Wir haben 150 Buchtipps zu "Betrug;Hochstapler;Heiratsschwindler;fake;Inszenierung;Feminismus;Protest" gefunden.
»Falsche« Prinzessinnen und Heiratsschwindler, Fake-»Indianer« und selbsternannte Hauptmänner – hochgestapelt wird nicht erst, seit es die Sozialen Medien gibt. Doch wie hat sich Hochstapelei historisch entwickelt? Und warum fasziniert sie uns auch heute noch so sehr? Von der Belle Époque bis zur Gegenwart: Dieser Band erzählt die Geschichte der Hochstapelei als kulturelles und mediales Phäno men. Anhand von 22 Vignetten – mal berühmten, mal längst vergessenen Fällen – zeigt er, wie Betrüger:innen soziale Codes anderer Gruppen erlernten, Identitäten fälschten und sich in fremde Welten einschlichen. Ob der »Gentleman-Gauner« Georges Manolescu, der »falsche Prinz« Harry Domela oder Milli Vanilli, das Sängerduo, das nicht sang – ihre Geschichten sind nicht nur unterhaltsam, sondern verraten auch, wonach sich Menschen zu bestimmten Zeiten sehnen. Hochstapelei ist damit zugleich mehr als nur Betrug: Sie ist ein Zerrspiegel der Gesellschaft und ein Medienspektakel. Erst durch die Inszenierung vor Gericht, in Zeitungen, Filmen und sozialen Medien werden aus einfachen Betrüger:innen Sehnsuchtsfiguren. Dieser Band verbindet Kultur- und Mediengeschichte und fragt: Warum glauben wir den Hochstapler:innen? Und was sagt das über uns selbst aus?
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Im Comic-Format erklärt dieses witzige Sachbuch was Fake News und Verschwörungstheorien sind, warum sie verbreitet werden und wie man sie entlarvt. Ist Zahnpasta gefährlich? Trachten uns Killerunterhosen nach dem Leben? Machen Erdnüsse Mega-Muskeln? Das alles sind Fake News! Doch wer verbreitet solche Desinformationen und warum? Dieser witzig illustrierte Sachcomic erklärt Kindern ab 8 Jahren auf altersgerechte Weise, was Verschwörungstheorien und Fake News sind, warum sie gefährlich sein können, weshalb sie verbreitet werden, wieso Menschen sie glauben und natürlich wie man sie von gesicherten Informationen unterscheiden kann. Die stetige Evolution des Internets und der Social-Media-Apps führt zu einer immer rascheren Verbreitung von Falschinformationen und Verschwörungstheorien. Als Nutzer sind Kinder täglich mit solchen Desinformationskampagnen konfrontiert, von denen manche eher skurril, andere hingegen mitunter sehr gefährlich sein können. Dieses witzig gestaltete Sachbuch hilft Kindern dabei, sich sicher und kompetent durch digitale Welten zu bewegen. Eine Anleitung in zehn superleichten Schritten ermöglicht es den Lesern, selbstständig gesicherte Informationen und Nachrichten von Fake News und Verschwörungstheorien einerseits sowie von Satire andererseits zu unterscheiden. Statt auf dröge Sachbuchtexte setzt Elise Gravel auf bubbelig-bunte Comic-Wesen, die auf witzige Weise das Thema behandeln, den Lesern Möglichkeiten der Identifikation bieten und so spielerisch Medienkompetenz vermitteln.
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Was siehst du, wenn du an Protest denkst? Menschen – in einer Hand ein Schild und die andere als Faust in die Luft gereckt? Oder auch Hände, die sich gegenseitig halten und eine Kette bilden, um ihrer Solidarität Ausdruck zu verleihen? An wen denkst du? Nicht an Menschen mit Fluchterfahrung, die sich zu Protest-Camps organisieren und lautstark für ihre Rechte kämpfen? Nicht an queere Menschen, die mit ihrer bloßen Existenz abstruse Normen auf den Kopf stellen? Was hörst du? Die wütenden Rufe von Demonstrant*innen? Nicht etwa Hip Hop, in der migrantische Künstler*innen Rassismus und Ausgrenzung verarbeiten? Von Hungerstreik bis zur Lichterkette, von tanzenden Feministinnen über streikende Schüler*innen bis zu migrantischen Kämpfen um Menschenrechte: Protest hat viele Formen, viele, die als solcher vielleicht im ersten Moment gar nicht erkannt werden. Die Publikation “P wie Protest” versammelt als Widerstandswörterbuch 32 gute alte Protestformen und ein jeder Eintrag ist liebevoll-künstlerisch illustriert.
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Frühjahr 2018: In Duisburg erschießt sich ein Mann am frühen Morgen, in London wird ein anderer von einem Unbekannten totgefahren, auf Capri sprechen alle von Mord, doch am Tatort ist weder ein Körper noch Blut zu finden. Das kann kein Zufall sein, weiß auch die Frankfurter Polizistin Vera Berg, die um ihren verstorbenen Mann Zaid trauert und nach Capri reist, um nach Antworten zu suchen. Was hat er vor ihr verheimlicht? Ist Erik, der langjährige Freund und Kollege ihres Mannes, doch nicht in seiner Villa ermordet worden? Und wenn nicht, wo ist er? Und wo ist ihre Tochter, die nach dem Tod ihres Vaters einfach verschwunden ist? Zaid, Freddy und Erik sind Studienfreunde, die das große Geld machen wollten und deren Aktiengeschäfte sich in der allzu beliebten Grauzone bewegen – bis eine Staatsanwältin auf sie aufmerksam wird und alles aus dem Ruder läuft. Meisterhaft erzählt Oliver Bottini davon, zu was ungebremste Gier führen kann: politisch brisant und hoch spannend.
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Der Krieg um die Fakten Fakten oder Fake-News, Wahrheit oder Lüge: Von »rechts« verbreiten Trolle reaktionäre Propaganda im Netz. Und »links« sorgt die »Cancel Culture« dafür, dass an Universitäten der offene Diskurs über sensible Themen wie »Gender« oder »Race« eingeengt wird. Für Propagandaexperten ist klar, dass beide als Techniken eines Informationskrieges bezeichnet werden können. Sie manipulieren das gesellschaftliche und mediale Umfeld, um politischen Nutzen daraus zu ziehen. Ein Buch, das zeigt, was zu tun ist, wenn wir die Wahrheit verteidigen wollen – ganz besonders in Zeiten wie diesen. Trolle, Bots, Fake News: wie funktioniert Wahrheitsfindung in Demokratien Was wir schützen müssen und wie uns das gelingt Ein wegweisendes Buch Jonathan Rauch erklärt und verteidigt das Gesetz der Erkenntnis: Regeln, die die liberale Wissenschaft definieren und die Gemeinschaft organisieren. Sie stehen unter dem Dauerbeschuss von Widersachern, die nicht müde werden, immer wieder neue Angriffsstrategien auszuprobieren. »Wenn alle um Sie herum mit Ihnen übereinstimmen (oder übereinzustimmen scheinen), machen Sie etwas falsch. Verlieren wir die Fähigkeit Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden? Glauben wir vielleicht gar nicht mehr, dass es einen Unterschied gibt?« Jonathan Rauch in Der Spiegel »In ›Die Verteidigung der Wahrheit‹ bringt Jonathan Rauch ein überzeugendes Argument dafür, dass wir unsere Institutionen und die Menschen, die für sie arbeiten, immer noch brauchen … Rauchs Arbeit ist eine aufschlussreiche und wichtige Mahnung für den Erhalt der Errungenschaften unserer Demokratie. "Wall Street Journal"
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Phils Fake Freundin zu werden, ist wirklich das Letzte, was Ruby will. Sie hat die Schnauze voll von ausgelutschten Klischees. Doch schneller, als sie "Happyever after" sagen kann, befindet sie sich inmitten in einer filmreifen Love-Story. Denn Rubys Leidenschaft für die Literatur matcht irgendwie mit Phils Begeisterung für Alien-Filme. Dieses Jugendbuch sprüht vor Esprit, Ironie, Witz und Leichtigkeit und spielt gekonnt mit den bekannten Book-Tropes des Young-Adult-Genres. Eine Geschichte, die zum Schmunzeln einlädt und das Herz erwärmt. Filmreife Unterhaltung von Bestsellerautorin Lena Hach „Friends to Lovers“, „Fake Lovers“ oder „High School Romance“ hier tauchen die beliebten Klischees aller Rom-Coms auf Luftig-leichte Unterhaltung zum Schmökern und Wegträumen
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Ein zärtlicher wie erschütternder Roman über die Nuancen der Liebe und ihre Vergänglichkeit Es fühlt sich an wie ein Urknall, als Zoe im Vorlesungssaal von Harvard auf den charismatischen Jack trifft. Von einer Sekunde auf die andere verändert sich alles, Zoe ist wie elektrisiert, wenn sie zusammen sind. Tagsüber führen sie einen spielerischen Wettkampf um die Anerkennung ihrer Professoren, nachts diskutieren sie in tiefgehenden Gesprächen ihre Ideen und Träume. Schnell entwickeln sie Gefühle füreinander. Als sie eine Entdeckung machen, die nicht nur die Welt der Chemie, sondern auch das ganze Land in Aufruhr versetzt, werden Zoe und Jack von einer Welle aus Anerkennung und Erfolg mitgerissen. Doch der steigende Druck stellt ihre Liebe auf eine harte Probe. Und als Jack droht, daran zu zerbrechen, muss Zoe alles, woran sie je geglaubt hat, infrage stellen.
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Keine Demokratie ohne Fakten! Wir alle fallen auf Fake News herein. Sie kommen oft als gute Geschichten daher, die in unser Weltbild passen. Aber wie gehen wir damit um, dass rechtsextreme Parteien und gewisse Boulevard-Medien das systematisch nutzen, um Desinformation zu verbreiten? Wie verhindern wir, dass Fakten keine Rolle mehr spielen und es keine Konsequenzen hat, wenn man einfach behauptet, was man will? Dieses Buch zeigt, warum Fakten, Wissenschaft und zuverlässige Quellen in der Meinungsbildung an Bedeutung verlieren. Auf gewohnt unterhaltsame und verständliche Weise zeigt der Gründer des »Volksverpetzers« Thomas Laschyk, warum Fake News so erfolgreich sind und wie wir lernen können, Fakten genauso viral zu verbreiten. Wir alle können Teil der Lösung sein und für die Wahrheit kämpfen in einer Welt, in der Geschichten wichtiger sind als Belege. Mehr Wahrheit erzählen, weniger Lügen widersprechen!
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»Carla Hinrichs schreibt mit einer Dringlichkeit, die ihren politischen Schmerz in eine poetische Analyse verwandelt.« Samira El Ouassil
Carla Hinrichs schläft noch, als ein Einsatzkommando unter Berufung auf § 129 StGB ihre Wohnung stürmt. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung, der Letzten Generation. Die Jurastudentin aus Bremen, die sich dafür einsetzt, dass Gesetze auch vom Staat eingehalten werden, landet nun selbst dafür vor Gericht. Dieses Buch ist ein erschütterndes Zeugnis davon, wie verletzt unsere Demokratie ist und der dringliche Appell, die eigenen Grundrechte immer wieder aktiv zu nutzen – solange wir sie noch haben.
Hier geht es nicht um die Klimakrise. Hier geht es um die Demokratie und um die Autokratisierung unseres Staates. Und um den Paragraphen 129 StGB. Ein Gesetz, das die Staatsanwaltschaft im Kampf gegen Terror und Mafia bemächtigen soll und das missbraucht wird, um Grundrechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu unterdrücken. Die Anklage gegen Carla Hinrichs und die Letzte Generation wird dadurch zu einem Präzedenzfall gegen die Zivilgesellschaft. Denn ihr Protest war stets gewaltfrei, doch nun droht ihnen Gefängnis. Spannend, emotional und aufrüttelnd erzählt Carla Hinrichs hier die Geschichte einer politisch engagierten jungen Frau und einer der kontroversesten Bewegungen der letzten Dekade.
»Aktivist:innen zu kriminalisieren, ist ein Angriff auf unsere Grundrechte.« Amnesty International
»Keine Pose. Keine Show. Substanz. Und Gänsehaut beim Lesen. Dieses Buch stellt die Frage, um die sich alles dreht: Wie viel Widerspruch hält unsere Demokratie aus?« Klartext mit Lilly
»Carla Hinrichs ist die Aktivistin unserer Zeit. Man sollte ihr unbedingt zuhören.« Sally Lisa Starken
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Vom Gauner zum Meisterdetektiv: Felix Blom bringt Berlins Verbrecher ins Schwitzen! Berlin, 1878: Der Gauner Felix Blom wird nach drei Jahren Haft aus dem Gefängnis Moabit entlassen. Doch in Freiheit ist nichts mehr so, wie es mal war. Sein Hab und Gut wurde gepfändet, seine Verlobte ist mit jemand Neuem liiert. Alle Versuche, an Geld oder Arbeit zu kommen, scheitern. Aber dann hat Blom eine geniale Idee: Warum sich nicht mit der neuen Nachbarin zusammentun? Die ehemalige Prostituierte Mathilde führt eine Privatdetektei, allerdings sind die Aufträge rar, da man ihr als Frau diese Arbeit nicht zutraut. Ihr erster Fall führt die beiden gleich auf die Spur eines mysteriösen Mörders, der seinen Opfern Briefe mit der Botschaft zukommen lässt: »Binnen dreißig Stunden musst Du eine Leiche sein.« Als auch Blom eine solche Karte erhält, wird die Sache persönlich … Entdecken Sie auch die historischen Kriminalromane um Kommissar August Emmerich aus der Feder von SPIEGEL-Bestsellerautorin Alex Beer!
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Salzburg, März 1913. Der Schausteller Otto Witte wird in eine Irrenanstalt eingewiesen, weil er steif und fest behauptet, König von Albanien gewesen zu sein. Der junge Doktorand Alois Schilchegger ist von diesem Mann fasziniert und nimmt sich seiner an. Ottos Version der Weltgeschichte beginnt im Oktober 1912 in Konstantinopel. Das Osmanische Reich droht auseinanderzubrechen. Albanien nutzt die Gunst der Stunde, erklärt sich unabhängig und sucht einen König. Otto und sein Kumpan, der Schwertschlucker Max Hoffmann, riskieren einen waghalsigen Coup: Albanien sucht einen König? Albanien bekommt einen König! Nämlich Otto, der einem möglichen Kandidaten auf den Thron zum Verwechseln ähnlich sieht. Otto und Max treten im Kostüm als Prinz und dessen Sekretär auf. Niemand stellt auch nur eine Frage. Fünf Tage geht es drunter und drüber in Albanien. Otto hält Paraden ab, wird proklamiert, lässt sich vom Volk bejubeln, gründet einen Harem und macht gegen Serbien und Montenegro mobil. Der Schwindel bleibt freilich nicht unbemerkt und fliegt am Ende auf. Dieser Roman um Albaniens angeblichen Kurzzeitkönig ist eine höchst vergnügliche Hommage an die Kunst des Hochstapelns.
