Was ist eigentlich mit den Jungs? Haben wir die in den letzten Jahren eventuell ein bisschen vergessen? Und wenn wir über sie nachgedacht oder öffentlich geredet haben, waren sie dann nicht vor allem ein Problem? Aber gleichzeitig sollen sie unsere Demokratie und unsere Art zu leben mit ihrem eigenen Leben verteidigen? Irgendwas daran ist nicht ganz fair, oder?
Wie zieht man in dieser Welt einen Jungen auf? Allein oder mit anderen, als Frau, als Feministin. Emotional und unterhaltsam schreibt Simone Buchholz über sich, ihren Sohn und all die anderen Jungs in seinem Leben, die einmal Babys waren, dann Kleinkinder, Schulkinder, Teenager und plötzlich: junge Männer.
Eine Geschichte von stinkenden Boxhandschuhen, von Verbandszeug und Verbundenheit, von Selbstvertrauen, Not- und Niederlagen. Von Pizza, Pasta, Döner. Und von Liebe.
Ein Sensationsfund: Das unveröffentlichte Buch von Alexander von Humboldt
Alexander von Humboldt: Weltbürger und Entdecker, internationaler Wissenschaftsstar und begnadeter Stilist: Noch zu Lebzeiten bereitet Alexander von Humboldt sein Vermächtnis vor – eine Publikation, die bedeutende Texte über die Wechselwirkungen der Natur mit Forschungen höchster Innovationskraft auf dem Gebiet der Ozeanologie verbindet. Doch wird der zweite Band dieser Ausgabe nie publiziert. Zum ersten Mal seit 1853 liegen nun alle Texte in zwei Bänden vor, hervorragend ediert und prachtvoll ausgestattet. Alexander von Humboldt gilt als Visionär und Vordenker für das 21. Jahrhundert. Sein Blick für globale Gesamtzusammenhänge ist einzigartig; seine Ideen, Erfindungen und Forschungen verbanden Kontinente und sprengten die Grenzen der Wissenschaft. Im Jahr 1853 erscheinen bei Cotta die „Kleineren Schriften“. Alexander von Humboldt arrangiert darin bedeutende Texte seines Lebenswerks neu. Ausgehend von der Prämisse, dass die Natur nur als Einheit aller sie umgebender Zusammenhänge verstanden werden kann, erforscht er Naturphänomene wissenschaftlich, erkundet sie durch Expeditionen und versammelt die Lebenswelten und Mythen, die sie umgeben. So ist dieser Band beides zugleich: Das Vermächtnis eines Universalgenies, der spannende Bericht eines Abenteurers und ein universelles Beispiel für die Sprengkraft ökologischer Forschung.
Zum ersten Mal seit der Erstpublikation 1853 im Verlag Cotta werden die „Kleineren Schriften“ nun neu publiziert, ediert von den internationalen Humboldt-Experten Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich.
»Kulinarische Popliteratur.« Denis Scheck
All you can eat? All you can read! Das Buch zur Spiegel-Kolumne. Der bekannte Sternekoch Max Strohe führt durch die Klassiker der kulinarischen Welt: Egal ob Clubsandwich, Trüffel oder Austern – hier verrät er seine Geheimtipps, erklärt, was eigentlich zu welchem Anlass passt, und schaut dabei hinter die Kulissen der Gourmetküche. Es ist angerichtet!
Kloß mit Soß' oder Perigord Wintertrüffel. Seeigel im berühmten César in New York oder ein Selbstversuch mit Iglo Fischfilet á la Bordelaise in der heimischen Küche.
Max Strohe schreibt nicht nur erfolgreiche Kolumnen für den Spiegel, sondern ist vor allem ein Sternekoch mit Bodenhaftung. Ausgesuchte Gaumenfreuden und Normale-Leute-Küche sind für ihn kein Gegensatz. Stattdessen findet er genau darin immer wieder neue Inspiration. Rheinischer Mutterwitz trifft auf kulinarische Noblesse – in dieser Sterneküche ist für jeden etwas dabei. Lassen Sie es sich schmecken.
»Es ist eigentlich eine Frechheit, dass jemand, der so kochen kann, dann auch noch so schreibt.« Sophie Passmann
»Ich kann nicht kochen. Aber ich weiß, dass dieser Mann schreiben kann. Meinen Respekt.« Moritz von Uslar
»Einer der außergewöhnlichsten Köche Deutschlands.« Tim Raue
In vier schillernden personal essays schreibt Elena Ferrante darüber, wie sie Leserin geworden ist und wie Autorin, welche Kämpfe sie austragen musste und austrägt und welchen ihrer Instinkte sie beim Schreiben folgt. Es geht um Einflüsse und Vorbilder, um Jane Austen, Emily Dickinson, Elsa Morante, Gertrude Stein, Ingeborg Bachmann, und es geht um die Frage, wie man es hinbekommt, über die Menschen zu schreiben und über die Welt, sozusagen wirklichkeitsgetreu – und was das eigentlich heißen kann: weibliches Schreiben.
An den Rändern ist auch ein feministischer Schlachtgesang: der Appell, dass wir uns gegen »die böse Sprache« vereinen, eine Sprache, die historisch unter anderem der »Wahrheit der Frauen« fremd ist – zugunsten einer Idee des Lesens und Schreibens als kollektiver, vielstimmiger Erfahrung.
Die Lust am Text, die Freuden des Lesens und die Abenteuer des Schreibens – und was bedeutet es, als Frau zu lesen, zu schreiben und zu leben? In ihren feinsinnigen, schmissigen Essays macht Elena Ferrante die noch immer viel zu leisen Stimmen an den Rändern für uns hörbar.