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Massen in Bewegung von Karl-Heinz Göttert
€44,00
Über Menschenzüge
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Vulva von Mithu M. Sanyal
€15,00
Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts. Aktualisiert und mit einem neuen Nachwort
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Aufbruchstimmung
€32,00
Die Universität Bremen und das Projekt Hochschulreform

Das umstrittenste Kind der deutschen Hochschulreform: Ein frischer Blick auf Gründung, Geschichte und Zukunft der Universität Bremen. Gegründet auf dem Höhepunkt der Hochschulreformbewegung Anfang der 1970er Jahre war die Universität Bremen schon bald als »Rote Kaderschmiede« und Revoluzzer-Uni verschrien. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes erzählen die Geschichte der Universitätsgründung neu: im Kontext der 68er Bewegung, des Kalten Krieges und der Hochschulexpansion. Sie zeigen die Aufbruchstimmung der ersten Jahre und verfolgen den langen Weg der einstigen Skandaluniversität in die Normalität der deutschen Hochschullandschaft. Das »Bremer Modell« mit seinem Konzept der drittelparitätischen Mitbestimmung, seiner interdisziplinären Orientierung und seinem Praxisbezug verstand sich als Gegenentwurf zur überkommenen deutschen Universität mit ihrer Professorenallmacht. Wie lebte, lehrte und lernte es sich im neuen Betonbau mit Großraumbüro, im Spannungsverhältnis von großen Erwartungen und wissenschaftlichem Alltag mit seinem Leistungsdruck und seinen Finanzierungszwängen? Welche reformerischen Ideale hatten Bestand – und wo liegen die neuen Herausforderungen, denen sich die Universität heute angesichts von Digitalisierung und internationalem Wettbewerb, von Nachhaltigkeitsimperativen und Identitätspolitik zu stellen hat?
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Rettung aus Seenot von Henning Trüper
€40,00
Zur Geschichte eines moralisches Gebots

Wie im 19. Jahrhundert die moralische Pflicht entstand, Menschen aus Seenot zu retten – und ob sie heute noch gültig ist Die organisierte Rettung Schiffbrüchiger war untrennbar mit einem neuen moralischen Gebot verbunden. Seit 1824 entstanden, zunächst in Großbritannien und den Niederlanden, humanitäre Freiwilligenvereinigungen mit nationaler Reichweite zur Rettung von Menschen aus Seenot. Sie bauten Rettungsbootstationen und Freiwilligenmannschaften auf. Innerhalb weniger Jahrzehnte gelang es einem überwiegend städtisch-bürgerlichen Milieu, die Küstenbevölkerung dazu zu bewegen, einen verbindlichen Imperativ anzuerkennen: Die Rettung Schiffbrüchiger musste in jedem Fall versucht werden, fast ohne Rücksicht auf das eigene Leben. Vorher war Schiffbrüchigen meist nur geholfen worden, wenn die Umstände günstig schienen. Weder technische Innovationen des Bootsbaus noch ökonomische Anreize des Bergungswesens noch Neuerungen der Gesetzgebung erklären diesen Wandel. So rückt eine moralische Kultur in den Mittelpunkt, die sich zunehmend aus einzelnen humanitären Anliegen zusammensetzt und bis heute moralische Sprache und Praxis prägt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird die Rettung aus Seenot zum Gegenstand weiterreichender gesetzlicher Regelungen. Mit der Zeit entsteht eine Rettungspraxis, aus der sich die widersprüchliche Gegenwart – zwischen Humanitarismus und pushback – erklären lässt.
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Absolution? von Daniel Marwecki
€22,00
Israel und die deutsche Staatsräson

Ein Plädoyer für Selbstkritik und eine Einladung zur Debatte über ein so einzigartiges wie verwirrendes Verhältnis zweier Staaten Wenn Deutsche über Israel reden, reden sie meist über sich selbst. Worum es in den hitzigen Debatten hingegen selten geht, ist die eigentliche Beziehungsgeschichte zwischen der Bundesrepublik und Israel. Reden deutsche Politiker über diese Beziehungen, so fallen Wörter wie »Wunder« oder »Versöhnung«. Wörter, hinter denen eher Wunschdenken als Realität steckt. Nach der israelischen Staatsgründung von 1948 war es ausgerechnet die Bundesrepublik, die zur wichtigsten Unterstützerin des Jüdischen Staates wurde. Reparationen, Waffenlieferungen und Finanzmittel halfen, aus dem existenziell bedrohten Land eine Regionalmacht zu machen. Kein Wunder, dass Israel die ausgestreckte deutsche Hand annahm: eine andere Wahl hatte es kaum. Von Versöhnung aber war keine Rede. Niemand machte sich darüber Illusionen, dass in Deutschland ehemalige Nationalsozialisten Karriere machten - und mit der Israelhilfe ihre blutigen Hände in Unschuld wuschen. Der Preis für die Sicherheit Israels ist die frühe Absolution Deutschlands. Daniel Marwecki wirft einen erhellenden Blick auf die deutsche Israelpolitik von der Staatsgründung bis heute. »Wer die aktuellen Debatten um das deutsch-israelische Verhältnis verstehen möchte, dem sei das Buch von Daniel Marwecki ans Herz gelegt. Quellengesättigt, bestechend argumentiert und glänzend geschrieben – mehr kann man von einer historischen Analyse nicht verlangen.« Stefanie Schüler-Springorum »Marweckis ungeschönter Blick auf die Anfänge der deutsch-israelischen Beziehung entblößt blinde Flecken unserer Erinnerungskultur.« Charlotte Wiedemann »Daniel Marweckis erstaunliches Buch zeigt, auf welch zweifelhafte Weise Deutschland sein moralisches Prestige nach der Shoah zurückgewinnen konnte.Wer sich für Deutschlands Vergangenheit interessiert und sich um seine Zukunft sorgt, sollte dieses Buch lesen.« Pankaj Mishra
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Eiszeit 1980 von Lars Schneider
€20,00
Kälte in der Popmusik

Mitte der 70er Jahre wird die Popmusik von einer Kältewelle erfasst, die ihren Höhepunkt um das Jahr 1980 erreicht. Bandnamen, Texte, Mode, Artwork und Sound kühlen ab, sodass von einer popkulturellen Eiszeit die Rede sein kann. Was hat es damit auf sich? Im Zusammenspiel von politischen (Kalter Krieg), ökonomischen (Ölpreisschocks) und ökologischen (Ressourcenknappkeit) Krisen formiert sich im Laufe der 70er Jahre ein Lebensgefühl, das ähnlich dem gegenwärtigen zwischen Zukunftsangst und Hedonismus schwankt. Doch anders als heute, wo zur Empörung aufgerufen wird und sich die Gemüter in permanenter Erhitzung befinden, greift man um 1980 zur Coolness als einer Kulturtechnik der affektiven Distanzierung. »Cool« ist das Modewort der späten 70er und frühen 80er Jahre. Ein derart kalter Zeitgeist artikuliert sich nicht zuletzt in der Populärkultur, insbesondere in der multimedial verfassten Pop-Musik. Anhand von internationalen Beispielen arbeitet Lars Schneider verschiedene Manifestationen dieser Kälte heraus: von emotionaler, über zwischenmenschliche bis hin zu sozialer und politischer Kälte; von apokalyptischer Kälte bis hin zur eiskalten Ironie. Darüber hinaus zeigt sein Essay, wie David Bowie und Joy Division, die Einstürzenden Neubauten, Kraftwerk und Ideal, aber auch die Punk-Band Geisterfahrer oder Icehouse es verstehen, der Kälte eine zukunftsweisende Ästhetik abzuringen: Die kalten synthetischen Sounds und minimalistischen Kompositionen sind Charakteristika einer Neuen Welle, die mit Macht aus dem musikalischen Untergrund in den Mainstream rauscht.
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Einzeltäter? von Darius Muschiol
€42,00
Rechtsterroristische Akteure in der alten Bundesrepublik

