Wir haben 9 Buchtipps zu "Ingenieur" gefunden.
Lovis macht sich auf den Weg, auf eine Reise rund ums westliche Mittelmeer: Marseille, Gibraltar, Sizilien. Und, auf den Spuren von Bruno Siegwart, zurück in die dreißiger Jahre. Siegwart, ein unverdrossener Schweizer Ingenieur, hat sich mit Haut und Haar und Rechenschieber dem gigantischen Projekt Atlantropa verschrieben. Der Erfinder dieser Utopie, der deutsche Architekt Herman Sörgel, wollte das Mittelmeer absenken, um Strom zu gewinnen. Siegwart lieferte ihm die Berechnungen, unaufgefordert, aus reiner Begeisterung – und die Idee, die Flüsse Afrikas zu stauen, um noch mehr Elektrizität zu produzieren, für Europa. Als Lovis ihn aufstöbert, ihn mit Fragen bedrängt, versteckt sich Siegwart hinter seinem Glauben an die Technik. Diesen Glauben kennt Lovis vom eigenen Vater, auch er war Ingenieur und Lovis oft mit ihm unterwegs zwischen Betonmischern, Tiefladern, Baukränen und hohen Staumauern. Christoph Keller beschäftigt sich seit Jahren journalistisch und literarisch mit dem Mittelmeer und mit kolonialen Praktiken der Schweiz. Deshalb stach ihm das gut tausendseitige Manuskript von Bruno Siegwart, das er im Deutschen Museum in München aufstöberte, sofort ins Auge. Doch der Roman, den er aus diesem Fund destilliert hat, erzählt weit mehr als die Geschichte einer größenwahnsinnigen Utopie.
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Mensch und Maschine – eine neue Geschichte Das menschliche Verhältnis zur Technik ist von einer bedenklichen Schieflage geprägt: Menschen erscheinen als Mängelwesen, die unnötige Fehler machen und Dummheiten begehen, während ihre Maschinen und Technologien als Überwinder ihrer Schwächen gefeiert werden. Martina Heßler erzählt die beeindruckende Geschichte dieses wirkmächtigen Gedankens, in dem sich die menschliche Fehlbarkeit hartnäckig mit technologischer Perfektion verbindet. Von Automaten in frühen Fabriken über Sicherheitsgurte, Lügendetektoren und nette Roboter bis zu Computern als Präsidentschaftskandidaten und zur Cyborg-Reparatur: Die Geschichte der technologischen Überwindung menschlicher Fehler ist eine Geschichte des Technikchauvinismus, in der wir Menschen mehr und mehr einem modernen Sisyphos ähneln – im selbst gebauten Maschinenraum unentwegt mit der Beseitigung von Fehlern und Defekten beschäftigt. Derzeit verspricht künstliche Intelligenz, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und menschliche Grenzen zu sprengen. Wie Martina Heßler eindrucksvoll darlegt, wird aber bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert versucht, fehlerhafte Menschen mit überlegenen Maschinen einzuhegen, zu ersetzen und zu übertreffen. Das Bild einer perfekten Maschine, die alle denkbaren Probleme lösen kann, hat seither den gesellschaftlichen Fortschritt maßgeblich geprägt. Es wird Zeit, diese unzeitgemäße Illusion zu verabschieden. „Menschen sind für die Fabrikarbeit unzureichend konstruiert.“ Der Ingenieur John Diebold über die Zukunft der Automobilindustrie, 1954 Eine Geschichte der Schattenseiten des Verhältnisses von Mensch und Maschine in der Moderne Erzählt in einer Fülle von packenden Storys: von Automaten in frühen Industriefabriken bis zur künstlichen Intelligenz von heute Der Glaube an die Überlegenheit der Technik ist eine Illusion In Wahrheit sind Mensch und Maschine in eine nicht enden wollende Sisyphusarbeit der Mängelbeseitigung verstrickt
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Eine pulsierende Stadt, ein unberechenbarer Vulkan, eine Katastrophe, die auch fast 2000 Jahre später unvergessen ist
Pompeji, 79 n. Chr. Als der Vesuv mit einem dumpfen Grollen erwacht, ahnt nur ein alter Ingenieur, dass gerade die letzten Stunden der Stadt angebrochen sind. Doch seine Warnungen verhallen ungehört. Kurz darauf verdunkelt Asche die Sonne, die Luft wird zu Stein, und die Einwohner von Pompeji kämpfen ums nackte Überleben. In diesem Moment kreuzen sich die Wege reicher Geschäftsleute und harter Gladiatoren, edler Töchter und verruchter Schankmädchen, angesehener Senatoren und verstoßener Söhne. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Hab und Gut aufzugeben und die Stadt zu verlassen? Als die tödliche Glut über Pompeji rauscht, zeigt sich, wer von ihnen die richtige Wahl getroffen hat ...
