Wir haben 10 Buchtipps zu "Urteilen" gefunden.
Ähnliche Bücher wie »Sätze über Sätze«
Der alte Boa Morte zieht durch die Gassen Lissabons, findet Obdach in verborgenen Winkeln, lauscht dem Gebimmel erzürnter Straßenbahnen und dem Gesang der Betrunkenen. Früher hat er in der Kolonialarmee gegen die Unabhängigkeit seiner Landsleute gekämpft, heute verdient er sich als Parkplatzeinweiser ein paar Münzen für die nächste Mahlzeit. Zusammen mit seiner Freundin Fatinha erhascht er Momente der Zufriedenheit, wenn abends zu ihren Füßen die Lichter des Viertels aufleuchten. Doch seine Erinnerungen fordern ihren Tribut, und die dunklen Bilder seiner Vergangenheit hüllen die Farben der Stadt in einen grauen Schleier. Ohne zu urteilen, erzählt Almeida von einem Gestrandeten, den die Geschichte vergessen will, der selbst jedoch seine Geschichte nicht vergessen kann.
Ähnliche Bücher wie »Seebeben«
Zum Werk Der Hauptteil ist konsequent auf den Veranlagungs-/Erhebungszeitraum 2024 abgestellt, mit Zuordnung von Richtlinien und Hinweisen, aktuellen Verwaltungsanweisungen sowie Urteilen bei der jeweiligen Gesetzesvorschrift, damit entfällt langes Suchen und aufwändiges Blättern. Zusätzlich sind auch alle Gesetzesänderungen zum 1. Januar 2025 enthalten:mit konsequenter Zuordnung der Richtlinien zur jeweiligen Gesetzesvorschrift mit Abdruck der aktuellen Verwaltungsanweisungen bei der jeweiligen Gesetzesvorschrift vorweg komplette Wiedergabe des jeweiligen Steuergesetzes Abdruck der einschlägigen Nebengesetze mit den dazugehörigen Verwaltungsanweisungen im Anhang mit der aktuellen und relevanten Rechtsprechung ESt-Band mit Grund- und Splittingtabelle Vorteile auf einen Blick Die vorweg abgedruckte geschlossene Wiedergabe des jeweiligen Steuergesetzes mit allen Änderungen auch schon für künftige Veranlagungs-/Erhebungszeiträume ermöglicht, dass bei der Veranlagung schon gestaltend beraten werden kann. Mit Freischaltcode für die Freischaltung des Zugangs zum Online-Modul. Enthalten sind alle im Buch zitierten Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Erlasse sowie die zitierte Rechtsprechung im Volltext. Für die Nutzung fallen keine zusätzlichen Kosten an. Zielgruppe Für Steuerberatung, Steuerbevollmächtigte, Rechtanwaltschaft, Wirtschaftsprüfung, Fachanwaltschaft für Steuerrecht, Finanzbehörden, Finanzgerichte, Betriebe.
Ähnliche Bücher wie »Schriften des Deutschen wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater e.V. / Handbuch der Steuerveranlagungen«
Mit Recht wird Politik gemacht. Mit Gesetzen und Urteilen werden gesellschaftliche Hierarchien befestigt, werden Menschen beherrscht. Aber Recht ist zugleich auch ein Mittel zur Befreiung von Herrschaft, zur Emanzipation für Minderheiten, die sich damit gegenüber einer Mehrheit behaupten. Es ist ein Instrument, mit dem sich auch für Verbesserungen kämpfen lässt – wenn man weiß wie. Die Juraprofessorin Nora Markard und der Jurist und Journalist Ronen Steinke zeigen anhand von Beispielen aus zwölf zentralen Rechtsgebieten, wie Veränderungen mit den Mitteln des Rechts gemeinsam erkämpft werden können – vom Klimaschutz über die Geschlechterverhältnisse bis hin zu den Menschenrechten. Leicht verständlich und anschaulich geschrieben, laden sie damit alle, die sich für Politik interessieren, zur Einmischung ein. Denn Jura geht uns alle an. In zwölf Kapiteln behandelte Rechtsbereiche: Klimaschutzrecht – Können wir mit Jura den Planeten retten? Grundrechte – Wer kommt mit nach Karlsruhe? Demokratie – Wie stabil sind wir gegen eine Übernahme von rechts? Polizeirecht – Wie setzen wir der Staatsgewalt Grenzen? Strafrecht – Was hilft gegen sexistische Paragrafen? Eigentum – Was steht wem zu? Familienrecht – Wie ermöglichen wir Vielfalt? Arbeitsrecht – Wie kämpfen wir gegen Ausbeutung? Asylrecht – Was soll das mit den Grenzen? Sozialrecht – Wie geht Solidarität? Völkerrecht – Kann Recht gegen Macht gewinnen? Menschenrechte – Wie verteidigen wir einander weltweit?
