Wir haben 13 Buchtipps zu "grippe" gefunden.
Mit Gegen die Welt legt die US-amerikanische Historikerin Tara Zahra eine fantastisch geschriebene Geschichte des antiglobalistischen, antiinternationalistischen Denkens und Handelns in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg vor. Sie zeigt, wie ein Gemisch aus Nationalismus, Protektionismus und Fremdenfeindlichkeit rund um den Globus die Politik und das Denken eroberte. Ihr ebenso packendes wie bedrückendes Porträt einer Welt im Moment ihres Auseinanderbrechens ist auch eine Warnung: Die Ordnung, die wir für selbstverständlich erachten, kann brüchig sein. Schon während der ersten Welle der Globalisierung bildeten sich gefährliche Unterströmungen. Migration und ökonomische Verflechtung lösten Ressentiments und Existenzängste aus. Nationalismus und Abschottung wurden zum Mantra zahlreicher Politiker. Mit dem Ersten Weltkrieg und der Spanischen Grippe kam die erste Welle der Globalisierung vorerst zu einem Ende. Die Parallelen zur heutigen Zeit sind mit Händen zu greifen: Die Pandemie, die Verwerfungen in der Weltwirtschaft, die Rhetorik des »Take back control« – es scheint, als sei das frühe 20. Jahrhundert zu unserer Gegenwart geworden. »Eine wunderbar geschriebene, fesselnde Geschichte darüber, wie die Globalisierung in der Vergangenheit gescheitert ist, und ein warnendes Beispiel für die Gegenwart. Zahras Rechercheleistung ist hervorragend, ihre Figuren sind unvergesslich.« Lea Ypi
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Grippe, Zahnweh, Fieber: Jeder weiß, wie es ist, krank zu sein. Wir sind es als Kinder, als Erwachsene, im Alter sowieso, als Frauen, als Männer, die Stärkeren nicht anders als die Schwächeren. Und trotzdem spielt diese Erfahrung in unserer Kultur kaum eine Rolle. Dreht sich in der Literatur alles um Liebe, Kampf und Eifersucht. Sind wir hilflos, wenn wir ausdrücken sollen, wie es uns geht, wenn wir nicht gesund sind. Dabei hat Kranksein auch sein Gutes, auch das kennen wir alle: Wir werden wieder wie Kinder, genießen die ungeteilte Zuwendung anderer, sind von den Anforderungen des Alltags befreit, können ungestört lesen, in den Himmel schauen, einfach nur – sein: krank sein.Virginia Woolf war, wie so oft, selbst gerade erst krank gewesen, als sie On Being Ill schrieb. 1926 erstmals erschienen, geriet ihr Essay lange in Vergessenheit und wurde erst spät wieder entdeckt: als Kleinod von rarer sprachlicher Eleganz und verblüffendem Gedankenreichtum.
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Das Leben ist die Zeit, die dir bleibt Wie lang wird das Leben des Kindes sein, das gerade geboren wird? Wer sind wir, wenn uns die Stunde schlägt? Wer wird um uns trauern? Jenny Erpenbeck nimmt uns mit auf ihrer Reise durch die vielen Leben, die in einem Leben enthalten sein können. Sie wirft einen scharfen Blick auf die Verzweigungen, an denen sich Grundlegendes entscheidet. Die Hauptfigur ihres Romans stirbt als Kind. Oder doch nicht? Stirbt als Liebende. Oder doch nicht? Stirbt als Verratene. Als Hochgeehrte. Als von allen Vergessene. Oder doch nicht? Meisterhaft und lebendig erzählt Erpenbeck, wie sich, was wir »Schicksal« nennen, als ein unfassbares Zusammenspiel von Kultur- und Zeitgeschichte, von familiären und persönlichen Verstrickungen erweist. Der Zufall aber sitzt bei alldem »in seiner eisernen Stube und rechnet«.