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Die Oper von ihren schönsten Seiten entdecken Der Saal verdunkelt sich, das Orchester beginnt zu spielen, eine Arie setzt ein – ein Besuch in der Oper ist ein besonderes Erlebnis. Doch wie nahm die Oper ihren Anfang? Was ist überhaupt eine Oper? Und wo stehen weltweit die berühmtesten Opernhäuser? Dieser großartig illustrierte Bildband nimmt alle Opernfans mit auf eine bewegende Zeitreise durch 400 Jahre Operngeschichte und porträtiert eindrucksvoll Epochen, Komponist*innen und legendäre Opernsänger*innen. Ein Opernführer der etwas anderen Art! Die Geschichte der Oper in einem Bildband: - 400 Jahre Operngeschichte: Von den Ursprüngen an den Höfen Italiens im 17. Jahrhundert bis zu heutigen Uraufführungen - Was ist eine Oper? Ein Einführungskapitel erklärt die wichtigsten Begriffe und Bestandteile einer Inszenierung, vom Libretto bis zu den Opernstars - Von Monteverdi über Mozart bis Ethel Mary Smyth: Die bedeutendsten Komponist*innen jeder Epoche werden anschaulich porträtiert - Die Entwicklung als Genre: Stimmungsvolle Kapitel erkunden die Kulturgeschichte nationaler Opern, von der deutschen Oper über die russische, italienische oder Tschechische Oper - Berühmte Opernbühnen weltweit: Großartige Fotografien setzen beeindruckende Opernhäuser aus aller Welt opulent in Szene Ein Opernführer durch den Wandel der Zeit Die Hochzeit des Figaro, La Traviata, Wagner oder Puccini – pure Musik in den Ohren für alle Opernliebhaber*innen. Wie kaum ein anderes Genre begeistert die Oper seit Jahrhunderten mit epischen Kompositionen, emotionalen Geschichten, opulenten Bühnenbildern und Kostümen. Dieser Bildband erkundet alle Epochen der Oper, richtet das Scheinwerferlicht auf die wichtigsten Komponist*innen und Sänger*innen ihrer Zeit und wirft einen Blick hinter die Kulissen berühmter Opernhäuser wie der Mailänder Scala, der Met in New York und dem Sydney Opera House. Ein faszinierender Überblick über die Welt der Oper, für Einsteiger*innen und Liebhaber*innen. Ein wahrer Schatz für alle Opernfans: 400 Jahre Operngeschichte – Epochen, Künstler*innen und Werke in einem beeindruckenden Bildband
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Marie Antoinette war nicht nur die letzte Königin Frankreichs, sondern auch die einzige, die in Versailles wirklich regiert hat. Früher als viele ihrer Untertanen begriff sie die Chancen der Aufklärung. Was junge, royale Frauen heute mit großem Erfolg vormachen, war für sie bereits Tagesgeschäft: schöne Kleider tragen, winken, lächeln. Sie strahlte inmitten einer jugendlichen, privaten Freund:innen-Clique – und nahm sich ungeniert einen Geliebten. Eine wahre Flut an Fake News schlug über dem Kopf der »Ausländerin« zusammen. Die Habsburgerin wollte Herrin ihres eigenen Lebens sein. Dies vor allem wurde ihr zum Verhängnis. Und kostete sie den Kopf.
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Sind wir mal ehrlich: Von dieser mysteriösen Quantenphysik gehört haben wir alle schon mal, aber verstehen tun sie die wenigsten. Und dann wäre da ja auch noch die Esoterik, die inzwischen längst auf den Quantenzug aufgesprungen ist. So stößt man bei einer schnellen Amazon-Suche viel schneller auf Bücher über heilsbringende Quantenenergien und allerlei pseudowissenschaftliche Theorien statt auf wirklich verständliche Sachbücher, die die Wunder der Quantenphysik verständlich erklären. Zeit, das zu ändern, dachte sich Quantenphysiker und Kultautor Chris Ferrie und entführt seine Leser mit „Quanten-Bullshit“ in die wundersame Welt der Quanten. Leichtfüßig, intelligent und urkomisch erklärt er die Grundlagen der Quantenphysik und entkräftet gleichzeitig esoterische Fake News und Pseudowissenschaften.
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Das Verhältnis von Daten und Realität fordert uns heute besonders heraus, und nur allzu schnell fallen wir auf Fake News und Panikmache rein. Jeden Tag überbietet eine Schlagzeile die andere – oft auf Basis falscher Dateninterpretation. Der Psychologe Gerd Gigerenzer, die Datenanalyse-Expertin Katharina Schüller, der Ökonom Thomas Bauer und der Statistiker Walter Krämer diagnostizieren uns seit Jahren in ihrer »Unstatistik des Monats« eine Art Analphabetismus im Umgang mit Zahlen, mit Wahrscheinlichkeiten und Risiken. Anhand neuer spektakulärer Beispiele erklären die vier, wie wir Unsinn erkennen, Prognosen richtig einordnen, zwischen Kausalität und Korrelation unterscheiden und unsere immer komplexere Welt sinnvoll beschreiben können. Das ist unterhaltsam - und wichtiger denn je! »Dieser Greatest Hits-Band (ist) ein guter Leitfaden, um die Statistiken, mit denen uns die Medien täglich bombardieren, kritischer zu lesen.« Christoph Drösser, Zeit Wissen »Man sollte bei (Statistiken) lieber zweimal hinschauen. Dieses Buch schärft den Blick.« Bettina Gartner, Bild der Wissenschaft »Jede/r sollte ein wenig statistisches Denken beherrschen. Und da gibt es kaum einen einfacheren und amüsanteren Einstieg in die Materie als dieses Buch.« Deutschlandradio Kultur (Pressestimmen zu »Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet«)
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Die oft unglaublichen Geschichten individuellen Widerstands zeigen die angeblich passiven Opfer als couragiert handelnde, historische Akteure. Die ab 1933 einsetzenden Maßnahmen des NS-Regimes zur Verfolgung und Entrechtung der deutschen und später auch der europäischen Jüdinnen und Juden haben nach allgemeiner Auffassung bei den Betroffenen kaum öffentlichen Widerspruch ausgelöst. Wolf Gruner widerspricht dieser verbreiteten Vorstellung von jüdischer Passivität. Er erzählt das Leben von fünf jüdischen Menschen – einem Kaufmann, einer Hausfrau, einem Immobilienmakler und zwei Jugendlichen –, die sich der NS-Judenverfolgung widersetzten. Jede Geschichte steht für eine vom Autor benannte Kategorie individuellen Widerstands: Kampf gegen NS-Propaganda und gegen antijüdische Maßnahmen, mündlicher und schriftlicher Protest gegen die Verfolgung sowie Selbstverteidigung gegen Angriffe. So löste der 17-jährige Hans Oppenheimer 1940 falsche Feueralarme aus, um von alliierten Bombentreffern abzulenken. Henriette Schäfer kritisierte 1938 öffentlich das Novemberpogrom. Jedes Leben steht für viele andere Fälle, wie der Autor mit Dutzenden weiteren Beispielen demonstriert. Für ihren individuellen Widerstand in Deutschland und Österreich büßten jüdische Frauen und Männer mit Gefängnisstrafen; manche erhielten die Todesstrafe. Eine breitere Definition, die über das traditionelle Verständnis von Widerstand als kollektiv und bewaffnet hinausgeht, sowie zahlreiche neue Quellen verändern unseren Blick und zerstören die verbreitete Annahme jüdischer Passivität.
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Als Ferdinand von einem »Sommer auf dem Meer« sprach, hatte Nora etwas anderes im Sinn: weniger abgelegen, weniger beruflich. Auch Franziska ahnte nicht, worauf sie sich einließ, als ihr Mann Kilian einen Urlaub zu siebt ankündigte: mit seinem Chef Walter Bronstein, Ferdinand Mattern, seinem größten Konkurrenten, den drei Ehefrauen und Walters Sohn David. Auf der luxuriösen Superyacht in den Philippinen mangelt es ihnen an nichts, es könnte eine entspannte Zeit sein, aber die Gäste ahnen: Bei diesem Trip geht es um mehr, um etwas Großes. Nur worum genau, das scheint keiner zu wissen. Wieso hat Walter die beiden Kontrahenten und ihre Frauen eingeladen? Zwei Paare in den Vierzigern, die Kinder aus dem Gröbsten raus, die Eigenheime abbezahlt, die Karrieren steil – die der Männer, versteht sich. Alle zeigen sich von ihrer besten Seite. Es wird strahlend gelächelt und gekonnt konversiert. Eheleute, wie man sie sich nicht glücklicher ausmalen könnte. Aber nichts ist, wie es scheint. Sie alle spielen eine Rolle in dieser Inszenierung. Aber für wen? Und wer führt Regie? Anne Freytag beobachtet präzise und deckt schonungslos auf, was sie sieht. Sie erzählt mit großer Dringlichkeit von stillschweigenden Übereinkünften, die aufgekündigt werden, Erwartungshaltungen und Enttäuschungen, Bedürfnissen und Begierden, Konventionen und Geheimnissen.
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Als Ferdinand von einem »Sommer auf dem Meer« sprach, hatte Nora etwas anderes im Sinn: weniger abgelegen, weniger beruflich. Auch Franziska ahnte nicht, worauf sie sich einließ, als ihr Mann Kilian einen Urlaub zu siebt ankündigte: mit seinem Chef Walter Bronstein, Ferdinand Mattern, seinem größten Konkurrenten, den drei Ehefrauen und Walters Sohn David. Auf der luxuriösen Superyacht in den Philippinen mangelt es ihnen an nichts, es könnte eine entspannte Zeit sein, aber die Gäste ahnen: Bei diesem Trip geht es um mehr, um etwas Großes. Nur worum genau, das scheint keiner zu wissen. Wieso hat Walter die beiden Kontrahenten und ihre Frauen eingeladen? Zwei Paare in den Vierzigern, die Kinder aus dem Gröbsten raus, die Eigenheime abbezahlt, die Karrieren steil – die der Männer, versteht sich. Alle zeigen sich von ihrer besten Seite. Es wird strahlend gelächelt und gekonnt konversiert. Eheleute, wie man sie sich nicht glücklicher ausmalen könnte. Aber nichts ist, wie es scheint. Sie alle spielen eine Rolle in dieser Inszenierung. Aber für wen? Und wer führt Regie? Anne Freytag beobachtet präzise und deckt schonungslos auf, was sie sieht. Sie erzählt mit großer Dringlichkeit von stillschweigenden Übereinkünften, die aufgekündigt werden, Erwartungshaltungen und Enttäuschungen, Bedürfnissen und Begierden, Konventionen und Geheimnissen.
Ausgezeichnet mit dem GLAUSER-Preis 2026 in der Kategorie »Roman«
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Millionen sind mit Winnetou und Old Shatterhand aufgewachsen. Enis Maci und Mazlum Nergiz nicht. In diesem Band gehen sie der Sache auf den Grund: Was hat es auf sich mit dem Lügen und dem Überleben? Was trennt den Fake von seinem Vorbild? Und wann steht sie endlich, die Autobahn vom wilden Kurdistan bis ins Land der Skipetaren? Mit dabei: ein Autor, der sich für den Helden seiner eigenen Romane hält. Gebirge, die in Sachsen liegen, aber Utah im Wilden Westen meinen. Und ein nichtabreißender Strom von Zerrbildern über das Fremde. Karl May zoomt rein in Landschaften, die schöner nicht sein könnten. Alles Show, alles wahr.
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Seit Sommer 2020 lässt die feministische Vernetzung »Claim the Space« in Wien keinen Femi(ni)zid mehr unbeantwortet und fordert damit kontinuierlich eine öffentliche Auseinandersetzung ein. Als Teil davon und anknüpfend an feministische Kämpfe in Lateinamerika und der Karibik diskutiert das Autor*innenkollektiv die Analysen von Femiziden und Feminiziden für den deutschsprachigen Raum. Dabei dient Femi(ni)zid als politischer Begriff der Benennung und Bekämpfung eines breiten Kontinuums patriarchaler Gewalt gegen Frauen, Lesben, inter, nichtbinäre, trans und agender Personen (FLINTA). Das Buch thematisiert die strukturellen und intersektionalen Gewaltverhältnisse, die den Morden zugrunde liegen. Die Autor* innen nehmen Bezug auf historische und transnationale Protest- und Erinnerungsformen sowie in diesem Kontext angestoßene Debatten und diskutierte Begriffe wie Femi(ni)zid-Suizid oder Transizid. Somit werden Möglichkeiten eines kollektiven, solidarischen Kampfes gegen patriarchale Gewalt – nicht trotz, sondern aufbauend auf unterschiedlichen Erfahrungen – ausgelotet.
Ähnliche Bücher wie »Femi(ni)zide«
Warum nur eine(n) lieben, wenn man sie alle haben kann? Schon vor 20 Jahren haben sich die Beziehungspionierinnen Dossie Easton und Janet Hardy ausführlich mit dieser Frage beschäftigt. Nun folgt endlich die überarbeitete Neuausgabe mit vielen aktuellen Interviews und neuen Kapiteln zu allen Arten von Beziehungen: Paare, die nicht zusammen wohnen, Paare, die keinen Sex miteinander haben, Paare, die Sex mit anderen haben. Jede Art der Liebe und Sexualität findet in diesem umfassenden Werk seine Berücksichtigung, denn alles ist erlaubt, was Spaß macht.
Ähnliche Bücher wie »Schlampen mit Moral: Erweiterte Neuausgabe«
Der weite Weg zurück in die Nüchternheit
„Entzug“ beginnt mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie an einem Montagmittag – und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Hat der Erzähler sie allen Ernstes dort vergessen, während Frau und Kind auf dem Spielplatz waren? Am Anfang des Romans steht ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er beschließt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen. „Entzug“ ist ein schonungslos ehrlicher Roman, er handelt von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den Menschen, die einem am wichtigsten sind, vom Betrug an sich selbst. Und er erzählt voller Hoffnung vom Weg heraus aus der Hölle der Sucht, zurück in ein Leben, das auch nüchtern wert ist, gelebt zu werden.
