New York ist ein vertikaler Albtraum. Doch Manhattan ruht auf einem gewaltigen Felsen aus Granit, einer Horizontale, die alles trägt und verbindet. Die Menschen vergessen das: Hier, in der 26th Street, lebt ein Bibliothekar, der sich auf den Spuren Herman Melvilles verliert. Aber betritt er den Wahn des Anderen oder schließt ihn sein eigener immer dichter ein? In einer anderen Geschichte endet eine labyrinthische Verfolgungsjagd mit Zug und Fähre quer durch Europa auf einer abgelegenen Insel. Doch hier lauert keine Rettung, sondern eine Falle.
Die Erzählungen von László Krasznahorkai entfalten eine hypnotische Wirkung. Oft entwickelt sich der atemlose Sog im Dialog mit Zeichnungen des Malers Max Neumann: Text und Bilder greifen ineinander und entdecken eine Dimension der Realität, die weiter greift als Tag und Nacht, Schlaf und Traum.
Es weihnachtet in der Sesamstraße
Wenn das Krümelmonster aus Keksen Festtagsdekoration bastelt und Oskar sein persönliches Weihnachtswunder im Müll findet, dann ist die chaotischste und schönste Zeit des Jahres da! Die Figuren der Sesamstraße erleben fröhliche Festtage und lassen uns mit kleinen Geschichten, Zitaten, Keksrezepten und ihren persönlichen Weihnachtsliedern daran teilhaben. Das perfekte Geschenk für alle Sesamstraßen-Fans.
Gemeinsam feiern
An Weihnachten zeigt sich das Glück der Freundschaft besonders deutlich. Die Sesamstraßen-Figuren beweisen, dass die schönste Dekoration die Akzeptanz des anderen ist und die festliche Gemeinschaft wichtiger als der perfekte Plan.
Die Sage von »Sleepy Hollow« gehört zu den berühmtesten Erzählungen der amerikanischen Literatur, Washington Irving hat sie 1820 veröffentlicht: Der etwas tumbe Dorfschulmeister Crane befindet sich auf dem Heimweg von einer Feier. Es ist spät geworden und als er mit seinem Pferd die »schläfrige Schlucht« passiert, nähert sich ihm von hinten ein riesiger, unheimlicher Reiter. Und dieser Reiter scheint keinen Kopf zu haben! Liegt er gar vorne auf dem Sattelknopf? Crane gibt seinem Pferd die Sporen…
Eike Schönfeld hat diesen Klassiker für die Insel-Bücherei neu übersetzt. Von dem Comickünstler und Illustrator ATAK stammen die kongenialen Illustrationen, Philip Tägert alias FIL, Zeichner, Sänger und Comedian, hat ein Nachwort für diese Prachtausgabe verfasst.
Oh, wie schön ist Weihnachten
Janosch, der Meister des anarchischen Humors, begleitet uns auch in der Weihnachtszeit mit Geschichten, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringen: Er erzählt von einer überarbeiteten Frau Holle, von einer Grille, die zusammen mit einem Maulwurf ihren schönsten Winter verbringt, und von den Erinnerungen des Eisenbahnsignalvorstehers Gleisennagel.
Gemeinsam mit den liebevollen Illustrationen von Tigerente, Günter Kastenfrosch und ihren Freunden ist damit eine heitere und besinnliche Stimmung garantiert.
Warten auf die Bescherung mit der Tigerente und Co.
Janoschs heitere Erzählungen und Illustrationen lassen die Vorfreude auf Heiligabend wachsen – für eine heitere Advents- und Weihnachtszeit, wie sie sich nur Janosch erträumen kann.
Kekse, Krümel und Lebensweisheiten
Das Krümelmonster schreibt seinen ersten Ratgeber. Worum es geht? Natürlich um das Thema, das dem beliebten Bewohner der Sesamstraße besonders am Herzen liegt: Kekse. Mit einer Mischung aus Humor und Weisheit zeigt er, wie man das Leben auf die leichte Schulter nimmt. Dazu hält er tiefgründige, charmante Einsichten parat sowie selbstverständlich das eine oder andere Keksrezept!