Der Rechtsterrorismus in der Bonner Republik wird erstmals eingehend in seiner ganzen Bandbreite untersucht. Der Rechtsterrorismus wurde in Deutschland jahrzehntelang als Problem für die innere Sicherheit unterschätzt. Das Bild vom verwirrten Einzeltäter prägte den Diskurs. Erst die Aufdeckung der Morde des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) machte Politik und Gesellschaft die unmittelbare Gefahr bewusst. Auch die bundesdeutsche Zeitgeschichte befasste sich lange kaum mit dem Rechtsterrorismus, obwohl dessen Geschichte bis in die frühen 1960er Jahre zurück reicht. Darius Muschiol untersucht anhand vielfältiger Akten und Dokumente den Entstehungs- und Entwicklungsprozess des bundesdeutschen Rechtsterrorismus bis 1990. Er blickt auf die Radikalisierungsprozesse der Rechtsterroristen, deren Vernetzungen, ihr Agieren und die Bewertung dieser Gewalt durch Politik, Justiz und Öffentlichkeit. Zudem stehen die jeweiligen Feindbilder, die gesellschaftliche Einbettung des Terrorismus und dessen Kommunikationsstrategien im Vordergrund. Im Blick stehen dabei auch bekannte Gruppierungen und Ereignisse wie die »Wehrsportgruppe Hoffmann« oder das Oktoberfestattentat 1980, vor allem aber zahlreiche bislang kaum oder unbekannte Akteure. Ebenso zeigt der Autor die gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Reaktionen. Dabei arbeitet er insbesondere heraus, dass es sich eben nicht um Einzeltäter handelte, sondern dass gerade diese Sicht die Gewalt verharmloste. Darius Muschiol ergänzt damit den Blick auf die Demokratiegeschichte der Bundesrepublik wesentlich.
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Aufheben, Wegwerfen von Valentin Groebner
€20,00
Vom Umgang mit schönen Dingen

Was macht den Reiz der Gegenstände aus, mit denen wir uns umgeben? Was geschieht mit ihnen, nachdem wir sie in Besitz genommen haben? Und wie verändert sich das Verhältnis zwischen den Dingen und ihren Betrachtern im Laufe der Zeit? Sie stehen auf unseren Schreibtisch, oder auf den Nachttischchen. Wir hängen sie an die Wand oder tragen sie diskret in der Tasche: die ganz persönlichen Dinge. Egal, ob wir sie Amulett, Talisman oder Erinnerungsstück nennen: Sie begleiten uns überall hin, wo wir länger bleiben. Wir basteln kleine Privataltäre für sie und finden sie schön – aber was heißt das? Und woher kommt der Zauber, den diese ganz persönlichen Gegenstände auf uns ausüben? Aufheben, Wegwerfen verfolgt die Geschichte unserer Glücksbringer und Souvenirs von den Wohnzimmern des 21. Jahrhundert zurück in die materielle Kultur des Mittelalters mit ihren magischen Steinen, Bildern und Rosenkränzen. In den wohlhabenden Industriegesellschaften der Moderne haben sich auch die persönlichen Besitztümer explosiv vermehrt. Sie füllen unsere Keller, Dachböden und Schränke in einem Ausmaß, dass wir sie manchmal gerne wieder loswerden würden und von einem Leben träumen mit ganz wenigen Dingen, den richtigen, wichtigen. Ökologisch sinnvoller wäre es ohnehin – aber geht das? Ein Essay über die schönen Alltagsdinge, über Magie, schlechtes Gewissen, die Utopie der rabiaten Reduktion und das tägliche Durcheinander.
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Hanseaten im »Osteinsatz« von Felix Matheis
€42,00
Hamburger und Bremer Handelsfirmen im Generalgouvernement 1939-1945

Hansestädtische Handelsfirmen profitierten von der Beteiligung an der deutschen Besatzung Polens während des Zweiten Weltkriegs. Zahlreiche Hamburger und Bremer Überseehandelsfirmen engagierten sich in der Besatzungswirtschaft des Generalgouvernements. Sie beteiligten sich zum einen an der brutalen Ausbeutung der polnischen Landwirtschaft. Zum anderen trugen sie dazu bei, die polnischen Jüdinnen und Juden auszurauben und wirtschaftlich zu verdrängen - ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Genozid. Die Kaufleute erhielten nicht nur einen Teil des Raubguts. Sie füllten auch die volkswirtschaftliche Lücke aus, die durch die Vernichtung der jüdischen Gemeinden entstand. Viele waren bis 1939 im Kolonialhandel tätig gewesen und rechtfertigten ihr Tun in Polen mit kolonialistischen und antisemitischen Deutungsmustern. Das für die hansestädtischen Unternehmen sehr profitable Geschäft bildete ein wesentliches Element der verbrecherischen deutschen Besatzung in Polen. Eine zentrale Rolle spielten dabei die Handelskammern Hamburgs und Bremens, die den »Osteinsatz« ihrer Kaufleute mit vorantrieben. Felix Matheis beleuchtet die bislang kaum bekannte Geschichte der lukrativen Zusammenarbeit zwischen hanseatischen Wirtschaftseliten und nationalsozialistischen Besatzungsbehörden.
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Our Piece of Punk
€20,00
Ein queer_feministischer Blick auf den Kuchen

1991 entstand das Manifest der wütenden Riot Grrrls. Wie ging es danach weiter? Sind ihre Forderungen eingelöst worden? Tot ist Punk nicht – sagen wenigstens die einen – und auch heute fehlt es nicht an kritischen Stimmen in Bezug auf Rassismus, Sexismus, Homo- und Trans*phobie in der Punkszene. Und die kommen in »Our Piece of Punk« zu Wort, denn es ist an der Zeit, die ­Diskussionen weiterzuführen. »Our Piece of Punk« enthält Zeichnungen, Comics, Text­beiträge, Diskussionen und Liebeserklärungen über die Möglichkeiten und Grenzen von Queer_Feminismus im Punk. Dabei geht es nicht um einen Blick in den Rückspiegel, um keine »Früher war alles besser«- und Riot-Grrrl-­Nostalgie: Vielmehr lässt das Buch 40 Musiker:innen, Konzert­gänger:innen Festival­organisator:innen, Punk:etten, Comic­zeichner:innen oder Tontech­niker:innen zu Wort kommen, die Punk und DIY heute lieben und leben, mit allen Macken, Kanten und Ärgernissen. Veränderte Neuauflage auf weißem Papier.
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Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit von Raoul Schrott
€148,00
Ein einzigartiges Buchprojekt: Raoul Schrotts großer Atlas der Sternenhimmel ermöglicht einen vollkommen neuen Blick auf die Menschheit und ihre weit zurückreichende Geschichte. „In einer Zeit vor der Schrift war unser Sternenhimmel ein Kino der Nacht“ – Raoul Schrott. Mit ihrer ungeheuren Einbildungskraft haben die Menschen in den Sternen ihre ältesten Kunstwerke geschaffen und dadurch ihre Kulturen dargestellt. Dieser Atlas versammelt 17 Sternenhimmel von allen Kontinenten: von den Alten Ägyptern bis zu den australischen Aborigines, aus China, Indien und Tahiti, von den Inuit, Buschleuten und den Tuareg. Unser Großer Wagen war für die Maya ein göttlicher Papagei, für die Inka der einbeinige Gott des Gewitters, für die Inuit ein Elch, für die Araber eine Totenbahre. Raoul Schrott fügt diese Sternsagen zu einem einzigartigen Epos der Menschheitsgeschichte. Mit besonderer Ausstattung: Bedruckter Leineneinband, Fadenheftung mit zwei Lesebändchen, farbigem Vorsatzpapier, zweifarbig gedruckt und mit 16 Sternenhimmelkarten auf acht großformatigen Postern in einer Einschubtasche im Buch.
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Wenn Venedig stirbt von Salvatore Settis
€11,90
Streitschrift gegen den Ausverkauf der Städte

