Roxane Gay – Bestsellerautorin, Aktivistin und »auffallend freshe Kulturkritikerin« (»Washington Post«) – liebt es, sich in anderer Leute Angelegenheiten einzumischen, und hat zu allem eine
Meinung. Mit lässiger Unerschrockenheit verbindet ihr Schreiben messerscharfe politische Analyse, popkulturellen Kommentar und juicy gossip: Warum der ganze Online-Hass? Wo sind Schwarze Kinder sicher? Wer ist Pamela Anderson wirklich, und warum sind alle Vatertagsgeschenke furchtbar?
»Denn heute ist der Tag, an dem das Zeitalter des reinen Pop begonnen hat. Das Zeitalter des reinen Kapitalismus. Der reinen Performance. Und Performance kennt keine Beißhemmung und keine Moral. Moral hat eine Erinnerung. Das hier aber ist die reine Zukunft. Und die Zukunft kennt keine Regeln, sie kennt nur Erfolg.«
PeterLicht stellt sich den Zumutungen des täglichen Lebens, der grundsätzlichen Un-/Okayheit der Welt, den Mini-Katastrophen und Mega-Details. Er entwirft Welterklärungsmodelle und produziert ein langanhaltendes Kopfkino der Realität. Poetisch, grotesk, tiefgründig und liebevoll. Was wir ja wissen: Wo die Realität regiert, hat
das Absurde Konjunktur.
Alles ist unsicher und ungewiss, nur das eine nicht: Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen.
In ihrer brillanten neuen Essaysammlung widmet sich Zadie Smith mit intellektueller Schärfe den drängenden kulturellen und politischen Fragen.
Leidenschaftlich verteidigt sie die Fiktion als notwendigen Raum der Empathie. Ob sie über die Klimakrise, soziale Ungerechtigkeit oder die verborgene Schwarze Geschichte schreibt, stets verbindet sie das Persönliche meisterhaft mit dem Politischen. Bewegende Nachrufe auf literarische Größen wie Joan Didion und Hilary Mantel zeugen dabei von der unvergänglichen Kraft präziser Sprache. Dieses Buch ist eine unverzichtbare Einladung, genau hinzusehen und die eigene Wahrnehmung in einer komplexen Welt zu schärfen.