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»Diese Rachekomödie ist ein großer Spaß und ein genial konstruierter Pageturner.« The Bookseller
Was tust du, wenn du entdeckst, dass jemand deine Ehe in eine Netflix-Serie verwandelt hat? Zwischen Drehbuchautorin Phoebe und ihrem vermeintlichen Opfer Kate entspinnt sich ein Kampf, den nur eine von ihnen gewinnen kann. Bestsellerautor John Lanchester entwirft eine funkenschlagende Rachekomödie, die Macht, Privilegien und Doppelmoral zwischen Boomern und Millennials verhandelt.
Kate lebt mit ihrem Ehemann Jack seit Jahrzehnten den Traum gut situierter Großstädter. Doch als eine Serie zum Megahit wird, verwandelt sich ihr Leben in einen Albtraum. Denn „Betrug“ verhandelt intime Details ihrer eigenen Ehe. Kate will herausfinden, wer versucht, ihr Leben zu zerstören. Und warum. Phoebe ist die begehrteste junge Autorin der Stadt. Ihre Streaming-Serie bricht mit Tabus, ist amoral und voyeuristisch und trifft damit den Nerv der Zeit. Doch auf dem Höhepunkt ihres Erfolges scheint ihr privates Glück mit einem Mal zu kippen …
Der neue Roman von Bestsellerautor John Lanchester ist eine brillante Rachekomödie aus der Mitte unserer Gesellschaft. Ein bitterböser und hochkomischer Generationenroman über zwei sehr unterschiedliche Frauen, die sich ein atemloses Duell liefern.
„Es ist grandios geschrieben, beschreibt unfassbar treffend Umgangsweisen und Verbrechen unserer modernen Zeiten und wird zum Schluss sehr, sehr böse.“ Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur
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Lüge! Diebstahl! Betrug! Ist jedes Delikt ein Verbrechen und jede Straftat verwerflich? Im Grenzland zwischen den moralischen und gesetzlichen Geboten des Alltags bewegen sich die Held*innen dieser vier Erzählungen – in komischen, ernsten, ambivalenten und absurden Situationen. Son Lewandowski, Enrico Ippolito, Gregor Sander und Mareike Fallwickl loten lakonisch und scharf, politisch und bildreich das Richtig und das Falsch der Grenzen aus, die wir alle kennen und bisweilen überschreiten. Der Schuber enthält folgende Erzählungen: Son Lewandowski: Kiwis, gold Enrico Ippolito: Irrlichter Gregor Sander: Der kleine Tod; Morgens Die brennende Tonne (AT) von Enrico Ippolito Mareike Fallwickl: Es ist ein wirklich schöner Säbel
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Einst Star-Journalist, lässt den in Ungnade gefallenen Boyd Halverson seine Vergangenheit einfach nicht los, während ihn die Gegenwart zermürbt. Also beschließt er eines Tages, die lokale Bank auszurauben, eine Geisel zu nehmen und abzuhauen, um eine Rechnung zu begleichen – mit dem Mann, dem er die Schuld an seinem verpfuschten Leben gibt. Doch das gestohlene Geld übersteigt nicht mal Boyds eigene Rücklagen, und Angie Bing, die Bankangestellte, mit der er immer ganz gerne geflirtet hat, stellt sich als ganz schön aufmüpfige Geisel heraus. Für die beiden beginnt ein Roadtrip in die Untiefen einer von Scham und Betrug zerfressenen Nation – mit einigen gefährlichen Verfolgern auf den Fersen. Nur die Polizei scheint sich nicht für Boyd und Angie zu interessieren …
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Der Frosch ist zur Kröte geworden. Die Kröte ist aufdringlich. Und mit der Kröte ist nicht zu spaßen. Milena ist klug, selbstsicher, aufgeklärt, verantwortungsbewusst, mutig und voller Ideale. Dennoch lässt sie die Kröte in einem Moment der Schwäche in ihr Leben. Und ahnt sofort: Das war ein fataler Fehler. Denn die Kröte hat niemals Pause. Sie ist vorlaut, untergriffig und mitunter übergriffig. Sie bringt alles durcheinander und rüttelt an allem, was einmal stabil und sicher schien. Die Kröte frisst am liebsten Maßstäbe. Sie dealt mit Psychopharmaka und Fake News. Sie ist nicht gekommen, um zu helfen. Sondern um zu stören, zu spalten, zu dekonstruieren und zu polarisieren. Und das Schlimmste ist: Die Kröte verschwindet nicht mehr. Der Kröte ist nicht zu entkommen. Oder doch?
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Wie konnte es zu diesem Wahnsinn kommen? Er war der geistige Wegbereiter des Nationalsozialismus. Sein Name gilt als Inbegriff des skrupellosen Demagogen und der Massenmanipulation: Joseph Goebbels. Was wir heute als »fake news« und »Verschwörungstheorien« kennen, hat er als »Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda« in einer bis dahin unbekannten Weise als Mittel der Politik eingesetzt und perfektioniert. Der »Triumph der Lüge«, den er anstrebte, führte zu Terror, Krieg und Massenmord. Wer die Mechanismen der Täuschung und Desinformation verstehen will, muss auch die Lebensgeschichte dieses Mannes kennen, der zum Meister der Verführung nur werden konnte, weil er gelernt hatte, sich selbst zu betrügen.
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August Becker ist der Star unter den Pressefotografen, seine Porträts sind unverwechselbar. Im aktuellen Wahlkampf um die Kanzlerschaft erhält er von einer liberalen Wochenzeitschrift den Auftrag, den Spitzenkandidaten einer populistischen Partei zu fotografieren. Ulli Popp hetzt gegen Migranten, gegen Frauen, gegen unabhängige Medien. August Becker soll den Mann hinter der Fassade von Fürsorglichkeit entlarven, seine Brutalität, seinen Zynismus, er soll den unaufhaltsam scheinenden Siegeszug seiner Partei stoppen. August verachtet Popp, er nimmt den Auftrag an, und tatsächlich gelingt ihm ein Schnappschuss, von dem er überzeugt ist, dass er den Ausgang der Wahl entscheidend beeinflussen wird – bis sich von einem Tag auf den anderen alle Gewissheiten ins Gegenteil verkehren. Mit Witz, Ironie und Fabulierlust erzählt Doron Rabinovici in seinem neuen Roman von einer immer stärker polarisierten Gegenwart, einer zunehmend gespaltenen Gesellschaft. Es geht um die Relativierung von Fakten, die Anziehungskraft des Autoritären, die Macht der Bilder. Es geht um den Kampf eines Populisten gegen einen Fotografen, der genau weiß, dass jede Aufnahme Zeugnis einer Einstellung ist.
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Eine philosophische Terrororganisation im Kampf gegen fake news und alternative Fakten Die Aktivistengruppe Aletheia kämpft für die absolute Wahrheit, denn Verschwörungstheorien, Fehlinformationen und alternative Wahrheiten sind die größten Probleme unserer Zeit. Durch künstlerische Interventionen will die Gruppe die Öffentlichkeit bekehren. Aber wozu eine Sprengstoffexpertin in der Gruppe haben, wenn man nie Sprengstoff nutzt? Der neue Roman von Raphaela Edelbauer erzählt von den Bedingungen unserer Gegenwart und den Grundlagen unseres Denkens. Als Byproxy mit zwei Koffern, Laptop und Rollstuhl aus dem betreuten Wohnen für junge Erwachsene entlassen wird, übernachtet sie in offengelassenen Markständen und verbringt die Tage in den Kaffeehäusern Wiens. Dort erregen vier lebhaft über Philosophie streitende Leute ihre Aufmerksamkeit: Sie sind Aletheia. Byproxy überzeugt sie davon, sie in das besetzte Haus mitzunehmen, das den vier Hauptquartier und Kommune ist. In harten Probemonaten, während derer sie tagsüber die Toiletten putzt und sich abends durch den philosophischen Kanon gräbt, erarbeitet sie sich das Vertrauen der Gruppe. Doch während sich Aletheia auf die große Aktion vorbereitet, wachsen die Zweifel an Byproxy. Welche Schuld treibt sie dazu, jede Woche die Mutter eines bei ihrem Unfall umgekommenen Mädchens zu besuchen? Wenn hier jemand dem Anspruch nach absoluter Wahrheit nicht nachkommt, dann ist es Byproxy, dann ist es die Erzählerin selbst.
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Klimakrise, Ukrainekrieg und Inflation – nur drei Themen, die die Welt derzeit beschäftigen. Sie sorgen aber auch zunehmend für Verunsicherung in der Gesellschaft. Irreführung und Desinformation im Netz tragen ihr Übriges dazu bei. Immer öfter sehen wir uns mit Behauptungen und Verschwörungserzählungen konfrontiert. Nicht selten werden diese Falschmeldungen in der Familie oder im Freundeskreis wiederholt und verbreitet, als wären es Fakten. Das birgt großes Konfliktpotenzial. Doch was tun, wenn der eigene Bruder plötzlich Falschmeldungen erzählt oder gar Verschwörungsmythen glaubt und man im WhatsApp-Chat selbst mit Fakten nicht mehr kontern kann? In der aktualisierten und erweiterten Neuausgabe ihres Bestsellers „Einspruch“, liefert Ingrid Brodnig, Expertin für "Hass im Netz", Strategien und Tipps für das geschickte Diskutieren im Privaten und Öffentlichen und erklärt, wie wir in hitzigen Debatten ruhig bleiben und unseren Standpunkt verdeutlichen. Die Themen ändern sich, über die kontrovers diskutiert wird, die Methoden der Manipulation bleiben aber gleich – und dementsprechend lohnt es sich, rhetorische Gegenstrategien zu kennen. Brodnig zeigt, wie Falschmeldungen im Internet leichter zu erkennen sind und wie man reagieren kann, wenn man mit irreführenden Behauptungen konfrontiert ist. Vor allem macht Ingrid Brodnig deutlich, in welchen Momenten man skeptisch werden sollte und warum intellektuelle Demut dabei helfen kann, sich in Zeiten von Social Media besser gegen Verschwörungserzählungen zu rüsten. Wer sich der Grenzen des eigenen Wissens bewusst ist und die psychologische Anziehungskraft von Fehlinformationen versteht, wird klüger reagieren.
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Wahrheit oder Verschwörungsmärchen: Welche Gefahren lauern in unserer vernetzten Welt? Eine Mordserie erschüttert eine deutsche Großstadt. Leichen von jungen Frauen tauchen an unterschiedlichen Fundorten auf. Der Gerichtsmediziner macht eine grausige Feststellung: Den Frauen wurden mit chirurgischer Genauigkeit große Mengen Blut abgenommen. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Wer steckt hinter den Schneewittchen-Morden? Hauptkommissarin Christine Peterson fordert die Unterstützung der Privatermittler Janina Funke und Bastian Becker an. Doch die Spurensuche erweist sich als schleppend. Je länger die Mordermittlungen andauern, desto mehr Verschwörungsmärchen verbreiten sich im Netz. Nach und nach entwickeln sie sich zu einer ganz eigenen, echten Bedrohung. - Wer ist der Frauenmörder? Mitreißende, moderne Crime-Noir-Geschichte - Erschütternd & gesellschaftskritisch: Spannendes Buch über Wahn und Wirklichkeit - Verbrecherjagd unter erschwerten Bedingungen: Ermittlungsarbeit im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit Die Angst vor dem Vampir-Mörder: Gibt es das Böse? Bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage nach dem »Warum?« geraten Janina Funke und Bastian Becker immer mehr unter Druck. Der Landesinnenminister drängt auf rasche Ermittlungsergebnisse. Die Stimmung in der Gesellschaft ist angespannt. Die Menschen gehen auf die Straße und brüllen ihre Verdächtigungen heraus. Die Ermittler versuchen, sich in den Täter hineinzuversetzen. Will der Mörder seine Opfer vorführen? Arbeitet er alleine? Steht er in Verbindung zur Realvampirismus-Szene? In seinem ersten Kriminalroman entführt uns der Bestsellerautor und Kriminalbiologe Mark Benecke in einen unbekannten, düsteren Teil unserer Gesellschaft, wo Verbrechen und Verschwörungsglaube eine unheilvolle Verbindung eingehen.
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Was wusste Gott über den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche wirklich? Was hat die geniale Erfindung Nasopax mit besserem Schlaf zu tun? Und was macht man jetzt eigentlich mit dem ganzen gehamsterten Klopapier? Der Postillon ist das beliebteste deutsche Satiremagazin im Internet und einer der erfolgreichsten deutschen Blogs – mit täglich rund 200.000 Lesern. Allein die Facebook-Seite des Postillon hat über 2,8 Millionen Fans – und damit mehr als der Facebook-Auftritt der Bild-Zeitung. Alle bisher erschienenen Postillon-Bücher sind Bestseller. Dieses neue Buch beinhaltet die besten und beliebtesten Artikel des letzten Jahres.
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Verschwörungsglaube hat Konjunktur, sogar in der Weltpolitik findet er heute Anhänger. Könnte hinter den Vorstellungen der "Verschwörungstheoretiker" vielleicht doch mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit stecken? Wer für seine Behauptungen überprüfbare Belege anführt, verdient, damit ernst genommen zu werden. Um zu prüfen, ob Mythen oder Fakten hinter den "Theorien" stehen, sollte sich jemand mit entsprechender Fachkompetenz damit befassen. Das vorliegende Buch hat sich dies zur Aufgabe gemacht - es geht verschiedenen Behauptungen im Bereich Naturwissenschaft und Technik auf den Grund. Die Ergebnisse sind verblüffend, die Erklärungen oft erstaunlich einfach. Wer ehrliche Antworten und Anstöße für eigene Recherchen und Überlegungen sucht, wird sie ganz besonders zu schätzen wissen.
