Wir haben 150 Buchtipps zu "Jürgen Habermas Bezug" gefunden.
In diesem Buch gibt Jürgen Habermas Auskunft – über die Motive seines Denkens, die Umstände, unter denen es sich entwickelte, und die Veränderungen, die es im Lauf der Jahrzehnte erfuhr. Er erzählt vom Entstehungsprozess seines Werks, von wegweisenden Lektüren und prägenden kollegialen Begegnungen. So entsteht das Bild eines reichen Beziehungsgeflechts, das sich über große Teile der intellektuellen Landkarte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart erstreckt. Im Rückblick auf zahlreiche Stationen seines Denkwegs spricht Habermas unter anderem über seine generationsspezifische Ausgangssituation, über Schlüsselerlebnisse mit seinen akademischen Lehrern, über zeitgeschichtliche Tendenzen und politische Überzeugungen sowie die eigenen wissenschaftlichen Arbeiten und deren Rezeption. An sein jüngstes Großwerk Auch eine Geschichte der Philosophie anschließend, werden außerdem zentrale Begriffe und argumentative Strategien aus dem Habermas-Kosmos aufgerufen und kritisch verhandelt. Und immer wieder wird deutlich, worum es diesem Philosophen im Grundsatz geht: um »die Begründung des Quäntchens Vernunftvertrauen und der Pflicht zum Gebrauch unserer Vernunft«.
Ähnliche Bücher wie »»Es musste etwas besser werden …««
Tollkühn, kreativ und unaufhaltsam: der Tüftler-Chaot Jürgen Pinguin! „Jürgen Pinguin hat einen Schnabel und zwei Flügel-Flossen. Mit dem Schnabel erzählt er Geschichten und mit den Flügel-Flossen baut er gerne Sachen.“ Jürgen findet es schwierig, in der Schule stillzusitzen und zuzuhören. Viel lieber baut er in seinem Zimmer großartige Sachen. Von seiner Vorliebe fürs Sägen, Hämmern, Schneiden und Kleben halten ihn auch kleine Missgeschicke und die Bastelunfallgeschichten seiner besorgten Mama nicht ab. Mit seinem nächsten Projekt erfüllt sich Jürgen einen großen Wunsch: Er baut Arne, einen Hund mit weichem Fell und scharfen Zähnen. Mama ist nicht begeistert und Papa ist froh, dass Arne nicht echt ist (der hat ja keine Ahnung!). Aber Hundehalter eines selbst gebastelten Vierbeiners zu sein, ist schwieriger, als Jürgen dachte … Ran an die Bastelsachen: Jürgen Pinguin feiert die kindliche Kreativität. Jürgens Begeisterung ist ansteckend und macht Lust, selbst nach Schere und Heißklebepistole zu greifen. Bilderbuch mit etwas mehr Text: Perfekt zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren - auch die Eltern werden ihren Spaß haben! Liebenswerte Illustrationen: Rasmus Bregnhøi zählt zu den bekannstesten Illustratoren Dänemarks und wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Illustratorenpreis des dänischen Kulturministeriums.
Ähnliche Bücher wie »Jürgen Pinguin baut was, was bellt«
Was bleibt von einem der umstrittensten deutschsprachigen Philosophen?
Auf der einen Seite steht einer der größten Philosophen, auf der anderen Seite sein Engagement für den Nationalsozialismus. Wie passt das zusammen?
Das fragte sich schon der 23-jährige Student Jürgen Habermas, der mutig eine Diskussion um seine philosophische Leitfigur anstimmte und die Vorzeichen für die folgenden Diskussionen setzte.
Oliver Jahraus geht der Frage nach und zeigt, wie dieses Spannungsverhältnis – noch verstärkt durch die Skandale um die Veröffentlichung von Heideggers »Schwarzen Heften« – seine Rezeption bis heute prägt, wie vielfältig diese Verstrickung aufgegriffen wurde, welche Positionen zwischen Verteidigung und Verdammung, zwischen Apologie und Polemik es gibt, und in welcher Form Heideggers Philosophie selbst nationalsozialistisch ist. Jahraus plädiert für eine offene Auseinandersetzung mit Heidegger, die seine Verstrickung als Teil dieser Philosophie ernstnimmt.
Ähnliche Bücher wie »Verstrickte Philosophie. Heidegger und der Nationalsozialismus«
Gastrokritiker Jürgen Dollase über die Kulturgeschichte des Essens, die Entwicklung der einstigen Todsünde Völlerei und unseren veränderten Essgewohnheiten Sehr viele von uns neigen dazu, beim Thema Essen über das Ziel der Ernährung weit hinauszuschießen. Doch ist das schon Völlerei oder noch Genuss? Einer der bekanntesten Restaurantkritiker Deutschlands, Jürgen Dollase, erforscht hier kenntnisreich die Höhen und Tiefen unserer Lust am Essen. Nach einer geschichtlich-theologischen Einordnung der »Todsünde« Völlerei – hier erfahren wir zum Beispiel, dass die Fastenzeit als Wiege der kreativen Küche gilt – beleuchtet er neben körperlich-medizinischen auch die so wichtigen psychologischen Aspekte des Essens. Warum sein Abnehm-Selbstversuch doch nicht langfristig erfolgreich war, erfährt der Leser ebenso wie Erhellendes zur verhängnisvollen Rolle der Discounter. Das Buch ist kein Appell zur Mäßigung – dafür liebt Dollase die Verlockungen der Kochkunst zu sehr. Doch plädiert er für eine Art von kontrolliertem Genuss, mit der wir alle gut leben können. Essen und Politik: Völlerei als legale Sucht Essgewohnheiten im Wandel der Zeiten Elf Tipps, um besser genießen zu können Was früher eine Sünde war, ist heute die Norm. Fast Food, riesige Portionen im Restaurant und Fehlernährung sind mittlerweile fester Bestandteil der deutschen Esskultur. Viele Menschen leiden an Adipositas und Übergewicht. Dennoch gilt Komaessen nicht als Sucht. Jürgen Dollase plädiert für eine "kontrollierte Völlerei", die sich nicht auf Verzicht, sondern auf Mäßigung und gelernten Genuss statt aufs Schlingen bezieht. Aus dem Inhalt:Von der Todsünde zum Volkssport Ein Blick in die Psychologie und die Medizin Völlerei und Individuum: die Mechanismen des Vielessens Essen in Gesellschaft und Politik Keine Völlerei – Genuss mit nur ein wenig Reue "Ich beschreibe in meinem Buch das „Komaessen", wie ich die Völlerei heute nenne, also das überall verbreitete Essen weit über die Sättigung hinaus, als letzte legale Sucht." Jürgen Dollase im Interview mit dem Spiegel
Ähnliche Bücher wie »Völlerei«
Adornos Erben schreibt die Geschichte der Kritischen Theorie neu: als große, vielstimmige Erzählung aus der alten Bundesrepublik – einem Land, das zwanzig Jahre mit Adorno existierte und zwanzig Jahre ohne ihn. Im Oktober 1949 kehrte Theodor W. Adorno aus dem amerikanischen Exil in seine Geburtsstadt zurück, um wieder an einer deutschen Universität zu lehren. Frankfurt lag in Trümmern, die Nazis hatten nur die Kleider gewechselt, aber die Studierenden kamen in Scharen. Bald war der Philosoph wöchentlich im Radio zu hören und zum Stichwortgeber und »Erzieher« der jungen Bundesrepublik geworden. Als Adorno 1969 starb, waren das Institut für Sozialforschung und sein Direktor bundesweit bekannt. Die Frankfurter Schule befand sich auf dem Zenit ihrer öffentlichen Wirkung. Dieser Denkraum und seine Metamorphosen zwischen Nachkrieg und Wiedervereinigung sind das Thema dieses Buches, zwölf Mitarbeiter Adornos seine Protagonisten. Nach dem Tod des »Meisters« zerstreuten sie sich von der Stadt am Main nach Gießen, Lüneburg oder Starnberg. Jörg Später folgt ihren Wegen und schildert, wie sie in Wissenschaft, Politik und den neuen sozialen Bewegungen Adornos Erbe annahmen und veränderten. Adornos Erben: Regina Becker-Schmidt, Gerhard Brandt, Ludwig von Friedeburg, Karl Heinz Haag, Jürgen Habermas, Elisabeth Lenk, Oskar Negt, Helge Pross, Alfred Schmidt, Herbert Schnädelbach, Hermann Schweppenhäuser, Rolf Tiedemann
Ähnliche Bücher wie »Adornos Erben«
Der Sprössling ganzer Generationen bedeutender jüdischer Gelehrter aus Osteuropa und selbst ein Rabbiner, war Jacob Taubes (1923-1987) ein bedeutender Vertreter des Judentums in der Nachkriegszeit. Sein Weg führte ihn von seiner Geburtsstadt Wien über Zürich nach Israel, von dort nach New York und West-Berlin. Taubes war ein intellektueller Impresario, dessen Leben die Konflikte zwischen jüdischem Glauben und Christentum, aber auch den Theorien der Moderne, vor allem der Kritischen Theorie widerspiegelt. So entfaltet die Erzählung der vielen Leben dieses Professors der Apokalypse, dieses Anwalts der Utopie, seiner theoretischen Entwürfe und politischen Stellungnahmen zugleich ein ganzes Panorama der Nachkriegszeit mit Theodor W. Adorno, Gershom Scholem, Jürgen Habermas, Peter Szondi, Herbert Marcuse, Susan Taubes, Carl Schmitt, Martin Buber und vielen anderen als seinen Fürsprechern wie Gegnern.
Ähnliche Bücher wie »Professor der Apokalypse«
Die Geschichte der Philosophie in über 100 Porträts • Prächtig bebildertes Lesebuch über berühmte Philosoph*innen von der Antike bis heute • Von Aristoteles bis Bell Hooks: Faszinierende Lebensgeschichten bekannter Philosoph*innen • Bahnbrechende Gedanken über unsere Welt, in den aktuellen Kontext gestellt • Aufwendig ausgestattet: Mit Originalmanuskripten, Notizbüchern, Briefen und vielen Fotos Lebensbilder großer Denker und Denkerinnen Das umfangreiche Philosophie-Buch bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben der berühmtesten Denker*innen der Welt. Es enthält die faszinierenden Lebensgeschichten von über 100 bedeutenden Philosophen und Philosophinnen – von der Antike bis zur Gegenwart. Hier erfahren Sie alles über ihre Überzeugungen, ihre bahnbrechenden Theorien und ihre Bedeutung für die Gegenwart. Von Sokrates und Platon über Kant und Nietzsche bis zu Jürgen Habermas und Judith Butler: Der Philosophie-Band zeichnet Freundschaften, Liebschaften und Rivalitäten nach, die das Leben und Werk der Philosoph*innen inspiriert und beeinflusst haben. Ein spannender und unterhaltsamer Einblick in das Leben und die Gedankenwelt berühmter Philosoph*innen. Hier wird die Geschichte der Philosophie lebendig! Von Konfuzius bis Jean-Paul Sartre: Berühmte Philosophen und Philosophinnen der Welt in über 100 faszinierenden Porträts
Ähnliche Bücher wie »Philosophie – Menschen, die unsere Welt prägten«
„Du bleibst bei mir!" Als bekannte Schauspielerin, die ihre jüdische Freundin in Wien jahrelang vor den Nazis versteckte, riskierte sie alles. Jürgen Pettinger rekonstruiert die Geschichte einer queeren Heldin. Die berühmte Schauspielerin Dorothea Neff (1903–1986) nahm ab 1940 ihre jüdische Freundin Lilli Wolff als U-Boot in ihrer Wohnung auf. Mit viel Mut, Opferbereitschaft und List gelang die Geheimhaltung. Aber 1944 musste Lilli mit einem Tumor in der Brust ins Krankenhaus. Wie sollte sie operiert werden, ohne aufzufliegen? Jürgen Pettinger rollt den Fall neu auf, spürt in den Dokumenten und von ihm wiederentdeckten Tonaufnahmen der Beziehung der beiden Frauen nach und zeigt, dass queere Aktivist:innen von heute auf den Schultern der queeren Held:innen von damals stehen.
