Wir haben 150 Buchtipps zu "Kulturgeschichte;Körperkunst;Ethnische Tattookunst;Ethnologie;Tattoomotive;Tätowierung;Tattooostile" gefunden.
Das Tätowieren ist in indigenen Gemeinschaften eine Praxis, die die Tätowierten mit einer kollektiven Geschichte verbindet. Tätowierungen sind mehr als nur Schmuck, sie verkörpern kulturelle Werte, Verbindungen zu den Vorfahren und spirituelle Überzeugungen. Dieses Buch porträtiert indigene Tätowierungspraktiken und ihr aktuelles Wiederaufleben, unter anderem aus Afrika, dem Nahen Osten, Amerika, der Arktis, Ozeanien, Japan, Südostasien und Sibirien. Lars Krutak öffnet damit ein Fenster zu einem ganz besonderen Aspekt des gemeinsamen kulturellen Erbes und einem der lebendigsten Ausdrucksmittel der Menschheit. Ferner stellt er innovative Tätowierer:innen vor, die das Erbe der Tattoos für zukünftige Generationen bewahren.
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Tattoos schreiben Geschichten auf den Körper. Das Tätowieren wird seit Jahrhunderten professionell ausgeübt, doch wurde es lange nicht als ernsthafter Beruf oder als Kunst angesehen. In diesem reich bebilderten Buch bietet Matt Lodder eine neue Perspektive auf die Geschichte des Tätowierens in Europa und den Vereinigten Staaten. Lodder zeigt, dass die Kunst des Tätowierens seit Langem über die Grenzen von gesellschaftlichen Klassen, Einkommensschichten und Geschlechterrollen hinweg praktiziert wurde. Er untersucht auch die stilistischen Trends, die die Entwicklung des Tattoos als Ausdrucksmittel im Laufe seiner Geschichte geprägt haben. Dieses Buch erzählt die Geschichte des Tätowierens und stellt dabei die Künstler in den Mittelpunkt, die die Entwicklung des Tätowierens im Laufe der Zeit geprägt haben. Darunter finden sich Persönlichkeiten wie Martin Hildebrandt, der erste bekannte professionelle Tätowierer im Westen, prominente Künstlerinnen wie Jessie Knight, Ikonen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts wie Sailor Jerry und Les Skuse und der Bristol Tattoo Club und zeitgenössische Legenden der Branche wie Ed Hardy, Paul Booth und die Familie Leu. Dieses wichtige Buch, das vollständig mit selten veröffentlichten Bildern illustriert ist, ist das erste, das die Geschichte der Tätowierung im Westen in all seinen Facetten darstellt.
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Hat deine Ur-Ur-Uroma eigentlich an Sex gedacht? Klare Antwort: Ja, sie hat. Sicher hat sie anders geflirtet als die heutige Jugend. Aber die Menschen waren früher längst nicht so prüde, wie wir manchmal denken. Die Ethnologin Elin Hägg nimmt uns mit auf eine erstaunliche Reise durch die (abendländische) Geschichte der Ideen, Religionen und Machtverhältnisse – immer in Bezug auf deren Auswirkungen auf das Sexleben. Eins wird dabei ganz klar: Unser Umgang damit ist immer im Wandel – und das ist gut so!
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Reiseminiaturen von unterwegs, die Momente des Glücks beschwören und das Staunen lehren. Orte, an denen sich Wundersames ereignet, und Träume, die ins Leben wirken. Karl-Markus Gauß erzählt von der »Kunstesserin« in einer Wiener Trattoria, von einem Friedhof im Osten Europas, der letzten Zigarette seines Vaters, der »Schönheit hässlicher Städte«: Stets sieht er die Zusammenhänge im unmerklichen Detail und zeigt das Leben in der Schwebe zwischen Wirklichkeit und Traum.
In suggestiver Sprache fasst Gauß die Themen, mit denen er berühmt wurde, auf überraschende und ganz neue Weise.
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Alles über Vögel
• Die große Natur- und Kulturgeschichte der Vögel
• Vom flugunfähigen Strauß bis zum schwebenden Kolibri: über 100 Vogelarten in ausführlichen Porträts
• Vögel der Welt: Mit atemberaubenden Fotos und Illustrationen
• Gelungene Mischung aus Fakten, Legenden und kulturgeschichtlichem Wissen
Kleine Schwalben und exotische Siebenfarbentangare
Vögel sind faszinierende Tiere, deren enge Beziehung zum Menschen sich in Mythen, Legenden, Liedern und Geschichten widerspiegelt. Das große Buch über Vögel bietet einen umfassenden Überblick über die Welt dieser einzigartigen Tiere. Mit fantastisch fotografierten Vogelbildern und fundierten Texten stellt es über 100 Vögel der Welt und ihre naturkundliche und kulturelle Bedeutung vor. Sie erfahren alles über Evolution, Anatomie, Vielfalt und Verhalten der Vögel, über ihren Lebensraum und die Herausforderungen, denen sie angesichts des Klimawandels gegenüberstehen. Mit atemberaubenden Bildern und spannenden Fakten ist dieses Vogelbuch ein unverzichtbares Werk für alle Naturliebhaber*innen, die sich für Vogelkunde interessieren.
Die wunderbare Welt der Vögel: Eine umfassende Natur- und Kulturgeschichte mit faszinierenden Fotos und Bildern
Dieses Buch ist eine wunderbare Ergänzung zu „Bäume. Eine Natur- und Kulturgeschichte“ und „Heilpflanzen. Eine Natur- und Kulturgeschichte“.
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Der Rhein beschleunigte als Verkehrsweg den kulturellen Austausch und zivilisatorischen Fortschritt, aber er inspirierte auch ganz unmittelbar eine reiche Literatur. Von der ›Nibelungensage‹ bis zur »Loreley« – hier fanden kulturprägende Geschichten, Mythen und Märchen ihren Ursprung. Die »Rheinromantik« wurde vor allem dank ihrer Gedichte und Lieder zum weltweiten Inbegriff deutscher Kultur. Dieses Buch folgt dem Rhein durch acht Jahrhunderte Literaturgeschichte von den Alpen bis zur Nordsee und macht uns bekannt mit den Dichtern, die hier gelebt und geschrieben haben. Wir begegnen der Literatur, die an diesem Fluss entstanden ist: Eine literarische Rheinfahrt mit fesselnden Ortsbegehungen, unerwarteten Geschichten und neuen Blicken auf das scheinbar Altbekannte.
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Mal schöpferisch, mal zerstörerisch – der Wind beeinflusst die Welt auf eine meist unsichtbare, aber kraftvolle Weise: Er streut Samen aus, füllt Segel und verteilt die Energie der Sonne. Seit der Antike verehrt, hat der Wind Planeten geformt, über den Ausgang unzähliger Schlachten entschieden und die Evolution des Lebens geprägt. Obwohl er in vielerlei Hinsicht genutzt werden kann, bleibt er letztendlich unberechenbar. Louise M. Pryke erläutert nicht nur die faszinierenden wissenschaftlichen Grundlagen des Naturphänomens Wind, sondern auch, wie er seit der Antike in Mythen, Religion, Kunst und Literatur dargestellt wird und bis heute wissenschaftliche Innovationen inspiriert.
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Wie Gott in Frankreich: Volker Reinhardts glänzende Kulturgeschichte Die Leichtigkeit des genussvollen Lebens – "wie Gott in Frankreich" – und klare Vernunft: Diese besondere Mischung wurde im Mittelalter als "süßes Frankreich" gerühmt und von den östlichen Nachbarn später als Frivolität abgetan. Volker Reinhardt beschreibt anhand von herausragenden Werken der Literatur, Malerei, Architektur und Musik, der Mode, Film- und Kochkunst, wie sich diese Kultur seit dem 11. Jahrhundert herausgebildet hat, in immer wieder neuen Erfindungen und doch so, dass sich faszinierende Verbindungen über die Jahrhunderte zeigen. Frankreich, das sind wohlgeordnete Gärten und Boulevards, klares cartesianisches Denken, die Staatsräson eines Kardinal Richelieu und die Prinzipientreue des Code Napoléon. Frankreich, das sind andererseits die kriegerischen und amourösen Leidenschaften der Troubadoure, Lustschlösser an der Loire, tragische Liebschaften, große Gefühle und elegante Verführung in Literatur und Theater, Film und Haute Couture. Frankreich, das ist schließlich subversiver Geist von Christine de Pizans Stadt der Frauen über den Spott Voltaires und Baudelaires Poesie des Morbiden bis zu Asterix dem Gallier. Volker Reinhardt zeigt, wie das Streben nach Klarheit und Ordnung, religiöse, intellektuelle, erotische Leidenschaft und der Geist der Unterwanderung und des Umsturzes eine Einheit bilden, die das unverwechselbare Flair der französischen Kultur ausmacht. Sein mit wunderbarer Leichtigkeit geschriebenes Buch lädt dazu ein, sich von Esprit und Leidenschaft des «süßen Frankreich» anstecken zu lassen. "Es gehört zu Reinhardts Stärken, mit wenigen Sätzen auch komplexe historische Sachverhalte verständlich auf den Punkt zu bringen." Falter Tausend Jahre Savoir-vivre: Werke, Autoren, Künstler Die erste Kulturgeschichte Frankreichs in deutscher Sprache Profund recherchiert, elegant geschrieben Das ideale Geschenk für alle Frankophilen
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"Eine ergreifende Geschichte über Distanz und Begierde." Brigitte Woman Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre: Drei junge Ethnologen – die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Von realen Ereignissen im Leben der Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem grandiosen, spannenden und sinnlichen Roman von Begierde, Liebe, unterschiedlichen Lebensformen und Herrschaft. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle. "Ein phänomenal gutes, emotional überwältigendes Buch!" Magazin 5 plus
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Es gibt einen Menschenschlag, der sich von anderen stark unterscheidet. Sein Gehirn ist so verdrahtet, dass er Gesichter schlechter erkennt, weniger auf Verwandte achtet und die Welt »scheibchenweise« verstehen will. Bei diesen sonderbaren Personen handelt es sich um »Westler«. Aber warum sind wir im »Westen« so sonderbar und was hat das mit Demokratie und Religion, Falschparken und Heiraten, Totems und Tabus, Aufklärung, industrieller Revolution, Globalisierung und fast allem anderen zu tun? Anhand von faszinierenden psychologischen Experimenten, ausgedehnten Feldforschungen und einer Fülle von Daten zeigt Joseph Henrich, wie uns Evolution, Geschichte und Kultur zu dem gemacht haben, was wir heute sind: die seltsamsten Menschen der Welt.
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Wie die Provenienzforschung zu kolonialen Sammlungen mit der Geschichte des Kolonialismus verbunden ist. Die umfassenden Sammlungen aus kolonialen Kontexten an deutschen Museen bilden ein zentrales Thema der aktuellen Debatten zum Umgang mit dem kolonialen Erbe in Deutschland. Christian Jarling zeigt, wie mittels der Aneignung ethnografischer Objekte aus (Deutsch-)Südwestafrika die Differenz zwischen Kolonialherren und Kolonisierten konstruiert und reproduziert wurde. In Bremen begann das Sammeln namibischer Objekte bereits in den frühen 1880er-Jahren und setzte sich bis weit nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft in die 1960er-Jahre fort. Das Museum konnte sich hierbei insbesondere auf die Zusammenarbeit mit deutschen Auswanderern und Siedlern stützen. Der Autor verbindet anhand der Entstehung der Sammlung auf exemplarische Weise die Provenienzforschung zu Sammlungen aus kolonialen Kontexten mit der Geschichte des Kolonialismus in Namibia. Im Mittelpunkt steht hierbei nicht das einzelne Objekt, sondern die Struktur hinter dem kolonialen Aneignungsprozess. So kann Jarling aufzeigen, wie das Kategorisieren und Umdeuten von Objekten sowie das Einüben und Verfestigen kolonial geprägter Bildwelten sowohl im Museum als auch in der Siedlerkolonie Südwestafrika immer wieder neu hergestellt und fortgeführt wurden.
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1938: Auf einer abgelegenen Insel vor der walisischen Küste träumt die achtzehnjährige Manod von einer Zukunft auf dem Festland. Als ein Wal strandet, ist er für die kleine Gemeinschaft von Fischern nicht nur ein schlechtes Omen, sondern spült auch Edward und Joan aus Oxford an, die auf der Insel ethnografische Studien betreiben möchten. Manod ist fasziniert von ihnen und wird, klug und zielstrebig wie sie ist, zu deren Übersetzerin und Gehilfin. Doch was als Zweckgemeinschaft begann, nimmt eine folgenreiche Wendung, als daraus eine Freundschaft wird, die aufgeladen ist mit Hoffnungen und Sehnsüchten. Mit beispielloser Eleganz, Kraft und Poesie erzählt DIE TAGE DES WALS von einer jungen Frau, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt.
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Die Herausgeber*innen haben ein breites Spektrum an Autor*innen eingeladen, ihre Vorstellungen darüber, wie eine herrschaftsfreie, demokratische Wirtschaft organisiert werden könnte, einmal ganz konkret auszubuchstabieren. Herausgekommen ist ein Band mit Texten von Schriftsteller*innen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen über partizipatorische Planwirtschaft, vernetzte Räte und politische Selbstbestimmung bis hin zu rechtlichen Perspektiven, philosophischen Praktiken oder reproduktiven Fragen einer zukünftigen Ökonomie. Der Soziologe Jens Kastner und der Politikwissenschaftler John Holloway thematisieren grundlegende Werte einer herrschaftsfreien Gesellschaft. Die Soziologin Ilse Lenz berichtet über Gesellschaften, in denen Frauen Macht innehaben, ohne Herrschaft auszuüben, die feministische Politologin Savvina Chowdhury referiert über Reproduktionsarbeit in einer partizipatorischen Wirtschaft und deren Begründer Michael Albert und Robin Hahnel stellen ihre Vision vor. Der Schriftsteller Ilija Trojanow bringt sich ebenso ein wie die Künstlerin Nika Dubrovsky, die mit Noam Chomsky über die Ideen von David Graeber spricht. Allen Beiträgen und Beiträger*innen ist die Hoffnung gemein, der lebendigen und bunten Vielfalt der Möglichkeiten einer herrschaftsfreien Gesellschaft endlich auch in der wissenschaftlichen und öffentlichen Debatte Gehör zu verschaffen. Mit Beiträgen von Michael Albert, Hermann Amborn, Johann Bergmann, Christoph Besemer, Savvina Chowdhury, Jason Chrysostomou, Bernd Drücke, Nika Dubrovsky, Jan Groos, Robin Hahnel, John Holloway, Jens Kastner, Claude Klöckl, Reinhart Kößler, Gerlinde Krehn, Ilse Lenz, Daniel Loick, Stefan Meretz, Anders Sandström, Peter Seyferth, Stephen R. Shalom, Alexandria Shaner, Simon Sutterlütti, Mitchell Szczepanczyk, Ilija Trojanow, Zora Weber und Konstantin Wecker.
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Naturforscher, Entdecker, Revolutionär: die Wiederentdeckung des Georg Forster
Georg Forster war seiner Zeit weit voraus: Bereits als junger Mann bereiste er die entlegensten Winkel der damals bekannten Welt und stellte mit seinen Ideen zu Menschlichkeit und Freiheit die europäischen Weltanschauungen des 18. Jahrhunderts radikal infrage. Von seiner Weltumsegelung mit James Cook brachte er den unerschütterlichen Glauben an die Gleichheit aller Menschen zurück. Seine Einsichten und seinen Ruhm nutzte Forster, um gegen Imperialismus, Rassismus und Sklaverei zu kämpfen. Immer wieder geriet er dadurch mit den Vorstellungen seiner Zeit – und den Autoritäten – in Konflikt. Angesteckt von den Ideen der Französischen Revolution, wurde Foster schließlich Anführer der kurzlebigen Mainzer Republik.Gestützt auf einen immensen Fundus an Quellen und die umfangreiche Korrespondenz Forsters, zeichnet Andrea Wulf das lebendige Porträt eines leidenschaftlichen, freien Geistes, der sein Leben lang danach strebte, das zu finden, was uns alle verbindet.
Ausstattung: 2 x 16 Seiten Farbbildteil sowie Karten und zahlreiche s/w-Abbildungen im Text
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"Der Balkan", soll Winston Churchill bemerkt haben, "produziert mehr Geschichte, als er verarbeiten kann." Ganz unterschiedliche Reiche, Religionen und Sprachgruppen haben den Raum zwischen den slowenischen Alpen, dem Schwarzen Meer und der Ägäis über Jahrhunderte geprägt. Dadurch ist eine einzigartige ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt entstanden. Bis heute sind Konflikte über Staaten, Grenzen und nationale Identitäten ungelöst, wie sich zuletzt bei der blutigen Auflösung Jugoslawiens gezeigt hat. Die renommierte Südosteuropa-Expertin Marie-Janine Calic führt in die ebenso faszinierende wie wechselhafte Geschichte der Region ein und hilft dabei, Mythen und Legenden von Fakten zu unterscheiden. Denn ohne Kenntnis der Vergangenheit lassen sich die Länder des Balkans nicht verstehen.
