Wir haben 9 Buchtipps zu "documenta" gefunden.
Inspiriert von Touren in Reiseführern oder Vermittlungsangeboten in öffentlichen Museen bietet Gehen, Finden, Teilen Kindern und Familien, aber auch Comic-Fans und erfahrenen Ausstellungsbesucher*innen alternative Perspektiven auf die documenta fifteen. Acht internationale Illustrator*innen und Autor*innen haben hier ruangrupas Universum für die documenta fifteen neu erfunden und regen mit ihren Bildwelten die Vorstellungskraft der Leser*innen und Besucher*innen an. Fünf Rundgänge laden zum Erleben der lumbung-Werte Humor, lokale Verankerung, Unabhängigkeit, Großzügigkeit und Transparenz ein und bieten ergänzende Ideen und Aspekte zur Ausstellung. Mit unterhaltsamen Geschichten regt Gehen, Finden, Teilen dazu an, einen eigenen Zugang zu diesen Werten zu finden, daher ist jeder Weg als Vorschlag zu verstehen und kann spontan, vollständig oder auch nur in Teilen erkundet werden. Mit diesem originellen Buch werden auch jüngere Besucher*innen angesprochen und inspiriert.
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Tiefgründig und emotional zeichnet Etel Adnan im Gespräch mit Laure Adler die Erfahrungen nach, die ihr poetisches und malerisches Schaffen begründen. Die beiden trafen sich wenige Monate vor dem Tod der Künstlerin im Herbst 2021 und sprachen über ihre Kindheit im Libanon, ihr Studium an der Sorbonne, den Jahren in New York und vor allem in Kalifornien und über ihre späte (und »anstrengende«) Anerkennung auf der documenta in Kassel im Jahr 2012. Das Gespräch zwischen Laure Adler und Etel Adnan wird schnell komplizinnenhaft, denn auch die besonderen Herausforderungen für Frauen in der Welt der Kunst werden betrachtet und hinterfragt. Der Ton der 96-jährigen Etel Adnan ist lebendig, geradezu jugendlich und durchdrungen vom Glauben an die Schönheit, die allem innewohnt: die Schönheit der Welt, die Schönheit der Kunst, der Farben, des Bergs, des Meeres, des Lichts.
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"»Ich begegnete ihr vor acht Jahren in einem etwas mondänen Rahmen, inmitten wichtiger Menschen der Kunstbranche. Alle redeten, außer ihr. Sie stand mit dem Rücken zu den Leuten vor einem riesigen Kamin. Und schaute reglos ins Feuer. Ich wagte es nicht, sie anzusprechen, so intensiv schaute sie es an. Ich hatte ein paar ihrer Texte gelesen, darunter bemerkenswerte Gedichte, und ein Interview mit Hans Ulrich Obrist, in dem sie mich durch ihren umfassenden Blick auf die Welt beeindruckt hat. Sicher war sie eine Künstlerin, aber eben ›nicht nur‹, wie es so schön heißt. Dieses ›nicht nur‹ wollte ich kennenlernen.« - Laure Adler In diesen Gesprächen, die Laure Adler mit Etel Adnan wenige Monate vor deren Tod im Herbst 2021 geführt hat, zeichnet die Künstlerin tiefgründig und emotional die Erfahrungen nach, die ihr poetisches und malerisches Schaffen begründen. Sie erzählt von ihrer Kindheit im Libanon, ihrem Studium an der Sorbonne, den Jahren in New York und vor allem in Kalifornien, bis zu ihrer späten (und »anstrengenden«) Anerkennung auf der documenta in Kassel im Jahr 2012. Das Gespräch zwischen Laure Adler und Etel Adnan wird schnell komplizinnenhaft, denn es ist auch das manchmal schwierige Schicksal von Frauen, das betrachtet und hinterfragt wird. Der Ton der 96-jährigen Etel Adnan ist lebendig, geradezu jugendlich und durchdrungen vom Glauben an die Schönheit, die allem innewohnt: die Schönheit der Welt, die Schönheit der Kunst, der Farben, des Bergs, des Meeres, des Lichts. »Die Farben des Mittelmeers sind ein Wunder, so schön sind sie.« "
