Die Meisternovelle der berühmten österreichischen Schriftstellerin
Wir töten Stella – ein Geständnis, niedergeschrieben in der Einsamkeit eines Wochenendes: Anna ist allein, ihr Mann Richard und die Kinder sind bei seiner Mutter. Endlich ist wieder Ruhe eingekehrt. Doch Stella ist tot. Das Mädchen vom Land, das ein Schuljahr bei ihnen leben sollte und vor ihren Augen von einer Jugendlichen zu einer jungen Frau wurde. Einer Frau, die Annas Mann bemerkte, der ein notorischer Fremdgänger ist. Anna wusste es immer, und schwieg. Sie sah tatenlos zu, wie Stella ins Unglück stürzte.
Haushofer beschwört auf lebendige Weise Annas Scham, Furcht, Gefühllosigkeit, Reue und Zorn und offenbart die Tiefen beklemmenden Unglücks in ihrem Zuhause. Eine Erzählung, die eine Wiederentdeckung verdient – als verstörendes Zeugnis einer Frau, die sich gege
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»Brillant, witzig und verblüffend.« Guardian
Die 21-jährige Frances ist cool, beherrscht, aufmerksam. Sie studiert in Dublin und träumt davon, Schriftstellerin zu werden. Mit ihrer besten Freundin Bobbi lernt sie das gut zehn Jahre ältere Ehepaar Nick und Melissa kennen. Die beiden nehmen sie mit in eine Welt der schönen Häuser, aufregenden Dinner-Partys und Reisen in die Provence. Während Bobbi von Melissa fasziniert ist, fühlt Frances sich immer stärker zu Nick hingezogen. Zum ersten Mal ist sie gezwungen, sich ihrer Verletzlichkeit hinzugeben… Der gefeierte Debütroman von Sally Rooney, internationaler Bestseller und erfolgreich als BBC-Serie verfilmt, jetzt im Ullstein Taschenbuch.
»Mit erlesener Präzision erschafft David Szalay verlorene Männerfiguren, die einen nicht mehr loslassen.« Rachel Kushner
Der fünfzehnjährige István lebt mit seiner Mutter am Rande einer ungarischen Stadt. Als sich aus der widerwilligen Bekanntschaft zu einer Nachbarin im Alter seiner Mutter eine sexuelle Beziehung entwickelt, die István selbst kaum begreift, gerät sein Leben außer Kontrolle. Ein Unfall ereignet sich, ein Mann stirbt. Im Folgenden treibt es István nach London, wo jede Abzweigung, die er nimmt, bestimmt ist von den guten oder eigennützigen Absichten Fremder. Schließlich findet er eine Anstellung als Fahrer eines Milliardärs, dessen Frau ihn nach und nach in ihr Vertrauen zieht. Und noch während er auf ungeahnte Weise aufsteigt und schließlich fällt, bleibt István selbst beinahe unbeteiligt am Geschehen, sprachlos – ein stiller Beobacht
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Mitten auf der Straße kommt Max wieder zu sich. Um ihn herum Blaulicht. Was zum Teufel ist passiert? Er ist doch gerade erst mit seinem besten Freund Chau hier angekommen, in ihrem neuen Leben. Nach einer letzten wilden Party in der Provinz sind sie in den ICE – raus aus dem Osten, rein nach Westberlin. Im noblen Stadtteil Grunewald wohnen sie im einzigen Plattenbau weit und breit, völlig verloren zwischen Prunkvillen. Und dann ist da noch Kiki, Max' erste große Liebe, die jetzt in München lebt.
Als Max einen streunenden Hund mit nach Hause bringt, haben die beiden eine Geschäftsidee, die ihr frisch begonnenes Studium schnell in den Hintergrund rücken lässt. Ihr Plan funktioniert – bis er zum Staatsakt wird.
Eine brandneue Story von der Meisterin der mythologischen Erzählung
Der König von Thessalien zieht den Zorn der Göttin Demeter auf sich und wird mit einem Fluch belegt: Ihn befällt ein unstillbarer Hunger, der durch keine noch so reich gedeckte Tafel gelindert werden kann. Im Tausch gegen Essen verkauft er seine Tochter Mestra – immer und immer wieder. Doch Mestra ist mehr als bloßes Handelsgut: Von Poseidon mit der Gabe der Verwandlung gesegnet, kann sie jede Gestalt annehmen, ob Mensch oder Tier, Frau oder Mann. Zunächst nutzt Mestra diese Macht, um dem Vater zu helfen. Doch je größer sein Verlangen wird, desto deutlicher erkennt sie den wahren Preis ihrer Loyalität: Immer wieder opfert sie ihren Körper und ihre Identität in einem endlos scheinenden Kreislauf aus Hunger und Gewalt. Während ihr Vater sich selbst verliert, beginnt sie zu begreifen, dass ih
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Ein Roman über menschliches Bindungsverhalten, weibliche Lebensentwürfe und die flauschigste Stelle zwischen zwei Kaninchenohren.