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Meinungsfreiheit und freier Journalismus sind die schärfsten Waffen zur Verteidigung von Demokratien. Maria Ressa steht wie keine andere für den Kampf um die Wahrheit und gegen Hass und Gewalt. In ihrem Buch beschreibt sie, wie Demokratien durch Autokraten und Diktatoren ausgehöhlt werden - mittels sozialer Medien. Denn Facebook und Google dulden aus Profitgier Propaganda und Fake News. Ressa legt ein Netzwerk der Desinformation offen, das den ganzen Globus umspannt: von Dutertes Drogenkrieg bis zur Stürmung des Kapitols in Washington, vom Brexit bis zu Cyber-Kriegsführung durch Russland und China. Maria Ressas Recherche ist verstörend - und dringend notwendig. Gewinnerin des FRIEDENSNOBELPREISES 2021 und des UNESCO FREEDOM AWARD 2021
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Welche Partei soll ich wählen? Es macht doch eigentlich eh keinen Unterschied, wen ich wähle – oder? Was wir jetzt dringend brauchen, ist Orientierung und Haltung. Beides liefert der bekannte Publizist, Politik-Influencer und Kommunikator Marc Raschke mit dieser Edition des TaschenRaschke zur Bundestagswahl 2025. Mit „Du hast die Wahl“ ist es Ihnen möglich, sich als Mitte der Gesellschaft in Debatten klar gegen den Rechtsruck in Deutschland zu stellen. Entlarven Sie Fake-News und Populismus, entdecken Sie die Zusammenhänge – auf den Punkt gebracht, so dass am Ende klar ist: Rechts kann keine Alternative sein.
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Wem oder was können wir noch glauben? Digitale Neuheiten wie Social Bots oder Deepfakes, aber auch Täuschungen durch Medien und Politik erschüttern zunehmend unser Vertrauen in die demokratischen Institutionen. Die Verfassungsrichterin Elisa Hoven zeigt, worin die größten Gefahren dieser Entwicklung liegen und was wir tun müssen, um den gesellschaftlichen Frieden zu retten. Anhand von Beispielen aus der Migrationspolitik, der Coronapandemie oder dem Klimawandel erläutert sie, wie Falschinformationen und eine einseitige Berichterstattung die Grundlagen gesellschaftlicher Entscheidungsprozesse zerstören. Um den vollständigen Vertrauensverlust in die Politik und den Siegeszug radikaler Kräfte zu stoppen, fordert sie fundamentale Änderungen. Dazu gehören eine umfassende Überarbeitung des Strafrechts und die Schaffung weiterer Digitalgesetze, eine Abkehr vom Haltungsjournalismus sowie die Vermittlung umfassender Medienkompetenz in den Schulen. Noch können wir unsere friedliche, offene Gesellschaft bewahren. Doch wir müssen handeln.
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Wem sich bei Stichworten wie „Schöpfungsmythos“, „Aszendent“ und „Alieninvasion“ die Nackenhaare aufstellen, für den ist dieses Buch die reinste Wohltat: Gewohnt frech, urkomisch und unter dem Brennglas der Wissenschaft nimmt Erfolgsautor Chris Ferrie in „Cosmic Bullshit“ den Kampf gegen Esoterik und Pseudowissenschaften auf. Gekonnt seziert er wissenschaftlich fundiert Fake Science wie Astrologie, UFO-Glauben und Weltuntergangsszenarien und liefert mit faszinierenden Fakten die Medizin gegen die allgegenwärtige Fehlinformationskrankheit.
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Die Politiker reden im Fernsehen über die faulen Armen, die einfach nicht mehr arbeiten wollen. Währenddessen schuftet Sonjas Ehemann als Leiharbeiter am Bau, sie verkauft im Bio-Laden teure Tees. Sonja beobachtet ihr Leben dabei, wie es sich verschließt. Zwischen Haushalt, Job, den Kindern und dem Ehemann bleibt von ihr selbst kaum etwas übrig. Als sie auch noch ihre Arbeit verliert, schlittert sie in eine Krise.
Da findet Sonja einen Job, den sie ohne Vorkenntnisse von zu Hause aus machen kann: als schöne, junge Studentin mit nichtsahnenden Männern auf einer Datingplattform chatten. Während Sonja langsam anfängt sich selbst wieder zu spüren und mit Hilfe ihres Fake-Profils an Selbstbewusstsein gewinnt, zerfällt ihre Familie. Sie entfernt sich von ihrem Mann, von den Kindern und kommt einem User näher, der ihr Ausweg sein könnte.
Ein packender Debütroman über Selbstaufgabe, Sehnsucht, weibliche Unsichtbarkeit – und die gefährliche Hoffnung, dass irgendwo da draußen ein besseres Leben wartet.
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Deutscher Buchpreis 2024
Großer Preis des deutschen Literaturfonds 2024
Wiesbadener Literaturpreis 2024
Prix Grand Continent
Nominiert für den Bayerischen Buchpreis 2024
»Ein Buch wie ein Seiltanz. Aber solange Martina Hefter erzählt, kann nichts passieren.« Anne Weber
Tagsüber hilft Juno ihrem schwerkranken Mann Jupiter dabei, seinen Alltag zu meistern. Außerdem ist sie Künstlerin, tanzt und spielt Theater. Und nachts, wenn sie wieder einmal nicht schlafen kann, chattet sie mit Love-Scammern im Internet. Martina Hefter hat einen berührenden Roman über Bedürfnisse und Sehnsüchte im Leben geschrieben. Und darüber, wie weit man bereit ist, für die Liebe zu gehen.
Juno schreibt online mit Männern, die Frauen online ihre Liebe gestehen und so versuchen, sie um ihr Geld zu bringen. Doch statt darauf hereinzufallen, werden genau diese Männer zu einer Form von Freiheit für Juno. In den Gesprächen kann sie sein, wer sie will und sagen, was sie will – und das vermeintlich ohne Konsequenzen. Ganz im Gegensatz zu ihrem sonstigen Leben, in dem sie immer unterwegs, immer besorgt um Jupiter, immer beschäftigt und eingebunden ist. Also flüchtet Juno ab und zu vor ihrem Alltag ins Internet und spielt dort Spielchen mit Männern, die sie anlügen. Sie selbst wird zur Lügnerin. Aber ist es nicht so, dass man sich beim Lügen zuallererst selbst belügt? Eines Tages trifft Juno auf Benu, der ihre Behauptungen ebenso durchschaut wie sie seine. Und trotz der Entfernung zwischen ihnen entsteht eine Verbindung. »Hey guten Morgen, wie geht es dir« ist ein tiefgehender Roman, aber so leichtfüßig wie eine Komödie.
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Rom - die dreckige Wahrheit
In diesem Buch beleuchtet der Bestseller-Autor Michael Sommer nicht nur die schmutzigen Seiten der römischen Elite, der Senatoren und Kaiserinnen. Er führt uns auch mitten hinein ins laute, dreckige und gefährliche Leben der einfachen Leute im Römischen Reich. Dieses Dirty Rome war ganz gewiss kein Betriebsunfall, sondern die dunkle Kehrseite von Roms Größe. Es lag nicht am Rand, sondern wirkte tief in seinem Inneren: in der Luft, die man atmete, im Brot, das man aß, in den Häusern, in denen man wohnte, in den Körpern, die krank wurden, und in den Gerüchten, die ganze Existenzen vernichteten. So tief wie in diesem Buch kann man nur selten in das antike Alltagsleben samt seinen Schattenseiten eintauchen
Rom war sicherlich beides: eine glanzvolle Metropole, die mit vollem Recht das "Haupt der Welt" genannt wurde, und ein Müllhaufen, in dem es zum Himmel stank - übrigens nicht nur im Wortsinn. Denn jenseits von Kloaken und Dreckschleudern gab es im Römischen Reich noch ganz andere Dinge, die anrüchig waren: Wohnverhältnisse, medizinische Versorgung und Nahrungsangebot waren nach modernen Standards dürftig. Frauen, Sklaven und Menschen am Rande der Gesellschaft wurden wie der letzte Dreck behandelt. Und wer Macht hatte, missbrauchte sie. Korruption, Vetternwirtschaft und Wahlmanipulation grassierten, während eine höchst mangelhaft informierte Öffentlichkeit ständig von Gerüchten und Fake News durchwabert wurde. Michael Sommer, einer der besten Kenner des alten Rom, wirft in seinem neuesten Werk Licht auf die Schattenseiten der Antike, auf all den Schmutz, die Gefahren und die Diskriminierung. Er eröffnet spannende und unerwartete Einblicke in den oft beschwerlichen Alltag einer fremden Welt, jenseits der hohen Politik und des blendend weißen Marmors.
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Wie rechte Narrative das Internet erobern – und wie man sie stoppt
Daniel Rensing zeigt hautnah und mit seinem ganz eigenen Witz, warum Social Media zum Schlachtfeld der Demokratie geworden ist und wie Humor zur wirksamsten Waffe gegen Hass und Fake News wird. Er selbst ist als @its.daniel.brln sehr erfolgreich mit politischer Aufklärung und Satire auf TikTok und YouTube unterwegs. Jetzt erklärt er die Strategien rechter Netzwerke, entlarvt ihre Mechanismen und erzählt, wie aus Reaktionsvideos eine politische Bewegung entsteht und was im Umgang mit Anti-Demokraten noch grundlegend schiefläuft. Seine persönliche Geschichte – vom Burnout zum Polit-Influencer – liefert dabei Authentizität, ohne den Blick vom eigentlichen Thema zu nehmen: den Kampf um das Demokratie-Verständnis der nächsten Generation.
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Die Abenteuer der „Woodwalkers“ gehen weiter! In der zweiten Staffel der Bestsellerreihe von Katja Brandis warten größere Herausforderungen als je zuvor auf Puma-Wandler Carag, Wolfsmädchen Tikaani und ihre Freundinnen und Freunde von der Clearwater High. Die Sommerferien stehen bevor, doch das Leben von Pumajunge Carag ist turbulenter denn je. Noch immer prahlen die Mitglieder des Fabeltier-Clubs rund um den Ziegen-Wandler Diablo in den sozialen Medien mit ihren Verwandlungen und gefährden damit das Geheimnis der Woodwalker. Carag soll die Fabeltiere zur Vernunft bringen, denn sie planen ein großes Treffen mit Live-Performances in Florida. Kann er sie dort noch stoppen, bevor die „Wahrheitssucher“ Wind von diesem Treffen bekommen? Und was wird aus ihm und Tikaani? Während das Wolfsmädchen ein Praktikum im Krankenhaus macht, kundschaftet Carag mit seiner Schwester Mia und seinen Eltern ein nahegelegenes Naturschutzgebiet aus, in dem Bäume für eine neue Pipeline gerodet werden sollen. Carag muss kämpfen ? für das Revier seiner Vorfahren, die Gemeinschaft der Wandler und seine Zukunft mit Tikaani. Hier kommen Tierfantasy-Fans ab 10 Jahren voll auf ihre Kosten: Spannende Gestaltwandler-Charaktere und mitreißende Abenteuer in der Natur machen jeden Band zum garantierten Lesespaß. Die Illustrationen im einzigartigen Stil von Claudia Carls setzen die Geschichten perfekt in Szene. Gedruckt auf Recycling-Umweltschutzpapier, zertifiziert mit dem Blauen Engel. Die Woodwalkers- und Seawalkers-Bände erscheinen halbjährlich. Bisher erschienen sind: Woodwalkers ? Die Rückkehr (Staffel 2) Woodwalkers ? Die Rückkehr (1). Das Vermächtnis der Wandler Woodwalkers ? Die Rückkehr (2). Herr der Gestalten Woodwalkers ? Die Rückkehr (3). Das Grollen der Löwin Woodwalkers ? Die Rückkehr (4). Der Club der Fabeltiere Weitere Bände in Planung Woodwalkers (Staffel 1) Woodwalkers (1). Carags Verwandlung Woodwalkers (2). Gefährliche Freundschaft Woodwalkers (3). Hollys Geheimnis Woodwalkers (4). Fremde Wildnis Woodwalkers (5). Feindliche Spuren Woodwalkers (6). Tag der Rache Woodwalkers Special Woodwalkers & Friends. Katzige Gefährten Woodwalkers & Friends. Zwölf Geheimnisse Woodwalkers & Friends. Wilder Kater, weite Welt Seawalkers Seawalkers (1). Gefährliche Gestalten Seawalkers (2). Rettung für Shari Seawalkers (3). Wilde Wellen Seawalkers (4). Ein Riese des Meeres Seawalkers (5). Filmstars unter Wasser Seawalkers (6). Im V
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Der packende Abschluss der Bestsellerreihe von Katja Brandis: Im Staffelfinale von „Woodwalkers – Die Rückkehr“ steht für den Puma-Wandler Carag, Wolfsmädchen Tikaani und ihre Freundinnen und Freunde von der Clearwater High alles auf dem Spiel. Für Pumajungen Carag beginnt sein drittes Schuljahr an der Clearwater High – und das hält jede Menge Herausforderungen bereit! Gemeinsam mit seinen Freunden muss sich Carag nicht nur in ganz neuen Wandlerfächern beweisen. Auch die neuen Mitschüler aus dem Club der Fabeltiere sorgen für Wirbel. Doch schlimmer noch: Außerhalb der Schule verbünden sich Carags Feinde gegen ihn. Der teuflische Ziegen-Wandler Diablo hat noch eine persönliche Rechnung mit ihm offen und die gefährliche Geschäftsfrau Lydia Lennox bringt Schritt für Schritt den Rat der Wandler unter ihre Kontrolle. Was plant sie? Auf Carag und seine Freunde wartet ihr bislang schwerster Kampf. Ob sie die mächtige Python-Wandlerin noch stoppen können? Hier kommen Tierfantasy-Fans ab 10 Jahren voll auf ihre Kosten: Spannende Gestaltwandler-Charaktere und mitreißende Abenteuer in der Natur machen jeden Band zum garantierten Lesespaß. Die Illustrationen im einzigartigen Stil von Claudia Carls setzen die Geschichten perfekt in Szene. Gedruckt auf Recycling-Umweltschutzpapier, zertifiziert mit dem Blauen Engel. Die Woodwalkers- und Seawalkers-Bände erscheinen halbjährlich. Bisher erschienen sind: Woodwalkers – Die Rückkehr (Staffel 2) Woodwalkers – Die Rückkehr (1). Das Vermächtnis der Wandler Woodwalkers – Die Rückkehr (2). Herr der Gestalten Woodwalkers – Die Rückkehr (3). Das Grollen der Löwin Woodwalkers – Die Rückkehr (4). Der Club der Fabeltiere Woodwalkers – Die Rückkehr (5). Rivalen im Revier Woodwalkers (Staffel 1) Woodwalkers (1). Carags Verwandlung Woodwalkers (2). Gefährliche Freundschaft Woodwalkers (3). Hollys Geheimnis Woodwalkers (4). Fremde Wildnis Woodwalkers (5). Feindliche Spuren Woodwalkers (6). Tag der Rache Woodwalkers Special Woodwalkers & Friends. Katzige Gefährten Woodwalkers & Friends. Zwölf Geheimnisse Woodwalkers & Friends. Wilder Kater, weite Welt Seawalkers Seawalkers (1). Gefährliche Gestalten Seawalkers (2). Rettung für Shari Seawalkers (3). Wilde Wellen Seawalkers (4). Ein Riese des Meeres Seawalkers (5). Filmstars unter Wasser Seawalkers (6). Im Visier der Python Seawalkers Special Seawalkers & Friends. Dreizehn Wellen Weitere Bände in Planung
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Der Ohnmacht eine Kampfansage »Politik, Europa, Gegenwart, Alltag, das kann einem ja nun keiner erzählen, dass das keine Auswirkungen hat«, ruft die Erzählerin ihrer Freundin Constanze zu. Zusammen sind sie die proletarischen Prinzessinnen – »Prinzessinnen, wie sie nicht in jedem Buche stehen. Aber wartet nur, wir schreiben uns in die Bücher hinein«. Zusammen wollen sie Widerstand leisten. Eine Revolte anzetteln. Die alten Märchen überschreiben. Denn etwas ist aus den Fugen geraten: Plötzlich drängen sich immer mehr Montage in die Woche. Da sind Riesen, die wie aus dem Schauermärchen in die Wirklichkeit schnellen. Da ist der Tod, der, eben noch erschöpft, immer mehr zum Akteur wird. Da ist ein unsichtbares Kind, das dafür plädiert, geboren zu werden. Da ist der schönste Roman der Welt in weißen Jeans. Höchste Zeit also, jedwede Ohnmacht zu überwinden. Dies ist der Roman einer ungewöhnlichen Woche in Leipzig, in der auf Montag nicht mehr Dienstag folgt, alte Sicherheiten verloren gehen und neue Formen des Sprechens und Handelns erprobt werden – in Übertreibung, Abschweifung, Torheit und Spiel. Es ist ein luzider Kommentar auf unsere Gegenwart, ein Plädoyer für Spaß, klugen Protest und das Ringen um Lebendigkeit.