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Die Welt hat in diese Revolution eingegriffen, und diese Revolution hat die Welt verändert. Als Japan 1941 den Angriff auf Pearl Harbor startete, begann sich das historische Fenster für ein anderes Ereignis zu öffnen: Seit Jahrzehnten hatten Indonesier für die Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Niederlande gekämpft, im August 1945 wurde sie endlich proklamiert. Doch es folgte ein mehrjähriger, brutaler Krieg. Diese Revolusi war in zweierlei Hinsicht Weltgeschichte: Sie ergab sich aus einem globalen Konflikt und hatte globale Signalwirkung. Denn Indonesien setzte sich an die Spitze der Dekolonisation, die bald auch Afrika erfasste und die politische Landkarte für immer veränderte. In Debatten um Kolonialverbrechen und die Rückgabe geraubter Kunstwerke beschäftigt sie uns bis heute. David Van Reybrouck hat jahrelang recherchiert und mit fast 200 Zeitzeugen gesprochen. Ihre Erinnerungen verknüpft er zu einer historischen Erzählung, deren Sog man sich kaum entziehen kann.
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„Schonungslose Analysen für eine emanzipatorische Subkultur, die diese Bezeichnung tatsächlich verdient“ Ronen Steinke „Dieses Buch ist wie eine kalte Dusche, aber im besten Sinne: erfrischend klar und macht wach.“ Ronya Othmann Niemand will Antisemit sein. Erst recht nicht in Subkulturen und Bewegungen mit einem progressiven, emanzipatorischen Selbstbild. Judenhass geht aber auch underground – ob Rapper gegen Rothschilds, DJs for Palestine oder Punks Against Apartheid. BDS, die Boykottkampagne gegen den jüdischen Staat, will nahezu jedes Anliegen kapern, von Klassenkampf bis Klimagerechtigkeit. Altbekannte Mythen tauchen in alternativer Form wieder auf, bei Pride-Demos, auf der documenta oder beim Gedenken an den Terror von Hanau. Und viele Jüdinnen*Juden fragen sich, wo ihr Platz in solchen Szenen sein soll. Eine Anklage mit anschließender Diskussion. Kritisch, aber konstruktiv. Und vor allem solidarisch. Mit Beiträgen von Timo Büchner, Riv Elinson, Ruben Gerczikow, Max Kirstein, Stefan Lauer, Nikolas Lelle, Konstantin Nowotny, Monty Ott, Annica Peter, Nicholas Potter, Jan Riebe, Merle Stöver, Anastasia Tikhomirova, Tom Uhlig und Lilly Wolter. Und Interviews mit Laura Cazés, Rosa Jellinek, Leon Kahane, Lutz Leichsenring, Luisa Neubauer, Shahrzad Eden Osterer, Massimo Perinelli, Ben Salomo, Yaron Trax und Hengameh Yaghoobifarah.
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Wo endet die künstlerische Freiheit? Wo beginnt die gesellschaftliche Verant-wortung?
Was dürfen Künstler:innen? Diese Frage muss von derjenigen unterschieden werden, was Kunst ist – und was sie darf. Kunst ist ihrem Wesen nach frei und autonom. Sie entfaltet sich von innen heraus, nicht durch äußeren Zwang. Zugleich ist die Kunstgeschichte voller Versuche, sie politisch zu vereinnahmen. Das gilt auch für viele Kunstschaffende, die sich auf die Freiheit der Kunst berufen und zugleich politisch wirken wollen. In einer Zeit, in der freies Denken – das sich gerade in der Vielfalt der Künste manifestiert – weltweit unter Druck steht, braucht es eine Neubesinnung: auf das Wesen der Kunst ebenso wie auf ihr Verhältnis zu nichtästhetischen Normen. Markus Gabriel entwickelt eine allgemein verständliche Theorie der Künste, die deren radikale Autonomie ernst nimmt,
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