Clara und Nina kennen sich seit Jugendtagen. Als sie nach vielen Jahren als erwachsene Frauen wieder aufeinandertreffen, leidet Nina bereits an den ersten Symptomen einer unheilbaren Erkrankung. Die beiden verlieben sich und stürzen sich in eine rasende Liebesbeziehung. In ihren Chatnachrichten bricht sich Begehren und Verletzlichkeit Bahn, Alltägliches steht neben Existenziellem. Während Nina trotz ihrer begrenzten Lebenszeit um eine Zukunftsperspektive mit Clara ringt, kämpft diese als alleinerziehende Mutter um Selbstbestimmung in einem Alltag aus Kinderpflege, Studium und Lohnarbeit. Wie lässt sich diese Liebe leben – angesichts der begrenzten Zeit, die Nina und Clara bleibt?
Lebendig, berührend und voller Sehnsucht erzählt »Pizza Orlando« vom Wunsch, der eigenen Geschichte habhaft zu werden.
Der paradoxe Trost von Kriminalgeschichten
Was eben noch Spiel war, wird scheinbar bitterer Ernst: Nach einer ausgelassenen Krimimotto-Party unter Freunden wird Benjamin am Morgen seines Geburtstages tot aufgefunden. Was ist geschehen? Und wer ist schuld an seinem Tod? Seine Schwester Abigail sucht verzweifelt nach Antworten. Ausgerechnet die Regeln der klassischen Kriminalgeschichte werden zu Ankerpunkten in ihrem Prozess der Trauerbewältigung. ›Fair Play‹ ist ein literarisches Debüt voller Überraschungen, experimentell und emotional zugleich, das untersucht, warum es manchmal leichter ist, auf mörderische Narrative zurückzugreifen, anstatt sich der Unerklärlichkeit von Suizid und dem überwältigenden Gefühl der Trauer zu stellen.
Tirol, Ende des 19. Jahrhunderts: Das entbehrungsreiche Leben hat die 18-jährige Theres hart werden lassen – aber auch mutig, stolz und stark. Als der mysteriöse Xaver im Tal auftaucht, verliebt sich Theres in den Fremden, den alle anderen bald für einen Wilddieb halten. Als die Bauern dem Wilderer eine Falle stellen, ist Xaver spurlos verschwunden. Außer sich verkündet Theres, Xavers Kind unter dem Herzen zu tragen, und flüchtet in die wilde Einsamkeit der Hochalpen. Dort bekommt sie ihre uneheliche Tochter in Freiheit. Sie lebt zusammen mit ihrer Tochter Maria in den Hochalpen mit Blick auf ihre Heimat, die sie verstoßen hat, aber auch nicht loslässt. Maria kann den unbändigen Wunsch ihrer Mutter nach Freiheit und Selbstbestimmtheit nicht teilen. Und so will das Kind als erwachsene Frau genau das, was Theres zurückgelassen hat und bri
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»Voller Intrigen, Liebe, Leidenschaft, voller Neid und Bosheit und Sehnsucht ... Großartig!« Elke Heidenreich
Ins Dunkel ist Screwball-Komödie und Melodram, Tragödie und Romanze in einem: ein Roman als Film, glamourös und hochpolitisch. In raffinierten Rückblenden, mit Tempo und Timing verhandelt er das Verhältnis von Literatur, Film und Macht in Zeiten inszenierter Wirklichkeiten.
Eine Liebeserklärung an das Kino
Wir sitzen im Dunkeln. Auf der Leinwand treffen sich Greta Garbo und Erika Mann 1969 in den Schweizer Bergen und erinnern sich. Wie war das noch mit Marlene Dietrich und der gemeinsamen Geliebten? Als der Film den Nerv der Zeit traf und die Deutschen Hollywood und ganz Amerika durcheinanderwirbelten. Mit Erika Manns antifaschistischem Kabarett Die Pfeffermühle, während die ganze Welt ins Dunkel glitt? Mit der Zensur nach 1933 auch in den USA? Ach – und wie gut kannten sich eigentlich Greta Garbo und Marlene Dietrich? Wer traute sich mehr auf der Leinwand? Und im Leben?