Ähnliche Bücher wie »Dorothea«
Die komischsten Saiten des Lebens in Dur und Moll Ich bin ein großer Freund der Unterscheidung zwischen Sie und Du. Wenn jemand auf der Straße ruft: »Äh Jürjen, wie jeht et dich?«, dann lasse ich das durchgehen, denn die Person hat dringendere Sprachprobleme. Aber wenn mir beim Radio so ein hipper Moderator sagt: »Hi Jürgen, ich bin der Stulle«, dann sage ich: »Negativ, Herr Stulle. Ich habe Socken, die älter sind als Sie, also warten Sie bitte ab, bis ich Ihnen das Du anbiete, vielleicht in ein paar Jahren, wenn Sie dann im Heim mein Pfleger sind.« Was tun gegen Nerv-Deutsch und Dauer-Geduze? Wie macht man eigentlich achtsam Schluss? Und was steht beim Sextextsextett auf dem Programm? Neue Geschichten und Glossen vom großen alten Mann der Zwerchfellerschütterung. »Jürgen von der Lippe durchwandert die deutsche Humorwüste, um Wortwitze spuckend den Eindruck zu widerlegen, der Esprit habe hierzulande keine Advokaten.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ähnliche Bücher wie »Sextextsextett«
Vienna Noir – aber richtig deep Ein Spalt reißt auf vor dem Stephansdom, ein deutscher Tourist verschwindet. Die Suche nach ihm ist ein packender Trip in die Wiener Unterwelt Bei einem Kurzurlaub wollte das deutsche Touristenpaar Renate und Jürgen eigentlich nur etwas Wien anschauen. Doch dann öffnet sich vor dem Stephansdom plötzlich die Erde und Jürgen verschwindet spurlos. Was ist da passiert? Hat Jürgen den Sturz in den Spalt überlebt? Und warum scheint das niemanden zu kümmern? Schnell merkt Renate, dass ihr die Wiener Polizei keine große Hilfe ist. Also begibt sie sich selbst auf die Suche nach ihrem verschollenen Mann. Gemeinsam mit der Hilfe von Reinhold, einem semi-seriösen Geisterjäger, taucht sie ab in die Wiener Unterwelt. Dabei entdecken die beiden einen jahrhundertealten Komplott, der Zeit und Raum völlig durcheinanderbringt! Ein Roman, so spannend wie ein Krimi, so unterhaltsam wie eine Netflixserie und so deep wie die Katakomben unter dem Stephansdom.
Ähnliche Bücher wie »Vienna Falling«
Ähnliche Bücher wie »Aber Luise!«
Im August 1912 bricht die Besatzung der Herzog Ernst unter Expeditionsleiter Herbert Schröder-Stranz nach Spitzbergen auf. Es ist die Zeit der großen Polarfahrten, der Wettlauf zum Südpol ist in vollem Gange. Auch die Deutsche Arktische Expedition soll aus mutigen Männern Helden machen. Doch die Mission, gescheitert an Unerfahrenheit und grenzenloser Selbstüberschätzung, endet in einem Desaster.
Von immer waghalsigeren Kursänderungen, dem zermürbenden Kampf gegen die eisige Kälte und spektakulären Rettungsmissionen: Mit atemraubender Spannung erzählt Jürgen Kehrer die packende Geschichte dieses katastrophalen Abenteuers - und geht der uralten Sehnsucht auf den Grund, ein Held sein zu wollen.
Ähnliche Bücher wie »Heldenreise ins ewige Eis«
Wem gehört die deutsche Geschichte? Wir leben in turbulenten Zeiten, krisenhaften gar. Nicht nur in der Politik macht sich das Gefühl breit, eine Zeitenwende zu beobachten. Trotzdem oder gerade deshalb erfolgt immer wieder die Bezugnahme auf »die Geschichte«, werden daraus sich angeblich ergebende Lehren genannt. Auf der einen Seite scheint Geschichte als Ressource und Legitimität nie so nachgefragt wie derzeit, auf der anderen Seite fühlen sich nicht unerhebliche Teile der deutschen Gesellschaft in der bundesdeutschen Gedächtnispolitik marginalisiert. Die in diesem Band versammelten Essays ergeben ein Mosaik der deutschen Erinnerungslandschaft der Berliner Republik und der großen Debatten, die um sie geführt werden. Mit Beiträgen von Eckart Conze, Hajo Funke, Efsun Kızılay, Meron Mendel, Dirk Moses, Michael Rothberg, Ilko-Sascha Kowalczuk, Franziska Davies, Sonja Hegasy u. v. m.
Ähnliche Bücher wie »Erinnerungskämpfe«
EIN GENOZID WIE JEDER ANDERE? Ist es ein neuer Historikerstreit? Die Erinnerung an den Holocaust in Deutschland steht plötzlich in der Kritik. Was eben noch als eine politische und gesellschaftliche Errungenschaft galt, verstehen manche nun als einen «Katechismus», der den Deutschen aufgezwungen sei und über dessen Einhaltung «Hohepriester» wachten. Seine wahre Funktion sei es, andere historische Verbrechen auszublenden und dem Mord an den Juden eine übertriebene Rolle im kollektiven Gedächtnis der Deutschen einzuräumen. Dieser Band tritt solchen Thesen entgegen. Saul Friedländer, Norbert Frei, Sybille Steinbacher und Dan Diner zeigen aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven, warum das Argument der Präzedenzlosigkeit des Holocaust historisch gut begründet ist. Zugleich machen sie deutlich, dass die Erinnerung insbesondere an die Kolonialverbrechen einen größeren Platz erhalten sollte, ohne deshalb die kritische Auseinandersetzung mit dem Holocaust beiseitezuschieben. Mit einem kurzen Text «Statt eines Vorworts» eröffnet Jürgen Habermas den Band. Die Debatte um den Holocaust kommt nicht zur Ruhe Ein Genozid wie jeder andere? Über Holocaustvergleiche und koloniale Gewalt
Ähnliche Bücher wie »Ein Verbrechen ohne Namen«
Ähnliche Bücher wie »365 x Freud«
Ähnliche Bücher wie »Geister der Gegenwart«
Adorno, Gehlen und der lange Schatten des Nationalsozialismus Freigeist trifft auf Demokratieverächter – Thomas Wagner enthüllt die so spannende wie eigenwillige Beziehung zwischen dem linken Philosophen Theodor W. Adorno und seinem rechten Widerpart Arnold Gehlen. Mit großer Erzählkunst nimmt er uns mit auf die aufregende Reise in eine sich mitten im Kalten Krieg rasant modernisierende Gesellschaft. Dabei gibt er überraschende und verstörende Einblicke in die Intellektuellengeschichte der jungen Bundesrepublik. Frühjahr 1958: Theodor W. Adorno bezichtigt seinen Kollegen Arnold Gehlen mit einem vernichtenden Gutachten des faschistischen Denkens – und verhindert dessen Berufung nach Heidelberg. Wenige Jahre später schreiben sie sich Briefe, treffen sich privat und führen eine Reihe von Rundfunkgesprächen – wieso? Vor dem Hintergrund von Wiederbewaffnung und deutscher Teilung schildert Thomas Wagner die Geschichte dieser außergewöhnlichen Begegnung. Er zeigt, wie sich die Soziologie als neue Leitwissenschaft etabliert und welchen Anteil ehemalige Nationalsozialisten dabei haben. Sein Erzählbogen reicht von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis in die Hauptstadt der DDR. Mit illustren Figuren wie Arendt, Benn, Brecht, Augstein, Plessner und Harich entsteht ein plastisches Bild von der intellektuellen Gründung der Bundesrepublik. Die Wurzeln der aufgeheizten Debatten unserer Gegenwart erscheinen dadurch in einem überraschend neuen Licht.
Ähnliche Bücher wie »Abenteuer der Moderne«
»Weltweit geht es den Populisten darum, die selbstkritische Auseinandersetzung mit der je eigenen Geschichte als antinationale Umtriebe zu stigmatisieren.« Norbert Frei, einer der renommiertesten Historiker des Landes, hat für die Süddeutsche Zeitung mehr als sieben Jahre lang eine vielbeachtete Kolumne geschrieben. Für diesen Band hat er ein halbes Hundert dieser jeweils aus aktuellem Anlass verfassten, aber über den Tag hinausweisenden politisch-zeitgeschichtlichen Beiträge ausgewählt und in eine thematische Ordnung gebracht: »Das nationalsozialistische Erbe«, »Die alte und die neue Rechte«, »Deutsch-Deutsches«, »Deutsche, Juden, Israel«, »Nach dem Überfall auf die Ukraine«, »Demokratieverachtung global«. Frei verbindet die souveräne Beherrschung seines Metiers mit großer Formulierungskunst. Seine »Anmerkungen zur Zeitgeschichte« sind ein unverzichtbarer Beitrag zur Stärkung unserer politischen Urteilskraft. »In der Person von Norbert Frei vereinigt sich der um Versachlichung und Objektivität bemühte Zeithistoriker mit dem politisch engagierten Aufklärer.« Jürgen Habermas
Ähnliche Bücher wie »Einreden«
Vom Wagnis, selbst zu denken
Welche Philosophie kann uns heute noch leiten? Auf den Spuren von Theodor W. Adorno, Susan Sontag, Michel Foucault und Paul K. Feyerabend entwirft »Geister der Gegenwart» ein großes Ideenpanorama der westlichen Nachkriegszeit. Wolfram Eilenberger erzählt mitreißend vom Aufbruch in eine neue Aufklärung, der direkt zu den Bruchlinien unserer Zeit führt.
Winter 1949: Theodor W. Adorno kehrt aus den USA ins zerstörte Frankfurt zurück, Paul K. Feyerabend kriegsversehrt nach Wien. Wunderkind Susan Sontag besucht Thomas Mann in Los Angeles. Der junge Michel Foucault begeht in Paris einen weiteren Selbstmordversuch. Als Folge der Weltkriegskatastrophe suchen diese vier Selbstdenker ihren Weg in ein neues Philosophieren. Über die kommenden Jahrzehnte revolutionieren sie die Art und Weise, wie wir über unsere Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft nachdenken.
Wolfram Eilenberger legt erneut ein erzählerisches Meisterwerk vor, das am Beispiel dieser vier mutigen Geister von der Kraft der Philosophie kündet, einen Ausgang aus den Engen der Gegenwart zu finden. Voller überraschender Einsichten und befreiender Impulse für unsere Zeit der Krise.