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Die echte römische Cucina povera - Eine Reise in ein vergessenes Rom Sora Lella (römischer Dialekt für Signora Lella) lautete der in ganz Italien bekannte Spitzname von Elena Fabrizi. Durch ihre komödiantischen Filmrollen kannte sie im Italien der 1960er-Jahre jedes Kind. Ihre wahre Leidenschaft war jedoch schon immer das Kochen. So gründete sie auf der Tiberinsel die Trattoria Sora Lella, in der die passionierte Köchin authentische römische Gerichte servierte und die heute von ihren vier Enkeln weitergeführt wird. In diesem Kochbuch präsentieren sie Lellas Rezepteschatz, erzählen liebevolle Anekdoten und nehmen uns mit in ein Rom, das es heute so nicht mehr gibt. - 10 Rezeptkapitel mit traditionellen Zutaten im Mittelpunkt: Lamm, Artischocken, Innereien, Pecorino Romano, Guanciale, Rind, Gemüse, Fisch, Geflügel und Desserts
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Während die Diskussionen um Antisemitismusdefinitionen immer unzugänglicher werden, hat die Ideologie in ihrer öffentlichen Wahrnehmung nichts von ihrem Rätselcharakter verloren. Die Bestimmung und damit die Bekämpfung von Antisemitismus wird durch zahlreiche alltagspraktische wie akademische Mythen erschwert: Antisemitismus wird unter Rassismus subsumiert, zum Vorurteil gemacht, als Aspekt gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gelesen oder zum Wahn erklärt. Obwohl diese Deutungsversuche etwas treffen, reduzieren sie Antisemitismus doch immer nur auf einen Teilaspekt. In »Antisemitismus definieren« machen der Sozialphilosoph Nikolas Lelle und der Sozialpsychologe Tom Uhlig diese Mythen produktiv. Sie fragen nach ihrer subjektiven und gesellschaftlichen Attraktivität, und arbeiten ihren wahren Kern heraus, um einen Antisemitismusbegriff zu gewinnen, der dem Gegenstand gerecht wird.
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Wunderwelt Ozean
• Die große Natur- und Kulturgeschichte der Weltmeere
• Mit beeindruckenden Ozean-Bildern und spannenden Texten über geografische Merkmale, Meeresbewohner, Mythen und Geschichten
• Das Ökosystem Ozean und seine Bedeutung für das globale Klima
• Große Themenvielfalt: Von Meeresküsten über Tiefsee-Zonen bis zu den Tieren der Ozeane
Die Geheimnisse der Meere
Die Ozeane sind die Lunge der Erde und bieten einzigartige Lebensräume für die Pflanzen und Tiere der Meere. Dieses Ozean-Buch gibt einen umfassenden Überblick über die Biologie, Geografie, Kultur und Geschichte der Ozeane. Hier erfährt man alles über die Bedeutung der Weltmeere für das Klima und die Zukunft der Erde. Beeindruckende Fotografien und Illustrationen erwecken die atemberaubende Biodiversität der Meere zum Leben. Von bunten Korallenriffen bis zum eisigen Polarmeer: Das Ozean-Buch gewährt faszinierende Einblicke in die Unterwasserwelt und die Vielfalt der Meeresküsten. Spannende Sagen und Legenden rund um die Meere der Welt runden das Buch ab. Eine einzigartige Lektüre für Naturliebhaber*innen, die sich für die Ozeane interessieren.
Ozeane der Welt: Eine umfassende Natur- und Kulturgeschichte mit faszinierenden Fotos und Bildern.
Dieses Buch ist Teil der Reihe „Eine Natur- und Kulturgeschichte“.
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Übrig geblieben sind ihr nur ein Briefumschlag mit einer Handvoll Fotografien und die Angst vor dem Vater, die Sorge um ihre Mutter und ihren Bruder, die Knoten in ihrer Brust. Seka sucht mit Anfang zwanzig nach den Spuren ihrer zerbrochenen Familie und ihres bisherigen Lebens. Sie rekonstruiert den Weg ihrer Eltern aus Bosnien in die Schweiz und fragt nach den Verbindungen, den Fäden zu ihr. Dabei stößt sie auf das Gefangenenlager in Omarska in den neunziger Jahren und einen Brief, der sie weiter nach Den Haag und Genf führt, später ins Berner Oberland. Und sie stellt fest, dass in Omarska heute Erz in den Minen abgebaut wird, als hätte es die Geschichte nicht gegeben, die eines fast schon vergessenen Krieges in Europa. Dabei wirken die Versehrungen der Vergangenheit bis in die Gegenwart fort. Mina Hava verknüpft in ihrem Debütroman historisches Material, Recherche- und Rekonstruktionsarbeit mit persönlichen Erfahrungen, Verlusten und Ängsten – und beleuchtet, was Geschichte bedeutet für Landschaften und Körper. Sensibel erzählt Für Seka ein junges Leben, in dem das Politische und das Persönliche untrennbar verbunden sind, eine Geschichte vom Verlassen und Verlassenwerden und von der Frage, was war.
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Die renommierte amerikanische Philosophin Linda Martín Alcoff widmet sich in ihrem auf den Frankfurter Adorno-Vorlesungen beruhenden Buch der Genealogie des Rassismus in der Moderne sowie seinen Erscheinungsformen in der Gegenwart. Dreh- und Angelpunkt ihrer tiefgründigen Analyse ist der Kolonialismus, von dem aus sie die komplexe Beziehung zwischen rassifizierten Identitäten, Geschichte und Kultur denkt.
Alcoff unterstreicht die historische Bedingtheit jedweder Subjektivierungsform und nimmt den »kulturellen Rassismus« ins Visier, nicht zuletzt, um der Vorstellung den Boden zu entziehen, es könne so etwas wie kulturelle Vorherrschaft geben. Letztere ist ein Mythos der weißen Identität, deren aktuelle Krise die rechten Bewegungen in Europa und Nordamerika anheizt, welche in Migrantinnen und Migranten die Ursache für fast alle sozialen Probleme sehen. Sie verstärkt aber auch den Trend zum Ethno-Nationalismus in Teilen des globalen Südens. Der erste Schritt, um dem entgegenzutreten und den Rassismus effektiv zu bekämpfen, besteht nach Alcoff darin, sich der Wahrheit der Geschichte zu stellen. Ein Buch auf der Höhe der Zeit.
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Kriege begleiten die Menschheit seit Jahrtausenden. Doch wie entstehen solche gewaltsamen Konflikte? Was macht die Gewalterfahrung mit den Kämpfenden und mit der Zivilbevölkerung? Wie beeinflusst sie Kunst und Medien? Warum gelingt es, einige Kriege einzuhegen, während andere immer wieder in grausame Massaker münden? Alexander Querengässer beschreibt kriegerische Gewalt als globales Phänomen, das weit über unsere tradierten Vorstellungen von einem durch Kriegserklärung und Friedensschluss klar umrissenen Ereignis hinausgeht. Zugleich macht er deutlich, dass Krieg und Gewalt kein Monopol des Staates sind – wie der Gazakrieg oder die Bekämpfung von Terrorismus und Organisiertem Verbrechen zeigen. Vorläufiges und eingekürztes Inhaltsverzeichnis: Kampf und Kämpfer Militär und Gewaltgemeinschaften | Innermilitärische Gewalt | Krieg, Frieden und Feldzug | Die Schlacht | Nach der Schlacht | Belagerungen und Städtekrieg | Seekrieg | Luftkrieg | Das Problem der Demobilisierung Die Asymmetrie von Kriegen als Ursache von Gewalt Revolutionen | Aufstände | Putsch | Unabhängigkeitskriege | Bürgerkriege | Schattenstaaten Transkulturelle Konflikte Religion und Ideologie | Rassismus | Sklaverei und Krieg | Genozid Militär und Zivilbevölkerung Plünderung und Kontribution | Besatzung und Annexion | Verheerung | Razzia | Sexuelle Gewalt | Konzentrationslager und Ghettoisierung | Ziviler Widerstand und Repressalien | Flucht Krieg und Kultur Krieg gegen Kultur | Krieg und Gewalt in der Kunst | Krieg in den Medien
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Die ›indische Küche‹ gibt es nicht, außer im ›indischen Restaurant‹. Der Region, dem Glauben und gesellschaftlichen Status entsprechend sind exklusive Kochtraditionen entstanden. Neben der Heiratspolitik machen die Essgewohnheiten das Wesen einer Kaste aus. Das Buch präsentiert die Küche der traditionellen Schreiberkaste von der indischen Westküste samt ihrer Relevanz in der heutigen Gesellschaft. Die indische Großmutter des Autors schreibt ihre Familienrezepte für ihre Enkelinnen auf. Die Rezepte werden im alltäglichen sowie rituellen Kontext vorgestellt und ergänzt durch sachkundige, theoretische sowie literarische Beiträgen über diese spezifische Küche und ihre Genießer*innen. Zum Titel des Buches: Teufelsdreck bzw. Asafoetida (Asant-Gewürz) findet Verwendung in fast jeder Speise.
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Hier kommt die Gebrauchsanweisung für das Fest, das seit über 200 Jahren jeden 25. Januar in Schottland und mittlerweile weltweit gefeiert wird : die Burns Night anlässlich des Geburtstages des schottischen Nationaldichters Robert Burns. Im Buch bekommt man Originalgedicht, Übertragung sowie Rezept der schwarzen Wurst, die neben Whisky hier titelgebend wirkte. Es geht um painch, tripe, or thairm : Magen oder Darm, gefüllt mit allerlei Innereien, natürlich alles vom Schaf. Sie werden, gar gekocht und klein gehackt, mit Haferflocken und Zwiebeln vermengt und schön pfefferig gewürzt. Robert Burns ist auch Reisebegleiter durch dieses Buch der schottischen Küche. Seine Gedichte und Lieder sowie Erzählungen über sein Leben und seine Zeit, aber auch Sagen und Märchen ergeben ein anregendes Bild von Schottland und seinen Esstraditionen. Dem Essen aus Burns’ Zeit werden Rezepte aus der heutigen Küche gegenübergestellt, angereichert durch Hinweise zum Kochen mit Whisky, der in diesem Buch nicht zu kurz kommt.
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Das Bett ist ein politischer Ort – das wussten nicht erst Yoko Ono und John Lennon. Denn im Bett wurde seit jeher nicht nur geschlafen, sondern auch regiert, kommuniziert, Nachwuchs gezeugt und zur Welt gebracht, aber natürlich auch gelitten und gestorben. Das, was im Bett geschieht, war über Jahrhunderte weitgehend öffentlich und Teil eines gesellschaftlichen Miteinanders. Erst in der jüngsten Vergangenheit scheint sich das Bett ins Private zurückgezogen zu haben … oder doch nicht? Nadia Durrani und Brian Fagan haben sich die verblüffend vielschichtige Geschichte des Bettes genauer angeschaut – von den allerersten Liegen der Steinzeit über die goldene Ruhestatt von Tutanchamun bis hin zum Siegeszug des Wasserbetts. Das Bett war lange das Prunkstück der Wohnung. Dem Aufstehen und Ankleiden des »Sonnenkönigs« Louis XIV. (der allerdings mehr als 500 Betten sein eigen nannte) wohnte traditionell der gesamte Hofstaat bei. Inzwischen sind unsere Schlafstätten meist Besucherblicken entzogen und verschwinden manchmal sogar in der Wand. Zugleich sind wir im Bett dank moderner Technologien mit der ganzen Welt im Kontakt. Und bis heute gilt: Was im Bett geschieht, verrät am meisten über das Wesen des Menschen.
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Wie ein Satzzeichen die Welt bewegte ... Kaum ein anderes Zeichen erregt unsere Gemüter wie das Ausrufezeichen. Ein Pathossymbol, das uns jubeln und wüten lässt, uns warnt und motiviert – und trotzdem wird es als »schreiendes« Symbol verkannt oder fällt populistischen Machtspielen zum Opfer. Die Literaturwissenschaftlerin Florence Hazrat befreit das Ausrufezeichen aus den staubigen Schubladen der Grammatik und geht seiner Bedeutung als universelles, politisches und menschliches Phänomen auf den Grund. Wie konnte es sich seit seiner Erfindung vor 600 Jahren in Florenz über alle Kulturen hinweg durchsetzen? Wo hat es den Lauf unserer Geschichte entscheidend verändert, und wie prägt es unseren Alltag, unsere Kunst und Kultur bis heute? Und warum reiben sich bis heute ganze Generationen an ihm auf? Hazrat erzählt von der Macht, Geschichte und Zukunft eines Zeichens, das es uns auf wundersame Weise ermöglicht, echte Gefühle und körperlichen Ausdruck in unsere Schriftsprache zu legen und nachzuempfinden – eine Eigenschaft, die in unseren postfaktischen Zeiten wichtiger ist denn je! »Florence Hazrats flottes, vergnügliches und schelmisches Buch ist weniger ein Loblied als vielmehr eine Aufforderung, sich von den Vorschriften der Sprachpolizei zu verabschieden und den Sinn für das Wunderbare wiederzuerwecken.« The Times »Ein kurzes Buch mit einem großen Standpunkt« Kirkus Reviews »Dieses schmale Buch ist so satt an interessanten Fakten und Ideen, dass die meisten Leser am Ende einfach nur ›Wow!‹ sagen werden.« Booklist »Florence Hazrats scharfsinnige Analyse ist von einer überzeugenden Sprachphilosophie getragen.« Publishers Weekly
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AUF DER FLUCHT VOR HITLER: ALS DIE SCHRIFTSTELLER EUROPA VERLIEßEN Juni 1940: Hitlers Wehrmacht hat Frankreich besiegt. Die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden haben. Derweil kommt der Amerikaner Varian Fry nach Marseille, um so viele von ihnen wie möglich zu retten. Uwe Wittstock erzählt die aufwühlende Geschichte ihrer Flucht unter tödlichen Gefahren. Es ist das dramatischste Jahr der deutschen Literaturgeschichte. In Nizza lauscht Heinrich Mann bei Bombenalarm den Nachrichten von Radio London. Anna Seghers flieht mit ihren Kindern zu Fuß aus Paris. Lion Feuchtwanger sitzt in einem französischen Internierungslager gefangen, während die SS-Einheiten näherrücken. Sie alle geraten schließlich nach Marseille, um von dort einen Weg in die Freiheit zu suchen. Hier übergibt Walter Benjamin seinen letzten Essay an Hannah Arendt, bevor er zur Flucht über die Pyrenäen aufbricht. Hier kreuzen sich die Wege zahlreicher deutscher und österreichischer Schriftsteller, Intellektueller, Künstler. Und hier riskieren Varian Fry und seine Mitstreiter Leib und Leben, um die Verfolgten außer Landes zu schmuggeln. Szenisch dicht und feinfühlig erzählt Uwe Wittstock von unfassbarem Mut und größter Verzweiflung, von trotziger Hoffnung und Mitmenschlichkeit in düsterer Zeit. "Lieber Feuchtwanger, wir brauchen Mut heute. Wie viel Prozent Hoffnung geben Sie uns?" "Wie viel Hoffnung? Fünf Prozent." Über die Flucht von Heinrich Mann, Anna Seghers, Franz Werfel, Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger, Walter Benjamin und vielen anderen Eine szenisch dichte Chronik von Mut, Verzweiflung und Mitmenschlichkeit Marseille 1940: Wo sich die Wege zahlreicher Schriftsteller und Intellektueller kreuzten
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Geschichte wird lebendig – Anatol Regnier taucht ein in das Schwabing der Fünfzigerjahre, als die Künstlerszene die bleierne Schwere der Kriegsjahre abzuschütteln versucht. Der Mensch hat nur ein Leben, voller Hoffnungen, voller Träume. Dieses Gefühl begleitet den Schriftsteller und Musiker Anatol Regnier seit seiner Kindheit. Geboren im Januar 1945 als Sohn der Theaterleute Charles Regnier und Pamela Wedekind, aufgewachsen nach dem Zweiten Weltkrieg in St. Heinrich am Starnberger See und dann im Schwabing der Fünfzigerjahre, als sich in München eine lebendige Künstler- und Bohèmeszene entwickelt, die den jungen Anatol in ihren Bann zieht. Seine Kindheits- und Jugenderinnerungen sind ein eindringliches Sittengemälde der Nachkriegszeit, in der neben den Geschichten seiner prominenten Familie auch viele illustre Persönlichkeiten der damaligen Zeit lebendig werden. Sie alle prägen den späteren Chronisten der Nachkriegsjahre nachhaltig.
