Wir haben 7 Buchtipps zu "Gedankenspiel" gefunden.
»Dieser Roman ist aus dem leuchtenden Stoff, aus dem Weltliteratur entsteht: Faszinierendes Gedankenspiel, Wissenschaft, Poesie, Philosophie, Magie.« Marion Brasch
Los Angeles, Mitte der 1980er Jahre. Der deutsche Auswanderer H.G. Kachelbad friert für das kryonische Unternehmen Exit U.S. Menschen ein, die in ihrer Gegenwart nicht mehr leben können. Bald scharen sich ein abgehalftertes Schriftstellergenie, eine ukrainische Wissenschaftlerin, ein vietnamesischer Auftragskiller und andere skurrile Gestalten um Kachelbad. So unterschiedlich ihre Motivationen auch sind, alle »kalten Mieter« hegen die Hoffnung, eines Tages wieder auf getaut werden zu können.
Vom jüdischen Wien der Jahrhundertwende bis ins schwule New York der frühen 1980er Jahre nimmt uns Hendrik Otrembas zweiter Roman mit auf eine Reise in die Vergangenheit, um über die Zukunft nachzudenken. <i>Kachelbads Erbe</i> ist ein mitreißendes Gedankenspiel, ein Experiment mit Erzählinstanzen, ein sorgenvoller Blick in die Zukunft der menschlichen Zivilisation – und reflektiert zugleich die Möglichkeiten der Literatur, ins Jenseits zu reichen. Vor allem aber erzählt der Roman eine große Liebesgeschichte.
»Ein Plädoyer für eine neue Literatur des Gefühls.« ZDF aspekte
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Die 5-jährige Tale kennt alle Zahlen und zählt die Sterne am Himmel, aber es sind zu viele. Unendlich viele. Ist unendlich eine Zahl? Wie heißt die größte Zahl der Welt? Von ihrem Papa erfährt Tale, dass es eine Zahl gibt mit so vielen Nullen, dass man sie niemals schreiben könnte: Sie heißt »Googolplex«. Dieses Sachbilderbuch begeistert für die Magie der Zahlen und lädt mit seiner einfachen, rhythmischen Sprache zum Vorlesen ein. Es geht um kleine und große Zahlen, besonders aber um eine gigantisch große Zahl und die unfassbare Unendlichkeit des Universums
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Stell dir vor, das Patriarchat macht eine Psychotherapie. Klingt verrückt? Vielleicht. Es würde uns allen aber viele Therapiestunden ersparen. Die Soziologin und Comedienne Katharina Linnepe entlarvt die absurdesten Verhaltensstörungen, Glaubenssätze und Denkmuster unseres Gesellschaftssystems. Kritisch, lehrreich und urkomisch – dieses Buch legt die wahren Ursachen unserer mentalen Probleme offen und zeigt, wie wir einem in der Krise erstarkenden Patriarchat entgegenwirken können. Was unserer Psyche z.B. erspart bliebe, wenn das Patriarchat in Therapie ginge: • Weiblicher Perfektionswahn und männlicher Performancedruck • Gewaltstrukturen, Health Gaps und transgenerationale Traumata • Die Umkehr der Gleichberechtigung, Kriege, Klimakrise und Diskriminierung
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Wo Bäume sind, sind auch Vögel. Sie passen gut zusammen, meint der indische Künstler Jambu Singad. Ein Baum bleibt bekanntlich nie für sich, er braucht Vögel. Und Vögel brauchen Bäume, um Schatten, Schutz und Nahrung zu finden. Jambu Singad ist ein genauer Beobachter und er liebt das Gedankenspiel. Er gehört zur indigenen Volksgruppe der Bhil. Heute lebt er in Bhopal, wo er eine Anstellung als Gärtner hat. Seine Malereien stehen in der Tradition der Bhil-Kunst, die ihre Wurzeln in der ländlichen Lebensweise hat. Gleichzeitig erlaubt sich Singad mit Farben, Formen, Leerräumen und Kontrasten zu experimentieren. Zu seinen Motiven sagt er: «Ich male gerne Dinge, die ich mag. Wie etwa Vögel und Bäume. Allerdings stelle ich sie manchmal anders dar, als sie in Wirklichkeit aussehen. Meine Arbeit ist eine Mischung aus dem, was ich sehe, was ich gelernt habe und was ich mir vorstelle.» Die Bhil gelten als eine der ältesten überlebenden indigenen Volksgruppen Indiens. Ursprünglich lebten sie als Jäger und Sammler im Wald. Aus wirtschaftlicher Not wandern viele Bhil in die Städte ab, so auch Jambu Singad. Er fühlt sich der Bhil-Tradition weiterhin stark verbunden, scheut sich aber auch nicht, in seiner Malerei neue Wege zu beschreiten. Ausgehend von seinen Beobachtungen im Garten schuf er für das Buch «Zweiggezwitscher» eine Serie von Bildern, die das enge Zusammenleben von Bäumen und Vögeln, aber auch von Mensch und Natur darstellt. In den begleitenden Texten erzählt er von seinen Gedanken und seinen künstlerischen Entscheiden. Schliesslich haben Künstler so manche Freiheiten, Jambu Singad macht gerne Gebrauch davon.
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