Eines Morgens wird Renata von einem unbändigen Freiheitsdrang erfasst: Sie kündigt ihre Stelle als Hausmädchen, setzt sich auf die Parkbank zu den Vögeln, lässt den Alltag vorbeistreifen. Und sie entfernt sich aus dem Korsett der Stadt und ihrer Beziehungen. Ein Handschuhverkäufer, ein Busfahrer, ein Zeitungsjunge – alle, die in ihren Weg geraten, fegt sie davon. Wer nach Befreiung strebt, dem wird das gewohnte Leben fremd. »Renata wasweiß-ich« ist ein waghalsiges Kunststück über den gesellschaftlichen Preis der Unabhängigkeit.
Chiamaka ist Schriftstellerin und versucht, sich im Rückblick auf die Männer ihres Lebens zu erklären, wann genau ihr die Träume abhandengekommen sind. Zikora ist Anwältin und Chias engste Freundin. Von ihrer Mutter hat sie sich distanziert; bis sie – plötzlich selbst Mutter – merkt, wie nahe sie ihr ist. Omelogor, Chias geliebte Cousine, lebt in Nigeria. Als Bankerin beschließt sie eines Tages, ihr Leben auf den Kopf zu stellen. Kadiatou ist Chias Haushälterin. Außerdem arbeitet sie in einem Hotel, wo ein mächtiger Gast sie schwer belästigt. Ein entwürdigendes Verfahren beginnt, in dem alles im Zentrum steht, nur nicht Kadiatous Schicksal. Chimamanda Ngozi Adichie erzählt von vier miteinander verwobenen Leben. Ein wegweisender, gegenwärtiger Roman über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Frauen in einer Welt, die es immer noch schwer macht, sich zusammenzutun.
Elias hat so richtig Mist gebaut, das weiß er. Er versteckt sich den Sommer über bei seiner Großmutter Catharina im Moor. Doch auch sie hütet ein Geheimnis, das alles infrage stellt, was Elias zu wissen glaubt ...
Ein unendlich weiter Sommer, ein Vierteljahrhundert zuvor: Nach Jahren der Angst findet Catharina endlich den Mut, aus ihrer Ehe auszubrechen. Mit ihrer Tochter flieht sie in ein altes Haus im Moor. Während der Sonnentau im ersten Licht des Morgens leuchtet und die Rauchschwalben rufen, spürt sie sich zum ersten Mal wieder. Doch nichts ist wirklich sicher. Erst recht nicht, als Catharina im Moor eine Entdeckung macht, die ihren Mann auf ihre Spur bringen könnte.
DANKE für Ihre begeisterten Rückmeldungen zu »Stromlinien«:
»... gibt es ein Leben nach dem Gesang der Flusskrebse? Hier ist es!« Sabine Dep
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