Kein europäisches Land hat ein so immenses kulturelles Erbe wie Italien, kein Land solche Schwierigkeiten im Umgang mit diesem Erbe. Salvatore Settis, emeritiert und frei von allen akademischen Zwängen, ist in den letzten Jahren zum Gewissen dieses Landes geworden. Immer wieder stellt er bohrende Fragen: Wie gehen die Italiener mit ihren Schätzen um, und was machen wir Europäer mit unseren kulturellen Gütern? Venedig mit seiner einzigartigen Architektur, Geschichte und geographischen Lage, aber auch Venedig als Ausbund der Kommerzialisierung dieser Einzigartigkeit nimmt Settis als Ausgangspunkt für universelle Überlegungen: Gibt es so etwas wie die Seele einer Stadt? Und was könnte sie sein? Die Eigentümlichkeit, die Geschichte, die Einwohner? Warum gehören Wolkenkratzer zu New York, aber nicht nach Venedig? Muss man »Städteschönheit« als »Weltkulturerbe« konservieren, oder brauchen Städte »kreative Zerstörung«? Wie steht es mit dem »Recht auf Stadt«? Wie mit den Rechten der zukünftigen Generationen? Ein fulminantes Plädoyer für die lebendige Stadt der Zukunft – geschrieben mit umfassenden Kenntnissen, mit ganzem Herzen und voller Elan!
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Die letzten Tage der Schönheit von Niklas Maak
€26,00
Die Plünderung Roms 1527 und das Ende der Renaissance | »Dieses Buch öffnet die Augen, auf mitreißende Weise« Florian Illies

Eine brillante Einführung in die Welt der Renaissance von einem der profiliertesten Kulturjournalisten

Der »Sacco di Roma« ist ein Spiegel der Zeitenwende unserer Tage

Auf dem Höhepunkt der Renaissance ist Rom das Zentrum der westlichen Welt und Kunst. Der Sacco di Roma am 6. Mai 1527 markiert das Ende dieser Epoche. Söldnertruppen Karls V. stürmen die Stadt und richten das größte Gemetzel in ihrer Geschichte an. Rom wird von den deutschen Landsknechten verwüstet, Papst Clemens VII. gefangen genommen, die Wasserversorgung zerstört, die Pest bricht aus. Die hellen Himmel ziehen sich zu, ein dunkleres Zeitalter beginnt.

Niklas Maak erzählt die Renaissance von ihrem letzten unbeschwerten Moment und von ihrem plötzlichen Ende her. Er nimmt uns mit in die Ateliers von Michelangelo und Parmigianino, aufs Schlachtfeld, in die Paläste von Bankiers und Päpsten - und in den der »Prima Donna del Mondo«, der faszinierenden Isabella d’Este.

Der Autor zeigt, wie fragil das ist, was wir Kultur nennen, und wie schnell durch Desinformation und falsche Politik das Ende der Freiheit droht. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen, mit der niemand gerechnet hatte – und die in vielen Punkten an die Eskalation religiöser, ideologischer und militärischer Krisen unserer Zeit erinnert?


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Eine kurze Geschichte queerer Frauen von Kirsty Loehr
€22,00
Satirisch und urkomisch – so wurde queere Geschichte noch nie erzählt
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Die Versöhnung mit dem Bösen von Magda Jaros Leon Weintraub
€26,00
Geschichte eines Weiterlebens

Ein Leben in Łódź – ein Leben nach Łódź: Leon Weintraub erzählt von Schicksal, Leid und Versöhnung. Leon Weintraub (geb. 1926) wurde ab 1940 von den Nazis gezwungen, mit seiner Familie im Getto Litzmannstadt zu leben und Zwangsarbeit zu leisten. Die dabei erlernten Fertigkeiten bewahrten ihn vermutlich vor dem Tod: Bei der Auflösung des Gettos 1944 wurden die Inhaftierten in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort umgebracht. Weintraub jedoch gelang es, sich als Arbeitshäftling auszugeben und so der Ermordung zu entgehen. In den Wirren der letzten Kriegsmonate überlebte er mehrere der brutalen Verlegungsaktionen der Nazis, bis ihm schließlich auf einem der Transporte die Flucht gelang. Ein Großteil seiner Familie überlebte den Holocaust nicht. In den Gesprächen mit der Journalistin Magda Jaros erzählt Leon Weintraub von seiner Kindheit in Łódź und seinem Weiterleben nach dem Krieg: seinem Studium der Medizin in Göttingen, seiner Karriere in Polen und seiner Auswanderung nach Schweden aufgrund der antisemitischen März-Unruhen 1968. Es ist die Geschichte einer Versöhnung nach unsagbarem Leid – aber auch eine Mahnung. »Die dramatischen Erlebnisse der Vergangenheit konnte ich in meinem Archiv der Erinnerung unterbringen. Sie sind nicht ausgelöscht, aber sie bilden auch keine dunkle Wolke über meinem Kopf, die mir die Sonne verdeckt.« Leon Weintraub
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Zwischen Reben und Rüben von Andreas Wagner
€24,00
Eine Geschichte von Trauben, Wein und fünf Generationen

Eingängig und stimmungsvoll verfolgt Andreas Wagner am Beispiel seiner eigenen Familie den Wandel von Landwirtschaft und Weinbau über fünf Generationen hinweg. Seit mehr als 450 Jahren betreibt die Familie von Andreas Wagner einen bäuerlichen Betrieb in der Nähe von Mainz. Landwirtschaft, Weinbau und Viehzucht prägten das Leben aller bisherigen Generationen. Die harte Arbeit auf dem Feld und im Weinberg sicherte über Jahrhunderte hinweg die Stellung der Familie im Dorf. Anhand einzelner Protagonisten der vorangegangenen fünf Generationen der Familie erzählt der Autor ebenso von den Agrarinnovationen des 19. Jahrhunderts und dem sich rasant beschleunigenden Strukturwandel in der jungen Bundesrepublik wie von familiären Katastrophen und der Suche jeder Generation nach dem richtigen Partner für die Kinder. Wandel und der Mut zu Veränderungen sind dabei stets unabdingbare Voraussetzungen gewesen, den Familienbetrieb zu erhalten. Nicht selten waren es besonders die Frauen, die die Entwicklung entscheidend prägten. Über alle Zäsuren hinweg gelang es immer, dass eines der Kinder den Betrieb weiterführte – und zwar aus freien Stücken. Andreas Wagners Buch ist eine unterhaltsame, zugängliche und zeitgeschichtlich fundierte Familienchronik. Der Autor zeigt in seinem lebendig und fesselnd erzählten Text, welche Faszination der bäuerliche Familienbetrieb auch bis in die heutige Zeit besitzt und welche Chancen der gesellschaftliche Wandel birgt.
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Wind von Louise M. Pryke
€28,00
Eine Kultur- und Naturgeschichte

Mal schöpferisch, mal zerstörerisch – der Wind beeinflusst die Welt auf eine meist unsichtbare, aber kraftvolle Weise: Er streut Samen aus, füllt Segel und verteilt die Energie der Sonne. Seit der Antike verehrt, hat der Wind Planeten geformt, über den Ausgang unzähliger Schlachten entschieden und die Evolution des Lebens geprägt. Obwohl er in vielerlei Hinsicht genutzt werden kann, bleibt er letztendlich unberechenbar. Louise M. Pryke erläutert nicht nur die faszinierenden wissenschaftlichen Grundlagen des Naturphänomens Wind, sondern auch, wie er seit der Antike in Mythen, Religion, Kunst und Literatur dargestellt wird und bis heute wissenschaftliche Innovationen inspiriert.
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Autoritäre Bedrohungen der Wissenschaftsfreiheit von Max Lenz Christoph Möllers Nil Weinberg
€20,00
Wie kann die Wissenschaft zukünftig ihre Widerstandsfähigkeit gegen autoritäre Versuche der Einflussnahme stärken? Die freie Wissenschaft ist ein bevorzugter Gegner autoritärer -Politik. Ihre Unabhängigkeit und Wahrheitsverpflichtung stehen einem illiberalen politischen Projekt offensichtlich im Weg. Das deutsche Wissenschaftssystem ist von solchen Übergriffen zwar bisher weitgehend verschont geblieben, doch erscheint es alles andere als sicher, dass das so bleibt. Gegenstand dieses Buches ist daher die Frage, wie die Wissenschaft sich vor einem politischen Prozess schützen lassen könnte, der doch die meisten ihrer Institutionen finanziert und fördert. Die Autoren belegen, dass es nicht genügt, auf die Wissenschaftsfreiheit des Grundgesetzes hinzuweisen, sondern dass ein komplexes Geflecht aus Regeln zu Finanzierung und Organisation von wissenschaftlichen Institutionen auf ihre Widerstandsfähigkeit untersucht werden sollte. Die Erfahrung aus anderen Ländern zeigt, dass eine ausgefeilte autoritäre Strategie nicht nur versuchen wird, direkt in die Prozesse wissenschaftlicher Institutionen zu intervenieren, sondern sich auch anderer Instrumente bedienen kann. Das führe beispielsweise dazu, dass wissenschaftliche Institutionen bewusst mit politisierten Konkurrenzinstitutionen konfrontiert oder finanziell ausgetrocknet werden. Unter diesen Bedingungen können Anpassungen des Rechts die Widerstandsfähigkeit zwar stärken, zugleich muss die Wissenschaft sich aber die Frage stellen, wie es um ihre eigene politische Mobilisierbarkeit steht und inwieweit sie ihre Widerstandsfähigkeit auch durch Mechanismen der Selbstpolitisierung infrage gestellt hat.
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Mut und Widerstand von Wolf Gruner
€32,00
Wie Jüdinnen und Juden sich im NS-Alltag zur Wehr setzten

