Wir haben 38 Buchtipps zu "und nietzsche weinte" gefunden.
Der Philosoph und die Lagunenstadt - die Nietzsche-Kennerin Renate Müller-Buck hat sich auf Spurensuche begeben Zwischen 1880 und 1887 verbrachte Friedrich Nietzsche insgesamt fünfmal eine längere Zeit in Venedig. Es war die einzige Stadt, die er liebte, ein »geweihter Ort« für sein Gefühl und als Ort der »100 tiefen Einsamkeiten« ein »Bild für die Menschen der Zukunft«. Empfangen und umsorgt wurde er dabei von dem Musiker Heinrich Köselitz, dessen Lehrer er an der Universität Basel war. Ausgehend von Nietzsches Briefen sowie von Berichten und Erinnerungen seiner Freunde und Weggefährten vermittelt Renate Müller-Buck ein Bild vom Alltag des Philosophen in Venedig und von der vielfältigen Bedeutung, die die Lagunenstadt in seinem Denken einnimmt. Wir begleiten ihn durch die schattigen Gässchen mit ihrem »regelmäßigen Trachytsteinpflaster«, das er als »Dreiviertelblinder« besonders liebt und folgen ihm in die Calle nova, wo Köselitz in seinem Zimmer ganze Vormittage für ihn musiziert. Und wir blättern mit ihm in seinen Venedig-Lektüren: Lord Byron, George Sand, Stendhal. Die ausgewiesene Nietzsche-Kennerin Renate Müller-Buck wirft einen ebenso kenntnisreichen wie intimen Blick auf den Menschen Nietzsche und bietet gleichzeitig ein besonderes Bild Venedigs im ausgehenden 19. Jahrhundert.
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Philosophie überraschend einfach! Visueller kann Wissen nicht sein: SIMPLY Philosophie ist die perfekte Einführung in die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen der Philosophie – für alle, die wenig Zeit haben, aber hungrig nach Wissen sind! Mittels origineller Grafiken und kurzer Texterläuterungen werden philosophische Inhalte auf das Wesentliche reduziert und die wichtigsten Philosoph*innen vorgestellt – von Aristoteles und Sokrates zu Kant und Nietzsche. Der einfache Einstieg in die Welt der Philosophie: Die neue Sachbuch-Reihe SIMPLY macht komplizierte Themen auf originelle Art anschaulich und damit leicht verständlich. - Schneller Zugang zu Wissen: Jedes Unterthema wird auf einer einzigen Seite visualisiert – mit einer individuellen Text-Bild-Komposition, passend zum Inhalt. - Die Vielseitigkeit der Philosophie auf einen Blick: 90 der wichtigsten philosophischen Ideen und Philosoph*innen unterschiedlicher Denkrichtungen werden in durchdachten Grafiken und komprimierten Texten nachvollziehbar aufbereitet. - Ideal für unterwegs: Mit seinem handlichen Format und einem extra-leichten Einband passt das kompakte Wissensbuch in jede Tasche! Die größten philosophischen Ideen & Denker*innen – visualisiert in übersichtlichen Grafiken Von Nietzsche, Hegel und Kant über Existentialismus und analytische Philosophie bis hin zur praktischen Philosophie und ethischen Diskussionen: Das visuelle Nachschlagewerk beleuchtet 90 zentrale Themen der Philosophie und beantwortet spannende Fragen, wie zum Beispiel, ob eine Maschine denken oder wie man Denkfehler erkennen kann. Die anschaulichen Grafiken und Diagramme erleichtern den Zugang zu komplexen philosophischen Theorien und bringen das Wesentliche auf den Punkt. DAS Philosophie-Buch für Einsteiger*innen und Wissbegierige: Noch nie war es so einfach, Philosophie zu verstehen!
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Gibt es ein Leben vor dem Tod? Über die Dinge im Leben, die wirklich wichtig sind ... Er ist der große Unbekannte. Gerne verdrängt, vielfach besungen, meistens gefürchtet, manchmal herbeigesehnt. Der Tod. Der amerikanische Psychoanalytiker und Bestsellerautor Irvin D. Yalom nähert sich in diesem Buch einer der größten Fragen der Menschheit sowohl auf der professionellen wie auch auf einer zutiefst persönlichen Ebene. „Auch ich fürchte den Tod“, schreibt Yalom, „er ist unser düsterer Schatten, der sich nicht abschütteln lässt.“ In seiner praktischen Arbeit hat er allerdings erfahren, wie sehr das Wissen um den nahen Tod bei vielen seiner Patienten zu einer vollkommenen Neuorientierung, ja Bereicherung führte. Wie sie auf einmal in der Lage waren, Entscheidungen zu treffen, die sie bislang vermieden hatten. „In die Sonne schauen“ ist nicht nur eine Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens, sondern auch ein Plädoyer für ein bewusstes Leben.