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»Schnallen Sie sich an, hier kommt Kate Lister! Ihre kuriose Geschichte des Sex ist ein wilder Ritt.« The Times In »Sex - Die ganze Geschichte« untersucht Kate Lister historische Phänomene rund um die Sexualität, seit es Zeugnisse hiervon gibt. Einen besonderen Fokus legt sie dabei auf das Mittelalter und die viktorianischer Zeit. Es geht um gesellschaftlichen Verschiebungen in unserer Haltung zum Sextrieb. Sie untersucht das Wort »cunt« als bösestes aller bösen Wörter, schreibt über rassistische Fetische und Kuriosa wie Duschen als Schwangerschaftsverhütung. Das Buch enthält eine Vielzahl literarischer Quellen und Abbildungen, es ist die fundierte Sammlung einer akribischen Wissenschaftlerin, die in der Popkultur zu Hause ist und ihre Erkenntnisse immer mit den Themen unserer Zeit verknüpft. Kate Lister setzt sich dabei für die Entkriminalisierung von Sexarbeit, für eine gendergerechte Sprache und eine gesunde, schamfreie Sexualaufklärung ein. Ausstattung: durchgehend bebildert
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Eberhard Seidel gelingt mit Döner. Eine türkisch-deutsche Kulturgeschichte das, was man sich von einem Sachbuch mit Anspruch erhofft. Ausgehend von diesem unscheinbaren Imbissgericht erzählt er die über 60-jährige Geschichte des türkischen Lebens in Deutschland neu: vom Anwerbeabkommen über die ökonomischen, sozialen und gesellschafts-politischen Bedingungen, die die Entwicklung des preiswerten gastronomischen Klassikers begünstigt haben, bis hin zum rassistischen Terror des NSU, der zunächst als »Döner-Morde« durch die Presse ging. Seidel trifft Dönerproduzenten, Bäcker, Imbissbesitzer. Dabei lernen wir ganz nebenbei mehr als in jeder großen soziologischen Studie darüber, wie die Eingewanderten und ihre Nachkommen nicht nur die Essensgewohnheiten der Menschen, sondern das Land von Grund auf verändert haben. Das ABC des Döner Kebaps mit dem Rezept des Kochs Hamdi aus Kastamonu, das Rezept des Kochs Iskender aus Bursa sowie der Anleitung zur Dönerzubereitung à la Renan Yaman. Und mit vielen neuen Erkenntnissen zur Entstehungsgeschichte des Döner Kebaps im Osmanischen Reich, der Türkei und in Deutschland.
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Dieser Band stellt eine breit gefächerte Auswahl von Kunstwerken und Artefakten aus mehr als vier Jahrhunderten vor, die sich aus der oft vernachlässigten Geschichte transsexueller und nichtbinärer Gemeinschaften schöpfen. Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Dichter:innen, Aktivist:innen und Wissenschaftler:innen thematisieren in ihren Beiträgen die historische Verschleierung und eröffnen künftige Transperspektiven.Anhand einer Vielzahl von Kunstwerken und Artefakten entfaltet sich jenseits der patriarchalischen Geschichte eine geschlechtsneutrale, auf Transpersonen zentrierte Historie. Erstmals widmet sich dieser Band mit einem weiten Spektrum ihren Vorgänger:innen, ihren Kämpfen und Siegen, und feiert das Vermächtnis schöpferischer Transpersonen. Herausgeber ist das Museum of Trans Hirstory & Art (MOTHA), Chris E. Vargas‘ Konzeptkunstprojekt, das sich, um wandelbar zu bleiben, immerfort im Aufbau befindet.
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Gastrokritiker Jürgen Dollase über die Kulturgeschichte des Essens, die Entwicklung der einstigen Todsünde Völlerei und unseren veränderten Essgewohnheiten Sehr viele von uns neigen dazu, beim Thema Essen über das Ziel der Ernährung weit hinauszuschießen. Doch ist das schon Völlerei oder noch Genuss? Einer der bekanntesten Restaurantkritiker Deutschlands, Jürgen Dollase, erforscht hier kenntnisreich die Höhen und Tiefen unserer Lust am Essen. Nach einer geschichtlich-theologischen Einordnung der »Todsünde« Völlerei – hier erfahren wir zum Beispiel, dass die Fastenzeit als Wiege der kreativen Küche gilt – beleuchtet er neben körperlich-medizinischen auch die so wichtigen psychologischen Aspekte des Essens. Warum sein Abnehm-Selbstversuch doch nicht langfristig erfolgreich war, erfährt der Leser ebenso wie Erhellendes zur verhängnisvollen Rolle der Discounter. Das Buch ist kein Appell zur Mäßigung – dafür liebt Dollase die Verlockungen der Kochkunst zu sehr. Doch plädiert er für eine Art von kontrolliertem Genuss, mit der wir alle gut leben können. Essen und Politik: Völlerei als legale Sucht Essgewohnheiten im Wandel der Zeiten Elf Tipps, um besser genießen zu können Was früher eine Sünde war, ist heute die Norm. Fast Food, riesige Portionen im Restaurant und Fehlernährung sind mittlerweile fester Bestandteil der deutschen Esskultur. Viele Menschen leiden an Adipositas und Übergewicht. Dennoch gilt Komaessen nicht als Sucht. Jürgen Dollase plädiert für eine "kontrollierte Völlerei", die sich nicht auf Verzicht, sondern auf Mäßigung und gelernten Genuss statt aufs Schlingen bezieht. Aus dem Inhalt:Von der Todsünde zum Volkssport Ein Blick in die Psychologie und die Medizin Völlerei und Individuum: die Mechanismen des Vielessens Essen in Gesellschaft und Politik Keine Völlerei – Genuss mit nur ein wenig Reue "Ich beschreibe in meinem Buch das „Komaessen", wie ich die Völlerei heute nenne, also das überall verbreitete Essen weit über die Sättigung hinaus, als letzte legale Sucht." Jürgen Dollase im Interview mit dem Spiegel
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Wussten Sie, dass Kamerun seinen Namen einem Krebs verdankt und Hummer in Amerika einst an Nutztiere verfüttert wurden? Dass Jean-Paul Sartre viele Jahre lang von schrecklichen Langusten träumte? Kennen Sie die Erzählungen, laut denen japanische Samuraikrieger als auffällig gemusterte Krabben wiedergeboren wurden? Nein? Dann wird es dringend Zeit, dass Sie sich zusammen mit Heinz-Dieter Franke auf eine Reise in die kuriose Welt der Krebse begeben. In seiner reich bebilderten Kulturgeschichte erzählt der Autor unterhaltsam und prägnant, wie die Krustentiere ihren Weg an den Sternenhimmel, in die Küchen der Ärmsten und der Reichsten sowie in internationale Sprichwörter und Legenden fanden. Und so viel sei verraten: Rückwärts ging es dabei nicht.
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Der literarische Frauenkalender - das Original! Woche für Woche ein faszinierendes Stück weiblicher Kulturgeschichte – mit Zitaten und Biografien von Simone de Beauvoir, Colette, Irmgard Keun, Gabriele Tergit u. v. m. Der Literarische Frauenkalender 2025 bietet Woche für Woche einen neuen, erhellenden Aspekt weiblicher Kulturgeschichte in Text und Bild. »Endlich weiß ich, was das Paradies ist: Der Ort, wo man seine vergessenen Erinnerungen wiederfindet.« Colette
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Exzentrisch, unterhaltsam, visuell beeindruckend - Willkommen in der verrücktesten Kunstsammlung der Geschichte!
Edward Brooke-Hitching lädt Sie ein zu einem Streifzug durch die skurrilsten Kapitel der Kunstgeschichte – von obskuren Schätzen bis zu weltberühmten Meisterwerken mit geheimen Geschichten. Die Galerie des Wahnsinns ist ein Kunstbuch, das mit über 100 der seltsamsten Gemälde, Skulpturen und Kunstwerke die Grenzen zwischen Genie und Wahnsinn verschwimmen lässt. In dieser einzigartigen Ausstellungen finden Sie Werke, die durch ihre Schönheit, Verrücktheit und die fesselnde Geschichte ihrer Entstehung bestechen: schreiende Skulpturen, magische Manuskripte, gestohlene Kunst, Albträume auf Leinwand und kryptische Bilder, die noch entschlüsselt werden müssen.
- Kuriose Kunstgeschichte erleben – Entdecken Sie exzentrische Gemälde, bizarre Skulpturen und kuriose Kunstwerke von der Antike bis heute
- Einzigartiger Kunst-Kuriositätenkabinett – Ein Sammelband, der humorvoll, spannend und kenntnisreich durch die geheime Welt der Kunst führt
- Ideales Geschenk für Kunstinteressierte – Ein besonderes Buch-Geschenk für alle, die das Ungewöhnliche lieben – perfekt für Kunstliebhaber:innen und Sammler:innen.
- Erzählerisch, informativ, überraschend – Edward Brooke-Hitching verbindet wie kein anderer Kunstgeschichte mit Unterhaltung und Tiefgang
Kunstgeschichte neu erleben – Von hundeköpfigen Heiligen bis zur schwimmenden Kirche
Diese einmalige Kunstsammlung führt Sie durch ein abenteuerliches Odditorium voller exzentrischer Kunstwerke – von antiken Skulpturen über mittelalterliche Luftschiffe bis hin zu surrealistischen Träumen und künstlicher Intelligenz. Hier begegnen Sie hundeköpfigen Heiligen, schwebenden Mönchen, Stuntmen aus dem 18. Jahrhundert oder fluchenden Kosaken und erleben dabei eine völlig neue Sicht auf die Kunst- und Kulturgeschichte. Mit detailliert recherchierten Texten, spannenden Entdeckungen in der Kunst und vielen obskuren Feinheiten ist dieses Sachbuch ein Kunstsammelband der ganz besonderen Art. Für alle, die sich für skurrile Kunst, Geschichte und Entdeckungen in der Kunst begeistern!
Jetzt Die Galerie des Wahnsinns entdecken – ein Kunstbuch, das staunen lässt
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1870/71 ist Paris im Aufruhr. Während auf den Straßen der Hauptstadt die Monarchie ihren Geist aushaucht, die Kommune blutig niedergeschlagen wird und sich eine bürgerliche Regierung etabliert, sitzt die junge Berthe Morisot dem Maler Édouard Manet Modell und findet nach und nach zu ihrem eigenen, unverwechselbaren Malstil. Zusammen mit ihren Familien sind die beiden einige der wenigen impressionistischen Künstler, die während des Schreckensjahres in Paris bleiben. Inmitten von Chaos und Ruin suchen sie nach einer neuen Art der malerischen Wahrnehmung in Opposition zu traditionellen Techniken und Themen. Verband beide eine Liebesbeziehung? Immerhin war Manet verheiratet. Hat Morisot versucht, die unkonventionelle Freundschaft zu retten, indem sie (später) Manets Bruder Eugène heiratete?
Brillant recherchiert, mit scharfem Blick fürs Detail und literarischem Gefühl für Charaktere und Situationen schreibt Sebastian Smee über Künstler, die sich dem Neuen verpflichtet hatten: neuen politischen Kräfteverhältnissen; einer neuen Art zu leben und zu fühlen; und einer neuen Art zu sehen – und zu malen.
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Was erzählt Pop über die deutsche Geschichte?
Popmusik reflektiert die Zeitgeschichte, prägt die Erinnerungskultur und übt Kritik. Marcus S. Kleiner schildert die Entwicklung der deutschsprachigen Popmusik seit 1945 und ihr Zusammenspiel mit Politik. Anhand politischer Ereignisse analysiert er Songs wie Franz Josef Degenhardts »Wölfe mitten im Mai« als Warnung vor dem Faschismus der 1960er Jahre, »Macht kaputt, was euch kaputt macht« von Ton Steine Scherben als Ausdruck der Utopien der 1970er oder Ebows »Punani Power« als Intervention für Geschlechtergerechtigkeit.
Mit Antilopen Gang, Akne Kid Joe, BAP, Blond, Wolf Biermann, Samy Deluxe, Fehlfarben, Fresh Familee, Fasia Jansen, Hans-A-Plast, Lin Jaldati, Cem Karaca, Kettcar, Muff Potter, Schrottgrenze, Slime, Tocotronic, Hannes Wader, ZSK und vielen mehr.
Mit zahlreichen Interviews und Playlists zum Mithören.
»Das Phänomen Popmusik an sich finde ich politisch. Weil es mit der Gesellschaft zu tun hat, weil Popmusik in der Gesellschaft funktioniert und dort sofort politische Fragen aufwirft.«
Thorsten Nagelschmidt (Muff Potter)
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Singen ist die Sprache des Glücks
In Deutschland gibt es 60.000 Amateurchöre, und es werden immer mehr. Singen im Chor ist weit mehr als nur eine musikalische Darbietung – es ist ein Gemeinschaftserlebnis, das Glücksgefühle weckt, Stress abbaut und sogar das Leben verlängern kann. In seinem kenntnisreichen und unterhaltsamen Buch begibt sich Stefan Moster auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Chöre. Vom Profiensemble bis zum kleinen Laienchor, vom Männergesangverein bis zum queeren Vokalensemble – er beleuchtet die Vielfalt und die besondere Magie des Chorsingens.
Mit humorvollen und tiefgründigen Geschichten aus der Geschichte und Gegenwart des Chorgesangs zeigt Moster auf, wie Singen Menschen verbindet und Emotionen weckt. Er gibt spannende Einblicke in die verschiedenen Facetten, von historischen Anekdoten über die Rolle von Chören in der Politik bis hin zu überraschenden Momenten wie dem Chorgesang der Roten Armee in der Rudi Carell Show.
Stefan Moster zeigt die faszinierende Welt des Chors und beschreibt, was das Singen in der Gemeinschaft so besonders macht. Ein Muss für alle, die Singen lieben, sei es als aktive Sängerin oder als begeisterter Zuhörer.
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Ihre Leidenschaft für alles Blühende entdeckte Gabriele Tergit erst im Londoner Exil. Zum ersten Mal hatte die Berliner Gerichtsreporterin und erfolgreiche Schriftstellerin der Weimarer Republik im Stadtteil Putney ein Haus mit eigenem Garten. Hier hackte, pflanzte, säte sie hingebungsvoll und fand nach den langen Jahren des Krieges Trost in der Gartenarbeit: »Ob Kriege die Städte zerstört und Mensch gegen Mensch gehetzt«, schreibt sie, »der Überlebende findet immer im Frühling den aufbrechenden Samen, Körnchen und Fäden und manchmal sogar eine Zwiebel.«
Tergit griff nicht nur selbst zur Gießkanne, sie las auch alles, was ihr über Blumen und Gartenkunst in die Hände fiel. So entstand die 1958 erstmals veröffentlichte Kleine Kulturgeschichte der Blumen. Kundig und höchst unterhaltsam erzählt die promovierte Historikerin darin aus der Geschichte der Blumen: von einem Blumenkranz, der einen ägyptischen Pharao um seinen Thron brachte, über die Tulpenmanie, die erste Spekulationsblase der Weltwirtschaft im Holland des 17. Jahrhunderts, bis hin zu den abenteuerlustigen Orchideenjägern, die ihren Entdeckerdrang nicht selten mit dem Leben bezahlten.
Tulpenwut und Rosenliebe ist ein bunter Strauß an vergnüglichen Geschichten aus allen Zeiten, die sich um diese »schönen und duftenden Gebilde« ranken – und mit denen sich Gabriele Tergit von einer ganz neuen Seite zeigt.
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mandelbaums kleine gourmandisen: Nr. 1 - Quitte. Das kleine, feine Kochbuch, in dessen Mittelpunkt eine Gourmandise steht und um diese Delikatesse ranken sich deren Herkunft und Bedeutung in der Kulturgeschichte, unbekannte Rezepte und Klassiker, Warenkunde wie kochtechnische Hinweise, viele kulinarischen Kombinationsmöglichkeiten und die Lagerhaltung – also Kulturgeschichte und Kochbuch in einem. Die kleinen gourmandisen wollen verborgene Schätze heben, die ein wenig in Vergessenheit geraten sind. Wir starten die Reihe mit den Bänden zu Quitte, Maroni (Esskastanie) sowie Rote Rübe (Rote Bete). Pro Halbjahr erscheinen jeweils weitere drei Bände.
