Mit Anklängen an Franz Kafka und Han Kang destilliert Hiroko Oyamada das tiefe Unbehagen einer Welt, in der die Unternehmen kaum wahrnehmbar immer mehr die Kontrolle über unser Leben ausüben.
Die Fabrik ist ein schier unüberschaubar großes Industriegelände in einer namenlosen japanischen Stadt. Die Angestellten widmen sich den ihnen zugewiesenen Aufgaben, den höheren Zweck kennen sie nicht. Drei junge Menschen finden hier Arbeit: eine Frau, die einen Papierschredder bedient, ein Mann, der nicht näher spezifizierte Dokumente Korrektur liest, ein dritter, der das Moos studiert, das auf dem weitläufigen Gelände wächst.
Während sie gewissenhaft ihrer Arbeit nachgehen, nehmen die Tage eine seltsame Logik und Dynamik an. Die Fabrik scheint sich immer mehr auszudehnen, die Ränder der Realität nach und nach aufzulösen. Wo endet die Fabrik, wo beginnt der Rest der Welt? Was i
Ähnliche Bücher wie Die Fabrik
Normalerweise ist das Café Marble montags geschlossen. An jedem ersten Montag im Monatfindet hier jedoch eine Teeverkostung der besonderen Art statt. Versteckt unter Kirschbäumen, verwandelt sich diese Oase der Ruhe dann in einen magischen Ort, an dem der bittere Matcha Tee die Bitterkeit des Lebens besänftigen soll. Der umsichtige Besitzer, genannt Master, erwartet seine Besucher, und er hat für jede und jeden ein offenes Ohr. Zu seinen Gästen gehört eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die seit dem Neujahrsfest vom Pech verfolgt zu sein scheint. Ebenso eine Ladenbesitzerin, die sich unversehens konfrontiert sieht mit ihren bescheidenen beruflichen Anfängen. Sowie eine Großmutter, die mit ihrer Enkelin im Clinch liegt … Alle Gäste des Cafés sind an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie Halt und Trost brauchen. Und so wird das Café zu einem Ort unerwarteter Begegnungen – und
Ähnliche Bücher wie Matcha-Tee am Montag
Eigentlich war das Schicksal von Yoi, Kiseki, Stollen und Meiko besiegelt, bevor ihr Leben richtig begonnen hatte. Aufgewachsen in einem Tier-Messi-Haushalt wurden sie erst im allerletzten Moment gerettet. Heute leben die vier Katzenschwestern getrennt voneinander bei ihren jeweiligen Besitzern. Doch ein unsichtbares Band verbindet sie. Ein Glück, denn die Menschen um sie herum, haben ein ausgeprägtes Talent dafür, sich in Schwierigkeiten zu bringen. Schwierigkeiten, mit denen nicht einmal eine Katze fertig wird – zumindest nicht allein. Im Angesicht von Menschen, die sich sehenden Auges in ihr Unglück stürzen, schreiten vier Katzen gemeinsam zur Tat. Und offenbaren dabei, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Von Dieben, Mördern und klugen Richtern: klassische Kriminalgeschichten aus Japan
Kriminalgeschichten haben in Japan eine lange Tradition. Dieser Band versammelt klassische Krimis aus vier Jahrhunderten: Sie handeln von einem Seidenweber, der in einer feucht-fröhlichen Neujahrsnacht von einem Freund bestohlen wird und von dem klugen Richter Ooka, der einen Fall auf ungewöhnliche Weise löst. Rampo Edogawa, der Begründer des modernen japanischen Kriminalromans, erzählt von einem scheinbar kalten Massenmörder, der gelangweilten Klubmitgliedern von seinen Verbrechen erzählt.
Mit einem Nachwort, das über die lange Tradition der Kriminalerzählung in Japan informiert, sowie zahlreichen Anmerkungen und biographischen Hinweisen zu den Autoren.