Ihre Leidenschaft für alles Blühende entdeckte Gabriele Tergit erst im Londoner Exil. Zum ersten Mal hatte die Berliner Gerichtsreporterin und erfolgreiche Schriftstellerin der Weimarer Republik im Stadtteil Putney ein Haus mit eigenem Garten. Hier hackte, pflanzte, säte sie hingebungsvoll und fand nach den langen Jahren des Krieges Trost in der Gartenarbeit: »Ob Kriege die Städte zerstört und Mensch gegen Mensch gehetzt«, schreibt sie, »der Überlebende findet immer im Frühling den aufbrechenden Samen, Körnchen und Fäden und manchmal sogar eine Zwiebel.«
Tergit griff nicht nur selbst zur Gießkanne, sie las auch alles, was ihr über Blumen und Gartenkunst in die Hände fiel. So entstand die 1958 erstmals veröffentlichte Kleine Kulturgeschichte der Blumen. Kundig und höchst unterhaltsam erzählt die promovierte Historikerin darin aus der Geschichte der Blumen: von einem Blumenkranz, der einen ägyptischen Pharao um seinen Thron brachte, über die Tulpenmanie, die erste Spekulationsblase der Weltwirtschaft im Holland des 17. Jahrhunderts, bis hin zu den abenteuerlustigen Orchideenjägern, die ihren Entdeckerdrang nicht selten mit dem Leben bezahlten.
Tulpenwut und Rosenliebe ist ein bunter Strauß an vergnüglichen Geschichten aus allen Zeiten, die sich um diese »schönen und duftenden Gebilde« ranken – und mit denen sich Gabriele Tergit von einer ganz neuen Seite zeigt.
Was treibt Menschen dazu, Bücher leidenschaftlich zu jagen, zu verstecken oder gar zu stehlen? Im Rausch der Seiten gibt faszinierende Einblicke in legendäre Bibliotheken, die Köpfe obsessiver Sammler und die zwielichtigen Facetten großer Bücherliebe. In 26 kurzweiligen Kapiteln erzählt Alexander Pechmann Geschichten und Anekdoten einer exzentrischen Passion – mal heiter, mal spannend, mal berührend: von Bibliophilen, deren Häuser bis auf den letzten Winkel (einschließlich des Kühlschranks) mit Büchern vollgestopft sind, von Biblioklasten, die Büchern mit Schere und Messer zu Leibe rücken, und von skrupellosen Bibliomanen, die selbst vor Diebstahl und Mord nicht zurückschrecken.
Ein Kopfkissenbuch für Büchernarren, in dem man sich festliest, egal wo man es aufschlägt. Und das die tröstliche Botschaft bereithält: Solange man nur wöchentlich einen kleinen Stapel aus der Buchhandlung nach Hause trägt, hat man seine Leseleidenschaft noch wunderbar im Griff.
Deutsche Geschichte einfach erklärt
• Chronologische Gesamtdarstellung der deutschen Geschichte, von der Antike bis heute
• Alle wichtigen historischen Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Kultur
• Anschaulich & verständlich mit innovativen Grafiken aufbereitet
• Mit Kurzporträts wichtiger Persönlichkeiten wie Martin Luther, Kaiser Wilhelm II. oder Konrad Adenauer
Big Ideas: Das große Buch der deutschen Geschichte zum Nachschlagen
Welche Bedeutung hatte der Minnesang für die deutsche Sprache? Wie prägte Martin Luther die Reformation? Was führte zur deutschen Wiedervereinigung? Das innovative Nachschlagewerk aus der DK Erfolgsreihe Big Ideas stellt eine fesselnde Reise durch die deutsche Geschichte dar – abwechslungsreich aufbereitet in informativen Texten und anschaulichen Grafiken. Von Neandertalern und der Venus vom Hohlefels bis zur Corona-Krise: Das Buch erläutert historische Ereignisse genauso wie gesellschaftliche und kulturelle Strömungen, die die deutsche Geschichte geprägt haben. Kurzbiografien liefern Informationen zu den bedeutendsten Persönlichkeiten wie z. B. Karl dem Großen, Kaiser Wilhelm oder Konrad Adenauer.
Die deutsche Geschichte fundiert und zugänglich – Basiswissen zum Studieren, Informieren oder Nachschlagen.
Dieses Buch ist Teil der Reihe „Big Ideas“.