Shortlist Tractatus - Essaypreis des Philosophicum Lech
Ähnliche Bücher wie »Geister der Gegenwart«
Wer ist diese Frau? Ihre Stasi-Akten beschreiben Uta als „groß“, „schlank“, „sehr intelligent, z. T. auch sehr raffiniert“. Sie nennen sie „mannstoll“ und notieren, dass sie „sehr viel raucht und auch viel Alkohol verkonsumiert“. Aber ist das schon alles? Wie kann man einen Menschen voller Hoffnung und Lust beschreiben, der in die Widersprüche seiner Zeit gerät? Über vierzig Jahre war Uta Sexarbeiterin. Seit 1971 von der Stasi auf Männer angesetzt, war sie dabei Täterin und Opfer zugleich. In Clemens Böckmanns die Geschichte aufwühlendem Roman erzählen er, sie und die Akten gemeinsam ein Leben. Dabei gibt es keine Wahrheit über die DDR oder die Ausbeutung als Frau – aber Aufmerksamkeit für einen von allen vergessenen Menschen.
Ähnliche Bücher wie »Was du kriegen kannst«
Ähnliche Bücher wie »Gittersee«
Arnolt Streich ist nicht gerade ein Menschenfreund. Vom Wirtschaftswunder vergessen, verbringt der ehemalige Fremdenlegionär seine Tage als Wachmann über ein paar schäbige, von zwielichtigen Typen gemietete Garagen in einer zugigen Wohnung, raucht eine Morris nach der anderen und flüchtet sich in die tröstliche Stimme von Édith Piaf. Beim täglichen Bier um die Ecke erfährt er von einem tödlichen Anschlag mitten in der Stadt. Das Opfer: Georg Puchert, ein Waffenhändler, der die algerische Befreiungsfront FNL im Kampf um die Unabhängigkeit mit Waffen versorgt hat. Gleichzeitig beginnen düstere Gestalten, nach Streich zu fragen. Der kann die Machenschaften hinter den verschlossenen Garagentoren nicht länger ignorieren und stößt auf Vorgänge, die besser im Verborgenen geblieben wären.
Ähnliche Bücher wie »Die Rote Hand«
Ähnliche Bücher wie »Crazy Schmidt … und der krasseste Roadtrip meines Lebens«
Urbansky und Wagner – zwei ausgewiesenen Kennern der beiden Länder – erzählen die wechselvolle Geschichte vielschichtiger Verbindungen, denen sich China und Russland niemals entziehen konnten. Als imperiale Großreiche, sozialistische Supermächte und autoritäre Gewaltregime glichen und verglichen sie sich, sie konkurrierten und kooperierten. China und Russland können sich nicht aus dem Weg gehen und marschieren doch nicht im Gleichschritt. Über das Verhältnis zwischen China und Russland wird viel spekuliert. Einerseits befürchten Beobachter:innen ein Bündnis der autoritären Regime. Andererseits widersprechen sich die geopolitischen Interessen Pekings und Moskaus oftmals. Auf der einen Seite nennen sich Xi Jinping und Wladimir Putin »gute Freunde«. Auf der anderen Seite ist unklar, ob die Länder sich auf Augenhöhe begegnen und wie sich die Machtbalance verschoben hat. Um die chinesisch-russischen Beziehungen im 21. Jahrhundert angemessen einzuordnen, muss man ihre lange Vergangenheit verstehen. Die Historiker Sören Urbansky und Martin Wagner führen in die vierhundertjährige Geschichte der beiden Nachbarn ein: von den ersten offiziellen Kontakten 1618 über das Zerwürfnis der beiden kommunistischen Regime unter Chruschtschow und Mao bis hin zu Chinas Reaktion auf Russlands Krieg in der Ukraine 2022.
Ähnliche Bücher wie »China und Russland«
Der Fußball, heißt es, schreibt die unglaublichsten Geschichten. Höchste Zeit also für eine unglaublich gute Geschichte des Fußballs. Michael Cox erzählt sie ab dem Jahr 1992, als die Änderung der Rückpassregel und die Einführung der Champions League den Sport veränderten und einen weiteren Professionalisierungsschub auslösten. Cox zeichnet nach, wie die großen europäischen Fußballländer mit ihren Clubs und Nationalmannschaften jeweils eine Zeit lang dominierten, bis die Konkurrenz ihren Erfolgscode knackte und die Evolution weiter vorantrieb. José Mourinhos abgezockte Abwehrmaschinen, Pep Guardiolas Kurzpass-Tiki-Taka, das Gegenpressing und Umschaltspiel von Jürgen Klopp – Cox porträtiert die prägenden Figuren dieser knapp drei Jahrzehnte und erklärt ihre taktischen Neuerungen. Und er erinnert an legendäre Spiele, etwa an den Moment, als der portugiesische Nationaltorwart Ricardo im EM-Viertelfinale 2004 plötzlich seine Handschuhe auszog, den letzten Elfmeter der Engländer hielt und den entscheidenden selbst verwandelte.
Ähnliche Bücher wie »Umschaltspiel«
Ähnliche Bücher wie »Marburg 1925«
Arno Luiks Interviews beginnen oft mit provozierenden Fragen, schon mit der ersten Antwort wird der Leser in diese Gespräche hineingezogen – und liest Dinge, die er anderswo nicht gelesen hat. Arno Luik verführt seine Gegenüber von Beginn an zu einer erstaunlichen Offenheit und schafft es, Brisantes aus ihnen herauszukitzeln. Dieser Gesprächsband ist eine faszinierende Zeitreise, in der sich Geschichte auf eine mitreißende Weise entfaltet: anekdotisch, politisch, intim. Sie zeigt, warum wir wurden, wer wir sind: eine zerrissene, eine verstörte, manchmal trotzdem schöne Welt – um die es sich lohnt, zu kämpfen.
Ähnliche Bücher wie »"Als die Mauer fiel, war ich in der Sauna."«
Ähnliche Bücher wie »Aber ich kann fliegen«
In einer nicht allzu fernen Zukunft hat eine rechtsnationale Partei die absolute Macht übernommen. Ein drakonisches Remigrationsgesetz zwingt Menschen mit Migrationshintergrund zur Flucht und spaltet die Gesellschaft. Doch mutiger Widerstand formiert sich: Die alleinerziehende Mutter Natascha, der Street Artist Malik und das gut situierte Akademikerpaar Florian und Klaus kämpfen aus dem Untergrund gegen die Verfolgung und für eine gerechte Zukunft. Werden sie es schaffen, der Ausgrenzung etwas entgegenzusetzen?
Inspiriert von Hugo Bettauers Klassiker Die Stadt ohne Juden (1922) zieht Autochthon Parallelen zwischen den politischen Entwicklungen der Vergangenheit und der Gegenwart. Mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit und Ironie wirft Jürgen Pettinger einen scharfsinnigen Blick auf die Gefahren von Nationalismus und politischer Intoleranz, indem er bewusst mit Klischees spielt und vor einer Wiederholung dunkler Geschichte warnt. Ein satirisch-packender Appell an die Zivilgesellschaft – und ein Muss für alle, die sich mit der politischen Gegenwart auseinandersetzen wollen.
Ähnliche Bücher wie »Autochthon«
Onten, Enten und Untenrums: Lo will alles ganz genau wissen. Wie heißt das eigentlich zwischen den Beinen? Wozu ist es da und wie sieht es aus? Und wie kann man noch dazu sagen? Ein sprachkreatives Bildersachbuch, das in kindnahen Bildern und Texten einen unverkrampften Zugang zu unterschiedlichen Körpern, Geschlechtsteilen und Geschlechtern bietet. Ein empowerndes Buch, warm und frech zugleich, das den selbstbestimmten Zugang zum eigenen Körper in den Mittelpunkt stellt.
Ähnliche Bücher wie »Untenrum«
Ähnliche Bücher wie »Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden.«
LITERATUR. KANON. REVOLTE! – DIE ZUKUNFT DES LESENS STEHT AUF FEMINISTISCHEN FÜSSEN Wie das Patriarchat über „wichtige“ Literatur entscheidet, unsere Weltsicht prägt – und warum wir jetzt etwas dagegen tun müssen Beginnen wir mit einer beliebten Unwahrheit: Jugendliche wollen nicht mehr lesen. Absoluter Quatsch, sagt Autorin Teresa Reichl. Vielmehr ist es so: Wir müssen endlich mit den verstaubten Kanon-Listen und den ewig gleichen Autoren (!) aufräumen. Tun wir das nicht, gefährden wir die Zukunft des Lesens. Denn: Wie kann es sein, dass nur eine Perspektive zum Klassiker taugt? Wie sollen wir uns für Bücher begeistern, wenn Geschichten wieder und wieder und wieder aus einer ähnlichen Sicht erzählt werden? Wenn nur bestimmte Autoren (weiß, männlich, heterosexuell …) als große Literaten gefeiert werden? Am besten haben wir keine Meinung zu Klassikern, die von der allgemeinen abweicht, und falls doch, sind wir vielleicht einfach nicht „intelligent“ genug oder wir haben diese „hohe Kunst“ einfach nicht verstanden. Woher das alles kommt? Welcome to patriarchy! Ja, das Patriarchat hat überall Einfluss – auch auf das, was und wie wir lesen. Es ist deshalb Zeit für den nächsten logischen feministischen Schritt: Die Literatur und ihre Geschichte werden umgeschrieben. Werden divers. Werden endlich korrigiert. Bam! Grundlagen, Alternativ-Kanon und geballtes Wissen: in verständlich und für alle! Eine neue Sicht auf Literatur ist möglich und notwendig. Das beweist Teresa Reichl, indem sie Basics zur Literaturgeschichte klärt, die bestehende Riege der Klassiker gründlich prüft und einen ausgewachsenen Alternativ-Kanon entwirft. Wofür? Um zu zeigen, dass es Bücher (ja, auch alte!) von Autor*innen gibt, von denen immer behauptet wird, sie hätten nichts geschrieben. Um endlich neue Stimmen erzählen zu lassen. Die Autorin macht deutlich, dass es eine Offenheit braucht, die neue Bücher im literarischen Kanon zulässt. Um Blickwinkel zugänglich zu machen, mit denen sich Jugendliche, aber auch Erwachsene identifizieren können. Das hier ist der Anfang einer Literaturrevolte. Wie sie aussehen könnte? Steht in diesem lehrreichen, wütenden und zugleich witzigen Buch.
Ähnliche Bücher wie »Muss ich das gelesen haben?«
Ähnliche Bücher wie »Der Philosoph«
Ähnliche Bücher wie »Wir sind die Türken von morgen«
Ähnliche Bücher wie »Personen und Reden«
1784 erblickte Immanuel Kants berühmte Antwort auf die Frage »Was ist Aufklärung?« das Licht der Öffentlichkeit. Und seither, so Michel Foucault in seinem gleichnamigen Text, arbeitet sich die moderne Philosophie von »Hegel bis Horkheimer oder Habermas« an ihr ab. Mit Vorsicht und Geschick nimmt er Kants Ausführungen unter die Lupe und interpretiert sie auf seine Weise. Die Aufklärung à la Foucault ist nicht bloß ein Prozess, der uns aus der Unmündigkeit befreit, oder eine Periode der Geistesgeschichte. Sie ist eine Haltung.
Obwohl Michel Foucault das 21. Jahrhundert nicht mehr erlebt hat, sind viele seiner Ideen und Konzepte – von der Biopolitik bis zur Freundschaft als Lebensform – aktueller denn je. Man könnte sogar sagen, dass sie erst im Kontext heutiger Debatten ihre volle Kraft entfalten.