Die oft unglaublichen Geschichten individuellen Widerstands zeigen die angeblich passiven Opfer als couragiert handelnde, historische Akteure. Die ab 1933 einsetzenden Maßnahmen des NS-Regimes zur Verfolgung und Entrechtung der deutschen und später auch der europäischen Jüdinnen und Juden haben nach allgemeiner Auffassung bei den Betroffenen kaum öffentlichen Widerspruch ausgelöst. Wolf Gruner widerspricht dieser verbreiteten Vorstellung von jüdischer Passivität. Er erzählt das Leben von fünf jüdischen Menschen – einem Kaufmann, einer Hausfrau, einem Immobilienmakler und zwei Jugendlichen –, die sich der NS-Judenverfolgung widersetzten. Jede Geschichte steht für eine vom Autor benannte Kategorie individuellen Widerstands: Kampf gegen NS-Propaganda und gegen antijüdische Maßnahmen, mündlicher und schriftlicher Protest gegen die Verfolgung sowie Selbstverteidigung gegen Angriffe. So löste der 17-jährige Hans Oppenheimer 1940 falsche Feueralarme aus, um von alliierten Bombentreffern abzulenken. Henriette Schäfer kritisierte 1938 öffentlich das Novemberpogrom. Jedes Leben steht für viele andere Fälle, wie der Autor mit Dutzenden weiteren Beispielen demonstriert. Für ihren individuellen Widerstand in Deutschland und Österreich büßten jüdische Frauen und Männer mit Gefängnisstrafen; manche erhielten die Todesstrafe. Eine breitere Definition, die über das traditionelle Verständnis von Widerstand als kollektiv und bewaffnet hinausgeht, sowie zahlreiche neue Quellen verändern unseren Blick und zerstören die verbreitete Annahme jüdischer Passivität.
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Can von Hendrik Otremba
€20,00
Essays zu Werk und Ästhetik

Hendrik Otremba, Schriftsteller und Musiker in Personalunion, nähert sich einfühlsam dem Werk der legendären Kölner Band Can an und spricht mit deren Gründer Irmin Schmidt. Die Kölner Band Can passt - wenn auch lose mit dem Begriff Krautrock assoziiert - in keine Schublade. Zwischen 1968 und 1979 veröffentlichte sie regelmäßig Alben, die mittlerweile als moderne Klassiker zwischen Pop und Avantgarde gelten, komponierte erfolgreiche Filmmusiken und spielte ausufernde Konzerte. In der internationalen Rezeption hat die Band heute einen legendären Status. Nach der Auflösung blieben die Mitglieder eng miteinander verbunden und setzten ihre Karrieren auf Solopfaden fort, wobei sie sich oft gegenseitig musikalisch unterstützten. Auch Autorenfilmer wie Roland Klick und Wim Wenders profitierten von der großen Kompositionsgabe der Gruppe. Hendrik Otremba folgt den Spuren der Band und ihrer Protagonisten und beleuchtet deren Werk und Ästhetik ebenso emphatisch wie klug und kenntnisreich in acht Essays. Otremba hatte das große Glück, drei Mitgliedern von Can - Damo Suzuki (1950-2024), Holger Czukay (1938-2017) - persönlich zu begegnen und konnte den Gründer der Band, Irmin Schmidt (*1937), für diesen Band ausführlich interviewen.
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Überleben von Alma Hirschel
€24,00
Zwei Erzählungen

Eine Sensation: erstmals publizierte Texte der Mutter Ruth Klügers von ganz eigenem literarischen Wert. Im Nachlass von Ruth Klüger (1931-2020) fanden sich Aufzeichnungen ihrer Mutter Alma Hirschel, die in den frühen 1970er-Jahren entstanden. In autofiktionaler Erzählhaltung hält sie darin ihre Erinnerungen an die Zeit der Verfolgung unter dem Nationalsozialismus fest. Der erste Text handelt vom Leben der jüdischen Familie Klinger in Wien 1938. Die Autorin beschreibt die Verschleppung nach Theresienstadt, Auschwitz und Christianstadt-Groß-Rosen bis zum Todesmarsch im Februar 1945. Im zweiten Text »The Flight« erzählt Alma Hirschel in englischer Sprache (er wird in der Originalfassung und in deutscher Übersetzung hier abgedruckt) davon, wie Mutter und Tochter Ruth zusammen mit Pflegetochter Susan aus dem Todesmarsch fliehen und sich nach Straubing durchschlagen, wo sie von amerikanischen Truppen befreit werden. Die Entdeckung dieser Texte kommt einer Sensation gleich, haben beide doch sowohl einen literarischen als auch einen hohen dokumentarischen Wert. Sie verschaffen zudem eine neue Verständnisgrundlage für das in der Klüger-Forschung viel diskutierte Mutter-Tochter-Verhältnis: Eine Verdrängung des Erlebten hat es weder für die Mutter noch für die Tochter gegeben, vielmehr den beständigen Versuch, dafür eine Sprache zu finden.
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Freud und Bremen von Jörg-Dieter Kogel Christfried TögelKöni
€18,00
Im August 1909 betritt Sigmund Freud Bremer Boden – begleitet von Sándor Ferenci und Carl Gustav Jung. Von der Hansestadt aus beginnt jene Reise in die USA, die der Psychoanalyse internationale Aufmerksamkeit verschaffen wird. Doch bevor der Ozeandampfer ablegt, erkunden die drei Männer Bremen: Sie spazieren durch die alten Straßen, besuchen das berühmte Essighaus und begegnen einer Stadt zwischen Kaufmannstradition, Welthandel und geistiger Moderne. Das Buch zeichnet dabei nicht nur Freuds eigene Eindrücke von Bremen, sondern auch die Beziehungen seiner Schwester Anna zur Stadt sowie Leben und Wirken des aus Bremen stammenden Mediziners und Psychoanalytikers Karl Abraham, eines der engsten Weggefährten Freuds. Aus historischen Quellen, Briefen und zeitgenössischen Berichten entsteht ein vielschichtiges Panorama Bremens um 1900 – einer Stadt im Aufbruch, die für einen kurzen Moment zum Ausgangspunkt eines geistigen Weltereignisses wurde. Das Buch eröffnet zugleich den Blick auf Bremen als einer Stadt zwischen Kaufmannstradition, Welthandel und geistiger Moderne.
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Brust von Anja Zimmermann
€28,00
Geschichte eines politischen Körperteils
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Das Kreuzworträtsel und seine Geschichte von Alexander Kluy
€25,00
Das Kreuzworträtsel ist eine atemberaubende Erfolgsgeschichte. Jede und jeder kann es beherrschen und sich beherrschen lassen. Ob zur Entspannung, zum Vergnügen, als Gehirntraining oder zum Stopfen von Wissenslücken. Doch nicht nur im realen Leben findet man Menschen zu jeder Zeit und an jedem Ort über ein Kreuzworträtsel gebeugt, es hat auch seinen Eingang in Literatur, Film, bildende Kunst und sogar Musik gefunden. Alexander Kluy blickt unter den schwarz-weiß-karierten Teppich der Wörter und offenbart gewohnt unterhaltsam eine erstaunliche Welt des Wissens. Er erzählt von den Ursprüngen des Rätselns, listet deren Vorteile für Gesundheit und Gemüt auf und gräbt allerhand Anekdoten aus, etwa Vladimir Nabokovs selbst konstruierte Kreuzworträtsel in Schmetterlingsform oder die mitunter kreative Lösungssuche des Schauspielers John Gielgud, die schon mal Wortneufindungen wie »Diddybums« mit sich brachte.
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Ein Abendessen in Rom von Andreas Viestad
€26,00
Weltgeschichte in einer Mahlzeit

