Wir haben 15 Buchtipps zu "Kolonie" gefunden.
Paris, 1720. Als "Freiwillige" werden Charlotte, eine scharfzüngige Waise, Pétronille, eine enterbte Adelige, und Geneviève, eine Engelmacherin, ans Ende der Welt verschifft, um den Fortbestand der französischen Kolonie La Louisiane zu sichern. Durch das Schicksal zusammengeführt kämpfen sie gemeinsam gegen Widerstände und durchleben unerwartete Freude.
La Louisiane erzählt lebendig von Freundschaft und Begehren und den erschreckenden Kompromissen, die Frauen eingehen müssen, um zu überleben.
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Es war der einzige erfolgreiche Aufstand in der modernen Geschichte, in der versklavte Menschen aus eigener Kraft ihre Freiheit und Unabhängigkeit erkämpften. Die Revolution in der französischen Kolonie Saint Domingue von 1791 ist einmalig in der Geschichte und führte 1804 zur Unabhängigkeit Haitis. Das Buch »Die Schwarzen Jakobiner« gehört immer noch zu den einflussreichsten Darstellungen dieser Ereignisse. Mehr als 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung 1938 ist »The Black Jacobins« weiterhin ein Standardwerk, das seither zahlreiche Neuauflagen und Übersetzungen erlebt hat. In seinem Buch klagt C. L. R. James die rassistische Struktur der Kolonialgesellschaft des damals französisch besetzten Haiti an. Er rekonstruiert die revolutionären Ereignisse und erzählt sie aus der Perspektive linker Geschichtsschreibung neu. Mit seinem Buch leistet er einen unschätzbaren Beitrag dazu, die Haitianische Revolution als Ereignis von welthistorischer Bedeutung zu begreifen. Lange vergriffen, erscheinen die »Schwarzen Jakobiner« nun in einer von J. S. Theodor durchgesehen und ergänzten Übersetzung.
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Die Welt ist am Arsch, doch Hans und Reja lieben sich. Gemeinsam fahren sie los. Sie treffen auf ausgehöhlte Landschaften, widersprüchliche Gründungsmythen und Geschichten, die sich um den Erdball spannen. Ein Mormone sucht den Schatz des Moctezuma in der Wüste Utahs. Ein mörderischer Apotheker baut eine Rutsche durch sein Haus. Eine Filmemacherin jagt einen flüchtigen Einbrecher. Und währenddessen rauscht der Wind ungestört, wie vor 40 000 Jahren schon, durch Pando, das größte Lebewesen der Welt. Enis Maci und Pascal Richmann erzählen von Orten, die sich in die Erinnerung einschreiben, lang bevor man sie selbst betritt. Vom Strudel der Ereignisse, der an uns allen zerrt. Immer der Frage nach: Wie kommt die Gegenwart zustande, und was können wir ihr entgegensetzen?
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Die Welt hat in diese Revolution eingegriffen, und diese Revolution hat die Welt verändert. Als Japan 1941 den Angriff auf Pearl Harbor startete, begann sich das historische Fenster für ein anderes Ereignis zu öffnen: Seit Jahrzehnten hatten Indonesier für die Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Niederlande gekämpft, im August 1945 wurde sie endlich proklamiert. Doch es folgte ein mehrjähriger, brutaler Krieg. Diese Revolusi war in zweierlei Hinsicht Weltgeschichte: Sie ergab sich aus einem globalen Konflikt und hatte globale Signalwirkung. Denn Indonesien setzte sich an die Spitze der Dekolonisation, die bald auch Afrika erfasste und die politische Landkarte für immer veränderte. In Debatten um Kolonialverbrechen und die Rückgabe geraubter Kunstwerke beschäftigt sie uns bis heute. David Van Reybrouck hat jahrelang recherchiert und mit fast 200 Zeitzeugen gesprochen. Ihre Erinnerungen verknüpft er zu einer historischen Erzählung, deren Sog man sich kaum entziehen kann.
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Ein »Museum«, neu illustriert: Geschichten aus dem alten Sizilien, über verschwundene Berufe, alte Redewendungen, vergessene Orte und Gebräuche. Das sehnsuchtsvolle, persönlichste Buch des sizilianischen Autors in einer Ausgabe, die von dem Fotografen und Verleger Enzo Sellerio neu illustriert wurde: Die Schatten des alten, verschlossenen Sizilien prägen so Text und Bild-Miniaturen über vergessene Berufe von Bürgern, Bauern, Handwerkern und Händlern, über abgelegte Tätigkeiten und verschwundene Orte. Erinnerungen an ein Land, das jahrhundertelang Kolonie war, von Griechen, Wandalen, Byzantinern, Sarazenen besetzt und wiedergehalten. Seltsam, arm, Ausgangspunkt nie abbrechender Emigration. Geprägt von Lebensformen, Arbeiten und einer Sprache, die man nicht mehr kennt. »Schatten« nennt Bufalino das, wovon er mit Melancholie und Heiterkeit erzählt – doch er meint nicht die blassen, sondern die aus dem »ionischen« Herz Siziliens kommen.
