Kriege werden meist von Männern angezettelt, aber ohne die Unterstützung von Frauen können sie nicht geführt werden. Und in der Tat: Frauen dienen seit Jahrhunderten in europäischen Streitkräften. Doch erinnert werden sie kaum. Bestenfalls einzelne Ausnahmeheldinnen – Amazonen in Männeruniform – haben einen Platz im kollektiven Gedächtnis, während die Geschichte der vielen aktiv am Kriegsgeschehen beteiligten Trosserinnen, Hilfskräfte, Krankenpflegerinnen und Soldatinnen größtenteils vergessen ist. Auch der massenhafte Militärdienst von Frauen in den beiden Weltkriegen ist aus der Erinnerungskultur weitgehend verdrängt. Karen Hagemann hat diese »Gedächtnislücke« nun endlich geschlossen.
Umfassend und vergleichend untersucht die renommierte Historikerin den Militäreinsatz von Frauen in den Kriegen Europas seit 1600. Anhand zahlreicher Selbst- und Fremdzeugnisse lässt sie die weiblichen Kriegserfahrungen lebendig werden, beschreibt, wie diese Frauen in ihrer jeweiligen Zeit wahrgenommen wurden, und fragt, warum es über Länder- und Systemgrenzen hinweg nie gelungen ist, ihre aktive Rolle in Militär und Krieg angemessen zu erinnern. Ein Kapitel zur heutigen Situation beschließt dieses einzigartige Grundlagenwerk, das in den aktuellen Debatten über die Wehrpflicht auch von Frauen unverzichtbar sein wird.
Bruno Preisendörfer erzählt 80 Jahre deutsche Geschichte neu. Ob Rentenfrage, Migration, Klimawandel oder Frauenfußball: Mit klugem Witz und erzählerischem Gespür zeigt Preisendörfer, wie die Parolen und Entscheidungen von gestern die Realität von heute formen.
Wer hat nicht sofort den Sound von John F. Kennedys legendärem »Ich bin ein Berliner« im Ohr – ein Satz, der wie ein spontanes Bekenntnis wirkte, tatsächlich aber im Büro von Willy Brandt sorgfältig geprobt wurde. Ganz anders: Günter Schabowskis legendäres »sofort, unverzüglich«, das 1989 den Mauerfall einleitete – und Honeckers vollmundige Behauptung, die Mauer werde »in 50 oder 100 Jahren noch stehen«, Lügen strafte.
Preisendörfers Buch öffnet überraschende Perspektiven auf bekannte Wendepunkte und dekonstruiert Mythen wie das »Wirtschaftswunder« oder das »Wunder von Bern«. Ein kluges
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