Die Heldinnen der Rockmusik
Von Grace Slick bis Bikini Kill, von Tina Turner bis Billie Eilish, von Patti Smith bis Taylor Swift: In mehr als vierzig originellen Porträts erzählen Kersty Grether und Sandra Grether so einfühlsam wie mitreißend von starken Sängerinnen und Rockgöttinnen, die das Genre sprengten und Grenzen überschritten. Was verbindet die großen Musikerinnen über die Jahrzehnte hinweg, wogegen kämpften sie an? Wäre etwa Phoebe Bridgers ohne Joni Mitchell denkbar? Wieso konnten die 70er Jahre weder Yoko Ono noch Karen Carpenter verkraften? Und hat PJ Harvey den Feminismus verraten? Eine spannende Geschichte über Herausforderungen und Glücks-Highs!
Mit großer Playlist zum Mithören und zahlreichen Interviews und Abbildungen.
»Kersty und Sandra Grether sind die berühmtesten Pop-Feministinnen Deutschlands.«
Birgit Fuß, Rolling Stone
Brillanter Trompeter, Boxer und Jazzlegende
Miles Davis war ein Virtuose des Jazz. Ein Mann der Wandlungen, zart und hart, verletzlich und verletzend, schüchtern und arrogant. Davis verband künstlerische Integrität mit Sensibilität und verrückte die Grenzen des Jazz immer wieder neu. Sechs Mal, so meinte er auf einem Empfang im Weißen Haus, habe er die Musikgeschichte revolutioniert. Sein Album »Kind of Blue« gilt vielen als die beste Jazz-Platte aller Zeiten. Weltweit erfolgreich, mit allen Insignien von Wohlstand ausgestattet und privilegiert in der Männerwelt des Jazz, blieben rassistische Diskriminierung und die daraus resultierende Wut prägend für seine künstlerische Persönlichkeit. Stefan Hentz zeichnet Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Musikers und Menschen so fundiert wie kenntnisreich nach.
Mit einem faszinierenden Kapitel über die berühmte Fotoserie »A Day in the Life of Miles Davis« von Glen Craig.
Herbert Grönemeyer: endlich in der Universal-Bibliothek
Herbert Grönemeyer, das Multitalent: Sänger, Musiker, Schauspieler, Produzent – aber vor allem ein großer Textdichter, dessen Lyrics man nicht mehr aus dem Kopf bekommt – seit dem frühen »Bochum« (weiterhin von Fußballfans skandiert) bis zu seinem jüngsten »Das ist los« über die Krisen in dieser Welt. Es sind Texte über Alltagsszenen wie Parkplatzsuche, Verliebtheit, Eifersucht, Verzweiflung und Trauer bis hin zu Fragen nach dem Wesen von Kindern und Menschen – ein Muss für jeden an deutschsprachiger Rockmusik Interessierten.
Das vielgelobte Standardwerk auf dem neuesten Stand
Der Beitrag des Saxophonisten John Coltrane zur Entwicklung des Jazz war der bislang letzte Riesenschritt in der Jazzgeschichte – die (Über-)Dehnung der Funktionsharmonik und deren Überwindung. Doch hat wohl weniger dieser Schritt zu der Heiligenverehrung geführt, die dem Ausnahmemusiker nach seinem Tode zuteil werden sollte, als seine Persönlichkeit und sein Leben: von den Drogen zur Spiritualität.
Peter Kemper zeichnet in seinem vollständig überarbeiteten Buch kenntnisreich, anschaulich und lebensnah dieses existentielle Spannungsverhältnis nach.
»Computerstaat« oder »Nazis raus«? »Angriff aufs Schlaraffenland« oder »Für immer Punk«? Genau solche Fragen stellen sich Musiker:innen, Fanzine-Schreiber:innen, Autor:innen und Journalist:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks. Sie blicken auf 50 Jahre Punk zurück und begeben sich auf die Suche nach ihrem persönlich wichtigsten Song: Welches Lied hat mich zu Punk gebracht, welches verkörpert Punk für mich am deutlichsten?
Die Anthologie »Angriff aufs Schlaraffenland« gibt darauf rund 200 unterschiedliche Antworten – mit einer Gemeinsamkeit: Punk ist für die Autor:innen auch nach einem halben Jahrhundert noch immer kein beliebiges Musikgenre unter vielen. Die einen schauen mit melancholischem Blick zurück auf die eigene Jugend, für die anderen ist Punk noch sehr lebendig. Die Musik ist in den versammelten Texten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Punk funktioniert als musikalischer Aufruhr, Bruch und Antrieb. Er kommt als Hausbesetzung, DIY-Label und Fanzine-Mailorder daher, kann Theorie sein oder Praxis, Einführung in Feminismus, Anarchismus und kritische Theorie, Kunst und Anti-Kunst, tot und noch immer lebendig. Nur eines ist er nie: langweilig.
Während »Angriff aufs Schlaraffenland« sich der deutschsprachigen Punkgeschichte widmet, erscheint parallel der Band »Bored Teenagers«, in dem zentrale Songs der globalen Punkgeschichte beleuchtet werden.
Bela B, Myriam Brüger, Franz Dobler, Jan Müller, Stefanie Schrank, Gwen Dolyn, Knarf Rellöm, Julie Miess, Linus Volkmann, Hank Schmidt in der Beek, Hans Nieswandt, Detlef Diederichsen, Asmus Tietchens, Sebastian Krumbiegel, Jörg Sundermeier, Hendrik Otremba, Charlotte Simon und viele weitere schreiben über Klassiker von Hans-A-Plast, Mittagspause und Mania D., Post-Punkiges von, FreiwilligeSelbstkontrolle, Abwärts und Pisse, Vergessenes wie Ätzer 81 und Isolierband, Chartiges von Die Ärzte, Antilopen Gang, Feine Sahne Fischfilet und Die Toten Hosen, und über Zeitgenössisches von Team Scheisse, Deutsche Laichen und Acht Eimer Hühnerherzen.
Zeitgleich zu »Angriff aufs Schlaraffenland« erscheint ein gleichnamiger Sampler bei Tapete Records.