Ähnliche Bücher wie »Jura not alone«
Sally und Liss: zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sally, kurz vor dem Abitur, will einfach in Ruhe gelassen werden. Sie hasst so ziemlich alles: Angebote, Vorschriften, Regeln, Erwachsene. Fragen hasst sie am meisten, vor allem die nach ihrem Aussehen. Liss ist eine starke, verschlossene Frau, die die Arbeit, die auf dem Hof anfällt, problemlos zu meistern scheint. Schon beim ersten Gespräch der beiden stellt Sally fest, dass Liss anders ist als andere Erwachsene. Kein heimliches Mustern, kein voreiliges Urteilen, keine misstrauischen Fragen. Liss bietet ihr an, auf dem Hof zu übernachten. Aus einer Nacht werden Wochen. Für Sally ist die ältere Frau ein Rätsel. Was ist das für Eine, die nie über sich spricht, die das Haus, in dem die frühere Anwesenheit anderer noch deutlich zu spüren ist, allein bewohnt? Während sie gemeinsam Bäume auszeichnen, Kartoffeln ernten und Liss die alten Birnensorten in ihrem Obstgarten beschreibt, deren Geschmack Sally so liebt, kommen sich die beiden Frauen näher. Und erfahren nach und nach von den Verletzungen, die ihnen zugefügt wurden.
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Das Konstrukt des sozialen Defizits ist ebenso falsch wie gefährlich. Es schafft eine Hierarchie. Die Sprecher*innen/ Schreiber*innen blicken auf die sozial Schwachen herab und urteilen über sie. Sozial schwach impliziert, dass Menschen mit wenig Geld zugleich auch soziale Probleme haben bzw. sich nicht sozial verhalten. Dabei kann soziales Handeln und Engagement gerade bei Armutsbetroffenen stark ausgeprägt sein, sind sie doch besonders auf Unterstützung innerhalb der Familie, des Freund*innenkreises und der Nachbar*innenschaft angewiesen.
Ähnliche Bücher wie »Armutssensible Sprache«
Was kann sich entwickeln, wenn drei junge Menschen aus unterschiedlichem Elternhaus ihr Leben in die eigenen Hände nehmen? Klug, mit Wärme und Humor erzählt Gurnah aus dem heutigen Leben junger tansanischer Weltbürger
Tansania, heute. Drei junge Menschen wachsen hier auf: Karim, der nach seinem Studium mit Ehrgeiz und großen Ideen in seine verschlafene Heimatstadt Daressalam zurückkehrt. Fauzia, die in Karim nicht nur ihren geliebten Partner, sondern auch die Chance sieht, einer allzu behüteten Kindheit zu entkommen. Badar, ein mittelloser Junge, der in Fauzia und Karim Freunde findet und von ihnen Hilfe erfährt, obwohl nicht klar ist, was und ob die Zukunft überhaupt etwas für ihn vorgesehen hat. Als Fortschritt und Tourismus in ihrem abgelegenen Winkel der Welt Einzug halten, nimmt jeder der drei das Schicksal in die eigenen Hände. Auf der Suche nach Erfolg, Glück und Bedeutung kämpft insbesondere Badar mit den langen Schatten eines Diebstahls.