Die Kunst des Genießens
Herzerwärmende Tipps vom kuscheligen Monster aus der Sesamstraße – ein unterhaltsames Geschenkbuch für alle, die das Leben, den Genuss und einen Keks mit Schokoglasur und extra vielen Streuseln lieben.
Zwischen Liebe und Angst, Mitgefühl und Gewalt
Die Energien des menschlichen Herzens durchdringen jeden Satz in Lauren Groffs neuen Erzählungen. Für sich genommen ist jede von ihnen ein Triumph – kühn und vor Kraft strotzend. Doch sie alle kreisen um ein Thema: die Auseinandersetzungen zwischen den hellen und den dunklen Seiten in uns allen.
»In jedem von uns ringen Tier und Gott miteinander, bis auf den Tod«, sagt eine ihrer Figuren. Sei es die jähzornige Highschool-Schwimmerin, der die Bezugsfigur fehlt. Die Mutter, die ihre Familie verliert und der Welt abhandenkommt. Die junge Frau, die plötzlich für ihren Bruder verantwortlich ist. Oder der Spross einer Bankiersdynastie, dem ein spezielles Erbe zuteilwird: Sie alle versuchen, das Richtige zu tun – und sie alle drohen zu fallen.
Mit der zeitlosen Wucht großer Literatur lot
Ähnliche Bücher wie Raufbold
»Seine Prosa sprüht förmlich vor manischer Intelligenz.« Emma Cline
Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen Spirale, als ein One-Night-Stand nicht zur erhofften Beziehung führt. Ein schwuler Thai-Amerikaner bringt es nicht über sich, seinem Freund seinen ultranischigen Fetisch zu gestehen.
Wie die Facetten eines Kaleidoskops zeigt dieses Buch die monströs schillernden Formen, die die Sehnsucht nach echter Nähe in einer Welt zwischen Dating-Apps und Doomscrolling annimmt. Von der Kritik gefeiert, von Lesern ebenso geliebt wie gehasst, erzählt Tony Tulathimutte schmerzhaft wahr und abartig witzig von Millennials, Misfits und Masturbauteurs, und ihre ineinandergreifenden Geschichten eskalieren in atemberaubenden Fiaskos.
Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete – wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, »mit nachlässiger Routine« – wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?
In Kiew und Mauthausen, Warschau und Wien legt Katja Petrowskaja Fragmente eines zerbrochenen Familienmosaiks frei – Stoff für einen Epochenroman, erzählt in lapidaren Geschichten. Die Autorin schreibt von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches.
Dieses Buch ist Teil der Reihe »75 Jahre Bibliothek Suhrkamp«: Willy Fleckhaus hatte für die Bibliothek Suhrkamp ein ikonisches Coverdesign und eine eigene visuelle Ordnung geschaffen. Mit »30 Farben für Willy Fleckhaus« (2026) greift Olaf Nicolai diese Gestaltung auf und aktualisiert die scheinbar zeitlose Gestaltungsgrammatik. Mit deren mathematisch berechneten Kombinationen bespielt er dieses Raster und verändert unseren Blick auf Fleckhaus’ Arbeit: Was ursprünglich als funktionaler Entwurf gedacht war, wird jetzt als konzeptuelle Struktur sichtbar. Nicolai erzeugt so eine neue Aufmerksamkeit für die Reihe als Form, er konserviert sie nicht, er aktiviert sie, er zeigt die Bibliothek Suhrkamp als eine höchstlebendige Struktur.
»Du weißt, was du nicht willst. Nur was du willst, ist dir entfallen.«
Stella, Judith, Wanda und die anderen Heldinnen in diesem Buch sind nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt. Sie sind hineingewachsen in ihre Rollen als Freundinnen, Geliebte, erwachsene Töchter oder späte Mütter, doch jetzt stellen sie fest: Ihre Lebensentwürfe erweisen sich als zunehmend brüchig. Und so werden die Begegnung mit der besten Freundin aus Schultagen, die Prügelei mit einem Catcaller oder der Besuch im Haus der gerade verstorbenen Schwiegermutter zu Momenten, in denen sie vorgeprägte Wege verlassen.
Feinsinnig, humorvoll und mit entlarvender Ehrlichkeit erzählt Julia Wolf in ihrem ersten Band mit Stories von elf Frauen, die sich dem Stand der Dinge verweigern.