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Dieses Buch wird klimafreundlich hergestellt und bleibt plastikfrei unverpackt. 'Könnte besser sein': Das trifft mittlerweile auf so ziemlich alles zu, was in der Welt passiert. Egal, ob es die Ergebnisse von Wahlumfragen sind, die Wahlen selbst oder die neuesten Klimareporte - sicher ist nur, dass alles irgendwie unsicher geworden ist. Also im Grunde eh schon gelaufen? Eben nicht: Jetzt ist es erst recht wichtig, ins Handeln zu kommen. Denn um gehört zu werden, müssen wir laut sein. (Gemeinsamer) Protest kann dabei helfen, dass wir uns stark fühlen und weniger allein - und das lässt uns weitermachen. Wir brauchen Handlungsansätze - nicht noch eine Problemanalyse Fakt ist: Die Sorge um Klima, Rechtsruck in der Gesellschaft etc. ist mehr als berechtigt. Aber wenn wir uns nur darauf konzentrieren, entsteht schnell der Eindruck, wir müssten alle Probleme im Alleingang lösen. Genauso wichtig wie das Problembewusstsein ist deshalb auch das Vertrauen, dass sich eben doch etwas bewegen kann. Sara Fromm rückt statt der vielen globalen Krisen selbst vor allem Möglichkeiten zur Krisenbewältigung in den Fokus: Wie können wir zivilen Ungehorsam ausüben, uns vernetzen, unsere eigene Rolle finden und dabei solidarisch sein? Und: Was können wir von sozialen Bewegungen aus der Vergangenheit lernen? Beispiele für organisierten Protest, der aktiv eine positive Veränderung vorangetrieben hat, gibt es schließlich viele, darunter die US-Bürgerrechtsbewegung, die Suffragetten oder auch Ni una menos und die ProChoice-Bewegung in Argentinien. Mut zur Zuversicht - und zu realen Utopien Dinge ändern sich immer. Damit sie sicher aber zum Guten ändern, müssen wir mutig genug sein, uns eine ganz andere Realität vorzustellen. Gleichzeitig beleuchtet Sara Fromm aber auch die Tatsache, dass Veränderung Energie kostet, und geht auf die Frage ein, wie wir brennen können, ohne auszubrennen: Welche individuellen und kollektiven Strategien gibt es, um dran- und gleichzeitig bei sich selbst zu bleiben? Was sind mögliche Stolperfallen, von mangelnder Fehlerfreundlichkeit bis hin zu technischen Hürden? Ausgestattet mit diesem Wissen können wir Resilienz sowie realistische Erwartungen entwickeln, selbstreflektiert handeln und sind spätestens nach der letzten Seite bereit, es anzupacken - auf genau die Art, die für uns möglich ist. - Raus aus der Schockstarre: Was, wenn wir uns angesichts der vielen Krisen weltweit nicht zurückzieh
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Nach 36 Romanen präsentiert uns der »Meister des Thrillers« (›Der Spiegel‹, Hamburg) zum ersten Mal eine Sammlung von Kurzgeschichten, wie sie schillernder nicht sein könnte. Entstanden zwischen 1970 und 1998, ist sie ein Querschnitt durch Francis' Schaffen. Figuren aus allen Schichten – darunter Sportreporter, Adelssprosse, Zigeuner und Totokassiererinnen – kämpfen hier um Erfolg, Geld und Leben.
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Unbeschwerte Dolce Vita: Das ist das Leben, von dem Tom Ripley in seinem New Yorker Kellerloch träumt – und das sein Schulfreund Dickie Greenleaf führt. Dickies Vater, ein reicher Reeder, bittet Tom, nach Italien zu fahren und seinen ›verlorenen Sohn‹ nach Amerika zurückzuholen: ein Traumauftrag für einen armen Nobody wie Tom. Noch ahnt niemand, wie weit Ripley gehen wird, um für immer zu Dickies Welt zu gehören. Mehr als 20 Jahre nach dem erfolgreichen Remake von Anthony Minghella gibt es ein lang ersehntes, mitreißendes Wiedersehen mit Patricia Highsmiths wohl faszinierendster Figur. Die sensationelle Netflix-Serie mit Dakota Fanning, Johnny Flynn und mit Andrew Scott als Tom Ripley.
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Im schillernden Harlem der sechziger Jahre, wo Gangster und Zuhälter, Hochstapler und Schießwütige die Strippen ziehen, versucht ein Mann aus einfachen Verhältnissen so ehrlich wie möglich aufzusteigen. Doch nach kleineren Gaunereien steht er plötzlich mit Raubgut aus einem Luxushotel alleine da. Polizei und Gangster tauchen in seinem Einrichtungsladen auf und nach und nach zieht sich die Schlinge um seinen Kopf immer fester. Der mitreißende Roman des zweifachen Pulitzer-Preisträgers Colson Whitehead ist Familiensaga, Soziographie und Ganovenstück, vor allem aber eine Liebeserklärung an New Yorks berühmtestes Viertel. »Hat alles, was einen guten Roman ausmacht ... ihr Tempo aber hat sich die Geschichte vom Kino geborgt.« (Wieland Freund, Welt am Sonntag) »Intimer, burlesker, schneller, böser, auch humorvoller als die Vorgängerromane und belegt einmal mehr, dass dieser Autor aus jedem Werk etwas neues machen will.« (Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung) »Harlem Shuffle ist weit mehr als ein Kriminalroman - es ist ein Buch über Amerika im Umbruch.« (René Pfister, Der Spiegel) »Großes Kino ... Der vielleicht größte Trumpf von Harlem Shuffle ist Whiteheads Fähigkeit, Atmosphäre zu erzeugen.« (Sebastian Fasthuber, Falter) »Whitehead porträtiert in seinem wundervollen neuen Roman das Harlem der sechziger Jahre. ... gleichermaßen unterhaltsam wie Gesellschaftsstudie und Zeitporträt. « (Gerrit Bartels, Tagesspiegel) »Grandios unterhaltsam und humorvoll … Harlem Shuffle ist leicht und geht doch tief unter die Haut.« (ARD titel, thesen, temperamente) »Ein großer Spaß! Colson Whitehead spielt mit dem Krimi-Genre so lässig wie ein Jazzvirtuose mit einem Broadway-Schlager ... ein zeitloses Sittengemälde Amerikas.« (Andrian Kreye, Süddeutsche Zeitung)
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Eine abgründige Geschichte von Abhängigkeit und Macht, von Manipulation und Grenzüberschreitung. Nach „The Girls“ der neue Roman von Emma Cline Der Sommer in den Hamptons neigt sich zum Ende, und Alex ist nicht mehr willkommen. Denn egal, wie nahe sie der Welt der Reichen und Schönen gekommen ist: Sie ist immer nur zu Gast – und keine Einladung gilt für immer. Ein Fehltritt bei einem Dinner, und schon setzt Simon, der ältere Mann, dem Alex Gesellschaft geleistet hat, sie vor die Tür. Und so geistert sie durch Gärten und über Dünen, während die Sonne vom Himmel brennt. Darin geübt, sich den Wünschen und Erwartungen anderer anzupassen, lässt Alex sich von einer Zufallsbekanntschaft zur nächsten driften und hinterlässt dabei eine Spur der Zerstörung, die nur ein Ziel kennt: Simons Gartenparty am Ende der Woche. Nach dem gefeierten Debüt „The Girls" der langersehnte neue Roman von Emma Cline.
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Ein aufgebrochener Sarg. Ein mysteriöser Todesfall. Ein brillanter Meisterdetektiv. Der zweite Fall für den ehemaligen Gauner Felix Blom aus der Feder von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Alex Beer! Berlin, 1879: Der ehemalige Gauner Felix Blom und seine Geschäftspartnerin Mathilde Voss stehen kurz vor dem Bankrott. Da kommt den beiden Detektiven ein lukrativer Auftrag sehr gelegen: Sie sollen herausfinden, wer in die Gruft eines kürzlich verstorbenen Archäologie-Professors eingedrungen ist. Der Sarg wurde aufgebrochen, jedoch nichts gestohlen. Kurz darauf wird ein Kleinganove brutal ermordet, und die Fälle scheinen miteinander verbunden zu sein. Die Spur führt ausgerechnet zu Bloms einstigem Mentor, dem gerissenen Gangsterboss Arthur Lugowski. Felix und Mathilde ahnen nicht, dass sie bald zwischen die Fronten rivalisierender Banden geraten und Blom den Fall nicht nur mit legalen Mitteln lösen kann … Basierend auf einer wahren Begebenheit. Lesen Sie auch die andern Bücher von Alex Beer! Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe: Der zweite Reiter: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 1) Die rote Frau: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 2) Der dunkle Bote: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 3) Das schwarze Band: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 4) Der letzte Tod: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 5) Die Isaak-Rubinstein-Reihe: Unter Wölfen (Bd. 1) Unter Wölfen – Der verborgene Feind (Bd. 2)
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Ein Roman, komisch, verführerisch, wild und mitreißend wie eine Jazz-Komposition Es wird turbulent in einem Zug auf dem Weg nach London: Eine aus Langeweile in Ohnmacht gefallene Dame wird von einem Sohn aus adligem Hause per Mund-zu-Mund-Beatmung gerettet – dumm nur, dass sich dieser junge Mann namens Henry nur als Arzt ausgegeben hatte! Der aus dieser Angelegenheit resultierende Skandal führt zur Verstoßung des jungen Mannes. Er siedelt nach Paris über, gründet »Lord Punch’s Jazz Band« und schlägt sich als Musiker durch. In Paris trifft er bald ein Mädchen, die Tänzerin Baby, die sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Alles wäre gut, könnte er doch nur die junge Dame aus dem Zug vergessen und suchte sie nicht ebenfalls aus triftigem Liebesgrund nach ihm … Die buntgemischte Gesellschaft der Nachtlokale, Eintänzer, Musiker und Hochstapler, der ganze liebenswürdige Unfug huscht an uns vorbei. Hans Janowitz zeichnet mit »Jazz« ein eindrucksvolles Bild der Zeit, der Gesellschaft und Zerrissenheit des Lebens im späten 20. Jahrhundert – chaotisch, eigenwillig und betäubend.
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In ihrem Debutroman ≫Schrodingers Grrrl≪ erzählt Marlen Hobrack die Geschichte von Mara Wolf – Schulabbrecherin, Anfang zwanzig, depressiv, arbeitslos in Dresden. Ihren Alltag füllt sie mit Instagram, Dating und Online-Shopping. In einer Bar lernt Mara den PR-Agenten Hanno kennen, der von ihr und ihrem schragen White-Trash-Auftreten begeistert ist. Er engagiert sie für eine Party und überredet sie, sich als Romanautorin auszugeben. Den Roman geschrieben hat ein alter weiser Mann, der genauso wie Hanno und sein Lektor nicht glaubt, dass es sich unter seinem Namen verkauft. Die drei Manner schmieden einen Plan für einen großen literarischen Erfolg, auf den sich Mara einlasst. ≫Schrodingers Grrrl≪ ist ein zeitgenössischer Entwicklungsroman, eine Hochstaplerin-wider-Willen-Studie, eine Geschichte über eine junge Frau, die keinen Platz in der Gesellschaft findet, weil sie gar nicht erst daran glaubt, einen beanspruchen zu können. Doch da gibt es die drei Heldinnen – ihre Mutter, ihre beste Freundin Charis und ihre Sachbearbeiterin Frau Kramer in der Arbeitsagentur, die sie nicht im Stich lassen.
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Latchetts, ein Anwesen in Südengland, das seit mehr als dreihundert Jahren von der wohlhabenden Familie Ashby bewirtschaftet wird. Als der letzte Herr von Latchetts und seine Frau bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben kommen, hinterlassen sie fünf Kinder. Die zwei ältesten, die Zwillinge Patrick und Simon, sind elf Jahre alt; der wenige Minuten früher geborene Patrick soll einmal alles erben. Doch kurz nach dem Tod der Eltern verschwindet er, auf einer Klippe findet man seine Kleidung und einen Abschiedsbrief. Die Familie versucht, ihren Frieden mit seinem Entschluss zu machen, mit der Zeit verblassen die Erinnerungen an den tragischen Tag – bis Jahre später, kurz vor der Volljährigkeit Simons, ein charmanter junger Mann auftaucht, der dem künftigen Erben zum Verwechseln ähnlich sieht und behauptet, Patrick zu sein. Er kennt Details aus der Vergangenheit der Familie und jeden Zentimeter des Anwesens. Alle glauben, dass der Mann Patrick ist. Alle, bis auf Simon.
