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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Körperkunst.
Wir haben 3 Buchtipps zu "Körperkunst" gefunden.

Die Geschichte des Tätowierens

Tattoos schreiben Geschichten auf den Körper. Das Tätowieren wird seit Jahrhunderten professionell ausgeübt, doch wurde es lange nicht als ernsthafter Beruf oder als Kunst angesehen. In diesem reich bebilderten Buch bietet Matt Lodder eine neue Perspektive auf die Geschichte des Tätowierens in Europa und den Vereinigten Staaten. Lodder zeigt, dass die Kunst des Tätowierens seit Langem über die Grenzen von gesellschaftlichen Klassen, Einkommensschichten und Geschlechterrollen hinweg praktiziert wurde. Er untersucht auch die stilistischen Trends, die die Entwicklung des Tattoos als Ausdrucksmittel im Laufe seiner Geschichte geprägt haben. Dieses Buch erzählt die Geschichte des Tätowierens und stellt dabei die Künstler in den Mittelpunkt, die die Entwicklung des Tätowierens im Laufe der Zeit geprägt haben. Darunter finden sich Persönlichkeiten wie Martin Hildebrandt, der erste bekannte professionelle Tätowierer im Westen, prominente Künstlerinnen wie Jessie Knight, Ikonen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts wie Sailor Jerry und Les Skuse und der Bristol Tattoo Club und zeitgenössische Legenden der Branche wie Ed Hardy, Paul Booth und die Familie Leu. Dieses wichtige Buch, das vollständig mit selten veröffentlichten Bildern illustriert ist, ist das erste, das die Geschichte der Tätowierung im Westen in all seinen Facetten darstellt.

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Tattoo-Traditionen aus aller Welt

Das Tätowieren ist in indigenen Gemeinschaften eine Praxis, die die Tätowierten mit einer kollektiven Geschichte verbindet. Tätowierungen sind mehr als nur Schmuck, sie verkörpern kulturelle Werte, Verbindungen zu den Vorfahren und spirituelle Überzeugungen. Dieses Buch porträtiert indigene Tätowierungspraktiken und ihr aktuelles Wiederaufleben, unter anderem aus Afrika, dem Nahen Osten, Amerika, der Arktis, Ozeanien, Japan, Südostasien und Sibirien. Lars Krutak öffnet damit ein Fenster zu einem ganz besonderen Aspekt des gemeinsamen kulturellen Erbes und einem der lebendigsten Ausdrucksmittel der Menschheit. Ferner stellt er innovative Tätowierer:innen vor, die das Erbe der Tattoos für zukünftige Generationen bewahren.

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Roman

Auf der Suche nach Schönheit in der Welt: Der neue Roman von Martina Hefter
Mit präziser Leichtigkeit und schlichter Eleganz erzählt Martina Hefter von einer Frau, die in einer ehemaligen Tagebaulandschaft eine neue Zukunft findet. Sie erzählt von der Notwendigkeit, sich gegen die Zudringlichkeiten der Gegenwart zur Wehr zu setzen, sie erzählt von inneren Kämpfen und jenen Momenten, die uns aneinander binden – oder voneinander lösen.
Die Installationskünstlerin Iona Bartschok zieht sich den Sommer über ins Leipziger Umland zurück. Die Landschaft hier besitzt eine eigensinnige Lebendigkeit: eine ehemalige Tagebau-Region, künstlich geflutet, von Abraumhalden und einem immerwährenden Wind geprägt. Iona will in dieser Umgebung an einem neuen Projekt arbeiten. Aber sie sucht auch Abstand, nachdem ein Maler öffentlich eines ihrer wichtigsten Kunstwerke, ein Baumhaus, mit dem Wort "Bullshit" besprüht und beschädigt hat. Sie bezieht eine umgebaute Industriehalle, deckt sich mit Lebensmitteln ein, wird nur von einem Bildschirmhund begleitet, den ihr Vermieter an der Wand installiert hat. Doch dann läuft ihr Bella zu, eine Hündin aus Fleisch und Blut, die ihr nicht mehr von der Seite weicht. Eines Tages steht eine weitere Fremde vor der Tür: Nova, die kämpferische Nichte des Vermieters. Und während draußen der Wind zunimmt, der Regen die Straßen flutet, drängt sich mit aller Macht das Leben zurück in die Halle.



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