»Ein Abendessen in Rom« ist ein ganz besonderes, sehr inspirierendes Buch übers Kochen und Essen. Ausgehend von der traditionellen Speisekarte in seinem Lieblingslokal »La Carbonara« am Campo de`Fiori, schreibt Andreas Viestad über das Brot, über den Getreideanbau; über das daraus entstehende römische Weltreich, über das Salz in den verschiedensten Regionen der Welt, über neue Handelswege und alte Kriege in Europa und der ganzen Welt, über den Wein, das Öl, den Pfeffer und den Zucker – und darüber, wie diese Nahrungsmittel und Gewürze uns verändert und bis heute geprägt haben. Eine originelle, gut recherchierte und abenteuerliche Reise durch die kulinarische Geschichte der Menschheit.
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Melancholie von László F. Földényi
€15,00

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Versagen von Nora Weinelt
€12,00

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Hoffnung in der Dunkelheit von Rebecca Solnit
€22,00
Unendliche Geschichten, wilde Möglichkeiten Ein mutmachendes Plädoyer gegen Schwarzmalerei, Verdruss und Hoffnungslosigkeit: Es ist niemals zu spät, und es lohnt sich immer, weiterzumachen
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Das Kolosseum von Erik Wegerhoff
€26,00
Bewundert, bewohnt, ramponiert
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Zeitbewusstheit von Marcia Bjornerud
€14,00
Geologisches Denken und wie es helfen könnte, die Welt zu retten
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Rebellinnen zu Fuß von Anneke Lubkowitz
€26,00
Auf den Spuren von elf literarischen Wanderinnen
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Leibnitz und die Revolution der Gartenkunst von Horst Bredekamp
€30,00
Herrenhausen, Versailles und die Philosophie der Blätter
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Das sowjetische Jahrhundert von Karl Schlögel
€25,00
Archäologie einer untergegangenen Welt. Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2025 für Karl Schlögel

Der große Osteuropa-Historiker Karl Schlögel erzählt von der untergegangenen sowjetischen Welt in ihrem Jahrhundert. Er ist dabei, wenn die Megabauten des Kommunismus eingeweiht und die Massengräber des stalinschen Terrors freigelegt werden. Er erkundet die Weite des Eisenbahnlandes und die Enge der Gemeinschaftswohnung. Seine Archäologie legt Überlebensorte im Alltag frei die Moskauer Küche oder die Warteschlange. Die Orte des Glücks und der kleinen Freiheit fehlen nicht. So entsteht das Panorama einer Zivilisation, die mehr war als das politische System und ohne die "die Zeit danach", in der wir heute leben, nicht zu verstehen ist.

Karl Schlögel lädt mit seiner Archäologie des Kommunismus zu einer Neuvermessung der sowjetischen Welt ein. Wir wussten immer schon viel darüber, wie "das System" funktioniert, weit weniger über die Routinen des Lebens in außergewöhnlichen Zeiten. Aber jedes Imperium hat seinen Sound, seinen Duft, seinen Rhythmus, der auch dann noch fortlebt, wenn das Reich aufgehört hat zu existieren. Karl Schlögel sondiert das Terrain, die historischen Schichten in einem von Krieg, Revolution und Bürgerkrieg gezeichneten Land. Er lässt noch einmal die frühe sowjetische Moderne Revue passieren, die Schlachtfelder der Arbeit und der Verbrannten Erde. Er interessiert sich für Paraden der Macht ebenso sehr wie für die Rituale des Alltags, er erkundet die Weite des Eisenbahnlandes und die Enge der Gemeinschaftswohnung, in der Generationen von Sowjetmenschen ihr Leben zubrachten. Seine Archäologie legt soziale Orte frei, die einmal Überlebensorte im Alltag gewesen sind die Moskauer Küche oder die Warteschlange mit der in ihr verausgabten Lebenszeit, der Kulturpark, die Datscha, die Ferien an der Roten Riviera. In allem ob im Mobiliar, im Duft des Parfums, im Verstummen des Glockenklangs oder in der Stimme des Radiosprechers hat das "Zeitalter der Extreme" seine Spur hinterlassen.
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Die Geschichte der >Annales< von Peter Burke
€10,90
Die Entstehung der neuen Geschichtsschreibung

Mit ihren bahnbrechenden Arbeiten haben die Historiker um die Zeitschrift »Annales« die Geschichtswissenschaft revolutioniert. Peter Burkes konziser Überblick über ihre wissenschaftliche Herangehensweise und die wichtigsten Vertreter der »Annales«-Schule sollte für jeden an Geschichtsschreibung Interessierten Pflichtlektüre sein. Peter Burke hat für diese Ausgabe seine Bestandsaufnahme und kritische Würdigung der neuen Geschichtsschreibung aktualisiert und fortgeschrieben. Ausgehend von der hergebrachten konventionellen Aneinanderreihung von Schlachten und Ereignissen beschreibt er die revolutionäre Kraft der »Annales«-Historiker, die das menschliche Handeln in seiner ganzen Breite zeigen wollen und dafür die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen wie der Geographie, der Soziologie oder der Wirtschaftswissenschaft suchen. Und er gibt kurze Portraits der drei Generationen von Wissenschaftlern, angefangen bei den Gründern Lucien Febvre und Marc Bloch, über die mittlere Generation Fernand Braudels bis zu den jüngeren Vertretern wie Georges Duby, Jacques Le Goff und vielen anderen. Ergänzt wird der Band um eine Bilanz der Rezeption und eine Einschätzung der »Annales« aus heutiger Sicht.
Ähnliche Bücher wie Die Geschichte der >Annales<
Der Urknall unserer Sprache von Laura Spinney
€26,00
Bestsellerautorin Laura Spinney erzählt die Frühgeschichte unserer Sprache. Eine spektakuläre Reise in die Lebenswelt und Kultur unserer Vorfahren Griechische Tragödien, indische Veden, römische Mythologie, „Beowulf“ und „Der Herr der Ringe“ – all diese Erzählungen sind durch eine gemeinsame Sprache und deren Sprecher verbunden, den Indoeuropäern. Wer waren diese Menschen, wie lebten unsere Vorfahren? Dank bahnbrechender Erkenntnisse aus Linguistik, Archäologie und Genetik erzählt Bestsellerautorin Laura Spinney die unvergleichliche Entstehung unserer Ursprache. Vor 5.000 Jahren trafen am Schwarzen Meer Nomaden aus der Steppe auf Bauern aus der gemäßigten Zone. Laura Spinney erweckt den Alltag und die Sprache dieser Menschen zum Leben und zeigt, wie eng Ost und West miteinander verbunden sind. Eine faszinierende Reise zu den Ursprüngen unserer Kultur.
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Von Siedlern und Sammlern von Christian Jarling
€36,00
Die koloniale Aneignung der ethnografischen Namibia-Sammlung am Übersee-Museum Bremen

