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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Gegenwartskunst.
Wir haben 3 Buchtipps zu "Gegenwartskunst" gefunden.

Die erdachte Welt von Giuseppe Penone

Giuseppe Penone ist Skulpteur, Bildhauer, land artist – und einer der sonderbarsten Künstler der Gegenwart. Aber was genau macht er? Und was bedeuten uns seine Werke? Mit tastender Vorsicht nähert sich Cees Nooteboom – auf dessen Gedichte Penone immer wieder Bezug genommen hat – dieser schillernden Welt aus natürlichen Materialien, pflanzlichen Gesten und geologischen Arrangements. Penones Winken folgend, durchschreitet Nooteboom den eigenen menorquinischen Garten, sondiert das Gepräge der Steine und der Bäume und des Wassers, den beharrlichen Eigensinn der Natur und die flüchtige Beschaffenheit der Jahre – das, woraus wir gemacht sind. Und so entsteht ein verblüffendes und aufschlussreiches Zwiegespräch zwischen der Kunst und dem Schreiben. Was weiß die Natur von uns, was wir selbst nicht wissen? Wie verständigen sich die Steine? Haben Bäume eine Sprache? Und was heißt es, mit den Händen zu denken? Cees Nooteboom über Giuseppe Penone zu lesen – das bedeutet, sich auf das existenzielle Abenteuer des Beobachtens einzulassen.

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200 Jahre Kunstverein in Bremen

Mit dem Ziel, „den Sinn für das Schöne zu verbreiten und auszubilden“ sowie „allmählich Kunstsachen zu sammeln und diese Sammlung zugänglich zu machen“, gründeten Kunstfreunde im November 1823 den Kunstverein Bremen. Im Laufe seiner zweihundertjährigen Geschichte ist es dem Kunstverein gelungen, ein eigenes Museum zu bauen und eine große und bedeutende Sammlung zusammenzutragen. Heute zählt die Kunsthalle Bremen zu den national wie international wichtigen Museen. Die knapp einhundert Beiträge in diesem Jubiläumsband zeichnen ein vielstimmiges und breites Panorama, illustriert durch bekannte Meisterwerke wie auch vergessene Schätze aus dem Depot, durch historische Fotografien oder bedeutende Archivalien. Sie bieten einen ebenso informativen wie unterhaltenden Streifzug durch Geschichte der vergangenen zweihundert Jahre des Kunstvereins Bremen.

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Nach einem abgebrochenen Kunstgeschichtsstudium landet Dirk von Lowtzow 1993 in Hamburg und sieht im Hamburger Kunst verein zum ersten Mal das, was man damals wie heute als »Gegenwartskunst« bezeichnete und aus Freiburg nicht kannte. Die Ausstellung hieß »Backstage« – »den kannte ich bisher nur aus Punkclubs« – und war als ein Schielen hinter die Kulissen und gleichzeitig als Überblick über »Institutionskritik« und »Kontextkunst« gedacht. Viele der gezeigten Positionen korrespondierten mit der gerade begonnenen Praxis von Tocotronic. Fünf Jahre später traf er in Köln Isabelle Graw, Autorin und Heraus geberin von »Texte zur Kunst«, und wird nach einem Bar-Abend als Kunstkritiker für die Zeitschrift engagiert. Der Essay-Band versammelt (fast) alle Beiträge, die Dirk von Lowtzow in den Jahren 1999–2019 für »Texte zur Kunst« und für Kataloge verfasst hat: beginnend mit einem Ausstellungs besuch bei Sigmar Polke in der Hamburger Kunsthalle und endend mit unbeantwortet gebliebenen Fragen an die Schrift stellerin Leïla Slimani. Den Abschluss bildet ein selten gespieltes Minidrama.

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