und Befreiung

Das »Dritte Reich« ist gefallen – doch die Geschichte steht nicht still. In Flensburg kreuzen sich die Wege von Agenten, Überlebenden und alten Eliten. Zwischen zerfallender Macht und zaghaftem Aufbruch wird verhandelt, getäuscht, geschwiegen – und der Grundstein für erstaunliche Karrieren gelegt. Dies ist die spannende Geschichte einer Zwischenzeit, in der die Konturen der heutigen Welt bereits erkennbar sind.

Nach der bedingungslosen Kapitulation tagt in Flensburg die letzte nationalsozialistische Reichsregierung. Großadmiral Karl Dönitz  inszeniert sich als legitime Übergangsinstanz. Die Alliierten dulden das Schauspiel – vorerst. So entsteht für wenige Wochen eine Zwischenzeit voller überraschender Neuanfänge: Albert Speer beginnt hier mit der Konstruktion seines Mythos vom unpolitischen Experten. Die Pilotin Beate Uhse legt den Grundstein für den größten Erotik-Konzern der Welt. Der britische Geheimdienstoffizier Ian Fleming sammelt Eindrücke, Figuren und Motive – für das, was später James Bond werden soll. Auch der junge Siegfried Unseld gehört zur Szenerie – er wird einer der bedeutendsten Verleger der Bundesrepublik. Im Norden kreuzen sich die Wege von Tätern, KZ-Häftlingen und Mitläufern. Es ist eine Zeit zwischen Kontinuität, Abrechnung und Neuanfang – in erstaunlichen Konstellationen. In ihrer packenden Darstellung schildert Svenja Falk diese kaum bekannte Übergangszeit auf Basis erstmals ausgewerteter Quellen – und zeigt, wie sich in diesen Tagen bereits die großen Linien der Nachkriegszeit abzeichnen.



Ähnliche Bücher wie »Die letzten Tage der Diktatur«
Deutsche Geschichte 1918 bis 1945

DIE DEUTSCHEN UND DAS ZEITALTER DER EXTREME - DIE GROßE NEUE DARSTELLUNG Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp dreißig Jahren, in dem gleich zweimal für Millionen Menschen eine «neue Zeit» anbricht: 1918 nach dem Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und 1933 mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Als eine «zerborstene Zeit» schildert Michael Wildt diese Jahre in seiner atmosphärisch dichten Darstellung, die die Ereignisstränge der «großen» Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossen verbindet. Die Straßen Berlins in den Tagen der Novemberrevolution, das Ruhrgebiet 1923 während des Einmarschs der französischen Truppen, Varieté-Shows, die schwarze Community in Deutschland, Lemberg 1941 und Hamburg beim Bombenangriff am Altjahrsabend 1944 – das sind nur einige der Orte, an die Michael Wildt uns in seinem neuen Buch mitnimmt. Es entführt uns in Hinterhöfe, private Heime und Baracken, und es lässt Zeitzeugen wie Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, aber auch den unbekannten katholischen Gastwirt oder die national gesinnte Lehrerin zu Wort kommen. Kein anderes Werk hat bislang das «oben» und das «unten» der Geschichte so intensiv in eine kollektive Erzählung überführt wie dieses eindrucksvolle Panorama Deutschlands und der Deutschen im «Zeitalter der Extreme». Ein frischer Blick auf die Zeit von Weimarer Republik und Drittem Reich Eine außergewöhnliche Kombination aus historischer Darstellung und Originalton von Zeitzeugen Im Zentrum stehen die Erfahrungsgeschichten der Menschen

Ähnliche Bücher wie »Zerborstene Zeit«
Ursachen und Verlauf. Kompetentes Sachwissen und kahoot-Quizfragen. Für Kinder ab 8 Jahren

Mit memo Wissen den Zweiten Weltkrieg verstehen • Wissen mit Aha-Effekt: Ursachen, Hintergründe und Verlauf des Zweiten Weltkriegs • Altersgerecht erhalten Kinder ab 8 Jahren einen Gesamtüberblick zu allen Ereignissen • Einzigartige visuelle Wissensvermittlung: interessante Fakten und über 300 Fotos und Infografiken – perfekt für den Unterricht, Referate oder Hausaufgaben • Mit kahoot!-Quizfragen in jedem Band • memo Wissen: die erfolgreichste Kindersachbuchreihe der Welt, komplett aktualisiert und im neuen Look Faktenreiche Entdeckungsreise Warum kam es zum Zweiten Weltkrieg? Wie gelangte Hitler an die Macht? Und was war der Holocaust? Dieses Kindersachbuch gibt Mädchen und Jungen ab 8 Jahren einen fundierten Überblick über die Ursachen, den Verlauf und die Folgen des Zweiten Weltkriegs. Umfassend und altersgerecht informiert das Kinderbuch über die Hintergründe und veranschaulicht den globalen Krieg und die internationalen Schauplätze durch eindrucksvolle Bilder. Ob zu Giganten der Urzeit, dem antiken Rom, schillernden Edelsteine oder dem Weltall: Die Sachbuchreihe memo Wissen liefert Antworten auf alle Fragen – mit gut recherchierten Fakten, tollen Fotos und coolen Infografiken. Ein praktischer Nachschlageteil mit Weblinks und tollen Tipps macht Lust, tiefer in das Thema einzusteigen. Jeder Band enthält kahoot!-Quizfragen, die auf der beliebten Lernplattform zu Hause oder in der Schule gespielt werden können. Sachwissen einzigartig aufbereitet – mit Wow-Effekt auf jeder Seite! Mit diesem Band der beliebten memo Wissen-Reihe erfahren neugierige Kinder ab 8 Jahren alles über den Zweiten Weltkrieg! Dieses Buch ist Teil der Bestseller-Reihe memo Wissen.

Ähnliche Bücher wie »memo Wissen. Zweiter Weltkrieg«
Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1933 - 1945

Das "Dritte Reich" und die Literatur - Helmuth Kiesels meisterhafte Darstellung

"Was sind das für Zeiten, wo Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!" Bertolt Brecht, An die Nachgeborenen

Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutete für die deutschsprachige Literatur eine beispiellose Herausforderung. Zweieinhalbtausend Autoren, darunter die besten, mussten Deutschland verlassen. Wer blieb und sich nicht auf die Seite des NS-Regimes stellte, war von Verfolgung bedroht. Trotzdem entstanden Werke von großer zeitgeschichtlicher Repräsentanz und hohem literarischen Rang. Helmuth Kiesel hat die erste Gesamtdarstellung der Epoche aus einer Hand geschrieben. Sie erschließt ein riesiges literarisches Feld zwischen Regimetreue und Exil und vermittelt ein bewegendes, oft erschütterndes Bild jener Zeit.

Die schriftstellerische Auseinandersetzung mit der Gegenwart verlangte von den Autoren in den Jahren 1933 - 1945 besondere existentielle Kraft, politische Klarheit und literarisches Darstellungsvermögen. Helmuth Kiesel widmet sich in seiner großen Epochendarstellung der Literatur des Exils und der inneren Emigration, aber auch regimenahen Autoren, ebenso der österreichischen und schweizerdeutschen Literatur. Dabei stellt er die berühmten Werke der Epoche vor, von Anna Seghers Das siebte Kreuz bis Thomas Manns Doktor Faustus, von Ernst Jüngers Marmorklippen bis Hermann Hesses Glasperlenspiel - und daneben zahlreiche vergessene Bücher, die literarisch bemerkenswert und historisch aufschlußreich sind. Viele Autoren sahen ihre Hauptaufgabe darin, die «finsteren Zeiten» (Bertolt Brecht), die sie erlebten, geschichtlich zu ergründen und ihnen mit den Mitteln der Literatur entgegenzutreten. Helmuth Kiesel bringt ihre Stimmen in großer Breite und mit einer bisher nicht erreichten Intensität zur Geltung.

Ähnliche Bücher wie »Geschichte der deutschen Literatur Bd. 11: Schreiben in finsteren Zeiten«
Rückkehr in eine fremde Heimat

Ein einmaliger Einblick in Thomas Manns erste Deutschlandreise nach der Auswanderung ins Exil 1929 erhält er den Literaturnobelpreis, 1933 wird er als einer der lautesten Gegner des Nationalsozialismus ins Exil getrieben. Thomas Manns Beziehung zu Deutschland bleibt fortan kompliziert. 1938 emigriert er in die USA, erst 1949 setzt er wieder seinen Fuß auf deutschen Boden: auf Einladung zum Goethe-Jahr in Ost- und Westdeutschland. Seine Deutschlandreise ist das erste international beachtete kulturelle Großereignis nach dem Fall des Nationalsozialismus. Lange hat Thomas Mann gezögert, ob er überhaupt kommen soll. Er reist mit seiner Frau Katia von Frankfurt am Main über Nürnberg und München nach Weimar, hält Reden in beiden Teilen Deutschlands, was seinem Deutschlandbesuch auch politisch höchste Brisanz verleiht. Er wird bejubelt und zugleich kritisiert. Basierend auf Thomas Manns Tagebüchern, Briefen, Reiseberichten und den Erinnerungen seines Schweizer Fahrers, erzählt diese Graphic Novel von Manns zehntägiger Rückkehr, einem politisch extrem aufgeladenen Kapitel im Leben Thomas Manns und seiner Familie. Zudem beleuchtet die Graphic Novel auch Schlüsselmomente im Leben des Schriftstellers, blickt in Flashbacks immer wieder auf historisch wichtige Phasen zurück und gibt einen facettenreichen Einblick in die Gedankenwelt Thomas Manns. Ein tiefer Einblick in das Leben des Nobelpreisträgers und ein wichtiger Beitrag zu seinem 150. Geburtstag!

Ähnliche Bücher wie »Thomas Mann – 1949«
Eine Einladung zum Schreiben

Schreiben heißt für Doris Dörrie, das eigene Leben bewusst wahrzunehmen. Wirklich zu sehen, was vor unseren Augen liegt. Oder wiederzufinden, was wir verloren oder vergessen haben. Es ist Trost, Selbstvergewisserung, Anklage, Feier des Lebens. Doris Dörrie denkt in diesem einzigartigen Buch über das autobiographische Schreiben nach, gibt Tipps und kreative Anleitungen. Und sie legt gleich selbst los und erzählt hinreißend ehrlich von ihrem eigenen Leben.

Ähnliche Bücher wie »Leben, schreiben, atmen«
Helfer und Vollstrecker: Das Dritte Reich in 24 Porträts

Der Sunday-Times-Bestseller von NS-Experte Sir Richard Evans über Hitlers Helfer und Vollstrecker - von Paladinen wie Göring, Goebbels, Himmler bis zu Propagandisten wie Riefenstahl und Handlangern wie Irma Grese und Paul Zapp

Wer waren die Nazis? Verfolgten sie kriminelle Absichten, oder waren sie »gewöhnliche Deutsche«? Was brachte sie dazu, furchtbare Gräuel gegen wirkliche oder eingebildete Feinde zu begehen oder zu billigen? Warum waren so viele Deutsche an den Verbrechen beteiligt? Wie kam es, dass sie Hitler fast bis zum Ende folgten?

Der renommierte Historiker Richard J. Evans zeichnet oft verblüffend neue Porträts der Männer und Frauen, die NS-Deutschland schufen und ihm dienten, angefangen bei Hitler über Paladine wie Göring, Goebbels und Himmler bis zu Exekutoren wie Eichmann und Heydrich, Propagandisten wie Leni Riefenstahl, Täter wie die berüchtigte KZ-Aufseherin Irma Grese und unbekannte Sympathisanten und Mitläufer, die das Regime auf vielfältige Weise unterstützten. Evans hilft die Struktur des Dritten Reiches besser zu verstehen und zeigt auf, wie weit Einzelne gehen, wenn der moralische Kompass abhandengekommen ist.

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Friedchen und Paula lernen sich 1932 kennen und »verfreunden« sich auf den ersten Blick. Zwei junge Frauen voller Lebenshunger, voller Hoffnungen und großer Träume. Ihre Freundschaft, so schwören sie sich in durchtanzten Nächten in Berlin, wird für immer halten. Und wie nebenbei verliebt sich Friedchen in Paulas charmanten Cousin Max. Doch dann kommt Hitler an die Macht – und Paula und Max sind Juden. Katharina Höftmann nimmt uns mit auf eine Reise durch ein Jahrhundert, über den Ozean und all die Erschütterungen hinweg, die bis heute nachwirken.



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»Raffiniert vieldeutig«(FAZ): Ein deutscher Diplomat in NS-Verstrickungen

Nora Bossongs spannungsreicher Roman über einen deutschen Diplomaten unter Hitler und in einem Nachkriegsdeutschland, in dem jeder das Vergangene vergessen machen will.

Mailand, 1943: Konrad Weber ist stellvertretender Leiter des deutschen Generalkonsulats. Eine scheinbar friedliche Enklave, die ihn vor dem nationalsozialistischen Alltag und dem Krieg bewahrt. Doch als sein Vorgesetzter in Pension geht, wird ihm der junge NS-Gefolgsmann Palmer vor die Nase gesetzt. Dieser deckt bald Unstimmigkeiten in den Rechnungsbüchern auf, die direkt in Webers Verantwortung fallen.
Zwischen Pflicht und Selbsterhaltung verstrickt sich Weber immer tiefer: Der zwielichtige Geschäftsmann Wendler bietet ihm einen Ausweg an. Gegen Bezahlung soll Weber Verfolgten des faschistischen Regimes falsche Pässe verschaffen. Ein lebensgefährliches Spiel zwischen Eigennutz und unfreiwilliger Menschenrettung beginnt. Als 1944 seine Verhaftung droht, flieht Weber in die Schweiz. Jahre später, in den Fünfzigern, versucht er, ins Amt zurückzukehren. Doch seine Personalakte ist verschwunden, und ehemalige Kollegen wissen mehr über seinen Devisenhandel, als ihm lieb ist.

In Nora Bossongs kunstvoll über mehrere Zeitebenen konstruiertem Roman werden Erinnerungen wachgerufen, Lügen aufgedeckt und die Frage gestellt, wie sich ein Leben protokollieren lässt, wenn die Wahrheit längst verwischt ist.

»Unverschämt klug: Nora Bossongs Roman über einen Nazi-Vize-Konsul. Die Leser von ›Webers Protokoll‹ dürfen sich glücklich schätzen ob der kühl sezierenden Genauigkeit und der unverschämten erzählerischen Klugheit Bossongs.« Berliner Zeitung

»Der Roman erzielt eine raffinierte Vieldeutigkeit, die sich auch nach wiederholter Lektüre nicht erschöpft. Die Beobachtungs- und Kombinationsgabe der Autorin ist selbst einer Schachmeisterin würdig.« FAZ

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oder: Wie man den Mut zum Widerstand findet

Wie widersteht man einer Diktatur? - Volker Ullrichs Biographie des großen Widerstandskämpfers Helmuth James von Moltke

Widerstand gegen die Hitler-Diktatur - das forderte den ganzen Menschen. Das war eine Sache von Leben und Tod. Das hieß, den Lockungen eines unbeschwerten Familienlebens und einer verheißungsvollen Karriere zu entsagen. Das hieß, die Angst zu überwinden und sich täglich zu rüsten für den Kampf gegen ein menschenverachtendes Regime. All das verlangte viel Mut, große innere Unabhängigkeit, ein sicheres Empfinden für Recht und Unrecht und einen verlässlichen moralischen Kompass. Helmuth James von Moltke, der Kopf des Kreisauer Kreises, war einer der wenigen, die diese Eigenschaften mit sich brachten. In seiner neuen, glänzend geschriebenen Biographie erinnert Volker Ullrich an den großen Widerstandskämpfer und zeigt, dass sein Beispiel unserer Zeit mehr zu sagen hat, als uns lieb sein kann.

Anders als die meisten Mitglieder der bürgerlich-konservativen und der militärischen Opposition gegen Hitler war der am 11. März 1907 auf dem Familiengut im schlesischen Kreisau geborene Helmuth James von Moltke ein kompromissloser Gegner des Nationalsozialismus von allem Anfang an. Und er war der Spiritus Rector des Kreisauer Kreises, jener Widerstandsgruppe, die sich wie keine zweite in einem jahrelangen mühevollen Diskussionsprozess auf ein detailliertes Programm für eine Neuordnung nach Hitler verständigte. Bereits vor dem Attentat vom 20. Juli 1944 verhaftet, fiel er der Rache des Diktators zum Opfer und wurde von dessen Henker Roland Freisler vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Sein Briefwechsel mit seiner Frau Freya aus der Todeszelle in Tegel gehört zu den berührendsten Zeugnissen des Widerstands. Wie konnte Moltke zu dem werden, der er war? Woher nahm er die Kraft, wie fand er den Mut zum Widerstehen? Volker Ullrich stellt diese Fragen und erzählt die aufrüttelnde Lebensgeschichte eines Mannes, der Hitler bis zuletzt die Stirn bot.

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Roman | Ein intensives Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2024

»Ein furchtloser Roman über Mittäterschaft und darüber, wie aus dem kleinen Bösen das große Böse wächst. Kann man denn über das ›Dritte Reich‹ erzählen? Die Frage wird oft gestellt, nicht zu Unrecht. Nora Bossong beantwortet sie mit diesem großartigen Buch, indem sie es tut – vielschichtig, besonnen und erbarmungslos.« Daniel Kehlmann Als Hans die junge und schöne Stiefmutter seines Schulfreunds Hellmut Quandt kennenlernt, ahnt er noch nicht, welche Rolle Magda in seinem Leben spielen wird, für ihn persönlich, aber auch Jahre später als fanatische Nationalsozialistin und Vorzeigemutter des »Dritten Reichs«. Noch ist die Weimarer Republik im Aufbruch und Hans so heftig wie hoffnungslos in Hellmut verliebt. Doch nach einem Unglücksfall beginnen Hans und Magda eine Affäre, von der sie sich Trost und Vorteile versprechen: Sie will aus ihrer Ehe ausbrechen, er seine Homosexualität verbergen. Erst als Magda Joseph Goebbels kennenlernt und der NSDAP beitritt, kommt es zwischen Hans und ihr zum Bruch. Während Magda mit ihren Kindern bald in der Wochenschau auftritt, gerät Hans zunehmend in Gefahr. Ein Roman, der über zwanzig Jahre den Weg zweier Menschen und eines Landes erzählt, der nicht unausweichlich war. Nora Bossong zeichnet in ihrem neuen Roman das intensive Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde, und ihres jungen Liebhabers. Zwei Menschen in der Maschinerie der historischen Ereignisse, unterschiedlich verstrickt, unterschiedlich schuldig geworden. Auch an sich selbst.

