Die Farben der Rebellion sind bunt!
Nachdem die letzte Biene ausgestorben ist, gerät die Welt aus den Fugen. Im Alter von elf Jahren werden Mädchen in Camps gezwungen, wo sie per Hand die Blüten der Obstbäume bestäuben. Kaum gebärfähig, werden sie verheiratet. Jess ist eines dieser Mädchen. Sie kennt die Welt vor dem Kollaps aus Büchern und liebt die Natur. Frei will sie sein, leben! Und schon lange weiß sie, dass Pinsel nicht zum Bestäuben von Pflanzen erfunden wurden. Als sie eines Tages zufällig an Farbtuben gerät, schleicht sie sich aus dem Camp und malt ein leuchtendes Bild an die große Mauer. In den anderen Mädchen entfacht sie damit den Funken der Rebellion. Und einmal gedacht, lässt sich der Gedanke der Freiheit nicht mehr unterdrücken.
Wenn ein Untier erwacht, das selbst die Monster in die Flucht schlägt
Seit Sel zum Ripper mutiert ist, streift er in Vollmondnächten frei durch Tremorglade und ist höchstens eine Gefahr für die Eichhörnchen. Doch dann kehren plötzlich einige Ripper mit schrecklichen Bisswunden aus dem Wald zurück. Gerüchte über ein gruseliges Monster, das nicht getötet werden kann, machen die Runde … Sind Sel und seine Freunde auch diesem Gegner gewachsen?
Ein tief berührender Roman über Neuanfang, Schwesternliebe und die unerschütterliche Kraft der Hoffnung
Wien, 1939: Die zwölfjährige Steffi und ihre kleine Schwester Nelli werden von ihren Eltern aus dem bürgerlichen Alltag in Wien auf eine kleine schwedische Schäreninsel geschickt, um dem Terror der Nazis zu entfliehen. Für ein halbes Jahr, dann wollen sie sich alle in Amsterdam wiedersehen. Doch Schweden ist kalt und so anders als Wien. Während Nelli schnell Anschluss findet, fühlt Steffi sich allein. Sie hat Heimweh, sehnt sich nach dem alten Leben, die Sprache ist ihr fremd, ebenso wie die distanzierte Pflegemutter. Jeden Tag wartet sie auf Nachrichten von ihren Eltern – aber der Krieg wirft immer dunklere Schatten. Wird sie jemals nach Hause zurückkehren können? Oder ist diese Insel im Meer das Einzige, was ihnen bleibt?
Adam und Zero stammen aus Ländern, die gegeneinander Krieg führen. Ihre Familien sind geflohen und leben nun in Deutschland. Adam und Zero gehen in dieselbe Schule und tragen den Krieg, der bei ihnen zu Hause tobt, auch auf dem Schulhof aus. Überhaupt wären beide lieber an der Front, Adam will zu seiner Schwester, die jetzt ein Artilleriegeschütz befehligt; und Zero will seinen Bruder suchen, der sich seit Wochen nicht gemeldet hat. Ohne es zu wissen, verstecken sich die beiden in demselben Hilfstransporter, der Richtung Front fährt. Als sie es merken, ist es zu spät, jetzt müssen sie zusammenhalten, damit sie sich nicht gegenseitig verraten.