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Irvin D. Yalom ist einer der angesehensten Psychotherapeuten Amerikas, am 13. Juni 2021 wurde er neunzig Jahre alt. Er gilt als Klassiker der existentiellen Psychotherapie, seine Lehrbücher und Romane erscheinen weltweit und erreichen Millionen. Seine Frau Marilyn Yalom, eine renommierte Kulturwissenschaftlerin und Autorin, starb im Herbst 2019 nach 65jähriger Ehe. Als klar war, dass ihre Krankheit zum Tode führen würde, begannen beide ein Buch zu schreiben - das am Ende Irvin D. Yalom alleine fertigstellen musste. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und herausragenden intellektuellen Beziehung. Ein großes Alterswerk, das alle existentiellen Themen berührt, die uns angehen. Ausstattung: Bildteil
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Irvin D. Yalom ist einer der angesehensten Psychotherapeuten Amerikas. Er gilt als Klassiker der existentiellen Psychotherapie, seine Lehrbücher und Romane erscheinen weltweit und erreichen Millionen. Seine Frau Marilyn, eine renommierte Kulturwissenschaftlerin und Autorin, starb im Herbst 2019 nach 65jähriger Ehe. Als klar war, dass ihre Krankheit zum Tode führen würde, begannen beide ein Buch zu schreiben - das am Ende Irvin D. Yalom alleine fertigstellen musste. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und herausragenden intellektuellen Bezieung. Ein großes Alterswerk, das alle existentiellen Themen berührt, die uns angehen.
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»Ressentiments sind die gefährlichste Krankheit für die Demokratie.« Die politische Philosophie und die Psychoanalyse teilen ein Problem, das sowohl für das Leben der Menschen als auch für die Gesellschaft eine Gefährdung darstellt: die dumpfe Unzufriedenheit, diese Bitterkeit, die unter die Haut gehen kann – das Ressentiment. Die Philosophin und Psychoanalytikerin Cynthia Fleury begibt sich in ihrem gefeierten Buch auf die Suche nach den Ursprüngen und dem innersten Wesen des Ressentiments. Was können wir tun, um in unseren Demokratien dessen bedrohliche Impulse einzudämmen? Wie können wir Ressentiments heilen? Fleury taucht tief ein in die einschlägigen Überlegungen von Friedrich Nietzsche, Max Scheler, Sigmund Freud, Theodor W. Adorno und Frantz Fanon und entwickelt eine klinische Sichtweise: Für einen Patienten besteht das Ziel der Therapie nicht allein in Erkenntnis und Wissen, sondern in der Fähigkeit, durch das eigene Leiden hindurch wieder zum Handeln zu gelangen. Auf der Ebene kollektiver Prozesse des Ressentiments, die in unserer globalisierten Welt mit zunehmender Heftigkeit auftreten, steht das Verhältnis von Psyche und Politik im Zentrum: Der demokratische Rechtsstaat ist in dieser Perspektive nicht nur ein institutionelles Verfahren, sondern auch eine notwendige Form der »Fürsorge«, um zu verhindern, dass die Bürgerinnen in Ressentiments abgleiten. Eine faszinierende Untersuchung an der Schnittstelle von Philosophie, Psychoanalyse und Politik.