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Roman | Ein intensives Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde

»Ein furchtloser Roman über Mittäterschaft und darüber, wie aus dem kleinen Bösen das große Böse wächst. Kann man denn über das ›Dritte Reich‹ erzählen? Die Frage wird oft gestellt, nicht zu Unrecht. Nora Bossong beantwortet sie mit diesem großartigen Buch, indem sie es tut – vielschichtig, besonnen und erbarmungslos.« Daniel Kehlmann

Als Hans die elegante Stiefmutter seines Schulfreunds Hellmut Quandt kennenlernt, ahnt er noch nicht, welche Rolle Magda in seinem Leben spielen wird, für ihn persönlich, aber auch Jahre später als fanatische Nationalsozialistin und Vorzeigemutter des »Dritten Reichs«. Noch ist die Weimarer Republik im Aufbruch und Hans so heftig wie hoffnungslos in Hellmut verliebt. Doch nach einem Unglücksfall beginnen Hans und Magda eine Affäre, von der sie sich Trost und Vorteile versprechen: Sie will aus ihrer Ehe ausbrechen, er seine Homosexualität verbergen. Erst als Magda Joseph Goebbels kennenlernt und der NSDAP beitritt, kommt es zwischen Hans und ihr zum Bruch. Ein Roman, der über zwanzig Jahre den Weg zweier Menschen und eines Landes erzählt, der nicht unausweichlich war.

Nora Bossong zeichnet in ihrem Roman das intensive Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde, und ihres jungen Liebhabers. Zwei Menschen in der Maschinerie der historischen Ereignisse, unterschiedlich verstrickt, unterschiedlich schuldig geworden. Auch an sich selbst.



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Kirsten Boie: Aufwachsen im Deutschland der 1960er Jahre. Das muss das Paradies sein: Tagsüber baden in der Elbe, abends gemütlich vor dem neuen Fernsehgerät sitzen. Die dreizehnjährige Karin wohnt in Hamburg und genießt 1961 einen unbeschwerten Sommer. Als eine Freundin ihr ein Buch über jüdische Kinder im Nationalsozialismus schenkt, wird sie nachdenklich: Haben ihre Eltern wirklich nichts von alldem gewusst, was in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus' passiert ist? Oder waren sie sogar selbst in Verbrechen verwickelt? Karin sucht nach Antworten auf ihre Fragen, doch ihre Eltern sprechen nicht mit ihr über den zweiten Weltkrieg. Ihre heile Welt wird brüchig und endet abrupt, als ein halbes Jahr später in einer kalten Nacht Hamburgs Deiche brechen und die Sturmflut ihr Paradies endgültig zerstört. Ein Meisterwerk von Kirsten Boie, für Jugendliche und Erwachsene. Herzzerreißend poetisch: Kirsten Boies Jugendroman Ringel, Rangel, Rosen im Taschenbuch-Format. Nach "Dunkelnacht" und "Heul doch nicht, du lebst ja noch" geht es erneut um deutsche Geschichte. Bewegende Themen vor dem Hintergrund der Hamburger Sturmflut, die Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene gleichermaßen berühren. Als Schullektüre empfohlen. Kirsten Boie zählt zu den renommiertesten deutschen Kinder-und Jugendbuchautorinnen und engagiert sich für die Leseförderung. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen wie den Deutschen Jugendliteraturpreis und das Bundesverdienstkreuz.

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Die Lebensgeschichte des Joseph Goebbels | Eine Biografie über Hitlers Propagandaminister | Ein Buch gegen Verführung und Manipulation

Wie konnte es zu diesem Wahnsinn kommen? Er war der geistige Wegbereiter des Nationalsozialismus. Sein Name gilt als Inbegriff des skrupellosen Demagogen und der Massenmanipulation: Joseph Goebbels. Was wir heute als »fake news« und »Verschwörungstheorien« kennen, hat er als »Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda« in einer bis dahin unbekannten Weise als Mittel der Politik eingesetzt und perfektioniert. Der »Triumph der Lüge«, den er anstrebte, führte zu Terror, Krieg und Massenmord. Wer die Mechanismen der Täuschung und Desinformation verstehen will, muss auch die Lebensgeschichte dieses Mannes kennen, der zum Meister der Verführung nur werden konnte, weil er gelernt hatte, sich selbst zu betrügen.

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Mein Weg zur Schriftstellerin Brigitte-Reimann-Jahr 2023: 50. Todestag (20. 2.), 90. Geburtstag (21. 7.) Autorin wird derzeit im Ausland neu entdeckt und begeistert gefeiert Mit einem Vorwort von ((folgt)) Parallel bei AV: die erste große Biographie über die faszinierendste Autorin der DDR Parallel bei atb: Backlist in Neuausstattung

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Der Abschluss der weltberühmten Autobiographie

Ein Angebot von Malcolm X lockt sie Mitte der Sechziger zurück in ihre Heimat. Maya Angelou soll Seite an Seite mit dem Schwarzen Bürgerrechtler arbeiten. Ihre vier Jahre in Ghana enden, genau wie die Versuche, auf dem afrikanischen Kontinent Versöhnung zu finden. Was nun beginnt, ist der offene Kampf gegen den Rassismus in den Vereinigten Staaten, mit viel zu vielen Opfern: Malcolm X wird erschossen, im Stadtteil Watts im Süden von Los Angeles kosten Ausschreitungen zahlreichen Schwarzen Menschen das Leben, Martin Luther King stirbt bei einem Attentat … Aus nächster Nähe berichtet Maya Angelou von den historischen Rückschlägen und der Gewalt, von der Macht eines menschenverachtenden Systems, bis sie ein zweites Mal in ihrem Leben vor Schmerz fast verstummt. James Baldwin ist es, der ihr Sinn und Zweck und Kraft und Schönheit der Worte in Erinnerung ruft und sie bittet, schreib es alles auf. Mit jedem Schlag unserer Flügel schließt den Kreis. Maya Angelou beschwört darin die Opfer auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit. Sie bezeugt den Überlebenswillen der Schwarzen Gemeinschaft und feiert die Sprache als Ort der Erlösung.

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Das Leben des J.D. Salinger, von ihm selbst erzählt. Roman

Diese fiktive Autobiographie J.D. Salingers kombiniert Fakten und Fiktion, um ein faszinierendes Rätsel, einen Roman und ein Porträt einer Ära zu schaffen. J.D. Salinger ist einer der großen Unbekannten der Literatur, über sein Leben hat er selbst nicht viel preisgegeben und absichtlich falsche Fährten gelegt. Piet de Moor nähert sich ihm in seinem Roman, indem er ihn selbst zu Wort kommen und von seinem Leben erzählen lässt. An der Grenze zwischen Fiktion und faktischer Biographie treibt Piet de Moor ein virtuoses Spiel. Im Zentrum dieses Lebensberichts steht vor allem Salingers Zeit während des Zweiten Weltkriegs und kurz danach. Als junger Mann nahm er an der Landung der Alliierten in der Normandie teil, nach der Schlacht am Hürtgenwald und der deutschen Kapitulation kam er als Geheimdienstoffizier ins fränkische Gunzenhausen. Neben dem Nachdenken über sein bisheriges Leben, über seine Liebschaften, berichtet dieser fiktive Salinger auch von seinem Leben in der Kleinstadt, von den Deutschen und ihren Ausflüchten in den Verhören, vermittelt über Treffen mit Victor Klemperer, Erich Kästner oder Stefan Heym und »Papa Hemingway« über den Stand der Kultur in dieser Stunde Null – ein lebhaftes Bild einer deutschen Kleinstadt in dieser Zeit. Sein eigenes Manuskript, das später der »Fänger im Roggen« werden sollte, hat Salinger auch im Gepäck, ebenso wie seine Schreibmaschine. Angetrieben vom Wunsch, zu überleben, versucht er, seinen Roman zu vollenden. Ein Roman voller Energie, mit viel Witz geschrieben – der aber auch zeigt, wie die Grausamkeiten, die Menschen sich gegenseitig antun können, noch Jahrzehnte später widerhallen.

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In seiner Autobiographie erzählt der kalifornische Gouverneur inspirierend, bewegend und zutiefst persönlich von prägenden Erfahrungen, politischen Visionen und Idealen, für die es sich zu kämpfen lohnt. Seine Eltern ließen sich scheiden, als er noch klein war. Seine Kindheit verbrachte er zwischen der wirtschaftlich prekären Welt seiner Mutter und dem glamourösen Umfeld seines Vaters. Schon früh setzte er sich für die Ehe für alle und die Bekämpfung des Klimawandels ein und engagierte sich für strengere Waffengesetze. 



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Der Nationalsozialismus und sein Erbe

Die Deutschen und ihre Arbeit. Eine lange Geschichte eines überhöhenden Selbstbildes. Eine lange Geschichte des Antisemitismus, die der Nationalsozialismus noch einmal radikalisierte. Deutsch soll eine Arbeit sein, die der Volksgemeinschaft dient. Unter Verweis auf »deutsche Arbeit« begründete der Nationalsozialismus nicht nur sein antisemitisches Selbstbild, sondern auch Praktiken der Verfolgung und Vernichtung. »Arbeit, Dienst und Führung« rekonstruiert diese Geschichte und analysiert dieses Selbstbild. Dabei wird der Blick auch ins »Innere« der deutschen Volksgemeinschaft geworfen. Denn hier hat der Nationalsozialismus Formen von Menschenführung entwickelt, die in Managementkonzepten der deutschen Nachkriegsgeschichte fortlebten.

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In einer schweren Krise wurde die NSDAP 1932 zur mit Abstand stärksten Partei gewählt. Bald konnte sie die Macht übernehmen und auf wachsende gesellschaftliche Zustimmung bauen. Hitler brauchte den Krieg – das Volk fürchtete sich davor. Dennoch terrorisierten schließlich18 Millionen deutsche Soldaten Europa. Wie kam es dazu? Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden? Tiefgründig analysiert Götz Aly die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche in gefügige Vollstrecker oder in vom Krieg abgestumpfte Mitmacher verwandelten. 



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Roman

Er ist Musiker, plant eine neue CD und steht kurz davor, nach Schweden zu fahren, um dort in aller Ruhe an den Texten zu arbeiten, als der Anruf kommt. Eine Frau nennt den Namen seiner Mutter, stellt sich vor als die Tochter von Oskar Maier. Der arme Angerufene versteht nur noch Bahnhof, der Name Oskar Maier ist ihm jedoch durchaus bekannt. Wir ahnen es schon: Ein Packen Briefe verrät dem Sohn, dass seine Mutter mit dem jungen Deutschen Oskar Maier eine Liebesbeziehung hatte, bis der Krieg kam. Mit seinem neuen Wissen versucht der Sohn sich dieser unbekannten Mutter zu nähern, sich ein Bild von der Lage damals zu machen. Was wäre gewesen, wenn der Krieg nicht gekommen wäre? Die beiden hätten geheiratet, so viele Millionen wären nicht gestorben – aber er selbst wäre nie geboren worden. Fragen bleiben: Warum hat die Mutter plötzlich aufgehört zu schreiben? Und warum ist Oskar nie wieder nach Norwegen gekommen? Ein ungewöhnlicher Roman – die Verbindung zwischen heute und damals, zwischen dem Alltag des Ich-Erzählers und den Geschehnissen von 1939 macht die Vergangenheit greifbar, bunt und lebendig – denn Levi Henriksen, viele werden es schon wissen, kann wirklich schreiben.

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Eng umgrenzen die Schatten der Familie Karolina Estors Leben: Als drittes Kind wächst sie in dem zum Scheitern verurteilten Versuch ihrer 68er-Eltern auf, alles anders als die Generation zuvor zu machen. Während ihr Vater Klaus bestrebt ist, den Kindern alle Freiheiten zu lassen, und sie doch nur umso enger an sich bindet, verrät ihre Mutter Elke sowohl den Klassenkampf als auch Familienverbund und jettet stattdessen wie besessen für Großkonzerne um die Welt. Karolina indes beherzigt den mütterlichen Leitsatz vom Nichtschwachseindürfen und tröstet sich im Leistungssport, bis Konkurrenzdruck und das Verschwinden ihres Bruders sie auch diesen Halt verlieren lassen. Mit schmerzlich-lakonischer Offenheit verknüpft Katharina Peter Erinnerungsflicken ihrer Protagonistin zu einem Teppich deutscher Geschichte, rekonstruiert anhand eines Familienarchivs verschwiegene Schuld und verlangt ihrer Protagonistin alles dabei ab, denn: Gelingt es ihr nicht, ihre Geschichte zu formulieren und einen Sinn für sich zu schaffen, so geht sie verloren in dem Dunkel, das die Familie ist. Schonungslos und mutig, erschreckend und tröstlich dringt Peters Debütroman tief in die Geschichte ein und legt die Grundlagen unserer Gesellschaft bloß.

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Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute

Das Standardwerk zur queeren Geschichte Deutschlands von 1871 bis heute Deutschlands queere Geschichte ist lange vernachlässigt worden. Und so scheint queeres Leben erst in den letzten Jahrzehnten zum Thema geworden zu sein – dabei kämpften Homosexuellenbewegungen bereits im Kaiserreich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Wie lässt sich die Geschichte gleichgeschlechtlich liebender und gender-nonkonformer Menschen erzählen? Wie stellt sich deutsche Geschichte aus queerer Perspektive dar? Und was ist dran an der Vorstellung einer geradlinigen Emanzipation hin zur Ehe für alle und zur Abschaffung des Transsexuellengesetzes, zu der es hoffentlich bald kommen wird? „Queer“ ist das erste populäre Sachbuch, das sich diesen Fragen in einem spannenden historischen Überblick widmet. Eine unverzichtbare Grundlage für die Debatten unserer Zeit.

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Anmerkungen zum identitätspolitischen Diskurs

Zu glauben, der europäische Diskurs könne den Nationalsozialismus wie ein Objekt auf Distanz halten, ist im besten Fall eine naive Hypothese, im schlimmsten Fall aber ein politischer Fehler. Man tut dann so, als hätte der Nationalsozialismus mit dem Rest von Europa, mit den anderen Philosophen, mit anderen politischen und religiösen Sprachen keinen Kontakt gehabt, betont Jacques Derrida in einem Gespräch mit Didier Eribon. Und doch haben Philosophinnen und Philosophen seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute die wichtigsten Selbstdarstellungen des Nationalsozialismus ignoriert. Adolf Hitlers »Mein Kampf« gilt noch immer als ein Buch, das einer philosophischen Auseinandersetzung nicht würdig ist. Diese Haltung wirft ein Licht auf die Philosophie selbst. Findet sie in »Mein Kampf« womöglich zu viel von sich selbst? Und was ist es genau, was sie dort findet? Trawnys Lektüre von Hitlers Buch geht der Möglichkeit einer Kontinuität von Philosophie und Nationalsozialismus nicht aus dem Weg. Es ist die Begegnung mit einem Hass, der uns allein schon deshalb bedroht, weil er einmal die Macht ergriffen und das Leben der Gesellschaft beherrscht hat. Es gibt keinen Grund zu meinen, der Hass wäre vergangen.

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Deutsche Geschichte 1918 bis 1945

„Eine grandiose 'Geschichte von unten' über das Zeitalter der Extreme.“ Robert Probst, Süddeutsche Zeitung Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp dreißig Jahren, in dem gleich zweimal für Millionen Menschen eine „neue Zeit“ anbricht: 1918 nach dem Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und 1933 mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Als eine „zerborstene Zeit“ schildert Michael Wildt diese Jahre in seiner grandiosen Darstellung, die die Ereignisstränge der „großen“ Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossen verbindet. Die Straßen Berlins in den Tagen der Novemberrevolution, das Ruhrgebiet 1923 während des Einmarschs der französischen Truppen, Varieté-Shows, die schwarze Community in Deutschland, Lemberg 1941 und Hamburg beim Bombenangriff am Altjahrsabend 1944 – das sind nur einige der Orte, an die Michael Wildt uns in seinem neuen Buch mitnimmt. Es entführt uns in Hinterhöfe, private Heime und Baracken, und es lässt Zeitzeugen wie Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, aber auch den unbekannten katholischen Gastwirt oder die national gesinnte Lehrerin zu Wort kommen. Kein anderes Werk hat bislang das „oben“ und das «unten» der Geschichte so intensiv in eine kollektive Erzählung überführt wie dieses faszinierende Panorama Deutschlands und der Deutschen im „Zeitalter der Extreme“. „Einer der besten und umsichtigsten Kenner der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts“ René Aguigah • Ausgezeichnet mit dem Preis des Historischen Kollegs 2022 • Die Deutschen und das Zeitalter der Extreme • ZEIT, ZDF und DLF Bestenliste Platz 1

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Thriller | Ein Pageturner, eine düstere Familiensaga, ein atemberaubender Racheroman | Mit exklusivem Farbschnitt in der ersten Auflage

Jeder Jäger sollte damit rechnen, dass sich die Beute gegen ihn wendet Sechs Jahre konnten sie sie wegsperren. Sechs Jahre konnten sie nachts ruhiger schlafen. Sechs Jahre mussten sie nicht nervös über ihre Schultern blicken. Aber nun ist die Zeit der Rache gekommen. Asa macht sich auf den Weg, um eine Tradition zu zerstören, die das Leben einer Gemeinschaft seit hundert Jahren beherrscht und zum Tod unzähliger Unschuldiger geführt hat. Bei ihrem Kampf findet Asa loyale Verbündete, erfährt niederträchtigen Verrat, trifft auf mächtige Gegner und stellt sich schließlich ihrem größten Feind – ihrer eigenen Familie. ASA ist ein gewaltiger Roman voller Tragik, Liebe, Gewalt, Freundschaft und Verrat. Ein virtuos geschriebener Thriller, eine düstere Familiensaga, ein atemberaubender Racheroman – rasant und mit ungeheurer Wucht erzählt.

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Queere Heldin unterm Hakenkreuz

„Du bleibst bei mir!" Als bekannte Schauspielerin, die ihre jüdische Freundin in Wien jahrelang vor den Nazis versteckte, riskierte sie alles. Jürgen Pettinger rekonstruiert die Geschichte einer queeren Heldin. Die berühmte Schauspielerin Dorothea Neff (1903–1986) nahm ab 1940 ihre jüdische Freundin Lilli Wolff als U-Boot in ihrer Wohnung auf. Mit viel Mut, Opferbereitschaft und List gelang die Geheimhaltung. Aber 1944 musste Lilli mit einem Tumor in der Brust ins Krankenhaus. Wie sollte sie operiert werden, ohne aufzufliegen? Jürgen Pettinger rollt den Fall neu auf, spürt in den Dokumenten und von ihm wiederentdeckten Tonaufnahmen der Beziehung der beiden Frauen nach und zeigt, dass queere Aktivist:innen von heute auf den Schultern der queeren Held:innen von damals stehen.