Ähnliche Bücher wie »Was ist Aufklärung?«
Ein Hoch auf unsere Unterschiede! In diesem Buch lernen wir die Kinder einer Schule kennen, ihre Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Familien. Alle Kinder haben ganz unterschiedliche Interessen, Gefühle, Kulturen, Familien, Talente und Träume – und trotzdem haben sie sehr viel gemeinsam! Auf einfühlsame und ehrliche Weise wird gezeigt, was uns einzigartig macht: Verschiedene Familienkonstellationen, Adoption, Identitäten, Lern- und Körperbehinderungen und vieles mehr. Durch die direkten Äußerungen der Kinder selbst werden spielerisch Empathie, Selbstliebe und das Verständnis füreinander gestärkt. Ein vielseitiges Sachbilderbuch für Kinder ab 5 Jahren, das Menschen so zeigt, wie sie sind: wunderbar verschieden! Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen
Ähnliche Bücher wie »Unsere kunterbunte Welt - Wir sind wunderbar verschieden«
Ähnliche Bücher wie »Queerfeministischer Taschenkalender 2025«
Ähnliche Bücher wie »Hannah«
Ähnliche Bücher wie »Die Zukunft ist nicht binär«
Lust eine Todsünde? Das war einmal. Heute scheint eher ein lahmes Sexleben in diese Kategorie zu fallen. Doch genau so sieht immer häufiger die Realität aus: Noch nie hatte die Menschheit so wenig Sex wie heute. Und das, obwohl wir alle Möglichkeiten haben, uns auszuleben und Tipps für guten Sex inflationär an jeder (digitalen) Ecke obendrauf bekommen. Apropos Kommen: Was im Kommen ist, sind Beziehungen ohne Sex. Bloß spricht keiner darüber. Außer natürlich Henriette Hell. Sie fragt u. a., ob Sex immer asozialer wird und wir, sobald es ernst wird, den anderen lieber einfach ghosten. Aber sie erzählt auch umfassend und unverklemmt die Geschichte der einstigen Todsünde Wollust - sie hängt untrennbar zusammen mit der systematischen Unterdrückung der weiblichen Lust und deren Befreiung.
Ähnliche Bücher wie »Lust«
Ähnliche Bücher wie »Die Passagierin«
Ähnliche Bücher wie »Der Rhein«
Ähnliche Bücher wie »Schmutziges Licht«
Ähnliche Bücher wie »Eine kurze Geschichte der Gleichheit«
Ähnliche Bücher wie »Blue Skies«
Ähnliche Bücher wie »Die Kammer«
Ähnliche Bücher wie »Emotionale Gleichgewichtsstörung«
Ähnliche Bücher wie »Erste Hilfe für Demokratie-Retter«
Die hier erstmals übersetzten fünfundsiebzig handschriftlichen Bögen von Marcel Proust sind die Keimzelle seines siebenbändigen Romanwerks Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (À la recherche du temps perdu). Man wusste, dass es sie gibt, aber sie waren verschollen. 2018 im Nachlass des Proust-Forschers und Verlegers Bernard de Fallois endlich gefunden, erschienen sie 2021 bei Gallimard: eine Sensation. Wir begegnen vielen aus der Lektüre der Recherche bekannten Figuren und Szenen, hier noch belassen in der Ursprünglichkeit früher Erinnerung: an die geliebte Mutter, das Kindheitsdrama des Zubettgehens, die jungen Mädchen am Strand. Proust ist erkennbar noch auf der Suche: nach den literarischen Mitteln, sein Leben zu erzählen, sein unendliches autobiographisches Material zu organisieren. Bei aller sprachlichen Meisterschaft liegt der Reiz dieser Texte auch in ihrer Unmittelbarkeit, ihrem bekenntnishaften Ton. Erst später gelingt Proust dann der letzte und entscheidende Schritt: das Erinnern selbst zum Gegenstand des Erzählens zu machen. Sich dieser Urzelle der Recherche anzunähern bedeutet, Prousts lebenslanger Erinnerungs- und Schreibarbeit und damit dem Geheimnis des Romans auf die Spur zu kommen. Die deutsche Ausgabe erscheint in besonderer Ausstattung in der Übersetzung von Andrea Spingler und Jürgen Ritte
Ähnliche Bücher wie »Die fünfundsiebzig Blätter«
Wahrhaftig und einfühlsam erkundet Deniz Ohde in ihrem gefeierten Debütroman die feinen Unterschiede in unserer Gesellschaft. Sie spürt den Sollbruchstellen im Leben ihrer Erzählerin nach, den Zuschreibungen und Erwartungen an sie als Arbeiterkind, der Kluft zwischen Bildungsversprechen und erfahrener Ungleichheit, der verinnerlichten Abwertung und dem Versuch, sich davon zu befreien. Industrieschnee markiert die Grenzen des Orts, eine feine Säure liegt in der Luft, und hinter der Werksbrücke rauschen die Fertigungshallen, wo der Vater tagein, tagaus Aluminiumbleche beizt. Hier ist die Erzählerin aufgewachsen, hierher kommt sie zurück, als ihre Kindheitsfreunde heiraten. Und während sie die alten Wege geht, erinnert sie sich: an den Vater und den erblindeten Großvater, die kaum sprachen, die keine Veränderungen wollten und nichts wegwerfen konnten, bis der Hausrat aus allen Schränken quoll. An die Mutter, deren Freiheitsdrang in der Enge einer westdeutschen Arbeiterwohnung erstickte, ehe sie in einem kurzen Aufbegehren die Koffer packte und die Tochter beim trinkenden Vater ließ. An den frühen Schulabbruch und die Anstrengung, im zweiten Anlauf Versäumtes nachzuholen, an die Scham und die Angst – zuerst davor, nicht zu bestehen, dann davor, als Aufsteigerin auf ihren Platz zurückverwiesen zu werden.
Ähnliche Bücher wie »Streulicht«
Ähnliche Bücher wie »Gittersee«
Ähnliche Bücher wie »Spaziergänge in Worpswede«
Das Grundgesetz wird 75 Jahre alt und es ist eine große Erfolgsgeschichte. Gleichzeitig ist es ein Dokument des Wandels. Mehr als sechzigmal ist das Grundgesetz seit seiner Verkündung geändert worden. Manche Novelle fand breite Zustimmung, andere wurden sehr kontrovers diskutiert oder sind bis heute heftig umstritten. Diese Ausgabe will das Grundgesetz ehren – und zeigt gleichzeitig, dass die Debatte darüber nie abgeschlossen ist. Anhand ausgewählter Artikel der Verfassung diskutiert sie, wie es um Menschenwürde und Asylrecht, Gleichstellung und Gleichberechtigung, informationelle Selbstbestimmung und die natürlichen Lebensgrundlagen steht. Es geht um die Frage, ob das Grundgesetz eine Schuldenbremse braucht, ob wir nach der Deutschen Einheit eine neue Verfassung gebraucht hätten und wie stark das Grundgesetz gegen seine Feinde ist. Ein besonderer Schwerpunkt: Vier Beiträge mit Wünschen der jüngeren Generation an die Zukunft der Verfassung! Mit Beiträgen von Jürgen Bering, Sabine Fandrych, Halima Gutale, Silke Laskowski, Sabine Rennefanz, Martin Schulz, Kathrin Sonnenholzner, Jens Südekum, Pit Terjung und von aktuellen Stipendiat:innen der Friedrich-Ebert-Stiftung. 13 Bände im Pocket-Format im Schuber
Ähnliche Bücher wie »Verfassung im Fluss«
Ähnliche Bücher wie »Anbruch der neuen Zeit«
Ähnliche Bücher wie »Frankfurt - Paris - Frankfurt«
Ähnliche Bücher wie »wie wir morgen unterwegs sein wollen«
»Den Weltuntergang haben ein paar Leute befürchtet, wegen der Banken, wegen irgendeines mystischen Kalenders. Viele Beinahe-Weltuntergänge hast du bereits erlebt. Du hast sie herbeigesehnt und wurdest enttäuscht. Du denkst an die Krisen als Marker. Autofahren hast du während der Ölkrise gelernt, eine Familie in der Jugoslawienkrise gegründet. Während der Terrorkrise hast du die erste Flugreise unternommen, während der Bankenkrise warst du selbstständig. Du fragst dich, was die nächste Krise auslösen wird.«
An der Supermarktkasse stellt Manfred Gruber fest: Die Behörde hat die Sozialhilfe nicht überwiesen. Dass die Kartenzahlung erneut abgewiesen wird, treibt ihm vor Scham die Röte ins Gesicht. Es ist ein kalter und regnerischer Tag, ohne Geld muss er den weiten Weg entlang der österreichischen Bundesstraße zu Fuß auf sich nehmen, um die Beamten zur Rede zu stellen. Er hat alle Auflagen erfüllt, alle aussichtslosen Bewerbungen verschickt, die unsäglichen Bewerbungstrainings und unbezahlten Probearbeitstermine absolviert, er ist seiner Bemühungspflicht verdammt noch mal nachgekommen! Die können ihm gar nichts – doch er irrt sich.
Ein wichtiger Roman zur richtigen Zeit: Sandra Weihs blickt dorthin, wo die Gesellschaft als Erstes wegschaut. Auf empathische Weise beschreibt die Autorin den verzweifelten Kampf eines im Sozialsystem Alleingelassenen. Ihre messerscharfen gesellschaftlichen Betrachtungen, der treffsichere Humor, hinter dem immer wieder eine Bernhard’sche Ironie hervorblitzt, lassen einen nicht los – ein Roman, der mit Vorurteilen aufräumt und der seinem Protagonisten das zurückgibt, wonach ihm am meisten verlangt: die Würde.
»Ein Text wie eine Maschine. Atemlos zu lesen. Mit eisernem Mut. Grandios und bitter.« Andreas Maier
Ähnliche Bücher wie »Bemühungspflicht«
Von Königsberg zur Berliner Republik: Heinrich August Winklers Erinnerungen
Heinrich August Winkler ist einer der bedeutendsten deutschen Zeithistoriker. Er ist aber auch einer der einflussreichsten deutschen Intellektuellen, der die politischen Debatten unseres Landes bis heute prägt. In diesem Buch erinnert er sich an seinen Lebensweg von Königsberg über Süddeutschland nach Berlin, an Begegnungen und Erlebnisse, an Gespräche und Kontroversen, an Irrtümer und Erkenntnisse. Doch es sind keine Memoiren im klassischen Sinne. Es ist ein Rechenschaftsbericht über ein Leben, das der historisch-politischen Selbstaufklärung der Deutschen gewidmet ist. Daher bieten diese Erinnerungen auch etwas, das heute so nötig ist wie lange nicht mehr: einen politisch-moralischen Kompass in den Zeitenwenden unserer Epoche.
In diesem Buch blickt Heinrich August Winkler zurück auf seine Kindheit in Königsberg und die letzten Wochen des "Dritten Reiches", die er in Württemberg erlebte. Er berichtet von seinen Prägungen in der Nachkriegszeit, von seinen wissenschaftlichen und politischen Vorbildern, von frühen Begegnungen mit Konrad Adenauer und Willy Brandt, vom Kampf um die Verwestlichung der Bundesrepublik. Er erinnert an die deutsche Teilung und ihre Überwindung, an die Gründung der Berliner Republik und seine Interventionen zu politischen Streitfragen der Zeit, bis hin zu seiner Kritik an der Ostpolitik der SPD und seinen frühen Warnungen vor Putin. Er beschreibt seine Rückkehr nach Königsberg, seine frühen Reisen in die USA und die DDR sowie seine Gespräche mit Gerhard Schröder, Wolfgang Schäuble, Jürgen Habermaas, Ralf Dahrendorf, Reinhart Koselleck und vielen anderen. Vor allem aber zeigen diese Erinnerungen eines der großen Intellektuellen der Bonner und Berliner Republik, welch weiten Weg Deutschland seit dem Zivilisationsbruch des "Dritten Reiches" in Richtung Westen zurückgelegt hat und welche Errungenschaften, aber auch Verpflichtungen damit verbunden sind.
