Geschichten vom Bären Rasputin
Kennt nicht jeder von uns einen Rasputin? Jemand, der keine Lust hat zu arbeiten und sich für den Größten hält? Der eigentlich auf der Suche nach sich selbst ist? Ist Rasputin deswegen ein Lump? Das lässt sich herausfinden!
In 19 humorvollen Geschichten, die herrlich bissige Einblicke in die menschliche Natur geben, erzählt Bestsellerautor Janosch von einem Bären, der seinen Platz in der Welt sucht. Die Erzählungen von Rasputin sind mehr als nur eine Geschichtensammlung: Sie sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft – erzählt mit einer Leichtigkeit und Scharfsicht, wie sie nur Janosch zu Papier bringen kann. Ein Buch voller Humor und Weisheit, nicht nur für Fans von Janosch und seinen Figuren!
Eine Reise zu sich selbst
In 19 Bärengeschichten entführen Janosch und sein Bär Rasputin die Leser:innen in eine Welt voller Weisheit und Witz. Eine amüsante Lektüre für alle Janosch-Fans über einen schelmischen Bären und seine großen und kleinen Alltagssorgen.
Eine große literarische Wiederentdeckung
Die kalten Nächte der Kindheit erzählt vom Heranwachsen einer Frau, von ihrem Begehren, ihren Träumen, ihrer Widerständigkeit. Und wirkt darin heute so aktuell wie damals.
»1949. In einer Provinzstadt in Anatolien mit 4000 Einwohnern lerne ich die Welt sehen. Bin 6 Jahre alt. … Ich empfinde die maßlose Größe der Welt und weiß, dass ich fort und weit weg gehen werde.« So schreibt Tezer Özlü 1981 an den Deutschen Akademischen Austauschdienst über das prägende Gefühl ihrer Kindheit.
Erwachsen geworden, wird sie nach Berlin, Paris und Zürich reisen, fort und weit weg von der Türkei und den »Menschen in Uniform«, dem lauernden Wahnsinn. Sie tauscht die heimischen Obstgärten und Klassenzimmer der Nonnenschule ein gegen die Straßen und Cafés europäischer Hauptstädte – und gegen das Schreiben. Um eine Welt zu erfinden, die ihr entspricht. Indes wird sie über Jahre in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Doch selbst das kann ihren Willen nicht brechen.
Kalina Serce, jüngster Spross einer Frauendynastie, betritt eine lange verlassene Villa – die frühere Pension Glück im schlesischen Langwaltersdorf. Hier traf sich einst Kalinas Urgroßmutter Berta mit ihrem Geliebten. Berta träumt davon, mit ihm nach Prag zu fliehen. Als der Vater dies jedoch verhindert, schreitet sie zu einer ungeheuren Tat.
Joanna Bators deutsch-polnische Familiengeschichte, die 1938 einsetzt und bis in die Gegenwart reicht, erzählt von Frauen, die für ihre Freiheit und ihr Lebensglück aufs Ganze gehen - von ihren Triumphen und Niederlagen und dem langen Schatten ihrer Geheimnisse. Mit ihrem sezierenden und oft gnadenlosen Blick auf weibliche Sehnsüchte, auf Lebenslügen und verblendete Selbstbilder gelingt der Autorin ein ungemein vitales, von Wut und Witz sprühendes Werk.