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Wie Väter die Welt prägten – eine Geschichte von Macht, Männlichkeit und Mythos
Augustine Sedgewick begibt sich auf eine faszinierende Spurensuche durch die Geschichte der Vaterschaft – von den Anfängen menschlicher Gesellschaften über religiöse und politische Ordnungen bis hin zur Gegenwart. Entstanden inmitten der #MeToo-Debatte verbindet er als frischgebackener Vater persönliche Fragen mit großen historischen Linien. Er erzählt von berühmten Männern – Aristoteles, Augustinus, Heinrich VIII., Darwin, Freud – und zeigt, wie sie das Verständnis von Männlichkeit, Macht und Fürsorge geprägt haben.
Mit erzählerischer Eleganz und scharfem Blick dekonstruiert Sedgewick Ideen, die jahrhundertelang als selbstverständlich galten – und stellt die Vaterschaft in den Kontext der sozialen Hierarchie, des Patriarchats und einer Kultur, in der Macht stets auch eine familiäre Dimension hatte.
- Die erste umfassende Kulturgeschichte der Vaterschaft
- Lebendige Porträts berühmter Denker und Herrscher als Vaterfiguren
- Verbindet persönliche Reflexion mit historischer Analyse
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"Anschaulich und atemlos" Florian Illies, DIE ZEIT
Juni 1940: Hitlers Wehrmacht hat Frankreich besiegt. Die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden haben. Derweil kommt der Amerikaner Varian Fry nach Marseille, um so viele von ihnen wie möglich zu retten. Uwe Wittstock erzählt die aufwühlende Geschichte ihrer Flucht unter tödlichen Gefahren.
Es ist das dramatischste Jahr der deutschen Literaturgeschichte: Die deutschen Truppen fallen in Frankreich ein. In Nizza lauscht Heinrich Mann bei Bombenalarm den Nachrichten von Radio London. Anna Seghers flieht mit ihren Kindern zu Fuß aus Paris. Und Lion Feuchtwanger sitzt in einem französischen Internierungslager gefangen, während die SS-Einheiten näher rücken. Sie alle geraten schließlich nach Marseille, um von dort einen Weg in die Freiheit zu suchen. Hier übergibt Walter Benjamin seinen letzten Essay an Hannah Arendt, bevor er zur Flucht über die Pyrenäen aufbricht. Hier kreuzen sich die Wegezahlreicher deutscher und österreichischer Schriftsteller, Intellektueller, Künstler. Und hier riskieren Varian Fry und seine Mitstreiter Leib und Leben, um die Verfolgten außer Landes zu schmuggeln. Vielen gelingt die Flucht, andere schaffen es nicht mehr, manche geben auf und nehmen sich aus Angst das Leben. Szenisch dicht und feinfühlig erzählt Uwe Wittstock von unfassbarem Mut und größter Verzweiflung, von trotziger Hoffnung und Mitmenschlichkeit in düsterer Zeit.
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Singen ist die Sprache des Glücks
In Deutschland gibt es 60.000 Amateurchöre, und es werden immer mehr. Singen im Chor ist weit mehr als nur eine musikalische Darbietung – es ist ein Gemeinschaftserlebnis, das Glücksgefühle weckt, Stress abbaut und sogar das Leben verlängern kann. In seinem kenntnisreichen und unterhaltsamen Buch begibt sich Stefan Moster auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Chöre. Vom Profiensemble bis zum kleinen Laienchor, vom Männergesangverein bis zum queeren Vokalensemble – er beleuchtet die Vielfalt und die besondere Magie des Chorsingens.
Mit humorvollen und tiefgründigen Geschichten aus der Geschichte und Gegenwart des Chorgesangs zeigt Moster auf, wie Singen Menschen verbindet und Emotionen weckt. Er gibt spannende Einblicke in die verschiedenen Facetten, von historischen Anekdoten über die Rolle von Chören in der Politik bis hin zu überraschenden Momenten wie dem Chorgesang der Roten Armee in der Rudi Carell Show.
Stefan Moster zeigt die faszinierende Welt des Chors und beschreibt, was das Singen in der Gemeinschaft so besonders macht. Ein Muss für alle, die Singen lieben, sei es als aktive Sängerin oder als begeisterter Zuhörer.
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Lazaros weiss, wie man Sonne und Meer auf den Teller zaubert. Die Küche seines Heimatlands, bei uns vor allem bekannt durch Moussaka oder Souvlaki, bietet viel mehr als jene beiden Klassiker. Und selbst diese vermag der Autor auf spannende Weise zuzubereiten. Auf einer kulinarischen Reise durch Griechenland führt er uns zu vielen neuen Entdeckungen – kennen Sie zum Beispiel Karpouzopita Milou, die Wassermelonen-Torte von Milos? Lazaros präsentiert Rezepte aus verschiedenen Regionen Griechenlands: Aufstriche, Salate, Feta- und Joghurtgerichte zum Teilen, Klassiker, Eintöpfe und Suppen werden ergänzt durch süsse Gebäcke, Honiggerichte und Früchtedesserts. Immer mit einem frischen, modernen Twist und einfach nachzukochen.
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Keine Mahlzeit verkörpert die israelische Küche so sehr wie das Frühstück. Es wird meist in Buffettform angerichtet und hat seinen Ursprung in den Kibbuzim, den gemeinschaftlichen landwirtschaftlichen Betrieben, wo herzhafte Speisen einst die harte Arbeit auf den Feldern begleiteten. Inzwischen erfreuen sich Menschen weltweit an der israelischen Frühstückskultur. Tom Franz hat zahlreiche köstliche Rezepte zusammengetragen: von frischen Salaten und herzhaften Aufläufen über Fisch-, Eier- und Käsegerichte bis hin zu raffinierten Backwaren. Gewürze und Zutaten aus dem Orient oder aus Osteuropa sind keine Seltenheit und zeugen von der kulinarischen Vielfalt des Landes. Alle Rezepte sind frei kombinierbar und ermöglichen beeindruckende Frühstücksbuffets oder ausgiebige Brunch-Menüs. Ob für eine große Gruppe oder nur für sich selbst – das Buch bietet die passenden Gerichte – nicht nur fürs Frühstück, sondern für den ganzen Tag. Mit einem Vorwort von Andrea Kiewel.
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Ähnliche Bücher wie »Kampf und Sehnsucht in der Mitte der Gesellschaft«
Bruno nimmt uns mit auf einen Streifzug durch Saint-Denis, schlichtet kleine Nachbarschaftszwists und großes Gezeter am Markt und kümmert sich um allerlei missliche Angelegenheiten. Nur einmal gerät er ins Schwitzen: Als sein Freund, der Chef des beliebtesten Restaurants der Stadt, kurz vor einer großen Jubiläumsfeier ins Krankenhaus muss, bittet er Bruno, für ihn einzuspringen. Bruno zögert, atmet tief durch, krempelt die Ärmel hoch – und zaubert ein Festmahl und ganz nebenbei ein großartiges Lesevergnügen.
Ähnliche Bücher wie »Bruno, Chef de cuisine«
Bruno im Sondereinsatz: Eine Gruppe alter Freunde, die sich aus dem Silicon Valley kennen, trifft sich alljährlich zu einer Urlaubswoche, diesmal im wunderschönen, luxuriösen Château de Rouffillac. Doch im Vorfeld wird einer von ihnen, Brice Kerquelin, Opfer eines mysteriösen »Unfalls«, und Bruno wird zum Schutz der kleinen Runde abgeordnet. Aber nicht nur sein Scharfsinn, sondern auch seine Kochkünste sind gefragt: In der Abgeschiedenheit des Schlosses wappnet er sich gegen Übergriffe und sorgt mit Estragonhühnchen und Tarte tatin fürs leibliche Wohl.
Ähnliche Bücher wie »Im Château«
Bruno steckt mitten in den Vorbereitungen für das alljährliche Konzert in Saint-Denis – die Folkband Les Troubadours soll auftreten, die mit ihrem neuesten Hit ›A Song for Catalonia‹ gerade in Spanien für Zündstoff sorgt. Hinweise auf einen geplanten Mordanschlag werden laut. Doch Bruno hat auch anderweitig alle Hände voll zu tun: Er ist zuständig für das Buffet eines Tennisturniers, ein Wildschwein wird über offenem Feuer gebraten, es wird gefeiert und geschlemmt – aber ist es Zufall, dass plötzlich vier junge Tennisasse aus Katalonien so viele Spiele für sich entscheiden?
Ähnliche Bücher wie »Troubadour«
Bruno im Sondereinsatz: Eine Gruppe alter Freunde, die sich aus dem Silicon Valley kennen, trifft sich alljährlich zu einer Urlaubswoche, diesmal im wunderschönen, luxuriösen Château de Rouffillac. Doch im Vorfeld wird einer von ihnen, Brice Kerquelin, Opfer eines mysteriösen »Unfalls«, und Bruno wird zum Schutz der kleinen Runde abgeordnet. Aber nicht nur sein Scharfsinn, sondern auch seine Kochkünste sind gefragt: In der Abgeschiedenheit des Schlosses wappnet er sich gegen Übergriffe und sorgt mit Estragonhühnchen und Tarte tatin fürs leibliche Wohl.
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Ähnliche Bücher wie »Eine Autobiographie«
Weltweit gilt die italienische Küche als Inbegriff von Genuss und kulinarischer Perfektion. Und nichts ist in Italien so heilig wie die prodotti tipici, die regionalen Spezialitäten. Kaum ein anderes Buch erhitzte die italienischen Gemüter daher so sehr wie die Erkenntnisse des in Parma lehrenden Wirtschaftshistorikers Alberto Grandi: Die heute viel gehypte Authentizität italienischer Produkte sei vor allem auf geschickte Marketingstrategien der Lebensmittelindustrie in den 1970er-Jahren zurückzuführen. Das nationale Selbstverständnis seines Landes brachte Alberto Grandi damit gewaltig ins Wanken.
Ähnliche Bücher wie »Mythos Nationalgericht. Die erfundenen Traditionen der italienischen Küche«
US-WAHL 2024 | New York Times-Bestseller Ein längst überfälliges Korrektiv der weißgewaschenen Geschichtsschreibung à la Trump »UND WAS IST AMERIKA? Ist es ein Stück Land, das übersät ist von den achtlos dahingeworfenen Knochen derjenigen, die der Doktrin der territorialen Expansion im Wege standen, oder eine Verfassung? Ist es eine Ansammlung zusammengedrängter Menschen, die sich danach sehnen, wieder frei atmen zu können, oder bloß ein paar Grenzen auf einer Karte? Dies sind keine rhetorischen Fragen. Um die Geschichte der Schwarzen in diesem Land zu verstehen, müssen wir uns erst darauf einigen, wie wir ›dieses Land‹ definieren. Denn wenn das, was wir als ›Schwarze Geschichte‹ bezeichnen, jenes Puzzle umfasst, das heute als ›die Vereinigten Staaten von Amerika‹ bekannt ist, kamen die rund zwanzig versklavten Afrikaner, die im Jahr 1619 in Virginia landeten, mehr als ein Jahrhundert zu spät zur Party.« »Harriot hat’s getan. Sein Buch ruft die komplette Bandbreite an Emotionen hervor: Lachen. Wut. Traurigkeit. Liebe (zum Schwarzen Widerstand). Hass (auf Anti-Schwarzen Rassismus). Mehr Lachen. Erkennen von Zusammenhängen, Verstehen und Entdecken.« Ibram X. Kendi, Amerikas bekanntester Rassismusforscher und Autor von »Gebrandmarkt« »So hätten wir uns den Geschichtsunterricht in der Schule gewünscht. Auf halber Strecke merkt man, dass es gar kein Buch über die Geschichte der Schwarzen in Amerika ist, sondern darüber, wie verdammt Schwarz die amerikanische Geschichte ist.« Pharrell Williams, US-Musiker und Kreativdirektor bei Louis Vuitton
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Aghet - Katastrophe - so nennen die Armenier jene grauenvollen Ereignisse, die im Frühjahr 1915 begannen. Sie sind als der erste Genozid des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingegangen. Rolf Hosfeld, Deutschlands bester Kenner der Ereignisse, schildert eindringlich und historisch genau den Völkermord an den Armeniern, erläutert die Hintergründe und klärt auf über ein Thema, das immer noch zu den Tabus der Geschichtsschreibung gehört. Unter den Augen der Weltöffentlichkeit werden im Frühjahr und Sommer 1915 - mitten im Ersten Weltkrieg - die osmanischen Armenier von der Regierung in einer Weise selektiert und zusammengetrieben, die unübersehbar "den Zweck verfolgt, die armenische Rasse im türkischen Reiche zu vernichten". So kabelt es der deutsche Botschafter in Konstantinopel im Juli 1915 nach Berlin. Zwischen 300.000 und 1,5 Millionen Menschen (die Schätzungen schwanken) sterben, viele von ihnen, Männer, Frauen und Kinder, weil man sie in die Wüste deportiert und dort verdursten lässt. Rolf Hosfeld hat den Opfern dieses Völkermords, der von der Türkei bis heute bestritten wird, mit seinem Buch ein erschütterndes Denkmal gesetzt.
