»Ich freue mich sehr auf Wildboden von Constantin Lieb! Endlich wird die wilde Liebesgeschichte von Ernst Ludwig Kirchner und Erna Schilling neu erzählt.« Florian Illies
1936, Frauenkirch, inmitten der Schweizer Alpen, unweit von Davos: Umgeben von majestätischen Bergen und wortkargen Bauern führen Erna Schilling und der Maler Ernst Ludwig Kirchner ein Leben in enger Verbundenheit. Dass die politische Situation in Deutschland immer dunklere Schatten wirft und ihre Existenz auf dem Wildboden zu zerstören droht, wird vor allem für Erna zur fast unerträglichen Zerreißprobe. Trotz aller Anstrengungen, sich gegen die äußere Gefahr sowie die inneren Dämonen und die Morphiumsucht ihres Partners zu stemmen, kann sie die Tragödie nicht verhindern: Als sie mit Kirchner den Menschen, dem sie sich bedingungslos verbunden fühlt, endgültig verliert, muss sie ihr Leben radikal überdenken und selbstbestimmt um die eigene Zuversicht und Zukunft kämpfen.
Vergangenheit und Gegenwart auf einzigartige Weise verwebend, erzählt Constantin Lieb so eindringlich wie hellsichtig, wie aus schmerzhaftem Verlust beeindruckende menschliche Stärke erwachsen kann, und wie die lebenslange Sehnsucht nach Halt unser Menschsein zu allen Zeiten zutiefst berührt.
»An Scuratis Romanbiographie des Duce kommt man nicht mehr vorbei« Frankfurter Rundschau
Der phänomenale Abschluss der weltweit gefeierten Bestsellerreihe aus Italien: »Das Ende und der Anfang« erzählt vom Ende des Mannes, dessen blutige Spuren sich von Italien nach Europa und in die ganze Welt ziehen – und vom Anfang des Mythos Mussolini. Ein unvergleichliches Epos.
Am 28. Juli 1943 wird Benito Mussolini nach Ponza deportiert. Er hat alles verloren, hegt keine Hoffnung mehr – bis er durch einen Handstreich deutscher Fallschirmjäger befreit und von Hitler an die Spitze eines Marionettenstaates gesetzt wird, so unbeweglich und bleiern wie die Wasser des Gardasees, von dem aus er ihn regieren soll: die Italienische Sozialrepublik. In den sechshundert Tagen ihres Bestehens – von September 1943 bis April 1945 –, erlebt Italien seine dunkelste Stunde: die Stunde der niederträchtigsten und feigsten Gewalt, der Judenverfolgung, der Flächenbombardements. Es ist der letzte Akt der Tragödie des Faschismus und des Krieges. Mit der ganzen Kraft und Sorgfalt der Literatur erzählt Antonio Scurati das tragische Ende: der Höflinge, der Mitwisser, derjenigen, die fliehen, und derjenigen, die bis zum Schluss beim Duce bleiben. Es ist das Ende Mussolinis – und es ist der Beginn der Freiheit für Italien und Europa.
»Sanders hat den politischen Diskurs der USA verändert. Seinen Ideen gehört die Zukunft.« Die ZEIT
Bernie Sanders ist die Stimme des demokratischen Widerstands in den USA. Auf seiner »Fighting Oligarchy«-Tour stehen prägende Figuren wie der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, und Alexandria Ocasio-Cortez mit ihm gemeinsam auf der Bühne. Die schon jetzt historisch bedeutsame Protestbewegung ist die Wiederbelebung der progressiven Kräfte. Mit diesem Buch ruft Bernie Sanders zum Widerstand gegen Trump und die weltweite Oligarchie auf.
