Eine Reportage zum wichtigsten Gerichtsprozess unserer Zeit
Die monströsen Verbrechen an Gisèle Pelicot, die von ihrem Mann über Jahre betäubt und von ihm und fast 70 anderen Männern vergewaltigt wurde, haben die Welt erschüttert. Das sich anschließende Gerichtsverfahren avancierte zu einem der aufsehenerregendsten Prozesse der letzten Jahrzehnte, nicht nur wegen der Schwere der Schuld, sondern weil weithin klar wurde, dass das dort Verhandelte Millionen von Frauen betrifft.
Manon Garcia, eine der wichtigsten Feministinnen der neuen Generation, reiste zum Prozess nach Avignon, um diesen akribisch zu dokumentieren. Sie verbindet ihre präzisen Beobachtungen über den Verlauf des Verfahrens, die Angeklagten und deren Reaktion auf die Vorwürfe mit Überlegungen zur Rolle der Frau in der patriarchalen Gesellschaft. Und sie verknüpft sie mit eigenen Erfahrungen der alltäglichen Gefahr, Opfer zu werden. Angesichts der Abgründe männlicher Gewalt gelangt sie zu der existenziellen Frage: Wie noch mit Männern leben?
Intim, explizit, echt – Sex in den Köpfen von Frauen
Gillian Anderson brillierte zuletzt als ebenso exzentrische wie liebenswerte Sextherapeutin in der Erfolgsserie ›Sex Education‹. Nun zeichnet sie nicht weniger als das Sexleben, Wünsche und Geheimnisse von Frauen aus der ganzen Welt auf. Inspiriert vom revolutionären Bestseller ›Die sexuellen Phantasien der Frauen‹, der von Nancy Friday zusammengestellt und 1973 erstmals veröffentlicht wurde, bat Anderson Frauen um ihre sexuellen Sehnsüchte. Dabei entstanden mehr als eintausend Manuskriptseiten, aus denen Anderson eine sorgfältig kuratierte Auswahl präsentiert und so zeigt, was es heute bedeutet, eine Frau zu sein. All die Bekenntnisse machen dieses Buch schon jetzt zu einem Klassiker für das 21. Jahrhundert.
»Ein brillantes Buch.« Markus Lanz
»Der Mensch ist das Wesen, das die Fähigkeit hat, sich die Zukunft so detailliert vorzustellen, dass es sie erschaffen kann«, schreibt Florence Gaub, und das ist in diesen Monaten eine Nachricht voll Hoffnung. Denn selten war die Zukunft mit so vielen und großen Unsicherheiten behaftet wie heute: Krieg, Klima, Inflation …
Florence Gaub zeigt mit Forschungsergebnissen aus Neurowissenschaften, Psychologie und Philosophie, wie der Mensch die »Zukunft« imaginiert, konstruiert und real erschafft. Denn das drohen wir momentan zu verlieren: Den Glauben an die eigene Kraft, daran, unser zukünftiges Leben selbst gestalten zu können. Mit Florence Gaub blicken wir durch und verstehen, wie wir unseren Handlungsspielraum nutzen können.
Der sehr unterhaltsame und zugleich hochexplosive Bericht einer jungen Frau aus dem Inneren von Facebook. Nach der Veröffentlichung hat Mark Zuckerberg sofort versucht, das Buch zu verbieten – bislang ohne Erfolg. Es schoss auf Platz eins der Bestsellerliste und wurde von der New York Times zu einem der besten Bücher des Jahres erkoren. Nun darf es endlich auf Deutsch erscheinen.
Sarah Wynn-Williams beginnt als junge Frau, bei Facebook zu arbeiten, und macht schnell Karriere. Unterhaltsam und sehr selbstironisch erzählt sie davon, wie es ist, plötzlich führende Politiker aus aller Welt zu treffen, mit Mark Zuckerberg im Privatjet zu wichtigen Terminen rund um den Globus zu fliegen. Und davon, wie sie schnell die Doppelmoral und Frauenfeindlichkeit an der Spitze des Unternehmens zu spüren beginnt, wie es auf Forderungen aus Diktaturen eingeht und wi
Ähnliche Bücher wie Mein Traumjob bei Facebook und wie ich alle meine Ideale verlor
Angesichts von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz wird allerorten vor massiven Arbeitsplatzverlusten gewarnt. Gleichzeitig reißen die Klagen über Fachkräftemangel nicht ab, zahllose Stellen bleiben unbesetzt, und dem Pflegesektor droht der Kollaps.
Florian Butollo geht diesem Paradoxon auf den Grund und analysiert, warum gerade Automatisierung immer mehr Arbeit schafft – und damit zur Keimzelle eines neuen sozialen Konflikts wird: Die anbrechende Ära der Arbeitskräfteknappheit ist geprägt vom Leiden an Überlastung und den Kämpfen dagegen. Zugleich stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Arbeit neu: Wofür wollen wir angesichts sozialer und ökologischer Krisen künftig unsere Arbeitskraft einsetzen – und welche Tätigkeiten können verschwinden?