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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Baudelaire.
Wir haben 5 Buchtipps zu "Baudelaire" gefunden.

Die Erfahrung der Moderne bei Charles Baudelaire und Paul Celan

Traumadeutung handelt vom ersten und letzten Dichter der Moderne: von Charles Baudelaire, der als erster den traumatischen Schock als Signatur der Moderne identifizierte, und von Paul Celan, dessen Werk Zeugnis von der Katastrophe ablegt, die das Ende der modernen Traditionen markiert. Beide Autoren bemühen sich in ihren Gedichten um die Darstellung von Erfahrungen, die unabhängig vom Willen oder Bewußtsein als unverarbeitet, schockierend und traumatisch im Gedächtnis haften. Mittels der Analyse von je drei Gedichten Baudelaires und Celans zeigt Ulrich Baer, daß die Beschäftigung mit den ästhetischen Eigengesetzlichkeiten des Gedichts ein Modell für die Mitteilbarkeit von traumatischen Erfahrungen darstellen kann. Dieses »außergewöhnlich luzide Buch« (Harold Bloom) bietet nicht nur einen neuen Zugang zu Baudelaire und Celan, sondern erhellt auch die Beziehung zwischen Literatur, Trauma und Geschichte: wie wir Wirklichkeit wahrnehmen, wie wir unsere Erinnerung sprachlich vergegenwärtigen und wie wir vergessen.

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Der Widerstand als Graphic Novel

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der größte Sexist im ganzen Land? Habt ihr euch das auch schon mal gefragt? Dann ist diese Graphic Novel genau das Richtige für euch! Marta Breen und Jenny Jordahl machen sich auf die Suche nach dem Ursprung des Patriarchats und nach seinen führenden Vertretern. Wer hätte gedacht, dass große Herren wie Aristoteles, Darwin oder Freud im Grunde lauter Sexisten waren? Diese »Genies« vetraten die Meinung, dass Frauen dem Mann von Natur aus unterlegen seien, diszipliniert und von Bildung ferngehalten werden müssten. Damit haben sie und andere ihrer Art das Fundament für eine Gesellschaft gelegt, in der Frauen systematisch benachteiligt werden – das Patriarchat. Marta Breen und Jenny Jordahl halten dieser Gesellschaft den Spiegel vor und zeigen mit beißendem Humor, wie haltlos die Ansichten dieser vermeintlichen Genies sind. Das Ranking der größten Sexisten der Geschichte kann beginnen ...

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Gedichte

Matthew Sweeney, einer der bedeutendsten irischen Lyriker unserer Zeit, verabschiedet sich in seinem letzten Band mit starken, tiefberührende Gedichten – elegant übersetzt von Jan Wagner. Vom ersten Vers dieses Bandes an ist klar: Hier schreibt ein Dichter um sein Leben. Mit seiner Gabe, auf kleinstem Raum haarsträubende Geschichten zu erzählen und Gegenwelten zu erschaffen, hält sich Matthew Sweeney, der 2018 verstarb, poetisch den Tod vom Leib, indem er ihn bei den Hörnern packt. Feindselige Eulen, unsichtbare Feinde sind ihm dicht auf den Versen, und der Mann auf der Flucht muss immer neue Höhen seines Witzes und Einfallsreichtums erreichen, um ihnen zu entkommen. Mit diesem letzten Band verabschiedet sich Sweeney als einer der bedeutendsten Lyriker Irlands. In ihrer ungewöhnlichen Kraft und bleibenden Schönheit sind diese Gedichte ein Triumph über den Tod.

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Tausende von Spiegeln | Über eine Ikone des Neuen Deutschen Films – geschrieben von einer Legende des Pop-Journalismus

Schon als Rainer Werner Fassbinder 1982 starb, wollte Ian Penman dem exzessiv produktiven Macher von Filmen wie Angst essen Seele auf oder Die Ehe der Maria Braun ein Buch widmen. Vierzig Jahre später greift er den Plan wieder auf. Sein Pitch: »Diese Story hat alles! Sex, Drogen, Kunst, Großstadt, Moderne, Kino und Revolution. In ihm sind Viele. Er wurde sein eigenes Hollywood.« Das Ergebnis: ein Wirbelsturm biografischer Fragmente und Aperçus, ein Kaleidoskop der »Fassbundesrepublik« mit ihrer unterdrückten Vergangenheit, ihrer Paranoia, ihren radikalen künstlerischen Experimenten. Kiefer, Syberberg, Tangerine Dream. Für Ian Penman hat RWF den Status, den Baudelaire für Walter Benjamin hatte: Protagonist und Medium einer Spätphase – einer Epoche, die bereits die nächste träumt.

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Jetzt schon vorbestellen und auf 2027 freuen!

Der literarische Katzenkalender blättert auch im Jahr 2027 für alle Katzenfreund*innen Woche für Woche eine neue Katze auf und lässt Schriftsteller*innen die Schönheit, die Eleganz, die Faulheit, Zärtlichkeit, Neugierde, schlicht: die Persönlichkeit der Katze besingen und beschreiben. 

Mit Samtpfoten durch das Jahr 2027: jede Woche eine neue wunderschöne Katzenfotografie und ein literarisches Zitat über die Schönheit, Eleganz, Faulheit, Zärtlichkeit, Neugier, schlicht: die Persönlichkeit der Katze 

Der literarische Katzenkalender – das Original von Schöffling &Co. – wird seit 1995 von Julia Bachstein sorgsam zusammengestellt und herausgegeben. Er ist der Long- und Bestseller mit Kultstatus: Die unangefochtene Nummer 1 unter den Wandkalendern, oft kopiert und nie erreicht. 

Mit Zitaten von Charles Baudelaire, Honoré de Balzac, Wilhelm von Humboldt, Johann Wolfgang von Goethe, Colette, Beverley Nichols, Immanuel Kant, Joseph Conrad, Heinrich Hoffmann, Detlef Bluhm, Dagmar Leupold, Charlotte Link, Ricarda Huch, Virginia Woolf, Anton Tchechow, Detlev von Liliencron, Guy de Maupassant, Karl Kraus, François de la Rochefoucauld, Pablo Picasso, Giovanni Melchiorre „Don“ Bosco, Julian Schutting, Friedrich Nietzsche, Friedrich Theodor Vischer, Giovanni Rajberti, Fred Vargas, Ralph Waldo Emerson, Theodor Fontane, Benjamin Franklin, Charles Dickens u.v.m.



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