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CORONA GEHT, LONGCOVID BLEIBT - DIE UNTERSCHÄTZTE GEFAHR UND WAS DAGEGEN HILFT LongCovid entwickelt sich zu einer Geißel für Millionen Coronapatienten. Es ist eine schwere Krankheit, die aus einer scheinbar harmlos verlaufenden Infektion entsteht. Ihre Opfer - zuvor gesund, sportlich und leistungsstark - lässt sie zurück mit Schmerzen, Atemnot, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisproblemen und vielen anderen langanhaltenden Symptomen. Genesen heißt nicht gesund! Jedenfalls nicht, wenn es um LongCovid geht. Im Schatten der COVID-19-Pandemie ist eine neue Volkskrankheit entstanden. Nicht nur Ältere und Menschen mit Vorerkrankung, sondern vielfach zuvor gesunde Leistungsträger aus allen Gruppen und Schichten unserer Gesellschaft sind betroffen und schwer krank. Sie alle sehen einem ungewissen gesundheitlichen Schicksal entgegen. Noch reagiert die Öffentlichkeit meist mit Unverständnis für ihre Leiden. Aber wenn nicht massiv in Pflege und Therapie dieser Menschen und in die Erforschung ihrer rätselhaften Krankheit investiert wird, gehen nicht nur die Patienten, sondern auch Gesamtgesellschaft und Wirtschaft schwersten Belastungen entgegen. Dr. med. Jördis Frommhold bietet einen kompetenten, klaren und verständlichen Überblick über den heutigen Wissensstand über COVID-19, Akutverläufe, Post-COVID, LongCovid und über Therapieansätze. Sie beschreibt Schicksale von Patienten und Angehörigen und ihre Bemühungen, gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern den Betroffenen zu helfen. Sie stemmen sich gegen hartnäckige Symptome wie krankhafte Erschöpfungszustände (Fatigue), Belastungsstörungen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit, Schmerzen, Schlafstörungen, Kreislaufprobleme und viele andere mehr und versuchen, den Patienten wieder ein möglichst normales Leben zu ermöglichen. Genesen ist nicht unbedingt gesund: Millionen Menschen werden an Beeinträchtigungen leiden Jördis Frommhold ist eine der führenden Wissenschaftlerinnen auf diesem Gebiete
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Sie sind einfach überall: Viren sind winzig und so alt wie das Leben auf der Erde. Um sich zu vermehren, „kapern“ sie Zellen von Lebewesen, was zu Krankheiten führen kann. Doch nicht alle Viren sind gefährlich! Mit zahlreichen Fotos und Illustrationen, einem gut strukturierten Layout und vielen Erläuterungen beleuchtet dieses Buch ein Spezialgebiet der Biologie: die Virologie. Spannend und anschaulich wird erzählt, dass manche Viren zwar Pandemien auslösen können, Viren aber auch ihre guten Seiten haben – ohne sie gäbe es uns Menschen nicht!
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Darf ich Paracetamol einnehmen, wenn ich Kopfschmerzen von zu viel Alkohol habe? Hilft mir Melatoninspray wirklich bei Schlafproblemen? Welche Rolle spielen sekundäre Pflanzenstoffe für die Gesundheit, und warum sollte man sie nicht in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen? Diese und viele weitere Alltagsfragen rund um die Themen Arzneimittel und Gesundheit bekommt #DerApotheker immer wieder gestellt. Hier gibt er die Antworten – kurz und knapp, versiert und verständlich: Warum Kinder keine Aspirin schlucken sollten; welche Vorteile Naproxen gegenüber Ibuprofen bei Periodenschmerzen bietet oder ob Nahrungsergänzungsmittel aus der Drogerie genauso gut sind wie aus der Apotheke. Anhand kurzer, alltagstauglicher Texte erfahren wir alles Wichtige über Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und die richtige Einnahme unserer Medikamente – und wann die teuren Mittel Geldverschwendung sind. »#DerApotheker macht in seinem neuen Buch das, was er am besten kann: schreibend aufklären. Ich habe selten so gelacht beim Dazuzulernen. Nur eines fehlt: der Tee.« Dr. Natalie Grams, Autorin von ›Was wirklich wirkt‹ »Erstaunlich, dass wir so wenig über Medikamente wissen, sind sie doch längst ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber zum Glück gibt es #DerApotheker. Seine Bücher klären nicht nur auf, sie wirken sogar.« Dr. Peter Spork, Autor von ›Gesundheit ist kein Zufall‹ und ›Der zweite Code‹
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Mehr als 40 Millionen Menschenleben hat die Immunschwächekrankheit Aids seit ihrer Entdeckung weltweit gefordert. Noch immer infizieren sich jeden Tag über 3500 Personen, doch längst nicht alle haben Zugang zu HIV-Medikamenten. Eine effektive Heilung und einen wirksamen Impfstoff gibt es bis heute nicht.
Abgesehen von der Spanischen Grippe hat keine Seuche im 20. Jahrhundert so viele Leben gekostet. Und keine hat so tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen bewirkt: gesellschaftspolitischer Art, etwa im öffentlichen Diskurs über Sexualität, der Sichtbarkeit von Homosexualität und dadurch auch für die Emanzipation queerer Menschen.
Axel Schock erzählt die Geschichte dieser Pandemie: wie sich ein Erreger zoonotischen Ursprungs über den gesamten Erdball ausbreitete und ganze Gemeinschaften verheerte. Er beschreibt die medizinische Erforschung, die gesellschaftliche Ausgrenzung HIV-Infizierter, den entschlossenen Kampf mutiger Aktivistinnen und Aktivisten. Vor allem aber erzählt Schock die Geschichte der Menschen hinter den Zahlen und Fakten. Aus Tagebucheinträgen, Dokumenten und Zeitzeugenberichten entsteht so ein polyphones Panorama.
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