»Wäre meine Schwester nicht schön gewesen, dann wäre all das nie passiert.«
Ruby Cooper und ihre Schwester Erin führen ein idyllisches Leben in Boston, getragen vom starken Zusammenhalt ihrer Kirchengemeinde. Als Ruby sechzehn ist, wird sie in einen Vorfall verwickelt, der die geordnete Welt ihrer Familie einstürzen lässt. Ruby flieht in die Heimat ihrer Mutter. Doch über Jahrzehnte hinweg werden die Nachwirkungen eine Spur der Verwüstung hinterlassen – für Ruby in Dublin und für Erin in Boston.
Ruby möchte eigentlich nicht an die Vergangenheit denken.
Doch Geheimnisse lassen sich nicht für immer bewahren.
In einer kalten Nacht verschwindet im irischen Dorf Ardnakelty eine junge Frau: Rachel Holohan stand kurz vor der Verlobung mit dem Sohn des lokalen Großgrundbesitzers, nun treibt sie leblos im Fluss. Alles weist auf einen Selbstmord hin. Die eng verbundene Gemeinschaft zeigt sich erschüttert. Ex-Cop Cal Hooper hat hier Freunde, denen er Loyalität schuldet. Seine Verlobte Lena und seine Ziehtochter Trey wollten nie etwas mit Ardnakelty zu tun haben – doch als uralte Fehden aufflammen, geraten sie selbst in die Schusslinie.
Niemand verbindet Literatur und Spannung so gekonnt wie Tana French: ein Roman über Gemeinschaft und menschliche Abgründe, verknüpft mit einem spannenden Todesfall.
In der Küstenstadt Kinlough an der Westküste Irlands treffen drei alte Freunde nach Jahren wieder aufeinander. Im Sommer 2003 gehörten Helen, Joe und Mush zu einer unzertrennlichen Clique um die mutterlose und ungestüme Kala Lanann – das strahlende Zentrum ihres Universums. Bis sie kurz darauf spurlos verschwand.
15 Jahre später kehrt Helen widerwillig für eine Hochzeit nach Irland zurück. Joe, ein berühmter Musiker, ist ebenfalls in der Stadt. Und Mush hat es nie aus Kinlough herausgeschafft.
Dann werden menschliche Überreste im Wald gefunden. Als Gegenwart und Vergangenheit aufeinanderprallen, müssen sich die einstigen Freunde ihrer Schuld stellen. Welche Rolle haben sie bei Kalas Verschwinden gespielt?