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DEUTSCHLAND - EINE ANDERE GESCHICHTE VOM 18. JAHRHUNDERT BIS HEUTE Juden in Deutschland haben Revolutionen und Kriege, nationale und demokratische Bewegungen, Reichsgründung und Wiedervereinigung oft anders erlebt als ihre nichtjüdischen Zeitgenossen. Die israelische Historikerin Shulamit Volkov erzählt die deutsche Geschichte erstmals konsequent aus jüdischer Sicht. Zu hören sind die Stimmen von bekannten Schriftstellern wie Heinrich Heine und Stefan Zweig, aber auch von unbekannten Beobachtern des deutschen Weges in Nationalstaat, Demokratie und Diktatur, Kriegs- und Nachkriegszeiten. Ein faszinierender Durchgang durch eine «andere» Geschichte, der uns auch die Gegenwart mit anderen Augen sehen lässt. Shulamit Volkov verwebt meisterhaft verschiedene jüdische Perspektiven auf Revolutionen und Kriege, politische Bewegungen und Ideologien, soziale und wirtschaftliche Verhältnisse zu einem neuen Bild von der deutschen Geschichte. Sie lässt uns die Aufklärung mit den Augen Moses Mendelssohns sehen, den Wiener Kongress aus der Perspektive jüdischer Delegationen und die Revolution von 1848 aus Sicht der Opfer antijüdischer Ausschreitungen. Die Familien Liebermann und Rathenau haben Kaiserzeit, Ersten Weltkrieg und den Beginn der Weimarer Zeit anders erlebt als nichtjüdische Deutsche. Bertha Pappenheim, Käte Frankenthal und Hannah Arendt geben der Zwischenkriegszeit eigene Konturen. Besonderes Augenmerk gilt dem Holocaust, dem Zweiten Weltkrieg und den Jahrzehnten danach, in denen Fritz Bauer oder Ignatz Bubis kritisch auf die Zeit von Wirtschaftswunder und deutscher Einheit blickten. In ihrem konzisen Buch führt Shulamit Volkov die deutsche und die deutsch-jüdische Geschichte so zusammen, dass sie am Ende untrennbar erscheinen. Die erste deutsche Geschichte aus jüdischer Perspektive Ein Blick auf Deutschland mit den Augen von Moses Mendelssohn, Heinrich Heine, Hannah Arendt, Käte Frankenthal und anderen
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DIE FLUCHT DES VATERS - EINE NACHWANDERUNG NACH 75 JAHREN «Zu Fuß?» «Zu Fuß.» «Allein?» «Allein.» Christiane Hoffmanns Vater floh Anfang 1945 aus Schlesien. 75 Jahre später geht die Tochter denselben Weg, 550 Kilometer nach Westen. Sie kämpft sich durch Hagelstürme und sumpfige Wälder. Sie sitzt in Kirchen, Küchen und guten Stuben. Sie führt Gespräche – mit anderen Menschen und mit sich selbst. Sie sucht nach der Geschichte und ihren Narben. Ein sehr persönliches, literarisches Buch über Flucht und Heimat, über die Schrecken des Krieges und über das, was wir verdrängen, um zu überleben. Deutschland in den 1970er Jahren. Unter dem Tisch sitzen die Kinder. Oben seufzen die Erwachsenen, essen Schnittchen und reden über die verlorene Heimat. Sie geben ihre Verletzungen und Alpträume weiter an die nächste Generation. Nach dem Tod des Vaters kehrt die Tochter in das schlesische Dorf mit dem malerischen Namen zurück, nach Rosenthal, das jetzt Rózyna heißt. Am 22. Januar 2020 bricht sie auf und geht noch einmal den Weg seiner Flucht. Was bleibt heute vom Fluchtschicksal? Wie gehen Familien, wie gehen Gesellschaften, Deutsche, Polen und Tschechen mit der Vergangenheit um? Christiane Hoffmanns Buch holt die Erinnerung an Flucht und Vertreibung ins 21. Jahrhundert, es verschränkt ihre Familiengeschichte mit der Historie, Zeitzeugenberichte mit Begegnungen auf ihrem Weg. Doch es ist vor allem ein sehr persönliches Buch, geschrieben in einer literarischen Sprache, die Suche einer Tochter nach ihrem Vater und seiner Geschichte. Ein berührendes, emotionales Buch über ein bis heute schwieriges Thema Ein Fünftel der deutschen Bevölkerung erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg Flucht und Vertreibung Was bedeutet der Verlust von Heimat, auch für die nachfolgenden Generationen? Für alle Leser:innen von Sabine Bodes "Kriegskinder" und "Kriegsenkel", sowie Wolfgang Büschers "Berlin - Moskau" Bekannte Autorin: regelmäßig zu Gast bei Anne Will, Maybrit Illner und Markus Lanz
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"KEINE GESCHICHTE DIESER JÜDISCHEN KATASTROPHE KOMMT AN VEIDLINGERS AUSSERGEWÖHNLICHES BUCH HERAN." TIMOTHY SNYDER Zwischen 1918 und 1921 werden in der Ukraine über 100 000 Juden von Bauern, Städtern und Soldaten ermordet, die sie für die Russische Revolution und deren Folgen verantwortlich machen. Ganz normale Bürgerinnen und Bürger berauben plötzlich ihre jüdischen Nachbarn, brennen ihre Häuser nieder, zerreißen ihre Tora-Rollen, missbrauchen sie sexuell und töten sie. Der Holocaust-Historiker Jeffrey Veidlinger hat diese Welle genozidaler Gewalt rekonstruiert, bei der ganz unterschiedliche Gruppen von Menschen alle zu demselben Ergebnis kamen – dass die Ermordung von Juden eine akzeptable Antwort auf ihre Probleme sei. Als die Gewalt in die Kleinstadt Slovetschno kam, ist Rosa Zaks erst sieben Jahre alt. Doch sie wird ihr Leben lang nicht vergessen können, wie sie und ihre Geschwister mitten in der Nacht von der Mutter geweckt und auf den Dachboden des Nachbarhauses gebracht wurden. Aus ihrem Versteck müssen die Kinder mit ansehen, wie ein Pogrom gegen die jüdischen Bewohner des Ortes entfesselt wird... Anhand von lange vernachlässigtem Archivmaterial, darunter Tausende neu entdeckte Zeugenaussagen, Prozessakten und offizielle Anordnungen, zeigt der renommierte Historiker Jeffrey Veidlinger, warum die Pogrome in Osteuropa eine Art Vorgeschichte des Holocaust bilden. Das überaus differenzierte Bild dieser heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Ereignisse, das durch die Geschichten von Überlebenden, Tätern, Mitarbeitern von Hilfsorganisationen und Regierungsvertretern entsteht, verdeutlicht, warum die Juden "mitten im zivilisierten Europa" in akuter Gefahr waren, vernichtet zu werden - und ganz Europa davon wusste. Die entfesselte Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung in der Zeit von 1918 bis 1921 Die Vorgeschichte des Massakers von Babyn Jar 1941 Für alle Leser:innen von Timothy Snyder, "Bloodlands"
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24. FEBRUAR 2022 – PUTIN MARSCHIERT IN DIE UKRAINE EIN Warum und wogegen führt Russland in der Ukraine Krieg? Und wie erklärt sich die Stärke des ukrainischen Widerstands, von dem nicht nur Wladimir Putin überrascht wurde, sondern auch viele westliche Beobachter und Beobachterinnen? Die Osteuropa-Expertin Gwendolyn Sasse analysiert die Hintergründe des russischen Angriffs, der schon 2014 begann, und fragt, welche Folgen er hat - für Russland, für die Ukraine, aber auch für uns im Westen. Am 24. Februar 2022 griff Russland die gesamte Ukraine an, gegen die es schon seit 2014 Krieg führte. Zunächst erfolgten Luftschläge, dann bewegten sich Panzerkolonnen auf Kiew und andere ukrainische Städte zu. Millionen Menschen flohen, viele wurden verwundet oder getötet. Wie konnte es dazu kommen? Warum entschloss sich Putin zu diesem Schritt? Gwendolyn Sasse seziert die Faktoren, die zu dieser verhängnisvollen Entscheidung führten und zeigt, wie sehr die eigenständige Entwicklung der Ukraine das russische Machtsystem bedrohte. Dabei räumt sie mit zahlreichen Fehlwahrnehmungen auf, die gerade auch in Deutschland das Bild der Ukraine lange verzerrt haben. So entsteht eine erhellende historische und politische Einordnung des russischen Überfalls, der die westlichen Staaten und die internationale Ordnung vor enorme Herausforderungen stellt.
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Orvil Red Feather kommt nicht los von den Schmerzmitteln. Er weiß, er ist ein Klischee: verletzt ins Krankenhaus rein, geheilt und abhängig wieder raus – eine zeitgenössische Tragödie. Doch die Sucht zieht sich schon lange durch seine Familie. 1864 kämpft Jude Star, ein Vorfahre Orvils, als Kind gegen die brutale Austreibung seiner indigenen Sprache und Kultur. Am Ende ist es der Alkohol, der ihn kurzzeitig in seiner Trauer auffängt und schließlich niederstreckt. Meisterhaft verknüpft Tommy Orange die Schicksale zweier Jungen, zwischen denen 150 Jahre Kolonialgeschichte liegen, und zeigt uns Amerika in neuem Licht: als ein Kontinuum von Vertreibung und Gewalt, das nur hin und wieder von lichten Momenten des Widerstands unterbrochen wird.
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Nach dem Erfolgsdebüt „Identitti“ endlich der neue Roman von Mithu Sanyal! Auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2024 London 2022, die Königin ist tot! An den Trauernden vorbei rennt Durga: internationale Drehbuchautorin, Tochter eines Inders und einer Deutschen, und voller Appetit auf Rebellion und Halluzinationen. Erzählte Mithu Sanyals gefeiertes Debüt „Identitti“ von Identitätspolitik, fragt „Antichristie“ nach dem Kolonialismus und der Gewalt in uns allen. Durga soll an einer Verfilmung der überbritischen Agatha-Christie-Krimis mitarbeiten. Doch auf einmal ist es 1906, und sie trifft indische Revolutionäre, die keineswegs gewaltfrei wie Gandhi kämpfen. Und dann explodiert die erste Bombe. Was wäre richtiger Widerstand in einer falschen Welt? Niemand schreibt so aberwitzig, klug und liebend wie Mithu Sanyal. „Antichristie“ bringt die ganze Welt in die deutschsprachige Literatur.
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Hanau, 19. Februar 2020: Ein Rechtsextremist erschießt an mehreren Tatorten neun Menschen aus rassistischen Motiven, weitere werden schwer verletzt. Unter ihnen der damals 23-jährige Said Etris Hashemi und sein 21-jähriger Bruder Said Nesar, sowie weitere Freunde. Etris wird am Hals getroffen, überlebt nur knapp. Sein Bruder stirbt vor Ort, jede Hilfe kommt zu spät. Wenige Sekunden, die alles verändern ― nicht nur im Leben der Betroffenen, sondern gesamtgesellschaftlich. Hanau löst eine wichtige Debatte aus, über Diskriminierung, rechten Terror in diesem Land, den Polizeiapparat und die Chancen für Deutschland. Etris' Geschichte ist der wohl persönlichste Bericht des Überlebenden eines Attentats, das Deutschland für immer verändert hat.
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Geselliger Genuss Tim Anderson entführt uns in seinem neuen Buch in die »Izakayas«, das sind, salopp übersetzt, die typisch japanischen Kneipen. Ursprünglich waren es einfache Sake-Läden, in denen man nicht nur trinken, sondern auch rasch etwas essen konnte – man könnte sie auch mit den spanischen Tapas-Bars vergleichen. Serviert werden authentische Gerichte mit unglaublich viel Geschmack, die in geselliger Runde genossen werden. Das Buch enthält über 100 Rezepte, alle in typischer Tim Anderson-Manier unwiderstehlich japanisch-europäisch interpretiert.Von Radieschen-Brunnenkresse-Salat über würzigen Sesam-Ramen-Salat bis hin zu Udon-Carbonara mit Speck-Tempura sind die Rezepte nicht nur echte Hingucker, sondern auch super einfach zuzubereiten. Man braucht dafür weder spezielles Kochgerät noch komplizierte Zutaten. Phantasievolle Desserts und Cocktails dürfen natürlich nicht fehlen – der japanischen Home-Party steht nichts mehr im Weg! Das perfekte Buch für alle, die mit minimalem Aufwand und maximalem Spaß für sich, Familie und Freunde japanisch kochen wollen. Ausstattung: ca. 150 farbige Fotos
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Millionen sind mit Winnetou und Old Shatterhand aufgewachsen. Enis Maci und Mazlum Nergiz nicht. In diesem Band gehen sie der Sache auf den Grund: Was hat es auf sich mit dem Lügen und dem Überleben? Was trennt den Fake von seinem Vorbild? Und wann steht sie endlich, die Autobahn vom wilden Kurdistan bis ins Land der Skipetaren? Mit dabei: ein Autor, der sich für den Helden seiner eigenen Romane hält. Gebirge, die in Sachsen liegen, aber Utah im Wilden Westen meinen. Und ein nichtabreißender Strom von Zerrbildern über das Fremde. Karl May zoomt rein in Landschaften, die schöner nicht sein könnten. Alles Show, alles wahr.
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Völkerwanderung, Fremdenhaß: ein Jahrhundertthema. Enzensbergers Markierungen, die es an Deutlichkeit nicht fehlen lassen, werden allen willkommen sein, die es leid sind, das Problem aus der Froschperspektive der deutschen Innenpilitik zu betrachten. Es geht um eine Frage, die zu wichtig ist, daß man sie Politikern und Demagogen überlassen dürfte. Fremdenhaß und Migration hat es immer gegeben. Die Erfahrungen, die damit gemacht worden sind, werden aber mit Vorliebe verleugnet oder vergessen. Enzensbergers Sätze »fügen sich nicht ein ins Gemurmel der deutschen Betroffenheitskultur ... Den Matadoren des >Asylstreits< sei Enzensbergers Buch empfohlen. Es putzt die Brille. Und es ist ästhetische Medizin gegen den Identitäts- und Gesinnungskitsch, der die deutsche Debatte beherrscht.« (FAZ)
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In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Wisconsin bringt im Juli 1953 die zwanzigjährige Telefonistin Carol Truttmann ein Kind zur Welt. Noch in derselben Nacht gibt sie den Jungen zur Adoption frei. Daniel, so sein Name, bleibt in der Obhut eines Sozialdienstes. Bald sehen sich die betreuenden Kinderschwestern mit einem aus ihrer Sicht schwerwiegenden Verdacht konfrontiert: Das Baby scheint, anders als von der Mutter angegeben, nicht »weiß« zu sein, sondern, wie es in der Behördensprache der damaligen Zeit heißt, »indianisch«, »polnisch« oder »negrid« - ein Skandal in einer homogen weißen, den rigorosen Gesetzen der Rassentrennung unterworfenen Gesellschaft. Eine Sozialarbeiterin soll die wahre ethnische Herkunft des Kindes ermitteln. Dazu muss sie allerdings den Vater des Kindes ausfindig machen, dessen Identität die leibliche Mutter nicht preisgeben will … In Anna Kims Geschichte eines Kindes geht es um die so wirkmächtige wie fatale Idee von »Rasse«, die bis heute nicht nur die Gesellschaft prägt, sondern auch den privaten Raum durchdringt, Familien entzweit, Karrieren verhindert, Lebenswege bestimmt. Klug und berührend erzählt dieser Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, wie wir aufeinander schauen und was wir glauben, im anderen zu sehen.
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Nach Stationen bei der UN in New York und Burundi arbeitet Mira für das Büro der Vereinten Nationen in Genf. Während sie tagsüber Berichte über Krisenregionen und Friedensmaßnahmen schreibt, eilt sie abends durch die Gänge der Luxushotels, um zwischen verfeindeten Staatsvertretern zu vermitteln. Als ihre Rolle bei der Aufarbeitung des Völkermords in Burundi hinterfragt wird, gerät Miras Glaube, sie könne von außen eingreifen, ohne selbst schuldig zu werden, ins Wanken. Was bedeuten Gerechtigkeit, Vertrauen und Verantwortung? Wie greifen Schutz und Herrschaft ineinander? Wie verhält sich Zeugenschaft zur Wahrheit? Und wer sitzt darüber zu Gericht? Hellsichtig und teilnahmsvoll geht Nora Bossong in ihrem virtuosen Roman diesen Fragen nach und setzt den Konflikten der Vergangenheit die Hoffnung auf Versöhnung entgegen.
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»Es gibt ein Schweigen, das uns fesselt. Es lähmt unsere Zungen, wenn wir Hilfe brauchen.« Maybelline Chen ist ein typisch amerikanischer Teenager mit chinesisch-taiwanesischen Wurzeln – und definitiv nicht die Tochter, die sich ihre Mutter wünscht. Mays geliebter älterer Bruder Danny auf der anderen Seite ist der perfekte Sohn und hat gerade die Zusage für ein Studium in Princeton erhalten. Was niemand ahnt: Im Verborgenen kämpft Danny mit Depressionen, und als er sich das Leben nimmt, bricht für May eine Welt zusammen. Doch noch während May und ihre Familie versuchen, ihre Trauer zu bewältigen und zurück ins Leben zu finden, werden den Chens rassistische Anschuldigungen entgegengeschleudert. May kann den Hass kaum ertragen und wehrt sich mit einer emotionalen Gegendarstellung in der Zeitung. May will damit eigentlich nur ihre Familie verteidigen und ist in keiner Weise auf die Folgen vorbereitet, die ihr Artikel nach sich zieht ... Herzzerreißend schön, real und poetisch zugleich – für alle Fans von John Green, Nicola Yoon und Sabaa Tahir!
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Ein brutales Vermächtnis der Sowjetunion: Die erschütternde Geschichte eines Menschheitsverbrechens, ausgezeichnet mit dem Pulitzer Preis Er zählt zu den dunkelsten Kapiteln der Geschichte der Sowjetunion: Der Gulag, jenes weit verzweigte, zentral gesteuerte und in seinem Umfang bis dahin beispiellose System zur Ausbeutung von Zwangsarbeit. Wie entwickelte er sich aus dem Chaos der Revolutionszeit? Welche Bedeutung hatten Zwangsarbeit und Gulag für das sowjetische System? Wie gestaltete sich das Leben in den Lagern? Diesen Fragen geht die renommierte amerikanische Journalistin Anne Applebaum in ihrem Buch nach. Gestützt auf umfangreiches Quellenmaterial aus sowjetischen Archiven, das erst in jüngster Zeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, und auf zahllose Häftlingserinnerungen und Gespräche mit Überlebenden zeichnet die Autorin das Gulagsystem von seinen Ursprüngen bis zu seiner Auflösung in den achtziger Jahren nach - und verleiht den Opfern eine Stimme. Ausstattung: mit zahlreichen Abb.