Leo ist stolz auf ihre Scheidung. Jetzt hat sie Lust auf etwas Leichtes. Bei ihrer Suche danach begegnet sie verschiedensten Männern und einer ungewöhnlichen Freundin. Vor allem aber begegnet Leo sich selbst: Ist sie wirklich sicher, dass sie das ganze Spiel noch einmal von vorn spielen will? Und warum fühlt es sich neuerdings so schwer an, etwas Leichtes zuzulassen? Stück für Stück wird ihr klar: Das einzige Wesen, mit dem sie abends gerne auf dem Sofa sitzen möchte, ist Frederic, ein deutscher Riesenschecke. Doch sogar bei ihm dauert es ein wenig, bis Leo eine klare Entscheidung fällen kann …
»So viel Wut und Zartheit in einem Roman, der von der ersten Seite an berührt.« Jan Weiler
Die sechzehnjährige Ella lebt in Dortmund und hat beschlossen, keine Freundschaften mehr zu führen. Zu groß ist die Angst, dass sie andere Menschen durch ihre Wutanfälle vergrault. Die Ehe ihrer Eltern ist am Boden, und auch zu ihren zwei Geschwistern findet Ella keinen Zugang. Ihr einziger Vertrauter war stets der alte Eckard, der nun jedoch in die Demenz abgleitet und Ella bittet, sich um seinen singenden Plastikfisch zu kümmern. Als ihr jüngerer Bruder Luis verschwindet, macht sich Ella mit dem Fisch auf die Suche und begibt sich in große Gefahr – ausgestattet mit einer Aldi-Tüte, zu viel Mut und zu wenig Angst.
»Starkes Debüt einer Musikerin, die auch hier Gefühle zum Klingen bringt.« Brigitte
»Ich komme mir vor wie ein Kind am Schaufenster eines Geschäfts, es ist alles da, was ich will, aber es ist nicht für mich.«
Lea Stein reist zu einem Bewerbungsgespräch ins Hotel Schillerhof Resort & Spa – ihre letzte Chance auf einen Neuanfang. Die junge Mutter hofft auf einen Job beim Literaturagenten Erwin Groß. Während Lea durch die Welt der Wohlhabenden laviert – unsicher, beobachtend, rechnend –, putzen Migrantinnen die Zimmer und halten die luxuriöse Fassade aufrecht. Erwin Groß schläft schlecht, trotz Erfolg, und sucht jemanden für die unangenehmen Aufgaben – günstig, versteht sich.
Als ein Autor tot in seinem Zimmer aufgefunden wird, ändert sich alles: Wer darf hier sein? Wer muss gehen? Und wer entfernt das Blut aus dem Teppich?
Slata Roschal erzählt mit messerscharfer Präzision von Klassenunterschieden, die sich in Trinkgeldern, ge
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»Ebenso klug wie wortmächtig.« Denis Scheck
Ein Trailer in den Wäldern Virginias, dem Land der Tabakfarmer und Schwarzbrenner, der »Hillbilly-Cadillac«-Stoßstangenaufkleber an rostigen Pickups. Hier kommt Demon Copperhead zur Welt – die Mutter ist noch ein Teenie und frisch auf Entzug, der Vater tot. Ein Junge mit kupferroten Haaren, großer Klappe und einem zähen Überlebenswillen, bei allem, was das Leben für ihn bereithält: Armut, Pflegefamilien, Drogensucht, erste Liebe und unermesslichen Verlust. Es ist seine Geschichte, erzählt in seinen Worten, unbekümmert, vorwitzig, von übersprudelnder Lebenskraft. Ein mitreißender Roman über ein Leben auf Messers Schneide, in dem in jedem Moment Hoffnung aufscheint.
»Seine Prosa sprüht förmlich vor manischer Intelligenz.« Emma Cline
Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen Spirale, als ein One-Night-Stand nicht zur erhofften Beziehung führt. Ein schwuler Thai-Amerikaner bringt es nicht über sich, seinem Freund seinen ultranischigen Fetisch zu gestehen.
Wie die Facetten eines Kaleidoskops zeigt dieses Buch die monströs schillernden Formen, die die Sehnsucht nach echter Nähe in einer Welt zwischen Dating-Apps und Doomscrolling annimmt. Von der Kritik gefeiert, von Lesern ebenso geliebt wie gehasst, erzählt Tony Tulathimutte schmerzhaft wahr und abartig witzig von Millennials, Misfits und Masturbauteurs, und ihre ineinandergreifenden Geschichten eskalieren in atemberaubenden Fiaskos.