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Emma Clines abgründige Geschichte von Abhängigkeit und Macht, von Manipulation und Grenzüberschreitung Der Sommer in den Hamptons neigt sich dem Ende zu, und Alex ist nicht mehr willkommen. Denn egal, wie nahe sie der Welt der Reichen und Schönen gekommen ist: Sie ist nur zu Gast – und keine Einladung gilt für immer. Ein Fehltritt bei einem Dinner, und schon setzt Simon, der ältere Mann, dem Alex Gesellschaft geleistet hat, sie vor die Tür. Und so geistert sie durch Gärten und über Dünen, während die Sonne vom Himmel brennt. Darin geübt, sich den Wünschen und Erwartungen anderer anzupassen, driftet Alex von einer Zufallsbekanntschaft zur nächsten und hinterlässt dabei eine Spur der Zerstörung die nur ein Ziel kennt: Simons Gartenparty am Ende der Woche.
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Seine Erzählungen gehören zum Faszinierendsten, was Jorge Luis Borges geschrieben hat. Mit Universalgeschichte der Niedertracht betrat der Erzähler Borges 1935 die literarische Bühne, Fiktionen und Das Aleph festigten seinen Ruhm. Heute ist kein Leser*innenleben denkbar ohne Die Bibliothek von Babel. Geschichten über Mörder, Betrüger, Piraten, Hochstapler oder Messerstecher stehen psychologischen Studien, phantastischen Erfindungen und literarischen Kabinettstücken von einmaliger Dichte und Farbkraft gegenüber. Realität und Fiktion fließen ineinander, mit präziser Sprache und philosophischer Tiefe erschafft Borges Labyrinthe aus Spiegeln und endlosen Verweisen. Seine Erzählungen öffnen Türen zu paradoxen Welten, in denen sich das Universum in einem Punkt, ein Leben in einem einzigen Gedanken oder ein ganzes Schicksal in einer Entscheidung verdichtet.
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Vier Lebensgeschichten, zwei Beziehungen, eine Diagnose – Karl-Heinz Otts neuer großer Roman Zwei deutsche Paare treffen in einem Resort auf den Philippinen aufeinander. Nicht die Lust, am Strand zu liegen, hat sie dorthin getrieben, sondern schiere Verzweiflung. »Unheilbar« war die ärztliche Diagnose für jeweils einen von ihnen. Sie suchen Rettung bei einem Wunderheiler, der in einem verlassenen Zoo Operationen ohne Skalpell vornimmt. Bock, einst ein berühmter Theaterregisseur, träumt von einer letzten großen Inszenierung. Gela, seine Frau, wollte ihn schon lange verlassen. Auch bei Tom und Rikka stellt sich die Frage, ob nur noch das Schicksal sie aneinanderkettet. Karl-Heinz Ott begegnet seinen Figuren und den Fragen nach den letzten Dingen mit einer Schonungslosigkeit, in der eine zutiefst menschliche Ironie mitschwingt.
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Australien und Europa, Queerness und Judentum, Popkultur und Opernbühne – Barrie Kosky, gefeierter Opernregisseur und meisterhafter Jongleur scheinbar unvereinbarer Gegensätze, lässt uns in »Und Vorhang auf, hallo!« an seinem außergewöhnlichen Leben teilhaben. Geboren und aufgewachsen in Australien, 15 000 Kilometer Luftlinie entfernt von Europa, der Wiege der Oper, hat er schon früh seine Liebe zu dieser Kunstform entdeckt. Wie kam es dazu? Wie passen diese beiden Welten zusammen? Was verbindet das Musiktheater, die australische Kindheit und Jugend von Barrie Kosky und seine Karriere in den europäischen Kulturmetropolen? Sieben Figuren aus der Welt des Musiktheaters geben darüber Aufschluss, anhand von ihnen tauchen wir ein in die Biografie des weltberühmten Opernregisseurs, in seine Gedankenwelt, Erfahrungen und Fantasien, in seine Beziehung zu den verschiedenen Opern, ihren Urhebern und Protagonist:innen und lernen diese wiederum aus Koskys besonderer Perspektive ganz neu kennen.
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»Ein zärtlich-böser Roman über das Jungsein, über die Faszination des Alten und unsere Hilflosigkeit, wenn die Geschichte uns tatsächlich einholt.« Antje Rávik Strubel Marlene hat gerade ihr Studium beendet und fängt als Verkäuferin in einem Erlebnisdorf an, in dem alles so ist wie um 1900 – Brauchtum, Handwerk, Kleidung. Die aufwändige Inszenierung wird von zahlreichen Saisonkräften aufrechterhalten, die jenseits der »Kostümgrenze« in einfachen Baracken wohnen. Bald lernt Marlene Janne kennen, die hier aufgewachsen ist, und fühlt sich ungewohnt stark zu ihr hingezogen. Doch nicht nur die Gefühle für sie, auch die Insel selbst scheint Marlenes Wahrnehmung zu verändern. Im Watt erinnern die Überreste der versunkenen Stadt Rungholt ständig daran, welches Unheil durch den steigenden Meeresspiegel droht. Je näher sie und Janne sich kommen, desto deutlicher spürt Marlene, dass Janne ein Geheimnis hat, das weit in die Vergangenheit der Insel reicht. Und sie ist nicht die Einzige. Immer öfter beobachtet Marlene merkwürdige Vorfälle, bis sie schließlich einen Zusammenhang erahnt. Strand war eine Insel in der Nordsee, von der heute nur Pellworm und Nordstrand übrig sind. Leute von früher erzählt vom Bewahren und Verschwinden, von Abschied und Neubeginn. Von alten Legenden und moderner Lohnarbeit, vom Verliebtsein und von der Suche nach einem Platz im Leben. Humorvoll, klug und mit großer Wärme.
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Unbemerkt dreht Filip Haag große Runden durchs Museum und hält Ausschau nach einmaligen Momenten, in denen Kunstwerk und Betrachter – ohne dies zu beabsichtigen – eine perfekte Symbiose eingehen. Im entscheidenden Augenblick drückt er auf den Auslöser und fängt besondere, überraschende und vor allem lustige Situationen ein, die den meisten von uns entgangen wären: ein Zeichenschüler im Metropolitan Museum vor dem Bildnis einer Malerin, die eben diesen gerade zu porträtieren scheint; in exaktem Gleichschritt mit Giacomettis »Schreitendem Mann« vorbeieilende Besucher in der Fondation Beyeler; eine mit ihrem Smartphone flirtende junge Frau neben einer klassizistischen Marmorstatue in identischer Selfie-Pose im Louvre … Während die Betrachtenden die Werke aufnehmen, nehmen diese zugleich die Betrachten- den auf – und so entsteht ganz zufällig ein neues, eigenständiges Motiv, in dem die beiden Welten, Kunst(geschichte) und Gegenwart, verschmelzen.
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Offizielle Fotoarbeiten oder private Schnappschüsse: Fotografie war im KZ Flossenbürg alltäglich. Bisher meist unveröffentlichte Fotos geben erstmals Einblick in die Perspektiven der SS auf das Lager. Fotografien waren in den Konzentrationslagern für die SS ein zentrales Mittel der internen und externen Kommunikation und Bestandteil von Organisations- und Verwaltungsabläufen. Allerdings entstanden Aufnahmen nicht nur für die Akten und Archive der SS. Sowohl SS-Männer als auch Bewohner der angrenzenden Ortschaften der Lager fotografierten auch zu privaten Zwecken. Der vorliegende Sammelband erzählt erstmals die Geschichte der Fotografie im Lagerkomplex Flossenbürg. Die meisten der mehr als 300 Fotos werden zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Textbeiträge des Bandes fokussieren dabei nicht nur auf die Akteure und Bildwelten, sondern ordnen die analysierten Fotos auch in ihre Entstehungskontexte und Überlieferungszusammenhänge ein. Ergänzt werden sie um zehn essayistische Miniaturen, die sich aus geschichtswissenschaftlicher, kunsthistorischer, philosophischer, aber auch persönlicher Perspektive ausgewählten Einzelfotos zuwenden. Der Band liefert damit vertiefte Einblicke in das Selbstverständnis der Flossenbürger Lager-SS und deren Blick auf »ihr Lager«, in Organisationsstrukturen, bauliche Entwicklungen, Täterbiografien, personelle Netzwerke, die Zusammenarbeit mit externen Behörden sowie Schnittstellen zwischen Lager und Ort.
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Erstmals wird eine zentrale Bildquelle des Holocaust sowohl komplett wiedergegeben als auch lückenlos die Überlieferungsgeschichte geklärt. Es sind Bilder, die sich in unser ikonografisches Gedächtnis eingebrannt haben. Wir kennen sie aus Ausstellungen und Dokumentationen. Sie zeigen, wie Jüdinnen und Juden aus Ungarn in Auschwitz-Birkenau ankommen und einen mörderischen Musterungsprozess durchlaufen. Zurück bleiben einige wenige Menschen, die zur Arbeit gezwungen werden, und Berge von Gepäck. Die Fotos wurden zwischen Mai und August 1944 von den SS-Fotografen Bernhard Walter und Ernst Hofmann angefertigt und in einem Album zusammengestellt, um den Massenmord an den Jüdinnen und Juden aus Ungarn als effizienten Prozess zu präsentieren. Tal Bruttmann, Stefan Hördler und Christoph Kreutzmüller legen mit diesem Buch eine Analyse des Albums vor, die nach ihrem ersten Erscheinen 2019 längst als »Meilenstein« gilt. Sie erschließen nicht nur den Kontext des »Ungarn-Programms« und die Hintergründe der Täter, erstmals klären sie auch lückenlos die Überlieferungsgeschichte des Albums und rekonstruieren die ursprüngliche Abfolge der verschiedenen Fotoserien. Hieraus gewinnen sie neue Erkenntnisse, was auf den Fotos des Albums en detail zu sehen ist – und was ausgeblendet wird.
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Wurde dem erfolgreichen TV-Historiker Marmaduke Godolphin seine intrigante Rücksichtslosigkeit zum Verhängnis? Godolphin ist alles andere als ein umgänglicher Zeitgenosse und berüchtigt für seinen Narzissmus. Um seine ins Stocken geratene Fernsehkarriere zu befeuern, plant der »Duke« die Inszenierung einer sensationellen historischen Entdeckung rund um zwei Morde an Mitgliedern der Medici-Familie im 16. Jahrhundert. Auch ehemalige Schüler:innen und Weggefährt:innen aus seiner Zeit in Cambridge hat er dazu nach Venedig eingeladen. Doch bevor es zur Enthüllung kommt, wird Godolphin tot in einem canale aufgefunden. Ermittlerin Valentina Fabbri hat Verdächtige genug. Sie bittet den pensionierten Archivar Arnold Clover um Mithilfe. Winterliches Venedig + ungleiches Ermittlerpaar + fesselnde Historie = große Unterhaltung! Nach dem Erfolg von „Garten der Engel“ David Hewsons neuer Venedig-Krimi
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Jacques Tatis Monsieur Hulot, unverkennbar mit seiner Pfeife, seinem Regenschirm und seinen gestreiften Socken, war eine geniale Slapstick-Kreation, die das Publikum auf der ganzen Welt über die Absurdität des Lebens lachen ließ. David Bello’s Biografie zeichnet Tatis Aufstieg und Fall nach, von seinen Anfängen als Varieté-Mime während der Depression über den Erfolg von „Jour de Fête“ und „Mon Oncle“ bis hin zu „Playtime“, dem grandiosen Meisterwerk, das den gefeierten Regisseur und Oscar-Preisträger in den Bankrott trieb und ihn um finanzielle Unterstützung für die Fertigstellung seiner letzten Filme betteln ließ. Bei der Analyse von Tatis einzigartiger Vision, eines Clowns, dessen filmische Innovation darin bestand, das alltägliche Leben in eine Kunstform zu verwandeln, enthüllt Bellos die komplizierte Inszenierung seiner berühmtesten Gags und stützt sich auf bisher unzugängliche Archive, darunter Filmmaterial, Videos, aufgezeichnete Interviews und frühe Entwürfe von Drehbüchern, sowie die Mithilfe von Tatis Tochter. Herausgekommen ist das Bild eines Mannes, der gleichzeitig engagiert, leidenschaftlich und schüchtern war, mehr Künstler als Geschäftsmann. In der genau recherchierten Darstellung wird Tati sehr lebendig und bleibt, wie auf der Leinwand, seltsam liebenswert.
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Galt Popmusik einst als Medium der Emanzipation, scheint davon spätestens seit dem 7. Oktober nicht mehr viel übrig zu sein. Musiker*innen unterschreiben offene Briefe und Statements, die das Massaker der Hamas verharmlosen. Es wird zu Boykotten aufgerufen, Konzerte werden zu israelfeindlichen Kundgebungen. Das Massaker der Hamas war auch ein Angriff auf die Welt der Musik, auf Emanzipation und Freiheit. Die Weigerung weiter Teile der Popmusik, dies anzuerkennen, ist ebenso bemerkenswert wie die Selbstdarstellung einiger Musiker*innen als Freiheitskämpfer*innen. Maria Kanitz und Lukas Geck sehen den 7. Oktober als Anlass, antisemitische Entgleisungen in der Popkultur genauer unter die Lupe zu nehmen. Anhand zahlreicher Beispiele aus den letzten Jahren – etwa Roger Waters, Kanye West oder Macklemore – zeigen sie, in welchem Ausmaß Antisemitismus mittlerweile ins popkulturelle Repertoire eingesickert ist. Sei es die Unterstützung von Boykottkampagnen, Verschwörungsmythen in Liedern oder Konzerte bekannter Rockmusiker, in denen Musik lediglich der Verbreitung antisemitischer Propaganda dient. Bekannte nationale und internationale Musiker*innen nutzen ihre Reichweite, um ihren Hass auf Jüdinnen und Juden oder ihre Bewunderung für Hitler zu verbreiten. Im Ergebnis zeigen sie, wie breit und bereitwillig Antisemitismus popkulturell zelebriert wird.
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Jeder kennt die Geschichte der beiden tapferen Geschwister, die sich in einem dunklen und gefährlichen Wald verirren. Die Illustrationen hat Maurice Sendak ursprünglich 1997 für Frank Corsaros bahnbrechende Inszenierung der Hänsel und Gretel-Oper von Engelbert Humperdinck geschaffen. Die Bilder dienten als Inspiration für Stephen King, der die Geschichte mit seiner einzigartigen Erzählkunst neu interpretiert und ihr eine ganz eigene Dimension verleiht.