Wie die Provenienzforschung zu kolonialen Sammlungen mit der Geschichte des Kolonialismus verbunden ist. Die umfassenden Sammlungen aus kolonialen Kontexten an deutschen Museen bilden ein zentrales Thema der aktuellen Debatten zum Umgang mit dem kolonialen Erbe in Deutschland. Christian Jarling zeigt, wie mittels der Aneignung ethnografischer Objekte aus (Deutsch-)Südwestafrika die Differenz zwischen Kolonialherren und Kolonisierten konstruiert und reproduziert wurde. In Bremen begann das Sammeln namibischer Objekte bereits in den frühen 1880er-Jahren und setzte sich bis weit nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft in die 1960er-Jahre fort. Das Museum konnte sich hierbei insbesondere auf die Zusammenarbeit mit deutschen Auswanderern und Siedlern stützen. Der Autor verbindet anhand der Entstehung der Sammlung auf exemplarische Weise die Provenienzforschung zu Sammlungen aus kolonialen Kontexten mit der Geschichte des Kolonialismus in Namibia. Im Mittelpunkt steht hierbei nicht das einzelne Objekt, sondern die Struktur hinter dem kolonialen Aneignungsprozess. So kann Jarling aufzeigen, wie das Kategorisieren und Umdeuten von Objekten sowie das Einüben und Verfestigen kolonial geprägter Bildwelten sowohl im Museum als auch in der Siedlerkolonie Südwestafrika immer wieder neu hergestellt und fortgeführt wurden.
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Der Reisende von Andrea Wulf
€32,00
Georg Forster und die Entdeckung der Menschlichkeit - Das neue, packende Buch der SPIEGEL-Bestsellerautorin

Naturforscher, Entdecker, Revolutionär: die Wiederentdeckung des Georg Forster

Georg Forster war seiner Zeit weit voraus: Bereits als junger Mann bereiste er die entlegensten Winkel der damals bekannten Welt und stellte mit seinen Ideen zu Menschlichkeit und Freiheit die europäischen Weltanschauungen des 18. Jahrhunderts radikal infrage. Von seiner Weltumsegelung mit James Cook brachte er den unerschütterlichen Glauben an die Gleichheit aller Menschen zurück. Seine Einsichten und seinen Ruhm nutzte Forster, um gegen Imperialismus, Rassismus und Sklaverei zu kämpfen. Immer wieder geriet er dadurch mit den Vorstellungen seiner Zeit – und den Autoritäten – in Konflikt. Angesteckt von den Ideen der Französischen Revolution, wurde Foster schließlich Anführer der kurzlebigen Mainzer Republik.

Gestützt auf einen immensen Fundus an Quellen und die umfangreiche Korrespondenz Forsters, zeichnet Andrea Wulf das lebendige Porträt eines leidenschaftlichen, freien Geistes, der sein Leben lang danach strebte, das zu finden, was uns alle verbindet.

Ausstattung: 2 x 16 Seiten Farbbildteil sowie Karten und zahlreiche s/w-Abbildungen im Text
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Mensch sein von Carel van Schaik Kai Michel
€24,00
Von der Evolution für die Zukunft lernen Ein Buch über die großen Fragen des Lebens vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse über die Evolution. Über 100.000 verkaufte Exemplare von Das Tagebuch der Menschheit und Die Wahrheit über Eva Eine groß angelegte Betrachtung der Menschen, ein dringend notwendiger Entwurf für die Zukunft der Menschheit.
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Seefahrer von Erika Fatland
€30,00
Eine Reise durch Portugals vergangenes Weltreich | Schön ausgestattet mit zahlreichen Karten und Fotos

Nachdem Erika Fatland »Sowjetistan« bereist, Russland umrundet und den Himalaya erklommen hat, ließ sie sich nun von der Abenteuerlust der portugiesischen Seefahrer anstecken und folgt ihnen über die Ozeane. Spannend und kenntnisreich erzählt sie darüber, wie ein kleines Land am Rande Europas einst über die halbe Welt geherrscht hat und welche – teils tragischen – Spuren das bis heute in den Leben der Menschen hinterlassen hat, denen Erika Fatland auf ihrer Reise begegnet. Auf Geheiß von Heinrich dem Seefahrer segelten im 15. und 16. Jahrhundert Ferdinand Magellan, Vasco da Gama und andere über die Meere auf der Suche nach neuen Handelsrouten und Häfen. Europa wurde mit der Welt verbunden, die ersten Kolonien wurden gegründet, nach und nach entstand das erste Übersee-Imperium – Prototyp für andere Kolonialsysteme – und hinterließ ein zwiespältiges Erbe. In einigen Ländern und Gebieten, die Erika Fatland besucht, gehört die portugiesische Ära der fernen Vergangenheit an und nur schwache Spuren erinnern noch daran. An anderen Orten wird sich noch sehr intensiv und schmerzhaft an die portugiesische Epoche erinnert. Entlang der wichtigsten Seewege der Welt und individueller Lebensgeschichten schlägt Fatlands Reisebericht einen Bogen von der Zeit der Seefahrer zum heutigen politischen, kulturgeschichtlichen und gesellschaftlichen Erbe der Kolonialzeit. Die Reise führt nach Portugal - Madeira – auf die Azoren – nach Ceuta - Kap Verde - Guinea-Bissau - Ghana - São Tomé und Príncipe - Äquatorialguinea - Angola - Mosambik - Tansania - Kenia - Dubai - Bahrain - Oman - die Malediven - Indien - Sri Lanka - Malaysia - Japan - Indonesien - Osttimor - St. Helena – Brasilien
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Goldy Parin-Matthèy – Anarchistin, Spanienkämpferin, Psychoanalytikerin von Goldy Parin-Matthèy
€28,00
Werk und Leben

»Die Psychoanalyse ist die Fortsetzung der Guerilla mit anderen Mitteln« Goldy Parin-Matthèy 1911 in Graz geboren, früh in antifaschistischen (Künstler-)Kreisen aktiv, war sie emotionaler Mittelpunkt ihrer »Brüdergemeinde«, einer linken Horde, selbstverantwortlich und nie hierarchisch. Diese fand für sie ihre Fortsetzung im Spanischen Bürgerkrieg und bei den jugoslawischen Partisanen. Aber auch in den späteren Forschungsreisen mit Paul Parin sowie Fritz und Ruth Morgenthaler nach Westafrika und in ihrer späteren Tätigkeit als Psychoanalytikerin spiegelte sich ihre Haltung wider. Mit Paul Parin und Fritz Morgenthaler eröffnete sie 1952 eine bis heute legendäre psychoanalytische Praxis am Zürcher Utoquai. Die Forschungsergebnisse der Gruppe begründeten die Ethnopsychoanalyse im deutschsprachigen Raum. Das Buch umfasst neben 12 Texten von Goldy Parin-Matthèy vier Beiträge zu ihrer Biografie (Franz Josef Schober, Ute Sonnleitner, Günter Eisenhut, Clara Schliessler).
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Zerborstene Zeit von Michael Wildt
€32,00
Deutsche Geschichte 1918 bis 1945

DIE DEUTSCHEN UND DAS ZEITALTER DER EXTREME - DIE GROßE NEUE DARSTELLUNG Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp dreißig Jahren, in dem gleich zweimal für Millionen Menschen eine «neue Zeit» anbricht: 1918 nach dem Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und 1933 mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Als eine «zerborstene Zeit» schildert Michael Wildt diese Jahre in seiner atmosphärisch dichten Darstellung, die die Ereignisstränge der «großen» Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossen verbindet. Die Straßen Berlins in den Tagen der Novemberrevolution, das Ruhrgebiet 1923 während des Einmarschs der französischen Truppen, Varieté-Shows, die schwarze Community in Deutschland, Lemberg 1941 und Hamburg beim Bombenangriff am Altjahrsabend 1944 – das sind nur einige der Orte, an die Michael Wildt uns in seinem neuen Buch mitnimmt. Es entführt uns in Hinterhöfe, private Heime und Baracken, und es lässt Zeitzeugen wie Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, aber auch den unbekannten katholischen Gastwirt oder die national gesinnte Lehrerin zu Wort kommen. Kein anderes Werk hat bislang das «oben» und das «unten» der Geschichte so intensiv in eine kollektive Erzählung überführt wie dieses eindrucksvolle Panorama Deutschlands und der Deutschen im «Zeitalter der Extreme». Ein frischer Blick auf die Zeit von Weimarer Republik und Drittem Reich Eine außergewöhnliche Kombination aus historischer Darstellung und Originalton von Zeitzeugen Im Zentrum stehen die Erfahrungsgeschichten der Menschen
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Zerborstene Zeit von Michael Wildt
€20,00
Deutsche Geschichte 1918 bis 1945