Ähnliche Bücher wie »Warum es so gekommen ist«
Das Dorf Saig über Titisee wird in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Rückzugsort für Intellektuelle, Künstlerinnen, Industrielle, Verfolgte und Widerständler: Martin Heidegger, Edmund Husserl, Otto Dix, Marie Luise Kaschnitz, Hanns Martin Schleyer, Generaldirektoren deutscher Konzerne, Stars der Babelsberger Studios und Stauffenberg-Vertraute – sie alle verbringen Zeit an diesem abgeschiedenen Ort im Hochschwarzwald. Was wie ein historischer Zufall wirkt, entpuppt sich als Schlüsselkonstellation für die deutsche Nachkriegsordnung. Inmitten traumhafter Natur kreuzen sich hier Wege und Weltanschauungen – und wichtige Entscheidungen, die die junge Bundesrepublik prägen werden, fallen genau hier.
Gunilla Eschenbach und Rainer Bayreuther zeichnen anhand von exklusivem Archivmaterial mit großer erzählerischer Wucht ein epochales Portrait deutscher Geschichte.
Ähnliche Bücher wie »Das Dorf der Visionäre«
Ähnliche Bücher wie »Das große Wörterbuch der Kochkunst«
Protect your daughter? Educate your son! Wer heute Söhne hat, steht vor besonderen Herausforderungen: Wir wollen glückliche Jungs, die frei von toxischen Männlichkeitskonzepten heranwachsen. Aber für ihre Erziehung fehlen uns scheinbar nach wie vor Vorbilder und Strukturen. Spiegel-Bestseller-Autorin Anne Dittmann, selbst Mutter eines Sohnes, bricht in ihrem neuen Buch die großen Fragen unserer Gegenwart auf das konkrete Familienleben herunter: Was bringen Jungs von Natur aus mit und was leben wir ihnen vor? Welche Rollenbilder prägen sie und welche können wir ihnen zeigen? Wie erziehen wir zu Empathie, Respekt und Fürsorge? Und wo verheddern wir uns manchmal in unseren eigenen Stereotypen? Dieses Buch sortiert nicht nur die Fakten, sondern gibt uns viele lebensnahe Anleitungen für den Alltag an die Hand. Ein Muss für alle, die Männer von morgen mutig begleiten wollen. Mit Interviews u.a. mit Susanne Mierau, Vitor Gatinho, Nicola Schmidt und Patricia Cammarata zu Themen wie: Freundschaft & Gefühle, Gewalt & Aggressionen, Gesundheit & Krisen, Computerspiele & Medien, Rollenmuster & Vorbilder, Pornos & Sexualität, Freizeit & Engagement. »Wie mit Söhnen über Gefühle sprechen, übers Weinen, über Sex und über über Konsens – und zwar ohne dass es für beide peinlich wird? Anne Dittmann hat dafür die besten Anleitungen überhaupt gefunden! Ein Lesemuss für alle Mütter und Väter.« Alexandra Zykunov, Bestsellerautorin und Journalistin »Ein Buch, von dem ich mir gewünscht hätte, es schon viel früher lesen zu können. Als Sohn, heranwachsender Mann und auch als Vater.« Felix Schenk (@papa_ohne_plan) Das neue Buch der meinungsstarken und hochengagierten Spiegel-Bestseller-Autorin Moderne Jungs kompetent begleiten Ausstattung: Durchgehend zweifarbig mit zahlreichen Illustrationen
Ähnliche Bücher wie »Jungs von heute, Männer von morgen«
365 Impulse für die Beziehungsarbeit in einvernehmlich nicht-monogamen Beziehungen: Ein Buch zum täglichen Lesen oder für die gelegentliche Lektüre. Die einzelnen Abschnitte sind in gut verdauliche Häppchen von je ungefähr einer Seite unterteilt. Das Lesen der Passagen soll zur Selbstreflexion einladen und zu Gesprächen mit Partner*innen anregen.
Ähnliche Bücher wie »Polyamor durch das Jahr«
Ähnliche Bücher wie »All the things (s)he said«
Ähnliche Bücher wie »Wir sind wir«
Ähnliche Bücher wie »Ryan und Avery«
Das Arbeitsbuch zum Thema Beziehungsarbeit für polyamore Menschen ist ein umfassendes Werkzeug, um die Beziehungen zu sich selbst und mehreren Partner*innen zu optimieren. Ähnlich wie Jessica Ferns polysecure ist auch das dazugehörige Workbook in drei Teile unterteilt, um den Leser*innen eine strukturierte Herangehensweise zu bieten: Teil 1: Bindungstheorie und Selbstreflexion - Den eigenen Bindungsstil verstehen Teil 2: Konsensuelle Nicht-Monogamie - Übungen zur Bewältigung von Bindungsunsicherheiten Teil 3: Bindungsbasierte Beziehungen mit mehreren Partner*innen aufbauen - Fokus auf die Beziehung zur eigenen Person Polyamorie erfordert eine besondere Form der Beziehungsarbeit, die hier von der renommierten Psychotherapeutin Jessica Fern in vielen praktischen Übungen zur Reflexion angeleitet wird.
Ähnliche Bücher wie »Das Polysecure Workbook«
Ähnliche Bücher wie »Neurodiversität und Nicht-Monogamie«
Ähnliche Bücher wie »Begehren und Widerstand«
- Besondere Ausstattung: ausgestanzter Schutzumschlag mit bedrucktem Einband
Ähnliche Bücher wie »Autobiografie meines Körpers«
So bunt und vielfältig ist das Märchenland!
Es war einmal ein Prinz, der den Prinzen seines Herzens suchte, ein Hase mit drei Ohren und eine Königstochter, die lieber Abenteuer erlebte, anstatt zu heiraten. Traditionelle ungarische Märchen neu erzählt – das ist die Idee hinter diesem besonderen Kinderbuch. Und so versammelt es 17 fabelhafte Geschichten, in denen ungarische Autor*innen wie Judit B. Tóth, Zoltán Csehy Petra Finy und Dóra Gemesi von diversen Held*innen und ihren märchenhaften Erlebnissen berichten.
Moderne Märchen-Interpretation für Kinder und Erwachsene
Ob groß oder klein – das Märchenbuch ab 6 Jahren zeigt uns allen, wie vielfältig die Welt ist und wie wir offen und tolerant mit unseren Mitmenschen umgehen. Das Buch hilft sowohl Kindern als auch ihren Eltern, sich für mehr Diversität, Gleichberechtigung und gegen festgefahrene Rollenbilder einzusetzen und fördert Selbstvertrauen und Toleranz. Ein märchenhaftes Buch mit echtem Happy End. In Ungarn hat das Buch im Sommer 2021 hohe gesellschaftspolitische Wellen geschlagen und wurde gegen alle Widerstände ein Bestseller.
• Modernes Märchenbuch, das Märchen mit vielfältigen Protagonist*innen neu erzählt
• Perfektes Geschenk für die ganze Familie
• Wunderschöne farbige Illustrationen begleiten die Märchen
Geschichten über Prinzessinnen, Prinzen und andere märchenhafte Wesen – nur eben so vielfältig und divers wie unsere Welt ist!
Die Stiftung stern spendet 1 € pro Buch für Diversitätsprojekte. Für mehr Vielfalt in Ungarn.
Ähnliche Bücher wie »Märchenland für alle«
Sex muss man nicht lernen, Sex kann man? Ja, wenn man ein Löwe ist, dann heißt das aber Paarung, und Löwinnen haben da 40-100 Mal am Tag Lust drauf. Unser Menschensex ist nur zu einem geringen Teil Paarung, der Rest muss wie Lesen, Kochen und Surfen erlernt werden. Die Anstrengung lohnt sich aber, schließlich kommt unten jede Menge wilder Lust raus, sobald man oben das kleinste bisschen Wissen reintut. Von Blowjob bis Genitalmassage werden in diesem Buch Schritt für Schritt Techniken vorgestellt, mit denen man sein Gegenüber in Ekstase versetzen kann. Für die Selbstbelustigung werden (mit verblüffenden Ergebnissen!) verschiedene Arten zu masturbieren auf den Prüfstand gestellt, und außerdem gibt’s 12 konkrete Spielideen für Aah! und Ooh! im Bett oder anderswo.
Ähnliche Bücher wie »Ab ins Bett!«
»Ein wahres Wunder« New York Times
Der internationale Sensationserfolg
Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen gefangen gehalten. Während das elektrische Licht Tag und Nacht verschwimmen lässt, sitzt ein junges Mädchen – die vierzigste Gefangene – allein und ausgestoßen in der Ecke. »Ich, die ich Männer nicht kannte« ist so feministisch wie »Der Report der Magd« und so existentiell wie »Die Wand«: Ein moderner Klassiker, internationaler Verkaufserfolg und BookTok-Hit in neuer deutscher Übersetzung.
In einem unterirdischen Gefängnis sitzen neununddreißig Frauen. Was übertage geschehen ist, wissen sie nicht: Wurde die Welt verlassen, von einem Virus verwüstet? Die Frauen können sich nicht erinnern, wie sie in den Käfig gelangt sind, haben jegliches Zeitgefühl verloren und nur eine vage Ahnung von ihrem alten Leben. Ihre Aufseher, sechs schweigsame Männer in Uniform, sprechen nicht mit ihnen und berühren sie nur, um sicherzustellen, dass keine von ihnen versucht, sich das Leben zu nehmen. Eines Tages ertönt ein Alarm, und die Wachen verschwinden; die Tür steht offen. Als erste wagt jene vierzigste Gefangene den ersten Schritt, die nichts als das Gefängnis kannte. Doch anders als erhofft, finden die Frauen draußen nicht die Freiheit, sondern eine Welt, die sie nicht wiedererkennen und in der sie lernen müssen, sich gemeinsam zurechtzufinden.
Ähnliche Bücher wie »Ich, die ich Männer nicht kannte«
Die Texte in dieser Anthologie blicken aus verschiedenen marginalisierten Positionen auf den Literaturbetrieb. Sie stellen Fragen nach Zugang, Zugehörigkeit und Arbeitsweisen. Die Autor*innen schreiben aus persönlicher Sicht von strukturellen Ausschluss mechanismen und schaffen gleichzeitig Raum für utopische Ideen, den literarischen Raum solidarisch zu öffnen. Die Beitragenden haben dazu verschiedene Formen von Texten gewählt, es gibt lyrische Positionen, Theatertexte und klassische Essays. Die Heraus geberin möchte mit der Anthologie einen Beitrag zur Zukunft des Literaturbetriebs leisten und den Betrieb, den sie sehr schätzt, heraus fordern, auch Kritik auszuhalten. Die Anthologie trägt den gleichen Namen wie der Podcast, den die Herausgeberin gemeinsam mit den Autorinnen Dara Brexendorf und Zara Zerbe herausgibt und der bereits ein breites Publikum hat. Mit Beiträgen von Josephine Apraku, Maryam Aras, Sarah Berger, Betiel Berhe, Dara Brexendorf, Seda Çalışkanoğlu, Özlem Özgül Dündar, Mareike Fallwickl, Christiane Frohmann, Heike Geißler, Linus Giese, Mareice Kaiser, Ozan Zakariya Keskinkılıç, Maline Kotetzki, Hami Nguyen, Andrea Schöne und Ayna Steigerwald.
