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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Ostpreußen.
Wir haben 5 Buchtipps zu "Ostpreußen" gefunden.

€13,00
Roman

Das »Polackenkind« ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine andere liebt. Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.

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€15,00
Mit Illustrationen von Jacky Gleich

Ausgelassen und zärtlich: Ostern mit Siegfried Lenz »So ein Ostertisch: wer ihn mitgemacht hat einmal – vergessen kann er ihn nie. Man braucht Fische dazu und Schinken und, wie sich’s gehört, einige Fläschchen zum Trinken. Nur, wenn ich bitten darf, nicht zu knapp.« Ein masurischer Gauner will Ostern mit einer gastlichen Tafel begehen. Er zieht mit den drei halbwüchsigen Söhnen auf den Markt. Voller Bauernschläue, aber nicht ohne Charme klaut das Trio, was es kriegen kann: Fisch, Schinken und Wein. Als es ans Einladen der Gäste geht, sind die meisten Dorfbewohner jedoch bereits verpfl ichtet, allein die Fischhändlerin, der Mann mit dem Schinken und der Wirt sagen zu. Ein handgreiflicher Streit bahnt sich an, denn die Bestohlenen erkennen, mit wem sie es zu tun haben … Doch wie ein Wunder erscheint mitten in den Tumult auf der Wiese ein kleines weißes Lamm. Und mit einem Mal ist der Streit vergessen und aller Zorn weggeblasen. Ausgelassen und voll österlichen Friedens wird gefeiert, immerhin ist jeder am Ostertisch »auf seinen persönlichen Geschmack angesprochen« worden.

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€30,00
Eine Biographie

Das kurze Leben des streitbaren Rechtsanwalts Hans Litten, der 1938 im KZ Dachau in den Selbstmord getrieben wurde. In einem spektakulären Prozess vor dem Berliner Kriminalgericht in Moabit stellte der junge Rechtsanwalt Hans Litten 1931 den »Schriftsteller« Adolf Hitler als Zeugen für die Gewaltbereitschaft von SA und NSDAP zur Rede. Litten verteidigte in zahlreichen Prozessen straffällige Jugendliche, trat als Nebenkläger für die von faschistischen Rollkommandos attackierten Kommunisten auf und legte sich mit der rechtslastigen Justiz der Weimarer Republik an. Seine Biografie ist eine deutsche Lebensgeschichte, die mit der jüdischen Jugendbewegung in Ostpreußen begann und im Konzentrationslager Dachau endete. Im geteilten Deutschland wurde sie in unterschiedlichen Versionen überliefert. Die einen würdigten den antifaschistischen Bündnispartner der Arbeiterklasse, die anderen – mit jahrzehntelanger Verspätung – den Verteidiger des republikanischen Rechtswesens. Heute ist Hans Litten – nicht zuletzt durch die TV-Serie »Babylon Berlin« – weit über Deutschland hinaus als politischer Anwalt bekannt, der sich kompromisslos und mutig für seine Mandanten eingesetzt hat.

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€20,00
Hamburg, 1913: Ein junger Hydrograf schifft sich auf der Posen mit Ziel Valparaíso ein, vorgeblich, um das Verhalten der Wellen zu erforschen. Eigentlich jedoch befindet er sich auf der Flucht vor einem geordneten, aber uninspirierten Leben und einer arrangierten Ehe. Als in Lissabon eine schöne und rätselhafte Tänzerin an Bord kommt, rücken die wissenschaftlichen Interessen des Meeresforschers endgültig in den Hintergrund. Wie würde sein Leben aussehen, könnte er es an der Seite einer solchen Frau verbringen? Doch der Hydrograf ist nicht der einzige Passagier, der sich für die Tänzerin interessiert, und sie ist nicht das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheint. In seinem preisgekrönten Roman zeichnet Allard Schröder das sensible Bild einer zerrissenen Persönlichkeit, deren Lebensweg vorherbestimmt scheint, bevor sie sich in der abgeschotteten Welt eines Schiffs auf hoher See endlich der Vision eines anderen Daseins hinzugeben wagt.

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€30,00
Hitlers Jahre in der »Wolfsschanze« | Ein zentraler Ort des Zweiten Weltkriegs

Unweit des ostpreußischen Rastenburg, des heutigen Kętrzyn in Polen, befand sich ein zentraler Ort des Zweiten Weltkriegs: das »Führerhauptquartier Wolfsschanze«. Dort verbrachte Adolf Hitler nach dem Angriff auf die Sowjetunion den Großteil seiner Zeit. Dort wurde über die systematische Ermordung der europäischen Juden entschieden. Dort ereignete sich am 20. Juli 1944 das Stauffenberg-Attentat, das der Diktator nur leicht verletzt überlebte. Doch während der Name vielen ein Begriff ist, haben die wenigsten eine genaue Vorstellung von der Anlage selbst und dem, was sich dort über knapp dreieinhalb Jahre abspielte. Auf der Basis von Zeitzeugnissen und bislang unveröffentlichten Dokumenten rekonstruiert Felix Bohr den Alltag in der »Wolfsschanze«. Seine Schilderungen verknüpft er mit grundlegenden Fragen: Was erfährt man aus den Berichten von Offizieren, Köchinnen und Kammerdienern über Hitlers Persönlichkeit? Wie beeinflussten die zunehmend chaotischen Verhältnisse und die paranoide Atmosphäre in dem abgelegenen Komplex die dort getroffenen Entscheidungen? Aus Bohrs dichten Beschreibungen ergibt sich eine präzise Analyse der obersten Ebene des NS-Regimes, die zwischen Teestunden und Waldspaziergängen das deutsche Menschheitsverbrechen plante.

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