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Die Geschichte einer Rebellion zwischen allen Stühlen Coming of Age: zwischen Wiener Gemeindebau und rigiden Rollenbildern Nada Chekh wuchs im Wiener Gemeindebau auf. Zwischen den moralischen Vorstellungen und Werten ihrer Eltern, „ihrer Community“ und unter den kritischen Blicken jener, zu denen sie gehören will, zu denen sie eigentlich auch gehört. Aber Zugehörigkeit ist so viel mehr als nur ein Wort. Und schwer zu finden, wenn man in mehreren Welten aufwächst. Und dann sind da noch die eigenen Wünsche und die Bedürfnisse, das Leben selbst zu gestalten. Denn schon früh beginnt in ihr der Wunsch nach Selbstbestimmung und die Wut darauf, nach den unnachgiebigen Normen anderer leben zu müssen. Nada Chekh erzählt von der Kluft, die sich zwischen Menschen öffnet, wenn Ansprüche nicht übereinstimmen. Von der Distanz zu jenen, die sie verstehen sollten, es aber nicht können. Vom Schmerz, der entsteht und nach einem Ventil sucht. Und sie erzählt von Beobachtung und Überwachung, davon, wie es sich anfühlt, stets unverschuldet eine Rechtfertigung für das eigene Handeln parat haben zu müssen. Eine Geschichte, die weit über das Persönliche hinausgeht Diese Geschichte beginnt in Österreich, aber eigentlich schon viel früher: nämlich im Konflikt und mit dem Trauma jener, die in 1. Generation Kinder in einem Land großziehen, das strukturell für andere errichtet wurde. Der Vater aus Palästina, die Mutter aus Ägypten. Beide haben die inhärente Ablehnung, die von der weißen Mehrheitsgesellschaft ausgehen kann, erfahren. Die Autorin fragt nach: Was prallt da eigentlich aufeinander? Ideen, Überzeugungen, Kulturen – oder auch Ängste und Erfahrungen? Wie viel hat das alles mit dem Patriarchat zu tun? Mit geschlechterspezifischer Doppelmoral und stereotypen Vorurteilen, die auf allen Seiten immer noch vorherrschen? Wie können Liebe und Fürsorge füreinander – für sich selbst – mit Regeln und Grenzen koexistieren? Wenn der Wurm Zähne bekommt Mit viel Einfühlungsvermögen und Humor reflektiert sie über das Erwachsenwerden in verschiedenen Kulturen. In eindringlichen Anekdoten lässt uns Nada ganz nah an sich heran, nimmt uns mit in das Daheim ihrer Kindheit und Jugend. Nimmt uns an der Hand und zeigt uns, wie Selbstermächtigung aussehen kann. Sie schreibt über das Aufstehen im Religionsunterricht, über die Komplikationen, die für eine junge Frau wie sie bei Dates oder Student*innen-Parties lauern. Sie erzählt von der
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Spanien zu Gast in Franken: 60 Tapas-Rezepte mit fränkischen Einflüssen Tapas stehen für Geselligkeit und Lebensfreude – und das können auch die Franken! Matthias Wendler präsentiert mit diesem Kochbuch 60 innovative Tapas-Rezepte mit überwiegend fränkischen Zutaten. So warten Karpfenfilet-Fingers, Schäufele-Sliders, klassische Feuerspatzen und viele Dips und Beilagen darauf, bei der nächsten geselligen Runde geteilt zu werden. Und dank der drei Kategorien »gut vorzubereiten«, »schnell & einfach« oder »raffiniert« kann sich jeder seine Tapas-Kombination nach Belieben zusammenstellen. • süße und herzhafte Tapas-Rezepte mit vielen typisch fränkischen Zutaten: Karpfen, Bratwurst, Sauerkraut und Co. • 5 Rezeptkapitel: Fleisch, Fisch, Vegetarisch, Süß, Basisrezepte
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Eine Liebeserklärung an die japanische Küche meiner Familie! Die alltäglichen Gerichte japanischer Mütter und Großmütter sind das, womit Emiko Davies aufwuchs. Das sind die Mahlzeiten, die sie auch selbst für ihre Kinder zubereitet: einfache, wohltuende Speisen wie Tamagonogohan (Spiegelei mit Reis), Soba-Nudelsuppe, japanisches Curry, Yakisoba und Miso-Suppe, aus saisonalen und frischen Produkten hergestellt. Die japanische Hausmannskost ist – im Gegensatz zu dem, was viele Leute denken – schnell und simpel. »Gohan« präsentiert authentische japanische Küche, ohne viel Aufwand und mit Liebe zubereitet und vereint dies mit Geschichten aus der japanischen Familie von Emiko Davies. -Mit Rezepten und Geschichten aus der Küche einer japanischen Familie -Authentische und frische japanische Hausmannskost -Acht Rezeptkapitel: Für die Vorratskammer, Frühstück, Reis, Gemüse, Nudeln und Street Food, Familien-Favoriten, Westen trifft auf Japan, Süßes
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Vereint Zutaten und Gerichte aus dem Orient, Südeuropa und Nordafrika Mit über 100 aromatischen Rezepten Ob Safran, Lavendel oder Granatapfel – exotische Zutaten sind auch bei uns mittlerweile weitverbreitet und gut erhältlich. In dieser kulinarischen Erkundung des Mittelmeerraums, Orients und Nordafrikas stellt Diana Henry Gerichte zusammen, die intensive Aromen auf eine Art und Weise kombinieren, die in vielen westlichen Kochtraditionen längst vergessen – oder nie entdeckt – wurden. Sie zeigt, wie farbenfrohe, aromatische und duftende Zutaten einen Hauch Exotik auf den Tisch und Freude beim Kochen bringen. So entstehen vielschichtige Geschmackserlebnisse in Rezepten wie Katalanischer schwarzer Reis mit Aioli, Lamm und Orangen-Khoresh oder Türkische Rosen-Eiscreme. Aromen der Sonne lädt zu einer kulinarischen Reise ein und bringt die Faszination ferner Länder in die eigene Küche.
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Spaniens verborgene Köstlichkeiten – authentische Rezepte zum Genießen Abseits der Tapas-Bars und Restaurants der geschäftigen Städte Spaniens entdeckt man eine ganz andere kulinarische Welt. Von den Bergregionen im Landesinneren über die eigenständigen Provinzen des Baskenlands und Kataloniens bis hin zu den glitzernden Küsten des Mittelmeers und den Balearen lädt ¡Viva España! dazu ein, die Seele der regionalen Kochtraditionen zu entdecken und die Gerichte zu feiern, die von Einheimischen gerne zubereitet werden. Emma Warren gewährt Einblicke in die Geschichten hinter einigen der beliebtesten Speisen des Landes und animiert dazu, nach Lust und Laune zu kochen. Egal, ob einem der Sinn nach einer sommerlichen Fiesta, einem iberischen Frühstück, winterlichen Wohlfühlgerichten oder süßen Dulces steht – mit Rezepten wie Katalanische Artischocken, Sobrassada-Bällchen mit Fideos und Erbsen oder Mallorquinische Brotsuppe findet sich hier vielfältige Inspiration aus der spanischen Küche für ein authentisches Geschmackserlebnis. -Authentische spanische Gerichte für zu Hause – von Tapas über Hauptspeisen bis hin zu Desserts -Über 100 Rezepte, die die regionale Vielfalt Spaniens widerspiegeln -Mit Geschichten und Hintergründen zu den Gerichten
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Italiens Adriaküste – eine Reise durch Landschaft, Kultur und Küche Die italienische Adriaküste erstreckt sich von der Spitze der stiefelförmigen Halbinsel am Ionischen Meer bis zu den nördlichen Gewässern des Golfs von Triest. Entlang der Küste gibt es zerklüftete Felsen, Sandstrände, Lagunen und Feuchtgebiete. Ebenso vielfältig wie die Landschaft ist die Küche, die die Erinnerungen und Traditionen der Menschen widerspiegelt, die seit Jahrhunderten an den Ufern dieses Küstenstreifens leben. Paola Bacchia nimmt ihre Leser in ihrem Buch mit auf eine Reise durch die historischen Städte und kulinarischen Schätze dieser einzigartigen Regionen. Im Zentrum steht die einfache, rustikale Küche, die eng mit der Umgebung verwoben ist: Olivenöl, frische Meeresfrüchte, sonnengereiftes Gemüse und duftende Zitrusfrüchte sind die prägenden Elemente dieser traditionsreichen Küche. -Die Vielfalt der Küche entlang der italienischen Adriaküste entdecken -70 authentische Rezepte, die die kulinarischen Traditionen der Adria widerspiegeln -Mit inspirierenden Fotos, kleinen Geschichten und Infos zu typischen Zutaten und Gerichten
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Die Hamburger Kaufhausdetektivin Fatou Fall fährt mit ihrer elfjährigen Tochter Yesim in die katholische Wallfahrtsstadt Altötting im tiefen Oberbayern. Beim Besuch der örtlichen Kapelle werden sie Zeuginnen eines Vandalismus mit islamistischen Parolen. Im Regionalwahlkampf wird die Stimmung zunehmend angespannt und fremdenfeindlich, doch Fatou glaubt nicht daran, dass die Täter Fremde waren. Sie folgt ihrer Intuition und beschließt, den Vorfall aufzudecken. Mit Unterstützung der örtlichen Refugee-Gruppe ermittelt sie in mono- und multikulturellen Milieus und parteipolitischen Parallelgesellschaften - und ist der Lösung zum Greifen nahe, als ein weitaus schwereres Verbrechen geschieht. "Die Schwarze Madonna" ist eine Geschichte voller Leben und Authentizität. Sie geht als vergnüglicher Mystery im Urlaub genauso unter die Haut wie als gesellschaftliche Analyse. Schwarze Deutsche werden vieles wiedererkennen und sich womöglich zum ersten Mal in diesem Genre unmittelbar adressiert wiederfinden. Die anderen lernen eine neue Perspektive dazu, mit Gefühl und tiefgründigem Humor. Fatou Fall ist die erste afrodeutsche Detektivin aus afrodeutscher Feder. Die Ermittlerin und ihre Tochter haben das Potenzial, dem Lesepublikum jedweden kulturellen Hinter- und Vordergrundes schnell ans Herz zu wachsen. Exzellent: politisch, spannend, witzig, unterhaltsam und das, ohne Diskriminierung zu reproduzieren. Dieses Buch hat auf dem deutschen Markt gefehlt. - Deutschlandradio Kultur Die Schwarze Madonna ist ein "afrodeutscher Heimatkrimi", ein Roman, in dem Schwarze Menschen endlich so repräsentiert werden, dass sie zum einen im Mittelpunkt der Handlung stehen und zum anderen nicht in rassistischen Stereotypen dargestellt werden. SPEX
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Die türkische Küche ist eine bunte Fusionsküche mit mediterranen, orientalischen und asiatischen Einflüssen. Knackiges Gemüse, proteinreiche Hülsenfrüchte, Kräuter wie Petersilie, Dill und Minze, aromatische Gewürze und jede Menge gutes Olivenöl machen ihren besonderen Dreh aus. Yelda Yilmaz kocht mit pflanzlichen Produkten, kreiert zum einen originelle neue Gerichte und liefert zum anderen beliebte Klassiker wie Lahmacun, Börek und Köfte in einer veganen Variante. Sie liebt es, mit Freunden und Familie gemeinsam am Tisch zu sitzen (türkisch: sofra) und sich moderne Meze wie plant-based Borani oder mit Reis gefüllte Zwiebeln zu teilen. Süße Köstlichkeiten wie Baklava-Semifreddo und Mohnschnecken mit Safrancreme runden die Tafeln ab. In ihrem Kochbuch lädt sie zum Experimentieren ein und zeigt die Fülle der türkischen Küche – mit einem ganz neuen Twist.
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Traditionelle Spezialitäten spielen zu bestimmten Anlässen eine große Rolle in Italien. Mit Mönchsbart, Artischocke und Favabohne wird der Frühling eingeläutet. Zur Festa della Donna am 8. März darf die Torta Mimosa nicht fehlen, zu San Giuseppe am 19. März gibt es in jeder Pasticceria Unmengen von Zeppole. In den Abruzzen gibt es keinen 1. Mai ohne den Gemüseeintopf Virtù und in Sizilien frühstückt man an den heißesten Tagen des Jahres Mandelgranita. Welche Rezepte hat der norditalienische Kirschenanbau hervorgebracht, und welchen Stellenwert hat in Italien eigentlich der Spargel? Ob Risotto, Salat oder Pasta, Mercedes Lauenstein und Juri Gottschall zeigen wieder einmal, wie wenig es für ein wirklich gutes Essen braucht: Die Botschafter der echten italienischen Esskultur plädieren dafür, mit hochwertigen Produkten und ohne exakte Mengenangaben zu einer höheren Genussebene zu gelangen. Mit fundierten Texten zu saisonalen Besonderheiten von Kultur und Landwirtschaft, wunderbaren Fotos und über 70 neuen Frühlings- und Sommerrezepten nehmen sie uns an die Hand und lassen ihre Begeisterung für Italien überspringen.
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Schier endlose Sandstrände, saftig grüne Olivenhaine und kristallklare Bergbäche. So vielfältig wie das Land, ist auch die portugiesische Küche. Von gegrilltem Fisch, feuriger Piri Piri und frischem Koriander im Süden bis zu cremigem Schafskäse, würzigem Geräucherten und deftigen Eintöpfen im Norden verführt sie uns mit aromatischen Köstlichkeiten. 25 Restaurants öffnen uns ihre Türen, geben Einblick in ihre Arbeit, ihre Küche und ihr Land. Die Autorin Corinna Lawrenz zeigt uns gemeinsam mit den Portugalliebhaberinnen Anna und Laura neue Facetten des traumhaften Landes: Wir lesen spannende Anekdoten über das Leben in Portugal und seine Küche, lernen die kreativen Aromen der jungen Gastronomieszene kennen, erfahren, wo es den besten Fischeintopf gibt, von welcher Strandterrasse man den schönsten Blick auf den Sonnenuntergang hat und wo uns in der kalten Jahreszeit ein wärmender Kamin in rustikalem Ambiente erwartet. Mit diesen Geschichten und den landestypischen Rezepten holen Sie sich das portugiesische Lebensgefühl nach Hause!
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ZU GAST IN VENEDIG: EIN KULINARISCHER REISEFÜHRER präsentiert Ihnen über 30 der besten Restaurants in allen Sestieri und auf den Inseln der bezaubernden Stadt – von legendären Orten wie Harrys Bar bis zu kleinen Bàcari-Stehausschänken. Entdecken Sie die authentischen Aromen und die einzigartige Atmosphäre jedes Restaurants. Von traditionellen Gerichten bis hin zu innovativen Kreationen bietet dieses Callwey Buch eine reichhaltige Auswahl an venezianischer Küche, die Ihre Sinne verzaubern wird, ergänzt um die geheimen Tipps und Lieblingsorte der venezianischen Gastronomen. Ob Sie die klassische Küche lieben oder auf der Suche nach neuen kulinarischen Erlebnissen sind – dieses Kochbuch ist der perfekte Begleiter für Ihre kulinarische Reise durch Venedig. Begleiten Sie uns auf einer gastronomischen Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den Geschmacksrichtungen und Aromen der Stadt der Kanäle verführen!
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Gemüseküche auf nordische Art: Einfache saisonale Rezepte für jeden Tag Gemüse ist ein Küchen-Evergreen: Bei jeder Form der gesunden Ernährung – nicht nur bei veganer oder vegetarischer – spielt Gemüse eine Hauptrolle und ist viel mehr als nur Beilage. In seinem legendären Gemüse-Kochbuch verarbeitet der dänische Kult-Koch Mikkel Karstad heimische Gemüsesorten wie Erbsen, Möhren, Fenchel, Mais, Zucchini, Zwiebeln, Sellerie oder Kohl zu einfallsreichen Kreationen und unterstreicht deren natürliche Aromen mit nur wenigen Beigaben, Gewürzen oder wilden Kräutern. 70 saisonale Rezepte zeigen, wie man der umgebenden Natur das Beste abgewinnen kann: Blumenkohl-Salat mit Nektarinen und Kerbel, Mais-Focaccia mit Salbei und Meerrettich, Kohl-Pfannkuchen mit eingelegten Pilzen, Getreiderisotto mit Ackerbohnen oder gebackene Rote Bete mit Kirschen und weißer Schokocreme. So pure wie atmosphärische Fotos von Anders Schønnemann unterstreichen den unverfälschten, reduzierten Stil der Rezepte. Ein Saisonkalender rundet das Kochbuch ab.
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Die nordische Kunst der Gastfreundschaft: Rezepte und Menüs für gesellige Anlässe, vom Sommergrillfest bis zum Weihnachtsdinner Entspannt für Gäste kochen will gekonnt sein. Der dänische Kultkoch Mikkel Karstad bittet in seinem neuen Kochbuch zu Tisch und präsentiert sechs Menüs für verschiedene Anlässe: ein sommerliches Grillfest, ein Sonntagsbrunch, ein Mittagessen im Familienkreis, ein Geburtstagspicknick, ein Abendessen mit Freunden und ein festliches Weihnachtsessen. Die 70 köstlichen Rezepte eignen sich hervorragend für größere Runden und reichen von gegrillten Zucchini mit Ricotta und Estragon, Buttermilch-Wildkräuter-Focaccia und Kichererbsen-Tagine mit Kokosmilch und Minze bis hin zu Mascarpone-Aprikosenkuchen, Himbeerlimonade und Brombeer-Gin-Tonic. Dazu gibt es wertvolle Profi-Tipps zur Menüplanung und Vorbereitung. Wunderschön inszeniert mit stimmungsvollen Fotos erzählt dieses besondere Kochbuch davon, wie man rund um den Tisch mit Familie und Freunden kostbare Erinnerungen schafft – mit minimalem Aufwand und maximalem Genuss. Besonders hochwertiges Buch, gestaltet im schicken Nordic-Design und ausgestattet mit Naturpapier-Cover und Bronzeprägung.