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Die Geschichte eines Hauses und der Menschen, die es bewohnen: von der NS-Zeit bis heute, von Leben, Verantwortung und Erinnerung Das alte Haus erzählt. Denn seine Mauern, Dielen und Ritzen bewahren die Erinnerungen an alle Menschen, die es jemals bewohnt haben. Schon als Kind hat Irma Thon mit ihren nazitreuen Eltern im ersten Stock gelebt. Während die 90-Jährige zurückblickt und immer wieder an die kleine Ruth Sternheim von damals denken muss, erfreuen sie die Gespräche mit Nele Bittner aus dem Vierten. Die Schülerin lernt für eine Geschichtsklausur und beginnt zu verstehen, dass die Vergangenheit nicht vergangen ist, sondern nur wenige Stufen entfernt. »Szántós Sprache fließt durch dieses Haus und durch die Zeiten, klug und voller Details. Unbedingt lesen!« Markus Thielemann »Dass die Echos der Geschichte überall sind, wenn man nur hinhört, zeigt dieser originelle Roman.» Raphaela Edelbauer

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Geschichte eines Hochverrats

100 JAHRE HITLERPUTSCH – DIE GANZE GESCHICHTE Am Abend des 8. November 1923 stürmt Adolf Hitler mit gezogenem Revolver in den Bürgerbräukeller und verkündet den Beginn der nationalen Revolution. Am Mittag des folgenden Tages endet diese im Kugelhagel an der Feldherrnhalle. Doch Hitlers dilettantische Aktion war nur die Spitze des Eisbergs. Darunter verborgen liegt die Geschichte eines Hochverrats, an dem große Teile der bayerischen Führung beteiligt waren und dessen Ausläufer bis nach Berlin reichten. Mit detektivischem Spürsinn deckt Wolfgang Niess das Netzwerk der Verschwörer auf und zeigt, wie Hitler dere Pläne durch sein Vorpreschen ruinierte. Wider Willen hat er so den Demokraten die Chance verschafft, die Weimarer Republik zu retten, als sie schon verloren schien. Die verborgene Geschichte hinter dem Hitlerputsch Die rechten Putschpläne im Jahr 1923 – mit detektivischem Spürsinn entschlüsselt Wie Hitler mit seiner dilettantischen Aktion das Überleben der Weimarer Republik ermöglichte Nur die Spitze des Eisbergs – was in Bayern vor 100 Jahren wirklich geschah Wie die bayerische Führung den "Marsch auf Berlin" plante

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Geschichte, Menschen, Vermächtnis

Der Widerstandskreis der Weißen Rose prangerte ab dem Sommer 1942 in Flugblättern das NS-Regime an und rief zur Beendigung des Kriegs auf. Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl beim Auslegen des sechsten Flugblatts in der Münchner Universität ertappt. Der Kreis flog auf, niemand überlebte die Unrechtsjustiz. Robert M. Zoske beschreibt, wer die Freiheitskämpfer waren, wie sie sich zusammenfanden und ihre geheimen Aktionen durchführten und warum ihr mutiges Handeln bis heute ein Vermächtnis ist.

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Leben und Tat des Johann Georg Elser

DER MANN, DER HITLER TÖTEN WOLLTE - DAS LEBEN DES GEORG ELSER Am 8. November 1939 explodierte im Münchner Bürgerbräukeller eine Bombe. Eigentlich hätte sie Adolf Hitler töten sollen, während er gerade eine Rede hielt. Wenn dieser Plan aufgegangen wäre, hätten der Zweite Weltkrieg und mit ihm die Weltgeschichte einen völlig anderen Verlauf genommen. Doch der «Führer» verließ vorzeitig den Saal und kam mit dem Leben davon. Dieses Buch erzählt die Geschichte des Mannes, der die Tat ganz allein plante und ausführte: Johann Georg Elser. Früher als die meisten Deutschen erkannte der Schreiner Georg Elser, dass Hitlers Regime Krieg und Verderben bedeutete. Um das zu verhindern, fasste er den Entschluss zum Attentat, konstruierte – technisch perfekter als die Offiziere des militärischen Widerstands – eine Bombe samt Zündmechanismus und versteckte sie unbemerkt in einer Säule des Bürgerbräukellers. Heute ist Elser zwar fast so berühmt wie die Geschwister Scholl und Graf Stauffenberg, der Held des 20. Juli 1944. Aber als Person blieb er unbekannt. Dieses akribisch recherchierte Lebensbild zeigt den Schreiner aus Königsbronn in seinem sozialen, historischen und persönlichen Kontext. Wolfgang Benz holt damit nach, was längst überfällig ist: eine wissenschaftlich fundierte Biografie des einfachen Mannes aus dem Volk, der zur Einsicht in die verbrecherische Natur des NS-Regimes gelangte und sich bis zur letzten Konsequenz zum Widerstand entschloss. Die erste große Biografie aus den Quellen Eine längst überfällige Würdigung Die Weltgeschichte wäre anders verlaufen, hätte Hitler das Attentat nicht überlebt

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Der Mann, der alles erfinden konnte, nur nicht sich selbst Hitlers außergewöhnlichster Nachbar > Von Aspirin bis Zeppelin – die erste Biografie eines großen Wissenschaftlers und Erfinders > Erfolgsautor Ulrich Chaussy legt ein außergewöhnliches Stück Zeitgeschichte frei > Ein Buch gegen das kollektive Vergessen

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Geschichte eines Weiterlebens

Ein Leben in Łódź – ein Leben nach Łódź: Leon Weintraub erzählt von Schicksal, Leid und Versöhnung. Leon Weintraub (geb. 1926) wurde ab 1940 von den Nazis gezwungen, mit seiner Familie im Getto Litzmannstadt zu leben und Zwangsarbeit zu leisten. Die dabei erlernten Fertigkeiten bewahrten ihn vermutlich vor dem Tod: Bei der Auflösung des Gettos 1944 wurden die Inhaftierten in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort umgebracht. Weintraub jedoch gelang es, sich als Arbeitshäftling auszugeben und so der Ermordung zu entgehen. In den Wirren der letzten Kriegsmonate überlebte er mehrere der brutalen Verlegungsaktionen der Nazis, bis ihm schließlich auf einem der Transporte die Flucht gelang. Ein Großteil seiner Familie überlebte den Holocaust nicht. In den Gesprächen mit der Journalistin Magda Jaros erzählt Leon Weintraub von seiner Kindheit in Łódź und seinem Weiterleben nach dem Krieg: seinem Studium der Medizin in Göttingen, seiner Karriere in Polen und seiner Auswanderung nach Schweden aufgrund der antisemitischen März-Unruhen 1968. Es ist die Geschichte einer Versöhnung nach unsagbarem Leid – aber auch eine Mahnung. »Die dramatischen Erlebnisse der Vergangenheit konnte ich in meinem Archiv der Erinnerung unterbringen. Sie sind nicht ausgelöscht, aber sie bilden auch keine dunkle Wolke über meinem Kopf, die mir die Sonne verdeckt.« Leon Weintraub

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Roman

Ein Haus an einem märkischen See, in dem ein ganzes Jahrhundert wütet: Es ist der Schauplatz für fünfzehn Lebensläufe, Geschichten, Schicksale, von den Zwanzigerjahren bis heute. Seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Jedem einzelnen Schicksal gibt Jenny Erpenbeck eine eigene literarische Form, jedes entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück. Ein Panorama des letzten Jahrhunderts von beeindruckender Wucht.

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Hitler, Röhm und die Morde vom 30. Juni 1934

1934, ein Jahr nach der »Machtergreifung«, gerät das NS-Regime in eine schwere Krise. Die politischen Erfolge bleiben aus, die erste Euphorie unter den Anhänger:innen ist verflogen. Ernst Röhm baut seine »Sturmabteilung« weiter aus und fordert eine Fortsetzung der »nationalsozialistischen Revolution«, gleichzeitig formieren sich ultrakonservative Kräfte. Im Juni 1934 hält Hitler blutige Abrechnung: Er lässt Röhm und die SA-Spitze kaltblütig liquidieren. Doch die Morde eskalieren. Peter Longerich rekonstruiert die komplexen Hintergründe des sogenannten »Röhm- Putschs« und zeigt zum ersten Mal anhand der umfassenden Auswertung zeitgenössischer »Stimmungsberichte«, wie die Bevölkerung auf das Morden reagierte. Sein Fazit: Die »Nacht der langen Messer« war ein Zentralereignis in der Geschichte des Dritten Reiches, das Hitlers Durchbruch zur Alleinherrschaft ebnete.

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Die Deutschen und ihre Justiz 1943-1948

DIE STUNDE NULL FAND NICHT STATT – BENJAMIN LAHUSENS GLÄNZENDE DARSTELLUNG DER DEUTSCHEN JUSTIZ VOR UND NACH 1945 Kaum beirrt von Bombenkrieg, Kapitulation und alliierter Besatzung liefen Gerichtsverfahren vor und nach 1945 einfach weiter, mit denselben Akteuren, nach den gleichen Regeln. Der Rechtshistoriker Benjamin Lahusen deckt in seiner fulminanten Studie unheimliche Kontinuitäten der deutschen Justiz auf und zeichnet so das eindringliche Bild einer Gesellschaft, die den großen Einschnitt so klein wie möglich hielt. Stuttgart, im September 1944: Das Justizgebäude wird durch neun Sprengbomben und zahlreiche Brandbomben weitgehend zerstört, doch stolz meldet der Generalstaatsanwalt, dass bereits am nächsten Morgen «noch in den Rauchschwaden... eine Reihe von Strafverhandlungen durchgeführt» wurden. Auch andernorts wird der Dienstbetrieb in teils noch brennenden Gebäuden aufrechterhalten, später selbst unter Artilleriebeschuss. Benjamin Lahusen hat sich die Akten zahlreicher Gerichte – darunter des Amtsgerichts Auschwitz – aus den Jahren vor und nach 1945 angesehen und beschreibt höchst anschaulich, wie weder «Endkampf» noch staatlicher Zusammenbruch den juristischen Dienstbetrieb unterbrechen konnten. Er erklärt, warum ein Stillstand der Rechtspflege unter allen Umständen vermieden werden sollte, und zeigt, wie nach dem Krieg altgediente Juristen pflichtbewusst das alltägliche Recht des Dritten Reichs so weiterführten, als wäre nichts passiert. Wenn es noch eines Beweises dafür bedarf, dass es 1945 keine «Stunde Null» gab, dann liegt er mit diesem glänzend geschriebenen Buch vor. Überraschend: Neue Erkenntnisse zur deutschen Justiz vor und nach 1945 Fundiert: Auf der Grundlage bisher vernachlässigter Gerichtsakten – auch aus dem Amtsgericht Auschwitz Kurzweilig: Der Autor versteht es meisterhaft, die Quellen zum Sprechen zu bringen

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Eine der letzten Überlebenden des Holocaust erzählt ihre Geschichte für junge Leser

Als Kind in Auschwitz: das Schicksal einer Holocaustüberlebenden erzählt für junge Leser Tova Friedman wurde 1938 in der polnischen Stadt Tomaszów Mazowiecki, geboren. Dort war sie damals eines von Hunderten jüdischen Kindern. Im Alter von fünf Jahren wurde sie zusammen mit ihrer Mutter ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Bei Kriegsende waren von den Kindern aus ihrer Heimatstadt nur noch fünf am Leben. Tova gehört zu den letzten Überlebenden, die von ihren Erlebnissen im Holocaust berichten. Zusammen mit der preisgekrönten Journalistin und Kinderbuchautorin Hilary Freeman erzählt sie leicht fasslich für junge Leser*innen, und doch ohne zu beschönigen, von ihren Kindertagen in Polen, den schrecklichen Erlebnissen im Lager, von den alltäglichen Grausamkeiten, dem Leiden und Sterben. Und sie erzählt davon, wie sie überlebte, wie sie mit ihren Eltern in die USA auswanderte und dort ein neues Leben für sie begann. Manuel Šumberac hat die Erzählung einfühlsam illustriert. Das Buch enthält neben einem Glossar auch eine Auswahl der Fragen, die Tova auf ihrem TikTok-Kanal @tovafriedman am häufigsten gestellt werden. Sie schreibt: »Ich kann und werde mich nicht entmutigen lassen. Wir müssen Antisemitismus verhindern, wo immer wir können. Die Menschen müssen zusammenkommen und gemeinsam das Übel Vorurteil ausmerzen. Wir sollten stattdessen den Frieden, die Toleranz und die Akzeptanz aller Menschen feiern, egal welcher Religion, welcher Kultur oder welchem Glauben sie angehören.«

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Wo wir noch reden wie die Nazis – und wo nicht

„Asozial", „Bombenwetter" oder „Volk" - nicht wenige Wörter gelten als verpönt, weil sie mit der Rhetorik der Nationalsozialisten in Verbindung gebracht werden. Spätestens seit in der politischen Debatte verstärkt sprachliche Grenzen ausgereizt werden, stellt sich wieder die Frage, welche Wörter man benutzen darf, ohne an die NS-Ideologie anzuknüpfen. Der Journalist Matthias Heine setzt sich mit der Sprache der Nazis auseinander und geht auf über 100 Begriffe ein. Manche, etwa „Eintopf", dürften dabei überraschen. Umgekehrt zeigt sich, dass nicht alles in die Nazi-Schublade gehört, was wir dort hineingepackt hätten. Auf einem heiklen Terrain bietet dieses Buch wertvolle Orientierung.

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Gegen das Vergessen: Die Töchter und Söhne des Widerstands gegen Hitler erzählen ihre Geschichte

DIE LETZTEN STIMMEN DES WIDERSTANDS. EIN VERMÄCHTNIS »Ich habe ihn heiß geliebt. Und ich werde ihn bald wiedersehen …« Berthold Graf von Stauffenberg über seinen Vater Claus »Sie sind mir sehr nahe, immer noch.« Klaus von Dohnanyi über seinen Vater Hans und seinen Onkel Dietrich Bonhoeffer »Was gerade geschieht in Deutschland, hätte beide sehr besorgt.« Helmuth Caspar Graf von Moltke über seinen Vater James und seine Mutter Freya Am 20. Juli 1944 setzte Claus Graf von Stauffenberg ein Zeichen, das die Welt veränderte. An diesem Tag versuchte er, Hitler zu töten. Hunderte mutige Menschen aus dem Militär, Zivilleben, der Politik und Kirche gaben ihr Leben für diesen einen Tag. Hitler nahm damals blutige Rache. Hundtfünfzig Widerstandskämpfer ließ er grausam ermorden. Ihre Kinder wurden den Eltern entrissen: Sie sind die letzten Stimmen des Widerstands. SPIEGEL-Bestsellerautor Tim Pröse hat diese Töchter und Söhne besucht, begleitet und ihnen zugehört: Welche Erinnerungen haben sie geprägt? Und welche Botschaft haben sie für unser Heute, in dem sich die Demokratie in Deutschland erneut wehren muss gegen Kriege, Diktatoren und radikale Kräfte? Ein Buch über eine Vergangenheit, der wir uns jetzt stellen müssen. Denn das Gestern ist gegenwärtiger denn je. »Ich werde ihn bald wiedersehen.« So gedenkt Berthold Schenk Graf von Stauffenberg heute des Vaters, den er als Junge zum letzten Mal sah. Er und viele weitere Söhne und Töchter der Widerstandskämpfer des 20. Juli, so etwa Klaus von Dohnanyi, Carl Goerdeler, Helmtrud von Hagen, Helmuth Caspar Graf von Moltke und viele andere lassen ihre Erinnerungen, Ideale und Hoffnungen in Tim Pröses eindringlichen Porträts aufleben. Ausstattung: mit Bildteil und Fotos im Buch

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Seit über 40 Jahren unter Verschluss, erstmals vollständig verfügbar: Die gefälschten »Hitler-Tagebücher«. Am 25. April 1983 kündigt das Wochenmagazin Stern an, im Besitz der geheimen Tagebücher Adolf Hitlers zu sein. Was dann folgte, gilt als der größte Presseskandal der bundesdeutschen Geschichte: Die Tagebücher entpuppten sich als Fälschung. Jahrelang hatte der Kunstfälscher Konrad Kujau den Stern-Redakteur Gerd Heidemann mit seinen Nachahmungen versorgt. Es flossen mehrere Millionen D-Mark über Heidemann an Kujau. Ein Großteil des Geldes wurde bis heute nicht gefunden. Seither lagern die fingierten Manuskripte in einem Safe in Hamburg. Eine bereits 2013 angekündigte Übergabe an das Bundesarchiv hat bis heute nicht stattgefunden. Komplett gelesen hat die gefälschten Tagebücher bis heute fast niemand.Jahrelang glaubte man, dass der Fälscher Konrad Kujau allein handelte. Neue Erkenntnisse legen jedoch nahe, dass er inmitten eines Netzwerks aus Alt- und Neonazis agierte. Ihr Ziel war die Rehabilitierung Hitlers. Die gefälschten Tagebücher sollten Hitler entlasten, ihn gar von der Verantwortung des Holocaust freisprechen. Durch jahrelange Recherche konnte nun das gesamte Manuskript rekonstruiert und transkribiert werden. Erstmals werden hier die gefälschten »Hitler-Tagebücher« als Buch öffentlich zugänglich gemacht, und es wird deutlich: Das, was der Stern damals nach und nach der Öffentlichkeit als echtes Tagebuch präsentieren wollte, ist in Wahrheit ein erschütterndes Dokument der Zeitgeschichte. Mit einem Vorwort des Journalisten John Goetz, der maßgeblich an der Rekonstruktion der gefälschten »Tagebücher« beteiligt war, sowie einer Einleitung der Historikerin Heike B. Görtemaker und historisch-politischen Einordnungen des Politologen Hajo Funke dokumentiert und kontextualisiert diese Ausgabe den groß angelegten Versuch einer Rehabilitierung Adolf Hitlers.

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Die Judenverfolgung in Europa 1933–1945

»Der gelbe Stern« erschien 1960 als eines der ersten Bücher zum Thema. Er ist bis heute ein Standardwerk, das noch immer als Quelle zitiert wird. Das Buch, von der Kritik des In- und Auslands einhellig als hervorragende Dokumentation gelobt, erlebte in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Neuauflagen, Taschenbuchausgaben und Übersetzungen. Viele der hier seinerzeit zum ersten Mal veröffentlichten Fotos sind inzwischen zu Ikonen geworden, die in Schulbüchern und anderen Publikationen immer wieder nachgedruckt und von Film und Fernsehen reproduziert wurden. Es handelt sich um eine Auswahl, die der Autor in allen damals erreichbaren Archiven zwischen Paris und Moskau, später auch in Washington und Jerusalem, unter Zehntausenden von Aufnahmen getroffen und zu einer Geschichte in Bildern montiert hat. »Der gelbe Stern« zeigt in acht Kapiteln den Leidensweg von Millionen Menschen und seine einzelnen Stationen, von Hasspropaganda und Entrechtung, Beraubung und Deportation bis zum Massenmord. Einer knappen instruktiven Einführung folgen jeweils ausgewählte Schlüsseldokumente, die die Anweisungen der Befehlszentralen den Berichten der von ihnen betroffenen Menschen gegenüberstellen. Den Hauptteil jedes Kapitels bildet eine in sich geschlossene Bilderzählung, in der sich Fotos und prägnante Textzitate von Verfolgern und Verfolgten gegenseitig kommentieren. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die den Mördern in die Hände fielen. Ihrem Andenken ist das Buch gewidmet.