„Eine grandiose 'Geschichte von unten' über das Zeitalter der Extreme.“ Robert Probst, Süddeutsche Zeitung Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp dreißig Jahren, in dem gleich zweimal für Millionen Menschen eine „neue Zeit“ anbricht: 1918 nach dem Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und 1933 mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Als eine „zerborstene Zeit“ schildert Michael Wildt diese Jahre in seiner grandiosen Darstellung, die die Ereignisstränge der „großen“ Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossen verbindet. Die Straßen Berlins in den Tagen der Novemberrevolution, das Ruhrgebiet 1923 während des Einmarschs der französischen Truppen, Varieté-Shows, die schwarze Community in Deutschland, Lemberg 1941 und Hamburg beim Bombenangriff am Altjahrsabend 1944 – das sind nur einige der Orte, an die Michael Wildt uns in seinem neuen Buch mitnimmt. Es entführt uns in Hinterhöfe, private Heime und Baracken, und es lässt Zeitzeugen wie Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, aber auch den unbekannten katholischen Gastwirt oder die national gesinnte Lehrerin zu Wort kommen. Kein anderes Werk hat bislang das „oben“ und das «unten» der Geschichte so intensiv in eine kollektive Erzählung überführt wie dieses faszinierende Panorama Deutschlands und der Deutschen im „Zeitalter der Extreme“. „Einer der besten und umsichtigsten Kenner der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts“ René Aguigah • Ausgezeichnet mit dem Preis des Historischen Kollegs 2022 • Die Deutschen und das Zeitalter der Extreme • ZEIT, ZDF und DLF Bestenliste Platz 1
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Con gusto von Dieter Richter
€24,00
Die kulinarische Geschichte der Italiensehnsucht
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Der Preis der Welt von Friedrich Lenger
€38,00
Eine Globalgeschichte des Kapitalismus

DIE ERSTE UMFASSENDE GLOBALGESCHICHTE DES KAPITALISMUS Der Kapitalismus hat in den letzten 500 Jahren eine Welt hervorgebracht, die ökonomisch hochgradig verflochten ist und zugleich hochgradig asymmetrisch. In seiner brillanten Globalgeschichte des Kapitalismus schildert der renommierte Historiker Friedrich Lenger diese Entwicklungen, die von den Indigenen Amerikas bis zu den bengalischen Seidenwebern niemanden unberührt ließen. Diese Geschichte handelt von wachsendem Wohlstand und krasser Armut, von Unfreiheit und Gewalt und der Gefährdung unseres Planeten, für die wir heute den Preis zahlen. Bestechend luzide und mit stupenden Kenntnissen erzählt Friedrich Lenger in diesem Buch vom globalen Siegeszug des Kapitalismus. Er erklärt seine Dynamik, die immer nur von außen begrenzt wurde, seine Krisen und die Ungleichheiten, die er in den vergangenen 500 Jahren produziert hat. Dazu gehören auch der ungleiche Verbrauch fossiler Ressourcen sowie Umweltzerstörungen, die in den Regionen dieser Welt sehr unterschiedlich zu spüren sind. Und so gleichgültig sich Handels- und Industriekapitalisten gegenüber der Natur erwiesen, so gleichgültig waren sie gegenüber menschlichem Leid. Millionen von Sklaven, die bis tief ins 19. Jahrhundert hinein auf den Plantagen Amerikas arbeiteten, sind nur ein Beispiel für die Vereinbarkeit von unfreier Arbeit und kapitalistischer Wirtschaft. Dieses Buch muss lesen, wer die Welt von heute und die Probleme verstehen will, von deren Lösung unsere Existenz abhängt. Jenseits des Eurozentrismus: Die erste umfassende Globalgeschichte des Kapitalismus Eine Geschichte von Ungleichheit, Unfreiheit und der Gefährdung unseres Planeten Analytisch brillant – ein Meisterwerk Wer die heutige Welt verstehen will, der lese dieses Buch
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Unter deutscher Besatzung von Tatjana Tönsmeyer
€38,00
Europa 1939-1945

Von Norwegen bis Griechenland, von Frankreich bis in die Sowjetunion - Wie lebten die Menschen unter deutscher Besatzung? Auf dem Höhepunkt der deutschen Machtentfaltung im Zweiten Weltkrieg lebten von Norwegen bis Griechenland und von Frankreich bis in die Sowjetunion 230 Millionen Menschen unter deutscher Herrschaft. Sie alle mussten sich mit den Besatzern arrangieren und machten Erfahrungen, die bis heute nachwirken. In ihrem Alltagsleben, am Arbeitsplatz, im Umgang mit Behörden und Militärs. Und jeder Kontakt mit den Besatzern konnte in Gewalt umschlagen. Tatjana Tönsmeyer hat die erste Geschichte des deutsch besetzten Europas geschrieben, die die Perspektive der Besetzten und nicht der Besatzer einnimmt – und legt damit ein dunkles Erbe frei, das unterschwellig immer noch im Verhältnis der europäischen Nachbarn zu Deutschland präsent ist. Das deutsch besetzte Europa reichte von Nordnorwegen bis zu den griechischen Mittelmeerinseln und von der französischen Atlantikküste bis zu Gebieten weit im Inneren der Sowjetunion. Millionen von Menschen erlebten tiefe Einschnitte in ihrem Lebensalltag, in ihrer Wohnsituation, in ihrer Versorgungslage und an ihrem Arbeitsplatz. Die deutschen Besatzer erließen neue Regeln, spalteten die Gesellschaften und schufen eine Atmosphäre, in der Gewaltanwendung immer eine Option darstellte – vor allem für die Jüdinnen und Juden, die zusätzlich einer genozidalen Verfolgung ausgesetzt waren. Die zivilen Opfer überstiegen in den besetzten Gebieten die Zahl der toten Soldaten. Gleichzeitig waren die Besetzten keine homogene Masse passiver Opfer. Sie hatten Handlungsoptionen, die sie nutzen konnten, um sich zu verweigern – oder sich den Besatzern anzudienen. Tatjana Tönsmeyer zeigt eindrücklich, wie die deutsche Besatzung das Leben von Millionen Europäerinnen und Europäern veränderte, und was es bedeutet, unter einer Besatzungsherrschaft zu leben. Eine Erfahrung, die vor dem Hintergrund der russischen Besatzung großer Gebiete der Ukraine von bedrückender Aktualität ist. „Was 230 Millionen Menschen unter deutscher Besatzung erlitten haben, ist heute noch schmerzhaft relevant.“ Raphael Gross • Eine erschütternde Tour d’Horizon durchs deutsch besetzte Europa • Tatjana Tönsmeyer beleuchtet das Alltagsleben unter deutscher Besatzung: - Wie wohnte man? - Wie verschaffte man sich Essen? - Wie war die Verwaltung organisiert? • Eine aufschlussreich
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Brennende Erde von Sunil Amrith
€34,00
Eine Geschichte der letzten 500 Jahre

