Radio Nordseewelle bringt die Meldung am frühen Morgen und versetzt damit die Stadt Norden in Angst und Schrecken. Zwei Leichen wurden entdeckt. Die eine liegt vor den Stufen des Teemuseums, die andere im Krimimuseum. Schon sprechen die ersten vom Museumsmörder und spekulieren darüber, wo er das nächste Mal zuschlagen wird. Allein Ann Kathrin Klaasen ahnt, dass es hier um etwas viel Größeres geht. Sie muss eine Entscheidung treffen, die für sie zur wichtigsten ihres gesamten beruflichen Lebens werden wird.
»Das Paradies hatte sich innerhalb weniger Tage in eine Hölle verwandelt.«
Ein kleines Team um die Biologin Lara hat ein Gehöft auf der menschenleeren Hallig Westeroog gekauft, um es ökologisch zu bewirtschaften. Doch bald nach der Ankunft geschehen seltsame Dinge. Laras Bruder Malte verschwindet spurlos, kurz darauf reißt die Funkverbindung ab. Die Gruppe ist von der Außenwelt abgeschnitten; ein Entkommen ist wegen der gefährlichen Strömung in einem Priel unmöglich. Lara ist sich sicher, dass sie nicht allein auf der Insel sind. Zugleich verdichten sich Hinweise, dass ihr Lebensgefährte Henry etwas mit dem Verschwinden von Malte zu tun hat. Werden sie von einem Unbekannten verfolgt oder besitzt Henry eine dunkle, gewalttätige Seite? Als eine weitere Person verschwindet, eskaliert die Situation ...
Ein Toter im Watt, im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden. Der Mann ist überregionale Wattwandererprominenz und wollte vom Festland nach Borkum wandern. Eine Tour, die für ihn tödlich, für seinen Begleiter traumatisch endete. Bald gibt es Gerede, deutsche und niederländische Behörden zanken sich um Zuständigkeiten. Ein spezieller Ermittler übernimmt: Liewe Cupido, Deutscher, aber von allen «der Holländer» genannt. Ihm ist klar, dass der Tod des Mannes kein Unfall war. Doch um den Mörder zu finden, wird er Hilfe brauchen. Er wird sich der rauen Natur aussetzen müssen, die das Watt beherrscht. Und er wird auf den dritten Wanderer treffen – den Mann, der das Festland gar nicht erst verlassen hat.
»Caroline Bernard schreibt sanft und verlockend.« Christine Westermann
Im Sommer 1935 folgt die fünfundzwanzigjährige Grete ihrem Mann und zieht mit den kleinen Zwillingen in den neu gegründeten Hermann-Göring-Koog auf der Halbinsel Eiderstedt. Die Weite der Nordseeküste ist atemberaubend - und lebensgefährlich. Grete kämpft gegen den schweren, salzigen Boden, gegen Sturmfluten und gegen die Einsamkeit, die sie an den Rand ihrer Kräfte bringt. Doch noch schwerer wiegt eine Entscheidung, die sie trifft, um ihre Tochter zu schützen - und die sie ein Leben lang mit Schuld belasten wird. Sechzig Jahre später stößt ihre Enkelin Kristine auf diese verdrängte Vergangenheit. Auch sie sucht am Meer nach Antworten und erkennt, wie eng ihr eigenes Leben mit dem Schicksal der Frauen vor ihr verbunden ist.
AM RAND DER WELT erzählt von Schuld und Verantwortung, von Müttern und Töchtern und von einer Landschaft, die drei Generationen von Frauen prägt und ihnen den Mut gibt, ihren eigenen Weg zu finden.
Ein Mädchen irgendwo in Deutschland, ein Outlaw in Aotearoa (Neuseeland), eine Frau in einer US-amerikanischen Todeszelle – drei Leben am Rand: der Kindheit, der Gesellschaft, der Existenz. Das Mädchen, überzeugt, kein Kind mehr zu sein, verbringt in dem Ort, in dem sie leben muss, einen Sommer voller Widersprüche. Der einzige Freund: ein Messer. Der in die Jahre gekommene Outlaw begibt sich mit einer Leiche und einem Haufen Drogen im Gepäck auf einen Roadtrip bis an die Grenzen der Freiheit. Die zum Tode verurteilte Frau wartet in ihrer Zelle auf die Hinrichtung, während ihre letzten Lebensstunden von einer Wärterin akribisch protokolliert werden.
Die drei sind sich nie begegnet. Was sie miteinander verbindet, liegt jenseits von Zeit und Raum – es ist der Überlebenstrieb, den jeder Mensch in sich trägt.
Inga Machel blickt mit Empathie und Zartheit auf
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Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr will. Aber was sie will, das weiß Samara nicht genau. Vielleicht ein Leben, in dem sie sich nicht wie eine Fremde fühlt?
Jetzt hat sie knallorange gefärbte Haare, einen schönen alten Wagen und überall, wo sie ankommt, einen neuen Namen. Und aufwärts soll es gehen, also richtig nach oben, hoch in die Schweizer Alpen nach St. Moritz. Da kommt ein wunderschöner Mann mit eisblauen Augen her, den Samara in Berlin kennengelernt hat und der ihr nicht aus dem Kopf geht. Überhaupt gibt es viele schöne und reiche Menschen in St. Moritz – mittendrin Samara, die jetzt nicht mehr Samara heißt. Und keine Hochstaplerin ist, sondern erfolgreiche Künstlerin.
Dann ist auf einmal der wunderschöne Mann wieder da. U
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Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub gönnen. Vielleicht vertreibt das ja auch den seelischen Smog über dem Eheleben. Das Boutiquehotel ist teuer, aber für das viele Geld gar nicht so toll; dafür haben die beiden gleich einen neuen Stamm-Italiener ausgemacht. Das Restaurant voller Flair befindet sich auf einem alten Flussschiff im Neckar.
Während die Ehe der beiden im Verlauf einer Woche zusehends aus der Form gerät, wird auch der abendliche Gang auf das Restaurantschiff immer mehr zur Enttäuschung, zur Strafe, zur Höllenqual. Das Teuflische bricht mit verheerender Macht in den Alltag, am Ende steht eine Katastrophe – und das alles zum Schlager-Oldie Memories of Heidelberg in Dauerschleife.