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Nele Heaslip über "ihren" Faust: Goethes Faust ist für mich einer der bedeutendsten Texte der deutschen Literatur. Es ist zugleich auch ein Text, an den man sich sehr gewöhnt zu haben scheint – ein Text, in dem jeder zweite Vers zum geflügelten Wort geworden ist, den man in der Schule tausendmal wiederkäuen musste, der auf der Bühne auf tausend verschiedene Weisen inszeniert worden ist. Man könnte glatt dem Irrtum verfallen, dass mit dem Faust nun nichts Neues mehr anzufangen sei, und dass man ihn endlich getrost archivieren könne. Ich denke dagegen, dass wir mit Goethes Faust niemals fertig sind. Ich denke, dass der Faust sich jeder neuen Zeit, jeder neuen Gesellschaft auf neue Weise offenbart. Oder eben auf alte Weise – denn auch das Altbewährte kann so innovativ über die Gegenwart hereinbrechen wie das Nie Dagewesene. Die besten Geschichten sind diejenigen, die sich immer wieder erzählen lassen, und dabei nichts von ihrem Zauber verlieren. Deswegen war es mir auch wichtig, Goethes Text in dieser grafischen Inszenierung so weit wie möglich beizubehalten. Hier spielt die Geschichte des verzweifelten Gelehrten, der eine Wette mit dem Teufel eingeht, in drei sich abwechselnden Zeitebenen – im Mittelalter, im Nationalsozialismus und in der Gegenwart. Die Idee für die Dreiteilung der Handlung ergab sich für mich nach und nach – doch sobald ich anfing, zu zeichnen, bemerkte ich mit Erstaunen, dass der Rest wie von selbst geschah. Faust machte sich selbstständig und passte sich den neuen Zeitebenen an, als wäre er eigens für sie geschrieben worden – das Stück nahm Bedeutungen an, die ich zuvor kaum darin vermutet hatte. Und es ergaben sich gesellschaftskritische Fragestellungen über die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt, Individuum und Gesellschaft und um die (Dis)kontinuität von Täter- und Opferrollen, die auf die heutige Zeit so gut zutreffen wie einst auf Goethes Zeit. Vielleicht bedeutet das, dass wir uns in diesen 217 Jahren Faust kaum verändert haben – als Menschen und als Gesellschaft. Das würde jedenfalls meine Ansicht bestätigen, dass der kluge, übermütige, weit- und kurzsichtige Heinrich Faust den Menschen selbst verkörpert. Der Mensch, der sowohl in seiner sensiblen Weitsicht die Fähigkeit aufweist, die Welt von ihren zahllosen, menschengemachten Konflikten zu erlösen – als auch in seiner Unersättlichkeit die Tendenz, sie tiefer ins Verderben zu stürzen.
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Vor ihrer Mutter nach Berlin geflüchtet, strandet die junge Irma vor dem Theater. Dass sie bald schon auf der Bühne steht, hat sie nicht zu hoffen gewagt. Der Alltag am Theater ist weniger glamourös als erwartet, und doch aufregend anders als die alternative Siedlungsgemeinschaft, in der die vaterlose Irma aufgewachsen ist. Da ist die Star-Schauspielerin Blanda, Helene, die Irma bei sich aufnimmt, und der exzentrische Regisseur Taron Capla, der ihr eine wichtige Chance gibt. Irma stolpert durch die Dramen auf und hinter der Bühne, während sie von ihren Erinnerungen eingeholt wird. Die schmerzlichste ist jene an ihre Mutter, ihr warmes Strahlen, ihre kalte Verachtung. Als Irma ihre Rolle so zu sprechen beginnt, wie ihre Mutter sie gesprochen hätte, erntet sie von allen Seiten Applaus. Und doch wird klar: Sie muss aufhören, ihr Leben nur zu spielen, und den Fluch brechen.
Franziska Hauser schreibt über das, was Mütter und Töchter, Freiheit und Abhängigkeit, den Einzelnen und die Gemeinschaft verbindet und abstößt – und über all die schönen und schrecklichen Kleinigkeiten dazwischen. Mit viel Witz und in direktem Ton umarmt sie ihre Figuren und fordert sie heraus, sich zu zeigen. Ein Roman über Wunden, die nie heilen, und Wunder, die trotzdem passieren.
»Hier werden keine Kleinigkeiten verhandelt. Hier wird von Gewalt und Mutterschaft, von Hingabe und Demütigung erzählt. Und dabei gelingt Franziska Hauser etwas Unglaubliches: Zwischen all das setzt sie behutsam ein Mädchen, das zur Frau wird. So durchlässig, dass sie mir das Herz öffnet. Ich darf mit Irma wachsen und heilen. Ich liebe diese Irma. Ich liebe dieses Buch!« Maren Wurster
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Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit limitiertem verstecktem Farbschnitt und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Millionen wollen sein wie sie.
Doch ihr Leben ist eine gefährliche Lüge.
In der Luxussiedlung Sancta Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt. Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...
»Ein Thriller, der unter die Haut geht. Unerschrocken, modern und unglaublich spannend« EMILY RUDOLF
Psychologische Spannung auf höchstem Niveau: atemberaubend fesselnd und beängstigend aktuell - der neue Thriller der preisgekrönten SPIEGEL-Bestsellerautorin .
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Sängerinnen wie Beyoncé, Adele oder Taylor Swift könnten den Eindruck erwecken, »Frontfrauen« wären im Musikbetrieb genreübergreifend üblich. Doch spielten Frauen im Musikbetrieb jahrhundertelang keine Rolle und keine Geige (oder sonst ein Instrument). In weiten Teilen gilt dies bis heute. In kaum einem Beruf haben es Frauen so schwer wie in der Klassik, mit Männern auf einer Stufe zu stehen. Dirigentinnen wie Joana Mallwitz sind zwar ein Medienereignis, aber werden selten für ihr Können beurteilt, sondern vor allem über ihr Frau-Sein. Die Musikwissenschaftlerin Cornelia Bartsch spannt einen Bogen vom Mittelalter bis in die heutige Zeit, erklärt die mythologischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der Misere und zeigt so exemplarisch, wie Frauen jahrhundertelang unterdrückt und ihrer Stimme beraubt wurden.
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An einem Sonntag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen liegen auf der Straße. Reglos, in stillem Protest. Hier kreuzen sich die Wege von Elin, Nuri und Ruth. Elin, Anfang zwanzig, eine erfolgreiche Influencerin, der etwas zugestoßen ist, von dem sie nicht weiß, ob es Gewalt war. Nuri, neunzehn Jahre, der die Schule abgebrochen hat und versucht, sich als Fahrradkurier, Bettenschubser und Barkeeper über Wasser zu halten. Ruth, Mitte fünfzig, die als Pflegefachkraft im Krankenhaus arbeitet und deren Pflichtgefühl unerschöpflich scheint.
Es ist der Beginn einer Revolte, bei der Frauen nicht mehr das tun, was sie immer getan haben. Plötzlich steht alles infrage, worauf unser System fußt. Ergreifen Elin, Nuri und Ruth die Chance auf Veränderung?
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Die Zukunft ist weiblich »Es genügt nicht, sich gegen die strukturelle Diskriminierung aufgrund von Geschlecht zu stemmen. Es gilt auch, Rassismus und die Benachteiligung aufgrund von sozialer Herkunft oder Alter mitzudenken.« Genderdebatten, #MeToo-Skandale und häusliche Gewalt bewegen die Gemüter – es ist Zeit für mehr Feminismus! Wie können wir in aller Vielfalt gleichberechtigt und sicher zusammenleben? Und was kann der Feminismus dazu beitragen? Barbara Streidl hat ihren Erfolgsband im Lichte aktueller Diskussionen komplett überarbeitet. Ein Buch für alle, die sich eine bessere Gesellschaft wünschen. Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.
Ähnliche Bücher wie »Feminismus. 100 Seiten«
Schluss mit dem Täterschutz!
Der Fall Collien Fernandes hat Deutschland aufgerüttelt und wieder einmal schonungslos offengelegt, wie alltäglich männliche Gewalt gegen Frauen ist – und wie unzureichend das deutsche Rechtssystem betroffene Frauen schützt. Kristina Lunz und Düzen Tekkal wollen das nicht länger hinnehmen. Gemeinsam mit Ricarda Lang und mit der Unterstützung von mehr als 250 bekannten Frauen stellen sie 10 Forderungen gegen männliche Gewalt an die Bundesregierung. Sie starteten eine bundesweite Unterschriftenaktion, die binnen kürzester Zeit über 300.000 Menschen mobilisierte. Jetzt verleihen die Autorinnen ihren Forderungen Nachdruck und zusätzliche Tiefe: Klar und analytisch zeichnen sie den Status quo nach und formulieren die Veränderungen, die sie nun einfordern. Ihr Ziel ist es, sichtbar zu machen, was politisch möglich wäre, würde endlich konsequent gehandelt. Sie wollen aus der Wut heraus Veränderung schaffen. Frauenhass kommt aus allen Richtungen, deshalb ist Stillhalten, Schweigen und Abwarten für Frauen keine Option.
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Lillian und Henry haben eine gute Zeit miteinander, besonders im Bett. Nur wünscht sich Lillian sehnlichst, dass Henry sich verliebt und aus ihrer »Situationship« eine richtige Beziehung wird. Als er sie völlig unerwartet sitzenlässt, sinnt Lillian auf Rache. Betrunken stößt sie auf YouTube auf einen vielversprechenden Zauber und startet einen Rückeroberungsversuch. Aber Henry endet nicht in ihren Armen – sondern als Leiche.
Lillian ist dringend tatverdächtig. Verzweifelt versucht sie die ungute Geschichte abzustreifen und ganz die trauernde Ex sein zu dürfen. Da folgt der nächste Schock: Henry war seit Jahren in einer festen Beziehung! Ungläubig stürzt sich Lillian in ihre ganz eigene Ermittlung. Doch wo immer sie auftaucht, sät sie Chaos, egal wie sehr sie sich ums Gegenteil bemüht …
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Wo stünden wir heute ohne die Revolutionen in der Geschichte der Menschheit? Würden wir noch glauben, dass die Erde eine Scheibe ist und Frauen weniger Rechte haben? Gäbe es die Klimakrise nicht? Menschen stoßen Revolutionen an, weil sie etwas verbessern wollen. Oft klappt das auch. Manchmal scheitern Revolutionen, weil das Timing falsch war oder die Idee Quatsch war. Einige laufen aus dem Ruder und manche hätte es besser nie gegeben. Unterhaltsam und erkenntnisreich führt dieses Buch durch 30 ganz unterschiedliche Revolutionen, von Französischer Revolution über 68er-Bewegung bis Covid-19-Krise.
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»Wer Estela zuhört, wird ihre Stimme nicht mehr vergessen. Ein Roman, der aufrüttelt wie kein zweiter.« (Mareike Fallwickl) Das Mädchen ist tot, die Haushälterin wird vernommen. Zum ersten Mal hören alle Estela zu. Szene um Szene offenbart sie ein schwindelerregendes Kammerspiel unüberbrückbarer Klassenunterschiede. Sieben Jahre hat Estela im Haus der fremden Familie gelebt, hat tagein, tagaus für sie gesorgt. Die karierte Schürze ist zu einer zweiten Haut geworden, die dünnen Wände ihres Zimmers sind immer näher gerückt. Doch sie ist nicht die einzige Gefangene des Hauses: Im leeren Blick des Mädchens sieht Estela ihre eigene Einsamkeit gespiegelt. Jeder Versuch von Intimität zwischen Angestellter und Kind zerschellt an der ehrgeizigen Mutter und dem autoritären Vater, an der Brutalität der Verhältnisse. Auf engstem Raum ringen vier Menschen ums Überleben und rasen doch unausweichlich auf eine Katastrophe zu.
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Da die Geschichtsschreibung von Punk eine überwiegend männliche ist, war eine »Rache der She-Punks« längst überfällig. Verfasst wurde diese feministische Abrechnung von keiner geringeren als der Post-Punk-Pionierin Vivien Goldman, die aufgrund ihrer Arbeit als Musikerin und Musikjournalistin eine Insider-Perspektive besitzt. Entlang vier Themenfeldern – Identität, Geld, Liebe und Protest – begibt sich die »Punk-Professorin« auf die Suche nach empowernden Momenten, die Punk speziell für Frauen birgt. Goldman schreibt viele ihrer Punk-Genossinnen in den Kanon hinein; für das Buch hat sie ausführliche Gespräche u. a. mit Patti Smith, Tamar-kali, Poly Styrene und Kathleen Hanna geführt. »Die Rache der She-Punks« zeichnet eine feministische Musikgeschichte, in der die weiblichen Perspektiven im Punk mit all ihren Gemeinsamkeiten und Differenzen ihren Platz finden. Wie sich diese Geschichte anhört, zeigt eine Auflistung thematisch passender Songs zu jedem Kapitel, die den Soundtrack zu Goldmans Ausführungen bilden.
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Im August 2021 berichtete eine Gruppe kreativer Schriftstellerinnen in Afghanistan über die politischen Unruhen und den Fall von Kabul. Diese Frauen waren gerade dabei, eine Kurzgeschichtensammlung zu veröffentlichen, als ihre Welt aus den Fugen geriet. Indem sie über WhatsApp-Nachrichten in Verbindung blieben, schufen sie eine Lebensader, einen lebenswichtigen Raum, um ihre Kreativität am Leben zu erhalten, sich gegenseitig zu unterstützen und Zeugnis von den Ereignissen zu geben, die sich um sie herum abspielten. »Geliebtes Kabul« ist ihre Geschichte und ein kollektives Tagebuch über ein Jahr unter den Taliban. Während sie zusahen, wie Städte fielen, Schulen geschlossen wurden, Familien sich veränderten und Freiheiten verschwanden, erzählten sie Geschichten von Chaos, Protest und Flucht. Als Gruppe reflektierten sie über die Bandbreite weiblicher Erfahrungen: Mütter und Ärztinnen, Studentinnen und Lehrerinnen, diejenigen, die unter den Taliban gelebt hatten, und diejenigen, die es sich nicht vorstellen konnten. Indem sie ihre Geschichten erzählten, schufen sie einen Ort der Gemeinschaft und der Stärke im Angesicht des Terrors.
