Dieses Buch verändert unser Verständnis von Kunst und Kultur
Was wäre aus den berühmten Malern, Schriftstellern, Komponisten und Popstars geworden, wenn niemand da gewesen wäre, um sie zu inspirieren, zu trösten, zu korrigieren, zu managen, zu lieben? Von den antiken Musengöttinnen hin zu Christiane Vulpius, Sofja Tolstaja, Gala Dalí, Véra Nabokov, Lee Krasner, Uma Thurman und vielen anderen erzählt Elisa von Hof von den Frauen, die unsere Kunst und Kultur prägen, aber kaum anerkannt oder sichtbar gemacht werden.
An wen denken wir, wenn wir von einer Muse sprechen: vielleicht an eine schöne, junge Frau, die sich halbnackt auf einer Chaiselongue räkelt, während ein Mann sie malt oder fotografiert? Das wäre nicht verwunderlich. Das Bild der liegenden Muse ist durch die Gemälde Tizians, Manets, Matisses und vielen anderen in unser Gedächtnis eingeschrieben. Sie dient dem genialen Künstler als Modell, Liebhaberin und Projektionsfläche. Dabei muss sie noch so viele Jobs mehr erledigen. Obwohl sehr vertraut, ist die Idee vom männlichen Genius, der allein schöpft, noch gar nicht so alt. Systematisch hat sie die Frauen – und den einen oder anderen Mann – im Umfeld des Künstlers zu schmuckem Beiwerk degradiert – und sie wirkt bis heute. Elisa von Hof wirft einen Blick hinter die Kulissen, hinterfragt unsere Vorstellungen von Kunst und Kultur und rückt die ins Scheinwerferlicht, die nicht im Programmheft stehen, dafür aber gearbeitet und oft auch gelitten haben.
Wer ist Banksy?
Banksy ist der bekannteste Unbekannte der Kunstwelt, auch nach der aufsehenerregenden Veröffentlichung der Reuters-Recherche im März 2026. Ulrich Blanché, einer der führenden Street-Art-Experten, legt die erste kunsthistorisch fundierte Biografie des Briten vor. Er rekonstruiert Banksys Weg von der Bristoler Szene zum globalen Superstar und räumt mit falschen Mythen auf. Ob »Blumenwerfer« oder Schredderaktion: Blanché analysiert die Hintergründe kenntnisreich und packend.
Ein unverzichtbares Standardwerk, das die Singularität von Banksys Werk zwischen Vandalismus und Hochkultur erstmals umfassend entschlüsselt.
Kathleen Hannas Band Bikini Kill verkörperte den Punkspirit der 90er wie kaum eine andere. Noch heute hallen ihre persönlichen und feministischen Texte in Hymnen wie »Rebel Girl« und »Double Dare Ya« kraftvoll nach. Aber woher kam diese transformative Stimme?
In Rebel Girl nimmt uns Hanna mit auf eine Reise von ihrer turbulenten Kindheit über die prägenden College-Jahre bis zu den ersten Bandauftritten. In diesen Jahren war es alles andere als selbstverständlich, in einer »Girlband« zu sein. Männliche Gewalt und Feindseligkeit lauerten überall, und um sich als Sängerin Gehör zu verschaffen, brauchte es unendliche Entschlossenheit – und den festen Zusammenhalt mit ihren Bandkolleginnen. Hanna dokumentiert die Anfänge der Riot-Grrrl-Bewegung, kritisiert aber auch deren Exklusivität.
In ihrer Autobiografie taucht neben Musiker*innen wie Kurt Cobain, Ian MacKaye, Kim Gordon oder Joan Jett auch Ad-Rock von den Beastie Boys auf, mit dem sie seit 20 Jahren verheiratet ist.
Über 60.000 verkaufte Exemplare des Hardcovers.
Was gibt es Intimeres als ein Tagebuch?
Seit jeher bewahren Menschen darin ihre unverfälschten Wahrheiten, ihre sehnsüchtigen Hoffnungen, ihre verborgenen Wünsche und ihre tiefsten Ängste auf. In »Diaries of Note« hat Shaun Usher 366 fesselnde Tagebucheinträge der Menschheitsgeschichte zusammengestellt, einen für jeden Tag des Jahres. Darin begegnen wir den persönlichen Aufzeichnungen von Weltpolitikern, Künstlern, Wissenschaftlern, Schriftstellern und Ikonen aus Film und Musik – darunter Albert Einstein, Virginia Woolf, Emma Thompson, Teddy Roosevelt, Maya Angelou und Louis Theroux – neben denen, die nie im Rampenlicht standen, deren Schriften sie jedoch als außergewöhnliche Menschen offenbaren.
Dieses wunderschön illustrierte Buch ist ein Zeugnis für die Kraft persönlicher Erzählungen, die unsere tiefsten und oft geheimsten Emotionen widerspiegeln und festhalten.