Wir haben 4 Buchtipps zu "Friedenspolitik" gefunden.
Das Buch führt die äußerst lebendige Friedenspolitik in Bremen vor Augen. Als einer der bedeutenden deutschen „Friedenspfarrer“ hat Hartmut Drewes (1939-2025), der zu der „großen Familie radikaler Pazifisten“ (Kurt Tucholsky) gehört, über ein halbes Jahrhundert hinweg für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung gewirkt. Die historische Lehre „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ war für ihn und das hanseatische Friedensengagement wegweisend. In seinen Schriften, Ansprachen und Predigten wendet er sich gegen die weiter zunehmende Militarisierung Deutschlands und schreibt: „Wir werden in der kommenden Zeit unbeirrt weiterarbeiten und viel Aufklärungsarbeit leisten müssen. Die Politiker sollen sich nicht auf die Vergesslichkeit der Menschen verlassen dürfen!“
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Mit viel Erfahrung und analytischem Blick setzt sich Gret Haller mit einem politischen Gebilde auseinander, das heute 27 ganz unterschiedliche Mitgliedstaaten zählt und 448,4 Millionen Menschen zusammenführt: der Europäischen Union. Nach den Schrecken der beiden Weltkriege verzichteten sechs Staaten auf einen Teil der nationalen Souveränität und gründeten 1951 die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Deren wichtigstes Anliegen war Kriegsvermeidung. Damit war der Grundstein für ein bislang einmaliges transnationales Gemeinwesen gelegt. Hallers Augenmerk liegt auf dem institutionellen und menschlichen Geflecht dieser heterogenen Union. »Wenn es eine politische Kultur der Union gibt, so besteht sie eher in der Art und Weise, wie sich die verschiedenen politischen Kulturen der Mitgliedstaaten aufeinander beziehen, sich gegenseitig beeinflussen und dennoch ihre Unterschiedlichkeit beibehalten.« In der Wahrung und Akzeptanz der Andersartigkeit sieht sie die Chance für Verständigung. Angesichts erstarkender totalitärer Systeme, aber auch der EU-feindlichen Strömungen innerhalb Europas ist dieses Buch ein Beitrag zur Rückbesinnung auf die demokratischen und rechtsstaatlichen Grundwerte sowie auf die Friedensinitiative, die die Europäische Union begründete.
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Deutschland in der Mitte Europas: 500 Jahre Ringen um Krieg und Frieden
Die deutsche Außenpolitik der Gegenwart steht in historischen Traditionen. Über Jahrhunderte war die Mitte Europas Ort der Auseinandersetzung um Frieden und Vormacht. Krieg und Gewalt waren – und sind – Teil dieser Geschichte. Im Scheinwerferlicht der Zeitenwende ein Buch von höchster Aktualität. So wichtig eine verteidigungsfähige Bundeswehr ist, so wenig dürfen Außenpolitik und Diplomatie in den Hintergrund treten, wenn man dem Friedensgebot des Grundgesetzes gerecht werden will. Eckart Conze verbindet in seinem starken geschichtlichen Abriss das Streben nach Frieden mit der Gewalt des Krieges. In historischer Perspektive geht es um die Frage nach deutschen Interessen und der deutschen Rolle in Europa und der Welt.
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