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Die Geschichte der Philosophie in über 100 Porträts • Prächtig bebildertes Lesebuch über berühmte Philosoph*innen von der Antike bis heute • Von Aristoteles bis Bell Hooks: Faszinierende Lebensgeschichten bekannter Philosoph*innen • Bahnbrechende Gedanken über unsere Welt, in den aktuellen Kontext gestellt • Aufwendig ausgestattet: Mit Originalmanuskripten, Notizbüchern, Briefen und vielen Fotos Lebensbilder großer Denker und Denkerinnen Das umfangreiche Philosophie-Buch bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben der berühmtesten Denker*innen der Welt. Es enthält die faszinierenden Lebensgeschichten von über 100 bedeutenden Philosophen und Philosophinnen – von der Antike bis zur Gegenwart. Hier erfahren Sie alles über ihre Überzeugungen, ihre bahnbrechenden Theorien und ihre Bedeutung für die Gegenwart. Von Sokrates und Platon über Kant und Nietzsche bis zu Jürgen Habermas und Judith Butler: Der Philosophie-Band zeichnet Freundschaften, Liebschaften und Rivalitäten nach, die das Leben und Werk der Philosoph*innen inspiriert und beeinflusst haben. Ein spannender und unterhaltsamer Einblick in das Leben und die Gedankenwelt berühmter Philosoph*innen. Hier wird die Geschichte der Philosophie lebendig! Von Konfuzius bis Jean-Paul Sartre: Berühmte Philosophen und Philosophinnen der Welt in über 100 faszinierenden Porträts
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Lachmatov, ein ehemaliger Beamter saß daheim am Tisch beim sechsten Glas Vodka und dachte an die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Als hinter der Lampe ein Teufel hervorschaute, begann Lachmatov denselben übers moderne Leben und Wirken der Teufel zu befragen. Der Teufel gab alle Geheimnisse der Hölle zum besten, schüttete sein Herz aus, weinte und gefiel Lachmatov so gut, dass er ihn bei sich übernachten ließ. Der Teufel schlief im Ofen und phantasierte die ganze Nacht. Am Morgen war er verschwunden.
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In ihrem neuen Roman beweist "Wunder"-Autorin R.J. Palacio ihr einmaliges Erzähltalent – mitreißend, bewegend, atmosphärisch! Silas ist ein besonderer Junge: Er überlebte einen Blitzeinschlag, und sein bester Freund Mittenwool ist für andere unsichtbar. Ihr behütetes Leben auf einer abgeschiedenen Farm endet, als eines Nachts drei Fremde auftauchen und Silas' Vater zwingen, mitzukommen. Als am nächsten Morgen ein Pony vor der Tür auftaucht, kann das nur ein Zeichen sein: Silas muss seinen Pa zurückholen! Mit Mittenwool an seiner Seite begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise. Dabei bekommt er es nicht nur mit realen Gefahren zu tun, sondern muss sich auch den Geistern der Vergangenheit stellen.
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Familie, Sehnsucht und Natur: der erste Gedichtband der großen Erzählerin Monika Helfer »Die Frau, die weinte / War die Frau, die lachte / Und von den weißen Wolken träumte« – Die große Erzählerin Monika Helfer veröffentlicht ihren ersten Band mit Gedichten. In den Jahreszeiten wie im Alltäglichen findet sie Momente des Blühens und Welkens, lässt die Sonne auf Vergangenes scheinen. Sehnsucht und Trauer durchziehen die Gedichte genauso wie die Zugehörigkeit in der Familie und die Verbundenheit mit Igel und Kauz. Monika Helfers Sprache ist märchenhaft, ihre Lyrik ein Lebensgebäude. »Ich hab mich vor mir selber gefürchtet / Was meine Finger schreiben / Also hab ich auf die Straße geschaut / Wo ein Betrunkener zum Himmel johlte / Hab dann dein Licht auf dem / Schreibtisch gesucht.«
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In einer Buchhandlung in London stößt Elizabeth Smart 1937 auf einen schmalen Band mit Gedichten des englischen Dichters George Barker. Sie liest und verliebt sich auf der Stelle in den Autor, ohne ihn je gesehen zu haben. Sie beschließt, ihn zu heiraten, aber er ist schon verheiratet – und bleibt es auch. Ihre Familie missbilligt die skandalöse Beziehung, doch nichts bringt sie ab von ihrer Liebe zum falschen Mann zur falschen Zeit, ein Leben lang. Ihr entspringen vier Kinder und ein Buch, 1945 erstmals erschienen, das in der feministischen Bewegung der 1960er-Jahre zum Kultbuch avancierte. Es ist das literarische Dokument einer existenziellen Erfahrung, einer ebenso ekstatischen wie zerstörerischen Liebe.