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Inspiration für den Film »The Zone of Interest« Können wir uns noch in die Augen blicken, nachdem wir gesehen haben, wer wir wirklich sind? Ein beunruhigender, meisterhaft geschriebener und unendlich trauriger Roman.

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Leben und Widerstand der Mala Zimetbaum

Die Lagerkommandantin verkündet das Todesurteil. Da schneidet sich die Gefangene Mala Zimetbaum mit einer Rasierklinge in die Pulsadern. Ein SS-Mann packt sie am Arm. Mala reißt sich frei, schlägt ihm ins Gesicht und ruft: »Mörder, bald werdet ihr bezahlen müssen.« Und zu den Tausenden jüdischen Frauen, die im Lager Auschwitz-Birkenau gezwungen sind, Malas Ermordung mitanzusehen: »Habt keine Angst, das Ende ist nah … gebt nicht auf, vergesst niemals.« – Es ist der 15. September 1944. Mala Zimetbaum wird 1918 in Brzesko, östlich von Krakau, in eine jüdisch-polnische Familie geboren. Nach einem Aufenthalt in Mainz vor 1918 leben die Eltern mit ihren vier Kindern ab 1928 in Antwerpen. Eine wirtschaftlich florierende Stadt, wo Mala in einem Modegeschäft arbeitet. Im Juli 1942 wird Mala bei einer Razzia festgenommen und im September ins Frauenlager Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort hat sie als Läuferin und Dolmetscherin Einblick in alle Vernichtungsaktionen. Klug und risikobereit nützt sie ihre Informationen und leistet erfolgreich Widerstand: Sie rettet weibliche Häftlinge vor der Selektion ins Gas, verschafft Kranken leichtere Arbeit, knüpft Kontakte zwischen Widerstandsgruppen. Dann verliebt sie sich in den polnischen Häftling Edward Galinski. Ihnen gelingt die Flucht aus dem Lager, doch nach dreizehn Tagen werden sie wieder gefasst.

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Roman | Das neue Buch des Georg-Büchner-Preisträgers | Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Buchpreis 2023

Ein faszinierender, unorthodoxer Blick auf Querdenkertum und alternative Wahrheiten Worms, Anfang der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Peter Bender, ehemals Fliegerleutnant des Deutschen Heeres, macht sich als Gründer einer neuen Religionsgemeinschaft und mit der Proklamation der sogenannten Hohlwelt-Theorie einen Namen: Die Menschheit, so diese Theorie, lebe nicht auf, sondern in einer Kugel, außerhalb derselben existiere nichts. Benders Gemeinde bleibt überschaubar, dennoch wird er wegen der Verbreitung aufwieglerischer und gotteslästerlicher Flugschriften zu einer mehrmonatigen Kerkerhaft verurteilt. Als sich nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten herumspricht, dass seine Frau Jüdin ist, wenden sich selbst seine engsten Gefolgsleute von ihm ab. Die Benders verarmen, die Repressionen gegen seine Frau werden bald unerträglich, bis die Familie 1942 verhaftet und deportiert wird. Nur der Sohn überlebt das Konzentrationslager. In seinem lange erwarteten neuen Roman rekonstruiert Clemens J. Setz eine reale, so bewegende wie verstörende Lebens- und Familiengeschichte. Mehr noch ist Monde vor der Landung aber die Untersuchung der zerstörerischen Wahnwelt eines manischen Egozentrikers und die Veranschaulichung eines Querdenkertums avant la lettre: bestürzend aktuell, von unüberbietbarer sprachlicher und gedanklicher Originalität.

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Hitlers Jahre in der »Wolfsschanze« | Ein zentraler Ort des Zweiten Weltkriegs

Unweit des ostpreußischen Rastenburg, des heutigen Kętrzyn in Polen, befand sich ein zentraler Ort des Zweiten Weltkriegs: das »Führerhauptquartier Wolfsschanze«. Dort verbrachte Adolf Hitler nach dem Angriff auf die Sowjetunion den Großteil seiner Zeit. Dort wurde über die systematische Ermordung der europäischen Juden entschieden. Dort ereignete sich am 20. Juli 1944 das Stauffenberg-Attentat, das der Diktator nur leicht verletzt überlebte. Doch während der Name vielen ein Begriff ist, haben die wenigsten eine genaue Vorstellung von der Anlage selbst und dem, was sich dort über knapp dreieinhalb Jahre abspielte. Auf der Basis von Zeitzeugnissen und bislang unveröffentlichten Dokumenten rekonstruiert Felix Bohr den Alltag in der »Wolfsschanze«. Seine Schilderungen verknüpft er mit grundlegenden Fragen: Was erfährt man aus den Berichten von Offizieren, Köchinnen und Kammerdienern über Hitlers Persönlichkeit? Wie beeinflussten die zunehmend chaotischen Verhältnisse und die paranoide Atmosphäre in dem abgelegenen Komplex die dort getroffenen Entscheidungen? Aus Bohrs dichten Beschreibungen ergibt sich eine präzise Analyse der obersten Ebene des NS-Regimes, die zwischen Teestunden und Waldspaziergängen das deutsche Menschheitsverbrechen plante.

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Roman | Ein faszinierender, unorthodoxer Blick auf Querdenkertum und alternative Wahrheiten | Österreichischer Buchpreis 2023

Worms, Anfang der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Peter Bender, ehemals Fliegerleutnant des Deutschen Heeres, macht sich als Gründer einer neuen Religionsgemeinschaft und mit der Proklamation der sogenannten Hohlwelt-Theorie einen Namen: Die Menschheit lebe nicht auf, sondern in einer Kugel, außerhalb derselben existiere nichts. Benders Gemeinde bleibt überschaubar, dennoch wird er wegen der Verbreitung aufwieglerischer und gotteslästerlicher Flugschriften zu einer mehrmonatigen Kerkerhaft verurteilt. Als sich nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten herumspricht, dass seine Frau Jüdin ist, wenden sich selbst seine engsten Gefolgsleute von ihm ab. Die Benders verarmen, die Repressionen besonders gegen seine Frau werden bald unerträglich. Bestürzend aktuell, von unüberbietbarer sprachlicher und gedanklicher Originalität: Dieser Roman erzählt von Querdenkertum und alternativen Wahrheiten und rekonstruiert eine so bewegende wie verstörende Lebensgeschichte.

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Ein berührender Kinderroman ab 10 Jahren über Mut und Zivilcourage

Als die 12-jährige Emmi eines Nachts im Haus ihrer Großeltern wach liegt, hört sie ein Geräusch auf dem Dachboden. Was sie dort findet, verändert ihren Sommer für immer: Ein Siebenschläfer hat es sich in einem alten Ofen gemütlich gemacht – und direkt dahinter verbirgt sich das Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Elsa. Fasziniert taucht Emmi in Elsas Welt im Deutschland der 1930er Jahre ein. Sie liest von einer Zeit, in der ein falsches Wort lebensgefährlich sein konnte. Und sie erfährt, dass Elsa trotzdem den Mut fand, ihre Meinung zu sagen. Währenddessen freundet sich Emmi mit einem Sintiza-Mädchen aus der Nachbarschaft an. Kurz darauf wird sie Zeugin, wie Bianca von zwei Jungen rassistisch beschimpft wird. Emmi spürt, wie ungerecht das ist, und die Angst schnürt ihr die Kehle zu. Kann das Tagebuch Emmi helfen, ihren eigenen Mut zu finden?

Ein berührender Roman über Freun

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Das Leben der Irmgard Keun

Als Ereignis gilt Irmgard Keun, als sie 1931 die literarische Bühne betritt. Mit Mitte zwanzig wird sie über Nacht zum Star, schafft mit Gilgi – eine von uns oder Das kunstseidene Mädchen unvergessliche Frauenfiguren – doch dann übernehmen die Nazis die Macht. Keun emigriert nach Amsterdam, führt im Exil eine stürmische Beziehung mit Joseph Roth, pflegt Freundschaften mit Heinrich Mann und Stefan Zweig. 1940 kehrt sie rätselhafterweise zurück nach Deutschland, tauscht Exil gegen Perspektivlosigkeit. Nach dem Krieg porträtiert sie ihre Zeitgenossen mit ungebrochenem Witz und Scharfblick, ist befreundet mit Heinrich Böll – und kann als Autorin, überschattet von persönlichen Tragödien, doch nicht wieder richtig Fuß fassen.
Jede der Staatsformen, in denen Irmgard Keun lebte, hat sie auf unvergleichliche Weise festgehalten: In ihrem Leben und Werk spiegeln sich die

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Ein Koffer und tausend Reichsmark pro Person. Mehr bleibt den Bergers nicht, als sie 1938 aus Wien fliehen. Zurück lassen sie ihre Zwölf-Zimmer-Wohnung in der Beletage eines herrschaftlichen Hauses mit Hof, in dessen Mitte eine Kastanie steht. Ebenso Professor Bergers hart erarbeitete Stelle als Universitätsdekan. Ihre Freunde, Heimat und Kultur. Was sie nicht wissen: Auch ihre Tochter Ruth ist noch in Österreich, die Einreise nach England mit dem Studentenvisum wurde ihr an der Grenze verwehrt. Der britische Professor Quinton Somerville, ein Freund ihres Vaters, findet Ruth mutterseelenallein in den leeren Wohnräumen, wo sie wieder und wieder auf dem Klavier dieselbe Phrase spielt. Er sieht nur eine Möglichkeit, Ruth zu retten: Sie müssen heiraten. Der Plan glückt, doch in London angekommen, verzögert sich die Auflösung der Scheinehe immer  wieder. Während Ruth versucht, sich in der neuen Heimat zurechtzufinden, und sehnsüchtig auf die Ankunft des Pianistenwunderkinds Heini wartet, den sie seit jeher liebt, lernen Quinton und sie sich näher kennen. Und ganz langsam fangen sie an, sich mit anderen Augen zu sehen.  

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Eine kritische Analyse der deutschen Erinnerungskultur: Klug und polemisch seziert Bestsellerautor Max Czollek den Wandel im deutschen Selbstverständnis. Max Czolleks legendäre Bücher „Desintegriert euch!“ und „Gegenwartsbewältigung“ streuten lustvoll Zweifel an den deutschen Narrativen von Integration bis Leitkultur. Scharf, gewitzt und an jeder Stelle überraschend, schließt Versöhnungstheater diesen Kreis, wenn es nach der aktuellen Erinnerung an die Verbrechen der Vergangenheit fragt. Seit weltweit bewunderten Gesten der deutschen Selbstvergewisserung vom Warschauer Kniefall bis zum Holocaust-Mahnmal hat sich in letzter Zeit einiges verändert: Das Berliner Stadtschloss feiert Preußens Könige, mit dem neuen Militärhaushalt wird eine Zeitenwende beschworen und der Bundespräsident bedankt sich auf Israelreise ungefragt für die „Versöhnung“. Deutschland ist wieder wer, auch weil es sich so mustergültig an den Holocaust erinnert. Herzlich willkommen zum Versöhnungstheater!

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Von einem Leben nach den Schrecken des Krieges. Hamburg, Juni 1945: Die Stadt liegt in Trümmern. Mittendrin leben Traute, Hermann und Jakob. Der nennt sich allerdings Friedrich, denn niemand soll erfahren, dass er Jude ist. Als Hermann ihm dennoch auf die Spur kommt, will er nichts mehr mit Jakob zu tun haben. Schuld, Wahrheit, Angst und Wut sind die zentralen Themen dieses Buchs, dessen jugendliche Hauptfiguren durch die Schrecken des Krieges und der Naziherrschaft miteinander verbunden sind. Und für die es doch immer wieder Lichtblicke gibt. Nach Dunkelnacht ein neuer Roman der Erfolgsautorin über Menschlichkeit und Hoffnung. Jugendbuch ab 13 Jahren für Fans historischer Ereignisse. Kirsten Boie schreibt mit viel Gefühl über die Kinder der Nachkriegszeit. Der spannende und berührende Nachfolger von Dunkelnacht. Ein großes Thema, zu dem Kirsten Boie anlässlich des 75. Jahrestags nach Kriegsende im Mai 2020 inspiriert wurde. Kindheit und Jugend sind schwer genug, in Nachkriegszeiten müssen die Helden des Romans erst wieder lernen, was es heißt, zu vergeben und füreinander da zu sein. Das Jugendbuch erzählt, was Frieden in den ersten Wochen nach dem Krieg bedeutete.

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Roman | Der Klassiker der deutschen Exilliteratur neu im Taschenbuch

Der Klassiker der deutschen Exilliteratur – jetzt als hochwertige Taschenbuchausgabe!



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Generationenroman | Drei Frauen verbunden durch einen Garten am Meer

Magdas Leben verändert sich mit einem Schlag: Ihr Mann Alfred, Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, weil er Jude ist. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt, packt die Familie Heilbronn ihre Koffer. Im fernen Istanbul lockt ein überraschendes Angebot: Republikgründer Atatürk will die Universitäten des Landes modernisieren, und am Bosporus soll ein prächtiger Botanischer Garten mit Pflanzen aus aller Welt entstehen. Also verstaut Magda im Gepäck auch Samen aus der westfälischen Heimat. Aber wird sie selbst in der Fremde neue Wurzeln schlagen?
Wenige Jahre später ist der Garten in der Altstadt von Istanbul ein blühender Ort der Wissenschaft. Die talentierte Botanikerin Mehpare kümmert sich als Alfreds Assistentin um Beete und Gewächshäuser. So vieles lässt sich in der Welt sammeln und erforschen – nur Mehpares Gefühle bleiben unentdecktes Terra

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Roman | Eine Liebe, die nicht sein darf – und eine Frau, die endlich frei sein will

Nikoletta Kiss erzählt stimmungsvoll von einer intensiven Frauenfreundschaft und einem Liebesdreieck in den Wirren der Vorwendezeit – von alten Wunden und der Erfahrung, dass es für Heilung nie zu spät ist. Márta wächst im sozialistischen Budapest auf, am Plattensee, wo sie herrliche Sommer mit ihrer Cousine Theresa verbringt. Doch ohne Theresa ist es einsam, und nach ihrem Schulabschluss entflieht Márta dem trinkenden Vater und reist zu ihr nach Ost-Berlin. Die Freundin nimmt sie mit in die Welt der künstlerischen Boheme, in Hinterhauswohnungen und verrauchte Kneipen, zur Lesung des jungen, regimekritischen Schriftstellers Konstantin. Er ist umwerfend, rätselhaft, gequält. Beide verlieben sich in ihn, und natürlich ist die extrovertierte und selbstsichere Theresa die Glückliche – bis sie durch einen verhängnisvollen Umstand verhaftet wird. Zwischen den Verbliebenen entsteht eine gefährliche Nähe, ein Verrat liegt in der Luft, der Márta noch Jahrzehnte später verfolgen wird. Aber waren sie damals nicht alle gleichermaßen unschuldig? Und wird es ihr jemals gelingen, aus Theresas Schatten zu treten?

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Wie die Deutschen zum NS-Regime standen. Eine Stimmungsgeschichte

Kein Volk von Ja-Sagern: Ein überraschender Blick auf die Stimmung im Nationalsozialismus Waren die Deutschen nach 1933 ein Volk von Jublern und Ja-Sagern? Die Mehrheit der Deutschen sei nach 1933 von einer rauschhaften nationalen Aufbruchstimmung ergriffen worden und habe sich überraschend schnell den neuen Machthabern angeschlossen, so lautet das gängige Urteil über die Zeit der Nazi-Diktatur. Es hält sich hartnäckig und prägt bis heute unsere Vorstellung von der »Machtergreifung« und ihren Folgen. Dieses Bild einer »Zustimmungsdiktatur« stellt Peter Longerich, einer der renommiertesten Historiker des Nationalsozialismus und Autor zahlreicher Bestseller, in seinem neuen Buch infrage. Auf der Basis von vielen tausend zeitgenössischen Berichten von verschiedenen Dienststellen der NS-Diktatur und jenen des sozialistischen Exils, die bisher in ihrer Gesamtheit noch nicht ausgewertet wurden, legt Longerich die erste Gesamtdarstellung der Volksstimmung im Dritten Reich vor. Sie zeigt, dass die Unzufriedenheit mit dem Regime in der Bevölkerung viel größer war als bisher angenommen. In sämtlichen Bevölkerungsgruppen, von den Bauern über die Arbeiterschaft bis zur bürgerlichen Mitte, war sie weit verbreitet – die »Volksgemeinschaft« erweist sich somit vor allem als ein Mythos der NS-Propaganda. Ein augenöffnendes Buch, das unseren Blick auf die Grundlagen und den Machtcharakter des NS-Regimes verändern wird.

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Coming-of-Age Roman ab 14 Jahren

Eni hat die Schnauze voll: Ihr bester Freund Luke fliegt mit seiner neuen Flamme in den Urlaub, dabei wollten sie doch gemeinsam für eine gerechtere Zukunft kämpfen! Das muss Eni dann wohl allein tun. Und so klaut sie Lukes reichem Onkel eine antike Statue, um sie dahin zurückzubringen, wo sie hingehört: ins Etruskergrab in Süditalien. An einer Tankstelle trifft Eni auf die 96-jährige Wilhelmina, die ebenfalls eine Mission hat: noch ein letztes Mal nach Capri reisen und den Sonnenuntergang sehen. Seit dem Tod ihres Mannes fährt sie jedes Jahr mit dem Taxi in den Süden. Eigentlich wäre Wilhelmina die Letzte auf Erden, die eine Anhalterin mitnehmen würde - wäre da nicht Enis orangefarbener Mantel, der Wilhelmina an ihre Vergangenheit erinnert...