Wie der Planet die Menschen geformt hat und die Menschen den Planeten – eine bahnbrechende neue Globalgeschichte der Erde Die erdumspannende Jagd nach Profit, kombiniert mit neuen Formen der Energie und neuen Möglichkeiten, Hunger und Mangel zu überwinden, die Freiheit, sich überall zu bewegen und die Welt zu erkunden, hat jeden Quadratzentimeter auf diesem Planeten verändert. Sunil Amrith verknüpft in einer eleganten Sprache und auf großer historischer Leinwand diese Entwicklungen zu einer großen Erzählung, die unsere Sicht verändert – vibrierend von Geschichten, Charakteren und lebendigen Bildern. Sein Buch zeigt, dass wir einen anderen Blick auf unsere Geschichte gewinnen müssen, wenn wir die Weisheit erlangen wollen, die Erde zu retten. In diesem außergewöhnlichen Buch fügt der junge Historiker Sunil Amrith die Geschichten der Umwelt und der Imperien, der Genozide und der Ökozide, der Expansion menschlicher Freiheit und ihrer planetarischen Kosten zusammen. Er greift auf eine Vielzahl von Quellen zurück und blickt auf die Hinterlassenschaft des portugiesischen Silberbergbaus in Peru ebenso wie auf die britische Jagd nach Gold in Südafrika oder die Ölextraktion in Zentralasien. Er erkundet Seewege, Schienen und Autobahnen, die Menschen an neue Orte gebracht haben, wo sie einander bekämpften oder sich die widerständige Natur unterwarfen. Amrith macht uns bewusst, wie sehr das Ringen um Freiheit und Fortschritt mit der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen Hand in Hand ging. Aber er zeigt auch, wie allmählich ein neues Denken eingesetzt hat, gegen zahlreiche massive Widerstände. Sein Buch ist selbst der brillante Versuch, diesem Denken einen festen historischen Boden zu geben. "So schön wie überfällig, so atemberaubend wie niederschmetternd. 'Brennende Erde' wird Sie entflammen." Jill Lepore Sunil Amriths brillante Globalgeschichte unserer Abkehr von der Natur Beleuchtet die großen Linien der Umweltgeschichte von der frühen Neuzeit bis heute Zerstörung der Umwelt ist ein planetarischer Vorgang: lokale Ereignisse verändern den ganzen Planeten Wir haben nur eine Chance, wenn wir unsere Lebensweise ändern Wir müssen die Natur wieder als Partner begreifen, nicht als Untertan
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Die Versuchung von Syrakus von Joachim Sartorius
€20,00
Vor 2500 Jahren war Syrakus auf Sizilien für die Griechen das New York des Mittelmeers: Aischylos brachte hier Stücke zur Uraufführung, Platon reiste aus Athen gleich dreimal an, der Tyrann Dionysios ersteigerte die Lyra des Euripides, und die schmachtende Nymphe Arethusa versteckte sich im Papyrushain. Dass all das heute noch präsent ist, erfuhr Joachim Sartorius, als er Syrakus zu seinem zweiten Lebensmittelpunkt machte. An seiner Seite wandern wir mit Nymphen und Zyklopen durch Ortigia, die auf einer Insel liegende Altstadt, und treffen ganz heutige Barone, Polizisten, Künstler und Barbiere. Vor unseren Augen entfaltet Sartorius die Tiefe der sizilianischen Geschichte, das Neben- und Übereinander von Kulturen, Stilen und Lebenshaltungen und fügt Details der modernen und antiken, der barocken und der zeitgenössischen Welt zu einem impressionistischen Stadtbild von großer Leuchtkraft.
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Die Harzreise von Steffen Kopetzky
€23,00
Eine Deutschlanderkundung | Der Harz – eine abenteuerliche Reise durch eine deutsche Sehnsuchtslandschaft

Zweihundert Jahre nach Heinrich Heines Harzreise macht sich Steffen Kopetzky, dessen Route folgend, auf durch eine faszinierende deutsche Seelenlandschaft: Im Harz spiegelt sich unser Land – er ist poetischer Märchenort und Brennpunkt der Klimakrise, offenbart historischen Reichtum, Strukturwandel und Armut, war geteilt zwischen Ost und West. Jener Streifen, der einst die Grenze war, ist heute als «Grünes Band» einer der erfreulichsten Krafträume der Natur. Kopetzky stößt auf Erinnerungsorte unseres Landes, von Hexentanzplätzen am mythenumwobenen Brocken bis zu legendären Abhörstationen. Und entdeckt seine riesigen Potentiale. Er macht berührend menschliche Erfahrungen, sieht aber auch die Realität einer verunsicherten Gesellschaft, in der das «Deutschtum» neue Blüten treibt.
Mit dem Echolot des geschichtsbewussten Autors und der Offenheit des Wanderers erkundet K
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Fliegt, Wilde Schwäne von Jung Chang
€24,00
Über China, meine Mutter und mich - Die lange erwartete Fortsetzung des Weltbestsellers Wilde Schwäne - Sunday Times Memoir of the Year 2025

Über drei Jahrzehnte nach dem Weltbesteller Wilde Schwäne erscheint die lange erwartete Fortsetzung

Über drei Jahrzehnte nach dem Erscheinen ihrer chinesischen Familienchronik »Wilde Schwäne« legt Jung Chang die lange erwartete Fortsetzung des legendären Weltbestsellers vor: In »Fliegt, Wilde Schwäne« erzählt sie die Geschichte ihrer Familie – und damit auch die Geschichte Chinas – vom Ende der Mao-Ära und vom Beginn der Reformen unter Deng XiaoPing bis in die Gegenwart Xi Jinpings weiter: China hat sich von einem heruntergekommenen und isolierten Staat zu einer Weltmacht entwickelt, die die Vormachtstellung der Vereinigten Staaten herausfordert. Während dieser Jahrzehnte war Jung Changs Leben eng mit ihrem Heimatland verflochten. Ihre Erfahrungen waren reichhaltig und komplex – insbesondere, weil ihre Bücher in China verboten waren und immer noch sind. Eine ergreifende Familiengeschichte und zugleich ein bespielloses Portrait des modernen Chinas.

„Wunderschön und bewegend … Chang verwebt ihre eigene Geschichte mit der ihrer Mutter und beleuchtet dabei gekonnt den Wandel, den die gesamte Nation durchlaufen hat. [Sie] schreckt nicht davor zurück, die Probleme des Regimes anzusprechen, und bringt gleichzeitig ihre Liebe zur Kultur und zu den Menschen zum Ausdruck. Sie beweist außergewöhnlichen Mut, auch wenn dies mit Risiken für sie selbst und ihre Familie verbunden ist. Fast ein halbes Jahrhundert später hat Chang mit der gleichen unerschütterlichen Entschlossenheit eine Fortsetzung zu Wilde Schwäne verfasst, die sich jedoch auch unabhängig davon hervorragend lesen lässt.“ - Elif Shafak, Observer

Ausstattung: mit Bildteil
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Geschichte der Welt 600-1350 Geteilte Welten
€49,95
DER LANG ERWARTETE LETZTE BAND Zwischen 600 und 1350 bot die Erde noch so viel Platz, dass Individuen, Gruppen und ganze Gesellschaften isoliert voneinander existieren konnten. Australien und Ozeanien standen noch gar nicht, der amerikanische Doppelkontinent kaum wahrnehmbar mit Entwicklungen in Europa, Afrika und Asien in Verbindung. Doch wurden in dieser Periode immer mehr Menschen in Netzwerke eingebunden, die Objekte, Praktiken und Ideen über Tausende von Kilometern verbreiteten und dabei Einfluss nahmen auf Entstehung und Zerfall von Herrschaftsräumen. Sie befeuerten in dieser Epoche der Geschichte der Welt eine Dynamik, welche die Isolation einander noch fremder Gesellschaften an ein Ende brachte. Weltgeschichte ist lange Zeit als eine Geschichte des Aufstiegs und des Niedergangs einer kleinen Zahl von 'Hochkulturen' geschrieben worden. Unter diesen Kulturen schienen Europa oder der atlantische 'Westen' während der letzten Jahrhunderte nach den Kriterien Macht, Wohlstand und kulturelle Kreativität zu dominieren. Das neue sechsbändige Werk zur Weltgeschichte, das von einem Team von Historikerinnen und Historikern vorwiegend aus den USA und Deutschland erarbeitet wird und das gleichzeitig bei C.H.Beck und Harvard University Press erscheint, verabschiedet sich von diesen Traditionen. Es leugnet die Errungenschaften des Westens nicht, stellt sie aber in den größeren Zusammenhang gleichzeitiger Entwicklungen in anderen Teilen der Welt. Dadurch wird das allmähliche, dabei aber krisenhafte Entstehen des heutigen dicht integrierten und pluralistischen Weltzusammenhangs sichtbar. Erstmals werden in diesen Bänden die Ergebnisse von mehreren Jahrhunderten internationaler Forschung zur Vorgeschichte der Globalisierung und zur Entwicklung von Gesellschaften und politischen Ordnungen auf allen Kontinenten von führenden Experten zusammenfassend dargestellt. Weltgeschichte erscheint hier nicht als Aneinanderreihung einzelner Spezialgeschichten. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf bisher wenig beachtete Querbeziehungen und Wechselwirkungen: auf Migration von Einzelnen und Gruppen und die Gründung neuer Gesellschaften, auf die interkontinentale Ausbreitung von Technologien, Religionen oder politischen Ideen, auf globale Kommunikationsnetze, Handelsströme und Konsummuster, auf Imperialismus, Kolonialismus und großräumige Kriege. Der Abschluss der "Geschichte der Welt" in 6 Bänden, he
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