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Die Furcht vor dem Ende des Lebens und die Ungewissheit darüber, was nach dem Tod kommt, haben die Menschen von jeher beunruhigt, bedrückt oder sogar gequält. Im Mittelpunkt der philosophischen Auseinandersetzung um den Tod stehen vier Fragen: Was ist der Tod? Ist der Tod ein Gut oder ein Übel oder keines von beiden? Ist es vernünftig, den Tod zu fürchten? Und wie soll ich mich meinem eigenen Tod gegenüber verhalten? Der Band versammelt die wichtigsten Texte, u.a. von Platon, Epikur, Seneca, Montaigne, Schopenhauer, Feuerbach, Nietzsche, Heidegger, Sartre und Nagel, die diese existentiellen Fragen aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchten.
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Paul Flora erzählt die Geschichte Venedigs, von seinen Plätzen und Kanälen, seinen Häusern und Palazzi, Geschichten aus der Zeit der Pest, Geschichten vom Karneval, von den Pestärzten und den Harlekins, den Lagunen und Gondeln, vom Treiben der Liebespaare und vom Mond über der nächtlichen Stadt. Diese Geschichten sind Geschichten vom Niedergang der einst so stolzen und mächtigen venezianischen Republik, Geschichten der Nostalgie und Geschichten aus der k. u. k. Zeit, ›als Venedig noch österreichisch war‹. Die welke Pracht der ehemals fulminant blühenden Stadt zog immer wieder berühmte Besucher in ihren Bann, und es sind nicht zuletzt jene Berühmtheiten, die Paul Flora in Wort und Bild porträtiert: Napoleon, Giacomo Casanova, Franz Liszt, Guiseppe Verdi und Lord Byron beim Bad im Canal Grande, Claude Monet, George Sand und Alfred de Musset, Marcel Proust, Richard Wagner mit den Schwänen auf dem Canale – und wie er mit Cosima streitet, Thomas Mann, Ernest Hemingway und schließlich Friedrich Nietzsche in der venezianischen Nacht.
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Novellen, die vom Zustand jener Unglücklichen erzählen, denen das Bewusstsein ein besonderes Verhängnis war. Novellen über Nietzsches Wahnsinn, die Goebbels-Kinder, den rätselhaften Freitod von Kleist und Henriette Vogel, den Nihilisten Alfred Seidel, der, kaum neunundzwanzig Jahre alt, in einer Erlanger Nervenklinik endete, und über eine Jüdin, die mit einem SS-Mann, ihrem Mörder, spazieren geht.
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Susan Sontag und Jonathan Cott treffen sich 1978 zum Interview. Erst in Sontags Pariser Wohnung, dann in ihrem Loft in New York. Entstanden ist ein vielseitiges Porträt, das Susan Sontag als große und sehr agile Denkerin zeigt, vor der kaum ein Thema sicher war – Feminismus, Faschismus, Ästhetik, Ideo- logie, Chuck Berry oder Friedrich Nietzsche – und die sich keinen Deut um die Trennung von Hoch- und Popkultur scherte: »Rock ’n’ Roll hat mein Leben verändert.« Auch in ihr Privatleben gewährt Sontag Einblick und erzählt von ihrer Rolle als Mutter, ihrer Ehe und ihrer Krebserkrankung, die sie zu einer ihrer wichtigsten Publikationen, Krankheit als Metapher, veranlasste. Zur Sprache kommen außerdem ihre bedeutenden Essays Kunst und Antikunst und Über Fotografie. Und selbst der Humor, eigentlich nicht Susan Sontags Markenzeichen, kommt in diesem Buch nicht zu kurz.
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Sie war eine Außenseiterin überall: in Bremen, in Worpswede, in Paris – in der Bürgerlichkeit, in der Provinz, in der Weltstadt. Als Paula Modersohn-Becker 1907 mit einunddreißig Jahren starb, ahnte niemand, wie bahnbrechend und revolutionär ihr Werk war. Heute gilt sie als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus, ist eine der berühmtesten Malerinnen Deutschlands. Modersohn-Beckers unbedingtes, nicht selten rücksichtsloses Kunstwollen verbunden mit ihren Selbstzweifeln, ihr tragisch früher Tod nach der Geburt ihres Kindes, ihre fluchtartigen Reisen von Worpswede nach Paris sowie die komplizierte Ehe mit Otto Modersohn, vieles davon dokumentiert in ihren teils schwärmerischen Tagebüchern und Briefen: All das hat zu ihrem Mythos beigetragen und dabei wohl manchmal den Blick auf ihre Bilder verstellt. Boris von Brauchitsch betrachtet Leben und Werk der Künstlerin unvoreingenommen, nah an den Quellen: persönlich, kritisch, eingebunden in die Tendenzen der Epoche zwischen Impressionismus und Expressionismus, zwischen Nietzsche und Rilke, zwischen Feminismus und Nationalismus. Einen besonderen Schwerpunkt bildet naturgemäß die Künstlerkolonie Worpswede: die Gemeinsamkeiten der Künstler, ihre Freundschaften und Rivalitäten, ihre gegenseitige Unterstützung, aber auch Geringschätzung und Missgunst. Und er stellt schließlich die ebenso spannende wie spekulative Frage: Was wäre aus ihr geworden, hätte sie noch 50 Jahre länger gelebt?