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Das kulinarische Erbe und die persönlichen Geschichten einer toskanischen Familie „Si mangia!“ – „Lasst uns essen!“ So tönt es durch das rustikale Bauernhaus in den Hügeln der Toskana, das der Schauplatz dieses traditionsreichen und herzlichen Kochbuchs ist. Umgeben vom Duft frisch gekochter Pasta wuchs hier Mattia Risaliti auf, der heute Foodstylist und Koch in Berlin ist. In seinem ersten Kochbuch öffnet er die kulinarische Schatztruhe seiner Familie und erzählt die damit eng verbundenen, persönlichen Geschichten. Von typisch toskanischen Antipasti über Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichte bis hin zu köstlichen Desserts ist dieses Buch voller bewährter Rezepte für klassische Gerichte aus der Toskana. Ein großes Festmahl, bei dem la porchetta, ein Schweinebraten, die Hauptrolle spielt, bringt die ganze Familie mit Eltern, elf Geschwistern und ihren Kindern zusammen. Darüber hinaus geben Porträts von lokalen Händlern und Herstellern Einblicke in die reichen kulinarischen Traditionen der Region Prato. Wunderbare Fotografien fangen die Leichtigkeit und Freude eines Sommers in der Toskana ein.
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Wir sagen Schnee und Kälte ade, denn dieses Kochbuch ist pures Sommer-Sonne-Urlaubsfeeling! Die Rezepte und Geschichten sind von der kulinarischen Vielfalt Mittelamerikas, den Stränden der Karibik und dem beeindruckenden lateinamerikanischen Lifestyle inspiriert – denn hier brodelt nicht nur das Leben, sondern auch der Kochtopf. So vielseitig und außergewöhnlich Land und Leute in der Karibik sind, so sind auch die Rezepte in diesem Buch: kreolischer Fisch, mexikanische Taccos, karibische Bowls gepaart mit indischen Gewürzen und exotischen Früchten.
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Seit 1533, als sich Caterina de Médici, begleitet von zahlreichen Köchen, nach Frankreich einschiffte, um den späteren König von Frankreich Henri I. zu heiraten, gilt die Küche der Toskana als die Mutter aller heutigen Küchen. Alice Vollenweider hat über diese Küche ein Reise-, Koch- und Lesebuch geschrieben. Antonio Tabucchi kocht sein bevorzugtes Gericht und philosophiert darüber, wie man den Körper verteidigt und zugleich die Welt versteht. Der Metzger Dario Cecchini verrät das Geheimnis des toskanischen Roastbeefs. Luciano Casini erläutert seine Vorliebe für Sardellen. Wir lernen die jüdische Küche Livornos kennen, das Olivenöl Luccas und die Florentiner Kutteln. Und wir können alle althergebrachten und noch heute beliebten häuslichen Gerichte nachkochen.
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Erlebe die Vielfalt der japanischen Küche ganz vegan! Das Kochbuch »Japan vegan« liefert eine Fülle an japanischen Rezepten, die sich bei uns immer größerer Beliebtheit erfreuen – und das komplett mit pflanzlichen Zutaten. Die Autorin des Buchs, Julia Boucachard, bekam die japanische Küche mit in die Wiege gelegt. Julias Mutter stammt aus Osaka und noch heute entführt der Geschmack von Shoyu-Ramen, Miso-Suppe, Udon-Nudeln, Okonomiyaki und Tempura sie zurück in ihre Kindheit. Mit fröhlicher Nostalgie erzählt Julia von Japans Köstlichkeiten und verewigt in diesem Buch ihre Lieblingsrezepte. Manche Rezepte sind von Natur aus vegan. Die anderen wandelte sie mit viel Fingerspitzengefühl in vegane um. Sie hat so sichergestellt, dass der Geschmack authentisch zu dem ihrer Kindheit ist, die Gerichte aber gleichzeitig auch vereinbar mit veganer Ernährung. Japanische Kochkunst und vegane Ernährung: zwei Trendthemen, die perfekt harmonieren Authentisch-vegane Rezepte und vegane Adaptionen aus der japanischen Küche Originelle Zeichnungen und stilvolle Fotos ergänzen das Rezeptbuch zu einem wunderschönen Bildband Japans Küche für zuhause: abwechslungsreich, vegan und auf Wunsch saisonal Die Autorin erklärt in ihrer Einleitung die japanischen Produkte und ermöglicht somit auch »Japan-Neulingen« einen leichten Einstieg in neue Lebensmittel. Zudem ist immer angegeben, zu welcher Jahreszeit die Zutaten Saison haben, damit auch auf Nachhaltigkeit geachtet werden kann. Die Rezeptkategorien umfassen Saucen, Hauptspeisen, Beilagen, Streetfood und Nachspeisen, sodass nach Herzenslust und Bedarf ausgewählt und gekocht werden kann. Besonderen Charme erhält das Buch durch die liebevollen Illustrationen von Sanae Nicolas, einer Freundin der Autorin aus Kindertagen. Außerdem begeistern fantastische Fotografien, auf denen neben den Gerichten auch handgefertigte Keramiken kunstvoll in Szene gesetzt wurden.
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Gemüse in seiner ganzen Geschmacksvielfalt erleben mit Ottolenghi Innovative, geschmacklich exzellente Rezepte auf Gemüsebasis sind das Herzstück von Yotam Ottolenghis Küche. In diesem atemberaubenden neuen Kochbuch destillieren Yotam Ottolenghi und Co-Autorin Ixta Belfrage aus ihrem Wissen drei Faktoren, die den Geschmack formen, und präsentieren raffinierte Gemüsegerichte mit innovativen Zutatenkombinationen, die begeistern und inspirieren. Ottolenghis FLAVOUR bietet einfache Alltagsrezepte, Gerichte mit Wow-Effekt bei geringem Aufwand sowie grandiose Menüs, die sich dennoch entspannt nachkochen lassen. Mit unverkennbarer hochwertiger Food-Fotografie zeigt FLAVOUR nicht nur, was man kochen kann, sondern auch wie Geschmack entsteht und wie verschiedene Aromen perfekt zusammenwirken. Das Kochbuch ist in drei Teile gegliedert, in denen Kultkoch Yotam Ottolenghi uns verrät, wie aus gewöhnlichem Gemüse außergewöhnliche Gerichte entstehen - Prozesse: Es werden die optimalen Zubereitungsmethoden erklärt, die das jeweilige Gemüse geschmacklich in neue Höhen heben - Partner: Ottolenghi verrät seine vier Pairing-Regeln für hervorragenden Geschmack - Produkte: Hier werden die aromatischsten Gemüsesorten vorgestellt, die für exzellente Aromen sorgen Mit mehr als 100 unkomplizierten vegetarischen, veganen und flexitarischen Rezepten wie Aubergine Dumplings alla Parmigiana, Hasselback-Rote-Bete mit Limettenblatt-Butter, Miso-Butter-Zwiebeln, würziger Pilzlasagne und Gemüseschnitzel ist FLAVOUR Inspiration und alltagstaugliche Anleitung für alle Ottolenghi-Fans und Gemüseliebhaber. Vegetarier und Veganer können sich auf viele neue aufregende Geschmackserlebnisse freuen. Erleben Sie aufregende Geschmacksexplosionen mit Weltbestseller-Autor Yotam Ottolenghi und entdecken Sie die unzähligen & vielfältigen Aromen von Gemüse! Ausgezeichnet mit der GAD-Silbermedaille 2021 in der Kategorie TV-Köche & Prominenz
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Ausgezeichnet mit dem Deutschen Kochbuchpreis 2021 in der Kategorie Backen Ein süßer Roadtrip mit dem vielfach ausgezeichneten Patissier Christian Hümbs Patissier und TV-Liebling Christian Hümbs hat in seinem neuen Backbuch Kuchenrezepte, Backideen und süße Trends aus aller Welt vereint. Kommen Sie mit auf eine verführerische Geschmacksreise um den Erdball. In jedem Rezept gibt Hümbs Einblicke in global gesammelte Inspirationen und macht allen Bäcker*innen Lust mit einzutauchen: Hier gibt es beliebte Klassiker, zuckrig-feine Gebäck-Kreationen und fantasievoll-exotische Torten zum Nachbacken. Backideen von allen Kontinenten Manche Kuchenrezepte lassen sich schnell und einfach backen, andere Leckereien sind außergewöhnlich raffiniert und etwas anspruchsvoller. Dazu gehören nicht nur österreichische Mohnstriezel oder saftige Brownies, sondern auch niederländische Oliebollen oder russische Milchmädchentorte. Die Rezepte sind geografisch sortiert und in gewohnt gekonnter Manier, aber dennoch einfach und verständlich nachzubacken. Die Tipps und Kniffe von Christian Hümbs sorgen für gelungene Backergebnisse. Notizseiten am Ende des Buches bieten Platz für Gedanken und Anmerkungen der ganz persönlichen Backreise.- Internationales Gebäck neu interpretiert: Der Konditor Hümbs hat sich von landestypischen Klassikern zu neuen Ideen inspirieren lassen und verleiht jedem Gebäck seine ganz persönliche Note. - Kreative Tipps und Tricks: Welche Komponenten schmecken gut zusammen und woher kommt die Inspiration hinter den Backideen? Interessantes Hintergrundwissen lässt das Backen zum kreativen Vergnügen werden. - Den Backtrends auf der Spur: Begeben Sie sich auf eine Reise um den Erdball in 90 Rezepten, lassen Sie Ihren Gaumen neue Geschmackskombinationen kennenlernen und in Erinnerungen an vergangene Urlaubsreisen schwelgen.Unternehmen Sie eine ganz besonders süße Reise! Patissier Christian Hümbs stellt in seinem neuen Backbuch 90 verführerisch süße Backideen aus aller Welt vor.
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Authentische mexikanische Gerichte für zu Hause Eine Fiesta für die Sinne! Mexikoexpertin und Gastronomin Thomasina Miers verrät in ihrem Kochbuch die besten mexikanischen Rezepte, die das Land zu bieten hat. Ob Frühstücksburritos oder knusprige Garnelen-Taquitos mit pikanter Avocado-Salsa – über 70 abwechslungsreiche Köstlichkeiten beweisen was mexikanisches Essen zu bieten hat. Das spannende Hintergrundwissen der Autorin bringt zudem echtes Mexiko-Flair in die heimische Küche. Abwechslungsreiche mexikanische Küche einfach nachgekocht Thomasina Miers kam mit 18 nach Mexiko und verliebte sich Hals über Kopf in das Land voller Lebensfreude, Farben und Aromen. 200 Chilisorten, hunderte Maisarten, exotische Früchte, Wildkräuter und Gemüse inspirierten sie zu den außergewöhnlichen Rezeptkreationen in diesem mexikanischen Kochbuch. Die mexikanischen Gerichte verbinden nicht nur Leckeres mit mit vielen frischen und gesunden Zutaten, sondern sind auch einfach nachgekocht. Worauf warten Sie noch? Holen Sie sich die aromatische Vielfalt Mexikos nach Hause! - Über 70 mexikanische Gerichte: Von sommerfrischen Tacos mit Spinat und Feta über würzige Apfeltaschen und höllisch scharfe Chilinüsse bis zum erfrischenden Hibiskus-Margarita – diese mexikanischen Rezepte begeistern mit Aromenvielfalt und Originalität. - Simple Zutaten & schnelle Zubereitung: Einfache Rezeptbeschreibungen und in jedem Supermarkt erhältliche Zutaten bringen die mexikanische Küche im Handumdrehen auf den eigenen Esstisch. - Informatives Mexiko-Hintergrundwissen: Ob Erklärungen zu Zutaten und Esskultur oder reich bebilderte Impressionen und Beschreibungen von Land, Kultur und Leuten – die Autorin gibt authentische und atmosphärische Einblicke in die originelle mexikanische Küche. Mexikanisch kochen mit aromatischen und frischen Zutaten! Holen Sie sich mit diesem außergewöhnlichen Kochbuch das einzigartige, farbenfrohe und spritzige Mexiko-Feeling nach Hause.
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Japanische Rezepte für jeden Tag – einfach, authentisch & lecker! Mit diesen 100 authentischen japanischen Rezepten beweist Maori Murota, dass die japanische Alltagsküche auch in Deutschland unkompliziert nachgekocht werden kann – eine abwechslungsreiche Küche voller gesunder Zutaten und natürlicher Aromen. Schritt für Schritt zeigt sie Ihnen, wie Sie beliebte japanische Gerichte selbst zubereiten – von der einfachen Miso-Suppe über japanisches Curry und Donburi bis hin zu Ramen. Itadakimasu! Japanisch kochen: 100 Alltagsgerichte für zu Hause • Absolut alltagstauglich: der perfekte Einstieg in die japanische Küche • Vegan-freundliche Küche: hoher Anteil vegetarischer Gerichte und veganer Alternativen • Mix aus traditionellen und modernen Gerichten: Sushi, Okonomiyaki, Dumplings und mehr • Wissenswertes über Produkte wie Tofu, Miso und Algen • Mit Grundtechniken und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Basics: So gelingen japanische Nudeln, Gyoza-Teig, Dashi-Brühe & Co. zu Hause! Die unverwechselbare Kulinarik Japans zum Nachkochen In „Japan Home Kitchen“ lässt die Japanerin Maori Murota an ihrer ganz persönlichen japanischen Familienküche teilhaben: einer Mischung aus Lieblingsgerichten ihrer Kindheit, der traditionellen Hausmannskost ihrer Großmutter und einer modernen japanischen Fusion-Küche. Alle Rezepte im japanischen Kochbuch lassen sich mit wenigen Grundzutaten aus dem Supermarkt oder Asia-Laden ganz leicht nachkochen und schmecken genauso authentisch und köstlich wie in Japan. In 7 ausführlichen Kapiteln führt Maori durch die zentralen Bereiche der japanischen Kulinarik, stellt Produkte wie Miso, Tofu und Algen vor und erklärt in zahlreichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen die wichtigsten Grundlagen – von perfektem Sushi-Reis bis zu selbst gemachtem Udon-Teig. 1. Mehl: Ramen, Okonomiyaki und Dumplings 2. Reis: Sushi, Donburi und Onigiri 3. Fermentieren: Natto, Miso und Nakazuke 4. Gemüse: Salat, Korokke-Sandwich und Frühlingsrollen 5. Fisch: Dashi, Chawanmushi und Oden 6. Fleisch: Tonkatsu, Bento und Kara-age 7. Tee und Desserts: Matcha, Castella und Daifuku So einfach geht Japanisch kochen für zu Hause!
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Geniale Gerichte aus der Gemüsekiste Gemüse satt - das ganze Jahr! Mit über 100 alltagstauglichen Gemüserezepten und unzähligen Tausch-Optionen begeistert dieses Kochbuch nicht nur Gemüsekisten-Fans. Ob knusprige Rösti aus Kartoffeln und schwarzem Rettich, gebratener Rhabarber mit Ziegenkäse oder Wirsing-Pasta mit Nussbröseln. Stefanie Hiekmann zeigt, wie man das Beste aus seiner Gemüsekiste herausholt, alles verwertet und saisonale Schätze haltbar macht. Einfach, nachhaltig, gesund und lecker! Von Aubergine bis Zucchini - Leckeres aus der Gemüsekiste: Mit über 100 Rezepten das ganze Jahr über großartig kochen. - Fantastische Veggie-Gerichte, aber auch Ideen für vollwertige Gemüse-Gerichte mit Fleisch oder Fisch - Gemüse neu entdecken: Wissenswertes über 60 bekannte und weniger bekannten Gemüsesorten. - Nachhaltig und einfallsreich: Mit Rezepten für den Vorrat, Tipps zur Resteverwertung und Haltbarmachung, cleveren Veggie-Swaps, No-Waste-Ideen und vielem mehr. Trendthema Gemüsekiste Stefanie Hiekmanns Buch enthält 100 Rezepte aus der Gemüseküche mit über 300 Tauschoptionen für eine endlose Rezept-Vielfalt. Tipps und Tricks zeigen, wie man alle Produkte aus der Gemüsekiste optimal verwertet, die Reste sinnvoll weiterverarbeitet und Saisonales lecker einkocht. Nebenbei lernen Gemüsefans ganz besondere Sorten wie Gelbe Bete und Puntarelle kennen und lieben. Und natürlich dürfen Rezept-Hacks wie ein Veggie-Hack aus Pilzen und selbstgemachte Bolognese zum Einwecken nicht fehlen. Ein Must-have – nicht nur für Gemüsekisten-Nutzer*innen! Das Beste aus der Gemüsekiste: Das kreative Kochbuch mit über 100 köstlichen Gemüse-Rezepten und Tipps und Tricks zur bestmöglichen Verarbeitung.