Ähnliche Bücher wie »Literarisch solidarisch«
Ähnliche Bücher wie »Sex & Rage«
Anna ist jetzt Matti! Als Anna nach den großen Ferien mit kurzen Haaren in der 2. Klasse auftaucht und ab jetzt Matti genannt werden will, sind die Reaktionen ganz unterschiedlich. Wer ihn besser kennt, ist nicht überrascht. Aber der Fiesling Otto macht Matti das Leben schwer. Zum Glück halten die anderen zusammen und auch Otto wird schließlich lammfromm … - Ideal für Leseanfängerinnen und Leseanfänger ab der 1. Klasse - Große, gut erfassbare Schrift - Text in Sinnschritten, kurzen Abschnitten und mehreren Kapiteln - Mit spannenden Sachinfos Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen
Ähnliche Bücher wie »Penguin JUNIOR – Einfach selbst lesen: Die tollste Klasse der Welt. - Ich bin Matti (Lesestufe 3)«
Ähnliche Bücher wie »Eine kurze Geschichte queerer Frauen«
Ähnliche Bücher wie »Wie lange, sag mir, ist der Zug schon fort«
Das Standardwerk zur queeren Geschichte Deutschlands von 1871 bis heute Deutschlands queere Geschichte ist lange vernachlässigt worden. Und so scheint queeres Leben erst in den letzten Jahrzehnten zum Thema geworden zu sein – dabei kämpften Homosexuellenbewegungen bereits im Kaiserreich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Wie lässt sich die Geschichte gleichgeschlechtlich liebender und gender-nonkonformer Menschen erzählen? Wie stellt sich deutsche Geschichte aus queerer Perspektive dar? Und was ist dran an der Vorstellung einer geradlinigen Emanzipation hin zur Ehe für alle und zur Abschaffung des Transsexuellengesetzes, zu der es hoffentlich bald kommen wird? „Queer“ ist das erste populäre Sachbuch, das sich diesen Fragen in einem spannenden historischen Überblick widmet. Eine unverzichtbare Grundlage für die Debatten unserer Zeit.
Ähnliche Bücher wie »Queer«
ADHS, Autismus, Lese-Rechtschreib-Störungen, Dyskalkulie, Mental Health: nach »Queergestreift« ein neues Sachbuch von Kathrin Köller und Irmela Schautz über Neurodiversität – empowernd, cool, stylish Der Druck, zu funktionieren, ist groß. Von klein auf. Wer irgendwie anders tickt, hat schnell das Gefühl, nicht ganz richtig zu sein. Und kriegt das auch vermittelt. Leute mit ADHS sollen sich mal ein bisschen mehr anstrengen und autistische Personen bitte nicht so empfindlich sein. Mit Lese-Rechtschreib-Störungen und Dyskalkulie braucht es viel Glück, um nicht früh auf dem Abstellgleis zu landen. Dabei wissen wir heute, wie neurodivergente Hirne ticken: anders, aber richtig! Das neue Buch der Jugendliteraturpreisträgerinnen Kathrin Köller und Irmela Schautz nimmt mit auf eine faszinierende Reise in die Welt der Neurodiversität und ist ein leidenschaftliches Plädoyer für einen positiven Blick auf die Vielfalt unserer Gehirne.
Ähnliche Bücher wie »Richtig anders - anders richtig«
Ähnliche Bücher wie »Pride began on Christopher Street«
Ähnliche Bücher wie »Briefe von Oliver Sacks«
Ähnliche Bücher wie »100 Kinder«
Ähnliche Bücher wie »Zicke zacke Trennungskacke – und wie du da durchkommst«
Ähnliche Bücher wie »Diskriminierung geht uns alle an«
Ähnliche Bücher wie »Boruto – Naruto the next Generation 19«
Ähnliche Bücher wie »Luna und die allerbeste Schniefnasen-Weihnacht«
Ähnliche Bücher wie »Augen auf, der Frühling kommt!«
Das fulminante Finale der SOL-Dilogie Teo hätte nicht einmal im Traum daran gedacht, dass er ein Held sein könnte. Nun hat er keine andere Wahl. All das Chaos und die Zerstörung in Reino del Sol ist seine Schuld. Nur seinetwegen wurden die auf Rache gesinnten Obsidians aus ihrem Gefängnis befreit. Jetzt ist die ganze Welt in Dunkelheit gehüllt, und Teo, Aurelio und Niya machen sich auf den Weg in die Wildnis von Los Restos. Gefährliche Monster und bedrückende Schuldgefühle machen ihnen das Leben schwer und nur die aufkeimenden Gefühle zwischen Teo und Aurelio sorgen für Ablenkung. Doch die drei sind fest entschlossen, die entführten Semidioses zu retten und den Sol-Stein zu finden, um das Licht zurückzubringen. Das Schicksal der gesamten Welt liegt in ihren Händen. Eine atmosphärische Fantasywelt voller Gottheiten und Monster, starker Freundschaften und einer queeren Rivals to Lovers-Romance »Dieses Buch ist ein Triumph und ich konnte nicht genug davon bekommen!« – Xiran Jay Zhao, Autorin von Iron Widow Band 1: SOL - Das Spiel der Zehn
Ähnliche Bücher wie »SOL. Die Rache der Obsidians«
Ähnliche Bücher wie »Wer holt dich von der Kita ab?«
Ähnliche Bücher wie »Play Boy«
Über die Grenze zwischen subjektiver Lust, sexueller Identität & gesellschaftlicher Norm. In sechs literarischen Essays und einem Gespräch mit Lynn Takeo Musiol untersucht Evan Tepest unser Begehren und fragt, wo die Grenze zwischen subjektiver Lust, sexueller Identität und gesellschaftlicher Norm verläuft. Von Pornhub bis zu Erika Lust, von katholischem Kink bis hin zur Frage nach queerer Scham öffnen ihre Texte ein Kaleidoskop aus intimen Betrachtungen und kritischen Auseinandersetzungen. Evan Tepest interessiert sich dabei vor allem dafür, wie unsere Sprache, wie unsere eigenen Erzählungen von uns selbst Machtstrukturen nicht nur reproduzieren, sondern erst herstellen. So erhalten wir in einem suchenden, tastenden Text eine Idee davon, wie sexuelle Hierarchien sich im Privaten auflösen ließen: In dem titelgebenden Essay ›Power Bottom‹ wird so deutlich, dass Selbstzuschreibungen wie »Top« und »Bottom« letztlich kein starres Gefüge für die eigene Lust bieten können. Und in »Sie ist ein Touchdown ins Herz: Eine dykedoggische Enzyklopädie« imaginieren Lynn Takeo Musiol und Evan Tepest gleich eine ganze lesbische Parallelwelt. Am Ende stehen die Fragen: Gibt es so etwas wie sexuelle Identität überhaupt? Und wann wird Sprache zu Sex?
Ähnliche Bücher wie »Power Bottom«
Die Geschichte von LGBTQIA* grundlegend und anschaulich erklärt Was haben Menschen früher unter „Gender“ verstanden? Wie hat die LGBTQIA*-Bewegung die Welt in den letzten 150 Jahren verändert? Dieses innovative Nachschlagewerk beantwortet Fragen über die Geschichte der LGBTQIA*-Kultur mit informativen Diagrammen und originellen Grafiken – klar und leicht verständlich. Von Gender und Sexualität im antiken Griechenland bis hin zum heutigen LGBTQIA*-Aktivismus in Asien. Der neue Titel aus der DK Erfolgsreihe Big Ideas! Das große LGBTQIA*-Buch zum Nachschlagen – Zusammenhänge, Ereignisse und Biografien abwechslungsreich und einfach aufbereitet: - Die wichtigsten Meilensteine von der Antike bis heute: Was war der Stonewall-Aufstand? Und wann und wo wurde Asexualität das erste Mal anerkannt? Dieses umfassende Buch erzählt von Ideen, Phänomenen & Bewegungen aus aller Welt - Wissen über LGBTQIA* grafisch auf den Punkt gebracht: Das frische Layout mit verschiedenen Illustrationen, kreativen Infografiken und Fotografien von Protesten und Triumphen erleichtert den Zugang zum vielfältigen Themenspektrum der LGBTQIA*-Geschichte und -Kultur - Informative Kurzporträts, u.a. von Sappho, Oscar Wilde, Magnus Hirschfeld und Judith Butler sowie von wichtigen, aber weniger bekannten Personen - Die Geschichte von LGBTQIA* in sechs großen Kapiteln: Die ältere Vergangenheit; Renaissance und Strafe; Subkultur und Sichtbarkeit; Sexualwissenschaften und sexuelle Identitäten; Proteste, Pride und Bündnisse; In aller Öffentlichkeit Fundiert und zugänglich aufbereitet: Der perfekte Überblick über die unterschiedlichen Facetten der LGBTQIA*-Geschichte weltweit – Basiswissen zum Studieren, Informieren oder Nachschlagen!
Ähnliche Bücher wie »Big Ideas. Das LGBTQIA*-Buch«
Ähnliche Bücher wie »Tegan and Sara: Junior High – Chaos im Doppelpack«
Ähnliche Bücher wie »Sommer in der Tempelgasse«
Die Kiezkinder mischen mit und gestalten ihren Lebensraum! Die Kiezkinder, das sind sechs Freund*innen: Ava, Helene, Jaron, Paul, Sia und Theo. Sie leben alle im selben Viertel, in ganz unterschiedlichen Familienkonstellationen. Ava entdeckt eines Tages einen Geheimplatz. Daraus wird ein Gemeinschaftsprojekt, wo alle Kinder ihre Kompetenzen gemeinsam einsetzen können. Es entsteht die Idee, einen Bauspielplatz für den ganzen Kiez zu schaffen. Ob Ihnen das gelingt? »Kiezkinder betont die Wichtigkeit von Freund*innenschaft, Toleranz und Anerkennung von Unterschieden. Wir erleben sechs Freund*innen, die sich mit ihren Stärken und Schwächen auseinandersetzen, die lernen, sich zu verzeihen und zu unterstützen. Sie erkennen, dass gemeinsam mehr erreicht werden kann. Sie lernen, an die eigene Selbstwirksamkeit zu glauben und zu sich zu stehen. Die Geschichte betont das Recht von Kindern auf Teilhabe, den eigenen Lebensraum mitzugestalten. Zusätzlich spricht es Themen wie Klasse, Inklusion und das Aufbrechen von Stereotypen an. Wundervoll illustriert mit 30 farbigen Abbildungen von Roya Soraya. Ein Buch zum Selbstlesen für Leser*innen ab 10 Jahren, es ist aber auch für das gemeinsame Lesen und Vorlesen (auch für jüngere Kinder) geeignet. Es bietet vielfältige Redeanlässe. »Draußen schworen sie sich, niemandem von diesem Platz zu erzählen. Von ihrem Platz. Denn das war ein schönes Geheimnis – und schöne Geheimnisse durfte man für sich behalten.« aus »Kiezkinder – Wir mischen mit!«
Ähnliche Bücher wie »Kiezkinder – Wir mischen mit!«
Ähnliche Bücher wie »Stars In Your Eyes«
Jeder kennt Momo, den Räuber Hotzenplotz, die Mumins und Pippi Langstrumpf. Aber wer hat die beliebten Kinderbuchfiguren eigentlich erfunden? Und verraten die Abenteuer der Figuren vielleicht auch etwas über das Leben ihrer Erfinder*innen? Dieses besondere Sachbuch versammelt zwanzig Autor*innen klassischer Kinderliteratur und erzählt, wie sie auf ihre Buchideen gekommen sind. Oft begann alles, als die Autor*innen noch klein waren und das Lesen, Schreiben oder Malen für sich entdeckten. Darum lüften vor allem die Kindheitserinnerungen der Autor*innen das Geheimnis hinter den Geschichten. Mit Erich Kästner, Astrid Lindgren, A.A. Milne, Maurice Sendak, Tove Jansson, Antoine de Saint-Exupéry, Judith Kerr, Mark Twain, Christine Nöstlinger, James Krüss, Roald Dahl, Paul Maar, Andreas Steinhöfel, Michael Ende, Otfried Preußler, Kirsten Boie, J.R.R. Tolkien, Frida Nilsson, Finn-Ole Heinrich und Eric Carle
Ähnliche Bücher wie »Das Geheimnis hinter den Geschichten«
Ähnliche Bücher wie »Bright Falls 1. Delilah Green Doesn't Care«
Ähnliche Bücher wie »Bright Falls 2. Astrid Parker Doesn't Fail«
- Ein berührender Roman darüber, dass man der Welt nicht allein und hilflos gegenübersteht.