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Eine Amour fou jenseits aller Konventionen Er ist 22 und ein literarischer Shootingstar, sie Psychoanalytikerin und selbst erfolgreiche Schriftstellerin: Rainer Maria Rilke und Lou Andreas-Salomé. Ihre Liebe beginnt mit ein paar Gedichten, die der junge Dichter 1897 der fast fünfzehn Jahre älteren Lou schickt. Als sie sich persönlich kennenlernen, ist sie fasziniert und mitgerissen von der Tiefe seines Gefühls und der Größe seiner dichterischen Begabung. Ihm bedeutet die Begegnung eine menschliche und künstlerische Erfüllung und Herausforderung. Für beide ist ihre Liebe ein überwältigendes und einzigartiges Ereignis. Dabei hält Lou stets an ihrer Freiheit fest, beurteilt Rilkes Werk schonungslos und bewahrt ihren Geliebten davor, sich auf dem Genius Rilke auszuruhen. Und so ist ihre Liebesbeziehung, die später in eine lebenslange Freundschaft mündete, auch ein sehnsüchtiges Ringen umeinander, eine leidenschaftliche Suche nach Verbindung und Freiheit.
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Die politische Philosophie und die Psychoanalyse teilen ein Problem, das sowohl für das Leben der Menschen als auch für die Gesellschaft eine Gefährdung darstellt: die dumpfe Unzufriedenheit, diese Bitterkeit, die unter die Haut gehen kann – das Ressentiment. Die Philosophin und Psychoanalytikerin Cynthia Fleury begibt sich in ihrem gefeierten Buch auf die Suche nach den Ursprüngen und dem innersten Wesen des Ressentiments. Was können wir tun, um in unseren Demokratien dessen bedrohliche Impulse einzudämmen? Wie können wir Ressentiments heilen? Eine faszinierende Untersuchung an der Schnittstelle von Philosophie, Psychoanalyse und Politik.
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Wie verhalten sich die Geschichte der Religion und die Geschichte der politischen Freiheit zueinander? Breit und unübersichtlich ist die Vielfalt der Auffassungen, die es dazu in der Philosophie, den Wissenschaften und der Öffentlichkeit gibt. Aber noch immer ist die grandiose Synthese, in der Hegel Christentum und politische Freiheit zusammengeführt hat, für viele von enormer Orientierungskraft – trotz oder gerade wegen der einflussreichen Provokationen Friedrich Nietzsches. Jedoch hat sich im Religionsdenken des 20. Jahrhunderts eine andere Sichtweise entwickelt, wie Hans Joas in diesem hochgelobten Buch zeigt. Sie beruht auf einer Konzeption von Geschichte, die zukunftsoffener, und einem Begriff von Freiheit, der reicher ist als bei Hegel. Anhand von sechzehn ausgewählten Denkern arbeitet Joas dieses neue Verständnis von Religion und Freiheit heraus, das weder intellektualistisch verkürzt noch eurozentrisch verengt ist. Daraus ergibt sich ein entschiedenes Plädoyer für eine Globalgeschichte des moralischen Universalismus.