Ein einfühlsamer Coming-of-Age-Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft zweier Protagonistinnen, die unterschiedlic

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Kimchi, Kombucha, Miso und mehr. Fundiertes Wissen einfach erklärt

Das 1x1 rund um die Fermentation • Fundiertes Fachwissen vom Fermentations-Experten: „@chef.sam.black“ Sam Cooper verrät erstmals sein Wissen für die eigene Küche • Einfach erklärte Techniken & die wichtigsten Basics – anschaulich & reich bebildert • Mit diesen Rezepten einfach zum Erfolg: Sauerkraut, Kimchi, Kombucha u.v.m für Anfänger*innen und Fortgeschrittene • Vollgepackt mit Praxis-Wissen rund um Fermentation Entdecken Sie die faszinierende Welt der Fermentation Von Kimchi bis Miso, von Kombucha bis Joghurt – dieses Buch ist Ihr umfassender Ratgeber für eine köstliche Ferment-Vielfalt. Fermentations-Experte Sam Cooper (@chef.sam.black) entführt Sie in die spannende Welt der Fermentation und erklärt anschaulich, wie durch diese alte Küchentechnik Lebensmittel nicht nur haltbar gemacht, sondern auch geschmacklich veredelt werden. Erfahren Sie, welche Prozesse während der Fermentation ablaufen und wie Sie selbst ganz einfach gesunde Fermente in Ihren Vorrats- und Gewürzschrank zaubern. Mit einer breiten Auswahl an Rezepten, von fermentiertem Gemüse über Ingwer-Bier bis hin zu kreativen Kombucha-Kreationen, eröffnet Ihnen dieses Buch die ganze Vielfalt geschmacklicher und gesundheitlicher Vorteile der Fermentation. Tauchen Sie ein in die Welt der Fermentationsküche, wo Genuss und Gesundheit aufeinandertreffen!

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Was bleibt von einem der umstrittensten deutschsprachigen Philosophen?

Was bleibt von einem der umstrittensten deutschsprachigen Philosophen?

Auf der einen Seite steht einer der größten Philosophen, auf der anderen Seite sein Engagement für den Nationalsozialismus. Wie passt das zusammen?
Das fragte sich schon der 23-jährige Student Jürgen Habermas, der mutig eine Diskussion um seine philosophische Leitfigur anstimmte und die Vorzeichen für die folgenden Diskussionen setzte.

Oliver Jahraus geht der Frage nach und zeigt, wie dieses Spannungsverhältnis – noch verstärkt durch die Skandale um die Veröffentlichung von Heideggers »Schwarzen Heften« – seine Rezeption bis heute prägt, wie vielfältig diese Verstrickung aufgegriffen wurde, welche Positionen zwischen Verteidigung und Verdammung, zwischen Apologie und Polemik es gibt, und in welcher Form Heideggers Philosophie selbst nationalsozialistisch ist. Jahraus plädiert für eine offene Auseinandersetzung mit Heidegger, die seine Verstrickung als Teil dieser Philosophie ernstnimmt.



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»Die Charaktere aus der Feder guter Autoren sind wie echte Menschen, nur echter«, sagt Donna Leon. Darum wohl ist ihr Leben auch so reich an Figuren, echten und erfundenen. In Backstage tritt eine bunte Truppe auf: das Rock-Genie Frank Zappa, Venedigs bekanntester Diamantenhändler, eine tollkühne Sexworkerin, ein cleverer Komponist, tragische Helden, bewunderte Kollegen und Kolleginnen. Donna Leon gestaltet diese Begegnungen zu funkelnden Geschichten.

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Keine Gesänge aus dem Elfenbeinturm, sondern ein bewegtes Lebensbild. Zunächst nur für die Enkel begonnen, hat Albrecht Schöne ein bewegendes und eindrucksvolles Erinnerungsbuch geschrieben. Von der Herkunft, der Prägung durch ein konservativ-protestantisches Elternhaus über die Jugend im NS-Staat, den Krieg und das Studium im zerstörten Nachkriegsdeutschland entfaltet sich ein Lebensgang, in dem erlebte Geschichte und wissenschaftliche Reflexion wie Text und Kommentar zusammentreten. Es folgen die Stationen eines erfolgreichen Gelehrtenlebens mit kritischen Blicken auf die Studentenrevolte nach ’68 und die Entwicklung der deutschen Universität. Immer verbinden sich persönliche Fragen und wissenschaftliche Antworten mit den Sehepunkten des Autors. Entstanden ist ein facettenreiches Bild aus Geschichte und Geschichten der Jahre, die ihr kennt, von denen viele Leser auf eigene Weise sagen können, dass sie dabei gewesen sind. Wie kaum ein anderer Gelehrter hat Albrecht Schöne die Reputation der Germanistik als einer deutschen Wissenschaft an den Universitäten und in der Welt geprägt. Auch davon erzählt sein bewegendes Erinnerungsbuch.

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Aufstieg und Niedergang - 1600–1947

Bestsellerautor Christopher Clarks fulminante Geschichte Preußens – ein brillant erzähltes Meisterwerk Preußen stand stets in einem Spannungsfeld: seit seinem Aufstieg vom kleinen, an Bodenschätzen armen Territorium um Berlin bis zu seiner Blüte als der dominierenden Macht in Europa. Es verkörpert nicht nur Aufklärung und Toleranz, etwa in der Gestalt Friedrichs des Großen, sondern steht auch - vor allem durch Wilhelm II. - für Militarismus, Maßlosigkeit, Selbstüberschätzung. Meisterhaft erzählt Christopher Clark die Geschichte Preußens von den Anfängen bis zur Auflösung des Staates im Jahr 1947. Mit seiner großen, 350 Jahre umfassenden Darstellung gelingt es Clark nicht nur, die äußerst ambivalente Geschichte dieser europäischen Großmacht lebendig und anschaulich zu schildern, sondern auch, sie von etlichen Mythen zu befreien. Ausstattung: Mit 71 s/w-Abbildungen

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Die Zukunft Europas

»Die Ostsee ist Zentrum eines Spiels, das über das morgige Europa entscheiden wird.« Oliver Moody Die Zeit der europäischen Ostseestaaten ist angebrochen: Finnland, Schweden, Dänemark, Deutschland, Polen, Estland, Lettland, Litauen. Als neuer Gegenpol Russlands bestimmen sie über die Zukunft Europas. Oliver Moody entwirft fesselnd das Panorama einer politisch zu lange unterschätzten Region. Mehr denn je braucht der Westen nun ihre Perspektiven. Mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat sich die geopolitische Lage bedrohlich verändert: Putin ist im Konflikt mit dem gesamten Westen und greift bereits nach der Ostsee. Die USA unter Donald Trump verschärft die Lage bedrohlich. Es kommt nun auf die acht europäischen Anrainerstaaten an, die Probleme des Kontinents zu bewältigen und wichtige Bündnisse untereinander einzugehen. Mit tiefem Verständnis erkundet Oliver Moody diese neuerliche Konfliktzone, um ihre akuten Gefahren, politischen Möglichkeiten und vielschichtigen Beziehungen zu verstehen. Durch viele Begegnungen und Gespräche mit Experten, Politikerinnen, hochrangigen Militärs und Bürgerinnen entwickelt er ein feines Gespür für die Geschichte, Strategien und Perspektiven dieser Länder. Auf die Fragen, wie die Ressourcen demokratischer Gesellschaften angesichts andauernder Unsicherheit mobilisiert werden können, findet Moody die dringend benötigten Antworten. Das Buch zur Zeitenwende – mit einem exklusiven Zusatzkapitel zu den deutsch-polnischen Beziehungen. »Großartig. Ein herausragendes Buch, das die große Bedeutung der Ostseeregion unterstreicht und ebenso spannend zu lesen ist.« Peter Frankopan, Historiker und Autor »Ein brillant geschriebenes Buch ... Moody führt uns durch die Ostseeregion und zeigt, wie sie die Frontlinie in der Konfrontation mit Wladimir Putin markiert und wie viel uns die Kenntnis darüber lehren kann.« Brendan Simms, Historiker und Autor »Oliver Moodys klares und zugängliches Buch wirft Licht auf einen der wichtigsten, aber am wenigsten verstandenen Orte in Europa. ›Konfliktzone Ostsee‹ ist ein Meisterwerk, das es vermag, die schwindelerregende Komplexität der Region in einen fesselnden Pageturner zu verwandeln.« Katja Hoyer, Historikerin und Autorin

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Die Geschichte von Carl Katz

Dies ist die unglaubliche, aber wahre Biografie eines Mannes, der noch lange nach dem Untergang des »Dritten Reichs« von den Nazis gejagt wird. »Erst verfolgt, dann verhöhnt und geschnitten. (…) Carl Katz war ein erstaunlich solidarischer Mensch. Er war der Bubis von Bremen. Obwohl ihm Deutschland alles genommen hatte, hat sich dieser Mann nach dem Zweiten Weltkrieg wieder für Deutschland entschieden.« Henning Scherf »Niemals genug« ist der Nachfolgeroman des amerikanischen Bestsellers »Rosen in einem verbotenen Garten – Eine Liebe in Zeiten des Holocaust«. Er erzählt den beharrlichen Überlebenskampf des jüdischen Bremer Kaufmanns Carl Katz gegen unerbittliche Feinde in Nazi-Deutschland; von seinem erschütternden Leidensweg – vor, in und ganz besonders auch nach den Jahren der Internierung in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Theresienstadt, inmitten von Angst, Terror, Hunger, Krankheit und Tod. Er schildert die klugen und verzweifelten Versuche dieses unbeugsamen Mannes, seine Familie vor Hitlers »Endlösung« zu bewahren. Doch direkt nach seiner Rückkehr nach Bremen erwartet Katz ein Netz aus Intrigen, Lügen und Falschaussagen, gesponnen von ehemaligen Gestapo-Beamten und NS-Juristen, die bald nach Kriegsende ihre alten Posten, ihre alte Macht zurückerhalten. Nahezu ungehindert treiben sie ihr Unwesen. Katz muss am eigenen Leib erleben, was fehlgeschlagene »Entnazifizierung« in seiner Heimatstadt und in Deutschland wirklich bedeutet. Wie kann es sein, dass sich bis heute die Verleumdungen und Versuche alter Nazi-Eliten so hartnäckig halten, Carl Katz nicht als Opfer anzuerkennen, sondern ihn mit nicht zu belegenden Verleumdungen zum Täter zu machen? Elise Garibaldi gibt einen seltenen Einblick in das wahre Deutschland der Nachkriegszeit und leistet mit diesem Buch einen Beitrag zur Wiederherstellung des guten Rufs und der Anerkennung der Lebensleistung ihres Urgroßvaters. »Schon unsere eigene Love-Story in Theresienstadt so real auf Papier zu lesen, war zutiefst bewegend. Aber die Geschichte meines Vaters, unsere Geschichte aus so vielen Nazi-Perspektiven zu sehen, ist erschreckend.« Inge Berger, geb. Katz (97 Jahre) Ein packender biografischer Roman, der sein Publikum nicht mehr loslässt, und den Mythos der »Stunde Null« nicht nur widerlegt, sondern ad absurdum führt. »Diese Geschichte ist wild … [sie] hört sich an wie ausgedacht, aber es ist alles wahr … eine Wahrheit, di

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Willkommen im Reich der Schatten

Quinn darf niemals am Tag das Haus verlassen, denn die Sonne könnte tödlich für sie sein. Als ihre Ratte ausbüxt, folgt sie ihr jedoch nach draußen – und fällt durch einen Schatten. Quinn landet in Noctura, einer magischen Welt, in der es nie richtig hell wird. Ihr wird klar: Sie hat gar keine Sonnenkrankheit, sondern mächtige Schattenkräfte schlummern in ihr. An der Akademie für Shadowrunner soll sie lernen, diese zu beherrschen, doch nicht alle freuen sich über ihre Ankunft. Und in Noctura lauern noch viel mehr dunkle Gefahren auf Quinn…

Shadowrunner 1. Aufbruch ins Reich der Schatten: Auftakt der fesselnden Fantasy-Dilogie über eine geheimnisvolle Schattenwelt

  • Schattenwesen und Dämmerlicht: Eine packende Fantasygeschichte für Kinder ab 10 Jahren über ein Mädchen mit magischen Kräften.
  • Anders sein als die anderen: Die 12-jährige Quinn entdeckt, dass sie keine Sonnenallergie hat, sondern über mächtige Schattenkräfte verfügt.
  • In einer dunklen Fantasywelt: Gemeinsam mit ihren Freunden Robin und Morgan kämpft Quinn um das Überleben des Schattenreichs Noctura.
  • Tolle Kombination: Das Fantasy-Buch verbindet eine spannende Geschichte über Freundschaft mit einer magischen Welt und dem beliebten Internat-Setting.
  • Fantastischer Lesestoff: Das Fantasy-Kinderbuch ist die perfekte Lektüre für junge Leser*innen ab 10 Jahren, die atmosphärische Fantasyabenteuer wie „Alea Aquarius“ und „Keeper of the Lost Cities“ lieben.

Der zweite Band der Fantasy-Buchreihe „Shadowrunner“ erscheint im Herbst 2026.



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Die Ursprünge unseres Unbehagens. »Eine wirkungsmächtige neue Betrachtungsweise, um Identität und Ungerechtigkeit auf der Welt zu verstehen.« Time

DAS Buch zur US-Wahl im November 2024: Rassismus, Sexismus, Klassismus sind Sprachen der Unterdrückung. Die Grammatik, die ihnen unsichtbar zugrunde liegt, ist das System der Kaste. In ihrer augenöffnenden Analyse legt die Historikerin und Journalistin Isabel Wilkerson den Blick frei auf eben dieses Regelwerk, nach dem wir entscheiden, wem in einer Gesellschaft Ressourcen und Respekt zugestanden werden – und wem nicht. Wilkerson betrachtet neben den USA die Kastensysteme Indiens und des Dritten Reichs. Sie zeigt, inwiefern selbst die privilegiertesten Menschen der westlichen Welt irgendwann einer benachteiligten Kaste angehören werden: der Kaste der Alten. Und sie erzählt eindrücklich aus dem eigenen Leben. Profund recherchiert, brillant geschrieben.

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Protokolle einer verdrängten Zeit. Herausgegeben und mit historischen Anmerkungen versehen von Josef Wandeler. Herausgegeben und mit historischen Anmer

Am 10. Mai 1940 beginnt ein Albtraum unserer Geschichte: Die Hitler-Truppen marschieren in die Schweiz ein. Trotz tapferer Gegenwehr muss die Armee nach wenigen Tagen kapitulieren. Die Igelstellung wird überrollt. Der Bundesrat geht ins Exil. Der »Gau Schweiz« wird dem Dritten Reich angegliedert. Es gibt keinen »Sonderfall Schweiz« mehr. Zeitzeugen erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen aus schwerer Zeit. Sie berichten von Faschisten und Partisanen, von offenem Verrat und stillem Widerstand, von den Profiteuren der »Neuen Ordnung« und deren Opfern. Der Bankprokurist, die Fabrikbesitzerin, der Widerstandskämpfer, der Bundesratsweibel, der Koch im KZ Wauwilermoos – ihre Geschichten sind beklemmende Momentaufnahmen der Eidgenossenschaft unter fremder Besatzung.

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Kirsten Boies "Dunkelnacht" ist ein eindringlicher und historisch fundierter Roman, angesiedelt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, der sich auf die tragischen Ereignisse konzentriert, die sich im bayerischen Städtchen Penzberg abspielten. Das Werk, das sowohl mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis als auch mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, taucht tief in ein dunkles Kapitel der Geschichte ein und veranschaulicht die verheerenden Auswirkungen des Zusammenbruchs des Nazi-Regimes auf lokale Gemeinschaften. Durch die miteinander verwobenen Leben der jungen Protagonisten Marie, Schorsch und Gustl erkundet Boie Themen wie Mut, Widerstand und die moralischen Dilemmata, mit denen diejenigen konfrontiert waren, die zwischen der Treue zu ihrem Land und dem Streben nach Gerechtigkeit und Menschlichkeit gefangen waren. "Dunkelnacht" dient nicht nur als narrative Brücke, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet, sondern auch als mahnende Erinnerung an die im Namen einer Ideologie begangenen Gräueltaten. Boies akribische Recherche und packende Erzählweise bringen die Hinrichtung von Widerstandskämpfern durch die Wehrmacht ans Licht und heben das komplexe Geflecht aus Angst, Verrat und Heldentum hervor, das die Ära prägte. Die Erzähltechnik des Romans, gekennzeichnet durch prägnante, doch kraftvolle Prosa, fängt das Wesen einer durch Krieg und Tyrannei zerrissenen Gemeinschaft ein. Kritiker und Leser haben "Dunkelnacht" gleichermaßen für seine Fähigkeit gelobt, Geschichte zu vermenschlichen und einen Blickwinkel zu bieten, durch den die emotionale und psychologische Landschaft des kriegsgebeutelten Deutschlands lebendig dargestellt wird. Der Fokus des Romans auf die Jugend, die im Kreuzfeuer historischer Ereignisse gefangen ist, bietet eine einzigartige Perspektive auf die Widerstandsfähigkeit und Zerbrechlichkeit des menschlichen Geistes in Krisenzeiten. Boies "Dunkelnacht" ist mehr als nur ein historischer Roman; es ist eine kritische Betrachtung der Folgen von Extremismus und der Bedeutung, sich an die Vergangenheit zu erinnern, um unser Handeln in der Gegenwart und Zukunft zu informieren. In einer Zeit, in der Nationalismus und Intoleranz in verschiedenen Teilen der Welt erneut aufkommen, steht "Dunkelnacht" als Zeugnis für die anhaltende Notwendigkeit von Empathie, Verständnis und dem Mut, für das Richtige einzustehen. Ausgezeichnet

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Mein Vater, sieben Kinder, und ihre Flucht vor dem Holocaust

Wien, 1938. Verzweifelt versuchen jüdische Eltern, ihre Kinder vor den Nazis in Sicherheit zu bringen. In ihrer Not schalten sie Kleinanzeigen im »Manchester Guardian«, in denen sie ihre eigenen Kinder ausschreiben, um ihnen ein Überleben in der Fremde zu sichern – obwohl sie wissen, dass sie sich nie wiedersehen werden. Jahrzehnte später stößt der Journalist Julian Borger auf eine dieser Anzeigen und erkennt den Namen eines der Kinder: Robert Borger. Sein Vater. Es ist der Beginn einer Recherche, die Julian Borger mitten hinein führt in ein dunkles Familiengeheimnis. Und Anlass für ihn ist, die Spuren von sieben weiteren Kindern zu verfolgen, deren Schicksalsreise von Wien aus ins Exil nach Shanghai, in die Arme von niederländischen Schmugglern, an die Seite französischer Widerstandskämpfer – oder ins KZ Auschwitz führte.