Ähnliche Bücher wie »Das Feuer vergessen wir nicht«
»Ein ganz großes literarisches Kunstwerk.« Denis Scheck, WDR
Shortlist Deutscher Buchpreis 2024
Ausgezeichnet mit dem Uwe-Johnson-Preis
Zwischen Lev und Kato besteht seit ihren Kindertagen eine besondere Verbindung. Doch die Öffnung der europäischen Grenzen weitet ihre Lebensentwürfe und verändert ihre Beziehung für immer. Voller Schönheit und Hingabe erzählt Iris Wolff in ihrem großen neuen Roman von zeitloser Freundschaft und davon, was es braucht, um sich von den Prägungen der eigenen Herkunft zu lösen.
Als der elfjährige Lev über Wochen ans Bett gefesselt ist, wird ausgerechnet die gescheite, aber von allen gemiedene Kato zu ihm ans Krankenbett geschickt, um ihm die Hausaufgaben zu bringen. Zwischen dem ungleichen Paar entsteht eine unverbrüchliche Verbindung, die Lev aus seiner Versteinerung löst und den beiden Heranwachsenden im kommunistischen Vielvölkerstaat Rumänien einen Halt bietet. Ein halbes Leben später läuft Lev noch immer die Pfade ihrer Kindheit ab, während Kato schon vor Jahren in den Westen aufgebrochen ist. Geblieben sind Lev nur ihre gezeichneten Postkarten aus ganz Europa. Bis ihn eines Tages eine Karte aus Zürich erreicht, darauf nur ein einziger Satz: »Wann kommst du?« Kunstvoll und poetisch verwandelt Iris Wolff jenen Moment in Sprache, wenn ein Leben ans andere rührt, und zeichnet in ihrem großen europäischen Roman das Porträt einer berührenden Freundschaft, die sich als Reise in die Vergangenheit offenbart und deren Leuchten noch lange nachklingt.
Ähnliche Bücher wie »Lichtungen«
Fremde Welt Westberlin – und die Sehnsucht nach der Liebe und dem Leben
Mit 13 Jahren ist der Junge in diesem Alter: Das Leben hängt schief in den Angeln, der Alltag gerät zum Schwelbrand, die erste Liebe überwältigt ihn und lässt die Tage beben. 1969 steht die Zeit in Westberlin vielerorts noch still, und doch ändert sich für den Jungen alles. Von dieser Zerrissenheit erzählt Michael Wildenhain in seinem Roman so virtuos und episch, wie es nur einer kann, der dabei war.
Weil der Vater eine neue Stelle antritt, muss auch der Sohn in die Belziger Straße ziehen, in eine Atmosphäre der Wut gegen die ganze Welt. Hier droht die von den Traumata des Krieges geprägte Familie – der versehrte Vater, die gezeichnete Mutter – zu zerfallen; dort lockt die Wirklichkeit der Straße, brutal und zärtlich, derb und schön, die den Jungen in eine Entscheidung von beträchtlicher Tragweite treibt. Was zählt: die Nähe zu Körschi, Bandenchef und bester Boxer der Belziger. Und Alina, die Angebetete, die Körschi als sein Eigentum betrachtet und von der der Junge dennoch nicht lassen kann. Manchmal, das erfährt er, musst du etwas riskieren, selten sogar das Leben. »Das Ende vom Lied« erzählt von einem Westberlin jenseits der 68er Ereignisse, einer Stadt, wie es sie nie wieder geben wird, vom unstillbaren Durst nach der ungezähmten Realität und vom Licht, in dem wir träumen.
Ähnliche Bücher wie »Das Ende vom Lied«
Kindgerecht über Klassismus sprechen
Alle Kinder wollen, dass es gerecht zugeht. Doch oft merken sie erst spät, dass einige bevorzugt werden und andere trotz Anstrengung nicht weiterkommen. Viele Unterschiede in Herkunft, Sprache, Ernährung oder Kultur bleiben für Kinder zunächst unsichtbar – und prägen trotzdem ihr ganzes Leben.
Genau hier setzt das Klassenbuch an: Es öffnet Kindern die Augen für soziale Unterschiede, wie sie schon Pierre Bourdieu beschrieben hat. Am Beispiel einer Grundschulklasse zeigt Gerda Raidt auf eindrucksvolle Weise, wie kleine Unterschiede im Alltag – beim Wohnen, Essen, Sprechen, Sport oder kulturellen Aktivitäten – langfristige Folgen haben können.
Engagiert im Ton, reich illustriert und mit klaren Beispielen erklärt dieses Sachbuch, wie gesellschaftliche Ungleichheiten entstehen und warum es wichtig ist, sie früh zu erkennen. Ein Buch voller Aha-Erlebnisse – spannend, kindgerecht und zugleich lehrreich.
-
Das erste Kindersachbuch über Klassismus für die Altersgruppe, die es am stärksten betrifft
-
Stark und knapp geschrieben, reich illustriert, leicht verständlich
-
Ideal für Grundschulklassen und gesellschaftliche Bildung
-
Macht Kinder aufmerksam für soziale Unterschiede und Gerechtigkeit
-
Unterstützt Lehrkräfte, Eltern und Pädagog:innen beim Gespräch über soziale Ungleichheit
Ähnliche Bücher wie »Klassenbuch - Wer gewinnt im Spiel des Lebens?«
Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.
Ähnliche Bücher wie »Mein Körper – wessen Entscheidung?«
Christopher Street: Die Geburt einer Bewegung
"Für die Homosexuellen ist das Dritte Reich noch nicht zu Ende", schrieb der deutsch-jüdische Historiker Hans-Joachim Schoeps 1963. Es endete für sie sechs Jahre später, in einer Nacht in der Christopher Street von New York. Nah an den Menschen, erzählt Thomas Sparr vom Aufstand im Stonewall Inn und seinen weltweiten Folgen. Es war einer Selbstbefreiung, die gelang und trotzdem bis heute gefährdet ist.
Es war die Nacht zum 28. Juni 1969. In dieser Sommernacht wehrten sich junge Männer und Frauen im Stonewall Inn, einer Homosexuellenbar in New York, gewaltsam gegen eine Razzia der Polizei. Der kleine "Aufstand der Anstößigen" wurde später zum großen, weltweiten Symbol des Widerstands und der Selbstbehauptung einer entrechteten Minderheit. Im selben Jahr wurde in der Bundesrepublik der Paragraph 175 liberalisiert, während in der DDR Homosexualität bereits straffrei war. Thomas Sparr schildert den Mythos und die Wirklichkeit des Aufstands in der Christopher Street und zeigt seine Folgen bis heute. Wie wirkte er sich in Deutschland aus? Wie veränderte er die Selbstbilder homosexueller Frauen und Männer und wie die Art und Weise, in der andere sie bis heute wahrnehmen? Jahr für Jahr erinnern die Christopher Street Days in Deutschland, in Amerika, in Budapest und erst recht die verbotenen in Teheran wie in Moskau und Minsk daran: Wer sich nicht wehrt, liebt verkehrt.
Ähnliche Bücher wie »Come out!«
Priscilla und Diamond spüren beide, dass etwas geschehen muss. Priscilla, die liebende Mutter und Reverend-Gattin, hat fünf Kinder in einer Kirchengemeinde in Mississippi großgezogen. Viel Mühe, ständiges Entbehren, aber es war für etwas gut: Manny, ihr Jüngster und ganzer Stolz. Mit seiner engelsgleichen Stimme, seinen Sprints auf dem Footballfeld, wie gut er ausschaut und was für Noten er nach Hause bringt! Doch plötzlich zeigen sich immer mehr dunkle Flecken auf diesem Leben. Dieser Blick von ihm, als er mit dem Mädchen zugange war. Hat sie sich all die Jahre furchtbar getäuscht?
Für Illusionen ist Diamond viel zu arm. Sie an der Seite von Priscillas Sohn, als Teil dieser Vorzeigefamilie? Nie im Leben. Ausgeschlossen als kaputte Tochter einer alleinerziehenden alkoholkranken Mutter. Aber Manny ist eindeutig scharf auf sie, und so wie sie das berauscht, ihrem Leben Farbe und Sinn verleiht, kann das doch nicht falsch sein?
Die Abkehr ist ein exzellenter Roman über zwei starke Frauen im Kampf gegen die eigenen Glaubenssätze. Addie E. Citchens erzählt mit Tempo, Anmut und viel Gefühl, von schmerzhaften Lebenslügen und längst überfälligen Neuanfängen.
Ähnliche Bücher wie »Die Abkehr«
Ähnliche Bücher wie »Wo der Wolf lauert«
Ähnliche Bücher wie »Der letzte Schrei«
Ähnliche Bücher wie »Der Prinz auf der Erbse«
Ähnliche Bücher wie »Lost & Found«
Ähnliche Bücher wie »Pageboy«
Ähnliche Bücher wie »Der ehrliche Finder«
Kein Philosoph hat seinen Interpreten größere Rätsel aufgegeben als Platon. Die Debatten über die richtige Deutung seiner Philosophie setzten unmittelbar nach seinem Tod ein und halten bis heute an. Fröhlich führt in Leben und Werk des Philosophen sowie in die wichtigsten Deutungstraditionen ein. In Bezug auf Platons Philosophie geht sie thematisch vor. So erklärt sie dessen Ansätze in Bezug auf den Aufstieg des Menschen zum Guten anhand des Höhlengleichnisses, stellt dar, was Platon unter dem Guten im Menschen selbst bzw. in seiner Seele, in der Gemeinschaft und im Kosmos versteht, und untersucht Platons Kritik an der Vorsokratik anhand bestimmter Fragestellungen: Ist das Sein Materie oder Geist? Ist Erkenntnis Wahrnehmung oder Denken? Ist Sprache Konvention oder Natur? Ist das gute Leben Lust oder Wissen? Ein Ausblick auf Platon heute, eine kommentierte Bibliographie, ein Verzeichnis der Schlüsselbegriffe sowie eine Zeittafel runden diese für Schule, Studium und Selbststudium bestens geeignete Einführung ab.