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Was ist Philosophie? Und welche Rolle spielt sie in der Gegenwartsgesellschaft? Zwischen Juli und Oktober 1966, einige Monate nachdem er durch das Erscheinen von Die Ordnung der Dinge schlagartig zum neuen Star der Philosophie aufgestiegen war, gab Michel Foucault in einem sorgfältig durchkomponierten Manuskript seine Antwort auf diese bis heute viel diskutierten Fragen. Im Gegensatz zu denjenigen, die entweder das Wesen der Philosophie enthüllen oder sie gleich für tot erklären wollen, begreift Foucault sie als einen Diskurs, dessen Ökonomie im Vergleich mit anderen Diskursen – wissenschaftlichen, literarischen, alltäglichen, religiösen – herausgearbeitet werden muss. Der Diskurs der Philosophie schlägt somit eine neue Art und Weise der Philosophiegeschichtsschreibung vor, die von der reinen Kommentierung der großen Denker wegführt. Nietzsche nimmt allerdings einen besonderen Platz ein, da er eine neue Epoche einleitet, in der die Philosophie zur Gegenwartsdiagnose wird: Von nun an ist es ihre Aufgabe, einer Gesellschaft zu erklären, was ihr Zeitalter ausmacht. Nirgendwo hat Michel Foucault die Ambitionen seines intellektuellen Programms so deutlich gemacht wie in diesem Werk, das fast 60 Jahre nach seiner Niederschrift nun erstmals veröffentlicht wird. Eine kleine Sensation!
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Über Philosophen, die auch Säufer waren: Marx immer, Foucault manchmal, aber dafür heftig, de Beauvoir erst im Alter, und viele andere mehr. Foucault wollte übrigens auf einer Party mal einen Toast aussprechen und stürzte, noch bevor er richtig vom Stuhl aufstehen konnte, zu Boden. Stilsicher.
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- Orientierung für die Höhen und Tiefen des Lebens
- Für Leserinnen von Gabriele von Arnim und Barbara Bleisch
- Der Erfolg aus Frankreich vom neuen Shooting-Star der Philosophie: mehr als 150.000 verkaufte Exemplare!
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Von Heraklits „Fluss“, der ersten Metapher der westlichen Philosophie, bis hin zur „flüssigen“ Metapher, eingeführt vom Soziologen Zygmunt Bauman, werden 24 Metaphern vorgestellt, die für unser Verständnis der menschlichen Erfahrung und der Geheimnisse ihrer Existenz grundlegend sind.Jede Doppelseite beschäftigt sich mit einer bestimmten Metapher wie Spiegel, Licht, Eisberg oder Matrix, begleitet von einem Gemälde, das die übergreifende Bedeutung der jeweiligen Metapher auf den Punkt bringt. So zeichnet dieses Buch die Geschichte der Philosophie anhand einiger ihrer eindrucksvollsten Bilder nach und lädt ein, die Welt um uns herum zu verstehen und weiter zu denken.Es ist das perfekte Buch für angehende Philosoph*innen und alle, die sich für die Geschichte der Philosophie oder für die Erforschung tiefgründiger Ideen interessieren.
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Der literarische Katzenkalender blättert auch im Jahr 2027 für alle Katzenfreund*innen Woche für Woche eine neue Katze auf und lässt Schriftsteller*innen die Schönheit, die Eleganz, die Faulheit, Zärtlichkeit, Neugierde, schlicht: die Persönlichkeit der Katze besingen und beschreiben.
Mit Samtpfoten durch das Jahr 2027: jede Woche eine neue wunderschöne Katzenfotografie und ein literarisches Zitat über die Schönheit, Eleganz, Faulheit, Zärtlichkeit, Neugier, schlicht: die Persönlichkeit der Katze
Der literarische Katzenkalender – das Original von Schöffling &Co. – wird seit 1995 von Julia Bachstein sorgsam zusammengestellt und herausgegeben. Er ist der Long- und Bestseller mit Kultstatus: Die unangefochtene Nummer 1 unter den Wandkalendern, oft kopiert und nie erreicht.
Mit Zitaten von Charles Baudelaire, Honoré de Balzac, Wilhelm von Humboldt, Johann Wolfgang von Goethe, Colette, Beverley Nichols, Immanuel Kant, Joseph Conrad, Heinrich Hoffmann, Detlef Bluhm, Dagmar Leupold, Charlotte Link, Ricarda Huch, Virginia Woolf, Anton Tchechow, Detlev von Liliencron, Guy de Maupassant, Karl Kraus, François de la Rochefoucauld, Pablo Picasso, Giovanni Melchiorre „Don“ Bosco, Julian Schutting, Friedrich Nietzsche, Friedrich Theodor Vischer, Giovanni Rajberti, Fred Vargas, Ralph Waldo Emerson, Theodor Fontane, Benjamin Franklin, Charles Dickens u.v.m.
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