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Gedichte

Durch Geschichte und Gegenwart verfolgt Durs Grünbein in diesem neuen, seinem zwölften Gedichtband seinen Kurs des Poetisch-historischen Gedichts. Als Spurensicherung, Ortsbestimmung versteht der Dichter seine Streifzüge durch Zeiten und Räume, in denen er nicht nur Deutschland, sondern auch dem Gegenpol vieler Deutscher, Italien, und in beiden Ländern sich selbst begegnet. Immer, hier wie dort, kreuzt Vergangenheit den Weg des Wanderers. Durch Mörderreviere führen seine Verse ebenso wie über Lichtungen, zu Tauchgängen im Mittelmeer wie auf gesamtdeutsche Sandpfade und betonierte Magistralen, zwischen Kiesgruben und Flakbunkern, entlang der Ost-West-Achse des unruhigen, wieder mit Kriegen konfrontierten Kontinents. Dass bei solchen Eindrücken der europäische Gedanke ins Spiel kommt – als Realität und Utopie –, wird niemanden wundern, der Grünbein auf seinen Wegen gefolgt ist. »Für alle Fälle kann Dichtung auch das sein: ein Gerät zum Einfangen der Zukunft.« In seinen Versen verbindet sich die genaue Betrachtung kleiner Dinge mit der feinen Ironie eines Beobachters, dem gerade das unter den großen Themen oft Verschüttete am Herzen liegt. Mit wenigen Strichen ein Gedicht zu zeichnen, ist seine mit den Jahren gereifte Kunst.

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An einem nebeligen Novemberabend kurz vor der Jahrtausendwende legt sich ein Schatten über Simones Leben und bringt ihre Welt ins Wanken. Bei einem Autounfall hat die junge Frau Glück im Unglück: Scheinbar ist sie einfach nur von der Straße abgekommen. Doch wohin sind die beiden Frauen verschwunden, denen Simone ausgewichen ist? Diese Frage lässt sie nicht los. Als sie schließlich mit ihrer geliebten Großmutter darüber spricht, zeigt sich, dass das Schicksal der beiden rätselhaften Gestalten enger mit Simones Familiengeschichte verknüpft ist, als sie es sich vorstellen kann. Sie taucht ein in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, über die im Dorf ein Mantel des Schweigens gelegt wurde. Ein fesselnder Roman nach einer wahren Begebenheit aus Ahausen.

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Vielfalt feiern Was bedeutet es eigentlich, trans zu sein? Oder nichtbinär? Was heißt Geschlechtsidentität? Und überhaupt: Was ist der Unterschied zwischen Geschlecht und Gender? Was von alldem ist Biologie, und wie viel ist Sozialisation? Der Komplexität des Themas nähert sich diese wissenschaftlich fundierte Graphic Novel aus vielen Richtungen – eine faszinierende Entdeckungsreise durch Biologie, Hormone, Neurowissenschaft, Verhalten, psychische Gesundheit, Geschichte, Kulturen und gesellschaftliche Einflüsse. Autor:in: Teddy G. Goetz, Dr. (they/them), Assistenzarzt für Psychiatrie an der University of Pennsylvania. Zusammenarbeit mit der Eidos LGBTQ+ Health Initiative. Die Lebenserfahrung als nicht-binäre/trans, queere, neurodivergente, chronisch kranke, jüdische Person fließt in Goetz’ Schreiben, ihre Forschung und ihre klinische Arbeit ein. Illustratorin: Sophie Standing ist Illustratorin und Designerin und spezialisiert auf Humanwissenschaften. Sie hat bereits mit mehreren Gesundheitsexperten zusammengearbeitet, um komplexe Inhalte verständlich und gut zugänglich darzustellen. Ihr Stil ist reich an Farben, Strukturen und metaphorischen Konzepten. www.sophiestandingillustration.com

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»Ein Mann mit faszinierender Darstellungskraft« Helmut Schmidt

Kulturpessimismus äußert sich durch grundlegende Skepsis und Misstrauen gegenüber gegenwärtigen Tendenzen und zukünftigen Entwicklungen. In seinem wegweisenden, »klassischen Buch« (Karl Dietrich Bracher) aus dem Jahr 1961 beschreibt Fritz Stern am Beispiel früher ideologischer Vorbereiter des Dritten Reiches den Kulturpessimismus auch als gesamteuropäisches Phänomen. Zugleich zeigt Fritz Stern uns heute die Gefährdungen auf, die den modernen, liberalen und demokratisch verfaßten Gesellschaften aus der Verzweiflung an der Kultur und aus der Ablehnung der kapitalistischen Welt erwachsen.

»Unglaublich anschaulich und sehr gut lesbar« Bernd Stegemann, Deutschlandfunk Kultur
»Für mich ist er ein so faszinierender Historiker, weil er stets auch die kulturellen Wurzeln erforscht und Biographien der Persönlichkeiten schildert, die die jeweilige Zeit geprägt haben.« Marion Gräfin Dönhoff



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Aufstieg und Fall der Deutschland AG | Eine glänzend erzählte Geschichte der deutschen Wirtschaft | Gewinner Deutscher Sachbuchpreis 2026

Dreihundert deutsche Männer, schrieb Walther Rathenau zu Beginn des 20. Jahrhunderts, bestimmten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents. Er meinte das enge Geflecht aus Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit dem Aufstieg von Firmen wie der Allianz, Krupp oder Siemens herausgebildet hatte. Man kannte einander, man sprach miteinander – und man sprach sich ab. Bis in die 1990er Jahre prägte dieses Netzwerk namens »Deutschland AG« die Politik und die Unternehmenskultur in der Bundesrepublik.

Konstantin Richter montiert die Geschichten dieser Macher und Magnaten zu einer temporeichen szenischen Erzählung. In meisterhaft arrangierten Episoden lässt er ihre Welt zu unserer werden: Er begleitet Nicolaus Otto und Gottlieb Daimler bei der Gemüseernte, wo die beiden genauso erbittert konkurrieren wie bei der Entwicklung neuer Motoren. Richter sitzt mit am Tisch, wenn die Gebrüder Mannesmann in Marokko irrwitzige Intrigen spinnen, und er pendelt mit Thomas Middelhoff von Bielefeld nach Essen, wenn dieser sich mit seinem Hubschrauber auf den Weg ins Büro macht.
So entsteht ein einzigartiges Epos, das rund 150 Jahre umspannt: von der Start-up-Nation Kaiserreich bis in die krisengebeutelte Gegenwart, vom Aufstieg der Deutschland AG bis zum ihrem Niedergang.



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Werk und Zeit | Die erste umfassende Monographie zum Werk des Nobelpreisträgers

Mit dieser einzigartigen Monografie legt Dieter Borchmeyer hier eine umfassende Darstellung des dichterischen und essayistischen Werks Thomas Manns vor. Borchmeyer schildert nicht nur die Lebensstationen Manns von Lübeck über München und Pacific Palisades bis nach Zürich, sondern beschreibt das Werk in seiner Totalität, setzt es in Beziehung zu seiner sozialgeschichtlichen, ästhetischen und weltliterarischen Tradition, und erläutert seine Verortung in der geistigen Situation der Zeit. So spielen die politischen Wandlungen Thomas Manns im Spiegel seiner Erzählungen und Essays vom Kaiserreich über Weimarer Republik und Drittes Reich bis zur Kriegs- und Nachkriegszeit in Europa und Amerika in diesem Buch eine bedeutende Rolle, ja Thomas Mann zeigt sich als politischer Autor par excellence, auch schon zu der Zeit, als er selbst noch wähnte, ein »Unpolitischer« zu sein. Der Autor des Zauberberg, der Joseph-Tetralogie und des Doktor Faustus offenbart sich hier überraschend als Zeitgenosse.

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Roman

Der Roman Transit Lissabon folgt einer Gruppe von Freunden auf der Flucht: Ava, schauspielernde Wienerin mit Berlinerfahrung. Billy, Berliner Autor, der nach einem Eklat wegen seines provokanten Theaterstücks die Stadt verlassen musste. Conrad, Möchtegern-Intellektueller und Frauenheld, Avas Freund in Wien, der sich in der Not als zupackender Helfer entpuppt. Beide Männer sind in Ava verliebt, mit geringem Erfolg. In Paris bewegen sie sich in Künstlerkreisen, verkehren mit Joseph Roth, Franz Werfel und Max Ophüls, schreiben in Cafés, diskutieren in Restaurants oder im Jardin du Luxembourg. Bis die Franzosen den Deutschen nicht mehr standhalten und die Freunde über gefährliche Wege nach Lissabon gelangen, um eine Passage nach Übersee zu ergattern. Das bange Warten beginnt … »Scholl erzählt in klarer Sprache und lakonischem Ton von Menschen, denen die Sicherheiten verloren gehen.« Sebastian Fasthuber, Der Falter

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Berlin, in den 1940er-Jahren: Martha E. ist fleißig und äußerst sparsam. Gute Eigenschaften für die Stelle als Hausbesorgerin, die sie im Schöneberger Mietshaus der Brüder Berkowitz innehat. Liane Berkowitz kommt aus gutem Hause, ein neugieriges und lebenslustiges Mädchen, das mitten im Krieg die Liebe kennenlernt – und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Jahrzehnte später wandert Martha die Straßen Schönebergs entlang, zerlumpt und abgerissen. Jeder kennt sie, doch keiner weiß, wer sie wirklich ist: eine Millionärin und Zeugin von Lianes schicksalhaftem Leben.



Ähnliche Bücher wie »Stunden wie Tage«
Nach der lang ersehnten Unabhängigkeit vom ins Taumeln geratenen Riesen stürzt der junge georgische Staat ins Chaos. Zwischen den feuchten Wänden und verwunschenen Holzbalkonen der Tbilisser Altstadt finden Ende der 1980er Jahre vier Mädchen zusammen: die freiheitshungrige Dina, die kluge Außenseiterin Ira, die romantische Nene, Nichte des mächtigsten Kriminellen der Stadt, und die sensible Qeto. Die erste große Liebe, die nur im Verborgenen blühen darf, die aufbrandende Gewalt in den Straßen, die Stromaus-älle, das ins Land gespülte Heroin und die Gespaltenheit einer jungen Demokratie im Bürgerkrieg – allem trotzt ihre Freundschaft, bis ein unverzeihlicher Verrat und ein tragischer Tod sie schließlich doch auseinandersprengt. Erst 2019 in Brüssel, anlässlich einer großen Retrospektive mit Fotografien ihrer toten Freundin, kommt es zu einer Wiederbegegnung. Die Bilder zeigen ihre Geschichte, die zugleich die Geschichte ihres Landes ist, eine intime Rückschau, die sie zwingt, den Vorhang über der Vergangenheit zu heben und eine Vergebung scheint möglich.

Ähnliche Bücher wie »Das mangelnde Licht«
Roman

Eine hochatmosphärische Geschichte über Freundschaft und Verrat von »einem der besten lebenden amerikanischen Autoren« (New York Times) Blowing Rock, North Carolina, zu Beginn der 1950er Jahre. Der junge Blackburn Grant, seit seiner Kindheit von einer Polioerkrankung gezeichnet, arbeitet als einziger Friedhofswärter der kleinen Stadt in den Appalachen. Sein Leben mit den Toten passt gut zu seiner zurückhaltenden Art, und die gelegentlichen Momente des Unbehagens bringen ihn längst nicht so aus dem Konzept wie die Gespräche mit den Bewohnern der Stadt. Doch als sein einziger Freund Jacob für den Koreakrieg eingezogen wird, bekommt Blackburn die Aufgabe, sich um dessen schwangere Frau Naomi zu kümmern. Die sechzehnjährige, mittellose Naomi und Jacob sind seit ihrer Hochzeit, die gegen den Willen von Jacobs wohlhabenden Eltern vollzogen wurde, Ausgestoßene in Blowing Rock. Naomi und Blackburn kommen sich näher, und als Jacob im Krieg schwer verwundet wird, entsteht ein Plan, der das Leben von vielen Menschen erschüttern wird …

Ähnliche Bücher wie »Der Friedhofswärter«
1871 zieht die Apothekerfamilie Schwartz voller Stolz in ihre Wohnung in der Beletage im eigenen neuen Haus – einem Haus, das zum Schauplatz deutscher Geschichte und Berliner Alltagsgeschichten wird. Wir begleiten die Familie über fünf Generationen hinweg und erleben an ihrer Seite Kaiserzeit und Weltkriege, Mauerbau und Mauerfall. Mittendrin im pulsierenden Geschehen: die Kinder der Familie. Aus der Sicht von Karl und Martha, Ursula und Peter oder Laura und Ben wird geschildert, was die große und damit auch ihre kleine Welt bewegt. Ganzseitige Bildtableaus versetzen uns mitten hinein in Küche und Keller, Dachwohnung und Kinderzimmer und zeigen, wie sich nicht nur die Bewohner, sondern auch das Innenleben des Hauses im Laufe der Jahrzehnte wandelt – bis hin zum Spielzeug der Kinder. Ergänzende detailreiche Wimmelbilder und aufschlussreiche Erklärtexte machen die Vergangenheit greifbar – und Berlin lebendig! In Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Berlin. Die Idee für dieses Buch geht auf das folgende Werk von Anna Desnitskaya und Alexandra Litwina zurück: „In einem alten Haus in Moskau“, © 2017 Gerstenberg Verlag. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages Samokat, Moskau

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Ermächtigungsversuche einer gespenstischen Bewegung

WER SIND DIE REICHSBÜRGER? Am 7. Dezember 2022 rückten mehr als 3 000 Polizisten zur wohl größten Anti-Terror-Razzia in der Geschichte der Bundesrepublik aus. Sie verhafteten die Rädelsführer einer Gruppe aus dem Reichsbürgermilieu, die einen gewaltsamen Umsturz der Regierung geplant hatte. Wer aber sind diese Reichsbürger, die die Bundesrepublik nicht als legitimen Staat anerkennen und sich immer noch im Deutschen Reich wähnen? Die Verfassungsrechtler Sophie und Christoph Schönberger betrachten in ihrem neuen Buch die historischen Wurzeln der Reichsbürgerszene, die zu den Besonderheiten der deutschen Teilung zurückführen, und beleuchten das vielfältige Spektrum ihrer gegenwärtigen Erscheinungsformen. Zugleich bleibt das Buch nicht bei intellektuellem Ressentiment und Kopfschütteln stehen, sondern gelangt zu einer originellen Deutung des Phänomens, weil es die Anziehungskräfte ernst nimmt, die hier am Werk sind. Das kuriose Auftreten der Reichsbürger verleitet dazu, sie als marginal und lächerlich abzutun. Christoph und Sophie Schönberger zeigen demgegenüber, dass die wachsende Szene von paradigmatischer Bedeutung für die gegenwärtige Bedrohung der Demokratie ist. Denn so gestrig die Reichsbürger durch ihren Bezug auf das vergangene Reich auch erscheinen mögen: Sie erweisen sich als ein durch und durch zeitgeistiges Phänomen unserer individualisierten Gesellschaft. Auf verbreitete Erfahrungen von Haltlosigkeit und Ohnmacht reagieren sie mit der Erfindung eines imaginären Rechts, das ihnen als Mittel zu einer radikalen Selbstermächtigung dient. Damit rühren sie nicht nur an die Grenzen des Verständlichen, sondern auch an die Grenzen staatlicher Macht. Die historische Entwicklung der Reichsbürgerszene Eine interessante Deutung, die über die Faktenlage hinausweist Die Reichsbürger stehen exemplarisch für die gegenwärtigen Bedrohungen unserer Demokratie Die gespenstische Bewegung enthüllt zugleich etwas Unheimliches über die Verfasstheit unserer Demokratie Die Schönbergers gehören zu den in der Öffentlichkeit profiliertesten und publizistisch talentiertesten Rechtswissenschaftlern Deutschlands

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Die schmutzige Seite der Antike

Rom - die dreckige Wahrheit

In diesem Buch beleuchtet der Bestseller-Autor Michael Sommer nicht nur die schmutzigen Seiten der römischen Elite, der Senatoren und Kaiserinnen. Er führt uns auch mitten hinein ins laute, dreckige und gefährliche Leben der einfachen Leute im Römischen Reich. Dieses Dirty Rome war ganz gewiss kein Betriebsunfall, sondern die dunkle Kehrseite von Roms Größe. Es lag nicht am Rand, sondern wirkte tief in seinem Inneren: in der Luft, die man atmete, im Brot, das man aß, in den Häusern, in denen man wohnte, in den Körpern, die krank wurden, und in den Gerüchten, die ganze Existenzen vernichteten. So tief wie in diesem Buch kann man nur selten in das antike Alltagsleben samt seinen Schattenseiten eintauchen

Rom war sicherlich beides: eine glanzvolle Metropole, die mit vollem Recht das "Haupt der Welt" genannt wurde, und ein Müllhaufen, in dem es zum Himmel stank - übrigens nicht nur im Wortsinn. Denn jenseits von Kloaken und Dreckschleudern gab es im Römischen Reich noch ganz andere Dinge, die anrüchig waren: Wohnverhältnisse, medizinische Versorgung und Nahrungsangebot waren nach modernen Standards dürftig. Frauen, Sklaven und Menschen am Rande der Gesellschaft wurden wie der letzte Dreck behandelt. Und wer Macht hatte, missbrauchte sie. Korruption, Vetternwirtschaft und Wahlmanipulation grassierten, während eine höchst mangelhaft informierte Öffentlichkeit ständig von Gerüchten und Fake News durchwabert wurde. Michael Sommer, einer der besten Kenner des alten Rom, wirft in seinem neuesten Werk Licht auf die Schattenseiten der Antike, auf all den Schmutz, die Gefahren und die Diskriminierung. Er eröffnet spannende und unerwartete Einblicke in den oft beschwerlichen Alltag einer fremden Welt, jenseits der hohen Politik und des blendend weißen Marmors.

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Keks - Krieg - Konsum 1911-1974

Die Geschichte des Traditionsunternehmens Bahlsen bietet einen seltenen Einblick in die ansonsten verborgene Welt des deutschen Mittelstandes. Bahlsen, das steht nicht nur fast synonym für das Genussmittel Keks, sondern ist tatsächlich auch dessen »Erfinder« in Deutschland. Es war der Firmengründer Hermann Bahlsen, dessen Wortschöpfung »Keks« (vom englischen »Cakes«) es 1911 in den Duden schaffte. Bis heute verfügt das in Hannover ansässige Traditionsunternehmen über einige der bekanntesten Marken für Nahrungsmittel in Deutschland. Dabei steht es aber auch für einen Unternehmenstyp, der zwar zentral für die deutsche Wirtschaft ist, über dessen Geschichte wir jedoch wenig wissen: Den Mittelstand. Wie hat er sich zum Nationalsozialismus gestellt? Wie denken und handeln Familienunternehmer angesichts der politischen und ökonomischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts? Wie gestalteten sie das Verhältnis zu ihren Mitarbeitern? Unter welchen Bedingungen wurden insbesondere die ausländischen Zwangsarbeiterinnen im »Dritten Reich« behandelt? Hartmut Berghoff und Manfred Grieger gehen diesen Fragen auf Grundlage bislang nicht ausgewerteter Quellen nach. Die Autoren behandeln die Geschichte des Hauses Bahlsen vom späten Kaiserreich bis zur Bundesrepublik und bieten damit detaillierte Einblicke in die Wirtschafts- und Politikgeschichte sowie die Sozial- und Konsumgeschichte einer Zeit voller herausfordernder Umbrüche.