Ähnliche Bücher wie »Platon«
Ähnliche Bücher wie »Ich sehe was, was ihr nicht seht«
Ähnliche Bücher wie »Kalle will nicht knuddeln - Eine Geschichte zu Consent und Nein-Sagen ab 4 Jahren«
Ähnliche Bücher wie »Fast wie feine Leute«
Box Saxton beobachtet besorgt die Sturmfront, die sich über der Küstenstraße im Süden Neuseelands zusammenbraut, als ihn der Anruf erreicht, der alles verändert: Sein neunzehnjähriger Stiefsohn Mark hat sich das Leben genommen. Gemeinsam mit seiner Frau versucht Box, den Verlust zu begreifen, als der leibliche Vater des Sohnes auftaucht. Tipene ist Maori, und obwohl er den Jungen kaum kennt, besteht er darauf, Mark nach Maori-Tradition bei seinen Ahnen zu bestatten. Mit dem neuseeländischen Recht auf seiner Seite, stiehlt er den Körper des Jungen. Getrieben von Trauer und Wut, nimmt Box die Verfolgung auf, um seinen Sohn zurückzuholen. Der eindringliche Kampf zweier Väter um ihren Sohn rührt an einen Urkonflikt Neuseelands und fragt nach der Bedeutung von Familie, Herkunft und Liebe.
Ähnliche Bücher wie »Settlers Creek«
Wichtiges Alltagswissen, nett verpackt Hurra, Hamster Knolle feiert eine Übernachtungsparty! Und Maus Milli hilft ihm, sich herauszuputzen. Zähneputzen, Kämmen, Händewaschen und vieles mehr – das Hamstertraining vermittelt wichtige Regeln und macht Spaß! Ein witziges Pappbilderbuch für Kinder ab 2,5 Jahren, das spielerisch an das Thema Hygiene heranführt. - Vermittelt Alltagswissen - Fördert die natürliche Neugier - Mit stabilen Klappen Ausstattung: Mit farbigen Illustrationen, Klappen und aufgeklebter Pappfigur
Ähnliche Bücher wie »Knolles tolles Hamster-Training - Immer putzig, niemals schmutzig! – Alles übers Saubersein und Gesundbleiben«
Wichtiges Alltagswissen, lustig verpackt Bald hat Hamster Knolle Geburtstag und er wünscht sich ein Fahrrad. Wie gut, dass Maus Milli ihm schon einmal die wichtigsten Regeln des Straßenverkehrs beibringt! Zebrastreifen, Ampel, Fahrradhelm und Co. – das Hamstertraining vermittelt alles, was man wissen muss, und macht Spaß! Ein witziges Pappbilderbuch ab 30 Monaten, das spielerisch an das Thema Verkehrssicherheit heranführt. - Vermittelt Alltagswissen - Fördert die natürliche Neugier - Mit stabilen Klappen Ausstattung: Mit farbigen Illustrationen, Klappen und aufgeklebter Pappfigur
Ähnliche Bücher wie »Knolles tolles Hamster-Training - Kein Gehampel an der Ampel! – Alles über Sicherheit im Straßenverkehr«
»Zeige der Leere, was Leo war: dein bester Freund und sooo wunderbar!« Schildkröte Cleo und Hase Leo sind unzertrennlich. Obwohl sie sehr unterschiedlich sind, halten sie immer zusammen und helfen sich gegenseitig. Doch eines Tages ist Leo plötzlich verschwunden und lässt nur ein Loch zurück. Bär Otto rät dem Schildkrötenkind, die Leere mit Erinnerungen zu füllen. Und so denkt Cleo an all die schönen Erlebnisse zurück, die sie mit ihrem weltbesten Freund Leo hatte, an all das Lachen und die Abenteuer, die sie gemeinsam erlebt haben. Eine herzerwärmende, tröstliche Geschichte über Freundschaft und Verlust. Und darüber, was bleibt, wenn der beste Freund geht. Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen
Ähnliche Bücher wie »Du fehlst so, Hase!«
Die Stadt war vom Bösen beherrscht, das wussten alle … Als Waisenkind Maggie Fishbone auf das berüchtigte Midwatch-Institut für unerwünschte Mädchen geschickt wird, erwartet sie das Schlimmste. Doch Maggie findet schnell heraus, dass Midwatch anders ist, als es scheint – eine geheime Ausbildungsstätte für Nachwuchs-Ermittlerinnen! Die exzentrische Direktorin Miss Mandelay heißt die verstoßenen Mädchen freundlich willkommen und ermutigt sie, ihre Talente auszuleben und allerlei nützliche Dinge zu erlernen – etwa wie einem Krokodil zu entkommen oder Schweizerdeutsch zu sprechen. Schon bald erleben Maggie und ihre neuen Freundinnen in der funkelnden Stadt voller Geheimnisse ein gefährliches Abenteuer, das sie tief unter die Erde und hoch über die Wolken führt … Werden sie den Fall der verschwundenen Miss Fenchurch lösen? Ein spannender Kriminalfall für alle Fans von Enola Holmes – mit außerordentlich nützlichen Tipps für zukünftige Detektivinnen
Ähnliche Bücher wie »Midwatch – Schule der unerwünschten Mädchen«
Auf einmal ist es da: das Baby. Alle freuen sich, auch Toni. Das Baby riecht gut und ist warm und weich. Aber es schreit viel und immer klebt es an Mama. Das findet Toni gemein. Ob man das Baby zurückgeben kann? Bei aller Freude und Neugier: Das erstgeborene Kind erlebt die neue Situation mit Geschwisterchen auch als Krise. Bedürfnisorientiert, alltagsnah und ehrlich begleitet das Bilderbuch durch diese turbulente Zeit und stärkt Kind und Eltern auf dem Weg zur sicher gebundenen Familie.
Ähnliche Bücher wie »Baby ist da«
Bahar hat zwei Mütter und keinen Vater. Ihr Vater ist eine Kaulquappe, erklärt sie den Kindern in der neuen Klasse. Und ihre eine Mutter ist die berühmte Schlagzeugerin einer Rockband. Das ist zwar nicht komplett gelogen, doch sonnenklar ist, dass Bahar damit allerhand durcheinanderwirbelt. Während Bahar Agnes und Ruman näher kennenlernt, trommelt Mama Sophie die Eltern zu einer Überraschung zusammen. Eine funkelnde Geschichte mit Herz, Verstand und Witz, aufregend zart illustriert von der belgischen Illustratorin Arevik d’Or.
Ähnliche Bücher wie »Hier kommt Bahar Bizarr«
Juchuh, eine Übernachtung im Kindergarten! Weil das alles so aufregend ist, machen die Igelkinder erstmal einen kleinen Nachtspaziergang – mit Kuscheltieren - und staunen: In der Nacht sehen Bagger aus wie Dinos, Schaukeln quietschen wie Vampire. Auf jeden Fall macht es den sechs großen Kindergartenkindern einen Heidenspaß herauszufinden, wer da so laut schnauft und schmatzt und ob Regenwürmer wirklich nachts tanzen.
Ähnliche Bücher wie »Nachtspaziergang!«
Es waren einmal ein Königspaar und seine Kinder, der Holzroboter und die Baumstumpfprinzessin. Nur eines trübt ihr Glück: Jeden Tag muss die Prinzessin erneut zum Leben erweckt werden. Als ihr Bruder es einmal vergisst, beginnt das größte Abenteuer, das die Geschwister jemals zusammen bestanden haben.
Ähnliche Bücher wie »Der kleine Holzroboter und die Baumstumpfprinzessin«
Ähnliche Bücher wie »Elternhaus«
Ähnliche Bücher wie »Wir spielen Alltag«
Ähnliche Bücher wie »Kill the Truth – Eure Lügen, meine Schuld«
Ähnliche Bücher wie »It’s All Love – Botschaften des Glücks«
Bi, cis oder non-binär? Ein Buch über Liebe, Identität und Sex, das für Respekt und Offenheit wirbt – rundum künstlerisch gestaltet und zeitgemäß illustriert. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2023, Kategorie Sachbuch Kaum erblicken wir das Licht der Welt, landen wir in einer Schublade: Es ist ein Junge! Oder: ein Mädchen! Warum eigentlich? Und wie fühlen sich all jene, die sich mit dem Geschlecht auf ihrer Geburtsurkunde nicht identifizieren können? Wie reagieren, wenn der Schwarm der besten Freundin nicht männlich, sondern weiblich ist? Dieses Buch klärt auf über LGBTIQA+ und die Menschen hinter diesen Buchstaben. Es setzt sich mit gesellschaftlichen, gesundheitlichen und rechtlichen Fragen auseinander, lässt Betroffene zu Wort kommen und stellt Organisationen vor, die sich für Geschlechtervielfalt engagieren. Ein aktivistisches, ein empowerndes Buch, respektvoll, zeitgemäß und künstlerisch illustriert und gestaltet.
Ähnliche Bücher wie »Queergestreift«
Ähnliche Bücher wie »Lieben«
Ähnliche Bücher wie »Muskeln aus Plastik«
Eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus. Der unverzichtbare Aufruf der Rabbinerin Delphine Horvilleur zum Dialog in Zeiten unerbittlicher Fronten Mit dem Massaker vom 7. Oktober bricht Delphine Horvilleur der Boden unter den Füßen weg. Sie, deren Aufgabe als Rabbinerin es ist, das Leid anderer Menschen mit Worten zu lindern, Brücken der Verständigung zu bauen, fällt in einen Zustand ohnmächtigen Schmerzes. In einem mitreißenden inneren Gespräch – etwa mit ihren Großeltern, mit Antirassisten, mit ihren Kindern, mit dem Messias – geht Horvilleur auf sehr persönliche Weise dem jahrtausendealten Antisemitismus auf den Grund, aus dem sich ihre Angst speist. Sie umkreist ihn aus immer wieder neuen Perspektiven und setzt dem jede Menschlichkeit untergrabenden Hass den Glauben an die Kraft des Miteinandersprechens entgegen, den Aufruf zum Dialog. Ein essentieller Text, der klarmacht: Nur wenn wir offen dafür bleiben, den Schmerz der anderen wahrzunehmen, ist Hoffnung möglich.
Ähnliche Bücher wie »Wie geht’s?«
Ähnliche Bücher wie »How to Do Nothing with Nobody All Alone by Yourself«
Deutschland 2052: Die Menschen leiden unter heißen, trockenen Sommern. Um die Wasserknappheit zu lindern, arbeitet Vega als Wettermacherin – sie beeinflusst die Wolken und lässt es regnen. Doch sie hütet ein Geheimnis: Anders als ihre Kollegen benutzt sie dazu keine Chemikalien und Drohnen. Denn Vega kann mit der Kraft ihrer Gedanken Wind und Regen rufen. Als bei einem rätselhaften Wetterunfall Kinder verletzt werden, wird Vega zur Zielscheibe. Wie soll sie ihre Unschuld beweisen, wenn niemand von ihrer Gabe erfahren darf? Hilfe erhält sie unerwartet von Leo, einem jungen Wissenschaftler, der das Wesen von Stürmen erforscht. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit gerät Vega immer tiefer in ein Netz aus einflussreichen Umweltbehörden, Aktivisten und Konzernen ... Wem kann sie noch vertrauen? Und wie die Menschen schützen, die sie liebt?
Ähnliche Bücher wie »Vega – Der Wind in meinen Händen«
Ähnliche Bücher wie »Die Details«
Impressum:
Albatros Buchhandlung e.K.
Michael Hockel
Fedelhören 91
28203 Bremen
T. 0421/327248
info@albatros-buch.de
