Wir sind es gewohnt, Menschen nach Geschlecht, Rasse, Alter oder Intelligenz zu unterscheiden. Doch ebenso wie die Abgrenzungen des Menschen von der Natur, den Tieren, dem Göttlichen oder den Maschinen sind diese Differenzierungen höchst ungewiss. Étienne Balibar kennzeichnet diese Ungewissheit mit dem Begriff der anthropologischen Differenzen und zeigt, dass sich diese nie eindeutig bestimmen lassen, sondern immer wieder institutionell festgeschrieben werden müssen. Sind sie daher von Gewalt, Herrschaft und Kämpfen geprägt? Und wie werden sie im Rassismus, aber auch in emanzipatorischen Politiken wirksam? Können wir uns von ihnen oder durch sie befreien? Indem er das Unbehagen der menschlichen Gattung freilegt, entwirft Balibar eine neue Philosophie und Anthropologie.
Die Vergangenheit berühren, riechen und schmecken, die wichtigen Erlebnisse und Erfahrungen sinnlich nachvollziehen – dazu lädt Hans Ulrich Gumbrecht die Leser in seinem faszinierenden Buch über das Jahr 1926 ein.
Den Themen sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Boxen, Eisenbahnen, Philosophie, Jazz, Bergsteigen, Kino, Ozeandampfer, Pomade, Stierkampf und vieles mehr. Gumbrecht sichtet Romane, Reportagen, Reiseberichte, aber auch Werbe- und Todesanzeigen und fügt diese zum Bild eines scheinbar »ganz gewöhnlichen Jahres« zusammen. Wir begegnen gepflegten Sekretärinnen und streikenden Arbeitern, berühmten Boxern und halbnackten Revuegirls, fiebern in Sportarenen beim Sechstagerennen und werden Zeugen von Gewaltverbrechen und Straßenkämpfen.
So entfaltet diese ungewöhnliche Reise in das Jahr 1926 nicht nur ein vielschichtiges Panorama eines Jahres zwischen Aufbruch und Abgrund, sondern ist auch eine Einladung, die eigene Wahrnehmung von Geschichte zu hinterfragen.
Der Klimawandel stellt die Menschheit vor ein großes Dilemma. Es fällt uns schwer, das Streben nach einem guten Leben aufzugeben. Doch dieses Leben, das auf einem unstillbaren Hunger nach Energie beruht, die hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, schädigt das geobiologische System, das die Existenz aller Lebensformen auf der Erde ermöglicht. Es gibt nur diesen einen Planeten. Aber zugleich ist er gespalten – in viele Welten, Kulturen, Staaten.
Die globale Herrschaft des Finanz- und Rohstoffkapitals verbindet die Menschen zwar technologisch, aber entlang tiefgreifender Achsen der Ungleichheit bleiben sie zugleich voneinander getrennt. Im Rahmen der von ihm entwickelten historischen Erzählung unserer Gegenwart erkundet Dipesh Chakrabarty in seinem neuen Buch die zeitlichen und intellektuellen Verwerfungen, die die Kollision des Planetarischen und des Globalen in der Geschichte der Menschheit hervorruft. Der große indische Historiker bietet uns damit einen einzigartigen Blick auf den Klimawandel und das Verhältnis zwischen Menschen und Natur – und nicht zuletzt auch auf vergangene und zukünftige globale Pandemien.
Vom Bosporus bis Ibiza: TV-Koch Ali Güngörmüs entführt in die Welt der Meze
• Grandiose Vielfalt: Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Gemüse für jeden Geschmack
• Über 90 Rezepte: raffinierte Salatkombis, cremige Suppen, geschmortes Gemüse, marinierter Fisch, Garnelen-Pfannen und gegrilltes Hähnchen - abgerundet durch aromatische Cremes und Dips sowie verführerischen Desserts
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Kleine Teller – großer Genuss!
Genieße das volle Meze-Lebensgefühl! Ob Nudelsalat mit Mozzarella und Zitrusvinaigrette, geschmorter Fenchel in Orangensafran mit Maulbeer-Couscous oder Kürbistaschen mit Honig und Pistazienstreuseln – mit seinen köstlichen Meze-Spezialitäten versammelt Ali Güngörmüs alle um einen Tisch. Die über 90 leckeren Rezepte sind einfach perfekt für gesellige Runden, und mit Alis persönlichen Tipps findest du für jeden Anlass die schönste Meze-Kombination. Von der Sommerparty mit Freunden bis zur spontanen Feierabend-Aktion, vom Bosporus bis Ibiza: Dieses Kochbuch zeigt, was die kleinen Stars der Mittelmeerküche alles können. Gemeinsam genießen, teilen und kombinieren: Ali Güngörmüs Meze-Kochbuch ist Lebensfreude pur!
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