Zwischen Liebe, Macht und Diplomatie
Ob Prinzessin oder Königin, ob adelig oder bürgerlich – für Frauen war der Lebensweg oft vorgezeichnet. Ihre Rolle? Meist passiv. Und wenn sie aufstiegen, dann nur im Verdacht, berechnend zu sein oder Männer um den Verstand zu bringen. Bis heute prägt dieses Bild die Erzählung über mächtige Frauen in der Geschichte. Doch wenn das alles war – warum spielten Heirat und Mitgift eine so entscheidende Rolle? Wie gelang es manchen Frauen, alle Regeln zu brechen – und welchen Preis zahlten sie dafür, sowohl zu Lebzeiten als auch im Urteil der Geschichte? Samra Kljajic erzählt die wahre Geschichte von Königinnen und Mätressen, von Kurtisanen und Konkubinen. Eine neue Perspektive auf die Femme fatale jenseits von Skandal und Verführung.
Ein Sensationsfund: Das unveröffentlichte Buch von Alexander von Humboldt
Alexander von Humboldt: Weltbürger und Entdecker, internationaler Wissenschaftsstar und begnadeter Stilist: Noch zu Lebzeiten bereitet Alexander von Humboldt sein Vermächtnis vor – eine Publikation, die bedeutende Texte über die Wechselwirkungen der Natur mit Forschungen höchster Innovationskraft auf dem Gebiet der Ozeanologie verbindet. Doch wird der zweite Band dieser Ausgabe nie publiziert. Zum ersten Mal seit 1853 liegen nun alle Texte in zwei Bänden vor, hervorragend ediert und prachtvoll ausgestattet. Alexander von Humboldt gilt als Visionär und Vordenker für das 21. Jahrhundert. Sein Blick für globale Gesamtzusammenhänge ist einzigartig; seine Ideen, Erfindungen und Forschungen verbanden Kontinente und sprengten die Grenzen der Wissenschaft. Im Jahr 1853 erscheinen bei Cotta die „Kleineren Schriften“. Alexander von Humboldt arrangiert darin bedeutende Texte seines Lebenswerks neu. Ausgehend von der Prämisse, dass die Natur nur als Einheit aller sie umgebender Zusammenhänge verstanden werden kann, erforscht er Naturphänomene wissenschaftlich, erkundet sie durch Expeditionen und versammelt die Lebenswelten und Mythen, die sie umgeben. So ist dieser Band beides zugleich: Das Vermächtnis eines Universalgenies, der spannende Bericht eines Abenteurers und ein universelles Beispiel für die Sprengkraft ökologischer Forschung.
Zum ersten Mal seit der Erstpublikation 1853 im Verlag Cotta werden die „Kleineren Schriften“ nun neu publiziert, ediert von den internationalen Humboldt-Experten Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich.
Humboldts unveröffentlichtes Buch: ein Gründungsdokument der Ozeanologie
Eine der mächtigsten Meeresströmungen der Erde, der Humboldt-Strom, ist nach ihm benannt: Alexander von Humboldt, Visionär und Weltbürger. Kaum ein Forscher hat unser Verständnis der globalen Zusammenhänge der Natur so nachhaltig geprägt. Humboldt beschäftigte sich in seinen letzten Lebensjahren intensiv mit dem Phänomen der Strömungen. Eine eigenständige Publikation zu diesem Thema war geplant – erschienen ist sie nie.
Im Jahr 1853 veröffentlicht Alexander von Humboldt im Verlag Cotta die »Kleineren Schriften«. Die Textsammlung ist eine thematische Auslese des Überdauernden, das er auf mehreren Forschungsfeldern geschaffen hatte. Doch gelingt ihm zu Lebzeiten nur die Herausgabe des ersten Bandes. Der zweite Band, für den er jahrelang Daten zusammenträgt, denkt seine Forschung weiter und wirft eine noch nie dagewesene Perspektive auf die Weltmeere und ihre Strömungen. Insbesondere der bislang unveröffentlichte Text »Über Strömungen« ist ein Zeugnis von Humboldts Innovationskraft; er überträgt die Idee einer globalen Ökologie auf den Lebensraum der Ozeane. Die Herausgeber Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich haben diesen zweiten Band der »Kleineren Schriften« aus Archivmaterial rekonstruiert, teils aus Druckfahnen, teils aus Handschriften – ein Buch von höchstem Sensationswert.
Bei Florian Illies wird Vergangenheit auf mitreißende Weise zur Gegenwart. In »Zauber der Stille« breitet er erstmals die abenteuerlichen Geschichten Caspar David Friedrichs vor uns aus. Eine wilde Zeitreise zu dem Maler, der für die Deutschen die
Sehnsucht erfand.
»Illies' ›Zauber der Stille‹ ist ganz genau das:
Zauber. Stille. Trost. Was für ein Wunderbuch.« Elke Heidenreich, Süddeutsche Zeitung
»Ein Meisterwerk und ein pures Vergnügen.« Lesley Chamberlain, The Times Literary Supplement