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Als der Journalist Thomas Harding entdeckt, dass seine Vorfahren vom Sklavenhandel profitiert haben, beschließt er, ein Buch über die britische Sklavereivergangenheit zu schreiben. Der Sklavenaufstand von 1823 enthüllt die Sklavengesellschaft bis ins kleinste Detail. In diesem eindringlichen Buch kommt Harding zu dem Schluss, dass viele der Beschwerden von Black Lives Matter ihre Wurzeln in Kolonialismus und Sklaverei haben. Seiner Meinung nach könnte es hilfreich sein, wenn die beteiligten Länder, Behörden und Familien ihre Rolle anerkennen und zu einer Art Entschädigung beitragen würden. Harding selbst gelang es, 30 Familienmitglieder davon zu überzeugen, einen finanziellen Beitrag zu leisten. Harding lässt die Geschichte des Aufstands der Sklaven in der britischen (ehemals niederländischen) Kolonie Demerara (heute Guyana) in der Karibik im Jahr 1823 lebendig werden. Er begann auf einer kleinen Zuckerplantage namens »Success« und entwickelte sich zu einem der wichtigen Auslöser für die Abschaffung der Sklaverei im gesamten Empire. Wir sehen den Aufstand aus der Perspektive von vier ganz unterschiedlichen Personen: dem versklavten Jack Gladstone, dem Missionar John Smith, dem Kolonisten John Cheveley und dem Politiker und Sklavenhalter John Gladstone, dem Vater des späteren Premierministers. Harding erzählt die Geschichte von der Vorbereitung des Aufstandes bis zum anschließenden Gerichtsdrama und führt uns so die wahren Auswirkungen von Jahren unvorstellbarer Grausamkeit und unglaublichem Mut vor Augen. Ein fesselndes, bewegendes und nachdenkliches Buch, das die persönliche Suche mit einer tiefgreifenden Untersuchung einer gemeinsamen Geschichte verbindet, die unter Weißen kaum diskutiert wird. Es bietet eine kraftvolle Widerlegung der nationalen Amnesie, die die Rolle der Briten in dieser verheerenden Zeit verschleiert, und stellt entscheidende Fragen über das Erbe, das uns hinterlassen wurde – kulturell, politisch und moralisch – und ob zukünftige Generationen derer, die von der Sklaverei profitierten, die Weiße Schuld anerkennen und Verantwortung dafür übernehmen müssen. Diese »Weiße Schuld« stellt keine »Schuld« im Sinne einer emotionalen Belastung, oder im Sinne einer mitleidigen Selbstbetrachtung dar, sondern ist eine »Schuld« im Sinne eines anerkannten Fehlverhaltens, einer Verpflichtung zur Wiedergutmachung, einer Schuld.
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Im April 1973 vertreiben britische Soldaten die Bewohner des Chagos-Archipels völkerrechtswidrig aus ihrer Heimat und verschiffen sie nach Mauritius und in die USA. Unter ihnen ist die junge Liseby Elysé. Zusammen mit dem Menschenrechtsanwalt Philippe Sands zieht sie gegen die Weltmächte Großbritannien und USA vor den Internationalen Gerichtshof. Ein packender und schockierender Bericht über den mutigen Kampf einer vertriebenen Gemeinschaft um ihr Recht auf Rückkehr.
»Ein ergreifendes Buch, das jeder lesen sollte, dem etwas an Gerechtigkeit und Menschenrechten liegt.« Elif Shafak
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Wunderschönes Tierbuch für die ganze Familie
• Erstaunliche Krabbeltiere: prachtvolles Buch über Insekten und Spinnentiere für Kinder ab 7 Jahren
• Über 90 außergewöhnliche Insekten und Spinnentiere von Glühwürmchen bis Gottesanbeterin: Jagd, Metamorphose, Mimikry und vieles mehr
• Altersgerechte Wissensvermittlung: spannende Texte, tolle Fotos und Illustrationen
• Hochwertiges Geschenk für junge Naturfans: mit Lesebändchen, Goldschnitt und Goldfolie auf dem Einband
Spektakuläre Lebensformen und unbemerkte Helden
Dieses außergewöhnliche Kindersachbuch nimmt dich mit auf eine Expedition in die faszinierende Welt der Krabbeltiere. Hochpotentes Gift, grelle Warnfarben und Flügelspannweiten bringen alle zum Staunen. Liebevoll geschriebene Texte erzählen spannende Fakten und Geschichten, zum Beispiel vom Atlasspinner, der als erwachsenes Tier nichts mehr frisst, von der perfekten Tarnung des Indonesischen wandelnden Blatts oder von der Australischen Honigbiene, die als lebender Vorratsspeicher für ihre Kolonie dient. Atemberaubende Tierfotos und detailreiche Illustrationen begeistern Seite für Seite aufs Neue. Die wunderschöne Gestaltung und die edle Ausstattung machen dieses Buch zu einem visuellen Schatz, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ein besonderes Geschenk zu Ostern oder zu Weihnachten, das die ganze Familie begeistern wird.
Die spannende Welt der Insekten und Spinnentiere, wunderschön illustriert und erzählt – ein fantastisches Leseerlebnis für junge Naturfans.
Dieses Buch ist Teil der Reihe „Wundervolle Welt“.
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Als Leonard Woolf sich 1904 nach seinem Studium um einen Posten beim Ceylon Civil Service bemüht, glaubt er fest an die Pflicht, den westlichen »Fortschritt« in ferne Länder zu tragen. Doch in den sieben Jahren, die er als Verwaltungsbeamter der Britischen Krone in Ceylon verbringt, wachsen nicht nur seine Faszination für die lokale Flora und Fauna, sondern vor allem seine Achtung vor der Kultur der Tamilen und Singhalesen – während ihm zugleich die tragischen Folgen der Kolonialherrschaft mit all ihren Missverständnissen und Vorurteilen immer deutlicher werden. Woolfs in diesem Band versammelte Erinnerungen und Erzählungen zeugen von eindrücklichen Begegnungen mit exzentrischen Beamten, schießwütigen Freizeitjägern und eigensinnigen Insulanern und skizzieren aufrichtig Woolfs eigenes Scheitern in einem zum Scheitern verurteilten System.
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