New York, 1965: Völlig mittellos strandet Frances Howe mit Mitte zwanzig in New York City. Für die junge Frau aus der irischen Provinz ist die fremde Großstadt beängstigend, aber auch wild und aufregend. Die Wolkenkratzer sind endlos, die Nächte lang, in den Straßen von Greenwich Village vibriert das Leben. Und Frankie, die bisher immer eine Nebenrolle im eigenen Leben gespielt hat, lässt sich treiben. Dann lernt sie Joe kennen, der als Chauffeur arbeitet, aber eigentlich als Künstler erfolgreich werden will. Joe und Frankie verlieben sich und tauchen gemeinsam ein in die Kunstszene der Stadt. Ein Leben, das vor Intensität nur so lodert. Frankie hilft in einem französischen Restaurant aus und macht es bald zum angesagtesten Lokal des Viertels. Endlich, so scheint es, spielt sie die Hauptrolle in ihrem Leben. Doch dann kommt auch Joe zu Ruhm. Frankie erkennt den Mann, den sie lie
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»Ungewöhnliche Protagonisten, prachtvolle Stories und eine sehr sorgfältig gewählte Sprache.« FAZ
Ein so packender wie unkonventioneller Spionageroman mit einer schillernden Heldin – und eine tiefgründige Abhandlung über die Geschichte der Menschheit
Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber nie wieder blau wäre? Hannah arbeitet an einer Ausstellung mit, die dieses Blau bewahren soll, kurz bevor eine globale Geoengineering-Maßnahme in Kraft treten wird. Durch die in die Stratosphäre geschossenen Schwefelpartikel wird sich das Sonnenlicht anders brechen, Meere und Flüsse werden verblassen, und der blaue Planet wird sich milchig grau färben. »Kannst du das Blaue beschreiben?«, fragt Hannah die Menschen, denen sie mit ihrem Aufnahmegerät gegenübersitzt: eine Filmemacherin, einen Botaniker, ihre ältere Schwester Vera. Immer tiefer taucht Hannah in die Erinnerungen der anderen ein, die am Tag der Ausstellungseröffnung in einem Raum zusammenfinden. Und plötzlich steht da auch Jakob, Hannahs Vater. Auch er hat eine Geschichte zu erzählen, über die die beiden bisher nie gesprochen haben.
Das Blaue vom Himmel erzählt davon, wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im Persönlichen spiegeln. Von Verlusten und Abschieden – und vom Bewahren der Dinge, die uns kostbar sind, von Menschen, die wir lieben.
• Die konkreten Folgen der Klimakrise poetisch durchdacht
• Umschlaggestaltung von Judith Schalansky