Die Insel nimmt. Die Insel schweigt. Die Insel tötet.
Die Familie sitzt am Frühstückstisch. Die Mutter streicht dem Sohn durchs Haar, der Vater schenkt Kakao nach. Ein normaler Morgen – bis die Fußfessel dem Jungen einen Stromschlag verpasst. Er zuckt gequält zusammen, hält den Schmerz aus, setzt sich wieder an den Tisch. Still und kontrolliert. Ein Junge, wie ihn sich seine Eltern wünschen. Ein guter Sohn.
Währenddessen betritt Liv Beck die sturmumtoste Nordsee-Insel. Ruhe sucht die Polizistin hier – und Abstand vom letzten Einsatz, der tödlich endete. Doch dann begegnet sie am Strand einem Mann. Er ist verzweifelt und fest davon überzeugt, dass sein verschwundener Sohn nicht im Meer ertrank, wie alle behaupten. Warum glaubt ihm niemand? Je mehr Fragen Liv stellt, desto dichter zieht der Nebel aus Geheimnissen über die Insel – und wer zu viel f
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Kommissar Kluftingers Ausflug ins digitale Zeitalter
Für Kluftinger könnte es kaum schlimmer kommen: Gerade wurde er in den Gemeinderat gewählt und muss sich dort mit seinem Erzrivalen und politischen Gegner Langhammer herumärgern, da steht er vor der nächsten Herausforderung. Eine Allgäu-Influencerin wird tot in der spektakulären Schlucht des »Eistobels« gefunden. Ein tragischer Unfall, ausgelöst durch ein waghalsiges Manöver, um das beste Instagram-Foto zu schießen? Oder eiskalt kalkulierter Mord? Der Kommissar muss tief in die Scheinwelt digitaler Selbstinszenierung eintauchen. Denn hinter den gefilterten Bildern lauern Neid, Hass und knallharte Konkurrenz. Kluftinger tappt durch ein Minenfeld aus Likes, Followern und Reichweiten und muss dabei feststellen, dass in dieser Welt kaum jemand mit offenen Karten spielt.
Einst Star-Journalist, lässt den in Ungnade gefallenen Boyd Halverson seine Vergangenheit einfach nicht los, während ihn die Gegenwart zermürbt. Also beschließt er eines Tages, die lokale Bank auszurauben, eine Geisel zu nehmen und abzuhauen, um eine Rechnung zu begleichen – mit dem Mann, dem er die Schuld an seinem verpfuschten Leben gibt. Doch das gestohlene Geld übersteigt nicht mal Boyds eigene Rücklagen, und Angie Bing, die Bankangestellte, mit der er immer ganz gerne geflirtet hat, stellt sich als ganz schön aufmüpfige Geisel heraus. Für die beiden beginnt ein Roadtrip in die Untiefen einer von Scham und Betrug zerfressenen Nation – mit einigen gefährlichen Verfolgern auf den Fersen. Nur die Polizei scheint sich nicht für Boyd und Angie zu interessieren …
Willkommen in den Vier Vierteln! Hier leben Alva und ihre Freund*innen Tarik, Joy und Enes. Zusammen träumen sie von einem eigenen Hund. Und wenn man sich etwas ganz fest wünscht, dann wird es Wirklichkeit, oder? Tatsächlich! Im Park finden sie einen kleinen Hund, der unbedingt Hilfe braucht. Obwohl Alvas Eltern ihr kein Haustier erlauben, nimmt sie Loki mit nach Hause. Heimlich natürlich. Doch es ist gar nicht so einfach, den Hund zu verstecken: Denn Loki ist ein echter Wirbelwind und sorgt für einen ganzen Haufen Chaos.
Als Edgar seiner neuen Nachbarin Frau Koschitz zum ersten Mal im Treppenhaus begegnet, ist der Schock groß. Wie Feuer und Wasser stehen sie sich gegenüber: Schisser und Draufgängerin, Nerd und Krawallnudel. Passt nicht zusammen? Oh doch, denn gemeinsam sind sie einfach unschlagbar! Ob spektakulärer Einbruch in die Oper, Jeden-Tag-Geburtstagspartys, gewagte Kochideen oder Jagd auf einen Juwelendieb: Diese außergewöhnliche Freundschaft macht jeden Tag zum Abenteuer und streut noch eine ordentliche Portion Glitzer obendrauf!