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»Anhand von drei Generationen iranischer Frauen, die im Wahnsinn der großen Geschichte gefangen sind, hinterfragt Jina Khayyer mit kraftvollem Atem die Vorstellungen von Exil, Erbe und Emanzipation.« Leïla Slimani
Es ist Nacht in Südfrankreich. Jina sitzt an ihrem Schreibtisch, das Telefon in der Hand. Im Sekundentakt aktualisiert sich ihr Instagram-Feed. Sie liest: »Jina Mahsa Amini wurde in Teheran von der Sittenpolizei ins Koma geprügelt.« Im nächsten Moment begreift sie: Die junge Frau, die so heißt wie sie, ist tot. Im Feed folgen die Bilder: der Protestzug Tausender Menschen auf den Straßen, Mädchen und Frauen, die ihre Haare unverdeckt tragen, darunter auch Jinas Schwester Roya und ihre Nichte Nika.
Was als Versuch beginnt, die Gegenwart zu begreifen, wird zur Reise in die Vergangenheit. Denn die Ereignisse wecken in Jina Erinnerungen an ihre eigenen Aufenthalte im Iran: an die Gastfreundschaft der Menschen, den reich gedeckten Tisch der Tanten, die Begegnungen im Sammeltaxi, den Roadtrip zu Zarathustras Feuertempel in Yazd – und an eine geheime Liebe. Aber auch an die Proteste während der Grünen Bewegung 2009, an denen Jina teilnahm und die zur einschneidenden Lebenserfahrung wurden.
Im Herzen der Katze ist eine Familien- und Liebesgeschichte, die Vorstellungen von Nationalität und Zugehörigkeit, von Frausein und Freiheit hinterfragt. Mit poetischer Intensität erzählt Jina Khayyer von Mut, Solidarität und Verantwortung und vom Nachklingen einer Heimat, die sich nicht abschütteln lässt.
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Jina sitzt an ihrem Schreibtisch in Südfrankreich, als sie auf dem Handy liest, dass Jina Mahsa Amini in Teheran von der Sittenpolizei ins Koma geprügelt wurde – kurz darauf ist die junge Frau, die so heißt wie sie, tot. Bilder der Proteste fluten den Feed, unter den Demonstrierenden: Jinas Schwester Roya und ihre Nichte Nika. Der Schock der Ereignisse wird zum Ausgangspunkt einer Reise in die eigene Vergangenheit: Jina erinnert sich an ihre Aufenthalte im Iran, an die Gastfreundschaft und Wärme der Menschen, die Begegnungen im Sammeltaxi, den Roadtrip zu Zarathustras Feuertempel, an eine geheime Liebe – und an die Proteste der Grünen Bewegung 2009, die ihr Leben geprägt haben.
Im Herzen der Katze ist eine Familien- und Liebesgeschichte, die Vorstellungen von Nationalität und Zugehörigkeit, von Frausein und Freiheit radikal befragt und mit poetischer Intensität von einer Heimat erzählt, die sich nicht abschütteln lässt.
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What’s Love Got to Do with It? – Warum Liebe(n) eine gesellschaftliche Notwendigkeit ist »Dieses Buch, das sich mit der aktuellen Bedeutung der Liebe im Leben der Schwarzen befasst und eine Vorlage für das Überleben und die Selbstbestimmung der Schwarzen bieten soll, führt uns kühn zum Kern der Sache. Uns selbst mit Liebe zu begegnen, unser Schwarzsein zu lieben, ermöglicht uns allen, zur wahren Bedeutung von Freiheit, Hoffnung und einem Leben voller Möglichkeiten zurückzufinden.« In »Selbstliebe« entwickelt bell hooks das Fundament für eine Gemeinschaft, in der Schwarze sowie alle anderen dem Schwarzsein voller Liebe begegnen. Welche Rolle spielt die Liebe für den politischen Widerstand? Wie konnte der Diskurs über Liebe im Zuge der Befreiungsbewegungen deren Wert für eine selbstbestimmte Schwarze Identität torpedieren? Wie kann die Entscheidung, zu lieben, wieder als Akt der Befreiung erfahrbar werden? Und wie können wir unsere Kultur der Lieblosigkeit überwinden? Ob es um das Erbe der Sklaverei, die Bedeutung von Ehe und Beziehung oder um den großen Einfluss der Kunst, Medien und Politik geht, bell hooks eröffnet uns einen klaren Blick auf das Machtgefüge, das bestimmt, wie wir uns selbst und andere lieben. »Wenn eine so wahrheitsliebende und umsichtige Autorin wie bell hooks ein Buch veröffentlicht, möchte ich draußen vor der Tür der Buchhandlung stehen, wenn sie öffnet.« Maya Angelou, Autorin des Bestsellers »Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt«
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Platz für Feminismus und Mutterschaft! Wie Mutter sein? – In einer männlichen Weltordnung, in einer Gesellschaft, die Mütter verachtet Was bedeutet Feminismus – nicht nur als Mutter, sondern als Mutter im kapitalistischen, patriarchalen System? Welche Kämpfe tragen Mütter aus? Und wer sieht hin, sieht die Kämpfe, aus denen sie nicht als Sieger*innen hervorgehen können? Zentrale Fragen, die Linda Biallas aufwirft, aber auch solche, für die es nicht immer allgemein gültige Antworten gibt. Denn: Menschen sind verschieden, und vor allem: Voraussetzungen sind unterschiedlich. Nur die Strukturen selbst scheinen so unerschütterlich wie kaum etwas anderes. Inklusive der Rolle, die einer Mutter zugeschrieben wird, und den Eigenschaften, die sie mitbringen sollte. Sicher ist: erfüllen lässt sich diese Rolle niemals. Muttersein in unserem Leistungs-orientierten System bedeutet vor allem eines: eine ernüchternde Realität, die Geschlechterrollen zementiert und Mütter als die wichtigsten Versorgungsträger*innen einer Gesellschaft im Stich lässt. Von der Feministin zur Mutter und Feministin Linda Biallas ist Mitte Zwanzig, steckt im Studium und in einem gänzlich anderen Leben, als sie ungeplant schwanger wird und sich mit Fragen konfrontiert sieht, die im Feminismus der Anfang 20-Jährigen keine Rolle gespielt haben: Was ist überhaupt eine „gute Mutter“? Warum sind die Ansprüche an Mütter und Väter so unterschiedlich? Und wie werden wir durch diese Sicht beeinflusst? Wo sind es die Strukturen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, die uns in eine bestimmte Richtung drängen? Und wo sind es erlernte Überzeugungen und Rollenbilder, die uns festsetzen, Spielräume ungenutzt lassen? Wo sind es unsere eigenen Ideologien, die uns trotz allem an ein System glauben lassen, das unsere Ausbeutung und Unterdrückung zu verantworten hat? Klar ist: Es sind vor allem Patriarchat und Kapitalismus, die dafür sorgen, dass Strukturen erhalten bleiben, die Frauen mit Kindern benachteiligen und Hindernisse reproduzieren, wo es eigentlich schon lange keine mehr geben sollte! Es reicht nicht! – neue Perspektiven für das Muttersein im 21. Jahrhundert Sexismus, Stereotype, das Ideal der kleinbürgerlichen Familie, Bevormundung und rechtliche Bestimmungen: Es sind die Umstände, die wir gemeinsam und grundlegend verändern müssen, um Müttern eine Zukunft zu geben und endlich Gleichberechtigung zu schaffen. Was nicht reicht? Schlichte Symptombe
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Der Feminismus, die älteste Menschenrechtsbewegung der Welt, wurde über die Jahrhunderte immer wieder zurückgedrängt. Mit jedem Backlash wurden Protagonistinnen und ihre Ideen vergessen. Dieses Buch erzählt von Frauen wie Marie de Gournay, Olympe de Gouges, Clara Zetkin, Hedwig Dohm, Kate Millet, Huda Sharawi, Fatima Mernissi bis hin zu zeitgenössischen Feministinnen wie Chimamanda Ngozi Adichie und Rebecca Solnit. Es stellt die Thesen ihrer wichtigsten Werke vor und steckt aktuelle Brennpunkte ab: von »Rape Culture« bis Corona-Backlash, von Reproduktionsmedizin bis zu angeblich »weiblicher« Begabung. Dabei gibt Agnes Imhof einen Überblick über eine Vielzahl von Strömungen und Positionen. Denn Feminismus war und ist divers. Die Autorin beleuchtet die bürgerlichen und proletarischen Bewegungen ebenso wie die antikolonialen Frauenbewegungen in Afrika und Lateinamerika sowie Positionen von Frauenrechtlerinnen der islamischen Welt. Agnes Imhof beschreibt Welle um Welle im Kontext der Zeit und porträtiert dabei außergewöhnlich mutige, kluge und leidenschaftliche Frauen.
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Mary Wollstonecraft, Simone de Beauvoir, Judith Butler: Diese Ikonen des Feminismus sind in aller Munde. Aber was ist mit Funmilayo Ransome-Kuti, Alexandra Kollontai oder Rokeya Sakhawat Hossain? In ihrer 250 Jahre und fünf Kontinente umspannenden Geschichte macht Lucy Delap deutlich, dass der Feminismus keine westliche Erfindung ist: Kurzweilig und inspirierend zeigt sie auf, dass konkrete historische Ereignisse rund um den Globus seine mosaikartige Entwicklung vorangetrieben haben und diese nicht losgelöst von Hautfarbe, Klasse und Sexualität gedacht werden kann. Freiheits- und Klassenkampf, neue Formen des Zusammenlebens sind beeinflusst von feministischem Denken und umgekehrt. Ein erfrischend neuer, postkolonialer Blick auf eine weltweite Bewegung, der in seinem Bezug zur Vergangenheit die Debatten der Gegenwart bereichert und öffnet.
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Feminismus bedeutet mehr als Gleichberechtigung: Er strebt eine freiheitliche Gesellschaft an, in der niemand unterdrückt wird. Davon waren diese drei Revolutionärinnen überzeugt: Victoria Woodhull (1838–1927), erste US-Präsidentschaftskandidatin, Lucy Parsons (1851–1942), militante Aktivistin und Gewerkschafterin, und Emma Goldman (1869–1940), anarchistische Vordenkerin und Jüdin. Diese Frauen kämpften jenseits der bürgerlichen weißen Frauenbewegung kompromisslos für Freiheit, Liebe und Gleichheit. Antje Schrupp beleuchtet das »goldene Zeitalter« des späten 19. Jahrhunderts in den USA und zeigt, wie intersektionaler Feminismus schon damals begann und bis in aktuelle Debatten nachwirkt.
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Ein materialistischer und ein queertheoretischer Feminismus werden einander meist als unvereinbar gegenübergestellt. Ein materialistischer Feminismus bezieht sich auf eine marxistische Theorietradition, in der gesellschaftliche Strukturen im Vordergrund stehen. Der feministischen Queertheorie geht es hingegen ausgehend von poststrukturalistischen Überlegungen um die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht. Diese theoretische Differenz wird durch den politisch konstatierten Widerspruch zwischen Klassen- und Identitätspolitik noch verstärkt. Während Klassenpolitik oftmals andere Ungleichheitsstrukturen wie Geschlecht und Sexualität außer Acht lässt, wird einer sogenannten Identitätspolitik vorgeworfen, Kapital- und Klassenverhältnisse nicht mitzudenken. Unterschiede werden dabei jedoch überbetont, anstatt Anschlusspunkte für eine emanzipatorische queer-feministische und antikapitalistische Politik in den Vordergrund zu stellen. An dieser Stelle setzt dieses Buch an, das in die theoretischen Grundlagen eines queerfeministischen Materialismus einführt und anhand von aktuellen Debatten zu trans und queerem Marxismus zeigt, wie eine emanzipatorische Theoriebildung jenseits des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Queer und Klasse gelingen kann. Mit Beiträgen von Monique Wittig, Christine Delphy, Rosemary Hennessy / Chrys Ingraham, María Lugones, Shahrzad Mojab / Sara Carpenter, Nat Raha, Franziska Haug, Holly Lewis & Sophie Noyé. »Dieses Buch ist ein Fest. Legendäre Texte und schillernde Neuentdeckungen lassen alle Synapsen feuern. Und sie schüren das Begehren, die kapitalistische Vergeschlechtlichung Geschichte werden zu lassen.« – Eva von Redecker
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Für einen solidarischen Feminismus
Eine inklusive, niedrigschwellige und trotzdem kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen im Patriarchat
Feminismus ist die Superpower des 21. Jahrhunderts! Denn feministische Ideen verbessern das Leben von uns allen, egal welchem Geschlecht wir uns zuordnen. Im Lila Podcast sprechen Laura Lucas, Katrin Rönicke und Lena Sindermann regelmäßig über weibliche Selbstbestimmung, gesellschaftliche Machtverhältnisse und die bitteren Tränen des Patriarchats. In ihrem ersten gemeinsamen Buch versammeln sie jetzt die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrer Arbeit: Wie gelingt Gleichberechtigung in Beziehungen? Ist es wirklich ein Ausdruck von Schwäche, Gefühle zu zeigen? Dürfen sich Feminist*innen Botox spritzen lassen? Und können drei weiße cis Frauen intersektionalen Feminismus überhaupt glaubwürdig vertreten?
Dieses Buch ist die Absage an die feministischen Grabenkämpfe der Vergangenheit. Es surft keine Welle mehr, sondern schaut auf den ganzen feministischen Ozean. Es ist ein starkes Plädoyer dafür, Unterschiede anzuerkennen und trotzdem zueinanderzuhalten.
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Einst Star-Journalist, lässt den in Ungnade gefallenen Boyd Halverson seine Vergangenheit einfach nicht los, während ihn die Gegenwart zermürbt. Also beschließt er eines Tages, die lokale Bank auszurauben, eine Geisel zu nehmen und abzuhauen, um eine Rechnung zu begleichen – mit dem Mann, dem er die Schuld an seinem verpfuschten Leben gibt. Doch das gestohlene Geld übersteigt nicht mal Boyds eigene Rücklagen, und Angie Bing, die Bankangestellte, mit der er immer ganz gerne geflirtet hat, stellt sich als ganz schön aufmüpfige Geisel heraus. Für die beiden beginnt ein Roadtrip in die Untiefen einer von Scham und Betrug zerfressenen Nation – mit einigen gefährlichen Verfolgern auf den Fersen. Nur die Polizei scheint sich nicht für Boyd und Angie zu interessieren … »Durchdringend und messerscharf.« Haruki Murakami
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