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Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich

Christiane Hoffmann über den Verlust persönlicher und politischer Träume

Ende der achtziger Jahre: eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Träume von einem demokratischen Russland und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt.

24. Februar 2022: Russland überfällt die Ukraine. Doch Christiane Hoffmann erhält an diesem Tag eine weitere schlimme Nachricht. Eine ihrer engsten Freundinnen hat sich das Leben genommen. Nun stellt sie sich die Frage: Hätte man es verhindern können? Den Tod der Freundin, aber auch den Krieg gegen die Ukraine und die Selbstzerstörung Russlands? Feinfühlig beobachtet und glänzend geschrieben, verbindet Hoffmanns Buch die Erinnerung an eine besondere Freundschaft mit der Geschichte der deutsch-russisch-ukrainischen Beziehungen, erzählt aus der persönlichen Anschauung der Autorin. Es tut dies auf eine Weise, die Raum lässt für Zweifel und Trauer, für Fragen und Ambivalenzen. Damit gibt sie den Debatten um Russland die emotionale Tiefe zurück, für die im ersten Schock nach dem Angriff kein Platz mehr war, und schlägt zugleich Brücken über die Gräben, die dieses Thema in die deutsche Gesellschaft eingezogen hat.

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Eine Reise durch Deutschland 1936

1936 – DER AFROAMERIKANISCHE BÜRGERRECHTLER W. E. B. DUBOIS REIST DURCH DAS NATIONALSOZIALISTISCHE DEUTSCHLAND 1936 reist der afroamerikanische Bürgerrechtler W. E. B. Du Bois nach Deutschland. Als Kritiker des Rassismus in den USA beobachtet er das Leben in der totalitären Diktatur und die Entrechtung der Juden. Seine Reportagen aus diesen Monaten erscheinen hier erstmals auf Deutsch. Als scharfer Kritiker des Rassismus in seinem eigenen Land beobachtet der afroamerikanische Soziologe W. E. B. Du Bois bei seinem mehrmonatigen Forschungsaufenthalt im nationalsozialistischen Deutschland den Antisemitismus und die Entrechtung der Juden im "Dritten Reich". Seine wöchentlichen Reportagen aus diesen Monaten erscheinen hier zum ersten Mal in deutscher Sprache. Du Bois berichtet über die Wagner-Festspiele in Bayreuth und das Deutsche Museum in München, über deutsche Bierlokale und die Olympischen Spiele in Berlin, bei denen auch schwarze Sportler antreten. Mit der Vertrautheit des Deutschlandkenners und dem fremden Blick des schwarzen Amerikaners betrachtet er die totalitäre Diktatur. Du Bois beobachtet entlang der "Farbenlinie", "along the color line", und stellt überrascht fest, dass er persönlich kaum Diskriminierung erfährt. Umso mehr erschüttert ihn die Verfolgung der Juden: "Sie übertrifft an rachsüchtiger Grausamkeit und öffentlicher Herabwürdigung alles, was ich je erlebt habe", fasst er seine Eindrücke zusammen, "und ich habe einiges erlebt". Die Reportagen des berühmten afroamerikanischen Intellektuellen aus dem "Dritten Reich" Ein anderer Blick auf das nationalsozialistische Deutschland Erstmals vollständig in deutscher Übersetzung

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Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört | Platz 1 Sachbuchbestenliste Deutschlandfunk Kultur

Ein wegweisendes und dringend erforderliches Buch für alle Demokraten Platz 1 Sachbuchbestenliste Deutschlandfunk Kultur In seinem hochaktuellen Buch bietet Volker Weiß eine tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zur AfD und der extremen Rechten. Scharfsinnig enthüllt er, wie die extreme Rechte von dem Ziel getrieben ist, den westlichen Liberalismus zu überwinden und eine alternative Geschichtsdeutung durchzusetzen. Mit neuen beeindruckenden Details und einer Analyse der rechten Gegenerzählungen seziert der Autor die neurechte Szene. Die extreme Rechte spricht von einem geistigen Bürgerkrieg, der in Deutschland tobe – und den sie gleichzeitig anheizt. In diesem Kampf geht es um nichts weniger als um die Deutungshoheit über Geschichte und Gegenwart, um Deutschland aus dem Westen herauszulösen. Die widersprüchlichen, verklärenden und oft schrillen Geschichtskonstruktionen der extremen Rechten weisen auf ein Ziel: ein »Deutsches Demokratisches Reich« als Synthese aus den autoritären Systemen der deutschen Vergangenheit. Mit seinem Buch knüpft Volker Weiß an seinen Bestseller »Die autoritäre Revolte« an und analysiert diese neuen Methoden der kulturellen Kriegsführung vor allem in den Feldern der Geschichts- und Geopolitik. Rechtzeitig zur anstehenden Bundestagswahl zeigt der Historiker die aktuelle Entwicklung des neuen rechten Denkens auf. Die wichtigsten Strömungen und Akteure werden hierbei untersucht, und immer wieder weitet der Autor den Blick hin auf vergleichbare Aktionen der rechten Milieus in Russland und den USA. Eine kluge wie schonungslose Darstellung der strategischen Umdeutung unserer Geschichte und der gezielten Zerstörung demokratischer Werte durch die extreme Rechte.

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Hitler und kein Ende Kein Zweifel, Adolf Hitler war ein verbohrter Ideologe, dessen politisches Handeln von Rassismus und extremem Judenhass geprägt war. Zugleich aber konnte der faschistische Diktator durchaus anpassungsfähig sein und realpolitisch handeln. Tatsächlich handelte der Versager aus Österreich oft strategisch. Er kopierte das faschistische System seines Vorbildes Benito Mussolini in entscheidenden Punkten, bevor er es freilich zu einem totalitären Faschismus ausbaute und das Dritte Reich in den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg führte. Wolfgang Schieder, der große Historiker des deutschen Nationalsozialismus und italienischen Faschismus, gewinnt dem Rätsel Hitler in dieser neuen Biografie überraschend neue Akzente ab und zeigt, dass manche von Adolf Hitlers Entscheidungen in einem anderen Licht zu sehen sind. Eine knappe Biografie Adolf Hitlers auf höchstem Niveau und mit neuen Akzenten Der deutsche Diktator so tiefgründig und verständlich wie noch nie dargestellt Die dunkelste Zeit und der verhängnisvollste Akteur der deutschen Geschichte im Brennpunkt Von einem der erfahrensten Historiker des deutschen und italienischen Faschismus Wolfgang Schieder ist Ehrendoktor der Universität Bologna und Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland Die Hitler-Biografie für die Zukunft Adolf Hitler muss als Extremausbildung des faschistischen Diktators gesehen werden. Das Interesse an neuen Antworten auf die Fragen, wie sein Aufstieg möglich war und wie er die wohl verhängnisvollste Diktatur der europäischen Geschichte errichten konnte, wird nicht aufhören. Je umfangreicher die Biografien über Hitler jedoch wurden, desto weniger können sie mit ihrer enormen Materialfülle noch wirklich rezipiert werden. Eine knappe Biografie, getragen von der ganzen Erfahrung eines langen Forscherlebens und auf dem allerneusten Stand der Forschung, war deshalb überfällig. Eine Meisterleistung, an der in Zukunft keiner vorbeikommt.

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Roman

Der Armenierjunge Wahram wächst in der Altstadt von Van in einer Wunderwelt auf. Im geheimnisvollen Keller des großen Hauses findet er Folianten mit Geschichten über wundersame Heilige und vergrabene Schätze. Als er mit seiner Großmutter darüber reden will, fährt sie ihm über den Mund und beruft den großen Familienrat ein. Wahram lernt, dass ein Armenier im Osmanischen Reich schweigen muss. Die Großmutter ist die Zentralfigur der Sippe und versucht unbeugsam, die Familie in den Stürmen der Zeit zusammenzuhalten. Im Weltkrieg wird Wahrams verzauberter Garten zum Lageplatz der Truppen, und als der Sultan gestürzt wird, muss er mit seiner Familie fliehen. Dieser autobiografische Roman erzählt die armenische Tragödie – als einziger aus armenischer Feder.

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Viel haben, wenig haben: Für manche ist wenig, was für andere viel ist. Arm oder reich ist nicht immer eindeutig. Ist man erst richtig arm, wenn man Hunger hat? Oder dann, wenn alle anderen mehr haben? Ein Buch mit Antworten auf schwierige Fragen zu den Folgen und Ursachen von Armut und der Verteilung von Wohlstand. Mit informativen Texten und humorvollen Bildern werden große Themen einfach erklärt!

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Auftakt des rasanten Fantasy-Epos ab 10

Mach dich bereit für ein rasantes Abenteuer zwischen den Welten! Eine Baumnymphe aus dem kosmischen Reich? Peregrine ist noch nie einem magischen Wesen begegnet! Mal abgesehen von Daedalus, ihrem Patenonkel. Doch als die Portale, die das irdische Reich vom kosmischen trennen, plötzlich ausfallen, und ausgerechnet Daedalus, der Einzige, der sie reparieren könnte, entführt wird, ändert sich alles. Jetzt muss Peregrine feststellen, dass die Kreaturen aus den Geschichten ihres Patenonkels nicht nur real sind, sondern auch mit Laserpistolen auf sie schießen. Eine rasante Action-Achterbahnfahrt führt Peregrine durch die Straßen von Oxford, die Flüsse Londons und in den Untergrund. Zum Glück bekommt sie Hilfe aus dem Reich der Unsterblichen: die Baumnymphe Rowan und der Faun Cal sind an ihrer Seite. Doch die Zeit läuft ab und das Schicksal beider Reiche liegt nun in Peregrines Händen ... Ein rasantes Hightech-Fantasy-Epos ab 10 Jahren, das einem den Atem stocken lässt. Ausstattung: Mit s/w Abbildungen

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Der zehnjährige Rupert Brown kommt aus einer kinderreichen, entsetzlich armen Familie. Selbst die Mutter und der arbeitslose Vater verlieren den Überblick, wie viele Kinder sie haben und wie sie alle heißen. Doch Rupert träumt davon, einmal seiner Familie wirklich helfen zu können. Eines Tages kommt er auf wunderliche Weise mit einer unermesslich reichen Familie in Berührung … Polly Horvath erzählt in ihrer unnachahmlich phantasiereichen und doppelbödigen Art von herrlich skurrilen Charakteren und Abenteuern!

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Eine neue Sicht auf die Entwicklung des Lebens

Der große Dawkins ist zurück – mit dem unverzichtbaren Buch für ein aktuelles Verständnis der Evolution!

Richard Dawkins eröffnet uns einen neuen Blick auf die Evolution und das Leben. Jeder lebende Organismus kann wie ein Buch seiner Vergangenheit gelesen werden: Das Verhalten, die Erscheinung und die Genetik eines Lebewesens geben nicht nur Auskunft über dessen Vorfahren, sondern auch über die Welt, in der diese lebten. Die Tiere und Pflanzen um uns herum werden zum Fenster in längst vergangene Zeiten unseres Planeten. Mit unzähligen faszinierenden Beispielen aus dem Reich der Biologie lässt Dawkins uns wieder einmal staunen – über die Wunder des Lebens und der Wissenschaft, die all das zu entschlüsseln vermag. Ein bemerkenswertes Buch vom größten Biologen unserer Zeit – mit zahlreichen Illustrationen.


»Das Leben ist voller Wunder. Wie kein anderer hat der Oxford-Professor Dawkins diese beschrieben und der Öffentlichkeit nahegebracht. Auch in seinem jüngsten Werk stellt der Gelehrte seinen Lesern staunenswerte Phänomene aus dem Reich des Lebendigen vor und erklärt, wie sie entstanden sind.« Johann Grolle, SPIEGEL



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Kindersachbuch über Klassismus | Kindgerecht erklärt und reich illustriert | Für Kinder ab 8

Kindgerecht über Klassismus sprechen

Alle Kinder wollen, dass es gerecht zugeht. Doch oft merken sie erst spät, dass einige bevorzugt werden und andere trotz Anstrengung nicht weiterkommen. Viele Unterschiede in Herkunft, Sprache, Ernährung oder Kultur bleiben für Kinder zunächst unsichtbar – und prägen trotzdem ihr ganzes Leben.

Genau hier setzt das Klassenbuch an: Es öffnet Kindern die Augen für soziale Unterschiede, wie sie schon Pierre Bourdieu beschrieben hat. Am Beispiel einer Grundschulklasse zeigt Gerda Raidt auf eindrucksvolle Weise, wie kleine Unterschiede im Alltag – beim Wohnen, Essen, Sprechen, Sport oder kulturellen Aktivitäten – langfristige Folgen haben können.

Engagiert im Ton, reich illustriert und mit klaren Beispielen erklärt dieses Sachbuch, wie gesellschaftliche Ungleichheiten entstehen und warum es wichtig ist, sie früh zu erkennen. Ein Buch voller Aha-Erlebnisse – spannend, kindgerecht und zugleich lehrreich.

  • Das erste Kindersachbuch über Klassismus für die Altersgruppe, die es am stärksten betrifft

  • Stark und knapp geschrieben, reich illustriert, leicht verständlich

  • Ideal für Grundschulklassen und gesellschaftliche Bildung

  • Macht Kinder aufmerksam für soziale Unterschiede und Gerechtigkeit

  • Unterstützt Lehrkräfte, Eltern und Pädagog:innen beim Gespräch über soziale Ungleichheit



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Eine Geschichte von Moral, Medien und Politik aus dem alten Preußen - SPIEGEL-Bestseller

Das neue Buch des Bestsellerautors von „Preußen“ und „Die Schlafwandler“ – Königsberg 1835: Eine Phase des Friedens. Doch hinter der ruhigen Fassade brodelt die Angst

Bestsellerautor und Preußen-Experte Christopher Clark entführt uns ins frühe 19. Jahrhundert, in eine Welt voller Intrigen und Verrat. Königsberg, die verschlafene Kleinstadt und einstige Residenz von Immanuel Kant, wird in den späten 1830er-Jahren zum Schauplatz eines spektakulären Skandals, der zwei lutherischen Predigern zum Verhängnis werden soll. Sensationelle Anschuldigungen und dunkle erotische Geheimnisse erschüttern das Vertrauen der Gemeinschaft und versetzen die preußischen Behörden in Aufruhr. Meisterhaft erzählt Clark, wie religiöser Eifer, sexuelle Ausschweifungen und menschliche Unberechenbarkeit die Stadt ins Chaos stürzen, zu einer Zeit, in der moralische Fehltritte als Vorboten neuer Unruhen gefürchtet wurden. Eine kaum bekannte Episode ausdem alten Preußen – und ein Skandal, der überraschende Parallelen zur Gegenwart aufweist.

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Auf der Liste der besten Bücher des Jahres von Washington Post und CrimeReads Adrian Gyle, Engländer und seit zwei Jahrzehnten Journalist in Hongkong, steckt fest: Die große berufliche Karriere ist ausgeblieben, und die Tage plätschern für ihn oft im Fung Shing, dem Restaurant gleich um die Ecke, vor sich hin. Doch als er schon Pläne schmiedet, die einst so ausgelassene, optimistische Stadt zu verlassen, erhebt sich die Bevölkerung zu prodemokratischen Protesten, denen die chinesischen Behörden mit roher Gewalt begegnen und die dieganze Welt in Atem halten. Inmitten des Aufruhrs macht Gyle Bekanntschaft mit der mysteriösen Rebecca, der neuesten Affäre seines alten Freundes Jimmy Tang, Spross einer der reichsten Familien Hongkongs. Dann verschwindet Rebecca spurlos, und Jimmy taucht ab. Gyle ist bei seiner Journalistenehre gepackt und macht sich in einem undurchsichtigen Dickicht aus Freundschaft und Verrat, alter Welt und neuen Regeln auf die Suche nach Rebecca…

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Wer rettet Skogland vor den Unterdrückern? Eigentlich ist alles perfekt: Das Königreich Skogland hat eine demokratische Regierung und Prinzessin Jarven besucht ein nobles Internat. Doch offenbar beobachtet eine Gruppe die Veränderungen mit Argwohn. Bald gibt es wieder Anschläge im Land. Es kommt zu Versorgungsengpässen und die Bevölkerung wird immer unzufriedener. Jarven, die mit den Erwartungen an sie als Prinzessin überfordert ist, wird zur Zielscheibe des öffentlichen Spotts. Als sie vermutet, dass ihre heimliche Liebe Joas mit ihrer größten Widersacherin Ylva anbandelt, läuft sie weg. Ihr plötzliches Verschwinden kommt den Putschisten gerade recht: Sie entführen Jarven, die schon bald in Lebensgefahr schwebt ... Verrat in Skogland: Jarven in den Händen der Putschisten Spannung bis zur letzten Seite: Band 2 der fesselnden Jugendbuch-Reihe von Kirsten Boie für Kinder ab 12 Jahren. Brandaktuell: Der packende Fantasy-Thriller greift brisante Themen wie Krieg, Flucht und den Kampf um die Demokratie meisterhaft auf. Starke Hauptfigur: Prinzessin Jarven ist eine vielschichtige Heldin wider Willen, deren persönlicher Kampf und Mut inspirieren. Überarbeitete Neuausgabe: Band 2 der erfolgreichen Jugendbuch-Reihe „Skogland“ von Bestseller-Autorin Kirsten Boie ist jetzt als hochwertige Klappenbroschur-Ausgabe erhältlich.

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Thriller | Ein Pageturner, eine düstere Familiensaga, ein atemberaubender Racheroman | Mit exklusivem Farbschnitt in der ersten Auflage

Jeder Jäger sollte damit rechnen, dass sich die Beute gegen ihn wendet

Sechs Jahre konnten sie sie wegsperren.
Sechs Jahre konnten sie nachts ruhiger schlafen.
Sechs Jahre mussten sie nicht nervös über ihre Schultern blicken.

Aber nun ist die Zeit der Rache gekommen. Asa macht sich auf den Weg, um eine Tradition zu zerstören, die das Leben einer Gemeinschaft seit hundert Jahren beherrscht und zum Tod unzähliger Unschuldiger geführt hat.
Bei ihrem Kampf findet Asa loyale Verbündete, erfährt niederträchtigen Verrat, trifft auf mächtige Gegner und stellt sich schließlich ihrem größten Feind – ihrer eigenen Familie.