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Mamma Mia – so fantastisch kocht und genießt Sizilien! - Der Klassiker zur sizilianischen Küche von Cettina Vicenzino – jetzt im neuen Look - 70 köstliche Rezepte: von klassisch-traditionell bis zeitgemäß-modern - Mit vielen inspirierenden Geschichten zu Land und Leuten sowie zur Tisch- und Esskultur - Fantastische Fotos machen dieses Buch so verführerisch wie die Inselschönheit selbst! - Pasta alla Norma, Melanzane, Mandel-Pistazien-Gebäck – immer authentisch sizilianisch Ein ganz besonderes italienisches Kochbuch Ob Kapern, Zitronen, Mandeln oder Fisch – sizilianische Zutaten sind unwiderstehlich, frisch und ursprünglich! Ihr Geheimnis: Die sizilianische Küche orientiert sich an dem, was die Landschaft seit Jahrhunderten hervorbringt. Die waschechte Sizilianerin und Kochbuchautorin Cettina Vicenzino erzählt in diesem sehr persönlichen Kochbuch von ihrer Reise durch die Provinzen, von den Menschen, die sie dort kennengelernt hat, von den Produkten, die sie probieren durfte und von den ganz besonderen Erlebnissen, die man nur auf Sizilien macht. Das Ergebnis: 70 typische Rezepte der sizilianischen Küche mit fantastischen Fotos zum Schwelgen und in die Ferne schweifen – vom klassischen Bauerngericht bis zur modernen Sterneküche. Diese kulinarische Rundreise fängt den wunderbaren Charme Siziliens in 70 typischen Rezepten der sizilianischen Küche ein.
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Ästhetische, politische, ethnische und Gender-Aspekte des Tanzes in Vicki Baums Erzählwerk, journalistischen Arbeiten und Reiseberichten Die Schriftstellerin Vicki Baum symbolisierte den Typus der »Neuen Frau« in der Weimarer Republik, zu deren emanzipiertem, selbst- und körperbewusstem Lebensstil nicht zuletzt der Tanz gehörte. Ihre Erzähltexte, journalistischen Arbeiten und Reiseberichte reflektieren den Tanz in seinen ästhetischen, sozialen, politischen, ethnischen und Gender-Aspekten. Neben tanzhistorischen und -theoretischen Kontexten und Einzelinterpretationen einst vielgelesener Romane bzw. literarischer Tanzkunstwerke wie »Menschen im Hotel«, »Die Tänze der Ina Raffay«, »Marion«, »Die goldenen Schuhe« und »Liebe und Tod auf Bali« berücksichtigt die Untersuchung erstmals auch weitgehend unbekannte Texte von und über Vicki Baum in Archivbeständen. Angestrebt wird damit auch die Neubewertung einer Schriftstellerin, die sich selbst als »erstklassige Autorin zweiter Güte« bezeichnet hat.
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Es wird Zeit, sich im Kampf gegen Rechtsextremismus den Geschichten der Zeitzeug*innen neu zu widmen. Die Zeitzeugin, Musikerin und Antifaschistin Esther Bejarano (1924–2021) wurde mit 18 Jahren nach Auschwitz deportiert. Sie musste Akkordeon im berüchtigten »Auschwitzer Mädchenorchester« spielen, kam später in das KZ Ravensbrück und floh bei Kriegsende während eines Todesmarschs. Bis zu ihrem Lebensende kämpfte sie gegen die deutsche Geschichtsvergessenheit an. Benet Lehmann hat viele Gespräche mit ihr geführt. Als Mitglied der letzten Generation, die noch unmittelbar mit Zeitzeug*innen sprechen kann, begibt sich Benet Lehmann auf die Spuren ihres Lebens mithilfe aktueller Forschung und im Licht gesellschaftlicher Entwicklungen. Welche Rolle spielt das Erbe der Zeitzeugenschaft heute noch? Was heißt es, Erinnerungskulturen in einer postmigrantischen Gesellschaft miteinander in Beziehung zu setzen? Wer erinnert an wen und warum? Und vor allem: Hilft Erinnerungskultur gegen Antisemitismus und Rassismus?
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Alexander Kluge versammelt ein reiches Material an Geschichten, Bildern und Gesprächen mit Wissenschaftlern zum Thema: »Worauf kann ich mich in meinen Gefühlen verlassen?« Seine Antwort: »Auf das, was uns mit den ältesten Zeiten und den Tieren verbindet: dass wir so alt sind wie die Evolution.« Wir bilden uns ein, als Menschen keine Maschinen und auch keine Tiere zu sein. Doch eigentlich stecken wir bis zum Hals in der Evolution, das heißt im Reich der Tiere, aus dem wir kommen. Wir ragen in die Moderne, ins Reich der Vernunft, nur mit Teilen unserer Eigenschaften hinein. Andere Teile in uns, wie die Verdauung oder die Haut, das Gleichgewicht und der Rhythmus, bleiben autonom, vom Willen nur wenig beeinflussbar. Der Atem etwa ist ein eigensinniges Tier. Er zwingt den Selbstmörder, der sich im Brunnen ertränken will, im letzten Augenblick zum Auftauchen. Die »Republik der Tiere in uns« ist eben klüger als der Kopf. Der kategorische Imperativ von Immanuel Kant fordert: Handle so, dass dein Handeln Maxime einer allgemeinen Gesetzgebung sein könnte. Theodor W. Adorno hält das für Hochstapelei und entgegnet: »Handle so, dass man von dir sagen kann, du seist ein gutes Tier gewesen.« Und Kluges These lautet: In uns steckt so manches Tierisches! Gleichzeitig reden wir Menschen sehr freimütig über Tiere – doch sollten wir uns stets fragen, was die Tiere über uns erzählen würden, wenn sie es könnten ... Es geht dem Erzähler um »Bodenhaftung für uns Menschen in zerrissener Zeit«.
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Als Kind stellte Alec Morris jeden Sonntag zusammen mit seiner Großmutter frische Pasta her. Diese schöne Tradition führt er heute mit seinen Söhnen Aldo und Elio fort, obwohl die noch ziemlich klein sind. Das wöchentliche Ritual ist nun in einem witzigen, fantastisch fotografierten und amüsant geschriebenen Kochbuch festgehalten. Begleiten Sie Alec, Aldo und Elio beim Ausrollen von über 30 Nudelteigen und Formen von 42 Pastaformen – lang, kurz, quadratisch, groß, klein und gefüllt. Schritt-für-Schritt-Anleitungen erleichtern das Gelingen der 60 Rezepte, von grüner Lasagne bis hin zu perfekten Tortellini. Dieses Buch verbreitet unweigerlich gute Laune und wird auch geübte Pastamacher gelegentlich überraschen!
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Die acht Provinzen Andalusiens locken mit enorm abwechslungsreicher Landschaft und vielfältigem kulturellem Erbe. Vom dem hoch aufragenden Bergmassiv Sierra Nevada über traumhafte Strände an Mittelmeer und Atlantik bis zur beeindruckenden maurischen Architektur in Sevilla und Granada. Die Gastfreundschaft der Andalusier ist legendär und schlägt sich unter anderem in den unzähligen Tapas-Bars nieder, dort werden leckere Appetithäppchen mit Gemüse, Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch serviert. Nach dem Aperitif kann man in den zahlreichen Restaurants Paella, frischen Fisch oder Fleischgerichte genießen, aromatisiert mit Kräutern und orientalischen Gewürzen. Entdecken Sie die Geheimnisse der andalusischen Küche anhand von 80 authentischen Rezepten, die mit Liebe und Sorgfalt konzipiert sind.
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Smörgåsbord bedeutet wörtlich „Brot- und Buttertisch“, an diesem genießt man gemeinsam Hering, Räucherlachs, Roastbeef, mit Krabben gefüllte Eier, gekochte Kartoffeln und natürlich Köttbullar, Hackbällchen. Das dazu gereichte Knäcke- und Roggenbrot ist natürlich selbst gemacht! An Feiertagen kredenzt man Langustensuppe, Schinkenbraten, Mittsommerbeerentorte, Safranbrötchen und selbst gemachten Glühwein. Eine wichtige soziale Institution ist Fika, Kaffeetrinken in geselliger Runde, da dürfen Zimtschnecken, Mandelkekse und Schonischer Apfelkuchen nicht fehlen, um nur einige der zahllosen süßen Leckereien zu nennen. Im letzten Kapitel werden Rezepte für Brote, Saucen und Getränke präsentiert. Dieses Buch lässt die Herzen aller Schweden-Liebhaber höher schlagen!
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Die schönsten Urlaubserinnerungen zum Nachkochen Köstliche Sommerrezepte, die garantiert gelingen Das perfekte Geschenk für Italien-Liebhaber Italien: Eine Liebeserklärung an den ersten Urlaub. An Mare, Spiaggia und das späte Gelato auf der belebten Piazza. An opernhafte Kulissen. An die Leichtigkeit des Seins. An Caffè und Cappuccino, die süchtig machen. Überhaupt an das Essen! Für viele so etwas wie der erste kulinarische Kuss. Einen, den man nie mehr vergisst. Ein Sommer wie damals ist ein Ticket für italienisches Kopfkino. Claudio Del Principe reiste Erinnerungen nach und sammelte von Genova über Venezia bis nach Apulien vertraute und verlockende Rezepte, die einen italienischen Sommer perfekt machen. Mit Pasta und Pizza, die duften wie nirgendwo sonst. Und Klassikern wie Vongole, Polpo oder Bistecca Fiorentina. So schmeckt Sommer in Italien. Verliebt in die guten Dinge, anziehend und genussvoll. La vita è bella!
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„Ich weiß, dass es falsch ist, aber ich muss immer noch an den Dschihad denken“ Warum radikalisieren sich Jugendliche, die in Österreich, Deutschland oder Frankreich aufwachsen? Was muss passieren, um weitere dschihadistische Anschläge zu verhindern? Fabian Reicher und Anja Melzer geben authentische Einblicke in die Wirkungsweise der Propaganda des sogenannten Islamischen Staates und ihre Anziehungskraft auf europäische Jugendliche. Anhand von fünf Biografi en radikalisierter Jugendlicher beschreiben sie, wie es gelingt, mit Kenntnis der Vorgehensweisen und den richtigen Methoden beim Ausstieg aus der vermeintlich attraktiven Jugendsubkultur zu helfen.
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Unmittelbar nachdem sie 1917 den Türken entkommen ist, beginnt Arshaluys Mardigian als eine der wenigen Überlebenden des Völkermords an den Armeniern, von ihren Erfahrungen während des Genozids zu berichten. Ihr authentischer Augenzeugenbericht wurde seit seiner Erstveröffentlichung 1918 bereits in zwanzig Sprachen übersetzt und 1919 erfolgreich verfilmt; sie selbst spielte in dem Stummfilm die Hauptrolle. Der Leidensweg des Mädchens erscheint nun nach hundert Jahren erstmals auf Deutsch und lässt uns auch hierzulande, wo eine gründliche historische Aufarbeitung des türkischen Völkermords an den Armeniern nach wie vor aussteht, die Schrecken jener Ereignisse erahnen. Schonungslos und eindringlich erzählt Arshaluys Mardigian von ihren Erlebnissen während der Todesmärsche, der Gefangenschaft in den Häusern reicher Türken, den Raubzügen kurdischer Reiter, den Massakern an ihrem Volk, ihrem sechsmonatigen Umherirren in der Steppe und schließlich ihrer Rettung und Übersiedlung nach Amerika.
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Tsitsi Dangarembga zählt zu den wichtigsten Stimmen des afrikanischen Kontinents. Ihr Werk ist unbequem, erhellend und hochpolitisch - kein Wunder, hat sie selbst doch von klein auf erfahren, wie weit die Schatten des Kolonialzeitalters noch heute reichen. Die internationale Bestsellerautorin, Filmemacherin, Friedenspreisträgerin und Aktivistin widmet ihr Sachbuchdebüt dem Kampf für soziale Gerechtigkeit. Sie spannt einen großen historischen Bogen, verankert in ihrer eigenen bewegten Biografie, und schreibt über die doppelte Unterdrückung, die Schwarzen Frauen begegnet - durch rigide patriarchale Strukturen und die anhaltende Dominanz der Weißen. Eine selbstbewusste Einladung zur Reflektion.
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Die Black Panther Party (BPP) wurde 1966 von Bobby Seale und Huey P. Newton gegründet. Sie setzte sich für die Befreiung Schwarzer Menschen und eine sozialistische Gesellschaft ein. Bereits drei Jahre nach der Gründung erklärte FBI-Direktor J. Edgar Hoover sie zur größten Gefahr für die nationale Sicherheit der USA. Die BPP sollte eliminiert werden, was den Herrschenden in den USA am Ende auch gelang. Mit allen Mitteln wurde sie vom Staat bekämpft, das reichte vom Schüren interner Zwistigkeiten über brutale Unterdrückung bis hin zur Ermordung führender Panther wie z.B. Fred Hampton und Mark Clark in Chicago. Die Black Panther verbanden einen militanten Ansatz der Selbstverteidigung gegen Polizeigewalt mit einem massenkompatiblen Programm, das auf Selbsthilfe und Selbstorganisierung der Schwarzen Bevölkerung ausgerichtet war. Lange bevor der Begriff der Intersektionalität aufkam, strebte die BPP eine Koalition aller Unterdrückten an: ethnische Minderheiten, Frauen, Arbeiter*innen, Erwerbslose, Schwule, Lesben … Die BPP betrieb eine Bündnispolitik mit allen unterdrückten Gruppen der Gesellschaft, für die eine sozialistische Gesellschaft frei von Ausbeutung und Unterdrückung ein vereinigendes Kampfziel war. Die Graphic Novel zeichnet die Geschichte dieses bedeutenden Versuchs Schwarzer Selbstbefreiung in den 1960er und 1970er Jahren auf eindrucksvolle Weise nach, ohne in oberflächliche Klischees oder Heldenverehrung zu verfallen.
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Preis der Leipziger Buchmesse 2023 ZUR BEGRÜNDUNG DER JURY: Traditionell wie innovativ queer erzählt, reißt einen diese Einwanderergeschichte mit ihrer Emotionalität und großen politischen Bedeutung von Anfang an mit. Der Roman blickt auf deutsche und europäische Verhältnisse, lässt die Worte zum Himmel fliegen, spart aber gleichzeitig die Demütigungen am Boden nicht aus. Dinçer Güçyeter fängt Geschichten mit einem Netz ein, das feiner gewebt ist als ein Schmetterlingskescher, kann schmerzliche Momente in komische verwandeln und hat uns mit „Unser Deutschlandmärchen“ einen mehrstimmigen Roman geschenkt, dessen poetischer Chor noch weiterklingen wird. UNSER DEUTSCHLANDMÄRCHEN ist eine Familiengeschichte in vielen Stimmen. Frauen mehrerer Generationen und der in Almanya geborene Sohn erinnern sich in poetischen, oft mythischen, kräftigen Bildern und in Monologen, Dialogen, Träumen, Gebeten, Chören. Dinçer Güçyeter erzählt vom Schicksal türkischer Griechen, von archaischer Verwurzelung in anatolischem Leben und von der Herausforderung, als Gastarbeiterin und als deren Nachkomme in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Die Handlung, die sich vom Anfang des letzten Jahrhunderts bis beinah in die Jetztzeit erstreckt, lässt nichts aus, keine Vergewaltigung, kein Missverständnis, keinen Konflikt am Arbeitsplatz, ganz gleich ob in der Schuhfabrik, beim Bauern auf dem Feld oder in der eigenen Kneipe. Und dann ist da noch die Erwartung der Mutter an den heranwachsenden Sohn, der ihr als starker Mann zur Seite stehen soll, selbst jedoch eine gänzlich andere Vorstellung von einem erfüllten Leben hat.
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»Regime profitieren immer von den Geschichten, die nicht erzählt werden.« Natalie Amiri und Düzen Tekkal, Herausgeberinnen des Buches 15 Frauen im Iran und im Exil erzählen in diesem Buch ihre bewegenden Geschichten. Einige von ihnen haben Nachrichten aus Gefängnissen geschmuggelt, wie Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi. Sie sprechen über ein Leben ohne Rechte, aber mit Sittenwächtern, über patriarchale Strukturen und eine neue Generation von Männern, über Gewalt, Erniedrigung, Entmündigung und wirtschaftliche Not. Ihre Botschaften sind erschütternd, zutiefst berührend und zugleich voller Mut und Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Es sind Geschichten, die gehört und verbreitet werden müssen. Lassen Sie uns alle Schallverstärker sein! »Es gibt Momente im Leben, da merkt man: Jetzt geht es um alles. Es geht darum, dass man als Mensch eine Haltung findet, damit man mit sich selbst weiterleben kann – trotz aller Konsequenzen.« Parastou Forouhar, Künstlerin
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