Bernie Sanders sagt als einer der wenigen Politiker weltweit dem oligarchischen System lautstark den Kampf an. In seinem Buch erklärt, was eine oligarchische Gesellschaft ausmacht. Was es bedeutet, wenn die Superreichen immer reicher werden und wie eine korrupte Wahlkampffinanzierung es Milliardären ermöglicht, zunehmend die Kontrolle über das politische System zu übernehmen. Die USA bewegen sich unter Donald Trump in Richtung Autoritarismus – mit einem Präsidenten, der die Demokratie untergräbt, indem er die Gerichte, die Medien und die Universitäten angreift. Und doch wird Sanders nicht müde, daran zu erinnern, dass die wahre Macht beim Volk liegt und diese Entwicklungen keineswegs einfach hingekommen werden müssen. Dieses Buch ist ein eindringlicher Aufruf zum gemeinsamen, demokratischen Widerstand.
»Carla Hinrichs schreibt mit einer Dringlichkeit, die ihren politischen Schmerz in eine poetische Analyse verwandelt.« Samira El Ouassil
Carla Hinrichs schläft noch, als ein Einsatzkommando unter Berufung auf § 129 StGB ihre Wohnung stürmt. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung, der Letzten Generation. Die Jurastudentin aus Bremen, die sich dafür einsetzt, dass Gesetze auch vom Staat eingehalten werden, landet nun selbst dafür vor Gericht. Dieses Buch ist ein erschütterndes Zeugnis davon, wie verletzt unsere Demokratie ist und der dringliche Appell, die eigenen Grundrechte immer wieder aktiv zu nutzen – solange wir sie noch haben.
Hier geht es nicht um die Klimakrise. Hier geht es um die Demokratie und um die Autokratisierung unseres Staates. Und um den Paragraphen 129 StGB. Ein Gesetz, das die Staatsanwaltschaft im Kampf gegen Terror und Mafia bemächtigen soll und das missbraucht wird, um Grundrechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu unterdrücken. Die Anklage gegen Carla Hinrichs und die Letzte Generation wird dadurch zu einem Präzedenzfall gegen die Zivilgesellschaft. Denn ihr Protest war stets gewaltfrei, doch nun droht ihnen Gefängnis. Spannend, emotional und aufrüttelnd erzählt Carla Hinrichs hier die Geschichte einer politisch engagierten jungen Frau und einer der kontroversesten Bewegungen der letzten Dekade.
»Aktivist:innen zu kriminalisieren, ist ein Angriff auf unsere Grundrechte.« Amnesty International
»Keine Pose. Keine Show. Substanz. Und Gänsehaut beim Lesen. Dieses Buch stellt die Frage, um die sich alles dreht: Wie viel Widerspruch hält unsere Demokratie aus?« Klartext mit Lilly
»Carla Hinrichs ist die Aktivistin unserer Zeit. Man sollte ihr unbedingt zuhören.« Sally Lisa Starken
»Ein furchtloser Roman über Mittäterschaft und darüber, wie aus dem kleinen Bösen das große Böse wächst. Kann man denn über das ›Dritte Reich‹ erzählen? Die Frage wird oft gestellt, nicht zu Unrecht. Nora Bossong beantwortet sie mit diesem großartigen Buch, indem sie es tut – vielschichtig, besonnen und erbarmungslos.« Daniel Kehlmann
Als Hans die elegante Stiefmutter seines Schulfreunds Hellmut Quandt kennenlernt, ahnt er noch nicht, welche Rolle Magda in seinem Leben spielen wird, für ihn persönlich, aber auch Jahre später als fanatische Nationalsozialistin und Vorzeigemutter des »Dritten Reichs«. Noch ist die Weimarer Republik im Aufbruch und Hans so heftig wie hoffnungslos in Hellmut verliebt. Doch nach einem Unglücksfall beginnen Hans und Magda eine Affäre, von der sie sich Trost und Vorteile versprechen: Sie will aus ihrer Ehe ausbrechen, er seine Homosexualität verbergen. Erst als Magda Joseph Goebbels kennenlernt und der NSDAP beitritt, kommt es zwischen Hans und ihr zum Bruch. Ein Roman, der über zwanzig Jahre den Weg zweier Menschen und eines Landes erzählt, der nicht unausweichlich war.
Nora Bossong zeichnet in ihrem Roman das intensive Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde, und ihres jungen Liebhabers. Zwei Menschen in der Maschinerie der historischen Ereignisse, unterschiedlich verstrickt, unterschiedlich schuldig geworden. Auch an sich selbst.