Die letzten Stunden von Pompeji in einem vielstimmigen Roman
TAG DES FEUERS ist das Gemeinschaftswerk von sechs hochkarätigen Autor:innen: Kate Quinn, Stephanie Dray, Ben Kane, Eliza Knight, Sophie Perinot und Victoria Alvear. Ihre Einzelerzählungen greifen perfekt ineinander und machen den letzten Tag von Pompeji und seiner Einwohner erlebbar.
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Ilium, New York, in der nahen Zukunft. Alles wird von Maschinen produziert, der Großteil der amerikanischen Arbeiterklasse ist überflüssig geworden. Für Ingenieur Paul Proteus erweist sich diese schöne neue Welt als sinnentleerte Hölle – und so stellt er sich gegen das System. Doch diesen Kampf kann er unmöglich gewinnen. Der große Klassiker der amerikanischen Gegenwartsliteratur – erstmals ungekürzt und in neuer Übersetzung von Peter Torberg!
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Hier kommt die mitreißende Popkultur-Story über das globale Mitsingen Karaoke ist mehr als nur ein Partyspaß – es ist ein weltweites Phänomen, das seit über fünf Jahrzehnten Menschen überall verbindet: ob in Kneipen, Wohnzimmern oder auf großen Bühnen. Aber wie konnte es zu der Mitsing-Manie kommen, die uns verleitet, auf musikalische oder oft sehr unmusikalische Weise unser Innerstes nach außen zu kehren? Andreas Neuenkirchen, Popkulturkenner und Japan-Experte, erzählt, wie ein musikbegeisterter (wenngleich nur durchschnittlich sangesbegabter) Ingenieur in seiner Werkstatt den Grundstein für die internationale Erfolgsgeschichte legte, wie seine Idee sich weltweit ausbreitete und warum wir Karaoke auch in Zukunft nicht loswerden. Mit Witz und Tiefe geht es dabei auch um die gesellschaftlichen Folgen – von handgreiflichen Auseinandersetzungen mit Todesfolge bis zur heilenden Kraft des Singens. Ein Muss für alle, die Popkultur lieben.
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Ein neuer Kriminalfall für die beliebten Detektive aus Rocky Beach. Ein seltsames Vermächtnis, ein letzter Gruß – und jede Menge Fragen. Nach dem Tod ihres Mannes steht Mrs Endercott vor einem geheimnisvollen Rätsel, das sie allein nicht lösen kann. Die drei ??? werden um Hilfe gebeten. Ihr verstorbener Mann, ein früherer NASA-Ingenieur, hat eine Botschaft hinterlassen, deren Spuren ins Weltall und besonders zum Mond führen. Kaum beginnen Justus, Peter und Bob mit ihren Ermittlungen, merken sie, dass sie nicht allein sind. Jemand kommt ihnen gefährlich nah und scheint genau zu wissen, wonach gesucht wird. Was hat Wilbur Endercott verborgen? Ein Fall, der alles abverlangt – und weit über Rocky Beach hinausführt.
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