»Absolut fesselnd . . . In diesem ruhigen, reifen Roman gibt es keine einfachen Wahrheiten, was ihn als Ganzes so wahrhaftig macht.« Wall Street Journal»Gurnahs Sätze fließen wie der Lauf eines alten Flusses, selbst wenn er komplizierte moderne Leben beschreibt.« Washington Post»Ein straff konstruiertes Familiendrama mit überraschenden Wendungen.« Kirkus Review»Wenn die Geschichte zu Ende ist – wenn auf der letzten Seite endlich alle Fäden zusammenlaufen –, kann der Leser nicht anders, als Gurnahs Können zu bewundern.« Financial Times»Eine wichtige Bereicherung für Gurnahs bemerkenswertes Werk; ein Roman, durchdrungen von Schmerz und Verlust, doch nicht von Verzweiflung.« The Guardian«Kulturell spezifisch und zugleich emotional universell . . . Gurnah in Höchstform.« Publishers Weekly»Eine leise kraftvolle Demonstration erzählerischer Meisterschaft, zugleich Coming-of-Age-Kammerstück und breit angelegtes postkoloniales Panorama.« Observer»Der neue Roman des Nobelpreisträgers ist ein Knüller.« The London Standard»Nichts am menschlichen Verhalten überrascht Gurnah, und durch das Lesen seines weisen neuen Romans mit dem sanften und schönen Ende sind wir Leser etwas weniger vorschnell mit Urteilen und eher bereit zu verstehen, was es bedeutet, zu kämpfen, zu wagen, zu lieben – was es bedeutet, Mensch zu sein.« Elif Sh
Ähnliche Bücher wie »Diebstahl«
»... das wichtigste Ernährungsbuch des Jahres.« Prof. Dr. Martin Smollich, Autor und Ernährungswissenschaftler
»Ein so heilsames wie empowerndes Buch, das hilft, Prägungen und Glaubenssätze rund um Ernährung aufzuspüren und zu einem liebevolleren Umgang mit sich selbst zu finden.« Nora Imlau, Journalistin und Autorin
»Dieses Buch ist das Gegenmittel, das wir in Zeiten von Skinny-Tok und Schlankheitswahn brauchen.« Antonia Wille, Journalistin und Autorin
Food Noise, What I Eat in a Day-Videos und Selbstoptimierungskult: Mehr denn je sitzen bei uns heute falsche Glaubensätze über Ernährung mit am Tisch, die wir von Kindesbeinen an eingetrichtert bekommen. Essen ist für viele längst mehr als eine Notwendigkeit oder reiner Genuss.Dabei haben das undurchsichtige Geflecht aus irreführenden Werbebotschaften sowie das ständige Nachdenken und Urteilen über Essen, in der Regel wenig mit wirklichem Wohlbefinden zu tun. Essen und essen lassen ist damit sowohl eine überfällige Wutschrift gegen die allgegenwärtige Bedeutungsüberfrachtung von Ernährung in unserer Gesellschaft, als auch wohltuendes Comfort Food in Buchform. Es ist an der Zeit, dass wir endlich ein druck- und ideologiefreies Verhältnis zu Ernährung finden.
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Weder für das Lesen noch für das Schreiben habe er eine Leidenschaft, behauptet Hans Ulrich Gumbrecht, und doch gehört er zu den bedeutendsten und produktivsten Geisteswissenschaftlern der Gegenwart. In ironischer Halbdistanz blickt der emeritierte Stanford-Professor auf mehr als ein halbes Jahrhundert Lebensgeschichte zurück. Alles beginnt 1948 im zerbombten Würzburg, aber schon bald lockt ihn sein Ehrgeiz auf eine atemberaubende Reise rund um den Globus. Am berühmten Lycée Henri IV eifert er im Paris der 1960er Jahre dem Habitus französischer Intellektueller nach, in Salamanca beginnt er zu schreiben, an der Copacabana spürt er die Präsenz der Vergangenheit und im Silicon Valley erlebt er die Geburt einer neuen Form des Denkens.
Mit charmanter Unbescheidenheit und in strahlender Intensität beschwört Gumbrecht Szenen für die Ewigkeit herauf: einen Sündenfall vor der Erstkommunion, Lunch mit Michel Foucault, drei Sätze mit Neymar, eine Gefängnisnacht in San José und einen Puma im Schnee der Anden. So entsteht das Bild eines Intellektuellenlebens, dessen Kraft sich am Ende nicht in abstrakten Urteilen verdichtet, sondern in einem Namen, der diesseits und jenseits des Atlantiks leicht über die Lippen geht: Sepp.
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