ASA ist ein gewaltiger Roman voller Tragik, Liebe, Gewalt, Freundschaft und Verrat. Ein virtuos geschriebener Thriller, eine düstere Familiensaga, ein atemberaubender Racheroman – rasant und mit ungeheurer Wucht erzählt.



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Wie ein niederländisch-jüdischer Unternehmer in Sachsen den Nazis die Stirn bot

Isay Rottenberg, ein Unternehmer aus Amsterdam, kauft 1932 im sächsischen Döbeln bei Dresden die Deutschen Zigarrenwerke. Mit maschinellen Produktionsmethoden saniert er den wirtschaftlich angeschlagenen Großbetrieb mitten im Dritten Reich. Die arische Konkurrenz schäumt. Doch solange der Jude Rottenberg vielen Hundert Menschen in schwierigen Zeiten Arbeit gibt, schaffen es selbst eingefleischte Nazis nicht, ihn zu vertreiben. Mit Mut und Beharrlichkeit kann er bis 1935 durchhalten. Eine unglaubliche Geschichte, die erst im Jahr 2015 ans Licht kam. Ein Anruf über geraubtes jüdisches Eigentum bringt Hella und Sandra Rottenberg auf die Spur. Niemand in der Familie hatte je etwas von der Fabrik ihres Großvaters erzählt. Die beiden begeben sich auf eine hartnäckige und intensive Suche und stoßen in deutschen Archiven schließlich auf einen Schatz von Dokumenten, die aufdecken, wie der niederländisch-jüdische Unternehmer Isay Rottenberg furchtlos dafür kämpfte, sein Unternehmen in Nazi-Deutschland zu halten. Eine fesselnde, außergewöhnliche Familiengeschichte und ein neues Gesicht des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. »Ein erstaunliches Porträt des wahren Lebens eines jüdischen Geschäftsmannes in Nazi-Deutschland und ein Beispiel dafür, wie zwei entschlossene Frauen Familienmythen beiseiteschoben und die überraschende Wahrheit über den Familienpatriarchen herausfanden.« Michael Ignatieff

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Mord und Verrat in Nordirland

»Eine erschütternde, absolut fesselnde Saga.« The New York Times Eines Nachts im Dezember 1972 wird Jean McConville aus ihrem Haus in Belfast entführt. Sie wird nie wieder lebend gesehen. Ausgehend von diesem Moment entfaltet Patrick Radden Keefe eine gewaltige Erzählung über die blutige Vergangenheit des Nordirlandkonflikts. Sage nichts verwebt die Geschichte von Jean McConville mit der von Dolours Price, die als 22-Jährige das Old Bailey bombardierte, und mit der von Brendan Hughes, einem furchterregenden Kommandeur, der den Schweigekodex der IRA brach. Dabei fängt Patrick Radden Keefe die Intrigen, die Dramatik und den hohen menschlichen Preis der sogenannten »Troubles« ein – und erzählt, wie Gesellschaften nach einem langen und blutigen Konflikt wieder zusammenwachsen können. »Nordirland und seine Vergangenheit haben mich nie interessiert – bis ich dieses Buch in die Hand genommen habe.« The Times »Unbedingt lesen!« Gillian Flynn, Autorin von »Gone Girl«

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Weiblicher Widerstand im „Dritten Reich“

Christiane Kruse stellt in diesem Buch fünfzig mutige Frauen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten vor, die sich unter Lebensgefahr in Untergrundorganisationen engagierten, Verfolgte versteckten oder ihnen zur Flucht verhalfen, Flugblätter verteilten oder Treffpunkte organisierten. Ruth Andreas-Friedrich • Hilde Benjamin • Emmi Bonhoeffer • Hilde Coppi • Marlene Dietrich • Christine von Dohnanyi, geb. Bonhoeffer • Bella Fromm • Mildred Harnack • Liselotte Herrmann • Hannah Höch • Annedore Leber • Freya von Moltke • Käthe Niederkirchner • Margarethe von Oven • Elfriede Paul • Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg • Sophie Scholl • Libertas Schulze-Boysen • Johanna Solf • Gabriele Tergit • Elisabeth von Thadden • Margarete von Trotha • Marion Gräfin Yorck von Wartenburg • Clara Zetkin • u. v. m.

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Die Geschichte von Rozette Kats

Hätte die kleine Rozette als Baby nicht Schutz gefunden bei einem fremden Ehepaar, wäre sie wie ihre jüdischen Eltern in Auschwitz ermordet worden. Sie hat überlebt, weil man ihr eine neue Identität gab. Weil aus Rozette Rita wurde. Jahrzehnte später erzählt sie ihre Geschichte. Lutz van Dijk und Francis Kaiser haben ihr zugehört und mit ihrem Bilderbuch ein Format gefunden, in dem sie schon jüngeren Kindern vom Holocaust erzählen können. In beeindruckend realistischen Bildern zeigt Francis Kaiser die 80-jährige Rozette im Gespräch mit jungen Zuhörer*innen. Lutz van Dijk, der ihre Lebensgeschichte nacherzählt, erschafft eine Atmosphäre von Empathie und Geborgenheit, die es möglich macht, von Rozettes Trauma zu erfahren uind gleichzeitig von ihrer Fröhlichkeit und Zuversicht getröstet zu sein.

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Roman

Eine packende Geschichte über Liebe und Verrat, Mutterschaft und Frausein, Wut und Befreiung Als Lucy erfährt, dass ihr Ehemann Jake sie betrügt, soll eine verhängnisvolle Abmachung die Beziehung retten: Drei Mal darf Lucy Jake bestrafen. Wann und auf welche Weise, entscheidet sie. Ein gefährliches Spiel zwischen Rache und Vergebung entbrennt – und schließlich erwacht eine Seite in Lucy, die niemand erahnen konnte. Bildreich und sprachmächtig erzählt Megan Hunter eine atemberaubende, dunkle Geschichte über eine Verwandlung, aus der es kein Zurück mehr gibt. „Das perfekte Buch für den Moment, wenn du etwas Böses tust und dich im Recht fühlst.“ Lydia Herms, Deutschlandfunk Nova

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Roman

Peter Schneiders neuer Roman ist die Geschichte einer dramatischen Dreiecksbeziehung im Spannungsfeld von politischen Erweckungen und Verirrungen, Liebe und Verrat, Idealismus und Libertinage. Ein mitreißendes Buch über deutsche und persönliche Schuld. Darüber, wer wir damals waren – wohin wir wollten und wo wir nie ankamen.


»Die Frau an der Bushaltestelle« erzählt von zwei Liebenden, die nicht miteinander leben, aber auch nicht voneinander lassen können. Die Geschichte kompliziert sich dadurch, dass sie von einem engen Freund des Liebespaares erzählt wird, der sich von Anfang an selbst in Isabel, »die schönste Frau der Stadt«, verliebt hat. Bei seiner Recherche über die lang zurückliegenden Begebenheiten stößt er auf eine Art Liebesverrat seines Freundes an Isabel, der ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. So entfaltet sich in de

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Staffelfinale der Bestseller-Reihe über Gestaltwandler voller Action und Abenteuer ab 10 Jahren

Der packende Abschluss der Bestsellerreihe von Katja Brandis: Im Staffelfinale von „Woodwalkers – Die Rückkehr“ steht für den Puma-Wandler Carag, Wolfsmädchen Tikaani und ihre Freundinnen und Freunde von der Clearwater High alles auf dem Spiel. Für Pumajungen Carag beginnt sein drittes Schuljahr an der Clearwater High – und das hält jede Menge Herausforderungen bereit! Gemeinsam mit seinen Freunden muss sich Carag nicht nur in ganz neuen Wandlerfächern beweisen. Auch die neuen Mitschüler aus dem Club der Fabeltiere sorgen für Wirbel. Doch schlimmer noch: Außerhalb der Schule verbünden sich Carags Feinde gegen ihn. Der teuflische Ziegen-Wandler Diablo hat noch eine persönliche Rechnung mit ihm offen und die gefährliche Geschäftsfrau Lydia Lennox bringt Schritt für Schritt den Rat der Wandler unter ihre Kontrolle. Was plant sie? Auf Carag und seine Freunde wartet ihr bislang schwerster Kampf. Ob sie die mächtige Python-Wandlerin noch stoppen können? Hier kommen Tierfantasy-Fans ab 10 Jahren voll auf ihre Kosten: Spannende Gestaltwandler-Charaktere und mitreißende Abenteuer in der Natur machen jeden Band zum garantierten Lesespaß. Die Illustrationen im einzigartigen Stil von Claudia Carls setzen die Geschichten perfekt in Szene. Gedruckt auf Recycling-Umweltschutzpapier, zertifiziert mit dem Blauen Engel. Die Woodwalkers- und Seawalkers-Bände erscheinen halbjährlich. Bisher erschienen sind: Woodwalkers – Die Rückkehr (Staffel 2) Woodwalkers – Die Rückkehr (1). Das Vermächtnis der Wandler Woodwalkers – Die Rückkehr (2). Herr der Gestalten Woodwalkers – Die Rückkehr (3). Das Grollen der Löwin Woodwalkers – Die Rückkehr (4). Der Club der Fabeltiere Woodwalkers – Die Rückkehr (5). Rivalen im Revier Woodwalkers (Staffel 1) Woodwalkers (1). Carags Verwandlung Woodwalkers (2). Gefährliche Freundschaft Woodwalkers (3). Hollys Geheimnis Woodwalkers (4). Fremde Wildnis Woodwalkers (5). Feindliche Spuren Woodwalkers (6). Tag der Rache Woodwalkers Special Woodwalkers & Friends. Katzige Gefährten Woodwalkers & Friends. Zwölf Geheimnisse Woodwalkers & Friends. Wilder Kater, weite Welt Seawalkers Seawalkers (1). Gefährliche Gestalten Seawalkers (2). Rettung für Shari Seawalkers (3). Wilde Wellen Seawalkers (4). Ein Riese des Meeres Seawalkers (5). Filmstars unter Wasser Seawalkers (6). Im Visier der Python Seawalkers Special Seawalkers & Friends. Dreizehn Wellen Weitere Bände in Planung

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Ein Märchen über Freundschaft, Verlust und Verbundenheit Es wird Frühling. Die Pflanzen erblühen und der Wald erweckt zum Leben. Nur wenn die kleine Spinatfrau kommt, gehen alle lieber schnell in Deckung. Denn diese hasst den Frühling und flucht die Waldbewohner zurück unter die Erde. Eines Tages, in einem unachtsamen Moment, wird die Spinatfrau von einem kleinen Jungen entdeckt. Er steckt sie in seine Jackentasche und nimmt sie mit nach Hause. Die Tiere und Pflanzen können wieder aufatmen. Doch die alte Eiche erzählt, warum die Spinatfrau das erwachte Leben so hasst. Denn vor langer Zeit hat sie eine gute Freundin verloren. Durch den Verlust herrscht in ihrem Herzen ewiger Winter. Bald merken die Waldbewohner, dass ihnen etwas fehlt. Gehört die Spinatfrau nicht doch am Ende zu ihnen? Als der Wald erwachte: Eine berührende Geschichte über das Dazugehören Feste Verbundenheit spüren: Bezauberndes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren, das die Themen und Verzeihen lernen und Trauer überwinden liebevoll vermittelt. Einfühlsam und kindgerecht: Das Kinderbuch über Gefühle erzählt leicht verständlich, wie wichtig Themen wie Freundschaft, Zugehörigkeit und Zusammenhalt in der Familie sind. Magisch und detailreich: Lichtdurchflutete Illustrationen von Emilia Dziubak entführen in das faszinierende Reich der skandinavischen Feen und Trolle. Für gemeinsame Lesemomente: Das Bilderbuch über Freundschaft, Trost und Verbundenheit ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen geeignet.

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Die großen Jahre der Soziologie 1949-1969

Adorno, Gehlen und der lange Schatten des Nationalsozialismus Freigeist trifft auf Demokratieverächter – Thomas Wagner enthüllt die so spannende wie eigenwillige Beziehung zwischen dem linken Philosophen Theodor W. Adorno und seinem rechten Widerpart Arnold Gehlen. Mit großer Erzählkunst nimmt er uns mit auf die aufregende Reise in eine sich mitten im Kalten Krieg rasant modernisierende Gesellschaft. Dabei gibt er überraschende und verstörende Einblicke in die Intellektuellengeschichte der jungen Bundesrepublik. Frühjahr 1958: Theodor W. Adorno bezichtigt seinen Kollegen Arnold Gehlen mit einem vernichtenden Gutachten des faschistischen Denkens – und verhindert dessen Berufung nach Heidelberg. Wenige Jahre später schreiben sie sich Briefe, treffen sich privat und führen eine Reihe von Rundfunkgesprächen – wieso? Vor dem Hintergrund von Wiederbewaffnung und deutscher Teilung schildert Thomas Wagner die Geschichte dieser außergewöhnlichen Begegnung. Er zeigt, wie sich die Soziologie als neue Leitwissenschaft etabliert und welchen Anteil ehemalige Nationalsozialisten dabei haben. Sein Erzählbogen reicht von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis in die Hauptstadt der DDR. Mit illustren Figuren wie Arendt, Benn, Brecht, Augstein, Plessner und Harich entsteht ein plastisches Bild von der intellektuellen Gründung der Bundesrepublik. Die Wurzeln der aufgeheizten Debatten unserer Gegenwart erscheinen dadurch in einem überraschend neuen Licht.

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Roman

Es gibt Entscheidungen, die ein Leben zerreißen – Wer könnte eindringlicher und zarter davon erzählen als David Grossman Drei Frauen – Vera, ihre Tochter Nina und ihre Enkelin Gili – kämpfen mit einem alten Familiengeheimnis: An Veras 90. Geburtstag beschließt Gili, einen Film über ihre Großmutter zu drehen und mit ihr und Nina nach Kroatien, auf die frühere Gefängnisinsel Goli Otok zu reisen. Dort soll Vera ihre Lebensgeschichte endlich einmal vollständig erzählen. Was genau geschah damals, als sie von der jugoslawischen Geheimpolizei unter Tito verhaftet wurde? Warum war sie bereit, ihre sechseinhalbjährige Tochter wegzugeben und ins Lager zu gehen, anstatt sich durch ein Geständnis freizukaufen? "Was Nina wusste" beruht auf einer realen Geschichte. David Grossmans Meisterschaft macht daraus einen fesselnden Roman.

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Rezepte und Geschichten einer Imkerin

80 vielfältige Rezepte, in denen der Honig die Hauptrolle spielt In diesem Kochbuch dreht sich alles um den Honig! In 80 süßen und herzhaften Rezepten wie cremiges Lemon Curd, scharfe Chicken Wings oder Honig Tarte Tatin erkundet dieses Honigkochbuch die ganze Vielfalt des flüssigen Golds. Darüber hinaus werden verschiedene Honigsorten vorgestellt, Sie erfahren, wie Sie Gemüse und Obst in Honig fermentieren und wie sich Getränke mit der süßen Zutat verfeinern lassen. Zugleich bekommen Sie Einblick in die bemerkenswerte Welt der Honigbiene und Backgroundwissen zur Imkerei und lernen, einen bienenfreundlichen Garten anzulegen. Eine wunderschöne Sammlung von Rezepten und Geschichte, die einen Einblick in das Handwerk der Imkerei gibt und Ihnen die Vielfalt des Kochens mit Honig näherbring. Honig wurde 2023 ausgezeichnet mit dem Deutschen Kochbuchpreis in der Kategorie Warenkunde. Mehr als ein Kochbuch: Imkerwissen und Infos rund um Honig als gesundes Naturprodukt Bevor es ans Kochen geht, werfen Sie in diesem Honigbuch einen Blick in den Bienenstock und erfahren alles über das Imkerjahr. Monat für Monat beschreibt die Autorin die Tätigkeiten, die zur Pflege des Bienenstocks nötig sind und verrät spannende Infos zur Herstellung von Honig. Sie stellt außerdem verschiedene Honigsorten vor, beschreibt deren Geschmack und verrät, für welche Gerichte sich die Sorten am besten eignen. Außerdem bekommen Sie praktische Tipps, was es beim Kochen und Backen mit Honig und bei der Verwendung von Honig als Zuckerersatz zu beachten gibt. Diese und andere süße und herzhafte Rezepte erwarten Sie im Honigkochbuch: Im Glas: Fenchel-Kimchi; Buttermilchdressing mit Harissa; Chipotle-Chilisauce mit Sauerkirschen, Lemon Curd Kleine Gerichte: Tomaten mit Limette, Honig und schwarzem Knoblauch; Gerösteter Radicchio mit Karotten-Pickles und Sesam-Thunfisch; Schnelle Boston Baked Beans; Hähnchenflügel mit scharfer Aprikosenmarinade; Tacos mit Jackfruit und Blumenkohl in Annatto-Marinade Hauptgerichte: Lammkoteletts mit würzigem Couscous-Bulgur, Granatapfel und Sherryessig; Rippchen mit Pflaumenmarinade und Limetten-Krautsalat; Gerösteter Kürbis mit Palmkohl, Burrata, eingelegten Pilzen und Röstzwiebeln; Rindfleisch-Auberginen-Curry Gebackenes: Pistazien-Pavlova mit Lavendelhonig und geröstetem Pfirsich; Baskischer Käsekuchen mit Kardamom; Haselnussbaiser mit Honig-Mascarpone und Quitte; Zitronen-Focaccia; Sauerteigbrot

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Rumänien 1989: Die Hitze ist drückend, das Getreide steht hoch, sonst würde man bis zur Grenze sehen können. Der Gedanke an Flucht liegt verlockend und quälend nahe, noch weiß niemand, was kommt und was in ein paar Monaten Geschichte sein wird. In einem Dorf im Banat, weit weg von Bukarest, dem Machtzentrum des Ceaușescu-Regimes, erlebt Anna einen Spätsommer von dramatischer und doch stiller Intensität. Sie ist hin- und hergerissen, nicht zuletzt zwischen Hans, ihrem Geliebten, und Misch, dem gemeinsamen Freund. Bei wem will sie bleiben? Mit wem will sie gehen? Und ist Hans tatsächlich ein Spitzel, wie Misch vermutet? Mit diesen Fragen bewegt sich Anna plötzlich gefährlich nahe an der Grenze zwischen Treue und Verrat. Atmosphärisch dicht und schnörkellos erzählt Nadine Schneider von den persönlichen Verstrickungen in einer Zeit vor dem politischen Umsturz. Und davon, was es braucht, um zu bleiben – oder was es bedeutet, sein Land zu verlassen, für sich und die, die man zurücklässt.

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