Das Grauen lauert im Vertrauten
Hinterm Haus liegt ein tiefer See, da sitzt sie stundenlang auf dem Grund und hält die Luft an – zurück bei Mann und Kindern wird sie den bohrenden Wunsch nicht los, für immer unter Wasser zu wollen. Ein Junge hat ein Loch in der Kehle und die Stimme verloren – und um die Aufmerksamkeit seines gebrochenen Vaters zu wecken, greift er zu immer abgründigeren Methoden. Eine im Sterben liegende Frau ruft eine Freundin an, mit der sie seit dreißig Jahren nicht gesprochen hat, seit dem tragischen Unfall damals – wer von den beiden trug daran eigentlich die Schuld?
In den gestochen scharfen Horrorgeschichten von Das gute Übel kommen uns die Monster des Alltäglichen so nahe, dass wir ihren Atem im Nacken spüren. Samanta Schweblin ist eine Magierin und schreibt mit einem übernatürlichen Gespür über den Einbruch des Bösen in unsere Welt – und das perfide Gute, das darin aufscheint.
Alle Dutzend Jahre erscheint dieses eine Buch, das ein Loch in den Himmel reißt.
Sadie Smith – jung, skrupellos, verführerisch, ehemalige FBI-Spionin – wird von ihren Auftraggebern nach Südfrankreich geschickt. Dort soll sie eine Kommune anarchistischer Umweltaktivisten infiltrieren. Sadie blickt mit Verachtung auf die Idealisten und die französische Provinz. Doch dann gerät sie in Kontakt mit Bruno Lacombe, dem Vordenker der Gruppe. Bruno lehnt die Zivilisation ab, er lebt in einer Neandertalerhöhle und sieht die Rettung der Menschheit in der Rückwendung zu ihren Ursprüngen. Die Auseinandersetzung mit ihm lässt Zweifel in der eigentlich so abgebrühten Sadie keimen, und sie, die die Fäden in der Hand zu halten glaubte, gerät mehr und mehr in seinen Bann.
«Mit ihrem neuen Roman erfindet Rachel Kushner das Genre des Spionagethrillers neu.» Berliner Zeitung
Ein so packender wie unkonventioneller Spionageroman mit einer schillernden Heldin – und eine tiefgründige Abhandlung über die Geschichte der Menschheit
You asked, we listened
Die Großmeisterin der Short Story ist zurück: siebzehn neue Erzählungen von einer unnachahmlichen Stimme der Gegenwartsliteratur. Viele davon haben längst Kult-status – sie handeln von seltsamen Kindern, Betrunkenen und Außenseitern, den in der Welt Querstehenden; von Einsamkeit, unerfüllten Sehnsüchten, dem Tod und den Tieren, denn sie sind »Gott näher als wir, doch für ihn sind sie verloren«. Die Hoffnung liegt in Trümmern, und doch flackert auf diesen Seiten immer wieder Komik auf, ein Gelächter im Dunkel, die »spezifisch amerikanische Prägung von Witz, die aus Schmerz hervorgeht« (George Saunders).
Hier ist eine Schriftstellerin, die tief ins »verwirrte und arglose Herz der Dinge« blickt. Und aus der Wildnis ihrer Prosa entkommt nichts und niemand unversehrt.
»Vaterbücher gibt es viele, und doch fügt Hans-Joachim Gögl etwas Neues hinzu, überraschend und betörend.« Ilija Trojanow
Wer lebt besser, schöner? Zeitlebens sind sich ein Vater und ein Sohn darüber nicht einig. Als der Vater stirbt, probiert der Sohn von nun an montags, mittwochs und freitags das Vaterleben aus. Dabei beginnt sich sein eigenes Leben zu verwandeln. Eine einzigartige Geschichte über Nähe und Fremdheit, so feinfühlig wie humorvoll erzählt.
Dieser Vater weiß ganz genau, wie man richtig lebt. Er ist der Meister des perfekt dosierten Mittelmaßes: lange Spaziergänge, frei verfügbare Zeit, Gelächter im Kreis der Kollegen. Das Leben seines Sohnes, der eine Designagentur leitet, missbilligt er. Zu fremdgesteuert, zu ehrgeizig, zu eilig. Der aber will die Welt nicht nur hinterfragen, sondern auch verbessern. Als der Vater stirbt, kommen dem Sohn Zweifel. Führt die Lebenskunst des Vaters vielleicht doch zu einem glücklicheren Leben? Er beschließt, es auszuprobieren, und schlüpft von nun an fünf Wochen lang in die Rolle seines Vaters. Hans-Joachim Gögl ist ein spielerisch leichter und tiefgründiger Debütroman gelungen.